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Für immer vergessen?

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1 Kapitel - 1.482 Wörter - Erstellt von: Tam.C - Aktualisiert am: 2017-08-03 - Entwickelt am: - 107 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Kapitel 1: „Die ersten Nachwirkungen.“

Last Time, you have read:
“Er träumt schon wieder von ihm.”-„Bitte Großonkel Ford.“-Er sah noch einmal auf die Erinnerungslöschungspistole und das was er vorhin eingegeben hatte. Bill Cipher.

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    Kapitel 1: „Die ersten Nachwirkungen.“

    Last Time, you have read:
    “Er träumt schon wieder von ihm.”-„Bitte Großonkel Ford.“-Er sah noch einmal auf die Erinnerungslöschungspistole und das was er vorhin eingegeben hatte. Bill Cipher.

    Mabel

    Besorgt sah ich Dipper an. Es war nun drei Wochen her, seit dem er Bill vergessen hatte. Er war wieder wie früher. Wie vor den Seltsamageddon. Doch dies hatte seinen Preis. Er hatte das wohl wichtigste vergessen, was ihm je passiert ist. Und ich machte mir immer noch Vorwürfe.
    Doch jetzt gerade saßen wir zwei hier im Matheunterricht. Mich interessierte es nicht die Bohne, aber es war Dippers Lieblingsfach.
    Unser Thema war gerade Dreieck. Ich konnte kotzen bei diesen Thema. Und nicht nur weil es Mathe ist. Ich konnte Dreiecke wirklich nicht mehr sehen.
    Unser Lehrer zeichnete gerade eins an die Tafel. Es hatte in etwa die gleiche Form wie Bill. Es fehlten nur noch das Auge, sein Zylinder und die Fliege.
    Während ich mir Bill vorstellte sprach unsere Lehrerin Dipper an. „Mister Pines, ist mit ihnen alles okay?“ verwundert schaute ich zu meiner linken. Tränen liefen meinen Bruder über die Wangen. „Ich weiß nicht.“ Murmelte er. Ich sprang auf, um ihn schnell raus zu bringen. Er wurde sowie so schon oft genug von den anderen gemobbt, das würde dies nur verschlimmern.
    „Mein Bruder hat einen kleinen Nervenzusammenbruch. Ich werde ihn nach Hause bringen.“ Dies war das Stichwort für unsere Lehrerin. Denn unsere Eltern hatten die Lehrer informiert, dass Dipper psychisch instabil war und es ihn im nächsten Moment total schlecht gehen kann. Deshalb war er auch für ziemlich lange Zeit nicht mehr zur Schule gekommen.
    Im Klassenraum begannen die anderen zu tuscheln, als ich unsere Sachen sowie Dipper nahm und hinaus eilte.
    „Aber Mabel. Mir geht es gut.“ Sagte er und wischte sich dabei über die Augen. „Das sehe ich.“ Dennoch hielt ich nicht an und wir liefen schnell zum Eingang.
    Draußen angekommen ließ ich ihn los und gab meinen Bruder seine Tasche. „Lass uns einfach nach Hause gehen.“

