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Akatsuki - Meisterin der Puppen

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1 Kapitel - 20.992 Wörter - Erstellt von: HateLove1994 - Aktualisiert am: 2017-07-21 - Entwickelt am: - 299 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist meine Fortsetzung zu Akatsuki - Siegel der Emotionen.

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    Name: Ayame Gurogati

    Aussehen: Du warst klein mit hellen Augen und kurze, rote Haaren, die immer unordentlich waren. Egal wie oft du sie bürstet. Du trugst fast ausschließlich Kleider. Am liebsten in bunten Farben.

    Für dich war es vollkommen normal bei Akatsuki aufzuwachsen und dort zu leben. Du kamst mit allen zurecht. Auch das deine Eltern nicht „normal“ waren, kanntest du nicht anders. Du hattest von beiden deine Gaben geerbt. Von deinem Vater, Sasori, deine Puppenspieler Fähigkeiten, aber da du kaum Chakra hattest, konntest du sie nicht nutzen. Und von deiner Mutter, Sarana, deine visuellen Fähigkeiten. Alle mochten dich. Niemand der dich traf konnte sich deiner ungestümen Art entziehen. Du besaßest auch ziemlich viele Freiheiten und wurdest kaum getadelt. Nur wenn du dich zu weit von eurem Zuhause entferntest. Du verstandst nicht warum sie sich deswegen so aufregten. Du konntest dich doch wehren. Einmal als du alleine warst, hast du einen dieser lustigen Mäntel gemopst und wolltest gerade damit verschwinden. Doch kurz vor dem Ausgang kamen dir deine Eltern entgegen. Sie sahen dich sofort mit dem Mantel. Das war das einzige Mal das du richtig Ärger bekommen hast. Und das du Hausarrest bekommen hattest. Seitdem lässt man dich kaum noch alleine. Aber das stört dich wenig.

    An deinem zwölften Geburtstag schaffst du es endlich wieder dich davon zu stehlen. Alle sind in Auffuhr. Du weißt zwar nicht warum, aber du nutzt die Chance. Fröhlich rennst du raus und in den Wald. Du läufst zu deinem Lieblingsplatz an einem kleinen Bach. Doch diesmal sind dort noch andere. Und sie haben dich zuerst wahrgenommen. Als du fröhlich auf die Lichtung läufst, bleibst du abrupt stehen. Die Menschen sitzen an deinem Platz. Eine mit schwarzen Haaren stand auf, und kam auf dich zu. Angstvoll blickst du in die riesigen silbernen Augen. „Woher kommst du, Kleine? Hier ist doch weit und breit kein Dorf. Wie heißt du denn?“ Eingeschüchtert antwortest du: „Ich bin Ayame und ich wohne hier in der Nähe.“ „Alleine?“ Du schüttelst den Kopf. „Meine Familie wohnt auch dort.“ Langsam versiegt deine Angst vor ihnen und du beginnst mit dem großem Hund zu spielen, den sie dabei haben. Währenddessen besprachen die anderen sich. Soweit du verstandst kam der einen Frau dein Chakra sehr bekannt vor. Und du hörtest auch mehrmals die Namen anderer Mitglieder deiner Familie. Du fingst an dir Sorgen zu machen. Außerdem wurde es schon dunkel. >Mama macht sich bestimmt schon Sorgen. Ich sollte gehen. < Doch soweit kam es nicht. Kaum warst du aufgestanden um nach Hause zu gehen, standen die anderen um dich herum. Der Hund hielt dich zurück, als am Rande des Waldes Gestalten auftauchten. Du erkanntest deine Eltern und die anderen Mitglieder deiner Familie sofort. Als du zu ihnen laufen wolltest, wurdest du festgehalten.

    Sarana's Sicht:

    Du warst geschockt. Deine süße, kleine Ayame. Deine wunderbare Tochter. Inmitten von Konoha Ninjas. Du sahst, wie sie versuchte zu dir zu gelangen. Hörtest, wie sie nach dir rief. Du sahst auch einige ehemalige Freunde wieder. Einer nahm deine Kleine auf den Arm und sie rannten los. Ohne groß nachzudenken ranntest du hinterher. Du wolltest nur um jeden Preis, Ayame zurück. Doch bevor du sie erreichst, hat Sasori dich mit seinem Chakra eingefangen. Unfähig dich zu bewegen musst du mit ansehen wie sie verschwinden, in Richtung Konoha. Und mit ihnen, Ayame. Du spürtest wie Sasori zu dir trat und einen Arm um dich legt. „Wenn du jetzt deinen Emotionen freien Lauf lässt, bringst du Ayame nur unnötig in Gefahr. Sie werden ihr nichts zuleide tun. Sie ist noch ein Kind.“ Du drehst dich zu Sasori um und siehst ihn an. Ein Schluchzen entfährt dir. Du hast dich nicht mehr so gefühlt, seit Sasori dir damals seine Geschichte erzählt hat. Er lässt dich aus seinem Jutsu frei und du nutzt die Chance. Schwingst dich in die Luft. Du weißt das es schon zu spät ist, dennoch versuchst du es. Erst als in der Ferne Konoha auftaucht, hältst du an und drehst nach kurzer Zeit schweren Herzens um.

