Top-20-Liste meiner Harry Potter Lieblingscharaktere

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20 Listenitems - Erstellt von: Potter Freak 13 - Entwickelt am: - 288 mal aufgerufen - 2 Personen gefällt es

Ich habe hier eine Liste meiner 20 Lieblingscharaktere gemacht, und ich kann euch sagen, eine leichte Entscheidung war es nicht! Viel Spaß ; )

  • Platz 20
    Fleur Delacour
    Fleur war zwar während des Trimagischen Turniers am Anfang etwas hochnäsig und eingebildet, doch wenn man sie näher kennenlernt, hat sie auch mehrere schöne Charaktereigenschaften.


    Fleur Delacours Geschlecht: weiblich
    Haarfarbe: silberblond
    Augenfarbe: tiefblau
    Schule: Beauxbatons
    Erster Auftritt Harry Potter und der Feuerkelch
    Schauspieler/Synchronisation : Clémence Poésy/
    Tatjana Pokorny

    Fleur Isabelle Delacour ist eine französische Hexe mit langen silberblonden Haaren und tiefblauen Augen. Sie ist Schülerin der französischen Zauberakademie Beauxbatons. Etwas von Fleurs bezaubernder Wirkung auf Männer kommt sicher daher, dass ihre Großmutter eine Veela war und dass der magische Kern des zu ihr passenden Zauberstabs aus einem Veelahaar von dieser Großmutter besteht.
  • Platz 19
    Viktor Krum
    Ich fand es in den Büchern immer lustig, wenn die Champions genannt wurden, denn es wurden alle beim Vornamen genannt, außer ihm: Fleur, Cedric, Harry, Krum

    Viktor Krum Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: dunkelbraun
    Augenfarbe: braun
    Schule: Durmstrang
    Erster Auftritt: Harry Potter und
    der Feuerkelch
    Schauspieler /Synchronisation: Stanislav Lanevski/ Oleg Borissov

    Der junge Zauberer Viktor Krum sieht mit seinen buschigen Augenbrauen, seiner krummen Nase und seinem schlurfenden Gang zwar nicht besonders beeindruckend aus, ist aber als ausgezeichneter Sucher der Bulgarischen Nationalmannschaft schon mit achtzehn Jahren ein berühmter und begehrter Quidditch-Star. Harry begegnet ihm im August 1994 bei der Quidditch-Weltmeisterschaft. Einige Wochen danach kommt Krum mit anderen Schülern des osteuropäischen Durmstrang-Institutes wegen des Trimagischen Turniers nach Hogwarts, wo er fast das gesamte Schuljahr über bleibt, da Krum vom Feuerkelch als Vertreter seiner Schule für das Turnier ausgewählt wird.

    Sein von dem osteuropäischen Hersteller Gregorowitsch stammender Zauberstab ist 10 1/4 Zoll lang, besteht aus dem Holz einer Weißbuche und hat einen Drachenherzfaser-Kern
    Ereignisse in den Büchern
  • Platz 18
    Nymphadora Tonks
    Was ich an Tonks immer besonders interessant fand, sind ihre Haar- und Augenfarben Veränderungen, als Metamorphmagus

    Nymphadora Tonks Geschlecht: weiblich
    Haarfarbe: unterschiedlich
    Augenfarbe: unterschiedlich
    Haus: Hufflepuff
    Schule: Hogwarts
    Pol. Engagement: Orden des Phönix
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Orden des Phönix
    Schauspieler /Synchronisation: Natalia Tena/
    Kathrin Gaube

    Nymphadora Tonks möchte am liebsten nur Tonks genannt werden, weil sie ihren Vornamen so schrecklich findet. Der aufgeblasen-feminine Name passt auch überhaupt nicht zu der unkomplizierten und eher burschikosen jungen Hexe, die immer gerade heraus unverblümt ihre Kommentare abgibt. Ihr Aussehen ist variabel, da sie es einfach willentlich verändern kann: Im Originalzustand hat sie ein herzförmiges Gesicht, eine sportliche Figur und unauffällige hellbraune Haare. Je nach Lust und Laune gestaltet sie ihre Haare aber schnell mal zu einer punkigen lila- oder rosafarbenen Stoppelfrisur, mal zu einer langen knallroten Haarmähne, mal zu einer grauen gestylten Damenfrisur. Diese magische Fähigkeit ist angeboren und nur ganz wenige sog. Metamorphmagi besitzen sie. Weil heftige emotionale Krisen diese Fähigkeit beeinträchtigen, sieht Tonks richtig farblos und unscheinbar aus, solange sie Liebeskummer hat.
    Tonks kann aufgrund ihrer Metamorphmagus-Begabung nicht bloß ihre Haare verändern, sondern ihr gesamtes Aussehen. Sie kann sich zum Vergnügen von Ginny und Hermine verschiedene Nasen aneignen. Sie kann sich aber auch mal eben in eine seriöse ältere Dame verwandeln, um der einfachen Erkennung vorzubeugen.
    Ihre perfekte Tarnmöglichkeit war bei ihrer gerade abgeschlossenen Ausbildung zum Auror natürlich sehr günstig und bewährt sich auch in ihrer jetzigen Arbeit als Aurorin im Zaubereiministerium. Tonks setzt ihre einfache Tarnfähigkeit selbstverständlich auch bei ihrem Engagement für den Orden des Phönix ein. Sie ist erst etwas über zwanzig Jahre alt und ein neues Mitglied, das im ersten Widerstandsorden noch nicht aktiv gewesen ist.
    Harry lernt Tonks als Mitglied des Komitees kennen, das der Orden in den Ligusterweg schickt, um ihn dort per Besen abzuholen (Tonks fliegt auf ihrem Komet 260 voran und setzt sich respektlos über Moodys übervorsichtige Fluganweisungen hinweg). Harry erlebt auch gleich, dass Tonks sehr unordentlich und schusselig ist. Ihre ständige Hilfsbereitschaft wird deshalb nicht immer gerne angenommen, weil sie das Chaos förmlich anzieht und kein Tellerstapel vor ihr sicher ist. Dies wirkt sich auch auf ihre magischen Anwendungen aus: Die Zauber zum Aufräumen und Kofferpacken kriegt sie zwar mühelos und schnell hin, aber eben so unordentlich, wie sie nun mal ist (HP V/3).
    Aber als Harry sie in den Sommerferien1996 trifft, ist Tonks nicht mehr die Alte: Ihre Metamorphmagus-Fähigkeit ist so geschwächt, dass sie ihre Haarfarbe und ihr Aussehen nicht mehr farbig aufpeppt, sondern blass und unscheinbar aussieht. Die neue und immer bedrückt wirkende Tonks hat auch einen anderen Patronus als früher, irgendein großes vierfüßiges Wesen (HP VI/8).
    Als Grund dieser Veränderungen stellt sich heraus, dass sie sich in Remus Lupin verliebt hat und er ihr eröffnete, aus ihrer Liebe füreinander würde nichts, weil er als Werwolf keine Liebesbeziehung verantworten könne. Sobald ihr Liebeskummer vorbei und sie endlich mit dem etwa zwölf Jahre älteren Remus liiert ist, kann Tonks ihre Haarfarbe wieder verändern. Die beiden heiraten bereits im Juli 1997 und Tonks wird sehr bald danach schwanger. Anlässlich ihrer Schwangerschaft und der zunehmenden rassistischen Hetze gegen Werwölfe werden Remus' Selbstzweifel zunächst wieder geweckt. Nachdem er sie einige Zeit lang aus vermeintlicher Rücksicht verlässt, kehrt er zurück und die beiden erleben gemeinsam im April 1998 die Geburt ihres Sohnes Ted. Teddy ist entgegen Remus' Befürchtungen kein Werwolf, aber ein Metamorphmagus wie seine Mutter.
    In der Schlacht von Hogwarts am 1/2. Mai 1998, kämpft die frisch gebackene Mutter an Remus' Seite mit, und wird von ihrer Tante Bellatrix getötet (J. K. Rowling beantwortet offengebliebene Fan-Fragen).
    Familie

    Nymphadora Tonks ist die Tochter von Andromeda Tonks, geb. Black, und ihrem Ehemann Ted Tonks, einem muggelstämmigen Zauberer. Tonks' Mutter ist aufgrund ihrer Ehe mit einem "Schlammblut" aus dem "reinblütigen" Stammbaum der dünkelhaften Blacks entfernt worden. Nymphadora Tonks hat den Status eines Halbblutes. Als Tochter aus dieser gebrandmarkten Verbindung ist sie konsequenterweise nie in den sorgfältig reingehaltenen Black'schen Stammbaum aufgenommen worden. Ihre Tante Bellatrix Lestrange, die Schwester von Tonks' Mutter, wird von Voldemort persönlich dazu aufgefordert, ihren reinen Stammbaum von solchen peinlichen Elementen wie ihrer Nichte auch praktisch zu säubern (HP VII/1).
    Als fanatisch treue Anhängerin verfolgt Bellatrix daraufhin ihre Nichte mit tödlichem Eifer. Tonks berichtet bereits im Sommer 1997, nach ihrer Ankunft im Fuchsbau darüber (HP VII/5).
    Tonks' Alter

    In Harrys fünftem Schuljahr, August 1995 hat Tonks seit einem Jahr ihre Ausbildung als Aurorin abgeschlossen (HP V/3).
    Die Ausbildung dauert im Normalfall drei Jahre. Zieht man die sieben Jahre Hogwarts und die elf Jahre Kindheit ab, kommt man auf ~1972 oder 1973 als Geburtsjahr. Tonks müsste dann etwa 23 Jahre jung sein und dürfte von 1984 bis 1991 in Hogwarts gewesen sein.
    Name

    Deutsch "Nymphe", englisch "nymph" ist das Entwicklungsstadium mancher Insekten zwischen Larve und Puppe. Die Verwandlung von der Larve zum fertigen Insekt wird als "metamorphosis" bezeichnet.
    Nymphadora bedeutet etwa "Geschenk der Nymphen" (Nymphen sind in der griechischen und romanischen Mythologie Naturwesen, die in unterschiedlichen Gestalten auftreten).
  • Platz 17
    Ron Weasley
    Ron, Ron, Ron... Als Freund von Harry hast du es echt nicht immer leicht. Du stehst nie im Rampenlicht und musst immer ihm zujubeln, wenn er verehrt wird. Du hast dich wirklich gut geschlagen ; )

    Ron Weasley Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: rot
    Augenfarbe: blau
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Orden des Phönix &
    Dumbledores Armee
    Begleitendes Tier: Krätze/Pigwidgeon
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Stein der Weisen
    Schauspieler /Synchronisation: Rupert Grint/
    Max Felder

    Ron mit ganzem Namen Ronald Bilius Weasley, (*1. März 1980), ist Harrys bester Freund und in seiner Jahrgangsklasse in Hogwarts. Als sechster Sohn der Weasley-Familie gleicht der groß gewachsene Ron, mit seiner langen Nase, den Weasley-typischen roten Haaren und vielen Sommersprossen eher seinem Vater Arthur ebenso wie zwei seiner älteren Brüder nämlich Bill und Percy.
    Ron ist nicht sehr selbstsicher und leidet darunter, dass er in jeder Hinsicht im Schatten seiner älteren Brüder steht. Alles haben sie schon erreicht, waren Quidditch-Kapitän, Vertrauensschüler, Schulsprecher und sehr gute Schüler. Ron muss sich dauernd mit ihren alten abgenutzten Sachen begnügen, seien es Besen, Kleidung oder Haustiere wie die fette graue Ratte Krätze. Nicht mal einen eigenen neuen Zauberstab bekommt er zu Schulbeginn, stattdessen hat er den alten seines Bruders Charlie, bei dem an einigen Stellen schon der Einhornhaarkern herausragt. Seine Familie hat nicht genug Geld, um jedem der zahlreichen Kinder eine völlig neue Ausstattung zu finanzieren. Ron schämt sich zwar seiner Armut, ist aber trotzdem sehr mit seinem Zuhause verbunden. Seine Mutter kann sich allerdings wegen der Vielzahl ihrer Kinder zu seinem Leidwesen nicht merken, dass er Corned Beef und die Farbe Kastanienbraun nicht mag.
    Als Ron im fünften Schuljahr zum Vertrauensschüler des Hauses Gryffindor ernannt wird, lässt er sich zwar gerne feiern und freut sich riesig über das Geschenk seiner Eltern einen eigenen Rennbesen einen Sauberwisch 11, aber seine künftigen Ordnungsaufgaben sind ihm eher peinlich. Mit seinem neuen Rennbesen traut er sich auch, als Hüter in die Quidditch-Mannschaft des Hauses einzutreten, zweifelt aber immer an seinem Können.
    Ron und Harry

    Ron und Harry freunden sich schon auf ihrer ersten Fahrt zur Zauberschule im Hogwarts Express miteinander an. Die beiden kommen in denselben Schlafsaal im Haus Gryffindor. Was für den in einer Zaubererfamilie aufgewachsenen Ron selbstverständlich ist, kennt Harry nicht. Ron erklärt seinem Freund solche Dinge und erweist sich als Harrys loyaler Freund bei (fast) allen Erlebnissen. Allerdings ist er als Begleiter seines berühmten Freundes ständig mit der Rolle des Unbedeutenden, des Nicht-Berühmten konfrontiert, wodurch er gelegentlich Eifersuchtsprobleme hat.
    Mit Dumbledores Einverständnis weiht Harry Ron und Hermine in den Inhalt der Prophezeiung und in alles ein, was er während seiner Privatstunden von Dumbledore während des sechsten Schuljahrs erfährt. Ron und Hermine beschließen beide, Harry auch dann in seinem Kampf gegen Voldemort weiterhin zu unterstützen, wenn der Unterricht an der Zauberschule Hogwarts nach den Sommerferien 1997 wieder aufgenommen werden sollte. Er geht das gemeinsame Vorhaben der drei mit großem Eifer an und sorgt wie Hermine dafür, dass seine Familie in Sicherheit ist, wenn er untertaucht (HP VII/6).
    Ron und Hermine

    Mit Hermine, der besten Freundin von Ron und Harry, verbinden Ron seit Jahren intensive Gefühle, ohne dass er sich dies eingesteht. Spätestens seit ihrer vierten Klasse machen sie sich wechselseitig Eifersuchtsszenen und streiten dauernd über Nichtigkeiten. Während Hermine die Gefühle dahinter aber erkennt, merkt Ron nichts davon.
    Im Verlauf ihrer sechsten Klasse kommt es zu noch heftigeren Eifersuchtsdramen zwischen den beiden, weil Ron mit Lavender Brown eine oberflächliche Knutschbeziehung eingeht. Am Ende des Schuljahrs finden Ron und Hermine anscheinend zueinander. Von da an versucht Ron, sich Hermine als Kavalier oder Tröster zu präsentieren. Schließlich gewinnt er ihre Liebe aber mit dem, wie er ist ohne sich zu bemühen: Er setzt sich sofort tatkräftig für Hermine und Harry ein, wenn die Situation es erfordert, auch wenn er selbst sich dabei in Gefahr bringt. Und als sogar Hermine im Eifer des Gefechts die bedrohliche Lage der Hauselfen einmal außer Acht lässt, denkt Ron auch an diese "Kleinigkeit"...
  • Platz 16
    Neville Longbottom
    Hey Neville, immerhin hast du allen das Leben gerettet und hast dazu beigetragen, Ron&Hermine leben und Voldemort sterben zu lassen! Vielen Dank ; )

    Neville Longbottoms Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: blond-im Buch/ braun-im Film
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Dumbledores Armee
    Begleitendes Tier: Trevor (Kröte)
    Erster Auftritt Harry Potter und der Stein der Weisen
    Schauspieler /Synchronisation: Matthew Lewis/
    Matthias Kick HP1, HP2, HP 3/
    Fabian Rohm HP4, HP5, HP6, HP7.2



