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Warrior Cats-Wolke+Sturm=unglückliche Geschwisterliebe

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14 Kapitel - 3.706 Wörter - Erstellt von: Fatie &Co - Aktualisiert am: 2017-08-18 - Entwickelt am: - 131 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wolkenpfote und Sturmpfote sind zwei Geschwister, doch funkt Sturmpfotes Mentor in die Geschwisterliebe der beiden

    1
    Hierarchie

    Aschenclan
    Anführer
    Hummelstern-silberne Kätzin mit schwarzer Tigerung und Grünen Augen

    2. Anführer
    Brandschatten-dunkelroter Kater mit schwarzer Tigerung

    Heiler
    Herbsttraum-orangene Kätzin mit roter Musterung, Grünen Augen und rotsilbernen Krallen

    Krieger
    Lichtkralle-goldener Kater, Mentor von Sturmpfote
    Winterfluss-schneeweiße Kätzin
    Erdbeersturm-orangene Kätzin mit erdbeerfarbener Tigerung, Mentorin von Wolkenpfote
    Schlangenfuß-hellbrauner Kater
    Lichtflamme-goldene Kätzin

    Schüler
    Sturmpfote-sturmgrauer Kater mit blauen Augen
    Wolkenpfote-silberne Kätzin mit hellgrauen Flecken und hellblauen Augen
    Kirschpfote-wunderschöne weiße Kätzin mit roten Flecken

    Sumpfclan
    Anführer
    Eisstern-schneeweißer Kater

    2
    "Alle Katzen, die alt genug sind, um Beute zu jagen, mögen sich vor dem Steintor versammeln!" Sturmjunges hüpfte aufgeregt um seine Schwester Wolkenjunges herum: "Gleich sind wir Schüler, gleich sind wir Schüler!" Wolkenjunges kicherte: "Ich weiß!" Gespannt setzten sich die zwei Geschwister vor ihren Vater Schlangenfuß, der ihnen noch rasch das Fell glatt leckte, gespannt sahen die zwei zu ihrer Mutter Hummelstern, der Anführerin des Aschenclans, die auf dem Steintor stand, welches dem Eingang des Lagers zierte. Die silberne Anführerin mit der schwarzen Tigerung sah ihre Jungen stolz an: "Sturmjunges und Wolkenjunges sind nun alt genug, um Schüler zu werden, Sturmjunges, bis du alt genug bist um Krieger zu werden wirst du Sturmpfote heißen, und dein Mentor wird Lichterkralle sein!" Sturmpfote berührte stolz die Nase seines neuen Mentors, einem goldenen Kater mit grauen Augen, Hummelstern wartete einen Moment, dann fuhr Sie fort: "Wolkenjunges, ab jetzt wirst du Wolkenpfote heißen, und deine Mentorin wird Erdbeersturm sein!" Wolkenpfote berührte die Nase ihrer Mentorin, einer orangenen Kätzin mit erdbeerfarbener Tigerung. Alle Katzen des Clans riefen laut: "Sturmpfote, Wolkenpfote, Sturmpfote, Wolkenpfote!"

