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MMFF - The ghost inside

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4 Kapitel - 3.091 Wörter - Erstellt von: Arichen - Aktualisiert am: 2017-08-05 - Entwickelt am: - 309 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine MMFF, alles zu Regeln und wie ihr mitmachen könnt findet ihr hier:

http://www.testedich.de/quiz49/quiz/1500898354/MMFF-The-ghost-inside-Allgemeines

Schwarz ist Arichen.
Navy ist Blue.

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    Prolog

    Dunkel und still lag das Gebäude vor ihnen. Einzig beleuchtet durch die gellenden Blitze am wolkenverhangenen Nachthimmel. Nachbarn hatten von seltsamen Lichtern und Schatten berichtet. Die letzten, die das Haus betreten hatten, waren nicht wieder gesehen worden. Etwas ging dort um. Etwas, das es auf Menschenleben abgesehen hatte.
    Darum waren sie hier. Das Geheimnis lockte sie egal ob ihnen das gleiche Schicksal drohte. Vorsichtig öffnete der Voranlaufende die Türe. Leise quietschend gab sie die Sicht auf das Innere frei. Schemenhaft konnte man die abgedeckten Möbel erkennen. Leichter Modergeruch schlug den kühnen Erkundern entgegen. Mit wachsamen Blicken betraten sie den Eingangsbereich des Hauses. An den Wänden hangen alten Bilder, allerdings so lebensecht, dass es ihnen kalte Schauer den Rücken hinunter jagte. Kam es ihnen nur so vor oder war es dunkler und kälter geworden? Trotz der Beklommenheit, trotz der Bedrohung gingen sie voran…
    „Oh, neues Spielzeug. Ich dachte nicht, dass so schnell neues kommen würde.“, kam es von einer recht emotionslosen Stimme. Mit dem Aufzucken eines Blitzes erkannten die Recken eine Gestalt am anderen Ende des Ganges. Groß und doch recht schlacksig wirkte sie. Sein langes Haar war zu einem Pferdeschwanz gebunden und schien unheilverkünden zu schwingen. Bei jedem Blitz konnte man sein emotionsloses Gesicht sehen. Er löste sich aus dem Türrahmen und ging auf die kleine Gruppe zu. Diese wich immer weiter zurück. Sie fühlten sich wie Beute, die in die Ecke gedrängt wurde.
    „Nur keine Angst. Ihr werdet ganz viel Spaß mit mir haben. Eure Haut wird sich gut als Leder machen.“
    Mit diesen Worten zog der Fremde sein Schwer und begann mit seinem grausamen Werk. Nachbarn brichteten später von gellenden Schreien und Handabdrücken an den Fenstern. Als man allerdings am nächsten Tag vorbeischaute fand man keine leichen und zunächst auch keine Blutspuren. Doch im Wohnzimmer fand man eine blutige Botschaft:

    „Dies ist nur der Anfang. Die Menschheit wird in ihrem eigenen Blut untergehen.“

    Ein paar Jahre später

    Lächelnd ging sie durch die Ausstellung. Es freute sie, dass die neuen Exponate schon aufgestellt waren. In wenigen Minuten würden die Türen öffnen und ein Strom an Besuchern würde die Ausstellung bewundern. Es freute die kleine Blonde, dass ihr Vorschlag, eine Ausstellung über Aberglaube in verschiedenen Kulturen, umgesetzt wurde.
    Die Türen des Museums öffneten sich und ließen den ersten Strom der Besucher ein. Gut gelaunt stand sie am Rand.