    Der Zauberer Neville Longbottom (*30. Juli 1980) ist ein sehr sensibler Mitschüler von Harry in Hogwarts und in der selben Jahrgangsklasse. Er bewohnt zusammen mit Harry, Ron, Seamus Finnigan und Dean Thomas einen Schlafsaal in Hogwarts.
    Der dickliche Junge mit seinem freundlichen runden Gesicht sieht seiner Mutter sehr ähnlich. Er wird von seiner sehr energischen Großmutter Augusta Longbottom aufgezogen, weil seine Eltern Alice Longbottom und Frank Longbottom nicht mehr für ihn da sein können. Neville, dem seine früher so begabten Eltern immer als leuchtendes Beispiel vorgehalten werden, besucht sie regelmäßig zusammen mit seiner Großmutter auf der Janus Thickey-Station für dauerhaft Fluchgeschädigte im St.-Mungo-Hospital. Aber die beiden erkennen ihren Sohn dabei nie, da sie von einigen Todessern um Bellatrix Lestrange mit dem Cruciatus-Fluch in den Wahnsinn gefoltert worden sind. Neville verschweigt das grausame Schicksal seiner Eltern in der Schule. Wie Neville schon bei Schulbeginn erzählt, haben alle in seiner "reinblütig" magischen Familie gefürchtet, er sei kein richtiger Zauberer, sondern ein Squib, weil er erst mit acht Jahren Anzeichen magischer Begabung gezeigt habe.
    Dass der sprechende Hut Neville dem Haus Gryffindor zugewiesen hat, deutet an, dass er bereit ist, sich mutig einzusetzen. Er ist unbegrenzt loyal seinem Haus, seinen Freunden und seiner Familie gegenüber. Dies wird besonders deutlich, sobald das Schicksal seiner Eltern ins Spiel kommt.
    Neville und die Prophezeiung

    Neville hätte von der Prophezeiung, die jetzt eindeutig Harry zugeordnet ist, genauso betroffen sein können: Seine Eltern sind wie auch Lily und James Potter, Voldemort dreimal knapp entkommen und er ist am 30.07. 1980 (also einen Tag vor Harry) geboren. Im Gegensatz zu Harry stammt Neville aus einer reinblütigen Zaubererfamilie. Deshalb ist es bemerkenswert, dass Voldemort den "halbblütigen" Harry als bedrohlicher für sich ansah, als Neville.
  • Platz 15
    Luna Lovegood
    Ach Loony, hast zwar ein paar schräge Angewohnheiten und bist manchmal zu ehrlich, aber du bist echt liebenswert

    Luna Lovegoods Geschlecht: weiblich
    Haarfarbe: blond
    Augenfarbe: silber-grau
    Haus: Ravenclaw
    Pol. Engagement: Dumbledores Armee
    Erster Auftritt Harry Potter und der Orden des Phönix
    Schauspieler /Synchronisation: Evanna Lynch/
    Laura Elßel

    Luna Lovegood (*13.02.1981) ist eine Hogwartsschülerin in Ginny Weasleys Jahrgangsklasse. Ihr Nachname "Lovegood" wird bereits im vierten Band erwähnt. Der Sprechende Hut hat sie dem Haus Ravenclaw zugeteilt, aber sie ist auch innerhalb ihres Hauses eine Außenseiterin. Mit ihren hüftlangen, zerzausten, aschblonden Haaren, ihren verschwindenden hellblonden Brauen und ihren entrückt blickenden Glubschaugen vermittelt Luna einen Eindruck, der selbst in Zaubererkreisen als "unnormal" und verrückt bewertet wird. Luna trägt auch noch so eigenartigen Schmuck wie etwa eine Halskette aus Butterbierkorken oder "Radieschen" als Ohrhängern, ihren Zauberstab steckt sie sich hinters Ohr, um ihn immer griffbereit zu haben.
    Sie glaubt an die Existenz solcher Wesen wie Schrumpfhörnige Schnarchkackler, die in der magischen Welt unbekannt sind und als Aberglaube gelten. Mit ihrer verträumten Stimme erklärt sie die Tagesereignisse oder die Machenschaften des Zaubereiministeriums als Folgen untergründiger Verschwörungen, so ist sie davon überzeugt, dass der Zaubereiminister Fudge eine Privatarmee aus Heliopathen unterhalte.
    Lunas befremdliche Art und Ausstrahlung haben ihr innerhalb und außerhalb ihres Hauses den Spitznamen Loony (Abkürzung von engl. lunatic = Verrückte, Spinnerin) eingetragen. Sie wird gemieden, ihre Sachen werden geklaut und versteckt und sie hat keine Freunde. Luna lügt nie und spricht auch unangenehme Wahrheiten aus. Trotz ihrer verträumten Art ist sie sehr schlau.
    Luna lebt mit ihrem verwitweten Vater zusammen, der ebenso wie ihre verstorbene Mutter ihre Weltsicht teilt und sicherlich stark geprägt hat. Der Vater ist Chefredakteur der Zeitschrift "Der Klitterer", einer Zeitschrift, die für ihre esoterischen und abstrusen Artikel bekannt ist. Lunas Mutter ist bei einem ihrer Zauberexperimente tödlich verunglückt. Lunas Elternhaus liegt irgendwo in der Grafschaft Devon. In der Gegend lebt auch die Familie von Cedric Diggory, sowie die Fawcetts und die Weasleys.
  • Platz 14
    Dobby der Hauself
    Dobby (* 28. Juni; † März 1998) ist der erste Hauself, den Harry sieht. Er taucht in den Sommerferien vor Harrys zweitem Schuljahr bei den Dursleys auf und versucht Harry davon abzuhalten, nach Hogwarts zurückzukehren.

    Wie alle Hauselfen ist Dobby nur etwa kniehoch und hat eine piepsige, aber sehr durchdringende Stimme. Seine Augen gleichen Tennisbällen und als Harry ihn kennenlernt, ist ein dreckiger Kissenbezug Dobbys einziges "Kleidungsstück". Damals ist Dobby eigentlich Sklave der altehrwürdigen Zaubererfamilie der Malfoys und müsste diesen treu ergeben sein. Aber Dobby ist mit seinem Sklavendasein nicht zufrieden. Anders als alle anderen Hauselfen möchte er lieber selbst entscheiden, wem er dient. Er macht sich - ganz im Gegensatz zu seinen "Artgenossen" - eigene Gedanken, und setzt sich für Harry und gegen Lord Voldemort und dessen Anhänger ein - also auch gegen seinen damaligen Gebieter Lucius Malfoy.

    Am Ende seines zweiten Schuljahrs ergibt sich für Harry eine günstige Gelegenheit, den rebellischen Hauselfen zu befreien: Er kann Lucius Malfoy durch einen Trick dazu veranlassen, seinem Hauself Dobby ein richtiges Kleidungsstück, nämlich eine eklig stinkende Socke zuzuwerfen. Daraufhin steigert sich Dobbys Hochachtung vor Harry zu einer tief empfundenen Verbundenheit und Loyalität gegenüber seinem Befreier.

    Im Gegensatz zu allen anderen Hauselfen ist Dobby stolz auf seine Befreiung. Er weicht zwar auch danach nicht von seiner sklavischen Dienstbereitschaft ab, jedoch will er jetzt für seine Dienste ein bisschen Geld und ein paar Arbeitsrechte (nicht zuviel, sonst kommt es ihm selbst unanständig vor). Sein neuerworbenes Recht, Kleider zu tragen, nutzt Dobby weidlich und geschmacklos, wobei seine besondere Vorliebe verschiedenfarbigen Socken mit schrillen Mustern gilt. Er hat allerdings zunächst Schwierigkeiten eine neue Stelle zu finden, denn die wenigsten wollen einen aufmüpfigen Hauselfen, der Geld für seine Arbeit verlangt.
  • Platz 13
    Professor Remus Lupin

    Remus John Lupins Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: hellbraun mit grau
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Orden des Phönix
    Erster Auftritt Harry Potter und der Gefangene von Askaban
    Schauspieler/Synchronisation: David Thewlis/
    James Utechin als 16jähriger/ Frank Röth

    Der früh ergraute Professor Remus John Lupin (* 10. März 1960; † 2. Mai 1998), Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Harrys drittem Schuljahr, ist der erste, der von seinem Fach etwas versteht. Überdies kann er das Fach so interessant unterrichten, dass es Harrys ganzer Klasse richtig Spaß macht. Er bildet Harry zusätzlich einzeln aus, damit er sich mit dem Patronus-Zauber gegen Dementoren wehren kann. Im Laufe der Zeit findet Harry heraus, dass Lupin während der Schulzeit seines Vaters zu dessen engstem Freundeskreis gehörte.
    Lupins Kindheit und sein Werwolfbiss

    Remus Lupin wuchs als Halbblut heran. Als Kind wurde er von Fenrir Greyback, einem grausamen Werwolf, gebissen und verwandelte sich von da an in jeder Vollmondnacht selbst unter großen Schmerzen in eine mordlüsternde Bestie. Ohne etwas dagegen machen zu können, hatte er wegen dieser gesellschaftlich geächteten Krankheit schon als Kind große Probleme, Freunde zu finden. Er lernte, dass er seine quälenden Werwolfverwandlungen verheimlichen musste. Er hatte schreckliche Angst davor, seine Krankheit auf andere zu übertragen und fühlte sich selbst als Zumutung und drohende Gefahr.

    Wie Joanne K. Rowling in ihrer Gerichtsaussage am 14.04.08 erklärte, zeigt sie mit der Werwolf-Erkrankung, wie Menschen auf eine sozial geächtete Krankheit wie AIDS und auf ihre entsprechend unfaire soziale Behandlung reagieren.

    Lupins Schulzeit

    In Hogwarts wurde Remus in den 70er Jahren nur deshalb aufgenommen, weil der Schulleiter Albus Dumbledore sich für ihn einsetzte. Dass er sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelt, wurde vor seinen Mitschülern geheimgehalten. Damit er niemanden gefährdet, brachte Madam Pomfrey ihn in den Vollmondnächten rechtzeitig zu einem unterirdischen Geheimgang, der vom Schulgelände zur Heulenden Hütte führte. Direkt über dem Eingang dieses Geheimgangs wurde die Peitschende Weide gepflanzt, um zu verhindern, dass ihm jemand folgt oder dass er als gefährlicher Werwolf aus seinem Rückzugsort ausbrechen konnte.

    Lupin war ein guter Schüler. Während seiner Schulzeit gehörte er dem Haus Gryffindor an, wie auch seine besten Schulfreunde James Potter, Sirius Black und Peter Pettigrew. James und Sirius kamen bald hinter Lupins Geheimnis. Statt sich wie andere von ihm zurückzuziehen, wurden sie aus Freundschaft zu ihm zu Animagi, da Werwölfe nur für Menschen gefährlich sind. James verwandelte sich in einen Hirsch, Peter in eine Ratte, und Sirius in einen grimmähnlichen großen schwarzen Hund. In Tiergestalt erkundeten Lupin und seine Freunde während der Vollmondnächte die Umgebung der Schule und des Dorfes Hogsmeade. Ihr Wissen über die Gegend und die Geheimgänge der Schule hielten sie in der gemeinsam erstellten Karte des Rumtreibers fest. Als Fünftklässler wurde Lupin zum Vertrauensschüler ernannt. Der Schulleiter hoffte vergeblich, Lupin könne seine Freunde Sirius und James etwas bändigen. Gleichzeitig wie Lupin, waren auch Lily Evans, die er sehr schätzte, und Severus Snape, den er wegen seines schwarz-magischen Interesses ablehnte, in derselben Klassenstufe in Hogwarts.

    Lupin schloss sich wie seine Schulfreunde nach Schulabschluss dem Widerstandsorden gegen Voldemort an. Die Freundschaft wurde aber beeinträchtigt, als James und Lily Potter offenkundig ausspioniert wurden und Lupin in Verdacht geriet, der Spion Voldemorts zu sein. Deshalb weihten Sirius und James ihn nicht ein, als statt Sirius, der unfähig erscheinende Peter zum Geheimniswahrer für den Aufenthaltsort der Potters gemacht wurde.
    Lupin als Lehrer

    In Harrys dritten Schuljahr wird Remus Lupin als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts eingestellt. Dass Dumbledore bereit ist, ihn trotz seiner Werwolf-Verwandlungen auf eine Lehrerstelle zu berufen, stößt in der Lehrerschaft auf Vorbehalte. Professor Snape äußert zusätzlich gegenüber dem Schulleiter Bedenken, Lupin sei immerhin ein früherer Schulfreund des gefährlichen Askabanausbrechers Sirius Black. Dumbledore setzt sich dennoch über alle Warnungen hinweg für ihn ein. Auf sein Geheiß hin, muss Snape jeden Monat eine Dosis des neu entwickelten sog. Wolfsbann-Trank brauen, dank dessen Einnahme Lupin während der Verwandlungsphasen sein Bewusstsein wahren und sich als harmloser Wolf in sein verschlossenes Büro zurückziehen kann.

    Da der Schulbeginn direkt nach einer Vollmondnacht stattfindet, nutzt Lupin den Hogwarts Express für seine Anreise, um den entgangenen Schlaf nachzuholen. Deshalb kann er die Schüler bereits während der Fahrt vor einer Dementorenpatroullie schützen. Seine anschauliche Unterrichtsgestaltung begeistert die Schüler. Er ermutigt die Ängstlichen und erkennt Stärken in scheinbaren Schwächen von Einzelnen.

    Gegen Ende des Schuljahres können Lupin und Sirius gemeinsam Harry und seinen Freunden begreiflich machen, was Peter Pettigrew wirklich getan hat.

    Trotz seiner Beliebtheit, muss Lupin am Ende von Harrys dritter Klasse seine Stelle räumen: Durch eine gezielte Indiskretion enttarnt Severus Snape ihn gegenüber den Slytherins als Werwolf. Lupin verlässt daraufhin die Schule, weil er selbst aufgrund der aktuellen Erlebnisse die Gefahr für die Schüler zu groß findet und den Protesten besorgter Eltern zuvorkommen will.
    Lupins Situation danach

    Nach seiner Zeit als Lehrer hat Remus Lupin es zunehmend schwer, eine Anstellung zu finden, weil neue im Zaubereiministerium ausgearbeitete gesetzliche Vorschriften dies so gut wie unmöglich machen. Seine finanzielle Situation ist deshalb schlecht, was schon an seiner noch schäbigeren, abgenutzteren Kleidung zu sehen ist.
    Wie schon im ersten Orden des Phönix, kämpft Lupin auch von Anfang an im zweiten gegen Voldemorts dunkle Herrschaft. Aufgrund seiner ruhigen, überlegten und umsichtigen Handlungsweise, wird er im Orden anerkannt und geschätzt. Seit 1996 lebt er als heimlicher Agent des Widerstandsordens bei den Werwölfen.