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    Wolkenpfotes Sicht
    Wolkenpfote kehrte gerade von dem Erkundungsrundgang mit Erdbeersturm zurück, Sie war etwas erschöpft, aber trotzdem glücklich, und wollte sich gerade ein Nest im Schülerbau machen, da kam Sturmpfote ins Lager getaumelt, er blutete aus mehreren Wunden. Wolkenpfote stürzte entsetzt auf ihren Bruder zu: "Heiliger Sternenclan, was ist passiert?" Sturmpfote keuchte: "Ein... Ein... Ein Fuchs, Lichtkralle hat ihn vertrieben!" Hummelstern und die Heilerin Herbsttraum rannten zu dem grauen Kater, Herbsttraum versorgte Sturmpfotes Wunden, dann bekam er Ruhe verordnet, Wolkenpfote begleitete ihren Bruder in den Schülerbau, nach einer Weile flüsterte Wolkenpfote: "Okay Sturmpfote, was ist jetzt wirklich passiert?" Sturmpfote sah seine Schwester verwirrt an, Wolkenpfote meinte: "Ich seh dir doch an der Nasenspitze an, dass das nicht die Wahrheit ist!" Sturmpfote sah seine Schwester ergeben an: "Na schön, du hast recht. Das mit dem Fuchs war gelogen!" Wolkenpfote fragte nach: "Und was war es dann?" Sturmpfote senkte den Kopf: "Na gut, es war Lichtkralle" Wolkenpfote riss entsetzt die Augen auf: "Lichtkralle? Aber... Dann müssen wir das Hummelstern erzählen!" Sturmpfote schüttelte panisch den Kopf: "Nein, das darfst du nicht!" Wolkenpfote überlegte, dann sagte sie: "Na gut, aber wenn er dir ernsthaft weh tun sollte, dann versprich mir, dass du dann zu Hummelstern gehst!" Sturmpfote nickte: "Ja, versprochen!" 

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    Wolkenpfotes Sicht
    Wolkenpfote schlich sich an ein Eichhörnchen an, als Sie eine Schwanzlänge von dem Nagetier entfernt war, sprang Sie und tötete das Eichhörnchen mit einem Biss in den Nacken. Es war ihre und Sturmpfotes Kriegerprüfung, und Wolkenpfote hatte schon zwei Wühlmäuse, eine Amsel, zwei Eichhörnchen und einen Fisch gefangen, Sie nahm das Eichhörnchen ins Maul und machte sich auf den Rückweg. Erdbeersturm wartete direkt vor dem Lager, Sie schnurrte stolz: "Gut gemacht Wolkenpfote. Ich habe dich beobachtet, du hast sehr viel Talent!" Wolkenpfote lächelte stolz, und folgte ihrer Mentorin in das Lager, dort warteten schon Sturmpfote und Lichtkralle auf sie, und Sturmpfote und Wolkenpfote durften sich ausruhen. Sturmpfote fragte Wolkenpfote: "Du Wolkenpfote, glaubst du, wir schaffen das?" Wolkenpfote sah ihren Bruder aufmunternd an: "Keine Sorge, ich bin mir sicher, wir schaffen das!" 

    5
    Sturmpfotes Sicht
    Hummelstern sprang auf das Steintor: "Alle Katzen die Alt genug sind, um Beute zu machen, mögen sich vor dem Steintor versammeln!" Sturmpfote sah von seiner Maus auf, verschlang Sie schnell und trat zu seiner Schwester, dann sahen die beiden Geschwister zu ihrer Mutter hoch, die rief laut: "Heute sind zwei Schüler bereit, Krieger zu werden. Wolkenpfote, Sturmpfote, tretet vor!" Sturmpfote und Wolkenpfote sahen sich begeistert an und traten vor, ihre Mutter sah die beiden stolz an: "Erdbeersturm, ist Wolkenpfote bereit, Kriegerin zu werden?" Erdbeersturm neigte den Kopf: "Das ist sie, mehr als das!" Hummelstern lächelte: "Lichtkralle, ist Sturmpfote bereit, Krieger zu werden?" Lichtkralle erhob sich: "Nein!" Sturmpfote sah betrübt zu Boden, doch Erdbeersturm funkelte Lichtkralle an und fauchte beängstigend ruhig: "Doch, ist er!" Lichtkralle lieferte sich ein Blickduell mit Erdbeersturm, doch dem wütenden Blick der Grünen Augen der erdbeerfarben getigerten Kätzin war er nicht gewachsen und er gab nach: "Na schön, doch ist er!" Sturmpfote sah erfreut auf und schenkte der Mentorin seiner Schwester einen Dankbaren Blick, Hummelstern nickte: "Gut, Wolkenpfote, Sturmpfote, versprecht ihr, die Gesetze der Krieger zu halten und euren Clan zu verteidigen, selbst wenn es euer Leben kosten sollte?" Wolkenpfote und Sturmpfote antworteten im Chor: "Ich verspreche es!" Hummelstern nickte erneut: "Dann rufe ich hiermit meine Krigerahnen an, auf diese Jungen herabzublicken, Sie haben hart gearbeitet, um die Gesetze der Krieger auswendig zu lernen. Wolkenpfote, ab jetzt worst du Wolkenlicht heißen, aufgrund deines hellen und reinen Herzens, Sturmpfote, Ab heute wirst du Sturmkralle heißen, wegen deinen überragenden Kampffähigkeiten!" Sturmkralle und Wolkenlicht leckten nacheinander die Schulter von Hummelstern, dann traten Sie zurück und alle Katzen riefen laut: "Wolkenlicht, Sturmkralle, Wolkenlicht, Sturmkralle!"

