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Sieben Worte für ein Wunder-Ein Gefühl! Eine Farbe! Eine neue Freundin

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3 Kapitel - 2.321 Wörter - Erstellt von: Kalypso - Aktualisiert am: 2017-09-01 - Entwickelt am: - 150 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist meine Geschichte für Tordens Schreib-Wettbewerb und nebenbei ein Herzens Projekt, das mir Freude gemacht hat zu schreiben.

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    ((big))gehört nicht zur Geschichte!((ebig)) Also als erstes hier, wollte ich noch einmal erwähnen, dass das wirklich ein Herzens -Projekt ist an dem
    gehört nicht zur Geschichte!

    Also als erstes hier, wollte ich noch einmal erwähnen, dass das wirklich ein Herzens -Projekt ist an dem ich gerne und wie man merkt lange gearbeitet habe. Die Geschichte basiert auf eine wahre Geschichte, aber natürlich ist nicht alles genau so passiert, sie geschrieben.

    Dann wollte ich noch danke an meine td Freunde sagen, vor allem torden, Paradise und Lilian (ich hoffe dir geht es gut und dass du zurück kommst), denn ihr habt eine Lücke in meinem Herzen gefüllt, die mir brutal raus gerissen wurde.
    Danke ^^

    Und jetzt viel Spaß beim lesen!

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    Mein Blick war starr, während ich die an meinem Auge vorbei huschenden Landschaften beobachtete. Beziehungsweise beachtete ich die grünen Felder, wo
    Mein Blick war starr, während ich die an meinem Auge vorbei huschenden Landschaften beobachtete. Beziehungsweise beachtete ich die grünen Felder, worauf Kühe grasten, die weiten Wälder in denen die Bäume sich leicht im Wind bogen und die vollen Bahnhöfe in denen die Menschen eilig ihre Koffer hinter sich herzogen nicht wirklich. Meine Aufmerksamkeit galt genau so wenig dem inneren des Zuges, wo meine Schwester neben mir wieder eins ihrer wunderschönen Augen malte, die einem in die Seele zu blicken schienen und meiner Mutter, die mir gegenübersaß und eines ihrer wenigen Bücher, die sie nur las, wenn sie mal Zeit hatte, studierte. Auch die anderen Fahrgäste wachten diesmal nicht mein Interesse. Alles um mich herum geschah so, wie es sich in diesem Zeitpunkt ereignen musste und dies nahm ich auch wahr, aber nicht ganz so, wie für gewöhnlich. Ich bin üblich nicht der Mensch, der still sitzen konnte oder seinen Mund von Natur aus hielt. Normalerweise würde ich jetzt nervös durch den Zug springen, jeden dritten der an mir vorbei lief ansprechen und irgendwelches wirres Zeug labern. Doch diesmal ging ich anders damit um. Diesmal zeigte sich eine andere Seite von mir, eine ruhigere, eine Seite die nur selten zum Vorscheinen kommt und falls, dann nur, wenn etwas Atem beraubendes geschehen wird. Etwas von dem man noch nicht weiß, ob es gut oder schlecht wird.
    Jede Minute, die verging, stieg sie! Aber was? Meine Angst? Meine Vorfreude? Oder doch meine Nervosität? Jetzt würde ich sagen, dass es eine Mischung aus allem war. Damit meine ich nicht, dass ich in einem Moment über glücklich war und dann plötzlich im nächsten vor Angst hätte zittern können. Nein, es war ein Gefühl, was alle anderen Emotionen gleichzeitig beschrieb. Äußerlich kaum bemerkbar, fast so wie eine Art Trance oder eine andere Form vom Wachkoma! Doch innerlich, tobten mehrere Gedanken zugleich. So viele und so schnell, dass sie kaum zu ordnen waren. Von ihnen schafften nur wenige Fragen sich durchzusetzen. Doch diese genügten um mich völlig aus der Ruhe zu bringen.
    Was ist, wenn alles eine große Lüge war?
    Wenn sie gar nicht existiert?
    War ich vielleicht zu leichtgläubig?
    Und habe ich mich zu sehr von meinen Träumen leiten lassen?

