Springe zu den Kommentaren

Das Wunder des Mondes

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
20 Kapitel - 15.642 Wörter - Erstellt von: Richuy - Aktualisiert am: 2017-09-11 - Entwickelt am: - 418 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Der Krieg ist vorbei!
Es herrscht wieder Frieden.
In Konohagakure ist wieder fast der Alltag eingekehrt.
Selbst der abtrünnige Sasuke hat sich entschieden wieder in Konoha zu leben.
Es scheint fast wieder alles so wie früher zu sein, nur was ist mit Madara passiert?
Ist er wirklich besiegt?
Nachdem der Zehnschwänzige besiegt worden war, hatte man keine Spur mehr von Madara gefunden...
War er wirklich tot?
Oder plante er irgendwo schon seine Rache?

    1
    Nur ein Traum

    Es war ein gewöhnlicher Morgen in Konohagakure.
    Seit dem der Krieg vorbei war, war schon fast wieder so etwas wie Alltag eingekehrt.
    Tsunade hatte nach Wochenlanger Bettruhe wieder ihren Platz als Hokage eingenommen und führte das Dorf nun mit noch mehr Elan.
    Team 7 war wieder vereint.
    Alle freuten sich mit Sakura und Naruto, dass Sasuke wieder da war.
    Ino und Sakura hatten auch schon so gleich wieder ihr Duell um Sasuke eröffnet, wie als wenn Sasuke niemals weg gewesen wäre.
    Und Sasuke? Na Sasuke eben, er ignorierte die beiden... wie immer.
    Es lag eine kühle Brise in der Luft, der Nebel hatte sich noch nicht ganz aufgelöst.
    Draußen am Stadttor tat sich etwas.
    Vier Personen näherten sich dem großen Tor.
    Team 7 war von ihrer Mission wieder zurückgekehrt.
    "Oh man Leute ich brauch dringend was zu futtern, echt jetzt" sagte Naruto schon fast zum zehnten Mal.
    "Kannst du nicht einfach mal die Klappe halten Naruto?" schoss ihm Sakura entgegen.
    "Du wirst schon nicht verhungern Naruto, sobald wir dem Hokage Bericht erstattet haben, kannst du etwas essen gehen" erklärte Sensei Kakashi.
    Sasuke lief still neben den dreien her.
    Er hatte Narutos nerv tötende Aussage nicht einmal gehört.
    Er dachte über das verschwinden Madaras nach. Er konnte es sich nicht erklären aber er hatte ein mieses Gefühl bei der Sache.
    Konnte er wirklich hier so seelenruhig leben und weiter machen wie bisher, während da draußen vielleicht Madara seine Pläne aufs Neue schmiedete?
    Sasuke grübelte immer noch als sie aus dem Büro des Hokage wieder ins freie traten.
    "Sasukeee... hast du nicht Lust mit mir was essen zu gehen?" quäkte Sakura neben ihm.
    Sasuke schob seine Gedanken beiseite und zog eine Augenbraue nach oben.
    "Nein, heute nicht Sakura, ich gehe jetzt nachhause"
    "Ähhh Sakura, ich könnte mit dir was essen gehen...." schlug Naruto vor.
    "WIE KOMMST DU NUR DARAUF DASS WIR BEIDE ETWAS ZUSAMMEN ESSEN GEHN HÄÄ?"
    Sasuke drehte dem Schauspiel genervt den Rücken zu, nein hier hatte sich wirklich nicht viel geändert.
    Er setzte sich in Bewegung, im Hintergrund hörend immer noch Sakuras laute Stimme und Narutos eingeschüchterte Kommentare.
    Aber dass hörte Sasuke schon längst nicht mehr. Er war mit seinen Gedanken schon längst wieder bei Madara.... Madara, mit diesem hatte alles Übel angefangen.....
    Sasuke betrat seine Wohnung, ordentlich wie er war verstaute er seine Kampfausrüstung dann setzte er sich auf seine Couch und dachte weiter nach.
    Während er sich seinen Gedanken über Madara hingab, vielen ihm die Augen zu und er schlief ein.
    Sasuke öffnete blitzschnell die Augen.
    Wo war er?
    Alles um ihn herum war dunkel.
    Sofort sprang er auf, er befand sich nicht mehr in seinem Zimmer so viel stand fest.
    Sofort aktivierte er sein Sharingan.
    Er befand sich in einem Wald, die Bäume hier waren höher als herkömmliche Bäume.
    Wo zum Teufel war er hier?
    Langsam lief er los, blieb stehen, lauschte, sah sich um.
    Doch es war totenstill.
    Nun egal wie er hier auch immer hergekommen war... er musste sich ein Bild der Lage machen.
    Mit dieser Feststellung marschierte er wachsam los.
    Der Wald wurde langsam lichter und plötzlich sah er eine Lichtung.
    Eine ganze Weile blieb er hinter einem Baum stehen und beobachtete die leere Wiese.
    Nun da alles ruhig blieb trat er hinaus und verließ den Schutz des Waldes.
    Schritt für Schritt ging er weiter hinaus auf die Wiese.
    Er hatte sie schon fast ganz überquert als hinter ihm eine große Explosion den Nachthimmel erhellte.
    Sofort in Angriffsstellung sprang Sasuke zurück und was er nun sah verschluck selbst ihm die Sprache.
    Ein riesiger Dämon war wie aus dem nichts auf die Lichtung gefallen. Er hatte die Form einer riesen Spinne.
    Der Dämon rappelte sich auf und schaute wild um sich.
    Er erblickte Sasuke und kreischt laut.
    Sasuke merkte dass dieses Vieh ziemlich stark verwundet war.
    Aber wer oder was hatte es geschafft diesem Dämon solche Verletzungen zuzufügen?
    Dann ein heller Lichtblitz.
    Der Dämon, fast gleich mit Sasuke schaute zum Himmel hinauf.
    Dort sah er sie.
    Eine junge Frau schwebte in der Luft.
    Sie sah aus... wie ein Engel... sie hatte zwei lange weiße Flügel und lange schwarze Haare die im Wind flatterten.
    Sasuke blinzelte. Wo war er hier nur gelandet?
    Sie war wunderschön aber gleichzeitig war dass alles ziemlich bizarr.
    Der Dämon schoss vorwärts, genau an den Punkt wo er dem Mädchen am nächsten war und sprang.
    Geschickt wich diese aus.
    Wieder erschien ein heller Lichtstrahl der den Dämon traf und er zu Boden ging.
    Sasuke stand da wie gebannt von dieser Szenerie und sah zu.
    Dass Mädchen landete auf dem Boden und lief auf den Dämon zu.
    Mit einem Ruck hatte sie mit einem langen Schwert den Kopf des Dämons abgetrennt.
    Als sie ihr Schwert wieder verstaute sah sie Sasuke an.
    In ihren Augen lag ein Ausdruck den er nicht deuten konnte...
    Er musterte sie.
    Dann sah er das Blut rinnend an ihrem Arm.
    Irgendwo musste sie stark verletzt worden sein.
    Sasuke starrte sie an. Er wollte etwas sagen, aber er wusste nicht was.
    Sie öffnete ihren Mund: "Hilf mir....." flüsterte sie.
    Sasuke setzte sich in Bewegung, aber was war jetzt? Er kam nicht vorwärts.
    Dass schöne Mädchen streckte eine Hand nach ihm aus: "Hilf mir..." flüsterte sie wieder.
    Sasuke kämpfte gegen seinen Stillstand an.
    Was war hier los?
    Das Gesicht des Mädchens fing an vor seinen Augen zu verschwimmen.
    "Halt" schrie Sasuke, "Was passiert hier?"
    Immer noch verschwindend sah er ihr Gesicht und hörte ihre leise flüsternde Stimme "hilf mir..."
    Sasuke schrak zusammen und saß schwitzend auf seiner Couch.
    Er blickte sich in seinem Zimmer um.
    Draußen war es bereits dunkel geworden.
    Er hatte nur geträumt. Es war nur ein Traum.....oder?

    2
    Die Mondprinzessin

    Immer noch schwankend zwischen Realität und Traum stand Sasuke auf und lief zu seinem großen Fenster und riss es auf.
    Dankend atmete er die frische Luft ein.
    Immer noch schossen ihm die Bilder des Traumes wie wild durch den Kopf.
    So etwas Reales hatte er noch nie in seinem ganzen Leben geträumt.
    Langsam schien die kühle Luft seine Gedanken zu ordnen. Er atmete noch ein paar Mal tief durch dann ging Sasuke in die Küche und holte sich ein Glas Wasser.
    Es war schon nach halb eins in der Nacht, hatte er wirklich so lange geschlafen?
    Was war das nur für ein seltsamer Ort?
    Und noch mehr quälte ihn die Frage, was hatte es mit diesem Mädchen auf sich?
    Sasuke raufte sich die Haare.
    Vorher hatte er nur über Madara gegrübelt und nun hatte er ganz andere Gedanken...
    Sollte er mit jemanden darüber reden?
    Vielleicht mit Sensei Kakashi?
    Vielleicht brauchte dieses Mädchen ja wirklich irgendwo Hilfe!
    Sasuke ging zu Tür, er würde mit Sensei Kakashi darüber reden.
    Mit schnellen Schritten ging Sasuke zur Wohnung seines Senseis und klopfte entschlossen an die Tür.
    Es herrschte absolute Stille.
    Wieder klopfte Sasuke an die Tür, diesmal fester.
    ...........Stille....
    Das gibt es doch nicht... er kann doch nicht so fest schlafen dass er das klopfen nicht hört! Dachte Sasuke.
    "Sensei Kakashi, hier ist Sasuke, machen sie auf, ich brauche mal kurz ihre Hilfe..."
    Sasuke hämmerte weiter.
    "Hallo? Sensei Kakashi.... machen sie doch auf"
    Aber alles blieb still.
    Enttäuscht ging Sasuke wieder zu sich, vielleicht sollte er es doch erstmal für sich behalten.
    Er würde sich jetzt umziehen und sich für die restliche Nacht in sein Bett legen und morgen würde er weiter sehen.
    Es wäre ja noch schöner wenn er sich durch so einen Traum so aus der Rolle bringen lassen würde.
    Gesagt getan, Sasuke zog sich um und legte sich in sein Bett.
    Entschlossen schob er jetzt alle Gedanken die mit dem Traum in Verbindung standen beiseite.
    Kurz darauf war er eingeschlafen.
    Sasuke erwachte durch ein durchdringendes Geräusch.
    Sofort schlug er die Augen auf und rappelte sich auf.
    Was war das?
    Er war schon wieder nicht in seinem Zimmer. Wie konnte das denn nun schon wieder sein`?
    Träumte er etwa schon wieder?
    Da wieder dieses Geräusch.
    Es klang wie eine Posaune.
    Er stand in einer Art kleinem Schrein.
    Unsicher was er tun sollte blieb Sasuke stehen.
    Und wieder erschallte dieses Geräusch.
    Nun hielt es Sasuke nicht mehr aus und setzte sich in Bewegung.
    Egal woher es kam, er würde es herausfinden.
    Er würde es ein für alle Mal klären was hier vor ging.
    Er verließ den Schrein und blieb stehen.
    Was er sah verschluck ihm die Sprache.
    Vor ihm baute sich ein riesiger Palast auf.
    So etwas hatte er noch nie gesehen.
    Staunend betrachtete er dieses riesen Gebäude vor ihm.
    Die Kuppeln schienen aus reinem Gold zu sein. Hingegen die Seiten mit riesigen Glasfenstern ausgestattet waren.
    Staunend stand Sasuke da und bemerkte erst viel zu spät dass sich ihm von der Seite jemand genähert hatte.
    Hastig drehte er sich zur Seite um.
    Da stand sie. Dicht neben ihm. Die Haare fielen ihr über die Schultern.
    Sie sah auf den Palast.
    Sasuke konnte sie nur anstarren.
    Wo war die Verletzung von vorhin?
    "Ich danke dir, dass du gekommen bist" sprach dass Mädchen.
    Sasuke stand da wie vom Donner gerührt.
    Hatte sie ihn etwa erwartet?
    Was ging hier nur vor sich?
    Wer war sie denn nur?
    Nun sah sie von dem wunderschönen Palast weg und sah zu ihm.
    Ihre Blicke trafen sich. Sie sah ihm direkt in die Augen.
    "Was geht hier vor sich? Wer bist du? entgegnete Sasuke mit neuer Festigkeit in der Stimme.
    Sie lächelte ihn an.
    "Ich bin Prinzessin Sinila.... man nennt mich auch die Mondprinzessin......und ich habe dich gerufen!"