    6
    Wolkenlichts Sicht
    Wolkenlicht dehnte sich und gähnte, ihre Glieder waren noch steif von der Nachtwache, müde ging Sie mit ihrem Bruder in den Kriegerbau und suchte sich ein Nest, das unbesetzt war. Sie schlief sofort ein, als Sie wieder aufwachte, war es Sonnenhoch, Brandschatten, der zweite Anführer, teilte Sturmkralle und Wolkenlicht zu einer Grenzenpatrouille ein, Sturmkralle und Wolkenlicht ließen sich etwas zurück fallen, nach einer Weile meinte Wolkenlicht: "Bin ich froh, dass Erdbeersturm Lichtkralle dazu überredet hat, und Du auch zum Krieger ernannt wurdest. Ohne dich hätte das alles nur halb so viel Spaß gemacht!" Sturmkralle lächelte. Mittlerweile liefen die beiden an der Grenze zum Sumpfclan, die eine tiefe Klippe mit Fluss markierte, Wolkenlicht genoss die Sonne und schloss für einen Moment die Augen, da bekam Sie einen heftigen Stoß und fiel mit einem gellenden Schrei in den Fluss, dann stieß Sie mit dem Kopf gegen einen Stein und verlor das Bewusstsein.

    7
    Wolkenlichts Sicht
    Um Wolkenlicht herum war alles dunkel, Sie spürte, wie jemand Sie am Nackenfell packte und Sie über Blätter und Steine zog. Dann spürte Sie, wie jemand ihr Nackenfell losließ und hörte Schritte, die sich stetig entfernten, dann verlor Sie wieder ihr Bewusstsein. Als Sie wieder zu sich kam, war alle dunkel, obwohl Sie die Augen offen hielt, nach einiger Zeit gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit, und Sie erkannte, dass Sie sich in einer Höhle ohne Eingang befand. Da hörte Sie ein Knirschen und ein Stein bewegte sich langsam weg, Wolkenlicht duckte sich Sprungbereit um sich auf ihren Entführer stürzen zu können, Sie blinzelte mehrmals und erkannte.... "Sturmkralle? Du hast mich entführt? Wieso hast du das getan?" Sturmkralle warf ihr ein halbes Kaninchen und eine Rindenmulde voll Wasser hin, dann drehte er sich um und verließ die Höhle, der Stein bewegte sich mit einem erneuten Knirschen an seinem ursprünglichen Platz zurück. Wolkenlicht sah ihrem Bruder fassungslos hinterher.