    Obwohl, und gerade weil er in Tonks verliebt ist und sie seine Liebe erwidert, hat er als Werwolf große Hemmungen, eine Liebesbeziehung mit ihr einzugehen. Erst die Werwolfverletzung von Bill Weasley im Sommer 1997 und Fleur Delacours Reaktion darauf, lassen ihn erkennen, dass auch Werwölfe liebenswert sind und lieben dürfen. Bereits im Juli 1997 heiraten die beiden. Als Tonks bald danach schwanger wird, holen Remus aber seine Skrupel und Selbstzweifel wieder ein, ob er seiner Frau und seinem noch ungeborenen Kind zumuten könne, dass er ein gesellschaftlich geächteter Werwolf sei. Er flüchtet sich einige Zeit lang in die Einsamkeit, steht aber dann doch zu seiner Verantwortung als Ehemann und werdender Vater. Im April 1998 berichtet er überglücklich, dass ihr Sohn Ted, benannt nach Tonks Vater, geboren sei. Der neugeborene Sohn ist kein Werwolf, wie sein Vater, aber ein Metamorphmagus wie seine Mutter. In Absprache mit Tonks, bittet er Harry darum, der Pate ihres Sohnes zu werden. Kurz nach Remus' Tod bei der Schlacht von Hogwarts erscheint er Harry zusammen mit Sirius, James, und Lily als Erinnerungsgestalt. Dabei wird deutlich, dass Remus sich selbst und sein Dasein jetzt bejaht und es bedauert, die Zukunft seines Sohns nicht miterleben zu können (HP VII/34).
  • Platz 12
    Lord Voldemort/Tom Riddle
    Tief in deinem Innern bist du doch liebenswürdig!
    Auch wenn du viel Schlimmes getan hast, bist du immer noch einer meiner Lieblinge

    Lord Voldemorts Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: kahlköpfig
    Augenfarbe: Rot (Schlangenaugen)
    Haus: Slytherin
    Pol. Engagement: Dunkler Lord
    Begleitendes Tier: Nagini
    Erster Auftritt Harry Potter und der Stein der Weisen
    Schauspieler/Synchronisation: Ralph Fiennes
    HP 4, HP 5, HP 6, HP 7.1, HP 7.2/
    Udo Schenk/ Richard Bremmer Stimme Voldemort HP 1,

    Lord Voldemort (* 31. Dezember 1926; † 2. Mai 1998) ist der dunkle Antagonist des Helden Harry Potter. Er gilt als einer der schrecklichsten und mächtigsten schwarzen Magier aller Zeiten.
    Inhaltsverzeichnis[Anzeigen]
    Vorgeschichte

    Mehr über die Kindheit, Schulzeit und Jugend siehe Tom Riddle .
    Voldemorts ursprünglicher Name ist Tom Vorlost Riddle (im Original: Tom Marvolo Riddle). Er, der Sohn einer Hexe namens Merope Gaunt und eines Muggels namens Tom Riddle sr., muss seine Kindheit und Jugend in einem Muggelwaisenhaus verbringen. Dort wächst er auf, weil sein Vater seine Frau noch während der Schwangerschaft verlässt und seine Mutter bei seiner Geburt stirbt.

    In Hogwarts ist Albus Dumbledore der Einzige, der Tom Riddle Misstrauen entgegenbringt. Da Dumbledore fairerweise seine unbeweisbaren Verdächtigungen gegen ihn nicht verbreitet, werden in der Magischen Welt die Aktivitäten des späteren Voldemort während seiner Schulzeit nie ruchbar, auch dann nicht, als Harry in seiner zweiten Klasse herausfindet, wer damals tatsächlich für die Freilassung des mordenden Monsters verantwortlich war.

    Ohne die offizielle Herrschaft zu ergreifen, kann Voldemort eine immer mächtiger werdende Terrorherrschaft in der magischen Welt aufbauen, die vor Landesgrenzen keinen Halt macht. Er und seine Anhänger, die sogenannten Todesser, kämpfen mörderisch mit allen Mitteln der schwarzen Magie für die Reinhaltung der Zaubererrasse und die Ausrottung der für ihn minderwertigen muggelstämmigen Zauberer und Hexen.

    Voldemort strebt nach absoluter Macht und Unsterblichkeit. Um unbesiegbar zu werden, nimmt er mehrere magische Schritte vor, die auch sein Aussehen verändern. Statt des früher hübschen Hogwarts-Schülers Tom Riddle, sieht er immer unmenschlicher und furchteinflößender aus: Seine Gestalt wird groß und dürr, sein Gesicht bleich und schlangenähnlich, seine Augen werden blutrot und seine Nase schrumpft zu schlitzförmigen Nüstern zusammen. Dass Voldemort ursprünglich Tom Riddle hieß und selbst auch "halbblütig" ist, also rassistisch beurteilt kein "richtiger Zauberer" ist, wissen viele seiner fanatischen Anhänger nicht.

    Voldemorts damalige Schreckensherrschaft bricht zusammen, weil er ihre Unbesiegbarkeit sicherstellen will: Er erfährt im Frühjahr 1980 über einen Spion den ersten Teil einer Prophezeiung Sibyll Trelawneys, gemäß der Ende Juli Einer geboren werde, der ihn besiegen könne. Um seine Macht zu sichern greift Voldemort knapp zwei Jahre später Harrys Eltern und den Ende Juli 1980 geborenen Harry an. James Potter wird getötet, als er sich Voldemort mutig und völlig unbewaffnet (= ohne Zauberstab) entgegenstellt, um seine Frau und seinen Sohn zu retten. Lily Potter opfert ihr eigenes Leben für das ihres damals 15 Monate alten Sohnes Harry. Damit schützt sie ihren Sohn mit einem sehr alten Zauber, den Voldemort bei seinem weiteren Vorgehen nicht berücksichtigt. Lord Voldemorts Todesfluch prallt von Harrys Stirn auf ihn selbst zurück und beraubt ihn seines Körpers, ohne sein Selbst zu vernichten. Ein Teil seiner Kräfte und Fähigkeiten, z.B. die Fähigkeit Parsel zu sprechen und zu verstehen, wird auf Harry übertragen. Voldemort kennzeichnet denjenigen, der ihn besiegen könnte, auf diese Weise als "ebenbürtig", wie es in jener Prophezeiung vorhergesagt ist, und zwar in dem Teil, den Voldemort nicht kennt.
    Seiner Körperlichkeit beraubt flieht Voldemort in die Wälder Albaniens, wo er sich 10 Jahre lang versteckt.
  • Platz 11
    Lily Potter
    Du hast dich für Harry geopfert und ihm und allen anderen das Leben gerettet! Wow ; )

    Lily Potters Geschlecht: weiblich
    Haarfarbe: dunkelrot
    Augenfarbe: grün
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Orden des Phönix
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Stein der Weisen
    Schauspieler /Synchronisation: Geraldine Somerville/Ellie Darcey Alden als 10jährige

    Die muggelstämmige Hexe Lily Potter geb. Evans (* 30. Januar 1960 † 31. Oktober 1981) ist Harrys Mutter und die Ehefrau von James Potter.
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    Lilys Herkunftsfamilie

    Die mit Zauberkräften geborene Lily stammt aus einer nicht-magischen Familie namens Evans. Während ihre Eltern von der besonderen Begabung Lilys angetan sind, lehnt ihre neidische "ganz normale" Schwester Petunia diese "Abnormität" leidenschaftlich ab, und bezeichnet Lily rückblickend als "Missgeburt"
    Lilys kurzes Leben in der Magischen Welt

    Die sehr begabte, muggelstämmige Hexe Lily Evans besucht in den 1970er Jahren die Schule für Hexerei und Zauberei in Hogwarts. Sie erweist sich als ausgezeichnete Schülerin, deren Charme und Intuition bei ihrem damaligen Zaubertränkelehrer einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie verabscheut schwarze Magie, setzt sich mutig und selbständig für Gerechtigkeit ein, und wird in ihrem letzten Schuljahr zur Schulsprecherin ernannt. Sie und ihr späterer Mann James Potter gehören beide zum Haus Gryffindor, haben aber erst seit James' Abschlussklasse eine Liebesbeziehung miteinander. Nach der Schule heiraten sie bald, leben in Godric's Hollow und bekommen ihren Sohn Harry.

    Beide sind im ersten Orden des Phönix aktiv und können drei Angriffen Voldemorts knapp entkommen. Schon einige Zeit ehe Lily und ihr Mann getötet werden, bemerken sie, dass jemand aus ihrem engsten Freundeskreis sie bespitzelt. Als Lord Voldemort die Potters an Halloween 1981 tatsächlich aufspürt, lässt Lily sich töten, um das Leben ihres fünfzehn Monate alten Sohns Harry zu retten. Ihr damaliges Opfer umgibt Harry mit einem anhaltenden magischen Schutz vor Voldemorts Berührung. Albus Dumbledore kann diesen Schutz magisch so erweitern, dass Harry bei Lilys Blutsverwandten sicher ist, bis er das Volljährigkeitsalter erreicht. Da zum Zeitpunkt von Lilys Ermordung ihre Eltern bereits verstorben sind, muss ironischerweise Lilys Magie-hassende Schwester Petunia Harry in ihre Familie aufnehmen, und wird dadurch in die Geschehnisse in der Magischen Welt verstrickt.
  • Platz 10
    Minerva McGonagall
    In Verwandlung einsame Spitze. Naja, wenn wir Dumbledore weglassen. Hast mut und bist sehr strapazierfähig, gefällt mir ; )

    Minerva McGonagalls Geschlecht: weiblich
    Haarfarbe: schwarz
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Orden des Phönix
    Erster Auftritt Harry Potter und der Stein der Weisen
    Schauspielerin: Maggie Smith
    Synchronisation: Bettina Schön; Film 1,2,3/
    Edith Schneider; Film 4,5/ Barbara Adolph;Film 6, 7.2

    Professor Minerva McGonagall (* am 4.Oktober ca. 1919) [1] ist eine streng aussehende Hexe mit straff zu einem Knoten frisierten schwarzen Haaren und einem Respekt gebietenden Auftreten.

    Sie ist groß und bei Harrys Schuleintritt "eine sprühende Mittel-Siebzigerin" Interview JKR 2000 [2] Wie ihr Nachname und ihre Vorliebe für Schottenkaros andeuten, stammt sie aus Schottland. Prof. McGonagall heißt nicht von ungefähr Minerva nach der römischen Göttin der Gelehrsamkeit: In Hogwarts ist sie die Lehrerin für das Hauptfach Verwandlung, die Hauslehrerin des Hauses Gryffindor und stellvertretende Schulleiterin. Als Animagus ist sie in der Lage, sich in eine silbrige[3], getigerte Katze zu verwandeln, die dasselbe quadratische Muster um die Augen hat, wie ihre Brille. Sie ist als Animagus beim Zaubereiministerium registriert, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist.

    Sie ist streng, auch gegenüber den Schülern ihres eigenen Hauses, aber gerecht und gelegentlich überraschend in ihren Entscheidungen. So gibt sie Harry gleich am Anfang seiner ersten Klasse das Gefühl, sie werde ihn jetzt strengstens bestrafen, um ihn letztendlich zum Sucher der Quidditchmannschaft zu machen. Sie ist klug, tritt sehr bestimmend auf und ist eine sehr begabte Hexe. Als Prof. Umbridge ihren Unterricht kontrollieren will, lässt sie sich auch von ihr nicht auf der Nase herumtanzen. Trotz des einschüchternden Auftretens ist sie sehr emotional und leicht gerührt.

    Prof. McGonagall unterstützt Dumbledore sehr loyal. Auch als der Zaubereiminister und zwei Auroren ins Schloss kommen, um Dumbledore festzunehmen, ist sie bereit gegen sie zu kämpfen. Als Dumbledore während Harrys zweitem und fünften Schuljahr vorübergehend abwesend ist, versucht sie alles in seinem Sinne zu regeln. Auf Dumbledores Aufforderung hin wagt sie es auch, Voldemorts Namen auszusprechen (HP I/1). Als Gegnerin der schwarzen Magie ist sie ein aktives Mitglied im Orden des Phönix.

    Infolge ihrer Gradlinigkeit bringt sich Minerva McGonagall manchmal in Gefahr. So wird sie beim Versuch, Hagrid gegen eine hinterhältige Nacht-und-Nebel-Aktion von Professor Umbridge und einigen Ministeriumsangestellten beizuspringen, von mehreren Schockzaubern in die Brust getroffen. Dank ihrer raschen Überführung ins St.-Mungo-Hospital für magische Krankheiten und Verletzungen kehrt sie nach einigen Wochen aber wieder geheilt nach Hogwarts zurück.

    Minerva McGonagall übernimmt nach Severus Snapes Mord an Albus Dumbledore am Ende von Harrys sechstem Schuljahr die Schulleitung. Im darauffolgenden Schuljahr wird Professor McGonagall aber erneut Lehrerin im Fach Verwandlung, da Professor Snape vom neubesetzten Zaubereiministerium offiziell zum Schulleiter ernannt wird.

    Während dieses Schuljahrs versucht sie in Hogwarts den Widerstand der früheren Lehrerschaft aufrechtzuerhalten und die Schülerschaft soweit wie möglich vor den schwarz-magischen Übergriffen zu schützen. Sie leitet die Verteidigung von Hogwarts gegen Voldemort und seine Anhänger ein. Obwohl sie Harrys Auftrag nicht kennt, will sie ihm dadurch die notwendige Zeit verschaffen, zu erledigen, was immer Dumbledore ihm aufgetragen hat.

    Nach der Schlacht von Hogwarts, in der sie eine wesentliche Rolle spielt, wird Professor McGonagall zur Schulleiterin ernannt . S. auch J. K. Rowling beantwortet offengebliebene Fan-Fragen.
    Zusatz-Informationen von Pottermore

    Auf Pottermore werden dem Leser zahlreiche weitere Informationen über McGonagalls Leben zur Verfügung gestellt, die hier nur in zusammengefasster Version behandelt werden.
    Ein Link zu Minervas vollständiger Biografie auf Pottermore ist am Ende des Artikels in den Quellen angegeben.

    Kindheit und Schulzeit

    Minerva McGonagall wurde als erstes Kind des presbyterianischen Pfarrers Robert McGonagall und seiner Frau Isobel (geb. Ross) geboren; ihren bei der Muggelnachbarschaft auffallenden Vornamen erhielt sie von ihrer Mutter, einer Hexe, die sie nach ihrer eigenen Großmutter benannte.
    Minerva wuchs im Haus ihrer Eltern in Caithness, Schottland auf. Ihre Mutter Isobel hatte sich zunächst nicht getraut, ihrem Muggel-Ehemann ihre Zauberkräfte zu gestehen. Erst als sich herausstellte, dass auch Minerva magische Kräfte hatte, konnte Isobel es nicht länger vor Robert verbergen. Minervas Vater konnte die Andersartigkeit seiner Familie und die notwendige Heimlichtuerei gegenüber den Nachbarn nie akzeptieren, was ihre Kindheit und das Leben in der Familie mit ihren auch magisch begabten, jüngeren Brüdern Malcolm und Robert jun. belastete. Als sie mit 11 Jahren nach Hogwarts kam und dort ihre magische Begabung zeigen und offen ausleben konnte, empfand sie dies als sehr befreiend. An der Schule für Hexerei und Zauberei erregte sie von Anfang an Aufsehen: Gleich am ersten Abend erwies sie sich als Hutklemmer, denn der Sprechende Hut benötigte beachtliche fünfeinhalb Minuten, um zu entscheiden, ob er die junge Hexe besser nach Gryffindor oder nach Ravenclaw schicken sollte. Während ihrer Schulzeit stellte sie einen beeindruckenden Rekord auf: Sie erreichte Spitzennoten bei ihren ZAG- und UTZ-Prüfungen, war Vertrauensschülerin, Schulsprecherin und Gewinnerin des Bester-Newcomer-Preises von Verwandlung Heute. Sie schaffte es, gefördert durch ihren Verwandlungslehrer Dumbledore, Animagus zu werden und war bis zum Ende ihrer Schullaufbahn als Mitglied ihres Hausteams auch noch im Quidditch-Sport aktiv.
    Minerva und Pomona Sprout sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit befreundet.

    Erwachsenenleben

    Nach ihrem erfolgreichen Hogwartsabschluss entschied sie sich gegen eine neuentflammte leidenschaftliche Liebesbeziehung zu Dougal McGregor, einem Muggel, der nichts über ihre magischen Kräfte wusste, für eine Trennung und ein Leben in der Magischen Welt. Zunächst in der Abteilung für magische Strafverfolgung des Zaubereiministeriums tätig, wechselte sie bereits nach zwei Jahren als Verwandlungslehrerin[4] nach Hogwarts. Erst nach Jahrzehnten, nachdem ihr einst verschmähter Muggelliebhaber tot war, willigte sie ein, ihren ehemaligen Chef aus dem Zaubereiministerium, den mittlerweile pensionierten Elphinstone Urquart, zu heiraten. Allerdings behielt sie ihren Mädchennamen bei und wurde bereits nach drei Jahren Witwe. Danach zog sie wieder ins Schulgebäude.
  • Platz 9
    Hagrid
    Bis wahrscheinlich der 1. richtige Freund, den Harry jemals hatte *schnüff*! Gut gemacht ; )

    Rubeus Hagrids Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: schwarz
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Orden des Phönix
    Begleitendes Tier: Fang
    Erster Auftritt Harry Potter und der Stein der Weisen
    Schauspieler/Synchronisation: Robbie Coltrane/
    Martin Bayfield 13 jähriger Hagrid/
    Hartmut Neugebauer

    Der Halbriese Rubeus Hagrid (* 6. Dezember 1928) ist die erste Person aus der magischen Welt, die sich Harry als solche zu erkennen gibt.

