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Sonnenflugs Welt

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7 Kapitel - 2.615 Wörter - Erstellt von: Sonnenflug - Aktualisiert am: 2017-09-23 - Entwickelt am: - 131 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Willkommen in meiner Welt! Hier schreibe ich Kurzgeschichten, Interviews mit WaCaKatzen und Anderes. Also schaut doch einfach mal herein!

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    Also, zuerst will ich klarstellen, dass dies kein RPG oder so etwas ist. Es ist einfach eine FF für meine Geschichten, Prophezeihungen und was mir halt sonst noch so einfällt. Ihr könnt Teile meiner geschriebenen Sachen auch kopieren. Ihr könnt sie auch für eure FFs, RPGs, was auch immer benutzen. Ihr könnt mir auch etwas in die Kommentare schreiben, ihr müsst aber nicht. Es wäre aber toll, wenn ihr schreiben könnt, was euch am meisten gefallen hat. Und wenn ihr meint, dass ich an einen irgendeinen schon vorhandenen Text weiterschreibe, dann könnt ihr es mir auch schreiben. Ansonsten, viel Spaß und bis dann!

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    ~Steinpelz' Schicksal Teil 1~
    Es war Mittag. Die Sonne strahlte und der Himmel war wolkenlos. Im WindClan-Lager war es still. Nur das Pfeifen des Windes und das Rascheln der Pflanzen erklangen. Alles war friedlich. Plötzlich durchschnitt ein haarsträubender Schrei die Stille. Die Katzen strömten aus den Bauen, um die Ursache zu finden. Es kam aus der Kinderstube. Salbeiherz, der Heiler, rannte aus seinem Bau. Er stolperte in die Kinderstube und schrie auf. "Moor... Moorblüte!" Streifenherz drängte sich auch in den Bau. Da sah er es: Seine Gefährtin lag unbeweglich auf dem Boden, drei Junge, eine flammfarben, eine getüpfelt und eine grau, wimmerten leise neben ihr. "Nein..." hauchte er. "Salbeiherz, wieso tust du nichts?" fauchte er. "Es ist zu spät, Streifenherz." Der Heiler schüttelte den Kopf. "Ich kann nichts mehr für sie tun. Sie ist tot." In dem Moment kam auch Morgenstern, die Anführerin des WindClans in den Bau. "Moorblüte..." wisperte sie erstickt. "Wir werden heute Nacht die Totenwache für Moorblüte halten." Sagte sie dann nur und drehte sich wieder weg. Streifenherz sah auf seine Jungen. Salbeiherz miaute: "Du musst ihnen Namen geben." Der Krieger nickte. Er sah sich die drei Jungen an. Er deutete auf das flammfarbene. "Dieser Kater soll Flammenjunges heißen." Salbeiherz nickte und begann Flammenjunges zu lecken. "Die getupfte soll Fleckenjunges heißen." Und er sah auf das letzte, graue. Schließlich verkündete er: "Und dieses Junge soll Steinjunges heißen."

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    ~Steinpelz' Schicksal Teil 2~

    ~Steinpelz' Schicksal Teil 2~
    Dem Stein, der den Berg hinunterrollt, dem wird noch ein scharfer Fels folgen. Doch unten im Tal werden die beiden zusammenstoßen, und nur der Blitz, der aus der Erde kommt, wird es aufhalten können.

    Steinpelz riss keuchend die Augen auf. Er hatte von der Prophezeihung geträumt! Zitternd sah er um sich. Er befand sich im Kriegerbau des WindClans, seinem Clans. Seine Schwester Fleckenblüte lag schlafend neben ihm. Er atmete auf. Zumindest war bei ihr alles in Ordnung. Schon mehrmals hatte er von der Prophezeihung geträumt, immer hauchte jemand ihm es in in seine Ohren, und immer hatte er Angst, dass es ihm genauso gehen würde wie seinem Bruder. Flammenherz war vor einem halben Mond einfach so tot in seinem Nest gefunden worden. Er hatte weder Verletzungen, noch war er krank gewesen. Und keiner hatte gewusst, wieso er gestorben war. Der Gedanke an seinen Bruder versetzte Steinpelz einen Strich ins Herz. Er schüttelte sich. Der SternenClan hatte etwas mit ihm vor, doch was? Leise, um die anderen Krieger nicht zu wecken, tappte er aus dem Bau und blinzelte, als sie strahlende Sonne ihm auf das Gesicht schien. Er genoss die Wärme der Blattfrische und spürte, wie Kraft in seine Glieder floss. Da hörte er eine empörte Stimme hinter sich: "Das ist nicht fair! Wieso darfst du Krieger werden und ich nicht?" Steinpelz drehte sich um. Da standen die Schüler Felspfote und Blitzpfote, fauchend und das Fell gesträubt. "Tja, hättest dich wohl beim Training mehr anstrengen sollen!" blaffte Felspfote. "Aber ich bin genauso stark wie du!" protestrierte Blitzpfote. "Du warst eben nicht stark genug!" Felspfote knurrte und zeigte seine Zähne. Steinpelz erschrak und rief zu den Schülern: "Hört auf zu streiten! Sonst bekommt ihr wieder Ärger von Morgenstern!" Felspfote knurrte nur und Steinpelz wandte sich ab. Leise hörte er Felspfote zischen: "Du wirst sehen, Blitzpfote. Irgendwann, wenn niemand uns sieht, dann..."