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    ((navy))Nervös ließ sie sich vom Schwarm der Besucher in den Ausstellungsraum schieben. Trotz ihrer Verkleidung war sie nervös, sie musste endlich
    Nervös ließ sie sich vom Schwarm der Besucher in den Ausstellungsraum schieben. Trotz ihrer Verkleidung war sie nervös, sie musste endlich anfangen, ihre Rolle zu spielen. Dann würde die Nervosität schwinden. Weshalb sonst, hatte sie sich für Ginny entschieden? Sie war selbstbewusst und mutig, zwei Dinge, die sie niemals sein würde.
    Für ihre Haare hatte sie eine Perücke benutzt, da ihre Haarfarbe wirklich weit von Ginnys feurigem Rot entfernt war. Kontaktlinsen trug sie keine, ihre Augen waren ja schon braun und sie wollte heute nicht zu sehr auffallen. Ihre Kleidung war schlicht und bunt, nicht ganz ihr Stil. Sie seufzte und schlenderte zum ersten Stück. Warum noch einmal verbrachte sie ihren 20. Geburtstag hier, im Museum? Vielleicht um sich nicht so allein vorzukommen, ja, das konnte es sein. Ihre Mutter hatte zwar eine Karte geschickt, aber darauf fand sie einen bräunlichen Fleck, der stark nach Whisky roch. Seit wann war ihrer Mutter alles so… egal, dass sie ihrer Tochter nicht einmal mehr eine ordentliche Karte schicken konnte? Wann war ihr Leben so aus den Fugen geraten? In Gedanken schwor sie sich, bald mal wieder zu hause vorbei zu sehen. Ihre Mutter brauchte unbedingt Hilfe und allein würde sie nicht auf diese Idee kommen.
    Gerade rechtzeitig sah sie auf, um einen Blick auf die blonden Locken zu erhaschen, bevor sie den dazugehörigen Menschen - eine junge Frau, die offenbar zum Inventar des Museums gehörte - um rannte. “Es tut mir Leid!”, drang eine Stimme - ihre eigene?- an ihr Ohr. Wieso klang sie wieder so unsicher? Wann war ihre Rolle gefallen?
    Sie reichte der Blonden die Hand, um ihr aufzuhelfen.


    Sie hatte ja eigentlich mit allem gerechnet, aber nicht auf dem Boden zu landen. Kari blickte ihren Gegenüber voller Erstaunen an. Stand ihr gerade Ginny Weasley gegenüber? Bei genauerem Hinsehen erkannte sie, dass es sich um eine Verkleidung handelte und vor allem, dass diese Ginny die Hand nach ihr ausstreckte. Hastig nahm sie die Hand und stand auf.
    „Es tut mir Leid!“, sagte eine unsichere Stimme, die nicht allzu sehr zu der originalen Ginny passte. Dennoch fand sie ihre Gegenüber sympathisch.
    „Sie müssen sich nicht entschuldigen. Zwar hatte ich mir den Ansturm etwas unspektakulärer vorgestellt, aber ich hätte besser aufpassen sollen.“, mit ruhiger Stimme versuchte sie die Anspannung von dem Mädchen zu nehmen. Allerdings klappte es mehr schlecht als recht. Die Ginny zeigte einen Hauch von Röte und die schwachen Abwehrversuche machten ihr klar, dass sie wohl anders an die Sache rangehen sollte.
    „Ich bin Hikari Kuromiya, aber du kannst mich Kari nennen.“, sagte sie lächelnd zu ihrem rothaarigen Gegenüber. Ob das wohl ihre natürliche Haarfarbe war? Auf jeden Fall war es interessant mal wieder einen Cosplayer, vor allem außerhalb Japans. Wobei, auf diesen Conventions fand man sie ja, nur nicht im Alltag. Aber sie musste zugeben, es war eine willkommene Abwechslung. Noch in ihren Gedanken musste sie unwillkürlich etwas kichern. Amerika war nun doch etwas anders als ihre Heimat.

    Nervös biss sie sich auf die Lippe. Hatte sie etwas falsch gemacht? Warum kicherte die Blonde so? “Ich bin… Yuki Smith”, sie versuchte sich an einem Lächeln und flüchtig erhellte ein zaghafte Bewegung ihre glatten Züge mit dem asiatischen Einschlag. Sicher würde sie wegen dem ungewöhnlichen Namen fragen. Jeder tat es, sogar der Dozent hatte sich einen Witz erlaubt, als er sie zum ersten Mal angesprochen hatte. Sie schloss die Augen kurz, um sich zu sammeln. “Konzentrier' dich!”, schallte die Stimme ihrer ehemaligen Klassenlehrerin aus der ersten Klasse durch ihren Kopf. Damals war es noch leicht gewesen, unter Menschen zu gehen. Damals brauchte sie keine Rolle, um sich dahinter zu verstecken. Was hätte Ginny jetzt getan? Sicher hätte sie nicht stumm auf das Unausweichliche gewartet. Sie schlug die Lieder wieder auf und sah Kari urverwandt an. “Ich finde deinen Namen sehr schön!”, hoffentlich konnte sie so von sich ablenken. Ihr Gegenüber wirkte ehrlich erfreut: “Dankeschön. Yuki ist aber auch nicht übel” Ginny hätte sich doch sicher gefreut, wenn ihr jemand ein Kompliment gemacht hätte. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, sie wirkte entspannter. Vielleicht sollte sie später noch einmal darüber nachdenken, Schauspielerin zu werden. In einer Rolle schien ihr alles möglich. Doch zuerst musste sie sich auf das hier und jetzt konzentrieren, das hieß, sie musste dieses Gespräch weiterführen. “Als was arbeitest du?”, wenn Hikari ihr plötzlicher Stimmungswechsel erstaunte, wusste sie es erstaunlich gut zu verbergen. “Ich bin Kuratorin und Historikerin hier im Museum. Was machst du?”, man merkte ihr an, dass sie ihren Beruf mochte. Das war heutzutage wirklich selten. “Das klingt wirklich spannend. Ich studiere noch und helfe in der Bücherei aus. Nicht gerade zum Vorzeigen”, leicht verlegen senkte sie den Blick. Das war falsch. Sie arbeitete als Schauspielerin, als Hauptdarstellerin in ihrem eigenen Leben. Einem Leben, gefüllt mit Lügen.