    8
    Vier Monde später
    Sturmkralle schob den Fels vor der Höhle vor den Eingang, dann trabte er in den Wald zurück, dabei lief er an Herbsttraum vorbei, er grüßte Herbsttraum und wollte gerade weiter gehen, da rief Herbsttraum ihn zurück: "Sturmkralle, warte mal!" Sturmkralle dreht sich um und kam zurück, Herbsttraum sah ihn ernst an: "Ich weiß es!" Sturmkralle sah Herbsttraum verwirrt an: "Du weißt was?" Herbsttraum meinte ruhig: "Ich weiß, dass du Wolkenlicht gefangen hältst!" Sturmkralle fuhr seine Krallen aus: "Wenn du das jemanden erzählst, dann...!" Herbsttraum sah ihn verächtlich an: "Was dann, dann bringst du mich um? Das kriegst du nicht hin. Erinnerst du dich an die Geschichten über Eisenherz?" Sturmkralle nickte, natürlich erinnerte er sich noch an die Geschichten über den grauen Kater, der alle Kampftricks kannte und den Aschenclan übernehmen wollte: "Ja, und?" Herbsttraum sah ihn kühl an: "Weißt du, Eisenherz hatte eine Tochter. Er brachte Sie, als Sie schon drei Monde alt war, alle Kampfzüge und -tricks bei. Auch die tödlichsten. Es heißt, man kann Sie an ihren rotsilbernen Krallen erkennen!" Mit den letzten Worten fuhr Sie ihre Krallen aus, Sie waren rotsilber. Sturmkralle riss die Augen auf: "Du bist die...!" Herbsttraum nickte, der Blick ihrer grünen Augen war eiskalt: "Genau, die anderen Wissen es auch. Du wirst Wolkenlicht freilassen, Und wenn ich Wolkenlicht in den nächsten Zwei Tagen nicht sehe, dann werde ich es Hummelstern erzählen und ich bin mir sicher, Sie wird keine Gnade walten lassen!" Sturmkralle nickte: "Ja, ich werde Sie freilassen, versprochen!" Herbsttraum erwiderte kalt: "Ich werde es sehen, wehe wenn nicht!" Sturmkralle nickte, dann rannte er weiter, er spürte noch immer Herbsttraums Blick im Nacken.

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    Wolkenlichts Sicht
    Wolkenlicht hörte hinter sich Schritte, Sie blieb sitzen wie Sie war, mit dem Rücken zum Eingang der Höhle, gesenktem Kopf, trauriger und hoffnungsloser Stimme fragte Sie: "Was hast du jetzt vor Sturmkralle, wirst du mich wieder quälen?" Sie spürte die Verzweiflung, dass es ihr Bruder war, der Sie nun seit vier Monden gefangen hielt und Sie immer wieder quälte, und ihre pochenden Wunden. Sturmkralle räusperte sich: "Nein, ich... Du kannst gehen!" Plötzlich loderte Wut in Wolkenlicht auf, Sie wirbelte herum und schrie ihrem Bruder ins Gesicht: "Was! Jetzt kann ich gehen, du hältst mich jetzt seit bereits vier Monden gefangen, bringst mir nur selten Beute und verprügelst mich immer und immer wieder, und jetzt auf einmal darf ich gehen?" Sturmkralle zuckte zusammen, als hätte Sie ihn geschlagen: "Nein, ich....!" Wolkenlicht schrie verbittert: "Was du, hast jetzt auf einmal gemerkt, dass das falsch war, was du getan hast. Ich habe alles für dich getan, dich verteidigt, dich getröstet, alles für dich getan, du hast es nie bemerkt, dann schlägst du mich nieder, bringst mich hierher, folterst mich....!" Wolkenlicht versagte die Stimme, Sturmkralle machte einen Versuch, Sie an der Schulter zu berühren, doch Wolkenlicht zischte: "Fass mich nicht an!" Verletzt zog Sturmkralle seine Pfote zurück, Wolkenlicht miaute mit gebrochener Stimme: "Einst habe ich dich geliebt, du warst mein Bruder, jetzt verachte ich dich. Verschwinde jetzt!" Sturmkralle begann: "Ich..." Wolkenlichts Gesicht verzerrte sich: "Ich hab gesagt, hau ab!" 