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    ~Steinpelz' Schicksal Teil 3~

    "Und?" Fleckenblüte tauchte neben Steinpelz auf. "Was...was hast du gesagt?" murmelte Steinpelz verwirrt. "Ich habe dich gefragt, ob wir zusammen jagen gehen können?" Wiederholte sie. Dann setzte sie ein besorgtes Gesicht auf. "Was ist mit dir los? Du bist so still heute." Steinpelz legte den Kopf schief. Er war sich sicher, dass er Fleckenblüte vertrauen konnte, doch er wusste nicht, ob er um die Sache mit Felspfote wirklich so einen Wirbel machen musste. "Ich erzähle es dir später." versprach er. "Komm." Er winkte zum Lagerausgang und sprang hinaus. Seine Schwester setzte ihm nach.

    Felspfote knurrte leise. Wieso konnte sein Bruder nicht einfach die Klappe halten, wenn ein Krieger in der Nähe war? Wieder hatte er alles vermasselt. Eigentlich hatte er bei Morgengrauen Blitzpfote endlich aus dem Weg räumen wollen, doch natürlich musste ein Krieger schon wach sein. In Felspfotes Kopf breitete sich eine neue Idee aus. Er musste boshaft grinsen. Er würde es bei Mondhoch versuchen. Niemand würde ihn bemerken. Und dieses mal konnte einfach nichts schiefgehen.

    Blitzpfote kauerte sich zusammen. Sein Bruder war so gemein! Immer wenn er versuchte, irgendetwas nützliches zu tun, musste Felspfote ihm in den Weg kommen. Und Felspfote hatte dann noch gesagt, dass er einen Mond früher als er zum Krieger ernennt werden sollte! Er seufzte. Es gab ja nicht mal andere Schüler, mit denen er sich anfreunden könnte! Nur Steinpelz schien zu ihm zu halten. Die anderen Krieger ignorierten ihn entweder, oder sie schlossen sich Felspfotes Spottgesängen an. Blitzpfote sträubte das Fell. Das ging so nicht weiter. Der Mond schien sanft in den Schülerbau und tauchte es in silbernes Licht. Felspfote war noch bei den Ältesten, um ihr Bettmaterial zu wechseln. Blitzpfote betete zum SternenClan, dass sein Bruder ihm nicht entgegen kam und trat aus dem Schülerbau. Unauffällig lief er zum Lagerausgang. Er sah sich noch einmal um. Keine Katze schaute zu ihm. Umbemerkt schlüpfte er aus dem Lager und rannte los.

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    ~Steinpelz' Schicksal Teil 4~

    Blitzpfote rannte weiter. Seine Pfoten trommelten auf der Heidelandschaft. Ab und zu blitzte der Mond zwischen den Wolken hervor. Es war absolut still. Nicht ein einziges Geräusch störte die Stille. Nur die Pfoten trippelten in die Stille hinein. Jede Katze in seiner Nähe hätte ihn sicherlich gehört, doch niemand war in der Nähe. Hier und da huschen Mäuse über das Moor. Blitzpfotes Gründe, den Clan zu verlassen, schienen ihm jetzt unwichtig. Er wollte nur weg. Weg von Felspfote. Weg von den Verspottung. Nur würde er Steinpelz vermissen...Plötzlich stolperte er und fiel der Länge nach hin. Blitzpfote versuchte wieder aufzustehen, doch seine rechte Vorderpfote tat weh. Er sah auf das, worüber er gestolpert war. Er schnüffelte daran und jaulte fast vor Freude auf. Ein verlassener Fuchsbau!