    Hagrid sieht auf den ersten Blick beängstigend wild aus: Seine riesige Gestalt ist doppelt so hoch und fünf Mal so breit wie die eines normalen Menschen. Sein Gesicht verschwindet fast unter der zotteligen, bereits ergrauten Haarmähne und seinem wuchernden Bart. Er ist so enorm stark, dass er den Gewehrlauf, den Harrys Onkel Vernon auf ihn richtet, einfach verknoten kann.
    Der freundliche Ausdruck seiner glänzenden schwarzen Augen verrät aber, dass Hagrid nicht so gefährlich ist, wie er aussieht. Er entpuppt sich als Wildhüter von Hogwarts und wird dort zu einem der wichtigsten Freunde Harrys. In die Freundschaft der beiden sind auch Ron und Hermine einbezogen.
    Hagrids Persönlichkeit

    Auf dem Schulgelände lebt Hagrid zusammen mit seinem großen und überhaupt nicht schrecklichen Hund Fang in einer Holzhütte am Rande des Verbotenen Waldes. Wie sich herausstellt, verbirgt sich hinter seinem bedrohlichen Aussehen ein weicher und gefühlvoller Charakter. Wenn er sich über irgendwelche Muggelerfindungen amüsiert, zeigt er es genauso offen, wie wenn er verliebt oder verletzt ist. Man merkt ihm auch sofort an, wenn er lügt oder vom Thema ablenken will. Er ist sehr gutgläubig und unterstellt niemanden etwas Böses. Deshalb sind ihm mit ein wenig Geschick auch Dinge zu entlocken, die er eigentlich nicht verraten will.

    Diese etwas naive Haltung hat er auch gegenüber gefährlichen Tierwesen. Sie begeistern und faszinieren ihn ohne Rücksicht auf ministerielle Verbote und Zuchtbeschränkungen. Hagrid zieht deshalb liebevoll auch mal den dreiköpfigen Hund Fluffy und den kleinen Drachen Norbert auf oder besorgt einer Acromantula das nötige Weibchen zur Gründung einer großen Familie. Dadurch erwirbt er sich den Respekt einiger Monster, die ihn dann ausnahmsweise weder bedrohen noch verspeisen wollen. Allerdings schließt er daraus irrtümlich, alle Monster meinten es im Grunde gut und täten niemandem etwas, der sie gut behandelt. Die Gefahren ihres Charakters und ihrer Gewohnheiten ignoriert er dabei - auch wenn er selbst gelegentlich Bisse-, Hack- oder Kratzwunden abkriegt. Deshalb halten auch Menschen, die ihm wohlgesonnen sind, wie z.B. Minerva McGonagall den arglosen und trinkfreudigen Hagrid trotz seiner guten Absichten für etwas unzuverlässig.
    Hagrids Kindheit, seine Schulzeit in Hogwarts und seine beruflichen Anfänge

    Bei Harrys Schulbeginn im September 1991 ist Hagrid über 60 Jahre alt. Er wurde als Sohn des kleinen Zauberers Mr Hagrid und der Riesin Fridwulfa geboren. Seine Mutter, die wie alle Riesen ein Leben in Gemeinschaften auf Dauer nicht aushält, verlässt die Familie als Hagrid drei Jahre alt ist. Er wächst bei seinem Vater irgendwo in Westengland auf, und spricht noch heute den dortigen Dialekt. Von seiner Mutter hat er seine übermenschliche Größe (ist aber mit seinen ca. 3 m viel kleiner als ein richtiger Riese) und seine dicke Haut, an der viele Zauber abprallen. Von seinem Vater hat er Zauberkräfte geerbt und ein sehr soziales menschliches Zusammenleben gelernt.

    Als Elfjähriger kommt Hagrid am 1. September 1940 nach Hogwarts und wird dem Haus Gryffindor zugeordnet. Sein Vater, den er sehr liebt, stirbt bereits während Hagrids zweitem Schuljahr.

    Schon als Schüler ist Hagrid bekannt dafür, dass er gefährliche Monster liebt, umsorgt und großpäppelt. Als während seinem dritten Schuljahr ein unbekanntes Monster in Hogwarts umgeht und eine Schülerin ermordet wird, gerät Hagrid unter Verdacht. Sein zwei Jahre älterer Mitschüler Tom Riddle beschuldigt ihn, die legendäre Kammer des Schreckens geöffnet und das dort eingesperrte menschentötende Monster freigelassen zu haben. Um den Mord an der Schülerin rasch aufzuklären, wird Hagrid verurteilt und sein Zauberstab wird zerbrochen. Die Bruchstücke bewahrt er allerdings auf und kann sie in einen rosa Regenschirm manchmal heimlich zum Zaubern benutzen.

    Hagrid wird von dem damaligen Schulleiter Armando Dippet von der Schule gewiesen. Einzig sein Verwandlungslehrer Albus Dumbledore glaubt an seine Unschuld und kann wenigstens erwirken, dass Hagrid als Wildhütergehilfe bei Mr Ogg in Hogwarts bleiben darf. Später wird er dessen Nachfolger als Wildhüter und Hüter der Schlüssel von Hogwarts. Im Umgang mit gefährlichen magischen Tierwesen ist er einfühlsam und kundig.

    Dem inzwischen zum Schulleiter aufgestiegenen Dumbledore vertraut Hagrid als persönlichen Helfer und Beschützer und als verständnisvollem und menschlichem Schulleiter, und traut dessen magischen Fähigkeiten alles zu. Wenn Dumbledore ihm etwas aufträgt, übernimmt er es stolz und führt es ungeachtet aller Schwierigkeiten verlässlich durch.
    Deshalb hat er Harry schon als Baby kennengelernt: Er hat ihn nach dem Angriff Voldemorts aus den Ruinen seines zerstörten Elternhauses geholt, um ihn Dumbledore zu übergeben.
    Hagrid als Lehrer

    1992/93 bedroht das Monster aus der Kammer des Schreckens die Hogwarts-Schüler erneut. Hagrid wird wieder beschuldigt und diesmal nach Askaban geschickt.
    Hagrid erscheint Harry als Erinnerungsgestalt in Tom Riddles Tagebuch. Zusammen mit Ron und Hermine geht Harry der Sache nach und kann schließlich die damalige falsche Beschuldigung entkräften. Sobald Hagrid rehabilitiert ist, wird er 1993 von Dumbledore als Lehrer im Fach Pflege magischer Geschöpfe eingestellt. Sein Vorgänger Professor Kesselbrand ist im selben Jahr in den Ruhestand gegangen. Schon in Hagrids erster Unterrichtsstunde versucht Draco Malfoy aus rassistischen Motiven heraus, dem von ihm als Wilden verachteten frisch gebackenen Lehrer Hagrid einen Strick zu drehen: Draco wird von einem Hippogreif verletzt, da er Hagrids Anweisungen nicht beachtet. Diesen Vorfall dreht er so hin, dass er fast die Entlassung von Hagrid und die Hinrichtung des Hippogreifs erreicht.

    Hagrid und die Riesen

    Hagrids Begeisterung für gefährliche Bestien wird im Dezember 1994 öffentlich von der Reporterin Rita Kimmkorn mit dem Vorurteil erklärt, als Halbriese habe Hagrid die Natur aller Riesen: Er sei eben primitiv, brutal und freue sich, wenn andere in Gefahr gerieten. Solche Vorurteile gegen (Halb-)Riesen sind in der magischen Gesellschaft weit verbreitet. Anders als Hagrid verleugnet deshalb die Halbriesin Olympe Maxime ihre Abstammung, woran die Liebesaffäre zwischen den beiden vorerst zerbricht. Aufgrund dieser rassistischen Urteile versucht Dolores Umbridge, Hagrid im Schuljahr 1995/96 mit allen üblen Mitteln bis hin zu offener Gewalt aus der Schule hinauszuwerfen.

    Seit Voldemorts Rückkehr im Juni 1995 gehört Hagrid wieder dem Widerstandsorden an. Im Auftrag des Ordens reist er zusammen mit der Halbriesin Olympe Maxime in eine osteuropäische Gebirgsregion zur Siedlung der letzten verbliebenen Riesen. Die beiden versuchen vergeblich, die Gemeinschaft der Riesen dafür zu gewinnen, gegen Voldemort zu arbeiten. Nur bei einigen von ihnen können sie hoffen, wenigstens positive Spuren hinterlassen zu haben.

    Als Hagrid etliche Wochen verspätet von dieser gefährlichen Mission zurück kommt, hat er vor Ort auch einiges über seine Mutter erfahren. Außerdem bringt er illegal einen Riesen nach Hogwarts. Es handelt sich bei ihm nicht um einen Verbündeten, sondern um seinen "kleinen" Halbbruder Grawp. Hagrid meint, diesen zu klein geratenen Riesen zu dessen Schutz weit entfernt von seinen Artgenossen ansiedeln zu müssen und schleppt ihn deshalb heimlich bis in den Verbotenen Wald, obwohl Grawp selbst nicht mitkommen will und die anderen dort lebenden Wesen damit nicht einverstanden sind.
    Erst als Hagrid mit Dumbledores Hilfe im Sommer 1996 eine Höhle bei Hogsmeade als naturgemäße Wohnstätte für Grawp findet, beginnt sein Halbbruder sich heimisch zu fühlen und sein Dasein wird entspannter. Allerdings sieht vor allem Hagrid selbst die Fortschritte. Als er Grawp überraschend mit zu Dumbledores Beerdigung bringt, wirkt der "kleine Riese", wohl ziemlich furchteinflößend auf einige der Gäste, auch wenn Grawp ganz manierlich neben dem in Tränen aufgelösten Hagrid sitzt und ihn beruhigend tätschelt (Hagrids Stuhl sinkt dabei in den Boden). Dass Hagrid seinen Halbbruder öffentlich gezeigt hat, führt zumindest vorerst nicht zu irgendwelchen Konsequenzen.
  • Platz 8
    Ginny Weasley
    Machst dich ganz gut an Harrys Seite ; )

    Ginny Weasleys Geschlecht: weiblich
    Haarfarbe: rot
    Augenfarbe: braun
    Haus: Gryffindor
    Schule: Hogwarts
    Pol. Engagement: Dumbledores Armee
    Begleitendes Tier: Arnold
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Stein der Weisen
    Schauspieler /Synchronisation: Bonnie Wright/
    Marcia von Rebay

    Ginevra Molly "Ginny" Weasley (*11. August 1981), ist die Jüngste in der Familie Weasley.

    Sie ist seit Generationen das erste Mädchen innerhalb des Weasley-Clans. Obwohl sie bisher klein und schmal ist, schlägt sie vom Typ her wahrscheinlich ihrer Mutter nach, so wie ihre Zwillingsbrüder, denen sie vor allem um die Mundpartie herum deutlich ähnelt.

    Seit jeher daran gewöhnt, sich gegen Viele und Stärkere durchsetzen zu müssen, hat sie gelernt, schnell und geschickt zu vermitteln und schlagfertig gute Ausreden zu erfinden. Bei ihren großen Brüdern hat sie Einiges abgeguckt, wie etwa, dass es, zumindest mit der Hilfe ihrer Zwillingsbrüder, für alle unmöglich erscheinenden Situationen irgendeine Lösung gibt. Außerdem setzt sie ihre Interessen wenn nötig auch mal unbemerkt durch. So hat sie sich hinter dem Rücken ihrer Brüder, die sie bei Quidditch-Spielen immer ausschlossen, alleine sehr gute Spieltechniken beigebracht. Die anderen Weasleys sind daher sehr verblüfft, als sie in die Hausmannschaft von Gryffindor aufgenommen wird.

    Selbstverständlich nimmt Ginny, wie ihre Brüder Ron, Fred und George, ohne zu zögern an Dumbledores Armee teil, deren ironisch gemeinten, aber folgenreichen Namen sie selbst vorgeschlagen hat. Im Schuljahr 1997/98 ist sie eine derjenigen, die den Widerstand der Schülerschaft gegen die Carrows und den neuen Schulleiter in der reaktivierten DA organisieren. Gegen Ginnys Absicht, sich an der Schlacht von Hogwarts zu beteiligen, kommen die Verbote ihrer besorgten Eltern nicht dauerhaft an.
    Ginnys Besessenheit

    Während Ginnys erstem Schuljahr in Hogwarts kann Lord Voldemort unbemerkt von ihr Besitz ergreifen: Als die Familie Weasley die Schulsachen in der Winkelgasse ersteht, schiebt Lucius Malfoy heimlich ein Tagebuch in eines von Ginnys Schulbüchern. Das unscheinbare Tagebuch hat es in sich, denn Voldemort selbst hat sich darin als die handlungsfähige Erinnerungsgestalt des Hogwartsschülers Tom Riddle konserviert. Ginny fällt auf die versteckte Magie herein, die sich zunächst als äußerst wohltuend zeigt. Sobald sie etwas in ihr neues in einem gebrauchten Schulbuch gefundenes Tagebuch schreibt, verschwinden ihre eigenen Zeilen und Tom Riddle schreibt zurück. Ginny vertraut Tom ihre Sorgen an, dieser gibt sich daraufhin mitfühlend und gewinnt dadurch immer mehr Macht über sie. Ohne dass Ginny dies selbst in solchen Momenten bewusst ist, kann er sie schließlich die Kammer des Schreckens öffnen, Drohungen in Hogwarts verbreiten und am Ende sogar selbst als Gefangene in die Kammer des Schreckens gehen lassen. Dort entzieht ihr die Erinnerungsgestalt Tom so viel Leben, dass er aus dem Tagebuch herauskommen kann. Seine Gestalt materialisiert sich mehr und mehr, während Ginny immer weniger Leben in sich trägt. Nur weil Harry rechtzeitig das Tagebuch und damit die Erinnerungsgestalt Tom Riddles zerstört, wird Ginnys Leben gerettet.
    Ginny wird für diese Vorfälle nicht bestraft, weil der weise Schulleiter Dumbledore entscheidet, dass die naive Erstklässlerin, wie schon erfahrenere Zauberer auch, einer raffinierten Täuschung Voldemorts aufgesessen war, durch die glücklicherweise niemand bleibende Schäden davongetragen hat.
    Ginny und Harry

    Zunächst schwärmt Ginny so leidenschaftlich für Harry, dass sie sehr schüchtern wirkt. In ihrem ersten Schuljahr veranstaltet Gilderoy Lockhart eine Valentinsaktion, indem er kleine "Liebesboten" in Hogwarts herumschickt. Ginny sendet, während dieser Aktion, ein Liebesgedicht an Harry.
    In ihrem vierten Schuljahr gibt sie ihre Schwärmerei für Harry auf und sucht sich einen Freund zuerst Michael Corner, später Dean Thomas. Seither hat sie ihre Schüchternheit abgelegt und erweist sich auch Harry gegenüber als witzig und praktisch. Mit Harrys pubertären Ausbrüchen und seinen selbstgerechten Verhaltensweisen geht Ginny konstruktiv und diplomatisch um. Als Harry sich von seinen Freunden isoliert, weil er fürchtet, von Voldemort besessen zu sein, erinnert sie ihn an ihre eigenen Besessenheitsepisoden 1992 und verhilft ihm zu der Einsicht, dass seine Ängste unbegründet sind.
    Nachdem Ginny und Dean sich im Frühjahr 1997 getrennt haben, beginnen Ginny und Harry eine Liebesbeziehung miteinander. Harry beendet diese am Schuljahrsende, um Ginny nicht zwangsläufig in seine bevorstehende Auseinandersetzung mit Voldemort zu verstricken und so in größte Gefahr zu bringen. Ginny versteht ihn zwar, aber beiden fällt es schwer, die Trennung aufrecht zu erhalten, weil sich an ihren Gefühlen für einander nichts geändert hat.
    Der/die interessierte LeserIn erfährt, dass Harry und Ginny 19 Jahre später verheiratet sind und 3 Kinder haben (Epilog).
    Ginnys Name