    Die Angst übernahm die Oberhand des Gefühls. Nicht weil ich mich davor fürchtete, wer da auf mich warten würde oder die Reise möglicherweise umsonst war. Es beängstigte mich vielmehr, dass all meine Vorstellungen, Träume, allerdings auch die Gespräche und Unterhaltungen, die ich mit ihr geführt hatte in Wirklichkeit nicht so stattgefunden sind. Nur leere Worte waren, die im Prinzip nichts zu bedeuten hatten. Bei diesem Gedanken schloss sich die Traurigkeit dem Gefühl an. Was keine sehr angenehme Empfindung war.

    Ich sah betreten auf das Fenster neben mir, an das ich meinen Kopf gelehnt habe. Immer noch an diesen furchtbaren Fragen gefesselt, die mir einfach keine Ruhe ließen. Mehr erlaubte mir mein schlafender Körper nicht. Nur stillsitzen und mich von diesen angsteinflößenden, nervtötenden und traurigen Fragen quälen lassen. Irgendwann platschte ein Regentropfen außen ans Fenster. Ein einziger, einsamer Tropfen, der über die kalte Scheibe rollte. Ich folgte ihm mit den Augen, wie sich die kleine durchsichtige Kugel immer weiter von mir entfernte, bis sie hinter den nächsten Sitzen verschwand. Mein Blick blieb noch eine Weile an der Stelle hängen, wo der Tropfen hinwegglitt.

    Auf einmal fuhr ich schlagartig hoch! Uhr plötzlich, wie aus dem Nichts! Ich rang nach Luft, mein Puls war stark gestiegen und auf meiner Stirn hatten sich Schweißperlen gebildet. Man hätte denken können ich wäre einen hundert Kilometer Marathon gelaufen, während ein bösartiges Monster mir auf der Spur war. Und um ehrlich zu sein, fühlte ich mich genauso. Verängstigt und Erschöpft, dennoch breitete sich Erleichterung in mir aus, dass ich es endlich geschafft habe.
    Meine Schwester musterte mich verwirrt.
    „Alles okay?“ fragte sie mich mit einem Ton, als wäre ich verrückt. Ich schob meine Brille hoch um mir die Müdigkeit aus den Augen zu reiben und nickte unsicher auch wenn ich mich selbst nicht ganz davon überzeugen konnte, meine Schwester dagegen sich darauf wieder ihrem Bild zuwendete.
    Was ist passiert?
    Ich blinzelte mehr Mals und sah mich irritiert um. Mir war klar, dass ich nicht geschlafen haben konnte. Dafür war die Aufregung zu groß, sie hätte mich vom Schlummern abgehalten! Aber was war es dann?
    Meine Augen huschten über die Sitze und Tische im Zug, die Jacken und Rucksäcke, die auf den Tischen lagen und dem fertigen Bild meiner Schwester, das sie mir nun stolz vor die Nase hielt. Sie selbst blickte mich mit einem erwartungsvollen Ausdruck im Gesicht an.
    „Schön!“ sagte ich, noch etwas benebelt, jedoch vom Auge fasziniert. Der Grundriss war exakt so gezeichnet wie sie es immer tat, doch die Iris funkelte wie die Polarlichter. Sie hatte die verschiedenen Blautöne von hell bis dunkel in sich zerfließen lassen und ein hübsches lila hinzugegeben, was ein Schimmern im Auge erzeugte, das fast sogar magisch schien. Ihre Farbübergänge waren perfekt ausgearbeitet, sodass es wie eine einzige Farbe wirkte. Ein Lächeln zeigte sich auf meinen Lippen, die bis davor eher finster aufgelegt waren. Jetzt wusste ich es wieder! Jetzt fiel es mir wieder ein! Eine Farbe! Ein Tropfen! Ein Gefühl! Ich musste kichern. Ich erinnerte mich an den Tropfen, wie er all diese Fragen aus meinen Kopf löschte und meine Gedanken sortierte. Ich erinnerte mich an das Gefühl, das sich jetzt in pure Erleichterung und Vorfreude verwandelt hatte. Ich wusste gar nicht wie das funktioniert hatte, dass ich so lange in dieser Schockstarre gefangen war und mir war auch nicht wirklich bewusst, wie der Tropfen es geschafft hatte mich daraus zu befreien. Vielleicht hat er mich von alle dem nur abgelenkt, vielleicht aber auch Hoffnung gegeben. Ich weiß das klingt verrückt und ergibt nur wenig Sinn, doch auch die kleinsten Dinge können viel bewegen.

