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Man on fire - Puma D. Ace One shot

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2 Kapitel - 2.805 Wörter - Erstellt von: Misuki#Sachiko - Aktualisiert am: 2017-08-23 - Entwickelt am: - 332 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kurze Lovestory mit Ace aus One Piece.

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    Name: Arisu
    Alter: 19 Jahre
    Teufelskraft: Wasser
    Hintergrund: Tochter einer reichen Familie
    Persönlichkeit: Nett, hilfsbereit und eher schüchtern

    Ich war noch nie eine mutig und selbstbewusste Person. Daher bewundere ich Frauen wie Nico Robin und Nami die Diebin, die frei die Welt erkunden und sich jeder Gefahr stellen. Es ist mein größter Traum aus meinem goldenen Käfig zu fliehen und genau das zutun was sie tun. Eine Piratin sein.
    Aber was mache ich mir vor, ich werde niemals den Mut finden um hier weg zugehen. Mein Schicksal wird das sein, was meine Eltern mir vorgeben; einen reichen wohlerzogenen Mann heiraten und für ihn hübsche Kinder produzieren. Bisher hatte ich, zum Glück, meine Mutter halbwegs überzeugen können, dass die bisherigen Heiratskandidaten nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Aber das wird nicht mehr lange halten. Meine Eltern werden schon ungeduldig und ich werde ja auch nicht jünger, wie meine Mutter immer so schön sagt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie etwas planen. Seit dem mein 20. Geburtstag bald bevorsteht verhalten sie sich seltsam ruhig und lassen mir viel Freizeit. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Ich schaue mir weiter die Steckbriefe und Berichte an, die mir mein Kindheitsfreund Kaito besorgt hat, als ich ein Geräusch im Flur wahrnehme. Routiniert verstecke ich die Steckbriefe und Berichte, schnappe mir ein Buch und setze mich in den Sessel als wäre nichts gewesen.
    Die Doppeltür wird mit einem Ruck aufgestoßen. " Schätzchen, mach dich zurecht wir bekommen heute Besuch", sagt Mutter. "Wer ist es denn?", frage ich. "Du wirst ihn schon früh genug kennenlernen." "Ist es ein Heiratskandidat?" "Nein, er ist kein Kandidat und jetzt lass die Dienstboten dich zu Recht machen." "Ähm, okay wie du wünscht, Mutter." Wie es sich für eine brave Tochter gehört lasse ich mich ankleiden und frisieren. Als Resultat stehe ich wieder vor dem Spiegel in eines dieser pompösen Kleidern. Wenigstens ist es in meiner Lieblingsfarbe Blau. Ich warte nun schon seit einer viertel Stunde auf die Erlaubnis aus meinem Zimmer zukommen und dem Gast vorgestellt zu werden. Dennoch höre ich einige Geräusche in meinem Ankleideraum. Ich gehe dorthin und öffne die Tür einen Spaltbreit um hinein zusehen. Einige Dienstboten haben meine Koffer geöffnet und verstauen Kleidungsstücke in ihnen. Was geht hier nur vor? Viel Zeit zum Nachdenken blieb mir nicht mehr, da ich näherkommende Schritte vom Flur zu meinem Zimmer wahrnehme. Schnell verschließe ich wieder leise die Tür und gehe zur Mitte des Raumes. Ein Butler tritt ein und verkündet mir, dass ich nun zu meinen Eltern und dem Gast kommen kann. Ich folge ihm zur großen Halle. Was mich hier erwartet hätte ich mir nie ausmalen können. Ich sehe einen Mann um die 40 in einem schwarzen Nadelstreifenanzug und eine penetrant stinkenden Zigarre im Mund; es ist Capone Bege. Abrupt bleibe ich in der Nähe der Tür stehen. Am liebsten hätte ich mich umgedreht und wäre durch die Tür wieder verschwunden, jedoch höre ich wie sie hinter mir verschlossen wird. Verdammt, was geht hier nur vor? Wissen meine Eltern denn nicht wer er ist? "Euer Verhalten ist sehr unhöflich mir gegenüber, Arisu. Wenn man einen Gast begrüßen will sollte man auch eine angemessene Distanz finden und nicht eine meilenweite.