    3
    Die Geschichte des Schlosses im Schatten

    Völlig entgeistert starrte Sasuke das Mädchen an. "Du, du hast mich gerufen? Wieso denn das?
    "Wollen wir nicht einen kleinen Spaziergang machen? Ich werde dir all deine Fragen beantworten..."
    Sasuke wusste nicht recht was er davon halten sollte, unschlüssig stand er auf dem kleinen Felsvorsprung, hinter ihm liegend der kleine Schrein, vor ihm das große Schloss und neben ihn ein Mädchen dass sich als eine Prinzessin ausgibt.
    Konnte es eigentlich noch verrückter werden?
    "Na gut, ich werde mitkommen, aber ich will endlich wissen was hier los ist..."
    Prinzessin Sinila lächelte dann lief sie voran.
    Sasuke folgte ihr, er sah ihren Rücken an und stellte mit Verwunderung fest dass auch die Flügel verschwunden waren.
    Sinila ging über einen kleinen mit Gras bewachsenen Hügel, sie lief mit Absicht langsam dass er neben sie kommen konnte.
    "Dies hier ist das wunderschöne Schloss Tenselirama, hier wurde ich geboren und wuchs auf.... es ist das Schloss des Mondes..."
    "Moment, willst du mir damit vielleicht sagen dass wir uns hier im Moment auf dem Mond befinden?"
    Sinila lächelte! "Ja das ist richtig, meine Heimat ist der Mond."
    Sasuke blieb stehen.
    Das Gras ging ihm fast bis zu seinen Knien und war leicht feucht.
    "Was um alles in der Welt soll ich denn hier? Warum hast du mich hier her gerufen?"
    Sinila lachte und ging ein paar Schritte im hohen Gras weiter.
    " Eins nach dem anderen, wie ich schon sagte, lebe ich hier schon immer, von Generation zu Generation wurde dieses Schloss von meinen Vorfahren regiert. Mein Ururgroßvater baute es im sogenannten "Schatten des Mondes".
    Sinila lächelte bei der Erinnerung.
    "Er war etwas verrückt! Hier leben wir schon so lange Zeit, immer wieder wurden wir von Fremden Galaxien angegriffen, denn jeder kannte und wollte das Schloss im Schatten des Mondes."
    "Aber unsere 5 Kriegerinnen haben uns immer, immer beschützt."
    Sasuke hatte aufmerksam zugehört. Nun zog er eine Augenbraue nach oben.
    "Fünf? Mädchen? Sie haben euch vor allem bösen bis jetzt beschützt?"
    Eine kleine Spinne ließ sich von einem Grashalm auf Sasukes Schuh nieder.
    "Oh ja, es sind nicht nur Mädchen, es sind Kriegerinnen, sie haben alle verschiedene Gaben mit denen sie uns beschützen...man kann diese Gaben nicht erlernen, man wird mit ihnen geboren."
    "So? Und was sollen das für Gaben sein he?"
    Sinila sah ihn direkt an.
    " Nun da wäre einmal Kriegerin Mai, sie hat die Gabe des Wassers, heißt sie kann alles was auch nur den geringsten Anteil an Wasser aufweist bändigen."
    "Dann ist die zweite Kriegerin Misan, sie hat die Gabe des Feuers, sie bändigt alles was mit Feuer oder auch Hitze zu tun hat."
    "Die dritte Kriegerin ist Jukoni, sie hat die Gabe des Wetters, sie bändigt das Wetter, heißt sie kann alles bändigen was vom Himmel kommt."
    "Die vierte Kriegerin ist Vilia sie hat die Gabe des Schauens, sie kann deine Gefühle, und Gedanken so wie auch deinen Willen bändigen."
    "Und die fünfte Kriegerin... ja das bin ich.. Sinila! So etwas hat es vorher noch nie gegeben das eine Königstochter als einer der fünf Kriegerinnen geboren wurde."
    Sasuke ging einen Schritt nach vorne, schnell huschte die Spinne von Sasukes Schuh, doch sie blieb unbemerkt.
    "Was ist deine Gabe?"
    " Nun ja ich wurde als Anführerin geboren, ich kämpfe mit der Macht des Mondes."
    Sasuke runzelte die Stirn. "Als Engel?"
    Sinila schaut ihm lächelnd in die Augen.
    "Ja so kann man es sagen."
    "Hmm, na so wie ich das hier sehe kommt ihr hier doch bestens zurecht, was ist also der Grund warum du mich gerufen hast?"
    " Es geschah vor genau einem Jahr, wir wurden angegriffen von einer anderen Galaxie, sie kamen wie aus dem nichts und waren sehr stark, sie töten meine Eltern und viele meiner Freunde, wir kämpften... und gewannen... aber wir hatten so viele unserer Leute verloren."
    Sasuke fröstelte leicht, ihm schossen Bilder seiner Eltern, wie sie leblos am Boden lagen, durch den Kopf.
    Er trat neben sie.
    "Was ist dann passiert?"
    "Nun wir dachten es wäre vorbei, aber ich habe den Eindruck als wollten sie genau dass, als wollten sie dass wir sie damals besiegten um ihren richtigen Angriff in die Tat umzusetzen."
    "Welchen Plan?"
    " Nun ich weiß es nicht, aber ich glaube sie wollen das Schloß im Schatten des Mondes unter ihre Gewalt bringen... sie schicken immer mächtigere Dämonen."
    "Du meinst wie der vorhin?"
    Sinila sah verwirrt aus, dann lächelte sie wissend.
    "Dass für dich vorhin, ist jetzt hier schon wieder 2 Tage her."
    Sasuke staunte nicht schlecht.
    Beide gingen weiter im hohen Gras. Man sah jetzt das Schloss aus einer ganz anderen Perspektive, es schien noch prächtiger zu sein, je näher sie an es heran kamen.
    "Die Wahrheit ist, ein übermächtiger Dämon kam vor drei Wochen hier her und ich war nicht hier."
    Während sie liefen sah Sasuke zu ihr rüber.
    "Ach nein? Wo warst du denn?"
    Sinila blickte traurig zu dem großen Schloss hinüber.!
    "Ich hätte da sein sollen... aber ich dachte wir schaffen dies hier nicht mehr alleine und trotz Verneinungen von meinen Kameraden machte ich mich auf den Weg um Hilfe zu suchen... auf eurem Planeten...und entdeckte dich."
    Sasuke zog beide Augenbrauen nach oben.
    "Ich kehrte schnell zurück um von dir bei meinen Kameraden zu erzählen... aber was ich antraf war schrecklich."
    "Wir waren angegriffen worden, der Angriff war zu stark und meine 4 Kameradinnen wurden von diesem mächtigen Wesen mitgenommen! Nun bin ich alleine nur noch übrig geblieben und ich muss mein Volk beschützen und meine Kameradinnen retten aus den Klauen des Bösen."
    Sinila blieb stehen und sah Sasuke mit einem flehen in den Augen an.
    "Und dazu brauche ich deine Hilfe Erden Mensch"

    4
    Gemeinsamer Kampf

    Sinila sah ihn flehend in die Augen.
    "Ich brauche deine Hilfe Erdenmensch"
    Wäre diese Situation nicht schon so verfahren hätte Sasuke jetzt wirklich lachen müssen, stattdessen sah er in das Gesicht seines gegenüber.
    Ihre Augen sprachen diese bitte an ihn aus, nein viel mehr flehten sie um seine Hilfe, er war wie gebannt von ihren Augen.
    Sie wirkten geheimnisvoll, zu gerne würde er diese Augen wütend sehen, wenn sie sich in einem Kampf ihrem Feind entgegenstellten.
    Er hatte schon viele Augen gesehen, doch diese waren anders. Trotz des flehendes in ihren Augen strahlten sie Stärke aus.
    Ihm war nicht entgangen das die Farbe ihrer Augen mehrere Farben aufwies.
    Von weitem wirkte es wie ein normales Grün, sah man aber genauer hin, entdeckte man die gelben Sprenkelungen die in ihren Augen explodierten, dazu war das grün von einem blau grauem Ring umrandet.
    "Mein Name ist Sasuke Uchiha, und ich werde dir helfen."
    Ein lächeln umspielte Sinilas Lippen.
    "Dann komm, ich werde dir das Schloss nun von innen zeigen."
    Sie setzte sich wieder in Bewegung.
    Sasuke folgte ihr, er sah ihr auf den Rücken und erinnerte sich an das Bild wie sie in der Luft schwebte, zwei riesige weiße Flügel an ihrem Rücken.
    Jetzt wehten ihre Haare im Wind, fast geisterhaft, immer näher kommend dass große Schloss im Schatten des Mondes.
    Sie passierten einen großen Torbogen der mit wilden Rosen überwachsen war.
    Sie schwieg die ganze Zeit des Weges.
    Sasuke nahm die Gelegenheit dazu sich näher umzusehen.
    Wo er auch hinsah, in diesem Teil des Schloss Gartens war alles mit wilden Blumen bewachsen, sie wuchsen aber nicht ungeordnet sondern es schien als hätte jede Blume seinen Besondern Platz.
    Hier und da sah man kleine Tempel in den Blumenmeeren stehen.
    Als sie das große Eingangstor betraten blieb Sasuke erstaunt stehen.
    So eine Halle hatte er noch nie gesehen, sie war einfach riesig.
    An den Wänden erzählten gemalte Bilder von den 5 Kriegerinnen die ihre Heimat mir ihrem Leben schützen.
    Er betrachtete die Bilder genauer.
    Die Kriegerinnen waren mit ihren Gaben aufgemalt worden, wie sie kämpften.
    Sasuke war beeindruckt, und dass kam bei ihm nicht oft vor.
    Doch dann stockte ihm der Atem.
    In mitten der Kriegerinnen erhob sich eine, die Anführerin, der Engel, Prinzessin Sinila.
    Das Bild hätte niemals treffender gemalt werden können.
    "Dies ist die Halle der Erinnerungen." Sinila war plötzlich neben ihm und schaute an die Gemälde die diese Wand zierten.
    Sasuke versuchte sich sein erstaunen nicht anmerken zu lassen.
    "Die Bilder sind wohl recht passend gemalt was?"
    Sinila lächelte. "Oh ja unser Künstler legt hier bei sehr viel Wert auf die Genauigkeit der Bilder. Aber komm Sasuke wir sind gleich da."
    Sasuke folgte ihr weiter durch einen langen Flur. Er war mit rotem Samt ausgelegt.
    Er führte in einen kleineren Raum.
    In mitten des Raumes blieb Sinila stehen.
    "Was wollen wir hier?" fragte der stehen gebliebene Sasuke.
    Er sah sich in dem leeren Raum um und sah nichts außer große helle Fenster die das ganze Zimmer umgaben und an der Decke des Zimmers anstatt einer weißen Wand der Himmel zu sehen war.
    Er trat neben sie und stellte fest dass sie die Augen geschlossen hatte und Worte vor sich hin flüsterte.
    Fasziniert beobachtete er ihren Mund der sich flüsternd bewegte.
    Sie machte keinerlei Handzeichen. Nur unverständliche Worte für ihn flüsternd in den leeren Raum.
    Und dann wie aus dem nichts verschwand eines der vielen Fenster.
    Es sah aus wie ein Weg der in die Luft führte.
    Und Sinila ging direkt darauf zu.
    Zögernd folgte er ihr und betrat genau wie sie diesen Weg, augenblicklich verschwand die Luft um ihn herum und ihm eröffnete sich ein großes Gebäude mit mehreren kleinen Gebäuden außen rum und um diese Gebäude war ein reges Treiben.
    Viele Menschen, Männer, Frauen, Kinder hielten sich hier auf.
    Als sie Sinila kommen sahen, verbeugten sie sich vor ihr.
    Sasuke blieb dicht hinter ihr und beobachtete die Menschen um ihn herum.
    Er sah in ihren Augen keinerlei Furcht, sondern tiefes Vertrauen in ihre Prinzessin, in ihre Kriegerin, in ihre Beschützerin.
    Sie schritt in die Mitte des Platzes.
    " Meine lieben Getreuen, ich habe endlich Hilfe bekommen, hier dieser Erdmensch, Sasuke Uchiha wird mit uns kämpfen und der Sieg wird unser sein."
    " Wir werden das Schloss im Schatten des Mondes beschützen und wieder in Frieden leben kann."
    Alle Leute applaudierten.
    Sasuke fühlte sich irgendwie unwohl, er hatte keine Ahnung was ihn für Feinde erwarten würde.
    Sinila lächelte. "Hier habe ich all meine lieben versteckt, nur ich kann dieses Tor öffnen, hier sind sie sicher, bis alles vorbei ist."
    Sasuke war beeindruckt, sie schütze ihr Volk mit allem was ihr nur möglich war. Es erinnerte ihn irgendwie leicht an seinen Bruder Itachie Uchiha, der Gedanke schmerzte ihn und so schob er ihn beiseite.
    Er würde tun was er konnte um Sinila zu helfen. Er mochte sie, mehr als dass er es zugeben wollte.
    Ihr Profil strahlte Entschlossenheit aus.
    Er sah sie an.
    "Sinila..."
    Sie sah ihn an.
    " Ich brauche ein Katana"
    Sie sah ihn durchdringend an. Dann nickte sie und ging Richtung einer kleinen Blockhütte.
    Er folgte ihr.
    Sie betrat die Hütte.
    Hier drin sah es aus wie in einer Waffenkammer.
    "Wozu sind diese ganzen Waffen hier?"
    Sinila ließ den Kopf leicht hängen so dass Sasuke ihre Augen nicht mehr sehen konnte.
    "Für den Fall, dass sich mein Volk verteidigen muss, brauchen sie Waffen!"
    "Aber du sagtest gerade dass nur du diese Tor öffnen kannst?"
    Sasuke beobachtete sie.
    Sie blickte nun auf und sah ihn direkt in seine schwarzen Augen.
    "Wenn ich falle, fällt die Blockade mit mir"
    Sasuke lief es kalt über den Rücken. Diese Leute würden sich gegen Gegner wie dieser riesen Dämon nicht verteidigen können, nicht mit solchen Waffen, nicht mit Frauen und Kindern.
    Sie reichte Sasuke nun ein Katana, es war von besonders leichter Beschaffenheit, Sasuke merkte sofort dass es leicht zu führen war, aber auch dass es extrem scharf war.
    Sinila beobachtete Sasuke wie er das Schwert austestete und lächelte. Sie fühlte seit langem wieder einen kleinen Funken Hoffnung der langsamen aber sicher angefangen hatte zu wachsen.
    Ja und wenn sie ihn ansah war es ihr als wenn dieser Funke um mm weiter wachsen würde.
    Plötzlich bebten die Erde unter ihren Füßen und sie viel nach vorne.
    Sasuke schmeiße in Blitzesschnelle der Katana bei Seite und fing die Prinzessin auf.
    Für einen Moment stand die Zeit still.
    In diesen paar Sekunden verloren sich die beiden in ihren Augen.
    Doch dann war dieser Moment vorbei und sie sprang auf ihre Füße und rannte nach draußen.
    Dicht gefolgt von Sasuke, der noch sein Katana gegriffen hatte und ihr nun folgte.
    Angst stand in den Augen der Leute, als sie ihrer Prinzessin hinter her sahen.
    Sinila sprang zurück in den leeren Raum, sobald Sasuke neben ihr stand schloss sich der Weg und wich einem normalen Fenster.
    Sinila starrte nach oben wo man den Himmel sah.
    Sasuke tat es ihr gleich und sah dass der ganze Himmel verdunkelt war.
    "Sie kommen, Sasuke mach dich bereit."
    Und wieder rannte sie los.
    Sasuke hinterher.
    Sie waren kaum in der Halle der Erinnerungen angelangt als die Decke einbrach und ein riesiges Tausenfüßiges Vieh dass fast die komplette Halle ausfüllte sich vor ihnen aufbaute.
    Sinila hielt inne und schloss die Augen.
    Sasuke blieb stehen. Er sah leicht irritiert zu Sinila hinüber, nun war wirklich nicht der passende Zeitpunkt um die Augen zu schließen.
    Doch was geschah jetzt?
    Sasukes Augen weiteten sich.
    Um Sinila hatte sich ein Windwirbel gebildet, ihre Haare wehten wild, ihre Augen immer noch geschlossen.
    Auf ihrem Kopf bildete sich eine Krone, um ihre Handgelenke bildeten sich schwarze Handschuhe, ihre Haare bekamen weiße Strähnen.
    Der Wirbelsturm um sie herum wurde stärker und dann schossen ihre Flügel an beiden Seiten hervor und breiteten sich aus.
    In ihrer Hand bildete sich ein Katana, der Griff hatte einen Mond und auf dem Schwert selber waren Inschriften zu erkennen.
    Der Wirbelsturm verebbte so schnell wie er gekommen war und Sinila öffnete ihre Augen.
    Sie waren aus purem Gold.
    Ein breites Grinsen trat auf ihr Gesicht, sie nickte ihm zu.
    Sasuke der sich nun wieder gefasst hatte nickte ebenfalls und aktivierte sein Sharingan.
    Sie trat neben ihn schaute ihm in seine roten Augen, er tat es ihr gleich.
    "LOS" brüllten beide wie aus einem Munde.
    Und stürmten auf das Ungeheuer los.