    Sie musste lächeln. Nur zu gut erinnerte sie sich an ihre eigene Studiumszeit. Zu gut, um wahr zu sein und vielleicht etwas sehr wild. Kurz musterte sie Yuki noch einmal.
    „Du bist aus Japan, oder?“, fragte sie immer noch lächelnd.
    Dem verwirrten Blick Yukis folgte die Erklärung, dass ihre Mutter Japanerin war. Hikari fühlte, dass sich hinter dieser Mutter mehr verbarg, denn wenn sie sich nicht irrte, stand in Yukis Augen etwas Enttäuschung geschrieben. Sie ging lieber nicht darauf ein, schließlich wollte sie niemanden quälen.
    „Soll ich dich vielleicht etwas herumführen? So zu sagen, eine kleine Privatführung.“, fragte sie grinsend und sah wie ihr Gegenüber überlegte, was es dazu sagen sollte. Schließlich kam mit einem kleinen Nicken das Einverständnis für die Führung.
    „Dann folge mir doch bitte und wenn du irgendwelche Fragen hast, dann stelle sie einfach, ja? Es beißt dich ja niemand, im Gegenteil.“
    Lächelnd begann sie die Führung durch die neue Ausstellung und erklärte die Bedeutung verschiedener Exponate. Man konnte die Begeisterung in ihrer Stimme hören und auch ihre Bewegungen zeigten deutlich, dass sie sich hier im Museum nicht nur wohlfühlte, nein, sie zeigten eine Art von Stolz und Hoheitsgefühl. Für Kari war das Museum, ihr Palast. Hier konnte sie sagen, was wo und wann ausgestellt wurde. Ab und an beantwortete sie auch Fragen der anderen Besucher, aber meistens die von Yuki.

    3
    ((navy))Ihre Schritte führten sie durch die endlosen, düsteren Gänge, immer weiter, immer tiefer. Wo sie wohl landen würde? Vielleicht fand sie ja
    Ihre Schritte führten sie durch die endlosen, düsteren Gänge, immer weiter, immer tiefer. Wo sie wohl landen würde? Vielleicht fand sie ja heute endlich eine Folterkammer. Oder sie traf mal wieder einen der anderen, die hier lebten. Das Haus war groß, da war es schwer, sich zufällig über den Weg zu laufen.
    Aber alle paar Wochen sahen sie sich schon und dann redeten sie manchmal, manchmal prügelten sie sich auch. Es war langweilig, wenn keine Menschen kamen. Hoffentlich war es bald wieder so weit, dass die Wagemutigen kamen. Sie vermisste die Schreie und den Geschmack des Blutes auf ihren trockenen Lippen. Sie war zwar kein Vampir, aber seit sie mal von einer hübschen griechischen Sklavin getrunken hatte, konnte sie sich manchmal einfach nicht zügeln.
    “Harry”, eine kalte schneidende Stimme brachte sie zum Halten. Etwas geschah mit ihrer Mimik, während sie antwortete: “Kasai… Wie lange ist es her, dass wir uns gesehen haben?” Sie hielt den Kopf gesenkt, musste erst noch entschlüsseln, was mit ihrem Gesicht geschah. Sie durfte dem anderen keine Schwäche zeigen, das könnte fatal enden. Hier - in diesem heimgesuchten Haus- waren nicht mal die verfluchten Seelen sicher.
    Auch wenn sie es nie zugeben würde, sie hatte Respekt vor dem Hünen. Respekt kam Furcht viel zu nahe. Vor allem, wenn man es laut aussprach.
    “Erst ein paar Tage”, sie bewunderte ihn dafür, dass er so oft so kalt war. Noch etwas, das niemals jemand erfahren durfte.
    Endlich hob sie den Blick und sah ihn urverwandt an. “Es kam mir länger vor” Sie lächelte.