    Felspfote trat in den Schülerbau. Er war genervt von den vielen Schüleraufgaben, die ihn von seinem Plan gehindert hatten. Erst musste er die Nester von den Ältesten wechseln, dann auch noch die Zecken entfernen. Schließlich musste er noch zum Fluss laufen, um seine Pfoten abzuwaschen und Moos zu holen. Es war zwar noch nicht Mondhoch, trotzdem wollte er seinen Plan jetzt sofort ausführen. Gierig suchte er im Schülerbau nach Blitzpfote. Doch er war nicht da! Felspfote roch am seinem Nest. Er musste es erst gerade verlassen haben! Vielleicht...Er schoss aus dem Lager und folgte den Pfotenspuren, die ins offene Territorium führten.

    Steinpelz stand einer steilen Felswand, unter sich nur ein tiefes Tal. Wenn er dort hinabfiel, würde er sterben! Er wich einen Schritt zurück. Plötzlich fiel etwas auf seinen Rücken. Er wandte sich um. Sein Fell sträubte sich. Ein Felsen, der aussah wie ein Hundezahn, rollte direkt auf ihn zu! Alle seine Instinkte schrien, wegzulaufen, doch Steinpelz konnte sich nicht von der Stelle rühren. Er hatte die Wahl: Entweder von einem Steinzahn aufgespießt zu werden, oder in die Schlucht zu fallen. Oder beides. Ohne richtig darüber nachzudenken, ging er ein paar Schritte zurück- und fiel in die Tiefe. Beim Fall hörte er eine schmerzlich vertraute Stimme. Dem Stein, der den Berg hinabrollt, dem wird ein scharfer Fels folgen. Im Tal jedoch werden sie aufeinander treffen. Nur der Blitz, der aus der Erde kommt, wird den Felsen aufhalten können. "Nein!" Wollte Steinpelz schreien, doch er stürzte immer tiefer und tiefer in das Tal, immer schneller und schneller. Er kniff die Augen zu und wartete auf sein Ende.

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    ~Steinpelz' Schicksal Teil 5~

    "Nein!" rief Steinpelz und stieß die Augen auf. Doch über ihm war keine Schlucht, in die er gefallen war. Nur die Wände des Kriegerbaus. Er atmete erleichtert auf. Er würde doch nicht sterben. Er blickte auf die anderen Krieger. Zum Glück waren sie nicht aufgewacht. Seine Pfoten juckten, er musste hinaus. Vorsichtig tappte er aus dem Kriegerbau und lief ein wenig im Lager herum. Dann warf er einen Blick in den Schülerbau. Er wollte nach Blitzpfote sehen. Der Schüler hatte es nicht leicht, sein Bruder Felspfote schien ihn auf Schritt und Tritt auszuspotten. Doch der Schülerbau war leer. Nur ein Hauch von Felspfotes Geruch lag in der Luft.

    Blitzpfote blickte um sich und schlüpfte in den Fuchsbau. Hoffentlich war der Bau wirklich verlassen! Und hoffentlich hatte Felspfote noch nichts von seinem Verschwinden bemerkt. Zufrieden kroch er immer weiter.

    Felspfote lachte leise. Blitzpfote würde ihm nicht entkommen. Und das ausgerechnet in der Nacht, an dem er Rache ausüben wollte! Rache an Blitzpfote, Rache an Steinpelz. Und vor allem, Rache an Vogelfeder. Seine Mutter. Wieso musste sie auch dem arroganten Fellball namens Ginsterstreif als Gefährte nehmen? Ginsterstreif war doch bloß eine erbärmliche Katze, die Anhänger brauchte, um zu leben. Und Vogelfeder half ihm natürlich. Felspfote erinnerte sich daran, wie er Vogelfeder umgebracht hatte. Er hatte auf sie eingeschlagen, mitten auf dem offenem Moor, wo keiner sie beobachten konnte. Dann hatte er sie zum Lager geschleift und verkündet, dass ein Fuchs sie angegriffen hatte. Und alle hatten ihm geglaubt! Und Ginsterstreif hatte ja nicht ein Mal an der Totenwache teilgenommen! Felspfote knurrte. Wie konnte seine Mutter nur so dumm sein? Da ertönte ein Schrei.