    5
    Die Erbin des Mondkristalls

    Sinila erhob sich in die Luft und griff von oben an.
    Sasuke griff von der Seite an.
    Helle Lichtstrahle erleuchteten den mittlerweile dunklen Raum, draußen tobte ein unerbittliches Gewitter.
    Der Dämon, konnte sich nicht so schnell wenden und sah Sasukes Angriff nicht kommen, es hatte sich zu sehr auf die Prinzessin über ihm konzentriert, nun schrie er auf, er hatte soeben vier Beine eingebüßt die Sasuke mit seinem Katana abgeschlagen hatte.
    Sinila ließ ihr Schwert nach unten sausen, doch das Vieh wich geschickt aus und setzte zum Gegenangriff an.
    Sasuke war auf dem Rücken des Monsters und rannte nun Richtung des Kopfes.
    Das Vieh richtete sich auf und stürmte auf Sinila zu, die wich zur Seite aus und bohrte ihr Katana in die linke Seite des Dämons.
    Der Dämon kreisch laut und ließ einer seiner vielen Füße durch die Luft fliegen und schmetterte Sinila zu Boden.
    Sasuke war inzwischen am Kopf des Dämons angekommen, sammelte Chakra in seiner Hand und jagte dem Vieh ein Chidori durch den Kopf.
    Der Dämon, nicht damit rechnend, schrie laut und krachte dann mit einem großen Knall zu Boden.
    Draußen grollte der Donner und zuckten die Blitze am Himmel.
    Sinila richtete sich wieder auf und griff nach ihrem Schwert und ging auf den Kopf des Dämons zu und schlug ihm damit den Kopf ab.
    Sasuke trat neben sie. "Er hat dich erwischt Sinila."
    Sie sah zu ihm rüber. "Es ist nicht schlimm, es ist nur ein Kratzer."
    Sasuke ging einen Schritt auf den Dämon zu und sah sich das Vieh genauer an.
    "Sind die denn alle so schwach?"
    Sinilas Mund umspielte ein leichtes lächeln. "Oh nein, du wirst noch auf deine Kosten kommen Sasuke"
    Er wandte sich wieder zu ihr um. Da stand sie, ihre schwarzen langen Haare fielen ihr über die Schulter und bedeckten ein Teil ihres Gesichtes.
    Er sah sich die weißen Strähnen an, die seit ihrer Verwandlung ihr Haar mit zierte, dann wanderte sein Blick weiter und blieb an ihrer Krone haften, es war mehr ein Diadem als eine Krone und sie glänzte trotz der Dunkelheit dieses Raumes.
    Und wieder zuckte ein Blitz am Himmel und erhellte den Raum.
    Es war gerade so viel Licht dass man sich erkennen konnte.
    Ihre weißen langen Flügel spendeten auch ein leuchtendes Licht in dieser Dunkelheit.
    Ein tiefes Donnergrollen folgte dem Blitz.
    Dann blieb sein Blick an ihren goldenen Augen haften, ja er hatte sich noch vor kurzem gewünscht diese Augen lodernd während eines Kampfes zu sehen.
    Nun stand sie vor ihm und hatte genau dieses lodern in den Augen.
    Sinila lächelte! "Gefalle ich dir?"
    Erschrocken sah Sasuke sie an. Er hatte sie offensichtlich gemustert.
    "Ich dachte mir nur dass diese Flügel auch echt unpraktisch werden können, wenn ein Raum nicht so groß ist wie dieser."
    Sinila lachte. Dieser Junge hatte es doch tatsächlich geschafft sich raus zu reden, dabei hatte sie ganz genau gemerkt wie er sie gemustert hatte. Sie hatte seinen Blick auf ihr genau gespürt, es hatte eine Gänsehaut auf ihrem Körper verursacht.
    Sie schloss ihre Augen und ließ ihre Flügel verschwinden, auch das Diadem, die Strähnen und die Handschuhe verschwanden und ihrer Augen nahm wieder ihre grüne Augenfarbe an.
    Sie öffnete ihre Augen wieder und wusste sofort dass sein Blick wieder auf ihr ruhte.
    Sie ging an den Ausgang der Halle und sah nach draußen zum Himmel empor.
    Immer wieder zuckte ein Blitz über den schwarzen Himmel.
    Sie spürte wie er hinter sie trat.
    Plötzlich war es nicht nur der Regen, der eben eingesetzt hatte, der in ihren Ohren rauschte, sie spürte eine Hand auf ihrer Schulter.
    "Ist das wirklich alles nur ein Traum?" flüsterte eine raue Stimme hinter ihr.
    "Es ist dass, was du daraus machst!" sagte Sinila leise in die Dunkelheit hinein.
    Ihn ihrem Kopf toste es.
    Ein Blitz zuckte über den Himmel, und Sinila schloss ihre Augen als sie spürte wie Lippen ihre Schulter berührten, da wo ihre nackte Haut zu sehen war.
    Das Rauschen nahm stetig zu. Sinila öffnete ihre Augen, alles um sie herum drehte sich.
    Schnell schloss sie ihre Augen wieder. Sie griff instinktiv nach der Wand neben sich.
    Sasuke bemerkte dies und griff nach ihrer Hand die sie soeben an die Wand gelegt hatte.
    Sie war eiskalt. Irgendetwas stimmte hier nicht.
    "Sinila... was hast du?"
    Sie gab ihm keine Antwort.
    "Sinila...."
    Eine Regung, sie zuckte.
    "Sasuke hör mir zu, wir müssen ganz schnell zurück in den leeren Raum."
    Sasuke ließ seine Hand von ihrer Gleiten und stand regungslos da.
    Was hatte das zu bedeuten?
    Er wusste nicht wie er reagieren sollte, hatte sie denn nichts gefühlt als er sie auf die Schulter küsste?
    Er hatte gedacht sie empfinde genauso. Aber was sollte das denn jetzt?
    Er öffnete den Mund um etwas zu erwidern doch in dem Moment kippte sie nach vorne.
    Schnell griff er nach ihr und umfasste ihren Bauch, sie lag in seinen Armen.
    Verdammt was war hier denn los?
    Sie hatte die Augen geschlossen.
    Er legte seine Hand auf ihre Wange.
    "Sinila... Sinila was hast du?"
    Sie öffnete schwer ihre Augen und sah ihn an.
    "Der Dämon er hatte Gift in seinen Füßen, wir müssen zurück...." schon vielen ihr ihre Augen wieder zu.
    Sasuke verstand, der Kratzer, er musste das Gift in ihre Blutbann gebracht haben.
    Schon hatte er sie hoch genommen und rannte los.
    Ein Donner ließ das Schloss erbeben.
    Gerade als der Donner langsam verebbte kam Sasuke in dem Raum mit den vielen Fenstern an.
    "Sinila wir sind da, du bist in dem Raum."
    Es kam keine Reaktion.
    Leicht haute Sasuke ihr auf die Wange.
    Langsam öffnete sich eines ihrer Augen.
    "Wir sind da..."
    Ein leichtes nicken, sie fing an leise Wörter in einer Sprache zu sprechen die er nicht verstand.
    Sasuke merkte dass es sie viel Kraft kostete, warum hatte er auch nichts bemerkt?
    Sie schloss mit einem hellem flüstern und der weg tat sich vor den beiden auf.
    Schnell nahm Sasuke sie auf den Arm, ihre Augen waren längst wieder geschlossen, und rannte auf den Weg zu und sprang und landete auf dem mittelplatz wo immer noch ein reges Treiben war.
    "Wir brauchen Hilfe, sie ist vergiftet, wir brauchen einen Arzt oder sowas... kommt schon Beeilung"
    Die Augen der Menschen die Sasuke anstarrten waren vor Angst um ihre Prinzessin geweitet.
    Ein Mann trat aus der Gruppe der Menschen.
    "Komm mit, ich bring dich hin."
    Sasuke setzte sich sofort in Bewegung, nach kurzer Zeit hatten sie ein kleines Gebäude erreicht.
    "Hier.." zeigte der Mann auf das Haus.
    Ohne sich zu bedanken ging Sasuke an ihm vorbei und trat in das Gebäude ein.
    "Hallo, wir brauchen Hilfe."
    Ein alter Mann, den Sasuke auf geschätzte 100 Jahre tippte trat in den Flur.
    "Was gibt es denn junger Mann?"
    Sasuke starrte den alten Mann an.
    "Prinzessin Sinila... sie ist vergiftet... helft ihr."
    Der alte Mann fing doch tatsächlich an und grinste, drehte sich um und ließ Sasuke stehen.
    Wäre Sasuke nicht so sauer gewesen, wäre ihm jetzt die Kinnlade runtergekippt.
    "Hey warten sie, das kann doch nicht ihr ernst sein, bleiben sie stehen, sie wird sterben."
    Er rannte dem Mann hinterher.
    Er kam in ein kleines Zimmer zu stehen, hier war es sehr warm drin, es hatte vermutlich mit dem Ofen zu tun der im vollen Gange war den Raum noch wärmer zu machen.
    "Leg sie dort auf den Tisch hin Junge"
    Die Wut ebbte ein wenig ab und Sasuke tat wie ihm geheißen.
    "Und was machen sie jetzt alter Mann?"
    Wieder dieses grinst.
    "Nichts mein junge... wir warten ab."
    Sasuke wurde wütend.
    "Warten? Dass sie stirbt? Sind sie denn total bescheuert? Sie ist es doch die euch beschützt, sie ist doch eure Prinzessin!"
    Sasuke brüllte diese Wörter in den kleinen Raum hinein, er würde gleich irgendwas dummes machen das wusste er, aber das war ihm egal.
    An seiner Stirn trat eine Ader heraus, seine Hände waren zu Fäusten geballt.
    "Nun beruhige dich doch... es wird ihr nichts geschehen...sie hin und lerne."
    Sasuke verstand nicht, erblickte zu Sinila, sie lag regungslos da.
    Doch plötzlich sah Sasuke ein rotes Flimmern, es schien aus ihrem Bauch zu kommen.
    Sasuke wollte zu ihr, doch hielt ihn die alte Hand des Mannes zurück.
    Sinila schlug die Augen auf und schrie auf.
    Sasuke biss die Zähne aufeinander was ging hier nur vor.
    Dass rote Flimmern hatte ihren gesamten Körper umhüllt, Sinila stöhnte auf.
    Dann verschwand das Flimmern und Sinila setzte sich auf.
    "Was zum Teufel war denn das?" Sasuke sah entsetzt Sinila an.
    Sinila schien aber genauso ratlos zu sein wie er selber.
    "Ich.. ich weiß es nicht..."
    Nun Prinzessin das war der Mondkristall.
    Sinila wurde blass.
    Sasuke sah von einem zum andern und verstand nicht um was es ging.
    Der alte Mann lächelte.
    "Ja Prinzessin... sie sind die Erbin des Mondkristalles."