    Dass sie Ginny genannt wird, passt bestens zu ihr: Denn "Ginny" klingt genauso wie "Dschinni" -so heißt der aus dem orientalischen Märchen bekannte, schlaue und witzige Flaschengeist, der gelegentlich jemandem zur Erfüllung seiner Wünsche verhilft.
    Ginevra war die mutige und kämpferische Gattin von König Artus, aus dessen Sagenwelt mehrere Namen der Weasley Familie (Arthur, Percy=Parzival) stammen.
  • Platz 7
    Harry Potter
    Ich find dich wirklich cool und interessant, aber auch wenn du die Hauptfigur bist, landest du nicht ganz vorne. Nicht böse gemeint ; )

    Harry Potters Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: grün
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Dumbledores Armee
    Begleitendes Tier: Hedwig
    Erster Auftritt Harry Potter und der Stein der Weisen
    Schauspieler: Daniel Radcliffe
    Synchronisation: Tim Schwarzmaier in
    HP1, HP2/ Nico Sablik in
    HP3, HP4, HP5, HP6, HP7.1, HP7.2

    Auf den ersten Blick erscheint der schmächtige Waisenjunge Harry James Potter (*31.07.1980) nicht gerade als jemand, der weltweit Millionen von Fans begeistern kann: Mit seinen immer ungekämmt aussehenden schwarzen Haaren und seiner Narbe auf der Stirn ist er nicht besonders hübsch. Er braucht nicht nur eine Brille, sondern besitzt auch noch eine mit Klebeband geflickte. Statt schicker Klamotten trägt er das abgetragene und für ihn viel zu weite Zeug, das seinem Cousin nicht mehr passt. Zu Hause bei seiner Pflegefamilie hackt jeder bloß auf ihm herum. In der Grundschule traut sich niemand, etwas mit Harry zu tun zu haben, weil sein Cousin Dudley ihn nicht mag und alle einschüchtert. Harry hat bis Ende seiner Grundschulzeit kein richtiges Zimmer, sondern muss in einem Verschlag unter der Treppe hausen. Irgendwelche Spiel- oder Sportsachen kriegt er natürlich auch nicht, weil seine Pflegefamilie sich jegliche unnötige Aussgabe für ihn spart. Diese Familie ist die seiner Tante Petunia, der Schwester seiner Mutter, und duldet ihn nur zähneknirschend bei sich, denn die Dursleys verabscheuen alles Abnormale und Harrys Eltern waren wohl in ihren Augen schrecklich abnormal. Diese "Abnormalität" ist es, die Harrys tristes Dasein bei den Dursleys unerwartet an seinem elften Geburtstag beendet. An diesem Tag, dem 31. Juli 1991 taucht ein riesiger wild aussehender Mann namens Rubeus Hagrid auf. Er lässt Harrys Pflegefamilie lächerlich und unbeholfen dastehen, und erzählt Harry, dass sein Vater ein Zauberer und seine Mutter eine Hexe war und dass er selbst natürlich deren Zauberkräfte geerbt habe.

    Hagrid kommt von Hogwarts, einer Schule für Hexerei und Zauberei, auf die Harry künftig gehen soll. Die kläglichen Proteste seines Onkels Vernon können nicht verhindern, dass Harry in Begleitung von Hagrid seine Schulsachen für diese Zauberschule kauft: Einen Zauberstab, Zaubererkleidung, Zauberbücher, eigenartige Zutaten für die Herstellung von Zaubertränken und dergleichen mehr. Zu Harrys Verwunderung gibt es den außergewöhnlichen Zaubererbedarf mitten in London in der Winkelgasse, einer Einkaufsstraße, die nur für Hexen und Zauberer zugänglich ist. Muggel, die Bezeichnung von Zauberern und Hexen für Menschen ohne jegliche magische Kräfte, übersehen den Zugang. Auch Harrys Zauberschule nehmen Muggel fälschlicherweise als baufällige Ruine wahr, obwohl sie in Wirklichkeit ein großartiges Schlossgebäude ist.

    Als Harry dort sein erstes Schuljahr beginnt, sieht nichts mehr so aus wie bei den Dursleys: Die Menschen in den Fotos und den Porträts an den Wänden bewegen sich, die Treppen ändern ständig ihre Richtung, Geister schweben durch Gänge und Wände. Der alte ehrwürdige Schulleiter Albus Dumbledore trägt eine lange Zaubererrobe mit Sternenmuster, seine silberweißen Haare und sein Bart reichen ihm bis zur Hüfte. Außer den Menschen begegnet Harry etlichen anderen magischen Wesen wie Kobolden, Drachen, Zentauren und Trollen. Menschen - auch Harry selbst - können auf Besen fliegen und sogar Sport treiben. Zerbrochene Dinge können mit einem Schwenk des Zauberstabs und einem Reparo plötzlich wieder zusammengefügt werden. Fehlen gerade warme Decken oder Stühle, so werden sie magisch herbeigerufen...

    Magie muss man natürlich erlernen. Deshalb hat Harry Unterricht in Fächern wie Verwandlung, Pflege magischer Geschöpfe und Zauberkunst. Er büffelt die richtigen Zutaten für Zaubertränke. Eines seiner Schulfächer ist Verteidigung gegen die dunklen Künste, denn in Hogwarts wird nicht die schwarze Magie gelehrt, sondern wie sich die Schülerinnen und Schüler gegen üble magische Bedrohungen wehren können. Harrys Zaubererausbildung dauert sieben Jahre lang. Dann kann er seine Abschlußprüfung als UTZ d.h. als "Unheimlich toller Zauberer" (im Original: NEWT - Nastily Exhausting Wizarding Test') machen. Erst dann ist er ein richtiger Zauberer und darf auch außerhalb der Schule zaubern ...

    Dass in der magischen Welt nicht einfach alle Probleme weggezaubert sind, erfährt Harry schon bald: Er freundet sich mit dem Mitschüler Ron Weasley an, dessen Familie kinderreich ist, und deshalb nie genug Geld hat. Die beste Freundin der beiden ist Hermine Granger, eine Hexe, die aus einer Muggelfamilie stammt. Obwohl sie die Klassenbeste ist, finden rassistisch eingestellte Zauberer wie Harrys Mitschüler Draco Malfoy, dass sie als muggelstämmige Hexe eigentlich gar nichts auf einer Zaubererschule verloren hat.

    Zu seiner Verwunderung ist Harry in der magischen Welt berühmt dafür, die Schreckensherrschaft von Lord Voldemort, einem der schlimmsten schwarzen Magier aller Zeiten, zu Fall gebracht zu haben. Natürlich kann sich Harry selbst nicht an den berühmt gewordenen Vorfall erinnern, weil er damals erst eineinhalb Jahre alt gewesen ist. Er erfährt, dass Voldemort an Halloween 1981 die Potters überfallen hat. Harrys Eltern hat er umgebracht, aber aus unerfindlichen Gründen ist er daran gescheitert, auch den kleinen Harry mit einem Fluch zu töten. Voldemorts Todesfluch ist damals von Harrys Stirn abgeprallt und auf Voldemort selbst zurückgefallen. Harry ist nur jene Narbe auf seiner Stirn zurück geblieben. Auch Voldemort selbst ist bemerkenswerterweise durch seinen eigenen Todesfluch nicht getötet worden, hat aber seinen Körper und damit auch seine Herrschaft über die magische Welt verloren. Diese hat sich in den Folgejahren regeneriert, und Voldemort ist seit damals darauf aus, wieder Gestalt anzunehmen.

    Während Harrys Schuljahren werden Voldemorts Machenschaften immer bedrohlicher und Harry muss dabei eine bedeutende Rolle spielen, ob er will oder nicht. In einem Interview hat Joanne K. Rowling zugegeben, dass sie sich bei Harry gern für die ganzen schlimmen Erlebnisse entschuldigen würde, die sie ihm in den Büchern zumutet. Jedem Schuljahr von Harry an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei widmet die Autorin einen eigenen Band und sie hat von Anfang an deshalb erklärt, dass die Harry-Potter-Serie aus 7 Büchern bestehen werde. Für das Finale, das Harry erwartet, brauche er diese sieben Jahre. Ob sie Harry letztendlich zum Überleben verhelfen, ließ die Autorin natürlich offen.

    Harrys Name

    Harry James Potter ist kein auffälliger Name. Die Autorin selbst weist darauf hin, dass der Name relativ häufig sei und sich schon einige "Harry Potters" bei ihr gemeldet hätten (s. Interview JKR Scholastic 16.Okt 2000. Weder Harrys Vornamen sind irgendwie aussagekräftig für das Geschehen um ihn, noch sein Nachname "Potter" - zu deutsch: Töpfer. Gerade deshalb passt der Name zu Harry: er ist eigentlich nichts Besonderes, sondern wird nur dadurch zum außergewöhnlichen Helden, dass er sich für richtige Dinge entscheidet und einsetzt.
  • Platz 6
    Sirius Black
    Bin sooooo froh, dass DU Harrys Pate bist. Du hast ihn immer beschützt und verteidigt und bist sogar für ihn gestorben! *schnüff*!

    Sirius Blacks Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: grau
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Orden des Phönix
    Begleitendes Tier: Seidenschnabel
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Gefangene von Askaban
    Schauspieler/Synchronisation: Gary Oldman/ James Walters als 16jähriger/ Pierre Peters-Arnolds

    Sirius Black (*3. Nov. 1959[1] - † Juni 1996), früher von seinen Schulfreunden "Tatze" (im Original: Padfoot) genannt, ist Harrys Pate. Er ist gleich alt wie Harrys getöteter Vater James Potter und war früher dessen bester Freund. Bereits im ersten Kapitel des ersten Bandes wird beiläufig erwähnt, dass Sirius früher auf einem fliegenden Motorrad durch die Lüfte zu rasen pflegte. Sein damaliges Fluggerät war so groß, dass er es Hagrid ausleihen konnte, um Harry nach der Ermordung seiner Eltern in Sicherheit zu bringen. Erst im dritten Band taucht Sirius als Charakter und Hauptakteur auf.
    Familienverhältnisse

    Sirius ist der erstgeborene Sohn der "reinblütigen" Familie Black, die sich auf ihre edle Zaubererabstammung viel einbildet. Er rebellierte schon sehr bald gegen den rassistischen Dünkel seiner Familie, und gegen deren tatkräftigen Einsatz zur Ausgrenzung und Unterwerfung von Muggeln und Muggelstämmigen. Während die meisten Mitglieder von Sirius' Familie sich der schwarzen Magie verschrieben und sein jüngerer Bruder Regulus sogar ein Todesser wurde, hasste und bekämpfte Sirius solche Machenschaften. Mit knapp 16 Jahren verließ er sein Elternhaus. Wie alle abtrünnigen Mitglieder der Familie Black wurde er aus dem Stammbaum getilgt, der auf einem bestickten alten Wandteppich festgehalten ist. Nur ein Brandloch zeigt noch an, dass hier ein Black war, der sich als ein nicht wahrer Black erwiesen hat: Wahre Blacks sind, wie der Familienname schon andeutet, schwarz-magisch eingestellt.
    Selbst die Portraits seiner Vorfahren hetzen noch gegen Sirius:

    Das Portrait seiner Mutter, einer keifenden, alt aussehenden Hexe, pflegt ihn lautstark als "Schandfleck der Familie" zu beschimpfen.
    Das Portrait seines Ururgroßvaters (Phineas Nigellus Black), eines ehemaligen und extrem unbeliebten Schulleiters von Hogwarts, betitelt ihn als Taugenichts und wertloses Familienmitglied.
    Aufgrund seiner Abstammung ist Sirius mit so gut wie allen "reinblütigen" magischen Familien irgendwie verwandt.

    Widerwillig musste Sirius als Erwachsener noch einmal mit seiner Herkunftsfamilie Kontakt aufnehmen, weil ihm sein verhasstes Elternhaus als Erbe zufiel. Mit dem Familiensitz erbte er auch den Hauself seiner Familie, einen völlig verdreckten, wunderlich gewordenen, kleinen Fiesling namens Kreacher, der Sirius ganz im Sinne seiner früheren Herrschaft ablehnt.
    Schulzeit

    Im Gegensatz zu anderen Blacks gehörte Sirius während seiner Schulzeit zum Haus Gryffindor. Dort war auch sein bester Freund James Potter und ihre Freunde Remus Lupin und Peter Pettigrew. Der gutaussehende Sirius war ein begabter Schüler, ein Mädchenschwarm und kaum zu bändigen. Während der ersten fünf Schuljahre erlernte er zusammen mit James und Peter heimlich die schwierige und eigentlich meldepflichtige Animagus-Verwandlung. Von da an konnte er sich als Animagus in einen großen, zotteligen schwarzen Hund verwandeln. (Sirius ist der Name eines Sterns im Sternbild Großer Hund, der deshalb auch "Hundsstern" genannt wird). Seine nie offiziell bekannte Animagusgestalt verschaffte ihm nicht nur während seiner Schulzeit eine perfekte Tarnmöglichkeit. In ihren Animagusgestalten konnten Sirius, James und Peter bei ihrem Freund Remus sein, wenn er in Vollmondnächten zwangsweise zu einem Werwolf wurde. Die vier Freunde unternahmen gemeinsam etliche Streifzüge innerhalb und außerhalb des Schulgeländes, entdeckten unbekannte Geheimgänge, zeichneten eine magische Karte des Schulgeländes, usw.
    Gegenspieler und erbitterter Feind von Sirius und James war ihr Mitschüler Severus Snape, ein Slytherin-Schüler, der voll schwarz-magischer Ideen steckte.
    An der engen Freundschaft zwischen Sirius und James änderte sich auch nichts, als James in der Abschlussklasse eine Liebesbeziehung mit der Gryffindor-Mitschülerin Lily Evans einging.
    Widerstand gegen Voldemort

    Zusammen mit seinen früheren Schulfreunden und Lily schloss sich Sirius nach seiner Schulzeit der Widerstandsbewegung an, die gegen Voldemort kämpfte. Als James und Lily getötet wurden und Peter verschwand, wurde Sirius beschuldigt, seinen Freund James und dessen Frau Lily an Voldemort verraten und Peter ermordet zu haben. Ohne Prozess verbannte ihn das Zaubereiministerium unter der Leitung von Bartemius Crouch sr. als vermeintlichen Todesser lebenslänglich in das Zauberergefängnis Askaban.
    Als früherer Widerstandskämpfer im Orden des Phönix war Sirius auch sofort bereit, sich voll und ganz für den zweiten Widerstandsorden einzusetzen. Auf Dumbledores Anweisung hin durfte er aber aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich in Erscheinung treten und deshalb beschränkte sich Sirius' Tatendrang notgedrungen vorläufig darauf, dem Widerstandsorden ein ideales Hauptquartier anbieten zu können: Das lange unbewohnte Haus der Blacks, das er geerbt hatte.
    Sirius und Harry

    Sirius nahm seine Aufgabe als Harrys Pate auch nach James' und Lilys Tod und seiner Inhaftierung in Askaban weiterhin ernst. Nachdem er in Erfahrung gebracht hatte, dass der eigentliche Verräter von Harrys Eltern unerkannt in Harrys unmittelbarer Nähe war, brach er in seiner Animagusgestalt aus Askaban aus. Er konnte seinen früheren Freund Remus Lupin, Harry und schließlich auch Albus Dumbledore davon überzeugen, dass er unschuldig in Askaban gefangen saß. Da er aber seine Unschuld nicht offiziell beweisen konnte, musste er erneut untertauchen. Dies gelang ihm mit Hilfe von Harry. Die beiden hatten von da an bis zu Sirius Tod im Juni 1996 Kontakt miteinander und Harry empfand Sirius als Vaterersatz.
    Nach seinem Tod wird Sirius aufgrund von Albus Dumbledores Aussage rehabilitiert. Sein Testament bestimmt, dass all seine persönlichen Besitztümer an Harry vererbt werden. Dies betrifft neben seinem Goldvermögen auch das Haus am Grimmauldplatz Nr. 12, den Hauselfen Kreacher und den Hippogreif Seidenschnabel.
  • Platz 5
    Severus Snape
    Snape. Warum zum Teufel hasst du Harry! Ich weiß, er sieht aus wie dein Erzfeind, aber es ist, als würdest du Lily hassen! Böser Snape, böser Snape! *snape haut sich an der Tischkante den Kopf*

    Severus Snapes Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: schwarz
    Augenfarbe: schwarz
    Haus: Slytherin
    Pol. Engagement: Doppelagent:
    Todesser / Orden des Phönix
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Stein der Weisen
    Schauspieler/Synchronisation. Alan Rickman/
    Alec Hopkins als 16 jähriger (Film 5)/
    Benedict Clarke als 11-14 jähriger (Film 7.2)/
    Erich Hallhuber† (Film 1, 2)/
    Bernd Rumpf (Film 3, 4, 5, 6, 7.1, 7.2)

    Severus Snape (* 9. Januar 1960; † 2. Mai 1998) ist der Hauslehrer der Slytherins und Harrys erster Lehrer für Zaubertränke. Erst in Harrys sechstem Schuljahr bekommt Snape endlich die Fachlehrerstelle, auf die er jahrelang scharf war und die Dumbledore ihm jahrelang verweigert hat: Er wird Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste.