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    ~Steinpelz' Schicksal, Teil 6~


    Der Fuchsbau war ein perfektes Versteck. Kein Krieger würde ihn hier vermuten. Vor allem Felspfote würde nie in einen stinkenden Bau kriechen. Als er an ihn dachte, überkam ihm plötzlich Selbstzweifel. Worauf hatte er sich eingelassen? Er war geflüchtet, weggelaufen vor den Verspottungen. Aber auch vor dem Schutz des Clans. Wenn er sich verletzte, würde niemand ihn heilen. Niemand würde sehen, wie er starb und niemand würde Totenwache für ihn halten. Niemand würde wissen, ob der in den SternenClan gekommen war. Ganz in Gedanken versunken merkte er gar nicht, wie er immer tiefer in den Bau eindrang. Ein schwacher Geruch nach Fuchs strömte durch die Gänge. Und je weiter Blitzpfote ging, umso stärker wurde der Geruch. War der Bau am Ende doch nicht verlassen? Unsicher tappte Blitzpfote weiter. Zum Umkehren war es zu spät. In der Ferne erspähte er Fell. Von einem größeren Tier, vermutete er. Da wirbelte das Tier mit dem Fell plötzlich herum. Blitzpfote erstarrte. Das Tier hatte dunkelrotes Fell. Seine spitzen Zähne leuchteten stumpf. Blitzpfote stieß einen lauten Schrei aus. "Ein Fuchs!"


    Felspfote versuchte, dem Schrei zu folgen und horchte nach weiteren. Doch es kamen keine Rufe mehr. Mit zusammengekniffenen Augen verfolgte er weiter Blitzpfotes Spur. Sie führte direkt in einen Bau. In einen verlassenen Fuchsbau. Ein schaler Fuchsgeruch wehte im Wind. Wen Blitzpfote sich wirklich dort versteckt hatte, dann musste er sich keine Sorgen mehr machen. Auch wenn der Bau verlassen wirkte, es konnten immer noch Füchse drin sein. Und gegen einen von ihnen hatte man alleine keine Chance. Genugtuend ließ Felspfote vom Bau ab. Jetzt musste er nur noch Steinpelz aus dem Weg räumen. Der Kater, der ihm als einziger nicht vertraute und zu Blitzpfote gehalten hatte.


    Steinpelz rannte aus dem Lager. Wenn sie nicht im Lager waren, mussten sie irgendwo draußen sein. Als er sich schon etwas weiter vom Lager entfernt hatte, sah er eine dunkelgraue Katze auf sich zukommen. Felspfotes Geruch wehte ihm entgegen. Steinpelz' Fell stellte sich unwillkürlich auf. "Oh, Hallo Steinpelz!" rief Felspfote, als er näher kam. "Was machst du hier draußen?" "Dasselbe könnte ich dich fragen!" gab Steinpelz zurück. Felspfote fuhr mit etwas übertriebener Freundlichkeit fort: "Ich war nur kurz spazieren, um etwas zur Ruhe zu kommen. Weißt du, mir tut es inzwischen Leid, was ich heute Morgen zu Blitzpfote gesagt habe. Meinst du, er verzeiht mir?" Steinpelz wusste nicht Recht, was er davon halten sollte. Felspfote war zwar in letzter Zeit wirklich nicht gerade nett zu Blitzpfote gewesen. Aber er hatte erst vor Kurzem seine Mutter verloren, wie konnte man da auch anders reagieren? "Komm mal kurz mit." meinte Felspfote zu ihm. "Ich muss mit dir reden." Immer noch ein wenig skeptisch folgte Steinpelz ihm, bis sie zu einem hohen, grasbewachsenem Hügel kamen. An den Seite ging es sehr steil bergab, sodass Steinpelz schlucken musste. Inzwischen fragte er sich, warum er Felspfote gefolgt war. Er hätte flüchten können, ja, aber er war einfach neugierig auf Felspfotes Nachricht gewesen. "Nun, Steinpelz." Felspfote schnurrte leise. Seine Stimme klang nun nicht mehr fröhlich wie vorhin, sondern gehässig wie er immer zu Blitzpfote war. "Du hast einen schweren Fehler gemacht, als du mir gefolgt bist." Das erkannte Steinpelz nun auch. Er wusste nicht genau, was Felspfote gegen ihn und Blitzpfote hatte, aber es war nichts Gutes. Er war zwar viel stärker als der graue Schüler, aber er durfte Felspfote nicht unterschätzen. Und wenn sie hier auf dem Hügel kämpften, dann würde es schwierig werden, nicht hier herunterzufallen und sich etwas zu brechen. Genau das hatte Felspfote aber offensichtlich vor. "Stirb, du Haufen Fuchsdung." meinte Felspfote nur und stürzte sich auf ihn.

Kommentare (2)

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Nebelblüte ( von: Nebelblüte)
vor 113 Tagen
Die Idee find ich gut, aber warum hat der Clan nicht bemerkt, dass an Vogelfeders Leiche kein Fuchsgeruch war? Und kann ein Schüler es mit einer erfahrenen Kriegerin aufnehmen? Wie gesagt, die Idee ist gut!
Carmen HaRo ( von: Carmen HaRo)
vor 114 Tagen
Echt coole Story 👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍
Deine Carmen HaRo💖💎