    6
    Das Rauschen der Stille

    Die Erbin des Mondkristalles? was um alles in der Welt soll nun das wieder sein he? Sasuke klang deutlich genervt.
    Sinila sah ihn lächelnd an. Wurde aber sofort wieder ernst.
    "Der Mondkristall ist ein mächtiger Kristall der meinem Volk gehört. Die Hüter des Mondkristalls waren speziell ausgebildete Leute, sie hatten die Aufgabe den Mondkristall zu bewachen und seine Fähigkeiten für das Volk richtig einzusetzen.
    Er hat die Fähigkeit der schnellen Heilung, er kann deine Kraft um ein dreifaches steigern.
    Es war verboten ohne Erlaubnis auch nur in seine Nähe zu kommen.
    Und irgendwann verschwand der Mondkristall, es gab damals beinahe einen Volksaufstand, bis wir begriffen dass sich der Kristall aufgelöst hatte, und sich in einem von ihm gewählten Menschen versteckte."
    "Die letzte war das junge Mädchen Zafia, sie war gerade mal 11 Jahre alt als man feststellte dass der Mondkristall in ihr war.
    Sie war sehr schmächtig gewesen und eher kränklich, bis zu dem Zeitpunkt wo der Mondkristall in ihr "geboren" wurde.
    Innerhalb kürzester Zeit war sie zu einem gesunden, starken Mädchen herangewachsen, sie kämpfte mit uns in der Schlacht wo meine Eltern fielen... sie fiel mit ihnen, und der Kristall verschwand wieder."
    Sinila sah den alten Mann an.
    "Woher wussten sie dass er in mir ist?"
    Der alte Mann grinste wieder.
    "Nun junge Kriegerin, ich gehöre noch zu den Hütern die noch am Leben sind, ich habe diesen Stein studiert, und meine zu verstehen wie der Stein sich verhält, und so war es für mich sehr einfach festzustellen wenn ich euch sah, dass ihr die nächste Erbin des Mondkristalles sein würdet."
    Sasuke mischte sich nun ein.
    "Heißt dass dieser Mondkristall hat das Gift dass sich in deinem Körper befand, vollständig neutralisiert?"
    Sinila sah ihn an.
    " Ja es scheint genauso zu sein Sasuke, aller Schwindel, das Rauschen, es ist alles weg".
    Sasuke atmete aus. Wenigstens war sie gesund, auch wenn er das mit diesen ganzen Kristall Getue nicht so richtig verstand.
    Der alte Mann ging einen Schritt vor, junge Kriegerin, Prinzessin Sinila, ihr müsst auf euch aufpassen, der Feind hat ein sehr großes Interesse an diesem Mondkristall und sollte er ihn in die Hände bekommen, wären die Ausmaße des Schadens nicht auszudenken."
    Sinila stand auf.
    "Das werde ich verhindern, Kambo."(Kambo= Der Heiler)
    Sasuke sah sie an und in ihren Augen strahlte wieder diese Entschlossenheit, mit allem was ihr lieb war, ihr Volk zu beschützen. Er bewunderte diese Art von Stärke sehr. Wieder schossen im Bilder seines Bruders durch den Kopf, ja er hatte diese Stärke auch gehabt.
    "Sasuke lass uns gehen.!"
    Sasuke trat hinter Sinila hinaus auf den Kies vor dem kleinen Haus.
    Draußen hatten sich einige Leute versammelt, sie wollten wissen was mit ihrer Prinzessin ist und jubelten als sie Sinila sahen die putzmunter vor dem kleinem Haus stand.
    Sasuke trat neben sie.
    "Wir müssen gehen."
    Sasuke nickte.
    Sinila ging zurück auf den großen Platz und drehte sich noch einmal zu ihrem Volk um.
    "Macht euch keine Gedanken, der Sieg wird unser sein"
    Und mit diesen Worten betrat sie den schmalen Weg der zurück in das leere Zimmer führte, dicht gefolgt von Sasuke.
    Kaum waren die beiden in dem Zimmer, verschwand der Weg und sie waren alleine.
    Sinila stand in mitten des Raumes.
    Das Unwetter hatte aufgehört, nur leise vielen noch Regentropfen auf die Glaskuppeln durch die man den Himmel sehen konnte. An manchen Stellen war der Himmel sogar schon aufgerissen und man sah den dunklen Nachthimmel.
    Sasuke stand hinter ihr und beobachtete ihr Profil im fahlen Licht dass von draußen zu kommen schien.
    Es herrschte Stille, nur dass leise prasseln des Regens war zu hören.
    Da er die Stille nicht länger ertragen wollte setzte er an.
    "Was werden wir als nächstes tun?"
    Er kam sich irgendwie lächerlich vor, wenn er an die letzten Stunden zurückdachte, er war hier auf dem Mond mit irgendwelchen komischen Leuten die im Schatten des Mondes lebten und einer Prinzessin die ihn so sehr faszinierte dass er sich sogar schon vor ihr lachhaft gemacht hatte, indem er ihre Schulter geküsst hatte und nicht gemerkt hatte dass sie eigentlich dringend Hilfe notwendig hatte. Was sich ja dann auch als falsch erfand, da sich ja ein Mondkristall in ihrem Körper befand.
    Und er stand da und fragte was sie als nächstes tun sollten. Lächerlich.
    Sie drehte sich um zu ihm und sah ihm direkt in seine Augen.
    Sie kam ein paar Schritte auf ihn zu und küsste ihn auf seinen Mund.
    Sasuke war so perplex dass er überhaupt nicht fähig war zu reagieren.
    Sie ging wieder einen Schritt zurück und sah ihn an.
    "Danke Sasuke... für alles." Ein lächeln umspielte ihren Mund.
    Langsam konnte Sasuke wieder klar denken, und spielte nun in seinem Kopf dass gerade eben passierte noch einmal ab.
    Sinila sah ihm ins Gesicht, sie hatte ihn wahrscheinlich mit ihrer Aktion ziemlich überrumpelt, aber sie musste es tun, sie musste wissen wie seine Lippen schmeckten.
    Sie musste lächeln wie sie sah, wie er sich versuchte wieder zu fassen.
    Sie würden sich einen Schlachtplan überlegen müssen wie sie ihre 4 Kriegerinnen wieder befreien und den Feind besiegen konnte.
    Sasuke überwand die Distanz zwischen ihnen und stand nun direkt vor ihr und zögerte nicht.
    Nun war es an Sinila überrascht zu sein. Er küsste sie.
    Schnell hatte sie das aber überwunden und erwiderte seinen Kuss.
    Der Regen viel sachte auf das Glasdach, die stille der Nacht lag friedlich über dem Mond.
    Nur zwei Herzen die schlugen, gemeinsam, in der Dunkelheit der Nacht.
    Sie spürte seine Zunge an ihren Lippen und gewährte ihm einlass. Unter seiner Hand, die ihren Nacken und Hals streichelten bekam sie eine Gänsehaut. In ihren Ohren rauschte ihr Blut wie wild.
    Konnte er es hören? Das Rauschen der Stille?
    Noch nie hatte er so etwas gefühlt, er wollte die Zeit anhalten, dass dieses Gefühl nie wieder weggehen würde.
    Das Blut schoss wie wild durch seinen Körper.
    Konnte sie es hören? Das Rauschen der Stille?.
    Nach einer halben Ewigkeit die gar nicht hätte schneller vergehen können, standen die beiden in dem leeren Zimmer, Stirn an Stirn gelehnt, schnaufend, ihr Lungen mit Luft füllend, in der Dunkelheit.
    Sie griff nach seiner Hand.
    "Komm mit mir"
    Sie nahm ihn mit sich, er dicht hinter ihr folgte ihr.
    Sie kamen in ein kleinen Flur und ein passierten zwei große hohe Türen, immer weiter gehend, bis sie vor einer Tür stehen blieb.
    Sinila öffnete die Tür und trat in das Zimmer.
    Sasuke war dicht hinter ihr und betrachtete das Zimmer.
    "Wo sind wir hier Sinila? fragte er dicht an ihrem Ohr.
    Sinila überlief eine Gänsehaut.
    "Das ist mein Zimmer."
    Sasuke lächelte.
    "Nett hier." Er nahm sie unverhofft auf den Arm und trug sie zu ihrem Bett und legte sie darauf.
    Sinila lachte über ihn.
    "Lachst du mich aus?"
    Sinila kicherte. "Wie kommst du denn darauf?"
    Er kletterte über sie und verwickelte sie in einen intensiven Kuss.
    "Nur so ein Gedanke" nuschelte er leise.
    Sie ergab sich seinem Kuss und beide verloren sich in einer anderen Welt. Frei von allem. Nur dass hier und jetzt zählte.
    Sie konnten es beide hören. Das Rauschen der Stille.
    Irgendwann waren die beiden Arm in Arm, mit einem Gefühl der Geborgenheit in einen tiefen Schlaf gesunken.