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    Wolkenlichts Sicht
    Wolkenlicht hörte, wie Sturmkralle niedergeschlagen die Höhle verließ. Wolkenlicht wartete einige Minuten, dann folgte Sie, als Sie ins Sonnenlicht trat, kniff Sie die Augen zusammen, da das gleißende Licht Sie blendete. Dann trat Sie langsam den Weg zu ihrem alten Zuhause an. Als Sie ins Lager trat, traute Hummelstern ihren Augen nicht: "Wolkenlicht?" Wolkenlicht nickte, Hummelstern rannte zu ihr und schmiegte sich an ihre totgeglaubte Tochter: "Wolkenlicht, du bist wieder da!" Wolkenlicht zuckte bei der Berührung zusammen, da bemerkte Hummelstern die Wunden, Sie fauchte entsetzt und wütend: "Wer war das? Ich werde ihn mit meinen eigenen Krallen umbringen!" Wolkenlicht biss die Zähne zusammen, doch bevor Sie antworten konnte, sprang Kirschenblüte überglücklich auf Wolkenlicht zu: "Wolkenlicht du lebst, ich dachte, du wärst tot. Sturmkralle hatte doch gesagt, du wärst von der Klippe gefallen!" Wolkenlicht nickte: "Ja, ich hatte Glück gehabt!" Kirschenblüte strahlte Wolkenlicht an: "Weißt du was, ich erwarte Junge!" Wolkenlicht sah ihre Freundin erfreut an: "Echt? Das ist ja wunderbar, wer ist denn der Vater?" Kirschenblüte erwiderte überglücklich: "Sturmkralle, ist das nicht toll?" Wolkenlichts Lächeln verschwand sofort wieder und Sie meinte knapp: "Ja, toll!" Kirschenblüte fragte verwirrt: "Was ist, habe ich etwas falsches gesagt?" Wolkenlicht schüttelte den Kopf: "Nein, Nein. Mir wird bloß schlecht, wenn ich den Namen von diesem Fuchsherz höre!" Kirschenblüte sah Wolkenlicht entsetzt an: "Wieso was ist passiert?" Wolkenlicht antwortete: "Er hat mich einfach verlassen als ich in Not war!" Kirschenblüte dachte natürlich, Wolkenlicht spielte auf den Unfall an der Klippe an, und miaute: "Aber nein, Sturmkralle ist doch sofort zurück ins Lager gerannt, und hat Hummelstern alarmiert!" Wolkenlicht hätte am liebsten das Gesicht ihres Bruders zerfetzt, doch Sie hielt sich zurück, Sie wollte nicht so werden wie ihr Bruder: "So, hat er?" Kirschenblüte nickte, Wolkenlicht warf ihrem Bruder, der gerade mit einem Kaninchen im Maul das Lager betrat, einen tödlichen Blick zu: "Das ist ja schön!" Kirschenblüte verabschiedete sich von Wolkenlicht und flitzte zu Sturmkralle und schmiegte sich an ihn. Herbsttraum bat Sie in den Heilerbau, da Sie sich gerne um Wolkenlichts Wunden, die teilsweise sogar entzündet waren, zu behandeln. Sie gab Wolkenlicht einen Mohnsamen und Wolkenlicht schlief ein. 

    11
    Sturmkralles Sicht
    Sturmkralle betrat mit einem Kaninchen im Maul das Lager, sein Herz setzte einen Schlag aus, als er seine Schwester sah, es war aus, Hummelstern würde ihn verbannen, Wolkenlicht warf ihm, als er ihn bemerkte, einen eisigen Blick zu. Er senkte den Kopf, er konnte es Wolkenlicht nicht verübeln, er wäre ja auch sauer auf Sie gewesen, wenn Sie ihn vier Monde eingesperrt und immer wieder geschlagen und gefoltert hätte. Kirschenblüte kam auf ihn zu. Sturmkralle war sich sicher, dass Sie ihm gleich sagen würde, wie enttäuscht Sie von ihm war, doch nichts dergleichen geschah, stattdessen rief Sie überglücklich: "Wolkenlicht ist wieder da!" Sturmkralle erwiderte verwirrt: "Ja, ich sehe es!" Kirschenblütes Blick wurde besorgt: "Freust du dich denn gar nicht? Ist alles in Ordnung?" Sturmkralle nickte: "Nein, doch ist alles in Ordnung!" Kirschenblüte nickte: "Okay... Weißt du was? Herbsttraum hat gesagt, dass ich Junge erwarte, und es werden deine sein!" Sturmkralle riss überrascht die Augen auf: "Was? Das ist ja großartig!" Kirschenblüte nickte: "Ja, ich weiß!" Sturmkralle schmiegte sich an Kirschenblüte: "Es werden die besten Jungen der Welt!"

