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Der muss verarztet werden - Shanks One Shot

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2 Kapitel - 2.304 Wörter - Erstellt von: Misuki#Sachiko - Aktualisiert am: 2017-08-23 - Entwickelt am: - 309 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kurze Lovestory mit Shanks aus One Piece.

    1
    Name: Haruna
    Alter: 35 Jahre
    Teufelsfrucht: Pflanzen
    Hintergrund: Botanikerin
    Persönlichkeit: Nett, gelassen und fröhlich


    Vor ca. 11 Jahren:

    Ihre Sicht:
    Ich fand ihn allein und durchnässt am Strand auf dem Bauch liegend. Das Gesicht im Sand versteckt. „Hallo?“ Als er nicht antwortete, stieg Sorge in mir auf und ich kam zügig näher zu ihm. Behutsam drehte ich ihn auf dem Rücken und erschrak. Sein Gesicht war voller Blut und Sand. Seine Kleidung war nass, blutig und zerrissen. Ich musste ihm einfach helfen. Mit großer Mühe habe ich es irgendwie geschafft ihn zu mir nach Hause zu schaffen und ihn zu pflegen.

    Seine Sicht:
    Ich wachte mit dröhnendem Kopf und Schmerzen am ganzen Körper auf. Muss wohl eine fette Party gewesen sein, dachte ich mir zuerst, bis mir schlagartig der Kampf gegen Blackbeard einfiel. Ruckartig setzte ich mich auf und bereute es sofort wieder. „Warte. Du solltest besser noch liegen bleiben.“ Hörte ich eine schöne Stimme sagen und blieb auch liegen. „Deine Wunden sind noch nicht verheilt und dein Arm ist gebrochen. Da würde ich an deiner Stelle nicht aufspringen, wie ein Frosch.“ Und dann hörte ich ein leises süßes Kichern. Ich wollte in die Richtung schauen aus der sie kam, aber sah nichts als schwarz. Ich wollte etwas sagen, jedoch kam nichts außer Husten heraus. „Oh warte, ich gebe dir einen Schluck Wasser.“ Ich spürte eine warme, sanfte Hand unter meinen Kopf und ein kühles Glas an den Lippen. Ich trank gierig, wahrscheinlich das ganze Glas leer, und war das Kratzen im Hals los. „Oh man.. danke… ähm... sag mal… bin ich blind?“ „Nun ja schwer zu sagen also…“ Ich hielt den Atem an. „… das rechte Auge sieht ganz okay aus, nur gereizt, aber das Linke, sieht nicht so gut aus. Das ist ziemlich zerkratzt, darum sollten sie noch bedeckt bleiben. Versuch also nicht sie zu öffnen. Aber die Augen müssten nach einigen Tinkturen wieder voll funktionstüchtig sein. ^^“ Ich atmete erleichtert wieder aus, lächelte, hoffentlich sah das nicht scheiße aus, und sagte: „Dann kann ich mich ja glücklich schätzen, dass du mich aufgegabelt hast.“ „Ich hab dich bewusstlos am Strand gefunden. Du sahst naja…. ziemlich schlimm aus. Ich hoffe du hast nichts dagegen, dass ich dich ausziehen musste. Deine Klamotten waren echt nicht mehr zu gebrauchen. ;)“ Ich grinste. „Nun was sein muss, muss sein. Da bin ich der letzte der dagegen etwas sagen würde.“ Und wieder hörte ich ein süßes Kichern. „Wie heißt denn meine Retterin?“, fragte ich sie. „Mein Name ist Haruna und wie heißt mein Erretteter?“ Ich grinse. „Ich bin Shanks.“