“, sagt Capone mit grimmigem Gesicht. "W-Wissen meine Eltern, dass sie Pirat sind?" " Was erzählst du da, dummes Kind! Mr. Capone ist ein angesehener Wirtschaftsmilliardär.", sagt Vater wie immer sehr taktvoll. Ich kann es nicht fassen, wie können sie nur so blind sein! "Ich hoffe das ist ihr einziger Höflichkeitsfehler. Meine Braut sollte tadellose Manieren haben." "Das hat sie, dass schwöre ich euch, mein Herr." "Was? Ich soll ihn heiraten?" " Ja natürlich, Schätzchen, und jetzt sei brav." Meine Mutter sieht mich mit ihren tadelnd grimmigen Blick an. Das kann ich nicht zulassen! Was soll ich nur tun? Ich könnte immer noch kämpfen, aber ich werde mit meiner geheimen Teufelskraft nicht stark genug sein für Capone die Ein-Mann-Armee, vor allem bin ich dafür viel zu untrainiert. Aus heiterem Himmel zerspringen die großen Scheiben der Halle und ein wahrhaftes Inferno bricht aus. Das Feuer zentriert sich zu einem Mann mit schwarzen Haaren, orangenem Hut und freien Oberkörper. Moment! Feuer, Hut und hat er Tattoos? Ja! Feuerfaust Ace! Was will er hier? "Hey Capone, hab doch gesagt ich finde dich." sagt er grinsend. "Verwinde, du Bengel! Ich bin dabei ein Millionen-Berry-Geschäft abzuschließen." "Das wird leider warten müssen. Du weißt wo er ist, also solltest du es mir freundlicherweise erzählen." "Vergiss es." Wie aus dem Nichts hat Capone mehrere Männer erscheinen lassen und lässt sie Ace angreifen. Ein großer Kampf bricht aus und wird immer gewaltiger. Nach und nach fängt alles an zu wackeln. Die Villa wird bald einstürzen, ich muss etwas tun! Meine Eltern stehen immer noch wie erstarrt an der Seite, sie begreifen wohl jetzt erst was sie angerichtet haben. Auf einmal stürzt eine der großen Säulen hinab in Richtung meiner Eltern. Sie wurden augenblicklich von der Säule zerquetscht. Ich konnte ihnen nicht mehr helfen, sicher sie waren manchmal nicht gerade nett zu mir aber sie waren meine Eltern und haben halt nur das Beste für mich gewollt. Sie waren einfach nur ..... sehr dumm. Ich schaue zum Ende der Säule und sehe einige von Carpones Männern, die wohl die Säule zum Einsturz gebracht haben. Rasende Wut überkommt mich und ich lasse meinen Kräften freien Lauf. Ich spüle sie mit einer großen Welle weg. Die Lage wird immer brenzlicher, auf einmal werde ich an der Taille gepackt und mitgenommen. Wir entfernen uns immer mehr von der Villa und ich sehe wie sie einstürzt. Zum einen bin ich traurig darüber aber andererseits bin ich froh dieses Gefängnis in Schutt und Asche zusehen. Endlich werden wir langsamer und ich bringe den Mut auf etwas zu sagen: "Wer auch immer Sie sind. Lassen Sie mich bitte los." "Oh tschuldige, ich wollte halt so schnell wie möglich von da weg." Er lässt mich vorsichtig los und ich sehe, dass Ace mich gerettet hat. "Ähm.. danke für.. fürs retten." "Kein Thema. Ein hübsches Mädchen muss man doch retten“, sagt er und zwinkert mir zu. Ich werde augenblicklich rot im Gesicht. Ohje, was sag ich denn jetzt? Ich schaffe es noch nicht Mals ihn anzusehen! Ace räuspert sich und sagt: „Es wird schon dunkel vielleicht sollten wir uns einen Unterschlupf suchen. Wüsstest du wo wir hin könnten?" " Oh ähm.. ja.. wir könnten zu meinem Freund Kaito. Seine Mutter leitet ein Hotel." "Gut. Dann gehen wir zu deinem Freund." Kommt mir das nur so vor oder war er ein bisschen verstimmt bei dem Wort Freund? Wie dem auch sei, gehen wir ins Dorf und zu Kaito´s Hotel. Seine Mutter nimmt uns freundlich auf und ich erzähle ihr was passiert ist. Daraufhin hat sie darauf bestanden uns kostenfrei zwei Zimmer zur Verfügung zu stellen. Nach dem Gespräch gehen wir beide auf unsere Zimmer. Ich lege mich aufs Bett und fange nun endlich an zu realisieren, dass ich frei bin. Endlich kann ich machen was ich will. Ja.. und was wäre das? Ich werde aus meinen Gedanken gerissen als es an der Tür klopft. Kaito kommt rein. Ich springe auf und umarme ihn glücklich. "Man, du bist hier! Du bist frei. Wie fühlst du dich?" " Schwer zu sagen. Es ist so viel passiert." Ich erzähle ihm ebenfalls was passiert ist und er sagt: "Tja, du weißt was das heißt. Du musst deine Kräfte endlich trainieren. Sonst wirst du es da draußen, nicht schaffen." " Ich weiß. Aber wie soll ich das anstellen?" " Kann dir dein neuer Freund da nicht helfen? Er hat ja auch so eine Frucht gegessen, der kann dir bestimmt helfen." "Ja vielleicht. Hör zu, ich bin wirklich fertig und würde gern etwas schlafen." "Klar, gute Nacht." Kaito geht raus und ich schlafe augenblicklich ein.