    7
    Neue Mission

    Die Amsel saß am Fenster und hatte ein Regenwurm in ihrem Schnabel, doch war die Amsel nicht die einzige die es auf den Wurm abgesehen hatte, drei weitere Amseln stürzten sich auf die eine Amsel mit dem Wurm im Schnabel.
    Es entstand ein großes Geschrei unter den Amseln.
    Sasuke erwachte langsam durch das Geschrei der Amseln, ganz vorsichtig drehte er sich, um Sinila noch einmal in den Arm zu nehmen bevor er aufstand.
    Doch was war das?
    War sie schon wach?
    Neben im lag ein großes Kissen, er könnte schwören dass dies in der Nacht noch nicht dagewesen war.
    Er richtete sich auf.
    Verdammt!
    Er saß in seinem Zimmer. In Konohagakure.
    Draußen waren die Amseln verschwunden und die Sonne lachte am Himmel.
    "Verdammt noch mal, wieso bin ich denn jetzt wieder hier?"
    Verärgert nahm er das Kissen und schmiss es Richtung Couch.
    Sasuke stand auf und ging zum Fenster, sein erster Blick war hoch zum Himmel.
    Zu sehen war nur eine lachende Sonne.
    Sofort schweiften seine Gedanken zu Sinila, wo war sie nun?
    Musste sie schon wieder kämpfen?
    Wie war sie heute Morgen erwacht?
    Er ließ seine Faust auf das Fensterbrett nieder sausen. Er sollte jetzt bei ihr sein und ihr helfen.
    Plötzlich vernahm er ein lautes durchdringendes Klopfen an der Haustür.
    "Heeey Sasuke, schläfst du etwa noch? Sssaassuke mach schon auf, hier ist Naruto, komm schon es ist wichtig..."
    Na besser konnte doch der Morgen gar nicht laufen, nicht nur dass er hier war, nein, auch musste er sich jetzt schon mit Naruto befassen, so früh am Morgen.
    Gereizt ging Sasuke zur Haustür und machte Naruto die Tür auf.
    "Was gibt es denn so wichtiges he?"
    Naruto flitze an ihm vorbei.
    "Ich muss auf Toilette...." Und schon war er in seinem Badezimmer verschwunden.
    Sasukes Laune konnte kaum noch besser werden. Er ließ die Tür wieder ins Schloss fallen und begab sich in seine Küche und trank ein Glas Wasser.
    Was wenn er nicht wieder zurückkommen würde?
    Nein sie hatte ihn doch gerufen, sie war hier gewesen?
    War sie auch jetzt hier und er konnte sie nicht sehen?
    Schluck für schluck trank Sasuke sein Wasser und dachte angestrengt nach.
    Bis jetzt war es immer so gewesen dass wenn er schlief wieder bei ihr erwacht war.
    Das war doch alles verrückt...
    Aber er wusste, Sinila war nicht nur ein Traum gewesen... lebhaft erschien ihr Bild vor seinen Augen.
    Ihre langen schwarzen Haare, wie sie im Wind wehten, ihr Lächeln auf dem Gesicht, und ihre faszinieren grünen Augen hinter denen sich noch so viel mehr verbarg. Noch vor kurzem hatte er sie in seinen Armen gehalten und ihre Lippen auf den seinen gespürt.
    Wieder nahm er einen Schluck Wasser.
    In seinem Bad war die Klospülung zu hören, dann ging die Tür auf und Naruto trat ins Wohnzimmer.
    "Sooo schon viel besser, Sasuke ich... oh."
    Naruto sah verwundert auf das Kopfkissen dass vor der Couch auf dem Boden lag.
    Es war absolut untypisch für seinen Freund einfach Dinge auf dem Boden liegen zu lassen, und dieses Kissen sah sogar fast so aus als wäre es da hingeschmissen worden.
    Sasuke kam zurück ins Wohnzimmer, immer noch sein Glas Wasser in der Hand haltend.
    "Was ist denn nun los Naruto?"
    Naruto betrachtete seinen Freund argwöhnisch. Irgendwie schien er total zerknirscht zu sein, nur was für einen Grund gab es hierfür?
    "Hey Sasuke ist alles in Ordnung bei dir? Irgendwie scheinst du etwas neben dir zu stehen!"
    Sasuke stellte das Glas Wasser auf seiner Anrichte, wo das Teambild von Kakashi, Sakura, Naruto und ihm stand.
    Er verschränkte die arme vor die Brust.
    "Kümmer dich um deine eigenen Sachen Naruto."
    Narutos Gesicht verzog sich leicht zu einem kleinen Grimmasse.
    "Man hast du heute Morgen schon wieder eine Laune, schlecht geschlafen was?"
    Sasukes Gesicht verfinsterte sich noch ein wenig.
    "Schon gut, schon gut... der Hokage will das Team 7 heute Morgen um halb zehn sehen."
    Sasuke sah an Naruto vorbei auf seine Wand Uhr die über seinem ungemachten Bett hing.
    Kein Wunder das Naruto sich wunderte, normaler weise war sein Zimmer immer in perfekter Ordnung, was man allerdings heute Morgen nicht sagen konnte.
    Er betrachtete die Uhr. Es war halb neun.
    Auch sehr untypisch für ihn, normal war er schon um halb sieben fix und fertig und fing mit seinem Training an.
    Nun stand er da und war noch nicht mal geduscht.
    Naruto musterte ihn argwöhnisch.
    "Ich werde da sein, nun entschuldige mich, ich werde mich duschen, wir sehen uns dann beim Hokage."
    Er ging an Naruto vorbei und verschwand im Badezimmer.
    Naruto total perplex.
    "Ist gut bis dann"
    Sasuke hörte nur noch die Haustür bevor er das Wasser andrehte und sich duschte.
    Das warme Wasser tat gut. Seine Gedanken gingen zurück zum Mond.
    Dass letzte Mal als er hier erwachte war, waren auf dem Mond 2 Tage vergangen...
    Er hatte sich jetzt vorgenommen mit niemanden darüber zu reden.
    Er verließ die Dusche und zog sich frische Klamotten an.
    Hoffentlich hatte sein Sensei wirklich nicht gehört wie er hier noch vor ein paar Stunden gegen seine Tür gehämmert hatte.
    Er verließ seine Wohnung und ging Richtung Hokageturm.
    Es war unglaublich, er war so lange bei Sinila gewesen und hier schienen gerade Mal ein paar Stunden vergangen zu sein.
    Eins wusste er aber mit Gewissheit, dies geschah nicht nur in seinem Traum. Oder?
    Nein er konnte dass nicht nur geträumt haben, dafür war es doch viel zu real.
    "Guten Morgen Sasukee". Neben ihm tauchte Sakura auf.
    Auch dass noch.
    "Na gut geschlafen? Wollen wir gemeinsam zum Hokage gehen?"
    Sasuke sah kurz zu ihr rüber.
    "Von mir aus."
    Während Sakura ihm irgendetwas über ihren gestrigen Abend erzählte, dachte Sasuke über den Dämon nach der das Schloss im Schatten des Mondes angegriffen hatte.
    Wie konnten sie weiter vorgehen. Er hatte sich eins vorgenommen, er würde sich etwas einfallen lassen, wie er Sinila helfen könnte, ihre Kriegerinnen zurück zu holen und den Feind besiegen zu können.
    Aber wie sollten sie das anstellen?
    Ein Schritt setzte er vor den anderen. Nicht beachteten dass rege Treiben auf den Straßen Konhas.
    Plötzlich hatte er einen Gedanke.
    "Sasuke was ist denn? Magst etwa keine Erdbeeren mit Schlagsahne?"
    Er sah Sakura an. Er hatte nicht gemerkt dass er stehen geblieben war.
    "Was?" Er sah sie verwirrt an.
    "OOhh Sasuke du hast mir ja gar nicht zugehört."
    Er setzte sich wieder in Bewegung.
    "Sorry Sakura"
    Sie sah im verwundert nach.
    "Warte Sasuke".
    Sie kamen am Hokageturm an.
    Er würde sich später mit diesen Gedanken weiter auseinandersetzten. Er hatte tatsächlich einen Plan.
    Sie klopften an die Tür des Hokage.
    Von drinnen sagte die weibliche Stimme, die ganz eindeutig Tsunade war, "herein".
    Sasuke und Sakura betraten das Zimmer und blieben in der Mitte des Raumes stehen.
    "Guten Morgen ihr zwei" Tsunade blickte hinter ihrem Schreibtisch auf.
    "Wo ist der Rest eures Teams?"
    Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, hörten die drei von der Tür herein Keuchen.
    Ein völlig erschöpfter Naruto stand im Türrahmen.
    "Verzeihung, hier bin ich."
    Er stellte sich neben Sakura und sah zu Tsunade rüber.
    "Es kann losgehen, Oma Tsunade echt jetzt, ich hoffe sie haben eine neue Mission für uns."
    Tsunade lächelte Naruto an.
    " Wir warten noch auf euren Team Führer."
    Sasuke horchte auf. Mission?
    Es musste wirklich etwas sehr wichtiges sein wenn Tsunade sie jetzt schon wieder auf eine Mission schicken sollte, sie waren erst gestern von der letzten heimgekehrt.
    Sie mussten noch geschlagene zehn Minuten warten bevor ein grinsender Kakashi in der Mitte des Zimmers auftauchte.
    "Verzeihung für die Verspätung, aber ich musste noch schnell einer alten Dame helfen."
    "Das ist doch glatt gelogen, Sensei Kakashi." tönte Naruto.
    Der Sensei grinste schief und sah Sasuke an.
    Der sah gleich wieder zu Tsunade nach vorne. Hatte er vielleicht doch etwas mitbekommen?
    "So passt auf ihr vier, ich habe eine wichtige Mission für euch.!"
    "Ihr müsst nach Sunagakure, dort wurden die beiden Dorfältesten von einem Unbekannten aus dem Dorf entführt."
    Alle vier hörten aufmerksam zu.
    "Weiß man über den Entführer schon etwas Genaueres?" Kakashi schaute zu Tsunade.
    Tsunade nickte.
    "Es wird etwas gemunkelt... vermutet, was ich nicht hoffe dass sich diese Vermutung bestätigt."
    "Was wird denn vermutet Oma Tsunade?"
    "DU SOLLST MICH NICHT OMA NENNEN NARUTO, wie auch immer."
    Naruto war augenblicklich drei Schritte zurückgegangen.
    "Es wird vermutet dass... Madara Uchiha dahinter stecken könnte.
    Sasukes Blick verfinsterte sich. Er hatte es gewusst.
    Er war nicht tot. Er hatte sich erholt und seinen neuen Schlachtplan geplant.
    Sasuke knirschte mit den Zähnen.
    "Findet heraus ob an diesen Gerüchten wirklich etwas dran ist und unterstütz Suna bei der Suche ihrer Dorfältesten."
    Alle vier nickten.
    "Brecht so schnell wie möglich auf."
    Kakashi trat vor.
    Wir treffen uns in einer Stunde am Tor von Konoha, bereitet euch auf eure neue Mission gut vor, es könnte sehr gefährlich werden....
    Sasuke sah seinen Sensei an. Der Aufbruch einer neuen Mission, in der es um Madara ging stand nun kurz bevor.