    Seit Dippers letztem Zusammenbruch, wurde er zu Hause unterrichtet. Unsere Eltern hatten einfach zu viel Angst um ihn. Er selbst verstand den Grund nicht. Doch er hatte nicht viel zu sagen. Ich war ebenfalls der Meinung, dass es für ihn das Beste wäre. Und genau deshalb entschied ich mit meinen Eltern, das Dipper und ich erstmals nicht zurück nach Gravity Falls fahren. Denn dort gab es zu viele Erinnerungen an Bill.
    „Dipper?“ fragend betrat ich das Zimmer meines Bruders. Ich sah ihn auf den Boden sitzen. Überall um ihn herum sah ich Blätter mit Dreiecken. Ziemlich viele von ihnen hatten ein Auge und sahen aus wie Bill. Ein paar Blätter waren mit der Prophezeiung bemalt.
    Ich war total erschrocken und japste nach Luft. „Dipper. Was-was hast du-.“ Ich konnte noch nicht mal meinen Satz beenden. „Mabel. Weißt du etwas über dieses Dreieck?“ fragte er mich sofort und war so schnell bei mir, dass ich es noch nicht mal richtig mitbekam.
    Er packte mich an den Schultern und schüttelte mich leicht. „Nein!“ keifte ich und schaffte ein paar Schritte abstand. „Doch! Du weißt etwas. Sag es mir!“ befahl er. „Ich weiß nichts!“ Dipper sah mich wütend an und schob mich dann aus seinem Zimmer.
    „Dipper ich-.“ Gleich darauf schlug er mir die Tür vor der Nase zu.
    „Was zum-.“ In letzter Zeit benahm er sich komisch und jetzt wusste ich auch den Grund dafür.
    Schnell lief ich die Treppe runter, um ins Wohnzimmer zu gelangen. Meine Mutter sah mich schon verwirrt an. „Mabel was ist los?“ „Wir müssen sofort Großonkel Ford holen. Dipper versucht sich zu erinnern. Er malt Bill auf Blätter. Er ist total besessen.“ Erzählte ich aufgewühlt. Nebenbei lief ich im Zimmer immer wieder auf und ab.
    Durch den Zustand von Dipper hatte meine Mutter die Arbeit von zu Hause gemacht. Sie war Architektin und konnte dies tun. Doch es war schon beeindruckend, wie sie den ganzen Stress aushielt.
    „Ich werde Stanford sofort anrufen.“ Sagte sie und ich schaute ihr einfach hinter her. Meine Mutter ging wahrscheinlich in die Küche um zu telefonieren. Dort konnte sie sich sicher sein, das Dipper die Gespräche nicht mitbekam. Denn meistens handelten diese von ihm.
    Ich setzte mich erschöpft auf die beige Couch, auf der bis gerade noch meine Mutter saß. Klar Dipper war anstrengend, das war er schon vorher, aber gerade im Moment wusste ich nicht ob ich es noch länger durch halte. Jetzt weiß ich zu mindestens etwas wie er sich damals gefühlt hat, wo er immer auf mich aufgepasst hat.
    „Mabel!“ rief meine Mutter nach mir. Schnell stand ich auf und verließ das Wohnzimmer um in die Küche zu gehen. Dort stand meine Mutter das Telefon in der Hand. „Stanford möchte mit dir sprechen.“ Erklärte sie ihr Rufen. Ich nickte und nahm ihr das Telefon aus der Hand.
    „Ja?“-„Mabel, erzähl mir bitte genau was Dipper macht.“ Bat er mich. Ich nickte, obwohl ich wusste, dass er es nicht sah. „Er zeichnet Bill auf Blätter. Er zieht sich zurück. Und er hat mich heute nach ihm gefragt. Großonkel Ford, könnte es sein, dass der Erinnerungslöschungdiengbums nicht funktioniert hat.“ Ich hörte ihn kurz Husten. Mein Blick huschte kurz zur meiner Mutter. Sie sah besorgt aus. Und immer wenn sie besorgt war machte sie Essen. Genau wie jetzt. Sie war gerade dabei Essen für Dipper zu zubereiten, da er so wenig aß.
    „Nein, ich glaube das es einer der Nachwirkungen. Ich vermute das Bill eine sehr wichtige Rolle für Dipper gespielt hat. Und diese ist nun nicht mehr da. Er versucht mit allen Mitteln, diese verschwundene Erinnerung wieder herzustellen. Ihr solltet so bald wie möglich zurück nach Gravity Falls kommen.“ Riet er mir. Doch ich war anderer Meinung. „Aber Großonkel Ford. Ich finde nicht das Dipper wieder nach Gravity Falls gehen sollte. Dort ist es ein viel größeres Risiko das Dipper sich erinnern könnte.“ Gab ich meine Gedanken preis. „Ich verstehe deine Bedenken Mabel. Doch hier würde er sich auf ganz andere Menschen konzentrieren. Hier hat er doch Freunde. Seine Aufgabe würde sich nicht mehr darin befinden, diese gelöschte Erinnerung wieder herzustellen. Und zu Not könnte ich ihn diese dann wieder löschen.“ Erklärte er mir. Nun verstand ich seine Beweggründe. Dipper hätte Ablenkung. Und ich müsste mich nicht nur um ihn kümmern. „Ich glaube du solltest das noch mal mit Mama klären.“ Ich gab meiner Mutter das Telefon, während sie weiter kochte und mit Ford anfing zu reden. Ich ging ich in mein Zimmer. Es war gegenüber von Dipper, am Ende des Flurs.
    Ich ließ mein Blick kurz noch zur der geschlossenen Eichentür huschen. Dipper hatten darauf mehrere Zettel und Schilder geklebt. Auf einigen Stand, das man draußen bleiben sollte. Oder kein Zutritt für Mädchen. Auf einen anderen stand sogar Mabel nicht reinkommen.
    Tja seit den Seltsamageddon hat sich einiges geändert. Obwohl die Tatsache das ich immer noch kein Freund hatte, hat sich kein bisschen verändert. Nicht schon allein wegen Dipper. Der ist seitdem sogar Bi.
    Mich stört das ja nicht wirklich. Aber wegen wem er Bi ist, das nervt mich gewaltig.
    Laut schlug ich die Tür meines Zimmers hinter mir zu. Derjenige ist aber ein Glück schon Tod. Weshalb ich mir darüber keine weiteren Gedanken machen musste.
    Hätte ich dort gewusst was später alles passieren würde, wäre ich ganz anderer Meinung gewesen.

    Next Time, you will read:
    Kapitel 2: „Zurück nach Gravity Falls“
    „Sieh doch, das alte Schild!“- „Hey Kidos!“- „Ich bin nicht krank, also lasst mich in Ruhe!“((ebol))

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