    Er hasste unangekündigten Besuch. Ruhe und Einsamkeit waren die Dinge, die er liebte und nun kam sie schon wieder. Sie war doch erst dagewesen und hatte ihn genervt. Kühl betrachtete er die Weißhaarige, viele mochten ihr verfallen, aber er war nur genervt von ihr. Naja, eigentlich nicht von ihr persönlich, sondern einfach, dass noch jemand da war. Würde er sie nicht so gut kennen, dann hätte er ein neues Opfer. Bei diesem Gedanken musste er grinsen. Wie schön es jetzt wäre jemanden zu zerstückeln oder zu häuten. Nein, er riss sich zusammen und musterte die große Frau ihm gegenüber.
    „Was willst du schon wieder hier? Hast du keine Kinder mehr für deinen seltsamen Drang?“, fragte er sie abwertend. Am Anfang war auch er ihrem Charme verfallen, aber die Zeiten waren vorbei. Heute betrachtetet er sie eher abwertend, man sollte Menschen lieber dezimieren und sich nicht mit ihnen vergnügen. Manchmal fragte er sich, ob Harry nicht irgendetwas verbergte, aber es war auch egal. Sollte sie sich ungebührlich verhalten dann würde sie so enden wie die Menschen in diesem Haus. Er lachte laut. Ja, etwas Spaß würde ihn jetzt sehr erfreuen.

    Sein Lachen erfüllte den Gang, doch selbst sie merkte, dass es keine Wärme verbreitete und nicht zum Mitlachen rief. “Ich bin in letzter Zeit nicht raus gekommen, um mir jemanden zu fangen” Das Lachen war kalt und gefühllos. Es könnte auch von einem Psychopathen aus der Gummizelle stammen. Ein Bild schlich sich vor ihr inneres Auge. Vom Rand ihres Bewusstsein kroch es hervor, drängte immer weiter voran, bis es ihre Aufmerksamkeit erregte und sie es zu sich heran zog. Immer näher kam, immer weiter drang es in sie ein, flutete ihre Gedanken.
    Sie stand in einem Raum, einem dunklen Raum. Die Wände, der Boden und sogar die Decke waren mit weißem Stoff gepolstert. Fenster gab es keine, sie fuhr herum, als die schwere Stahltür zuschlug. Doch als ihr hastig umherhuschender Blick zum Ruhen kam, war da keine Türe, kein erlösender Ausweg aus dem Weiß um sie herum. Stattdessen stand dort ein Mann, er mochte höchstens Ende 20 sein. Kannte sie ihn? Es war ihr egal. Alles war egal. Sein Oberkörper war in eine Zwangsjacke gedrückt wurden, aus der er sich gerade mühelos befreite. Dann fing er an zu lachen. Es ging einem durch Mark und Bein. Sie wusste, dass es nicht möglich sein durfte, aber dieses Lachen erzählte von grausamen Taten, von Blut und von menschlichen Schreien, von schrecklichen Dingen, die er getan hatte und sie wusste nicht weshalb, aber es gefiel ihr.
    Gedämpft drang Kasais Stimme zu ihr durch. Sie musste abgedriftet. Ein Tagtraum, ein beeindruckend echter Tagtraum. Alles hatte so real gewirkt, dabei war es doch nie geschehen. Oder etwa doch?
    Damit würde sie sich später befassen müssen. Zuerst musste sie die Frage klären, was ihr Gesprächspartner gerade von sich gegeben hatte. Wahrscheinlich war es sowieso nichts allzu wichtiges gewesen, aber man konnte nie wissen. Sie beschloss, einen Schuss ins Blaue zu wagen, sich vom Verlauf des Gesprächs zu entfernen. “Waren wir jemals zusammen in einem Irrenhaus?” War es ein Tagtraum oder eine unterdrückte, neu ans Tages- oder in ihrem Fall eher Dämmer- licht tretende Erinnerung? Harry wusste nicht, was sie mehr beunruhigen würde.