    8
    Zwei Welten, ein Feind?

    Vor die Sonne hatten sich Wolken geschoben, es versprach ein schwülwarmer Tag zu werden.
    Vielleicht würde es abends noch gewittern.
    Sasuke war als erster am großen Tor von Konoha.
    Er beobachtete den Himmel.
    Madara... er lebte und trieb noch immer sein Unwesen. Nun musste er sich schon auf zwei Probleme vorbereiten, die vor ihm liegende Mission würde nicht einfach werden und der Plan den er sich für Sinila zurecht gelegt hatte würde eben so wenig einfach werden.
    Sinila. Nachdenklich rieb er sich über die Stirn. Einerseits konnte er es kaum noch erwarten sie wieder zu sehen, anderseits hatte ihn die Realität dass Madara lebte ins hier und jetzt vollkommen zurückgeholt.
    Sasuke...
    Sasuke erschrak!
    Vor ihm stand sein Sensei.
    Nicht nur dass Sasuke ihn nicht hatte kommen hören, auch das Sensei Kakashi hier als zweites auftauchte ließ Sasuke erahnen dass sein Sensei vielleicht doch etwas von seiner nächtlichen Polteraktion mitbekommen hatte.
    Sasuke wollte nicht mehr darüber reden und so entschied er sich kurzerhand den unwissenden zu spielen.
    Er zog einer seiner Augenbrauen nach oben.
    "Sensei Kakashi, sie schon hier? Sind sie krank, oder haben sie sich verlaufen?"
    Sein Sensei grinste schief.
    "Weder das eine noch das andere mein Junge, ich dachte mir dass du vielleicht mit mir reden willst?"
    Sasuke verzog keine Miene. Er hatte also doch gehört wie er gegen seine Tür gehämmert hatte.
    "Ich wüsste nicht worüber Sensei..."
    Kakashi öffnete gerade seinen Mund um anzusetzen als ein rennender Naruto ihn daran hinderte.
    "Heeeyy Sensei Kakashi, Sasuke wir sind auch schon da....." schwitzend blieb Naruto neben den beiden stehen, dicht hinter Naruto kam Sakura.
    Plötzlich richtete sich Naruto auf und sah fassungslos in die Runde.
    "Sensei sie sind schon da? Wie ist denn das passiert? Was ist mit ihnen? Fehlt ihnen etwas?"
    Wieder ein schiefes grinst unter seiner Maske.
    "Es ist alles in Ordnung, chrm chrm!" Mit einem kurzen Blick noch auf Sasuke wandte er sich dann in die Runde.
    "Gut dann lasst uns aufbrechen".
    Und mit dieser Aussage schossen alle vier los.
    Von Baum zu Baum, immer weiter immer weiter. Keiner sprach ein Wort. Selbst Naruto hielt seine Klappe.
    Die Schwüle wurde immer drückender. Sasuke war tief in Gedanken versunken.
    Ein Blatt nach dem anderen flog an ihm vorbei, doch er bemerkte es nicht. Madara was um alles in der Welt plante er nun schon wieder?
    Hatte er seinen Plan, den Mond zu benutzen, als ein einziges Genjutsu in dem er alle Menschen darin gefangen halten würde, immer noch nicht aufgegeben?
    Plötzlich lief Sasuke ein kalter Schauer über den Rücken, er, Madara, wollte und brauchte den Mond für seine Erschaffung dieses Genjutsus, könnte es sein?
    Sasuke war unbewusst immer schneller geworden, selbst Kakashi hatte es schwer mit ihm mitzuhalten.
    "Sasuke mach mal langsamer... dein Tatendrang in allen Ehren aber sonst müssen wir, bei dem Tempo, zu viele Pausen machen."
    Doch Sasuke hatte seinen Sensei gar nicht gehört, in seinen Gedanken drehte es sich, konnte es wirklich stimmen dass auch Madara für die Angriffe auf dem Mond verantwortlich war?
    Wenn das stimmte hatten sie noch ein viel größeres Problem.
    Langsam hatte sich die Schweißperle die sich auf seiner Stirn gebildet hatte einen Weg an seiner Wange hinunter zu seinem Kinn gesucht, bevor sie dann ohne weitere Beachtung in dem großen Wald verloren ging.
    Er musste unbedingt herausfinden ob Madara dahinter steckte, er musste sich etwas einfallen lassen, er musste...
    "Sasuke!"
    Erschrocken blieb Sasuke stehen.
    Sein Sensei stand direkt vor ihm, hatte er irgendwas falsch gemacht?
    Kakashi musterte eingehend seinen jungen Schüler, was war nur mit ihm los? Er hatte nicht gehört wie er ihn gerufen hatte, im Gegenteil, er hatte noch einen Zahn zu gelegt und war noch schneller geworden.
    Und nun stand er vor ihm und schaute ihn an als ob er überhaupt nicht wusste was nicht stimmte.
    Kakashi dachte an die vergangene Nacht zurück.
    Er hatte nicht schlafen können und war gegen elf wieder aufgestanden.
    Er war ein Stück durch Konoha gelaufen bis er dann schließlich am Grab seines ehemaligen besten Freundes Obito, stehen geblieben und die Zeit vergessen hatte.
    Erst nach einer ganzen Weile hatte er sich zurück auf den Heimweg gemacht, gerade als er die Kurve zu seiner Haustür nehmen wollte hatte er lautes klopfen gehört.
    Er hatte sich leise ran geschlichen und was er noch sah hatte ihn mehr als verblüfft, er hatte nur noch gesehen wie Sasuke von seiner Tür wegtrat und in die andere Richtung davon ging.
    Er hätte vielleicht doch gleich hinter her gehen sollen, aber er dachte es würde heute auch noch reichen, doch nun tat Sasuke so als wenn nie was gewesen wäre, dazu schien er ständig in tiefen Gedanken versunken zu sein.
    Was beschäftigte ihn?
    "Ich denke wir werden hier eine kleine Rast machen und dann in einem nicht ganz so schnellen Tempo, Sasuke, weiter gehen."
    Sasuke besah sich seinen Sensei, wieso wollte er eine Pause? Und was sollte denn diese blöde Anspielung auf das Tempo?
    "Von mir aus... "
    Naruto und Sakura hatten sich in den Schatten einer großen Weide, die nahe eines Baches stand, gesetzt.
    Während Naruto versuchte Sakura irgendwie in ein Gespräch zu verwickeln, hatte Sakura nur Augen für Sasuke.
    Kakashi hatte sich auf ein Ast nieder gesetzt, in der einen Hand sein Lieblingsband des Flirtparadieses.
    Doch konnte er sich nicht auf sein Buch konzentrieren, sein Blick wanderte zu Sasuke der an einem kleinen Felsvorsprung saß und die Augen geschlossen hatte.
    Es sah fast so aus, als wollte er schlafen!
    Das wäre das ungewöhnlichste was er je erlebt hätte, so ein Verhalten würde vielleicht für den gelangweilten Shikamaru zutreffen aber doch nicht für Sasuke Uchiha.
    Sasuke dachte an Sinila, er musste unbedingt herausfinden wer hinter diesen Angriffen wirklich steckte.
    Er spürte genau dass sein Sensei ihn von irgendwo her beobachtete, aber er war nicht bereit die Augen zu öffnen, wenn er hier und jetzt einschlafen würde, würde er vielleicht wieder bei Sinila erwachen?
    Die Schwüle des Tages hatte seinen Höhepunkt erreicht, es ging kein Lüftchen, die Luft war zum Stillstand gekommen.
    Sasuke spürte wie der Schlaf nach ihm griff, es war für ihn unnormal am Tag zu schlafen, aber wenn er sich der Erschöpfung des Weges bis hier her und der Schwüle hingeben würde, dann würde er sicher gleich einschlafen.
    Sakura hörte Narutos Geschwafel gar nicht erst zu, ihr Blick war auf Sasuke gerichtet der an einem Felsvorsprung lehnte und die Augen geschlossen hatte.
    Er sah einfach Himmlisch aus wenn er seine Augen geschlossen hatte. Sie stellte sich vor wie es wohl war über seine geschlossenen Augen zu streicheln und dann seine Lippen mit ihren zu berühren.
    Aber irgendwie war diese Situation ganz und gar unreal. Sie überlegte wann sie Sasuke das letzte Mal so schlafend gesehen hatte?
    Selbst wenn sie für längere Zeit auf Mission waren, musste man Sasuke selbst nachts zum Schlafen zwingen. Er war eigentlich immer hellwach und wachsam.
    Ganz im Gegenteil zu jetzt gerade. Sie hatte nichts gegen dieses Bild dass sich ihr hier boten einzuwenden aber es war trotz allem sehr sehr seltsam.
    Ob sie ihn mal fragen sollte ob alles ok war?
    Sie entschied sich dafür und stand ohne Naruto weiter zu beachten einfach auf und ließ ihn unter der Weide sitzen und näherte sich Sasuke.
    Naruto sah ihr verblüfft hinter her.
    Mit langsam bedachten Schritten hatte sich Sakura, Sasuke genähert, aber sehr zu ihrer Verwunderung hatte er sie nicht einmal bemerkt, na ja zumindest hatte er seine Augen nicht geöffnet.
    Sasuke sah Sinila, sie stand im Schlossgarten und starrte auf einen dunklen Stein, den er schwerlich als Grabstein erkennen konnte. Was war hier passiert.
    Sie war eingehüllt in ein Blumenmeer, ihre langen schwarzen Haare flatterten im Wind.
    Sie hatte ihm den Rücken zugewandt, aber Sasuke merkte trotzdem dass ihre Schultern bebten. Sofort wollte er zu ihr.
    Er musste wissen was passiert war, er wollte sie in seine Arme nehmen und sie festhalten, er wollte sie riechen, wollte seine Nase in ihrem schwarzen Haar verstecken und ihren Duft einatmen.
    "Sinila......" er rief nach ihr.
    Ihr Kopf hob sich.
    Warum um alles in der Welt war seine Stimme so leise?
    Langsam aber sicher verschwamm Sinila vor seinen Augen.
    Sie drehte sich um. Sie suchte ihn mit ihren wunderschönen Augen, doch sie konnte ihn nicht sehen.
    "SINILA".....
    Sakura hatte sich runter gebeugt und die Hand auf Sasukes Schulter gelegt, als Sasuke laut den Namen "Sinila" schrie.
    "Sasuke ist alles in Ordnung?"
    Zwei pechschwarze Augen öffneten sich und schauten sie böse an.....

