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Ausstattung bei Reimporten: Oft vorteilhaft!

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5 Kapitel - 0 Wörter - Erstellt von: Import-Experte - Aktualisiert am: 2017-08-23 - Entwickelt am: - 111 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Während sie früher noch Grau-Importe hießen und als zwielichtig verschrien waren, sind Importe und Reimporte von Automobilen im EU-Raum weder zwielichtig, noch illegal und gehören zum Tagesgeschäft von Automobilhändlern. Kein Wunder, dass Importgeschäfte so beliebt sind: Den Kunden erwarten saftige Ersparnisse und ein Neuwagen-Fahrzeug weit unter Listenpreis. Zudem erwartet den Kunden keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand, da die Abwicklung durch stationäre oder Online-Händler geschieht.

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    ((bold))EU-Import und Reimport - Was heißt das eigentlich?((ebold)) Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Importgeschäfte mit Automobilen innerhalb
    EU-Import und Reimport - Was heißt das eigentlich?

    Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Importgeschäfte mit Automobilen innerhalb der EU zu unterscheiden: EU-Importe und Reimporte. Bei EU-Importen handelt es sich durch Neuwagen, die in anderen Ländern der Europäischen EU gebaut und auf den Markt gebracht wurden. Für den Verkauf werden sie allerdings dann nach Deutschland importiert.
    Bei Reimporten handelt es sich um Fahrzeuge, die in Deutschland gefertigt wurden und für den Export vorgesehen waren. Diese findet auch tatsächlich statt, die Fahrzeuge werden jedoch anschließend wieder nach Deutschland zurückgeführt. Ob Skoda, Ford oder Opel - dies ist gängige Praxis bei den meisten Automarken. Aufgrund der speziellen Gegebenheiten des einheitlichen Wirtschaftsraums der EU dürfen die Autos auch ganz ohne Veränderungen zugelassen werden. Garantieleistungen werden vom Hersteller zugesichert und in der gesamten EU erbracht.

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    Neuwagen zu attraktiven Preisen

    Besonders die finanziellen Vorteile machen die Autos aus Import und Reimport so attraktiv. Daher sollte auf der Suche nach einem Neuwagen das Ausland nicht außen vor gelassen werden. Wer sich jetzt denkt, dass das mit einem riesigen Recherche- und Logistikaufwand verbunden sei, dem sei ans Herz gelegt sich einfach einen Händler zu wenden, der mit EU-Autos handelt oder einen Blick ins Internet zu werfen. Das kann sich nämlich richtig lohnen!
    Die Ersparnisse können bis zu 40 Prozent betragen. Der Grund dafür ist folgender: Im Autoland Deutschland werden Fahrzeuge wesentlich niedriger besteuert als in manchen anderen Ländern der EU. Während hierzulande lediglich 19 Prozent Mehrwertsteuer anfallen, können es in Skandinavien schon 180 Prozent sein. Das sorgt dafür, dass der Netto-Verkaufspreis des Fahrzeugs wesentlich niedriger als in Deutschland ist. Auf den günstigeren Netto-Preis müssen dann nur noch die 19 Prozent Mehrwertsteuer in Deutschland entrichtet werden, der Endpreis bleibt jedoch immer noch weitaus niedriger, als wenn das Fahrzeug direkt in Deutschland erstanden worden wäre.

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    ((bold))Da ist mehr drin!((ebold)) Aber nicht nur der günstigere Preis ist ein Kaufanreiz, Reimporte können oftmals auch eine umfangreichere Ausstat
    Da ist mehr drin!

    Aber nicht nur der günstigere Preis ist ein Kaufanreiz, Reimporte können oftmals auch eine umfangreichere Ausstattung besitzen, da sich diese immer nach den Präferenzen des Reimportlandes richtet. Es kann durchaus passieren, dass das Fahrzeug jedoch nicht den deutschen Ausstattungsstandards entspricht. Nicht in jedem EU-Land ist zum Beispiel eine elektronische Wegfahrsperre als Standard vorgesehen, in Deutschland wird diese jedoch von vielen Versicherungen gefordert. Es ist auf jeden Fall ratsam die Ausstattungsdetails vorher eingehend zu überprüfen, damit sich auch von den oftmals hochwertigeren und umfangreicheren Ausstattungsvarianten profitieren lässt.
    Abhängig von den eigenen Vorlieben, ist es ratsam dahingehend das Herkunftsland zu wählen, um die Wunschausstattung zu einem niedrigeren Preis zu bekommen. Während zum Beispiel Klimaanlagen vor allem zur Ausstattung von Fahrzeugen gehören, die im Süden Europas auf den Markt gelangen, haben Autos aus nördlicheren Gefilden eher eine spezielle Winterausstattung. Daher am besten zunächst den Bedarf feststellen und danach, wenn möglich einen Autohändler wählen, der sich auf das entsprechende Wunsch-Auto spezialisiert hat. So gibt es zum Beispiel bei take-your-car.de eine große Auswahl an Modellen der Marke Skoda, die eine umfangreiche Ausstattung zu einem günstigen Preis bieten.

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    EU-Import als Privatperson?

    Auch als Privatperson ist es durchaus möglich einen Neuwagen aus dem europäischen Ausland zu importieren - der Verwaltungs- und Logistikaufwand sollte allerdings keineswegs unterschätzt werden. Dafür muss zum Beispiel ein Kurzzeitkennzeichen bei der Kfz-Versicherung beantragt werden, damit das Auto überhaupt überführt werden darf. Für die Anmeldung bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle sind zudem der Original-Kaufbeleg und das COC, ein Dokument welches beim Auslandskauf eine entscheidende Rolle spielt, erforderlich.
    Um Probleme mit der Versicherung zu vermeiden, muss zweifelsfrei nachweisbar sein, dass es sich bei dem entsprechenden Fahrzeug auch um einen Neuwagen handelt. Das heißt, dass das Auto keine Vorbesitzer haben darf und im Idealfall keine Kilometer auf dem Tacho anzeigt. Zudem darf es nicht älter als ein Jahr sein. Für die Garantie ist das ausgefüllte Serviceheft von Nöten, welches neben dem Auslieferungsdatum auch die Fahrgestellnummer enthält. Die Papiere müssen formal dem EU-Recht entsprechen, damit die Garantie in vollem Umfang gewährleistet wird und somit die Vertragswerkstätten des jeweiligen Autoherstellers zu Erbringung von Garantieleistungen verpflichtet sind.
    Nach der Einführung des Fahrzeugs nach Deutschland, muss innerhalb einer Frist von zehn Tagen die Mehrwertsteuer beim Finanzamt, unter Vorlage der Rechnung, beglichen werden.

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    Lieber gleich zum Händler

    Ein Privat-Import eines EU-Fahrzeuges bedarf Planung in vielerlei Hinsicht und im Grunde genommen lohnt sich der Aufwand nicht, da sich zahlreiche Händler ohnehin auf den Import und Reimport von Fahrzeugen aus dem EU-Ausland spezialisiert haben. Dazu kommen noch die zahlreichen Angebote aus dem Internet. Wer den ganzen Verwaltungsaufwand in professionelle Hände geben möchte, sollte daher doch den Fachhändler aufsuchen, da dieser alle wichtigen bürokratischen Schritte regelt, ohne dass dadurch ein zusätzlicher Aufwand für den Kunden entsteht.

    Bildquelle:
    Bild 1: pixabay.com CC0 Public Domain
    Bild 2: pixabay.com CC0 Public Domain

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2017-08-23
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Ratgeber

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