    Ihre Sicht:
    Ich pflege ihn jetzt schon seit über einer Woche und er erzählte mir von dem Kampf mit Blackbeard, so war es kein Wunder mehr, warum er so zugerichtet ausgesehen hatte. Dank meiner pflanzlichen Medizin wurde er wieder ganz gesund und… wird wahrscheinlich gehen. Er ist ein Pirat natürlich wird er weiter ziehen, wenn er wieder gesund ist, trotzdem wollte ich es irgendwie nicht wahr haben. Wir verstanden uns gut, er brachte mich immer zum Lachen und wir hatten einfach viel Spaß zusammen. Am liebsten hätte ich ihn für immer behalten. „Haruna, bist du dir sicher, dass er heute ab kann?“ sagte Shanks und holte mich aus meinen Gedanken. „Ja, deine Augen müssten wieder in Ordnung sein. Nur erschreckt dich nicht, das linke Auge hat starke Narben, die ich leider nicht beheben konnte.“ „Das wird schon nicht so schlimm sein, mach dir keine Sorgen. Ich werde einfach froh sein überhaupt sehen zu können. Ohne dich wäre ich wahrscheinlich blind und mein linker Arm wohl völlig hinüber. Aber sieh her..“ Er tastete mit seinen Händen meine Arme nach oben hin ab, bis er beide Hände an meinen Wangen hatte. Ich wurde leicht rot und sah ihn an. Er zeigte sein Gewinner-Grinsen, dass ich so gerne sah. „Siehst du.“ Er ertastete mit seinen Daumen meine Lippen und kam mir immer näher. Ich flüsterte: „Shanks… was… was ist mit…“ weiter kam ich nicht denn er legte seine Lippen auf meine und küsste mich zaghaft.

    Seine Sicht:
    Ich musste sie einfach küssen. Sie hatte mich gerettet, ihre Stimme brachte mich immer zum Grinsen, ich liebe ihren Humor, ihre fröhliche Art und ihre süße Neckerei. Ich brauchte sie nicht zu sehen, dennoch war ich neugierig und nahm die Augenbinde ab während wir uns küssten. Ich hielt meine Augen noch geschlossen und küsste sie noch einmal innig bevor ich den Kuss löste. Nun sah ich sie mit ihren braunen Haaren, ihre strahlenden Augen, die mich durch die Brille verzaubert ansahen, und ihr wunderbares Lächeln. „Und? Siehst du mich oder soll ich dir meine Brille leihen?“ fragte sie und grinste mich an. Ich grinste zurück. „Aber dann kannst du mich scharfen Typen dann nicht mehr sehen.“ „Ich glaube auch ohne Brille, bist du scharf genug für mich.“ Ich lachte leicht und küsste sie wieder. Für diesen Tag ließ ich sie nicht von meiner Seite weichen.

    Ihre Sicht:
    Dieser Tag war einer der schönsten meines Lebens. Der darauf folgende jedoch nicht. Seine Crew-Mitglieder fanden ihn und wollten ihn wieder mit auf See nehmen. Ich wusste unsere Zeit war vorbei. Natürlich fragte er mich ob ich mit ihm gehe, aber… ich war nicht für die See geschaffen. Ich musste bei meinen Pflanzen bleiben. Es dauerte etwas bis er es verstand, vielleicht auch weil wir uns stritten, aber er segelte dann ohne mich auf die weite See hinaus. An diesem Tag sah ich ihn das letzte Mal.