    9
    Das Grabmal des Mondsängers

    Entsetzt und erschrocken sprang Sakura ein paar Schritte zurück.
    So böse hatte er seit seiner Rückkehr nach Konoha nicht mehr geschaut.
    "Sakura, was zum Teufel willst du von mir?" schrie Sauke wutentbrannt.
    "Ich..äh..ich..." stammelnd taumelte sie weiter weg von ihm. Sein Blick bohrte sich in den ihren.
    Sensei Kakashi sprang von dem hohen Baum der nicht weit weg von dem großen Fels war, vor dem sich ein wütender Sasuke aufbaute.
    Sasuke setzte sich in Bewegung, er lief auf die völlig eingeschüchterte Sakura zu.
    Naruto kam nun auch angerannt aus seinem Schattenplätzchen unter der Weide.
    "Hey Sasuke lass Sakura in Ruhe, sie wollte doch nur schauen ob alles ok ist."
    "Sauke dass genügt dann jetzt wohl." Baute sich Kakashi vor ihm auf.
    Sasuke blieb abrupt stehen. Er durfte sich nicht so gehen lassen, die andern sollten so wenig wie möglich merken dass irgendetwas anders war. Aber zu seiner Schande musste er feststellen dass dies bis jetzt weniger erfolgreich war.
    Er war so dicht an dran gewesen, er hatte sie gesehen und irgendetwas schien dort wieder vorgefallen zu sein.
    Sasuke biss sich auf die Lippen. Er musste einen kühlen Kopf behalten.
    Er wandte sich einfach ab und ging zum nahe liegenden Bach, er fühlte wie sich 6 Augen paare in seinen Rücken bohrten.
    Langsam kniete er sich hin und fing ein wenig Wasser in seinen Handflächen. Dann tauchte er sein Gesicht in das aufgefangene Wasser. Diesen Vorgang wiederholte er ein paar Mal.
    "Sakura, Naruto ruht euch noch einen Moment aus." Befahl Kakashi.
    Er würde sich jetzt Sasuke schnappen und mit ihm reden, er konnte nicht zulassen dass er wieder mit Dingen kämpfte und vielleicht am Ende wieder verschwand. Nein diesmal würde er Sensei Kakashi es nicht soweit kommen lassen.
    Mit sicheren Schritten ging er auf seinen Schüler zu, der sich am Bach erfrischte.
    Ohne ein weiteres Wort zu verlieren setzt sich Kakashi neben seinen Schüler und saht über den Bach hinweg in den Wald hinein.
    "Was beschäftigt dich Sasuke?"
    Sasuke hielt mitten in seiner Bewegung inne, das Wasser das er gerade ín seiner Hand gesammelt hatte tropfte langsam aus seinen Handflächen heraus.
    "Wie kommen sie denn auf den Gedanken dass mich etwas beschäftigt?"
    Sauke tat völlig ungerührt.
    "Du warst heute Nacht bei mir an der Haustür... was wolltest du von mir?"
    Sasukes Gesichtsausdruck veränderte sich leicht.
    Verflixt er hatte es also doch mitbekommen. Was sollte er jetzt machen? Wie konnte er sich aus dieser Sache wieder rausreden?
    "Ja aber das war letzte Nacht... es hat sich schon erledigt..."
    Skeptisch musterte Kakashi seinen Schüler. Wie konnte er ihn nur packen. Er wollte nicht mehr darüber sprechen das hatte Kakashi schon am Tor von Konoha mitbekommen, aber wie konnte er ihn zum Reden bringen?
    "Nun Sasuke du verhältst dich auffallend anders... rede mit mir was dich beschäftigt, vielleicht kann ich dir ja helfen?"
    Sasuke stand auf. "Vielen Dank für ihr Angebot Sensei aber ich komme schon klar, vergessen sie einfach was sie letzte Nacht gesehen oder gehört haben wieder, ich werde hiermit schon alleine klarkommen."
    Auch Sensei Kakashi stand nun auf.
    "Weißt du Sasuke dein Team hat unter deinem Verlust von damals schon genug gelitten... bevor du dass wieder tust lass uns dir helfen..."
    " Ich sagte doch schon dass ich sehr gut alleine klar komme, außerdem habe ich nicht vor zu gehen... zumindest noch nicht... "
    Damit ließ Sasuke, Kakashi einfach stehen und ging zurück zu dem großen Felsen und lehnte sich lässig dagegen.
    Naruto und Sakura hatten beobachtet wie Kakashi zum Bach gegangen war und sich mit Sasuke unterhalten hatte, zwar hatten sie nicht verstehen können um was er ging, aber an Sasukes Reaktion ließ sich schließen dass Kakashi nicht sehr erfolgreich gewesen sein musste.
    Enttäuscht stand Kakashi auf. Warum nur war Sasuke so stur?
    Ein seufzen entwich Kakashi und er folgte Sasuke langsam zurück zu den andern.
    "Gut wir werden weiter gehen, aber gemach Sasuke, wir sind auf einer Mission und nicht auf der Flucht."
    Sasuke bedachte ihn mit einem abschätzenden Blick.
    Und alle setzten sich wieder in Bewegung.
    Sasuke versuchte sich einfach auf die vor ihm liegende Mission zu konzentrieren, aber es gelang ihm nicht so recht, seine Gedanken wichen ab und landeten dann wieder bei Sinila.
    Im Westen hatte sich eine Wolkenbarriere aufgebaut die sehr schnell näher kam, schon bald war die Sonne verschwunden.
    Kakashi musterte den Himmel misstrauisch, er hatte keine große Lust nass zu werden, aber allerdings waren sie jetzt auch schon wieder Stunden unterwegs, es würde sowieso bald dunkel werden.
    Er würde nach einem geeigneten Platz zum Übernachten Ausschau halten wo sie sicher die Nacht verbringen konnten, bevor sie morgen dann in Suna eintreffen würden.
    Kakashi sah hinüber zu Sasuke, er hatte sein Tempo nicht wieder schlagartig erhöht noch schien er diesmal in so tiefe Gedanken versunken zu sein wie vorhin.
    Als Naruto vor ca. einer Stunde von einem deftigen Rahmen schwärmte hatte er sich sogar eingemischt. Zwar war seine Aussage wie üblich, "Naruto du nervst!" aber dennoch zeigte es Kakashi dass er Naruto wahrgenommen und auch zugehört hatte.
    Die ersten Regen Tropfen fingen an zu auf den Boden zu fallen und in der Ferne grollte schon gut hörbar das nahende Gewitter.
    Kakashi suchte angestrengt nach einem Unterschlupf für sein Team und sich.
    Der Regen nahm stätig zu und sie wurden immer nasser.
    Der Regen erzeugte eine Art Dunst der nun durch den Wald zog.
    Doch durch diesen Dunst konnte Kakashi nicht weit von ihnen, weiter rechts eine kleine Hütte ausmachen.
    "Hey hört zu, weiter rechts ist eine kleine Schutzhütte, lasst uns nachsehen ob wir da übernachten können.
    Alle vier steuerten nun die kleine verborgene Hütte an. Ein großer Ast eines schief gewachsenen Baumes hing über dieser kleinen Hütte. Sie lag verlassen vor ihnen.
    Alle vier blieben gleichzeitig vor der Hütte stehen.
    Der Regen prasselte nun auf die Köpfe der vier Ninjas, längst waren ihre Kleider nicht mehr trocken.
    Naruto war der erste der sich in Bewegung setzte. "Leute lasst uns doch reingehen."
    Er stürmte auf die Tür zu noch ehe das andere eine Wort des Widerspruches sagen konnte.
    Schnell versuchte Naruto die Tür zu öffnen, sie war nicht verschlossen, und schon war der blonde in der kleinen Hütte verschwunden.
    Der erste der aus seiner Starre erwachte, war Sasuke, er hatte wirklich keine Lust noch länger im Regen zu stehen und darauf zu warten dass irgendetwas passierte. Er setzte sich in Bewegung und folgte Naruto in die Hütte, kurz darauf betraten auch Sakura und Kakashi die Hütte.
    "Naruto wie oft habe ich dir schon gesagt dass du nicht so voreilig handeln sollst.... es hätte..."
    Naruto sah beleidigt seinen Sensei an. "Aber die Hütte ist doch verlassen Sensei Kakashi.!"
    "Ja dass weißt du jetzt..." Kakashi seufzte. "Ich werde ein Feuer machen und dann übernimmt Naruto die erste Wache und wird dann von mir abgelöst, Sasuke du löst mich gegen drei ab und Sakura du schläfst durch."
    "Yes Sir" dröhnte Naruto.
    Bald darauf hatte jeder, außer Naruto der ja Wache hielt, eine Ecke für sich gefunden.
    Kakashi beobachtete noch eine ganze Weile aus seiner kleinen Nische heraus, Sasuke.
    Der lag auf einer schmalen Colder und starrte an die Decke.
    Nun da er endlich schlafen konnte, fand er den Schlaf nicht. Viel zu viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf.
    Er versuchte sich zu entspannen, wusste er doch ganz genau dass sein Sensei ihn genau beobachtete.
    Sasuke schloss die Augen.
    Als Sasuke abermals seine Augen öffnete, war ihm die nun altbekannte Landschaft vor Augen.
    Er stand auf dem kleinen Hügel neben dem Schrein und schaute genau auf das vor ihm liegende Schloss.
    Sasuke setzte sich sofort in Bewegung, er musste Sinila unbedingt finden.
    Er wusste nicht wie viel Zeit ihm heute hier blieb aber er wollte einige Sachen in Erfahrung bringen.
    Gerade als er den Rosengarten durchschritt nahm er hinter sich eine Bewegung war. Hastig drehte er sich um, sein Kantana gezogen und bereit für einen Kampf.
    Ein Schatten jagte über den Rosengarten hinweg und verdunkelte für einen Moment das Licht des Tages, dann war es vorüber. Kein Geräusch, keine Bewegung, kein Schatten mehr.
    Erst jetzt viel ihm auf dass seine Kleidung immer noch total nass geregnet waren. Seine Kleider klebten förmlich an ihm.
    Langsam steckte er sein Kantana wieder zurück und setzte langsam und wachsam seinen weg auf die große Eingangshalle fort.
    Er war dem Eingang schon sehr nah, als eine ihm sehr vertraute Person im Eingang erschien.
    "Sinila". Sasuke war unbewusst stehen geblieben und schaute dieses Mädchen dass da vor ihm stand an.
    Ihre Haare wehten in der leichten brise, ihre Augen funkelten, ihr Mund lächelte, ein bezauberndes lächeln, so Sasuke.
    "Sasuke endlich". Sinila rannte nun auf ihn zu und viel ihm stürmisch in seine Arme.
    Sasuke fing sie auf und umarmte sie fest. Ja endlich hatte er sie wieder gefunden, doch was dachte er da eigentlich er hatte wichtige Sachen zu erledigen denn er wusste wirklich nicht wie viel Zeit ihm blieb.
    Doch bevor er sie von sich schieben konnte, schob sie ihn ein gutes Stück von sich und musterte ihn.
    "Du bist ja ganz nass?"
    Sasuke sah an sich hinunter, richtig seine Klamotten waren durchnässt.
    "Ja es hat stark geregnet".
    Sinila nickte. Ein warmes lächeln umspielte ihre Lippen.
    "Sinila ich habe dich an einem Grabstein stehen sehen und du hast geweint... was ist passiert?"
    Sinilas Blick verriet erst Verwirrung doch dann wurden ihre Augen traurig.
    "Also warst du tatsächlich in der Nähe!"
    "Ja nur irgendwie konntest du mich nicht sehen, ich habe dich auch gerufen... und du hast den Kopf gehoben"
    "Ich habe dich nicht gehört Sasuke aber deine Gegenwart konnte ich für einige Momente wahrnehmen."
    "Was ist denn passiert?"
    "Komm" und damit ging Sinila an ihm vorbei tiefer in den Rosengarten hinein.
    Sasuke folgte ihr, diese Umgebung kam ihm sehr bekannt vor, ja hier irgendwo hatte er sie das letzte Mal stehen sehen.
    Sie blieb stehen. Sasuke trat nun neben sie und sah auf den Grabstein hinunter.
    "Ich konnte ihn nicht retten..." stille Tränen rannen Sinilas Wange hinunter.
    Sasuke kniete sich vor das Grabmal und schaute es sich genauer an. Ein kleines eingezeichnetes Bild zierte den einfachen Grabstein.
    "Wer war der Mann?" Sasuke sah zu Sinila nach oben.
    "Nun... er war so was wie mein Onkel... und der letzte Mondsänger den es hier gab."
    Sasuke sah verwirrt aus. "Was ist denn ein Mondsänger?"
    "Oh sie besangen den Mond, in ihrem Gesang war reine Harmonie, sie sangen wenn Gefahr drohte und du hattest keine Angst mehr, sie sangen wenn du krank warst und dir ging es besser, sie sangen wenn du den Mut verlieren wolltest und du hattest neue Hoffnung, sie konnten ein ganzes Dorf beruhigen mit ihrem Gesang..."
    Sinila sah traurig auf das Grab hinunter. "Und nun ist auch der letzte von Ihnen von mir gegangen!"