    Snape sieht aus wie der typische "Böse" mit seiner Hakennase, seinen chronisch fettigen Haaren und einer leisen, aber durchdringenden und "ölig" klingenden Stimme. Seine schwarzen Augen sind undurchdringlich und verbergen, was der ausgezeichnete Okklumentiker Snape wirklich denkt. Umgekehrt kann er als Legilimentiker seine Gegenüber durchschauen und ihre Gedanken "lesen". Snapes große, dünne Gestalt wirkt schon wegen seines schwarzen Umhangs von Kopf bis Fuß düster und bedrohlich. Trotz seiner Fachkompetenz ist er ein verhasster Lehrer, weil er Schüler aus dem Haus Slytherin bevorzugt und Schüler aus Gryffindor fortwährend schikaniert.
    Snape und Harry

    Snape scheint Harry vom ersten Augenblick an nicht nur zu schikanieren wie andere Gryffindors, sondern richtig zu hassen. Im Unterricht stellt er Harry bloß, zieht ihm ungerechterweise Hauspunkte ab, gibt ihm sehr schlechte Noten und macht ihn psychisch fertig. Außerhalb des Unterrichts versucht er mehrfach, ihn von der Schule verweisen zu lassen. Verständlicherweise misstraut Harry diesem Lehrer und verdächtigt ihn immer wieder, Bedrohliches gegen ihn im Schilde zu führen, aber erstaunlicherweise stellt sich mehrfach heraus, dass ausgerechnet Snape heimlich Harrys Leben gerettet hat und auch verhindert, dass Dolores Umbridge Harry in Misskredit bringen konnte. Welche Motive hinter Snapes widersprüchlichem Verhalten stehen, begreift Harry zunächst nicht. Viel von Severus Snapes Hass auf Harry kommt von der Rivalität zwischen Snape und Harrys Vater, James Potter, die beide gleichzeitig in Hogwarts zur Schule gingen. James und seine Clique gerieten mit Snape bei jeder Gelegenheit aneinander, da er von den dunklen Künsten fasziniert war.

    Während der zweiten Hälfte von Harrys fünftem Schuljahr soll Snape auf Dumbledores Anweisung hin eigentlich Harry in Privatstunden Okklumentik beibringen, was aber wegen der gegenseitigen Abneigung nichts bringt oder sogar Harrys Gedankenwelt noch angreifbarer macht.
    Snapes Familie

    Snapes Mutter, eine ehemalige Hogwarts-Schülerin namens Eileen Prince hat einen Muggel namens Tobias Snape geheiratet. Ihr Sohn Severus ist aufgrund seiner Abstammung also ein Halbblut. Aus diesen Fakten hat Snape sich als Jugendlicher ein Pseudonym zusammengesetzt: er nannte sich Halbblutprinz (im Original: Half-Blood Prince). Wie eine Streitszene zwischen Severus Snapes Eltern andeutet, auf die Harry während seines privaten Okklumentikunterrichts in dessen Erinnerung stößt, scheint die Ehe von Eileen und Tobias Snape wie auch Severus' Kindheit nicht besonders glücklich verlaufen zu sein,
    Snape und Dumbledore

    Trotz Snapes Vergangenheit als Todesser vertraut Dumbledore ihm und hat ihm 1980 eine "zweite Chance" als Lehrer in Hogwarts gegeben. Dumbledore hat sich nach dem Sturz Voldemorts sogar vor dem Zaubergamot für ihn verbürgt: Snape habe unter Gefahr für sein eigenes Leben während der Schreckensherrschaft Lord Voldemorts als Spion für Dumbledore gearbeitet.

    Wann immer in Hogwarts schwarz-magisch behexte Objekte zu untersuchen oder Folgen Schwarzer Magie zu bekämpfen sind, ist Snapes Kompetenz gefragt.
    Nach Voldemorts Rückkehr schließt Snape sich dem Orden des Phönix an und übernimmt erneut die Aufgabe, Voldemort auszuspionieren. Allerdings traut ihm niemand außer Dumbledore selbst.

    Snapes Rückfall?

    Die Ereignisse während des Schuljahrs 1996/97 scheinen dem Misstrauen gegen Snape recht zu geben: Am Ende des Schuljahrs ermordet Snape seinen Gönner Dumbledore mit einem Todesfluch und flieht danach mit anderen Todessern, die in Hogwarts eingedrungen sind. (Harry hat belauscht, was Lesenden bekannt ist: Schon am Anfang der Sommerferien zwischen Harrys fünftem und sechstem Schuljahr hat sich Snape gegenüber Narzissa Malfoy mit einem Unbrechbaren Schwur verpflichtet, ihrem Sohn zu helfen, im Auftrag Voldemorts Dumbledore zu töten).
    Nach Dumbledores Ermordung kämpft Snape auf der Seite der Todesser (HP VII/5). Er wird vom neuen Todesser-Regime im Sommer 1997 zu Dumbledores Nachfolger ernannt und unterstützt augenscheinlich die neue rassistische Schulpolitik. Alle sind davon überzeugt, dass er als Todesser handelt.
    Das hindert Voldemort nicht daran Snape zu töten, weil er glaubt, dadurch zum wahren Meister des Elderstabes zu werden.
    Name

    Das Englische Wort severe bedeutet hart, streng (von lat.: severus = streng/ernst. Zum Nachnamen: Engl. to snap bedeutet zubeißen, jemanden zerbrechen, und engl. to Snipe = aus dem Hinterhalt schießen.
  • Platz 4
    Albus Dumbledore
    "Großartiger Mann, dieser Dumbledore! Großartiger Mann!", ein Zitat von Hagrid

    Albus Dumbledores Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: silber, früher: kastanienbraun
    Augenfarbe: leuchtend blau
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Orden des Phönix
    Begleitendes Tier: Fawkes
    Erster Auftritt Harry Potter und der Stein der Weisen
    Schauspieler/Synchronisation: Richard Harris †
    HP 1 HP 2/ Michael Gambon HP 3 HP 4 HP 5 HP 6 HP 7.2/ Klaus Höhne † HP 1 HP 2 HP 3 HP 4 HP 5/ Wolfgang Hess HP 6 HP 7.2

    Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore (* 1881; † 1997)[2] ist Harrys Schulleiter in Hogwarts und wird für ihn zu einer Vaterfigur.In der magischen Gesellschaft gilt er als einer der größten Zauberer seiner Zeit. Einige Informationen über ihn erhält Harry bereits auf seiner ersten Fahrt nach Hogwarts von einer Sammelkarte berühmter Zauberer und Hexen, die in einer Schokofrosch-Packung enthalten ist.

    Dumbledore ist in Harrys erstem Schuljahr schon über 100 Jahre alt. Seine dichten Haare und sein Bart reichen Dumbledore bis zur Hüfte. Inzwischen glänzen sie silberweiß, noch vor 50 Jahren waren sie kastanienbraun. Seine lange Nase hat einige Krümmungen in verschiedene Richtungen, als sei sie mehrfach gebrochen und schief zusammengewachsen. Seine blauen Augen schauen meist gütig über die kleine Halbmondbrille, die er zum Lesen hat. Dumbledores schlanke hochaufgerichtete Gestalt in langen Zaubererroben und einem bodenlangen Mantel sieht eindrucksvoll aus. Wenn Dumbledore ausnahmsweise wütend wird und entsprechend auftritt, strahlt er enorme Kraft und Macht aus. Normalerweise wirkt er aber eher freundlich, humorvoll und ein bisschen verrückt. Er hat seinen heimlichen Spaß an den Streichen und Respektlosigkeiten seiner Schüler und isst gerne Süßigkeiten, die er auch Kollegen und Schülern jederzeit anbietet. Die Passwörter des Wasserspeiers, der den Zugang zu seinem Büro bewacht, sind immer Namen irgendwelcher Süßigkeiten. Zudem hat er eine besondere Vorliebe für Himbeermarmelade.

    Dumbledore weiß eine Menge, teils aufgrund seiner langen Lebenserfahrung, teils aufgrund seiner Forschungen;

    Er hat die zwölf Anwendungen von Drachenblut entdeckt und beschrieben (HP I/6)[3]
    Außerdem hat er mit Nicolas Flamel, dem einzigen Hersteller eines Steins der Weisen in der Alchemie zusammengearbeitet.
    Bis zum Frühsommer des Jahres 1995 war Dumbledore in der Position als "Ganz hohes Tier", Vorsitzender der Internationalen Vereinigung von Zauberern (HP I/4), ehe er durch eine Intrige des britischen Zaubereiministers Cornelius Fudge dieses Amtes enthoben wurde (HP V/5) .
    Dumbledore wurde rehabilitiert und ist nun Mitglied dieses Gremiums seit Juni 1996 (HP V/38).
    Er ist langjähriger Großmeister im Zaubergamot, dem obersten Gericht der britischen Zauberergemeinschaft bis zum Frühsommer 1995, auch dieses Amt musste er vorübergehend wegen der Machenschaften des Zaubereiministers Fudge aufgeben (HP V/5).
    Er wurde rehabilitiert und wiedereingesetzt im Juni 1996 (HP V/38).
    Des weiteren wurde ihm der Orden des Merlin 1.Klasse verliehen.
    Vieles erfährt Dumbledore zusätzlich, weil er sich auch mit der Welt außerhalb der Zauberergemeinschaft beschäftigt und z. B. Muggelzeitungen liest, für die Magier sich üblicherweise kein bisschen interessieren.
    Seine Erfahrungen speichert er in einem Denkarium, mit Hilfe dessen er Harry gelegentlich an früheren Erlebnissen teilnehmen lassen kann.
    Zu dem mächtigen magischen Vogel Phönix, der immer wieder neu entsteht, wenn er im Feuer vernichtet wird, hat Dumbledore eine starke Beziehung. So ist der Phönix Fawkes Dumbledores Begleiter, der ihn mit all seinen Kräften unterstützt, und Dumbledores Patronus hat die Gestalt eines Phönix.

    Dumbledore in Hogwarts

    Dumbledore gehörte als Hogwarts-Schüler dem Haus Gryffindor an. Schon damals wurde sein überragendes magisches Talent sichtbar. Spätestens seit Ende der 1930er Jahre unterrichtete Dumbledore in Hogwarts das Fach Verwandlung. Obwohl ihm mehrfach die Position des Zaubereiministers angeboten wurde, zog er es vor Schulleiter von Hogwarts zu werden und zu bleiben (HP VII/35).
    Während seiner Zeit als Schulleiter redet Dumbledore mit der Schülerschaft offen über gesellschaftliche Konflikte wie die Rückkehr Voldemorts und propagiert innerhalb der Schule Toleranz. Er fördert internationale Freundschaft und tritt dafür ein, andere magische und nicht-magische Wesen zu respektieren.
    Dumbledores Art, die Schule zu leiten ist nicht unumstritten. Rassistisch denkende magische Menschen stören sich an seiner Muggelfreundlichkeit und seiner Ablehnung schwarz-magischer Lehrinhalte. In zunehmendem Maß gerät auch seine Einstellungspolitik in die öffentliche Kritik: Er distanziert sich nicht von Halbmenschen wie Halbriesen oder Zentauren.Er schließt einen Werwolf wie Remus Lupin weder als Schüler noch als Lehrer aus.
    Einigen Leuten gewährt er Schutz in Hogwarts, so Sibyll Trelawney, die er selbst für eine schlechte Lehrerin hält, aber trotzdem innerhalb des sicheren Schulgebäudes von Hogwarts wohnen lässt. Er vertraut auch Severus Snape trotz dessen Vergangenheit als Todesser. Dumbledores Gegner versuchen mehrfach vergeblich, den eigenwilligen Schulleiter loszuwerden. Auf die Angriffe, die seine gesellschaftliche Autorität untergraben sollen, reagiert Dumbledore gelassen: Ihm sei lediglich wichtig, in der Schokofrosch-Sammelreihe zu bleiben und vor allem auch weiterhin Schulleiter von Hogwarts zu sein.
    Im Juni 1997 wird Dumbledore von Severus Snape getötet. Nach seinem Tod wird er als erster ehemaliger Schulleiter auf dem Schulgelände am Ufer des Großen Sees bestattet. Ein magisches Feuer, weiße helle Flammen und weißer Rauch schließen Albus Dumbledores Leichnam in einem weißen Grabmal aus Marmor ein. Die Weiterführung der Schule steht nach seinem Tod unter einem neuen bedrohlichen Vorzeichen: Im Schuljahr 1997/98 übernimmt Dumbledores Mörder Severus Snape die Schulleitung.
    Dumbledores Kampf gegen Schwarze Magie

    Dumbledore kämpft nicht nur als Schulleiter gegen schwarz-magische Lehrinhalte, sondern setzt sich auch persönlich gegen Schwarze Magier ein:

    Den vor allem in Festlandeuropa wütenden mächtigen schwarzen Magier Grindelwald hat er 1945 in einem berühmten Duell besiegt.
    Der schreckliche schwarze Magier Voldemort sieht Dumbledore als einzigen Zauberer an, den er je gefürchtet hat. Dumbledore war es, der dem damals 11jährigen Tom Riddle, der sich später Lord Voldemort nannte, persönlich die Nachricht überbrachte, er sei ein Zauberer und werde in die Zauberschule Hogwarts aufgenommen. Schon damals fiel Dumbledore Riddles gefährliches Interesse auf, seine Zauberkräfte zur Beherrschung anderer einzusetzen. Während seiner ganzen Schulzeit und danach hat Dumbledore Tom Riddle alias Voldemort scharf beobachtet und einiges herausgefunden, was diesem selbst nicht klar ist. Während Voldemorts erster Schreckensherrschaft hat Dumbledore den Widerstand gegen ihn organisiert und Hogwarts als sicheren Ort bewahrt. Die von ihm initiierte Widerstandsbewegung, den sogenannten Orden des Phönix hat Dumbledore sofort wieder wachgerufen, als Voldemort im Juni 1995 zurückgekehrt ist. Er hofft seit Jahren, den schwarzen Magier Voldemort mit Harrys Hilfe besiegen zu können.