    12
    Wolkenlichts Sicht
    "Wolkenlicht, Wolkenlicht. Kannst du mit uns Angriff des Sumpfclans spielen?"  Wolkenlicht schlug die Augen auf, vor ihr standen Fischjunges, Silberjunges und Rabenjunges, Kirschenblütes und Sturmkralles Junge, die mittlerweile drei Monde alt waren, Wolkenlicht lächelte: "Tut mir leid ihr kleinen, aber das geht nicht!" Fischjunges sah Wolkenlicht bettelnd an: "Bitte!" Wolkenlicht schüttelte den Kopf: "Nein, fragt sich eure Mutter!" Sofort setzte ein wahrer Jammerchor ein: "Ach Bitte!" Wolkenlicht musste lachen: "Tut mir leid, aber nein!" Bevor ein zweiter Jammerchor einsetzte, scheuchte Kirschenblüte ihre Jungen weiter, Wolkenlicht schüttelte lächelnd den Kopf über ihre Neffen und ihre Nichte. Kirschenblüte seufzte: "Tut mir leid Wolkenlicht!" Wolkenlicht lächelte: "Schon gut Kirschenblüte. Ist ja nicht so schlimm!" Kirschenblüte stöhnte: "Die drei bringen mich manchmal echt zum verzweifeln!" Wolkenlicht lachte auf: "Ich bin mir sicher, du wirst es schaffen, es dauert ja nur noch zwei Monde, dann hast du es größtenteils geschafft!" Kirschenblüte sah Wolkenlicht gespielt verzweifelt an: "Nur noch zwei Monde! Ja, das sagst du!" Wolkenlicht nickte: "Ja, sage ich!" Wolkenlicht ignorierte, dass Kirschenblütes Junge auch Sturmkralles waren, Sie erhob sich und scheuchte die drei quirligen Jungen aus dem Kriegerbau: "Fischjunges, Silberjunges, Rabenjunges, das hatten wir doch Schonmal, keine Pfote wird in den Kriegerbau gesetzt, bevor ihr nicht Krieger seid oder es euch ausdrücklich erlaubt wurde!" Fischjunges, der älteste der drei, begann sofort wieder zu maulen: "Aber uns ist so langweilig!" Wolkenlicht schmunzelte: "Also gut, wir spielen ein Spiel. Ich sage euch Gegenstände, und die müsst ihr hier im Lager finden, und wer die Gegenstände zuerst gefunden und zu mir gebracht hat, gewinnt!" Die drei Jungen stimmten begeistert ein, Wolkenlicht miaute: "Also gut, ihr müsst für mich eine Feder, ein Blatt und einen Birkenast finden!" Die drei Jungen flitzten eifrig los und Wolkenlicht ging wieder zu Kirschenblüte.

