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Twin-tale

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2 Kapitel - 1.408 Wörter - Erstellt von: Neofelies - Aktualisiert am: 2017-10-04 - Entwickelt am: - 95 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Als die Frau des Königs Zwillinge ein Mädchen und einen Jungen bekam wurde sie für die "Cursed Witch" gehalten und hingerichtet. Um dies zu vertuschen durfte nur der erstgeborene Junge Ren in der Königsfamilie weilen, während das zweitgeborene Mädchen Rin verstoßen wurde. Aber auch nach dem vermeintlichem Tod der Hexe wurde auch sie vom fairy-tale Fluch erfasst. In einer Gilde mit den anderen Verfluchten versuchen sie sich gegenseitig beim brechen des Fluches zu helfen, doch läuft für Rin bald die Zeit ab, denn sie hat ihr ganz eigenes Märchen.

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Meine 1. Geschichte *-*
Aber ihr dürft ruhig streng sein ^^
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Vor mir lag ein großes Buch, mit ledernem Einband und bereits gelblich verfärbten Seiten.
Es war das Buch meiner Mutter in das sie ein Märchen schrieb,
immer wieder schrieb sie einen kleinen anknüpfenden Text auf das alte Papier als würde sie genau wissen
was sie schreiben muss. Früher lass sie mir immer ein bisschen vor was sie geschrieben hatte,
doch irgendwann hörte sie auf und meinte ich solle erst weiterlesen wenn sie mit dem Buch fertig sei.
Im Märchen handelte es von einem König und einer Königin welche Zwillinge bekamen, ein Junge
und ein Mädchen. Aber im Königreich sorgte eine böse Hexe für Unruhe, und da es vorher noch nie
Zwillinge gab wurde die arme Königin der Hexerei beschuldigt und hingerichtet während nur der
erstgeborene Sohn im Schloss verweilen durfte und das zweitgeborene Mädchen weggebracht wurde.
Wohin das Mädchen hingebracht wurde weiß ich nicht weil das die Stelle war, wo Mutter aufhörte
mir Vorzulesen. Ich vermutete dass das Mädchen gestorben sei und Mutter meine ich wäre noch zu
jung für solche Geschichten. Sie war um ehrlich zu sein sehr ängstlich, wenn man es so nennen konnte.
Mutter ließ mich nie herausgehen und blieb selbst auch immer zuhause, während mein Onkel für uns
sorgte. Doch eines nachts als ich vom Mondschein aufwachte welches durch das vorhanglose
Fenster schien war Mutter nicht da, ich wusste nicht warum aber ich hatte auf einmal einen
seltsamen drang nach Draußen zu gehen. Ich linste zuerst nur die Tür hinaus doch als ich vor mir den
Mond sah, welcher so nah schien dass er beinahe die Erden berührte, ging ich endgültig zur Tür hinaus
und ging dem Mond wie verzaubert immer weiter entgegen bis ich als ich mich umschaute bemerkte
das ich nicht wusste wo ich war und ein schwarzer Nebel über den Boden streifte. Ich stand dort wie
angewurzelt als ich sah dass der seltsame Nebel begann an mir hoch zu fliesen, als würde er mich verschlingen wollen,
doch stattdessen verschwand er in meiner Haut und hinterließ dunkel-lilane Stellen an meinem
ganzen Körper. Schluckend stand ich da und verstand nicht was ich mir dabei gedacht hatte das Haus
zu verlassen, doch nahm ich die Beine in die Hand und versuchte irgendjemanden oder am besten
meine Mutter zu finden.

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