    Dumbledore und Harry

    Dumbledore weiß aufgrund einer Prophezeiung, dass es in Harrys Macht liegt, Voldemort zu besiegen. Eigentlich will er den Aufenthaltsort von Harry und seinen Eltern durch den Fidelius-Zauber sicher verstecken, aber die Potters schlagen tragischerweise sein Angebot aus, ihr Geheimniswahrer zu werden. Stattdessen verlassen sie sich auf einen unverdächtig wirkenden Freund als Geheimniswahrer.
    Er hat bereits Pläne für Harrys künftiges Leben geschmiedet, ehe Harry ihn selbst kennenlernt. Nachdem James und Lily Potter an Voldemort verraten und von ihm ermordet wurden, bestimmt Dumbledore, dass Harry bei der Familie von Lilys Schwester aufwächst. Bei Lilys Blutsverwandten kann Dumbledore den magischen Schutz erweitern, mit dem Lily ihren Sohn durch das Opfer ihres eigenen Lebens umgeben hat. Als sanftes Druckmittel, das Harry bei den Dursleys aufwachsen kann, benutzt Dumbledore eine Begebenheit aus der gemeinsamen Kindheit von Petunia und Lily. Petunia bat damals den Schulleiter brieflich, auch ihr Zaubern beizubringen. Dumbledore schrieb ihr freundlich zurück, das könne er nicht, weil sie nicht mit Zauberkräften geboren sei. Sein Bittbrief, den verwaisten Harry aufzunehmen, knüpfte an die damalige Korrespondenz an und machte ihr unangenehm bewusst, dass Dumbledore sich noch sehr gut an ihren früheren Wunsch erinnerte und sie bloßstellen könnte (J. K. Rowling beantwortet offengebliebene Fan-Fragen).
    Bis zu Harrys elftem Geburtstag hält Dumbledore sich unbemerkt über die unverdächtige Dursley-Nachbarin Arabella Figg auf dem Laufenden. Dann sorgt Dumbledore dafür, dass Harry wieder in die magische Welt zurückkehren kann. Weiterhin bemüht er sich, Harrys Schutz innerhalb und außerhalb der Schule aufrecht zu erhalten.
    Voldemort hat für sein Wiedergeburtsritual Harrys Blut geholt, um ihn gefahrlos berühren und angreifen zu können. Dumbledore vermutet und hofft, dass diese Bluts-Verbindung, solange Voldemorts eigenes Blut pulsierte, den Schutz aufrechterhalten würde, den Lily ihrem Sohn geschenkt hatte (HP IV/36).
    Allerdings war auch für ihn nicht ganz sicher, was dies bei einer Konfrontation der beiden bedeuten würde (HP VII/35).
    Er weiß, dass auf den jugendlichen Harry die fatale Alternative zukommt, von Voldemort verfolgt und getötet zu werden oder aber selbst Voldemort zu töten, sogar wenn es sein eigenes Leben kosten sollte. Darum erklärt Dumbledore seinem Schützling nur zögerlich, was ihm bevorsteht. Im Schuljahr vor seinem Tod führt Dumbledore Harry in seine schwere Aufgabe ein, lässt ihn erleben, was Voldemort antreibt und kann schließlich mit ihm zusammen herausfinden, was Harry tun muss, um Voldemort zu besiegen.
    Während des Kampfes am Astronomieturm der mit seiner eigenen Ermordung endet, sichert Dumbledore magisch ab, dass Harry nicht gefährdet ist und nicht aktiv eingreifen kann. Bereits im Sommer 1996 wusste Albus Dumbledore, dass aufgrund einer Unvorsichtigkeit ein tödlicher schwarz-magischer Fluch an seinen Kräften zehrte und ihn innerhalb von etwa einem Jahr umbringen würde. Er gab schon damals Severus Snape die Anweisung, ihn vorzeitig zu töten, wenn er darum bitte (HP VII/33).
    Als das weiße Grabmal um Dumbledores Körper entsteht, hat Harry kurz den Eindruck einen Phönix davonfliegen zu sehen.
    Dumbledores Geheimnisse

    Albus Dumbledore hat schon als Kind gelernt, über seine Familie und deren Lebensumstände zu schweigen. Nach seinem Tod kommen einige Dinge aus seiner Vergangenheit ans Tageslicht, die zu Skandalen aufgebauscht werden:

    Als Albus etwa zehn Jahre alt war, wurde sein Vater Percival Dumbledore wegen eines Angriffs auf drei Muggelkinder aus der Nachbarschaft zu einer Haftstrafe in Askaban verurteilt, die er nicht überlebte. Albus alleinerziehende Mutter Kendra Dumbledore führte mit ihren drei Kindern ein äußerst zurückgezogenes Leben. Die Existenz der jüngsten Tochter der Dumbledores wurde von der Familie nach außen hin geheimgehalten. Kendra Dumbledore wurde unter etwas ungeklärten Umständen getötet, als Albus gerade seinen Schulabschluss gemacht hatte. Damals musste Albus als ältester und volljähriger Sohn die Sorge für seine jüngeren Geschwister, den 2-3 Jahre jüngeren Bruder Aberforth und die auf ständige Betreuung angewiesene Schwester Ariana übernehmen. Einige Zeit danach kam Ariana ebenfalls zu Tode. Was hinter ihrer Krankheit und ihrem Tod stand und warum die beiden Eltern ein so tragisches Schicksal hatten, drang nie an die magische Öffentlichkeit. Aberforth berichtet was damals wirklich geschah. Dabei wird auch deutlich, dass Aberforths Vorwurf, Albus sei schuld an Arianas Tod, immer zwischen den Brüdern stand und dass Albus sich sein Leben lang mit diesem Selbstvorwurf belastete (HP VII/28).
    Dumbledore verriet nie, dass er sich während einer zweimonatigen intensiven Jugendfreundschaft[4] mit Gellert Grindelwald für die Machtverlockungen der Heiligtümer des Todes begeisterte. Aber während Grindelwald dadurch seine eigene Unbesiegbarkeit erreichen wollte, verstand Albus Dumbledore die eigene Macht als Mittel, um eine Gesellschaft zum Wohl aller zu schaffen. Dumbledore erkannte erst bei Arianas Tod dass ihre vermeintlich gemeinsamen Ideen vom Größeren Wohl völlig unterschiedlich waren und wie sehr er sich in Grindelwald getäuscht hatte. Deshalb misstraute er von da an seinem Umgang mit Machtpositionen.
    Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen machte Dumbledore die Heiligtümer des Todes zu einem erst allmählich zu erschließenden Geheimnis für Harry. Zwar wollte er, dass Harry im finalen Kampf gegen Voldemort den Stein der Auferstehung nutzen konnte, um die Menschen zurückzuholen, die er verloren hatte. Andererseits wollte Dumbledore vermeiden, dass Harry ebenso wie er selbst sich von den machtverheißenden Verlockungen der Heiligtümer hinreißen lassen würde.
    Albus Dumbledore hielt bewusst geheim, dass er seit 1945 den Elderstab besaß, der schon so oft blutig seinen Besitzer gewechselt hatte. Als er sich mit seinem früheren Freund Grindelwald damals duellierte, hatte der sich inzwischen des immer siegreichen Zauberstabs bemächtigt (mit welcher List Dumbledore den anerkannten Besitzer des unbesiegbaren Zauberstabs beim Duell austricksen konnte, so dass der Stab ihn als neuen siegreichen Besitzer ansah, ist nicht bekannt). Der Sieg über Grindelwald machte Albus Dumbledore selbst zum neuen Besitzer des mächtigen Elderstabs.
    Dumbledore hielt auf Wunsch von Severus Snape geheim, was diesen dazu brachte, sich verlässlich für den Widerstand gegen Voldemort und für Harrys Überleben einzusetzen. Snape hat Lily Potter schon immer geliebt, Lilys brutale Ermordung durch Voldemort hat ihn so erschüttert, dass er auf die "gute" Seite gewechselt und Mitglied des Orden des Phönix und Spion für Dumbledore wird (HP VII/33).
  • Platz 3
    Fred und George
    Sie sind witzig, gut in der Schule und immer zu Scherzen aufgelegt. Alles in einem eine vielversprechende Mischung! ; ) I love it

    Fred und George Weasleys Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: rot
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Dumbledores Armee
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Stein der Weisen
    Schauspieler /Synchronisation: James und Oliver Phelps/Stefan Günther

    Fred und George Weasley, die Weasley-Zwillinge (* 1. April 1978, Fred gestorben † 2. Mai 1998) sind zwei Jahre jünger als ihr ordnungsfanatischer Bruder Percy und ein echter Gegensatz zu ihm.

    Wie Charlie gleichen die Zwillinge mit ihren breiteren, energischen Gesichtern eher ihrer Mutter und wie alle Weasleys sind sie rothaarig und sommersprossig. Da sie bis zur letzten Sommersprosse völlig identisch aussehen, kann selbst ihre Mutter sie kaum unterscheiden, woraus sie sich gerne einen Spaß machen. Die Einzigen, die immer zuverlässig wissen, wer wer ist, sind sie selbst. Aber auch als sie ihrer Mutter weit über den Kopf gewachsen sind, schrumpfen sie immer noch vor Scham zusammen, wenn sie von ihr zur Schnecke gemacht werden.

    Die Zwillinge denken sich seit jeher mit großem Einfallsreichtum und wenig Gehorsam immer neue Streiche und Scherze aus. Als Harry Fred und George bei seiner ersten Fahrt nach Hogwarts kennenlernt, bekommt er mit, dass sie zum Leidwesen ihrer Mutter dort als Unruhestifter gelten und ständig die Schulregeln brechen. Während seiner Schulzeit erfährt Harry:

    Sie werden häufig von Hagrid aus dem Verbotenen Wald vertrieben,
    Sie kennen "alle" Geheimgänge auf dem Schulgelände,
    Sie haben in ihrem ersten Schuljahr die Karte des Rumtreibers geklaut und fortan für ihre Interessen genutzt bis sie das kostbare Stück in ihrem fünften Schuljahr (in Harrys drittem) an Harry verschenken.

    Wegen ihrer zahlreichen "Vergehen" hat der Hausmeister Argus Filch ein eigenes Fach in seinem Schrank mit Aufzeichnungen über Verstöße gegen die Schulordnung für die beiden eingerichtet. Obwohl sie viele Hauspunkte verlieren, sind sie bei ihren Mitschülern sehr beliebt.

    Wie ihre Mutter kräftig und eher stabil gebaut, werden die beiden während ihrer Schulzeit in der Quidditch-Mannschaft ihres Hauses als erfolgreiches Treiber-Duo geschätzt. Die Beiden fliegen zwar nicht die modernsten Rennbesen, sondern müssen sich mit unspektakulären Sauberwisch '5 begnügen (HP II/7), spielen aber als perfektes Team zusammen.

    Magische Scherzartikel finden Fred und George viel interessanter als Erfolge in der Schule. Ihre umfangreichen Zaubereikenntnisse verschwenden sie deshalb nicht auf Schulnoten und erreichen beide bei ihren Zwischenprüfungen am Ende der fünften Klasse nur je drei ZAGs. Stattdessen erfinden sie neue Möglichkeiten, irgendwelche Dinge so zu verzaubern, dass sie für magische Überraschungen und (oft nützliche) Streiche gut sind. Aus dem Zimmer der Zwillinge im Fuchsbau hört ihre Familie oft irgendwelche Explosionen, lange ehe sie erfahren, dass die beiden jahrelang von ihnen neuerfundene Zaubertricks getestet haben, um verkauffsfähige Scherzartikel zu entwickeln. Als Startkapital hatte Harry ihnen sein Preisgeld für das Trimagische Turnier geschenkt, das er selbst nicht behalten wollte.

    Ihre phantasievollen und meistens regelverletzenden Aktionen und Kenntnisse nutzen die Zwillinge auch für ihre anderen Interessen, beispielsweise:

    verhelfen sie Harry mit dem zum Fliegen verzauberten Auto ihres Vaters zur Flucht aus dem Haus der Dursleys.
    versuchen Fred und George Dumbledores magische Alterslinie mittels eines Alterungstrankes zu umgehen, um sich als Champion für das Trimagische Turnier zu präsentieren und ihre Bewerbung in den Feuerkelch einzuwerfen.
    sorgen sie dafür, dass Harry unentdeckt mit Sirius sprechen kann, indem sie zur Ablenkung anderorts einen Korridor in einen Sumpf verwandeln.
    treten sie sofort der DA bei, nutzen aber die Verteidigungszauber, die Harry ihnen beibringt, später auch zur Entwicklung neuer Scherzartikel.

    Obwohl ihre Mutter sich eine solide und ehrbare Zukunft für ihre beiden Söhne in Form von langweiligen Zaubereiministeriumskarrieren ausgedacht hat, beenden die Zwillinge die Abschlussklasse in Hogwarts nicht. Sie mischen den Schulbetrieb mit einigen ihrer selbsterfundenen Scherzartikel aus Protest gegen Professor Umbridge gründlich auf. Damit verabschieden sie sich spektakulär und werbeträchtig von der versammelten Schüler- und Lehrerschaft, um tatsächlich ihren neuen Scherzartikelladen namens Weasleys zauberhafte Zauberscherze zu eröffnen. Dass sie nicht nur im Erfinden immer neuer Scherzartikel hervorragend sind, sondern sie auch bestens vermarkten können, wird schon bald danach deutlich: Selbst aus der Bedrohung durch Voldemort machen sie ein gutes Geschäft: Ihre neueste Reklame im August 1996 lautet:

    Wen ängstigt noch Du-weißt-schon-Wer?
    Ihr solltest EHER Angst haben vor
    DU-SCHEISST-NIE-MEHR -
    der Verstopfungssensation, die die Nation in Atem hält.

    Weil ihr Laden boomt und sie voll in Anspruch nimmt, ziehen sie bereits kurz nach der Eröffnung in eine Wohnung über ihrem Laden ein. Anders als Percy bleiben sie aber mit ihrer Familie und dem Fuchsbau eng verbunden.
  • Platz 2
    Hermine Granger
    Der Inteligenteste Punkt im goldenen Trio. Immer Bestnoten. Ein Vorbild für alle ; )

    Hermine Grangers Geschlecht: weiblich
    Haarfarbe: braun
    Augenfarbe: braun
    Haus: Gryffindor
    Pol. Engagement: Bund für Elfenrechte &
    Dumbledores Armee & Orden des Phönix
    Begleitendes Tier: Krummbein
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Stein der Weisen
    Schauspieler /Synchronisation: Emma Watson/
    Gabrielle Pietermann

    Hermine Jean Granger (im Original: Hermione Jean Granger) ist die beste Freundin von Harry und Ron. Bei ihren gemeinsamen Erlebnissen kann sie oft wichtiges Wissen und Können beisteuern. Ihr Zauberstab ist aus dem Holz eines Weinstocks und der Kern ist die Herzfaser eines Drachen. Sie ist eine Gryffindor-Schülerin und in der gleichen Klassenstufe wie Harry und Ron. Da sie am 19.09.1979 geboren ist, ist sie fast ein Jahr älter als Harry und wird auch bereits am Anfang des sechsten Schuljahrs volljährig.

    Hermine stammt aus einer reinen Muggel-Familie. Ihre Eltern sind erfolgreiche Zahnärzte. Zuhause hat sie noch nie mit der magischen Welt zu tun gehabt. Als sie die Einladung nach Hogwarts bekommt und erfährt, dass sie eine Hexe ist, möchte sie voller Stolz ihre neuen besonderen Fähigkeiten bestmöglich ausbilden. Dass sie wegen ihrer Muggel-Abstammung bei rassistisch eingestellten magischen Menschen als minderwertige Hexe abgestempelt und als Schlammblut diskriminiert wird, machen ihr aber die Beleidigungen von Draco Malfoy bald bewusst.

    Hermine ist sehr intelligent und fällt im Unterricht sofort als Streberin auf. Trotzdem ist sie sehr unsicher und hat Angst zu versagen. Schon bei Schuleintritt kennt Hermine die Inhalte aller Lehrbücher, und wann immer sie ein Problem wälzt, führt ihr erster Weg in die Schulbibliothek. Harry, Ron und die anderen Mitschüler sind gelegentlich genervt von ihrer Besserwisserei. Andererseits unterstützt Hermine aber die anderen mit ihrem Wissen.