    10
    Nächtliche Alpträume

    Sasuke starrte auf das Grab und stellte nicht dass erstmal fest wie verrückt doch diese ganze Situation war. "Ein Mondsänger also" sagte Sasuke. "Ja, der letzte, ich frage mich manchmal wie es hatte soweit kommen können, und ob es alleine meine Schuld ist dass es soweit gekommen ist." Sasuke schaute sie verwirrt an. "Wieso denn deine Schuld?" Leise ließ Sinila einen Seufzer hören. " Naja ich bin gegangen um Hilfe zu holen, und dann kam der Schlag mit dem wir nicht gerechnet hatten und nun sind die Kriegerinnen weg und ich war nicht hier um an ihrer Seite zu kämpfen."
    Langsam verschwand die Sonne hinter einer der prachtvollen Türme des Schlosses und legte den Blumengarten und dass Grab vor ihnen in den Schatten.
    Sasuke dachte über Sinilas Worte nach. "Wer weiß was passiert wäre wenn du hier gewesen wärst, du hättest getötet werden können oder auch entführt, und du hättest dein Volk nicht verstecken und schützen können, ich denke über so etwas sollten wir jetzt nicht nachdenken, dass bringt uns nicht weiter." Sinila sah Sasuke ins Gesicht. " Ja du hast Recht, es gibt anders zum überlegen!"
    Sasuke bemerkte die Entschlossenheit in ihren Augen und wieder musste er feststellen wie sehr ihm dass gefiel. "Gab es seitdem ich dass letzte mal hier war irgendwelche Angriffe?" Sinila sah über die Blumen. "Ja drei Angriffe relativ kurz hintereinander!" In Sasuke wuchs wieder Wut. Wie sollte er ihr helfen wenn er nicht wusste wie lang er bei ihr bleiben konnte und vor allem wann er wieder hier sein konnte.
    Ein schwacher Wind kam auf und das Blumenmeer bewegte sich im Rhythmus des Windes."Sie werden wieder kommen, sehr bald" . Sasuke nickte. "Ja und ich kann dir leider nicht wirklich zusichern dass ich da sein werde um dir zu helfen."
    Langsam verschwand die Sonne hinter dem Schloss nun ganz und die kommende Nacht breitete sich langsam aus. Sinila drehte sich zu Sasuke um. "Ja ich weiß, wir müssen einfach daran glauben dass du zum richtigen Moment am richtigen Ort bist, egal ob hier oder auf der Erde." Sasuke bezweifelte dass nur der glaube daran wirklich weiterhelfen würde, er brauchte einen Plan, er war einfach nicht der Typ alles sich selber zu überlassen. "Sinila was weißt du über deinen Gegner?" Sinila setzte sich in Bewegung und hielt auf eine nahe gelegene Holzbank zu die in mitten eines Diestelblumenmeeres stand. Als sie sich setzte sollte sie tief Luft. "Du meinst vermutlich den Urheber der hinter all dem stecken tut." Sasuke war ihr langsam gefolgt, als er vor ihr stehen blieb und ihr ins Gesicht schaute nickte er langsam.
    In der Ferne hörte man eine Amsel die zur Nachtruhe rief, die Grillen begannen zu zirpen und es legte sich ein täuschender Friede über das Land. "Ich weiß wirklich nicht besonders viel über ihn!" begann Sinila. Sasuke beobachtete sie genau. "Erzähl mir alles was du weißt!". Nun würde er erfahren ob es hier parallelen gab, wenn Madara auch hier dahinter stecken würde, was er, Sasuke sich immer mehr vorstellen konnte. "Ich weiß dass er eigentlich ein Mensch war, oder ist, ich bin mir nicht sicher, er wird "Lich" genannt. Er ist grausam, wurde lange Zeit für einen Verbündeten gehalten, aber letztendlich verriet er alle, als er dass Zepter der Macht erhielt. Er mordete grausam, seine Armee von Dämonen haben dutzende auf dem Gewissen." Konnte es sein? Konnte Madara sich unter einem anderen Namen hier aufhalten und so mächtig geworden sein? "Hast du ihn mal gesehen? Weißt du wie er aussieht? fragte Sasuke in dass nun kaum mehr erkennbare Gesicht von Sinila. "Persönlich habe ich ihn noch nicht gesehen aber ich habe ein Bild an einer Wand von ihm gesehen."
    Eine dicke große Wolkenwand schob sich vor den blauen Nachthimmel und vereckte die Sterne so dass die Nacht immer mehr an Finsternis zunahm. "Kannst du ihn mir beschreiben?" Sasuke konnte nun nur noch erahnen wo Sinilas Gesicht war deshalb sah er sich um und konnte kaum mehr die Umrisse des Schlosses erkennen dass auch in der Finsternis zu verschwinden drohte. "Ja, er war ziemlich groß, hatte Fledermausartige Flügel, sein Gesicht war bemalt mit komischen Zeichen, und an beiden Kopfseiten hatte er zwei Spitze Hörner die in die Höhe ragten." Sasuke wollte etwas sagen, besann sich jedoch anders, diese Beschreibung passte so gar nicht auf Madara dass er schon fast enttäuscht war dass er sich darauf so fixiert hatte. Nein diese Beschreibung konnte doch unmöglich Madara sein. Und trotzdem brannte in ihm noch die eine Frage bevor er diesen Gedanken fallen lassen konnte. "Was kannst du mir über seine Augen sagen?" Sinila hätte Sasuke jetzt zu gerne in sein Gesicht gesehen doch bei dieser Finsternis war es unmöglich dieses auszumachen. "Sie waren Pechschwarz!"
    Ein Schauer rann über Sasukes Rücken, Instinkt artig drehte er sich um, konnte aber nichts erkennen, also aktivierte er sein Sharigan und suchte die Gegend ab. Er spürte plötzlich wie jemand neben ihn trat. Sinila. "Spürst du es auch? sagte Sinila in die Dunkelheit hinein. Sasuke suchte weiter die Gegend ab und fand was er suchte. "Ich sehe sie, in dem kleinen Wäldchen rechts vom Schloss sind mehrere Gestalten die sich nähern." Sinila versteifte sich. "Dann lass uns sie überraschen bevor sie sich noch weiter dem Schloss nähern." Sinila schloss die Augen und verwandelte sich in den wunderschönen Engel. Nun leuchtete sie in der Dunkelheit. Sasuke zog sein Katana, er war heilfroh dass er gerade jetzt hier war, Sinila hätte diese Gestalten niemals entdecken können. "Los mir nach" und damit rannte Sasuke in die Nacht hinein, dicht gefolgt von einem Engel.
    Als die beiden sich dem Wäldchen näherten ließ Sinila die Helligkeit um sie verschwinden. Sasuke führte sie immer näher an ihr Ziel und sie wollten nicht schon eher bemerkt werden. Als Sasuke plötzlich stehen blieb und auf eine naheliegende kleine Wiese starrte, seufzte Sinila neber ihm hörbar." Was ist dass denn?" brachte es Sasuke hervor.
    "Feuerkobolde, sie sind einer der engsten um Lich herum, sie sind sehr stark, können immensen Schaden anrichten und sind noch schwerer zu töten." Sasuke besah sich seine Gegner, es waren 5 an der Zahl und insgeheim freute er sich auf die Herausforderung. " Nadann auf in den Kampf". Sasuke rannte auf die Wiese und zielte schon auf den ersten der Gestalten ab, nachdem er mit seinem Sharigan alles in Erfahrung gebracht hatte was er über seine Gegner wissen musste, und eins hatte er gleich gemerkt, hier hatte er es mit einer echten Herausforderung zu tun. Sinila dicht hinter Sasuke ließ ihr Licht hell erstrahlen und nahm sich den Gegner rechts am Rand der Wiese vor.
    Die Feuerkobolde sichtlich überrascht bemerkt worden zu sein, starteten sofort einen Gegenangriff. Blitzartig war die Luft mit Feuer erfüllt. Von ferne leuchtete es wie ein großes Lagerfeuer, die Flammen in den dunklen Himmel hinein. Sasuke holte gerade aus mit seinem Katana um den Feuerkobold vor ihm einen kräftigen Schlag zu verpassen, als er feststellte wie sinnvoll es war dass Element Feuer zu beherrschen. Doch was war dass? Sein Schlag ging daneben. Ein Schrei rechts von ihm sagte ihm dass Sinila in Bedrängnis war. Er drehte seinen Kopf und sah wie Sinila mit voller Wucht gegen einen Baum krachte.
    "WIR WERDEN ANGEGRIFFEN, ALLE AUFWACHEN."
    "Nein!" schrie Sasuke und dass letzte was er sah war wie Sinila sich langsam aufrappelte und 5 Feuerkobolde sie umrangen.
    Naruto rannte durch die Hüte wie ein aufgescheuchtes Huhn. Sasuke total wütend sprang auf. Egal wer jetzt Angriff, er würde seine Wut darüber was gerade passiert war an ihnen auslassen. Ohne auf die anderen zu warten stürmte er mit aktivierten Sharigan in die Dunkelheit hinaus. Doch was er jetzt wahrnahm verschlug ihm den Atem. Diese Gegenwart. Er blieb unvermittelt stehen. Nun kamen auch die andern neber ihn zum stehen.
    "Ein seltsames Charkra, soetwas habe ich noch nie gesehen." kam es von Kakashi.
    Sasuke sah weiter auf die kommenden. "Dass sind Feuerkobolde"............

    11
    Unerwartete Hilfe

    "Was bitte schön sollen denn Feuerkobolde sein Sasuke?" fragte Naruto dicht neben ihm. "Dass wirst du gleich selber sehen!" entgegnete Sasuke zerknirscht. Verwirrt starrte Naruto in den finsteren Wald vor ihnen. Plötzlich sahen die 4 sich umringt von 10 riesigen Wesen. Sasuke immer noch kochend vor Wut zögerte gar nicht lang und stürzte sich auf den ersten Feuerkobold. Er wusste dies würde kein Spaziergang werden, aber dafür war er gerade ziemlich dankbar denn er wollte so richtig seine Wut freien lauf lassen können. Mit den Gedanken an Sinila trieb ihn seine Wut immer weiter.
    In der Ferne schrie eine Eule in die Nacht hinein und kündigte so ihren Beutezug an. Sasuke nahm kaum wahr dass seine Kameraden sich ebenfalls in den Kampf gestürzt hatten, gerade hatte er einen Hieb seines Gegners pariert als er Sakura aufschreien hörte. "Vorsicht Sakura pass auf" rief Sasuke ihr zu. Doch die Warnung kam zu spät. Ein riesiger Feuerball näherte sich in rasender Geschwindigkeit Sakura. "SAKURA ICH KOMME" schrie Naruto. Aber Sasuke erkannte dass selbst Naruto nicht rechtzeitig bei ihr sein würde. Und wo war Kakashi? Noch weiter weg. Verdammt, dachte Sasuke.
    Dann passierten mehrere Dinge gleichzeitig. Die Feuerkugel hatte Sakura so eben erreicht als sich in dem gelben Feuerschein zwei riesiege Flügel um Sakura spannten und sie vollkommen vor den Flammen abschirmte. "Aber dass ist doch..." Sasuke blieb abrupt stehen und sah genau hin. Die Feuerkugel verblasste und zurück in der Dunkelheit blieb Sakura eingehüllt in einem leuchtenden Engel. "Sinila!"
    Am Himmel zeigten sich die ersten Zeichen für den Tag der sich mit aller Mühe durchzukämpfen versuchte. Die Feuerkobolde die den Engel gesichtet hatten, wichen in die Dunkelheit des Waldes zurück. Langsam lösten sich die Flügel von Sakura und eine ziemlich erschrockene Sakura kam zum Vorschein. Naruto kam vor ihr zum stehen. "Sakura alles in Ordnung ist dir was passiert?" Sakura die sich so erschrocken hatte fehlte sogar eine bissige Antwort und deshalb nickte diese nur leicht. Narutos Blick wanderte von Sakura zu dem Wesen was sie gerettet hatte. "Wer bist du denn?"
    Sasuke ließ sein Katana sinken und ging auf Sinila zu. Sie schaute erst zu Naruto dann zu Sasuke. "Mein Name ist Sinila".
    "Sinila? Der Name kommt mir bekannt vor, ja richtig Sasuke hat ihn gestern ausgerufen als wir gerastet haben stimmts Sasuke?" Sasuke knirschte mit den Zähnen. "Woher kennt ihr euch denn?" fragte Sakura vorsichtig nach dem ersten Schock ihrer gerade vergangenen Situation. " Das ist ne längere Geschichte und gehört jetzt nicht hier her" antwortete Sasuke bestimmt.
    Nun kam auch aus dem immer noch dunklen Wald Kakashi angesprungen. Er erfasste die Situation und musterte dann den Engel der immer noch mit ausgebreiteten Flügeln bei Sakura stand. "Ok ganz offensichtlich haben wir unerwartete Hilfe bekommen, wer genau bist du?" Sinila schaute nun zu Kakashi. "Ich bin Sinila und bin eine..." "Genau dass werden wir später besprechen" unterbrach nun Sasuke und bat Sinila mit einem Blick seinerseits nicht weiter zu reden. "Lasst uns doch erst mal von hier verschwinden und weiter nach Suna gehen, und alles andere später klären!" sagte Sasuke ernst.
    Kakashi nickte zustimmend. "Gut machen wir dass, Sinila wirst du uns noch ein Stück begleiten?" Sinila sah fragend zu Sasuke rüber. "Ich werde gerne noch eine Weile bei euch bleiben bevor ich wieder zurück nachhause reisen muss!"
    Das Morgenrot brach nun vollends die Dunkelheit und der neue Tag begann. Die nun 5er Gruppe machte sich auf den Weg. Sinila flog neben den schnellen Ninjas her. In Sasukes Kopf herrschte Unordnung. Was hatte dass denn nun wieder zu bedeuten? Wie war dass alles möglich gewesen? Zuerst die Erscheinung der Feuerkobolde und dann tauchte die Mondprinzessin höchstpersönlich in seiner Welt. Wie war dass möglich? Er musste unbedingt mit Sinila sprechen ohne dass die anderen dies bemerkten, er grübelte schon die ganze Zeit darüber nach was er seinen Kollegen und vor allem Kakashi erzählen sollte woher die beiden sich kannten. Dies würde nicht einfach werden dass war ihm klar. Aber nun musste er Rede und Antwort stehen und dass passte ihm nicht.
    Als die Sonne den Nebel tau vertrieb steuerten die vier Ninjas und ein Engel aus dem Wald und in die vor ihnen liegende Wüste. Bald schon würden sie Suna erreichen und dann würden so einige Dinge ans Licht kommen.

    12
    Fortsetzung folgt

    13
    Fortsetzung folgt...............

    14
    Fortsetzung folgt.............

    15
    Fortsetzung folgt

    16
    Fortsetzung folgt..............

    17
    Fortsetzung folgt...................

    18
    Fortsetzung folgt

    19
    Fortsetzung folgt

    20
    Fortsetzung folgt........

Kommentare (4)

autorenew
speaker_notes_off Du musst Mitglied bei testedich sein, um hier ein Kommentar schreiben zu können. Anmelden

Richuy ( von: Richuy)
vor 14 Tagen
Srry ich bin zurzeit im Urlaub und komm deshalb nicht zum schreiben, aber demnächst kommt das nächste Kapitel, es ist schon fast fertig^^
Richuy ( von: Richuy)
vor 38 Tagen
So dass nächste Kapitel ist online. Sorry dass ich es nicht eher geschafft habe, werde mich mit dem nächsten ranhalten. Ich habe auch schon überlegt parallel zu der Geschichte darüber ein RPG zu veröffentlichen. Was meint ihr dazu? Hätte jemand daran Interesse?
Viel Spaß beim Lesen :)
Richuy ( von: Richuy)
vor 52 Tagen
Sooo ich habe heute dass nächste Kapitel online gesetzt! Viel Spass beim Lesen :)
Richuy ( von: Richuy)
vor 55 Tagen
Ich habe diese Geschichte vor mehr als zwei Jahren geschrieben und hatte sie auch schon auf einer anderen Website online gestellt, da dann privat sehr viel passierte, schrieb ich nicht mehr weiter, mir haben auch die Ideen gefehlt. Nun freue ich mich sie hier wieder aufzunehmen und hoffentlich zu beenden. Ich wünsche ich viel Spaß beim lesen und hoffe die Story gefällt euch :)