    Rückblende

    Vor einigen Jahrzehnten hatte er sein Haus einmal verlassen, dabei wollte er nur wissen wie seine Opfer lebten. Tja, er bekam es mit seiner leicht mörderischen Art hin, dass er ins state hospital for the criminally insane eingewiesen wurde. Noch heute ist er dort eine Berühmtheit, denn er lachte nur über die Maßnahmen der kleinen Menschen. Selbst als er in Zwangsjacke und Gummizelle gesteckt wurde, lachte er nur. Aber kein Lachen von einem kranken oder verrückten Menschen, nein, es war ein durch und durch schauerliches Lachen. Schrecklicher als alles, was man zu Halloween zu hören bekommt. Es sprach von Mordlust und dem Versprechen, allen hier ein Ende zu bereiten.
    Nach einigen Tagen wurde er in eine normale Zelle gesteckt, wobei keiner der heutigen Zeit, es als normal betrachten würde, Geistigkranke hinter Stahltüren einzuschließen. Kaum waren sie draußen, fing er wieder an zu lachen und streifte sich die Jacke ab. Nun, besser er löste sich auf und ließ die Jacke fallen. Mit einigen schnellen Blicken bemerkte er, dass er nicht alleine in seiner Zelle war. Noch mehr zum Töten, oder? Nein, halt. Er spürte, dass sie kein Mensch war, aber was machte ein anderer Dämon hier? Noch dazu so ein anziehender? Grinsend ging er zu ihr hinüber und wurde dafür mit einem leichten Lächeln belohnt. Tief in seinem Inneren hörte er eine Stimme, die ihn warnte sich auf diese Frau einzulassen, aber er konnte es nicht. Er musste sie haben, sie sollte die Seinige sein. Er würde sie sich nehmen, egal wie…
    Scheinbar war sie ihm auch nicht abgeneigt, zumindest wenn er ihrem Lächeln trauen konnte. Wie schön für ihn, je näher er ihr kam, desto größer wurde sein Verlangen. Eigentlich hätten sämtliche Alarmglocken in ihm schrillen müssen. Keine Frau würde jemanden, in dieser Situation, so schnell zum Zug kommen lassen. Doch sie zog ihn zu sich und küsste ihn und er wusste, dass es in diesem Augenblick das Richtige war. Sanft strich er über ihren Körper, er spürte die Muskeln unter seinen Händen und grinste. So gefiel ihm ein Körper, nicht zu viel und nicht zu wenig. Er küsste sie und dann… Die ganze Welt schien wie in Nebel gehüllt. Es schien ihm als hätte sich sein Bewusstsein zurückgezogen. Das einzige, was blieb, war die Erinnerung an ihren Geruch und das Wissen, dass sie es gemeinsam aus der Psychiatrie geschafft hatten.
    Kaum dass sie draußen waren, verabschiedete sie sich schon und verschwand in der Dunkelheit. In diesem Moment begann sich sein Bewusstsein wieder zu regen und er blickte sich um. Ein kurzer Blick auf seine Hände verriet ihm, dass ihre Flucht nicht gerade gewaltlos vonstatten gegangen war. Mit dieser Vermutung sollte er Recht behalten, nur einen Tag später konnte es das ganze Land in den Zeitungen lesen. Alle Pfleger, Ärzte und sogar Patienten wurden niedergemetzelt. Selbst gestandene Polizisten konnten sich nicht an solch ein Massaker erinnern. Die Opfer waren zum Teil gehäutet worden. Manche fand man in unsäglichen Stellungen. An Betten gebunden, durchgeschlitzte Kehlen und entweidete Leichen. Noch heute spricht man von diesem Massaker.

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MMFF - The ghost inside
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2017-07-24
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (3)

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Arichen ( von: Ariche)
vor 136 Tagen
Das darfst du bestimmen.
Blu3D1r3x ( von: Blu3D1r3x)
vor 136 Tagen
In welche Richtung soll das Kapitel gehen?
Arichen ( von: Ariche)
vor 138 Tagen
Wir fangen an, Blue, wenn dein zweiter eingetragen ist.