    Ich drehte mich zur Anzeige Tafel die mir berichtete, dass wir in wenigen Minuten ankommen würden. Leichte Panik steuerte dem Gefühl bei, die jedoch kurz darauf von einem leisen Vibrieren unterbrochen wurde. Ich nahm mein Handy zur Hand und begutachtete eine Nachricht, die mich zum Grinsen brachte. Sie hatte mir ein Bild geschickt und als ich dieses sah, verflog auch der letzte Rest Unsicherheit!
    Auf dem Bild war mitten in der Stadt lauter Hängematten, Sitzsäcke und Klappstühle zu sehen, worauf es sich viele Menschen bequem gemacht haben und zum Teil ein Buch in der Hand hielten. Drum herum standen überall Regale, die mit Büchern gefüllt waren. Als ich näher dran zoomte erkannte ich, dass sich diese Bibliothek genau vor dem Kölner Dom befand. Ich war begeistert! Ich zeigte es zuerst meiner Schwester und dann meiner Mutter, die beide in mein Lachen einfielen. Ich fühlte mich gut. Es war gut zu wissen, dass es sie gab und ebenfalls, dass uns auf einer lustige Weise gezeigt wurde, dass es der perfekte Tag für UNS war. Unzwar nur für uns! Mein Grinsen wollte gar nicht mehr verschwinden und das Gefühl war überfüllt von positiven Gedanken und Emotionen! Ab diesen Moment konnte ich es kaum noch erwarten und wollte einfach nur noch raus aus dem Zug.

    Kurze Zeit später war eine Durchsage zu hören.
    „Köln Hauptbahnhof!“ dröhnte eine freundliche Männerstimme durch den Lautsprecher und ich sprang sofort auf. Ich schnappte mir meine Tasche vom Tisch und trug meine Familie regelrecht aus dem Wagon.
    Da waren wir! In Köln! Ich stellte fest, dass meine Knie sich wie Wackelpudding anfühlten.
    „Ich würde doch jetzt nicht wieder Angst haben!“ Redete ich mir ein und doch verspürte ich ein mulmische Andeutung von Furcht im Gefühl. Allerdings bei diesen Mal nicht vor ihr, sondern vor mir! Woher wusste ich, dass sie mich auch so mögen würde! Es könnte genauso gut sein, dass sie mich verabscheuen oder gehen würde, wenn sie mich sah oder anders gesagt, sah wie ich mich verhalte. Sah, wie ich in Wirklichkeit bin! Ich atmete tief durch und strich mein neues „I AM SHER LOCKED“ T-Shirt glatt, das ich heute vorsätzlich für diesen Tag vom Kleiderhaken genommen hatte. Dadurch sollte sie mich erkennen! Wir hatten das extra abgesprochen und ich hoffte sie wird mich erkennen, denn ob ich mich traute auf sie zuzugehen bezweifelte ich.

