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An Bord der Titanic; Der Beginn einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte

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1 Kapitel - 899 Wörter - Erstellt von: Joline Cassandra Stark - Aktualisiert am: 2017-08-05 - Entwickelt am: - 56 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Teil 2 der Titanic Lovestory

    1
    Sam
    "Schaut mal wenn ich mitgebracht habe!"
    Nachdem ich die Titanic betreten hatte, wurde ich von einem kräftigen jungen Burschen namens Louis aufgegabelt, der mich zu meinem Quartier brachte und mich gleich ein paar Anderen vorstellte. Sie waren alle etwa in meinem Alter und mindestens genau so grün hinter den Ohren wie ich."Darf ich vorstellen das ist Sam, Sam das sind Cooper, Hugh vor dem musst du dich in Acht nehmen, Jack, Castor schliesse nie eine Trinkwette mit ihm ab, du verlierst garantiert, und das ist Billy. Den zu Letzt genannten schaute ich mir genauer an. Mir fiel auf, dass er der kleinste von allen war, nicht einmal das zwölfte Lebensjahr hatte er erreicht, so schien es mir. Doch Louis bemerkte meinen argwöhnischen Blick, welchen ich Billy zugeworfen hatte und so nahm mich dieser kurz zur Seite. "Er ist aus dem Heim geflohen, er dürfte gar nicht hier sein, also sag keinem was, verstanden? Sonnst kriegst du es mit mir zu tun."Louis eben noch so nettes Gesicht war jetzt ganz ernst geworden und er sah mir fest in die Augen. "Ich sag es keinem, wir wollen doch schliesslich alle nur nach Amerika", da ertönte plötzlich eine unglaublich lautes klingeln, welches den ganzen Maschinenraum erfüllte. Louis klopfte mir auf die Schulter und dann wandte er sich an die Anderen: "Los Jungs ihr habts gehört, an die Arbeit! Diese Blechdose kommt nicht von alleine nach New York!", und so schnappte ich mir eine Schaufel und begann die Kohle in die Öfen zu schaufeln. Nun nahm die Titanic Fahrt auf.

    Grace
    "Wie ich hörte hatte sie eine sehr lange und leidenschaftliche Beziehung mit dem Sohn der Copperfields, man sprach sogar von einer Verlobung, doch dann ist Colonel Astor aufgetaucht und sie wollte plötzlich nichts mehr von dem jungen Copperfield wissen", berichtete Lady Duff Gordon empört. " Ich kann das nicht nachvollziehen, Eric Copperfield soll doch ein sehr charmanter und äusserst gut aussehender Junge sein?"
    "Ach Miss Brown, sie haben anscheinend keine Ahnung. Hier geht es nicht um Gefühle, sondern um Geld. Die Copperfields, so munkelt man, sollen finanzielle Probleme haben und da hätte ich natürlich auch den steinreichen Astor gewählt" wandte Lady Duff Gordon ein, ich dagegen hörte dem Gespräch nur halb zu, denn es war einfach nur kindisch wie diese hochangesehenen Damen lästerten. Ich kannte Eric und Madelein um die es in diesem Gespräch ging. Madeleine welche auch einige Tische weiter hinten sass, war eine alte Bekannte von mir gewesen, aber ich mochte sie nicht wirklich. Meine negative Einstellung ihr gegenüber verstärkte sich nur noch mehr, als ich hörte was sie mit dem um einige Jahre älteren Astor hatte. Eric hingegen war ein sehr guter Freund und ein gerngesehener Gast bei meiner Granny und mir. Er und Madeleine waren wirklich einmal ein Paar gewesen, doch dann hatte sie John Jacob Astor geheiratet und nun war sie anscheinend in freudiger Erwartung, weswegen sich die Ladys mit denen meine Grossmutter und ich am Tisch sassen das Maul zerissen. Nach einiger Zeit wurde es mir dann zu viel des Guten und ich verliess die erste Klasse Lounge um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Ich lief einige Meter der Promenade entlang und lehnte mich über die Reling. Am Horizont war noch ganz leicht Southampton zu sehen, doch je kleiner es wurde desto mehr steigerte sich meine Freude England endlich verlassen zu können. Es war ein herrliches Gefühl den Wind in seinen Haaren zu spüren und die frische Meeresluft einzuatmen. "Miss? Sie sollten aufpassen, da geht es sehr tief runter und bis die Maschinen stoppen und man sie raus hollen könnte, sind sie vom gewaltigen Sog dieses 51000 PS starken Schiffes schon erfasst worden", bemerkte ein Mann im mittleren alter und gehobener Kleidung neben mir. "Sie kennen sich hier gut aus Sir", bemerkte ich . "Nun Miss, ich habe dieses Schiff gebaut", entgegnete er stolz." Dann müssen sie Mr. Andrew sein", gab ich klein bei, "und sie Mrs. Bowen nicht war? Ihre Grossmutter hat mir viel von ihnen erzählt."
    "Sie kennen meine Grossmutter? "
    "Das ist eine lange Geschichte", versuchte er abzuwimmeln, "aber hätten sie nicht Lust auf eine kleine Führung rund um das Schiff?" Ich warf einen kurzen Blick durch die Glascheibe in den Salon und suchte den Blick meiner Granny. Sie hatte mich schon die ganze Zeit beobachtet und nun warf sie mir einen gelangweilten Blick zu mit Andeutung auf die Damen, die neben ihr sassen. Ich warf ihr mein "Ich wünsch dir noch viel Spass" Lächeln zu und entschloss mich dann Mr. Andrew zu folgen.

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