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    Am nächsten Morgen sitze ich im hoteleigenen Restaurant und frühstücke gemütlich. Zum Glück musste ich nicht wieder dieses dumme Kleid anziehen, da Kaito mir Sachen seiner Schwester gab, die sie hier gelassen hatte bevor sie wegzog. Durch das T-Shirt, den Rock und die Ballerinas fühle ich mich schon viel besser. Auf einmal nehme ich einen kleinen Tumult wahr. An der Bar sitzt Ace mit dem Gesicht im Essen und der Barkeeper sowie andere Besucher starren ihn beängstigt an. Ich stehe auf und geh zu ihm. "Ähm Ace? Ist alles in Ordnung?" Ich lege meine Hand auf seine Schulter und plötzlich schaut er wieder auf und sieht mich an. Ich sehe ihn erschrocken an aber fange im nächsten Moment an zu lachen. Sein ganzes Gesicht ist mit Teilen seines Frühstücks bedeckt. Unteranderem kann ich Teile vom Spiegelei und ist das Speck?.. Ja das ist Speck xD. Ich nehme einige Servietten und reiche sie ihm. Er nimmt sie und wischt sich damit übers Gesicht, wobei er nicht alles erwischte. Ohne nachzudenken nehme ich eine Serviette und mache ihm die Stellen sauber die er vergessen hatte. Er sieht mir tief in die Augen und lächelt mich an. Mal wieder werde ich rot und lasse meine Hand sinken als ich fertig bin. "Ähm.. was… was ist eigentlich passiert gerade?" Er zuckt leicht mit den Schultern und sagt: "Hab das halt manchmal wenn ich esse, dass ich dann einschlafe. Ist nichts Schlimmes. Wie heißt du eigentlich? Ich hab ganz vergessen dich das zu fragen gestern." " Arisu." " Ich bin Ace" Er lächelt mich an und reicht mir seine Hand. Leicht perplex nehme ich seine Hand und wir schütteln sie zur Begrüßung. Den ganzen Morgen bis in den Nachmittag hinein reden wir über sein Ziel und mein bisheriges Leben, als ich von Kaito und mir als beste Freunde erzähle, wirkt er einbisschen entspannter als zuvor. Plötzlich ist auch Kaito bei uns. "Arisu, sag mal kommst du heute zum Stadtfest? Du warst da ja noch nie." " Ja da würde ich wirklich gerne hin." " Hört sich gut an, ich schau vielleicht auch mal vorbei." sagt Ace. Am Abend gehe ich zu dem besagten Fest und erfreue mich an den vielen Ständen, jedoch bemerke ich, dass ich gar kein Geld habe um auch nur irgendetwas zu tun. "Einmal bitte." Ace steht auf einmal neben mir und gibt mir den Paradiesapfel, den ich wohl schon gierig angestarrt habe. "Danke." " Kein Problem. Mir ist eingefallen, dass du ja gar kein Geld hast und deshalb dachte ich mir damit du dein erstes Stadtfest genießen kannst spendiere ich dir alles worauf du Lust hast." "Was? nein das kann ich nicht annehmen." "Ich bestehe darauf, schließlich hab ich dazu beigetragen, dass dein Zuhause zerstört ist." "Naja, eigentlich bin ich froh darüber, denn dadurch bin ich nun endlich frei." "Lass mich dich trotzdem einladen." Und wieder lächelt er mich mit seinem super süßen Lächeln an, da kann man doch nicht nein sagen! Also genießen wir beide das Fest bis zum späten Abend. Wir gehen zusammen zurück zum Hotel. "Du hast mir noch gar nicht erzählt wie du deine Kräfte bekommen hast." "Naja, meine Eltern haben so gut wie alles gesammelt solange es teuer und begehrt war. Was es genau war, hat sie nie wirklich interessiert. Im Gegensatz zu mir. Ich habe sofort gemerkt, dass es sich um eine dieser Früchte handelt und habe einfach ein Stück davon