    „Jetzt komm schon!“ rief ich aufgeregt nach meiner Schwester. Gleich würden wir bei ihr sein! Ich konnte es kaum glauben, dass wir sie wirklich treffen würden. Ich wusste noch genau wie es war, als wir sie und die anderen kennengelernt hatten. Ich und meine Schwester waren neu in der Gruppe und unerfahren und hatten erst letztens eine schwere Zeit hinter uns gebracht. Es ist nicht leicht von einer Sekunde auf die andere das Gefühl zu haben alles verloren zu haben, aber genau so erging es mir. Wie ein Schlag aufs Gesicht. Es hat sich so angefühlt, als würde ich in meinem Kummer aus dunklem Wasser ertrinken und nicht mehr auftauchen können. Doch als wir auf diese Gruppe trafen, schaffte ich es mich hoch zu kämpfen und meine Welt hellte sich wieder auf. Sie haben uns so aufgenommen, wie wir waren. Jeden Fehler akzeptiert! Sie verstanden mich so gut und helften mir wo sie konnten und dafür war und bin ich ihnen unheimlich dankbar! Wir hatten neue Freunde gefunden, die ich so sehr verehrte, auch wenn ich sie noch nicht mal persönlich kannte. Aber wir kamen uns im Laufe der Zeit trotzdem immer näher. Ich bin in die Luft gesprungen, als sie mich fragte ob wir unsere Handy Nummern austauschen sollen. Seitdem haben wir bestimmt Romane an Texten jeden Tag miteinander geschrieben, die mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen brachten, aber für mich ein Schatz waren.

    Mein Herz pochte mir bis zum Hals und ich vermute, dass das Gefühl inzwischen ausschließlich aus Nervosität bestand, natürlich im guten Sinne! Diese nahm ich mir zur Hilfe um mich geschickt und elegant, wie eine Katze durch die Menschen Menge, die den Ausgang blockierten, zu schlängeln. Jeder Schritt, jedes Wort und jede Bewegung schallte durch die große Halle. Ich stampfte lauter, als es nötig war, auf nur damit man meine Schritte auch von den Bahnsteigen aus hören konnte. Ich wollte, dass jeder wusste, dass ich hier bin und dass ich unterwegs zu einer neuen Freundin bin! Ich lachte laut, was von allen Wänden wiederhallte, doch von der großen Menge verschluckt wurde. Aus irgendeinen Grund kam mir die ganze Welt lebendiger vor. Fröhlicher! Bunter!
    Ich entdeckte die Tür und trat hindurch. Draußen kam ich endlich zum Stehen und zog die frische Luft durch die Nase ein. Ich drehte mich einmal um meine eigene Axe und suchte die Menschen nach ihr ab. Ich ließ mein Blick über jede einzelne Person schweifen bis ich plötzlich die Luft an hielt.
    Mein Blick ruhte still und starr auf einem blonden Mädchen, dass ein rotes T-Shirt und Jeans trug und auf ihrer Nase eine Brille hatte, genau wie wir! Sie sah aus, als suche sie etwas oder eher jemand!
    Ist sie das? schoss mir direkt durch den Kopf und ehe ich es mir versah, ging ich auf sie zu!
    Im Gefühl tauchten alle anderen Emotionen, die mich die ganze Zeit auf dieser Reise begleiteten, wieder auf. Alle Fragen. Und alle Gedanken. Doch sie waren nicht mehr wichtig für mich! Ich schenkte ihnen keine Beachtung, sodass sie nur wie ein leises Echo im Hintergrund ertönten.
    Dann stand ich auch schon neben ihr.
    „Schönes Wetter oder?“

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    Ich würde mich über ehrliche Kritik und Verbesserungen freuen ^^ Link zu Tordens Schreib-Wettbewerb: http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1475077173/
    Ich würde mich über ehrliche Kritik und Verbesserungen freuen ^^

    Link zu Tordens Schreib-Wettbewerb:
    http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1475077173/Sieben-Worte-fuer-ein-Wunder-Ein-Schreibwettbewerb#comments_anchor

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Sieben Worte für ein Wunder-Ein Gefühl! Eine ...
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Das ist meine Geschichte für Tordens Schreib-Wettbewerb und nebenbei ein Herzens Projekt, das mir Freude gemacht hat zu schreiben.
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2017-08-31
40SB
Schreibwettbewerb

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