    2
    Gegenwart:

    Seine Sicht:
    Wir segelten nach Aces Tod weiter durch die Neue Welt. Seit einigen Tagen haben wir kein Land und keine andere Menschenseele gesehen, bis… „Kapitän, da kommt ein Boot mit einem Passagier auf uns zu!“ „Was? In diesen Gewässern?“ „Er schwenkt eine weiße Fahne, Kapitän.“ Hm.. ich denke kurz nach. „Nehmt ihn rauf. Bin gespannt, wer den Mumm hat alleine hier rauszufahren.“ Nach einigen Minuten, steigt die Person die Leiter rauf. Die Person trägt einen langen schwarzen Mantel mit einer großen Kapuze. Das Gesicht ist nicht zu erkennen, aber beim Aufstieg meinte ich einen zierlichen Fuß mit hochhackigen Sandalen zu sehen. Wahrscheinlich eine Frau. Allein? In diesen Gewässern? Hat echt Mut die Kleine. Die will ich kennenlernen. Ich räuspere mich und sage: „Willkommen auf meinem Schiff. Mit wem habe ich die Ehre?“ Sie lacht leicht. Dieses Lachen kenne ich. „Es ist schön dich wieder zu sehen, Shanks. Wie lange ist es her? 10 oder 11 Jahre?“ „Haruna? Bist du es wirklich?“ „Ja natürlich. Wer wird sich schon als mich ausgeben, um den großen Kaiser Shanks zu veräppeln?“ Sie kichert. Gott, ich merke jetzt erst wie ich das vermisst habe. Ich grinse. „Wenn du mich so fragst, dann wahrscheinlich keiner. Aber lass mich am besten dein Gesicht sehen um sicher zu gehen.“ Ich will ihr gerade die Kapuze abnehmen, als sie sie plötzlich krampfhaft festhält. „ähm… es ist besser wenn ich die hier auflasse. Besser für all deine Männer,“ flüstert sie. „Ähm… okay. Dann gehen wir am besten in meine Kajüte. Jungs! Macht alles bereit für eine Party. Heute Abend feiern wir zum Wohle meiner alten Freundin Haruna!“ Alle jubeln und machen sich nützlich. Ich gehe mit Haruna in meine Kajüte. Wir unterhalten uns ein bisschen. „Ich habe deinen Strohhut gefunden, Shanks. Nur leider war es die falsche Person unter dem Hut. Hätte nie gedacht, dass du ihn abgibst.“ Ich grinse. „Du hast also Ruffy kennen gelernt. Ja, der Junge ist was Besonderes.“ „Das ist er. Er hat mir erzählt, was du für ihn getan hast…Dann habe ich deinen linken Arm ja nicht umsonst geflickt.“ Sie lacht kurz auf. Dann halte ich es nicht mehr aus. „Was ist passiert, Haruna? Du verhältst dich anders, als früher.“ Sie seufzt. „Die Marine tauchte auf einmal bei mir auf. Sie wollten eine Pflanze die angeblich Unsterblichkeit verleiht von mir haben. Ich sagte ihnen, dass so eine Pflanze nicht existiert, doch das glaubten sie mir nicht. Sie fingen an alles kurz und klein zu schlagen. Sie wollten mein Lebenswerk vernichten. Impulsiv wie ich war griff ich nach der Teufelsfrucht, die ich all die Jahre versteckt hatte und aß sie. Ich vertrieb sie zwar, aber meine Kraft war außer Kontrolle und ich zerstörte alles selbst.“ Ich höre wie sie leicht weint. So habe ich sie wirklich noch nie erlebt. „Verdammte Marine,“ sagte ich. „Ich hielt es für das richtige diesen Ort zu verlassen und ein neues Kapitel aufzuschlagen. Shanks, ich.. ich bin nicht mehr dieselbe wie damals. Auf mich ist sogar eine Belohnung ausgesetzt.“ „Dann bist du jetzt also eine Piratin.“ Sie nickt. „Das ist doch wunderbar! Dann kannst du ja hier bleiben, natürlich nur wenn du willst.“ „Nein, Shanks. Ich kann nicht bleiben. Das wäre nicht gut.“ „Wieso..“ „Glaub mir einfach!“ unterbricht sie mich und beendet somit das Thema. Am Abend feierten wir mit den Jungs und sie schien sich prächtig zu amüsieren, dennoch wurmte es mich immer noch. Warum verbirgt sie ihr Gesicht? Was soll diese Geheimnistuerei?