gegessen. Tja, und meine Eltern haben es nie bemerkt." Das war wohl der einzige Moment, wo ich mal halbwegs mutig war. Ace lacht und ich konnte nicht anders als mit zu lachen. "Du hast ein schönes Lachen, Arisu. Das solltest du öfter tun." Ich werde wieder rot wie eine Tomate und schaue verlegen weg. "Ähm.. danke. Deins ist auch recht ansteckend." Und wieder lacht er leicht. Ich bin noch nie so einem Mann wie ihm begegnet, ich fühle mich einfach wohl bei ihm. "Ich wollte dich auch fragen, ob du mir vielleicht helfen kannst meine Kräfte zu trainieren, weil du ja schließlich auch so eine Frucht gegessen hast." "Naja, Feuer und Wasser sind zwar Gegensätze, aber..." Er bleibt stehen, dreht sich zu mir und nimmt meine Hände in seine, dabei hebt er meine, mit den Handflächen nach oben, leicht hoch. "...vielleicht fließen sie ähnlich durch unsere Körper." Ich spüre wie meine Hände leicht warm werden und auf einmal bildet sich ein klein bisschen Wasser in meinen Händen. Ich lächle überrascht und schaue zu Ace rauf. Er sieht mich an. Wir stehen eine kleine Weile so da und sehen uns einfach an, als er sich räuspert und meine Hände los lässt. "Wir sollten schlafen gehen. Morgen können wir ein bisschen trainieren." Ich nicke und bemerke jetzt erst, dass wir schon vor meinem Zimmer angekommen sind. Total verpeilt mal wieder -.-. "Gute Nacht" "Gute Nacht, Arisu." Er dreht sich um und geht in sein Zimmer. Ich schaue ihm hinterher. Irgendwann komme ich wieder in Besitz meiner geistigen Kräfte, mach die Tür meines Zimmers zu und geh ins Bett. In den nächsten Tagen trainierten wir zusammen und hatten viel Spaß, bis zu einem bestimmten Abend. Wir beiden sitzen am Strand und unterhalten uns. "Ich muss bald weiter." "Ich weiß“, sag ich traurig. "Möchtest du mitkommen?" Ich sehe ihn mit großen Augen an. "Du.. du.. willst mich mitnehmen?" Er lacht leicht und sagt: "Ja klar, hab ich doch gesagt." Vor Freude springe ich ihm an den Hals und wir beiden liegen im Sand. "Haha, ist das ein ja?" Ich nicke und lächle ihn an. Er lächelt auch und sieht mich an. Mit der rechten Hand streicht er mir eine Strähne hinters Ohr und lässt seine Hand an meinem Gesicht. Er streichelt meine Wange mit dem Daumen. Meine Knie werden weich. Zum Glück liege ich, sonst wäre ich sicher schon hingefallen. Er kommt mir immer näher, mein Herz klopft wie wild. Wird er mich küssen? Ich hoffe es, denn ich hatte mich schon längst Hals über Kopf in ihn verliebt. Tief in Gedanken spüre ich auf einmal seine Lippen auf meinen. Er küsst mich erst sanft. Als ich ihn erwidere, wird er leicht fordernder. Ich schmiege mich instinktiv an ihn. Langsam löst er den Kuss. Ich sehe ihn, wahrscheinlich wieder mit roten Kopf (auf Dauer nervt dass echt -.-) an und liegen noch eine Weile so da, bis wir zurück zum Hotel gehen. An meinem Zimmer angekommen, halte ich seine Hand fest. Ich werde ihn nicht los lassen. Er sieht mich lächelnd an, küsst mich und geht mit mir in mein Zimmer. In den Kuss hauchend sagt er: "Ich liebe dich." „Ich dich auch, Ace."
    Seit dem sind wir zusammen und reisen durch die Welt. Mittlerweile habe auch ich einen Steckbrief und bin stärker geworden. Blackbeard haben wir noch nicht gefunden, aber bald wird es soweit sein und wir werden ihn zusammen besiegen.

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