    13
    Sturmkralles Sicht
    Sturmkralle ging zu Herbsttraum: "Bist du jetzt zufrieden? Ich hab Sie freigelassen!" Herbsttraum sah ihn kühl an: "Nein, bin ich nicht!" Sturmkralle sah die orangene Kätzin mit der roten Tigerung fassungslos an: "Was soll ich denn noch tun!" Herbsttraum schüttelte den Kopf: "Sturmkralle, du bist feige, ja richtig feige, du hast Glück eine Schwester wie Wolkenlicht zu haben, jede andere Katze hätte schon längst Hummelstern erzählt, was du getan hast, aber Sie nicht. Und du, du bemerkst es noch nicht mal, du bist zu feige um einzugestehen, was du getan hast. Das einzig richtige, was du tun kannst ist, Hummelstern die Wahrheit zu sagen, das ist das, was du deiner Schwester schuldig bist!" Sturmkralle fauchte wütend: "Du kannst mich nicht dazu zwingen!" Er holte mit den Krallen aus, um Herbsttraum eine Backpfeife zu verpassen, doch die Heilerin packte seine Pfote, schleuderte ihn zu Boden u d nagelte ihn fest, dann sagte Sie mit bedrohlich ruhiger Stimme: "Doch kann ich!" Dann ließ Sie ihn los, und schubste ihn zum Ausgang: "Verschwinde!" Sturmkralle fauchte ein letztes Mal, dann ging er. Mitten in der Nacht wachte Sturmkralle abrupt auf, er schlich leise aus dem Lager und zu der Eiche, unter der er immer in seiner Schülerzeit Trost gesucht hatte, traurig ließ er sich nieder, dann sprach er zu dem Baum: "Herbsttraum hat recht, ich bin feige, ich habe Angst vor meinen eigenen Gefühlen, aber ich kann doch nichts dafür, Lichtkralle ist schuld, er hat mich doch so behandelt!" Er seufzte: "Ich habe aber doch auch Schuld, wieso habe ich zugelassen, dass ich so wurde... Das ich mich auf das Niveau meines Mentors herabgelassen habe!" Lange dachte er nach, und sah zu den Sternen, schließlich meinte: "Ja, ich muss es Hummelstern sagen, das bin ich Wolkenlicht schuldig. Ich weiß, ich werde verbannt werden, aber das ist nur richtig so. Ich werde Kirschenblüte, Fischjunges, Rabenjunges und Silberjunges sehr vermissen, aber ich bin ja selber schuld. Meinetwegen ist Wolkenlicht für ihr Leben mit Narben gekennzeichnet, Narben die ich ihr zugefügt habe!" Er schluckte, dann ging er wieder ins Lager zurück.

    14
    Am nächsten Tag rief Hummelstern alle Katzen zu einer Versammlung zusammen: "Ich habe eine Ankündigung zu machen, Brandschatten hat sich dazu entschieden, in den Bau der Ältesten umzuziehen. Und ich verkünde hiermit, dass der neue zweite Anführer des Aschenclans Sturmkralle sein wird!" Sturmkralle stand auf, er spürte wie Wolkenlicht ihm einen feindseligen Blick zuwarf, laut sprach er: "Es ehrt mich, aber ich bin dazu nicht geeignet, ich habe schlimme Dinge getan, von denen ich nun erzählen will. Wolkenlicht war nicht auf einer Reise, und die ganzen Narben, die Sie hat, haben einen Grund. Ich... Habe Sie ihr zugefügt!" Hummelstern und der gesamte Clan, ausgenommen Wolkenlicht und Herbsttraum, sahen ihn schockiert an, Sturmkralle sah zu Boden: "Ich habe Sie gefangen gehalten und Sie immer wieder geschlagen. Lichtkralle hat mich als Schüler auch immer wieder geschlagen, und ich wusste nicht, wie ich meine Gefühle ausdrücken konnte!" Hummelsterns Blick war verletzt, schockiert und voller Schmerz: "Wolkenlicht, stimmt das?" Wolkenlicht nickte: "Ja, ich habe es nicht erzählt, sozusagen als letzter Dienst!" Hummelstern sah zu ihrem Sohn: "Sturmkralle, du weißt, was nun passiert!" Sturmkralle nickte: "Ja, ich werde verbannt!" Kirschenblüte sah ihren Gefährten an: "Ich hab dir vertraut, wie konnte ich mich nur so in dir irren!" Mit dem Schwanz hielt Sie ihre Jungen zurück: "Leb wohl!" Sturmkralle nickte, dann ging er. Es war das letzte mal, dass der Aschen- und der Sumpfclan ihn sahen. 

Kommentare (2)

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Fatie &Co (74701)
vor 93 Tagen
Ja, ist es leider Windhauch. Ich schreibe am liebsten Geschichten, die auch ein Ende haben und bei denen man nicht noch ewig und drei Jahre wartet, bis fertig oder weiter geschrieben wird
Windhauch (57195)
vor 93 Tagen
Traurig :(
Ist das schon das Ende?