    Ihre Sicht:
    Seit zwei Tagen bin ich hier und warte auf Land. Ich muss endlich mal wieder Erde an den Füßen spüren sonst werde ich kirre. Klar gefällt es mir hier bei Shanks, aber meine Kräfte sind einfach zu gefährlich für ihn und seine Jungs. Dennoch, da er und ich wissen, dass wir uns bald wieder trennen werden, verbringen wir fast jede Minuten zusammen. Mir juckt es schon in den Fingern und ich kann mich kaum zurückhalten ihn zu küssen. Ich merke auch, wie er immer versucht zufällig die Kapuze runterzuziehen, aber immer wieder bin ich ihm einen Schritt voraus. Es macht schon fast Spaß. Er will es gerade wieder versuchen, als ein heftiger Sturm aufzieht. Die Männer versuchen alles um heil aus dem Sturm herauszukommen. Ich will mich gerade nach Drinnen begeben als ich ein lautes Knacken höre. Der Mast droht zu brechen. Ich sehe mich um, aber alle waren beschäftigt und sehen verzweifelt den Mast an. Ich habe keine andere Wahl und setze meine Kräfte ein. Viele große Efeuranken schlängeln sich aus meinen Armen und umwickeln rasch den Mast. Ich verharre so und halte den Mast fest, bis der Sturm vorüber war. Ich sehe mich um. Alle starren mich an und ich bemerke, dass mir die Kapuze vom Kopf gefallen ist. Natürlich, jetzt sind sie wieder alle hirnlose Zombies. Ich seufze. „Los Jungs, macht den Mast fest, den kann ich nicht ewig so halten.“ Und sofort machten sie sich alle an die Arbeit den Mast zu flicken, wie brave Hündchen. Shanks ist bestimmt auch einer dieser Hündchen geworden. Ich hoffe ich sehe ihn in diesem Zustand nicht. Es würde mir das Herz brechen, ihn als meine willenlose Marionette zu sehen. „Du kannst also Pflanzen bändigen, oder bist halb eine Pflanze? Keine Ahnung, aber ich hätte mir nichts Perfekteres für dich vorstellen können.“ Ich drehe mich um und sehe Shanks, der mich angrinst. „Shanks, wie kannst du? Willst du nicht auch alles tun was ich sage?“ „Klar, würd dir am liebsten jeden Wunsch von den Augen ablesen, aber ein bisschen Mitspracherecht sollte schon drin sein.“ Ich stelle sicher, dass die Jungs den Mast im Griff haben und springe im nächsten Moment auf Shanks zu. Er fängt mich überrascht und ich küsse ihn leidenschaftlich. Nach ein paar Minuten löse ich den Kuss. „Du bist immun gegen meine Pheromone. Du bist kein hirnloser Zombie.“ „Ähm, erstmal danke für das Kompliment und das andere musst du mir erklären.“ Sagt er und stellt mich wieder auf den Boden. „Ich kann nicht nur Pflanzen bändigen und brauche keine Brille mehr, sondern ich versprühe Pheromone, die jeden Mann bei meinem Anblick zu einem hirnlosen Sklaven macht. Nur sehr wenige sind immun dagegen und du bist es. Ich bin so froh darüber. Ich hätte es nicht ertragen dich so zu sehen. Oh man, ich liebe dich, Shanks. Ich hab dich schon damals geliebt und tue es immer noch.“ Plappere ich heraus und halte mir im nächsten Moment den Mund zu. Er grinst bis über beide Ohren, nimmt meine Hände vom Mund weg und küsst mich noch einmal leidenschaftlich. Nach einer kurzen Weile löst er ihn und sieht mich an. „ Ich liebe dich auch, meine kleine Plapperblume.“

    Seitdem sind wir zusammen und wir haben eine Pflanze gefunden, die die Wirkung meiner Pheromone aufhebt. Wir verwenden sie bei den Crew-Mitgliedern, aber halten sie sonst geheim, damit sie niemand gegen uns verwenden kann. Mein Kopfgeld ist gestiegen und man hat mir den Beinamen „die blühende Kaiserin“ gegeben. Alles in allem, läuft es also bisher gut ;).

Kommentare (2)

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Misuki (85783)
vor 81 Tagen
x)
Wie süß von dir. Danke :*
Sachiko (53163)
vor 82 Tagen
Das ist immer noch eine meiner Lieblingsgeschichten von dir, Misuki! :) Egal wie oft ich sie schon zuvor gelesen habe. ^^ Weiter so! ;D