    So hilft sie Neville beim Brauen von Zaubertränken.
    Sie greift spontan mit einem imprägnierenden Zauber ein, als das Gryffindorteam bei einem verregneten Quidditchspiel dringend bessere Sicht braucht (insbesondere Harry mit seiner Brille).
    Sie bereitet schon als Zweitklässlerin einen perfekten Vielsaft-Trank zu.
    Sie findet heraus, wie sie Rita Kimmkorn erpressen kann.
    Sie zaubert auf Oberklassenniveau eine gut getarnte Möglichkeit, innerhalb von Dumbledores Armee, Terminänderungen durch verzauberte Münzen bekanntzugeben usw.
    Sie setzt sich mit allen magischen Mitteln (bis hin zu Strickzaubern) für die Befreiung der versklavten Hauselfen ein. Allerdings schießt ihr soziales Engagement dabei über das Ziel hinaus, denn die Betroffenen selbst wollen nicht befreit werden.

    Ihr liegt sehr viel daran, in der Schule gut zu sein und sich an die Regeln zu halten. Im Gegensatz zu Ron fühlt sie sich als Vertrauensschülerin verpflichtet, gegen Regelverletzungen einzuschreiten. Geht es jedoch darum, der Gerechtigkeit einen Weg zu bahnen, ist sie durchaus auch bereit, gegen Schulregeln zu verstoßen und das Engagement in die eigenen Hände zu nehmen. So besorgt sie z.B. die Zutaten für den Vielsafttrank auf verbotene Weise und gründet Dumbledores Armee trotz des Verbots von Schülervereinigungen im 5. Schuljahr. Sie ist stets Jahrgangsbeste, auch dann, wenn sie sich wie im dritten Schuljahr zunächst sämtliche Wahlfächer aufgehalst hat und es nur mit Hilfe eines Zeitumkehrers schafft, ihren überfüllten Stundenplan trotzdem abzuarbeiten. Gegen Ende jenes Schuljahrs sieht sie aber selbst ein, dass sie sich übernommen hat. Das einzige Fach, in dem Harry je besser ist, ist Verteidigung gegen die dunklen Künste.

    Wovor sie am meisten Angst hat, zeigt bei einer schulischen Prüfung einmal ein in Gestalt von Professor McGonagall auftretender Irrwicht: Nichts fürchtete sie in ihrer damaligen Situation so sehr wie schulisches Versagen. Ob und wie ihre größte Angst sich später verändert hat (zum Beispiel im 7. Band) ist nicht bekannt.
    Aussehen

    Hermines Haare sind braun und so buschig, dass sie Stunden braucht, um sie anlässlich des Weihnachtsballs mal zu einer eleganten Knotenfrisur zu frisieren. Ihre noch bei Schulanfang großen, etwas hervorstehenden Vorderzähne kann sie im vierten Schuljahr magisch korrigieren lassen, und seitdem ist sie sehr hübsch.
    Hermine und Harry

    Hermine freundet sich bereits nach einigen Schulwochen mit Harry und Ron an und wird aufgrund ihrer weiblichen Intuition und ihrer exzellenten magischen Fähigkeiten zu einer sehr wichtigen Stütze für Harry und für alle künftigen gemeinsamen Erlebnisse. Mit Dumbledores Einverständnis weiht Harry sie und Ron in den Inhalt der Prophezeiung und in alles ein, was er während seiner Privatstunden von Dumbledore erfährt. Ron und Hermine beschließen am Ende ihres sechsten Schuljahrs, auf keinen Fall zum kommenden Schuljahr nach Hogwarts zurückzukehren, sondern stattdessen zusammen mit Harry Voldemorts verbliebene Horkruxe aufzuspüren und zu zerstören. (HP VI/30) Schon unmittelbar danach beginnt Hermine, das gemeinsame Vorhaben magisch vorzubereiten:

    sie besorgt Bücher über die Herstellung und Vernichtung von Horkruxen (HP VII/6);
    sie bringt ihre Eltern mit einer magischen Gedächtnismanipulation in Sicherheit (HP VII/6);
    sie packt mit magischer Hilfe alles, was die drei auf ihrer Reise vielleicht benötigen - angefangen mit vielen Büchern, passender Kleidung, einer Erste-Hilfe- und einer Camping-Ausstattung bis hin zu einem Vorrat an Vielsaft-Trank, in ein unauffälliges handliches Perlenhandtäschchen (HP VII/9).

    Hermines sehr rasch ausgeführte magische Glanzleistungen tragen auch während dieses gefährlichen Unternehmens immer wieder wesentlich dazu bei, dass die drei davonkommen und weitermachen können.
    Albus Dumbledore vererbt ihr außerdem ein antikes Märchenbuch in Runenschrift und damit eine besondere Aufgabe: Er weiß, dass sie hartnäckig recherchieren wird, bis sie die Bedeutung des runenähnlichen Zeichens der Heiligtümer des Todes über dem Märchen von den drei Brüdern entschlüsselt hat. Auf diese Weise hofft Dumbledore, Harry von diesen "Heiligtümern" wissen zu lassen, aber seine Begeisterung für deren Verlockungen mit Hermines Hilfe zu bremsen, damit er sich zuerst ganz der Suche nach Horkruxen widmet.
    Hermines Liebesleben

    Hermine und Ron
    Von ihrer ersten Begegnung an besteht zwischen Hermine und Ron eine emotionsgeladene Beziehung: Zuerst lehnt Ron sie als nervige Besserwisserin ab, während sie sich beleidigt oder sogar heulend zurückzieht. Die späteren gemeinsamen Erlebnisse schweißen sie natürlich zusammen. Spätestens seit ihrer vierten Klasse wird deutlich, dass sich zwischen den beiden eine Liebesbeziehung anbahnt:

    Hermine ist eifersüchtig auf Fleur Delacour, weil Ron sie angafft;
    Ron ist eifersüchtig auf Viktor Krum, weil Hermine seine Partnerin auf dem Weihnachtsball ist;
    Hermine ist beleidigt, weil Ron sie nicht mal richtig als Frau sieht ...

    Während des fünften und sechsten Schuljahrs gehen die Eifersüchteleien zwischen den beiden weiter. Allerdings weiß Hermine um ihre eigenen und Rons Gefühle, während Ron sie sich nicht eingesteht. Am Ende des sechsten Schuljahrs tröstet Ron die weinende Hermine, und es scheint ganz so, als seien die beiden nach vielen Eifersuchtsdramen schließlich zusammengekommen.

    Als Hermine von Sommer 1997 an mit Harry und Ron zusammen unterwegs ist, gehen die Gefühls- und Beziehungskämpfe zwischen ihr und Ron weiter. Rons mutiger Einsatz für Harry und für sie selbst, wie auch sein ideenreiches Engagement beim Auffinden und Zerstören der letzten Horkruxe, bringen die beiden einander schließlich sehr nah. Entscheidend ist für Hermine aber, dass Ron als einziger an die gefährdeten Hauselfen denkt, als angesichts der Zuspitzung der Auseinandersetzungen auch sie selbst diese "Nebensache" vergisst: Sie fällt Ron daraufhin um den Hals, und die beiden küssen sich mitten in der zeitlich völlig unpassenden Situation (HP VII/31).

    Hermine und Andere
    Wie viele andere Hexen schwärmt auch Hermine für den gut aussehenden Gilderoy Lockhart, als er in ihrer zweiten Klasse ihr neuer Verteidigungslehrer wird. Nach einiger Zeit kann aber auch sie seine Inkompetenz und Angeberei nicht mehr übersehen.
    Während des Trimagischen Turniers hat Hermine eine Romanze mit Viktor Krum, dem Kandidaten von Durmstrang. Diese wird allerdings erst öffentlich, als die beiden zusammen zum Weihnachtsball erscheinen (HP IV/23).

    Name

    Den aus Shakespeares Wintermärchen stammenden Namen "Hermione" hat Joanne K. Rowling ihrer weiblichen Hauptperson gegeben, weil er ungewöhnlich, aber auch hochgestochen klingt. Sie fand ihn passend zu der außergewöhnlichen und oft nervig-streberhaften Persönlichkeit. Gebildete Zahnärzte, so meinte die Autorin, würden für ihre Tochter einen komplizierten Namen aussuchen, den keiner richtig aussprechen kann vgl. JKR-Interviews/Hermione.
    Selbst muttersprachlich Englischsprechende sind sich über die richtige Aussprache des Namens nicht einig. Ihre eigene Lieblingsaussprache ist Her-mi-o-ne (Englisch ausgesprochen etwa: Hoer-mai-onie), vgl. JKR/FAQ (deutsche Version). Im vierten Band schmuggelt die Autorin ein, wie man Hermione „richtig“ aussprechen soll: Her-my-oh-nee (mit der englischen Betonung der Silben, also „Hörr-mai-oh-nii“).
    Wie das Versmaß des Wintermärchen verrät, wird der Name „Hermione“ auch dort so ausgesprochen (in dessen deutscher Übersetzung ähnlich: Her-mi-o-ne, mit Akzent auf der zweiten und letzten Silbe).
    In dem von J.Rowling sehr geschätzten Wintermärchen ist Hermione die Hauptfigur. Auch im Geschehen um die beiden Hermione-Figuren sind Parallelen zu erkennen: Shakespeares Hermione erstarrt im Laufe des Stücks zu einer Statue, Hermione erstarrt in Band 2 ebenfalls, nachdem sie indirekt dem Basilisken ins Auge gesehen hat.
    Übersetzungskritik

    Die Absicht der Autorin, der Freundin von Harry und Ron einen ausgefallenen Namen zu geben, ist in der deutschen Ausgabe einer Namensübersetzung zum Opfer gefallen: der extravagante Name wurde eingedeutscht in das etwas altbacken klingende „Hermine“.
    Zukunftsperspektive

    Im Epilog zeigt sich, dass Hermine und Ron heiraten und neunzehn Jahre danach zwei Kinder namens Rose und Hugo zusammen haben.

    Anders als Harry und Ron holt Hermine zunächst ihren Schulabschluss in Hogwarts nach, ehe sie ins Berufsleben einsteigt. Obwohl sie sich nicht im Bereich der Zaubereigesetzgebung engagieren wollte (sie wolle lieber etwas Gutes tun!), kommt es später doch anders (HP VII/7).
    Interviewaussagen von J. K. Rowling verraten, dass Hermine in der Folge Gutes im zaubereigesetzgeberischen Bereich tut, indem sie muggelfeindliche und rassistische zaubereigesetzliche Bestimmungen abschafft.
  • Platz 1
    Draco Malfoy
    Mein aaaaabsoluuuuuter Liiiiiiiiiiieblingscharakter! I love you! ;;;))) Harte Schale, weicher Kern-Bad Boy hoch 3!

    Draco Malfoys Geschlecht: männlich
    Haarfarbe: weißblond
    Augenfarbe: hellgrau
    Haus: Slytherin
    Schule: Hogwarts
    Pol. Engagement: Todesser
    Erster Auftritt Harry Potter und
    der Stein der Weisen
    Schauspieler /Synchronisation: Tom Felton/
    Moritz Pertramer

    Der reinblütige [1], weißblonde, hochnäsige Draco Malfoy (* 5. Juni 1980) ist Harrys Erzfeind unter den Hogwarts-Schülern seiner Jahrgangsstufe. Sein reicher Vater Lucius Malfoy und seine Mutter Narzissa Malfoy, geb. Black, entstammen beide angesehenen alten Zaubererfamilien. Selbstverständlich waren sie während ihrer Schulzeit im Haus Slytherin, wie jetzt auch ihr einziger Sohn Draco. Wie sein Vater ist auch Draco davon überzeugt, dass nur "reinblütige" Zauberer das Recht haben, in Hogwarts ausgebildet zu werden und beleidigt muggelstämmige Schüler als "Schlammblut". Die muggelstämmige Hermine trifft es besonders hart, weil sie auch noch eine äußerst gute Hexe ist. Ron und Ginny verspottet er wegen deren Armut; über Neville Longbottom macht er sich lustig, weil dieser ungeschickt ist.

    Als starke Leibwächter hat er meistens seine beiden dummen aber kräftigen Freunde Vincent Crabbe und Gregory Goyle bei sich, deren Väter wie auch sein eigener zu den Todessern gehören.
    Inhaltsverzeichnis[Anzeigen]
    Ereignisse in den Büchern

    Seit dem zweiten Schuljahr spielt Draco, dank einer generösen Rennbesen-Spende seines reichen Vaters für das gesamte Quidditchteam des Hauses Slytherin, als deren Sucher.
    Im fünften Schuljahr wird Draco zum Vertrauensschüler seines Hauses ernannt und genießt es, seine Macht gegen andere auszuspielen. Professor Umbridge macht ihn zu einem ihrer willigen Helfer im Inquisitionskommando.
    Nach seinem fünften Schuljahr schließt Draco sich den Todessern an und lässt seinen Arm mit dem Dunklen Mal zeichnen (Harrys Theorie, wird aber in den Büchern nie richtig bestätigt). Lord Voldemort beauftragt ihn damit, den Todessern Zugang zu Hogwarts zu verschaffen und den Schulleiter Albus Dumbledore zu töten. Für den 16-jährigen Draco ist dieser Auftrag zwar absichtlich viel zu schwierig, weil Voldemort sich an Dracos Vater rächen will, aber Draco kann ihn wider Erwarten teilweise erfüllen. Er schafft es Todesser nach Hogwarts zu schmuggeln und Dumbledore zu entwaffnen (s. Kampf am Astronomieturm).
    Draco gehört auch während seines 7. Schuljahrs zu Voldemorts Gefolgschaft. Offensichtlich ist er zwar durch Voldemorts grausame und menschenverachtende Machtdemonstrationen abgestoßen, traut sich aber nicht, offen dagegen zu rebellieren. So beschränkt er sich darauf, Harry und seine Freunde nicht eindeutig zu identifizieren, als sie in die Gewalt seiner Familie fallen. (HP VII/23)
    Draco beteiligt sich an der Schlacht von Hogwarts und Harry rettet dabei mehrfach sein Leben.

    Spekulationen

    Am Ende des sechsten Bands lässt Draco seinen gegen Dumbledore gerichteten Zauberstab sinken und scheint nachgeben zu wollen ... Ob er zur guten Seite überwechselt und Harry, Ron und Hermine auf ihrem Weg hilft?
    Auf ihrer Seite hat die Autorin bestätigt, dass auch Dracos Zauberstab aus dem Holz gefertigt ist, das zu seinem Geburtsdatum passt, nämlich aus Weißdornholz. Sie deutet an, dass sie gute Gründe hatte, gerade Weißdornholz für ihn zu wählen, dem gegensätzliche Attribute zugeschrieben werden. Was sie wohl damit gemeint hat? JKR/FAQ/Original

    S. Spekulationen und ihre Auflösung
    Was aus Draco wird

    Wie die Ereignisse nach neunzehn Jahren zeigen, ist Draco inzwischen verheiratet und hat einen Sohn.
    Rowling verriet in einem Interview, dass Dracos im Epilog nicht namentlich genannte Ehefrau Astoria Greengrass heißt.
    Eine andere Interviewaussage von Joanne K. Rowling bestätigt, dass die Malfoys sich auch dies mal ungeschoren herauswinden konnten: Gegen ihre belastende Vergangenheit wurde aufgewogen, dass sie letztendlich zum guten Ausgang beigetragen haben (s. J. K. Rowling beantwortet offengebliebene Fan-Fragen).

    Dracos Namen

    Sein Vorname lässt Schlimmes erwarten: Draco ist lateinisch und bedeutet Drache oder Schlange s. auch Sternennamen und Namen aus der Mythologie. Über den Nachnamen Malfoy hat Rowling gesagt, sie habe ihn erfunden, aber er sei im Sinn der alt-französischen Wortbedeutung als "Bad Faith" (zusammengesetzt bedeutet der Begriff in dt. Arglist) zu verstehen (JKR-Int. 26.6.03)..

Kommentare (2)

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Delfin (11240)
vor 3 Tagen
Wow! Meine Liste sähe zwar anders aus, aber ich habe selten so eine ausführliche Liste gelesen. Hier steht nicht nir sowas wie: "der ist toll " oder "sie ist mutig." Echt Spitze.☺👍
Rubyn (08863)
vor 7 Tagen
Wow, du hast dir echt viel Mühe gegeben. Tolle Liste! (Fred und George! *jubel*)