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    Du verstandest das alles nicht. Warum nahmen sie dich mit? Warum schienen sie so eine Angst vor deiner Familie zu haben? Sie liefen lange und schnell. Zwischendurch meintest du deine Mutter zu hören, wie sie flog und nach dir suchte. Aber die anderen hatten dich so schnell ins Gebüsch gezerrt das du dir nicht sicher warst. Irgendwann musstest du eingeschlafen sein. Du erinnerst dich nicht daran wie du hergekommen warst. In das weiche Bett in dem du lagst. Du wusstest nur das es nicht deines war. Du wolltest nur nach Hause. Du springst auf und läufst panisch aus dem Haus. Lange irrtest du im Dorf herum, bis du dich irgendwann in ausgestorbenen Straßen wiederfandst. Du konntest sie nach dir rufen hören. Diese ganzen fremden Stimmen. Du läufst immer tiefer in diese leeren Straßen. Irgendwann kannst du nicht mehr weiter und setzt dich auf eine Veranda, um zu verschnaufen. Du döst ein. Du schreckst auf als es dunkel und kalt wird. Außerdem steht jemand vor dir. Eine distanzierte Stimme fragt dich: „Was machst du hier, Kleine? Du solltest nicht hier sein.“ Du sprangst auf. Diese Stimme kam dir vertraut vor. Und auch diese Aura der Kälte und Distanz. „Itachi? Bist du das?“ Hoffnungsvoll schaust du zu dem schwarzen Schatten auf. „Itachi ist nicht hier. Er ist ein Abtrünniger. Ich bin Sasuke.“ Er ging an dir vorbei und öffnete die Tür. Als du ihm nicht hinein folgst, hebt er eine Augenbraue. „Willst du lieber draußen schlafen, Kleine?“ Du schüttelst den Kopf und schlüpfst in das warme Haus.

    Bald sitzt du mit einem warmen Tee vor dem Ofen und schaust gedankenverloren in die Flammen. „So, jetzt erzähl mal. Wer bist du? Wo kommst du her? Ich habe dich hier noch nie gesehen. Und warum hast du nach Itachi gefragt?“ Du antwortest nicht gleich. Zögernd beginnst du. „Ich bin Ayame Gurogati. Und ich weiß nicht genau wo zuhause ist. Ich bin, an meinem zwölften Geburtstag, rausgegangen zum Spielen. Und dann waren da diese Leute und ich habe gespielt und als Mama und Papa kamen, waren sie total anders. Und dann haben sie mich mitgenommen.“ Du fingst an zu weinen. „Ich vermisse meine Mama.“ Unbeholfen versucht er dich zu trösten. Als du schließlich aufhörst zu weinen, fragt er dich vorsichtig nach Itachi. Schniefend erzählst du von deiner Familie. Du siehst Erkenntnis über dein Gesicht huschen. „Also stimmt es das Sarana wieder bei Akatsuki ist. Aber ich hätte nicht gedacht dass sie dort ein Kind aufzieht. Aber wenn ich mir deine Haare ansehe denke ich, dass dein Vater wohl Sasori ist.“ „Du kennst meine Mama und meinen Papa?“ „Flüchtig.“ Mehr sagte er nicht dazu. Als du anfängst zu gähnen, steht er auf und bringt dich ins Bett. Müde schläfst du schnell ein. Du träumtest von zuhause. Deine Familie sitzt an dem großen Esstisch und streitet heftig. Es macht dich traurig das zu sehen. Alle sehen bedrückt aus. Aber du verstehst nicht was sie sagen. Du kannst nur zusehen.

    Als du aufwachst dämmert es. Du stehst auf und siehst dich um. Überrascht bemerkst du dass jemand für dich frische Kleidung hingelegt hat. Leider kein Kleid, sondern eine schlichte Hose und ein schlichtes Shirt. Außerdem weiche Schuhe. Allerdings wirst du bei dem Oberteil stutzig. Du ziehst es zwar über aber du fühlst dich nicht wohl damit. Als du in die Küche kommst, wartet Sasuke schon auf dich. „Sasuke, ich kann das nicht annehmen und das T-Shirt kann ich nicht tragen. Ich gehöre doch gar nicht zum Uchiha-Clan. Mir steht es gar nicht zu das Wappen zu tragen.“ Er zuckt nur mit den Schultern. „Da nur noch ich hier bin, kannst du das tun. Mich stört es nicht. Und Itachi kann es egal sein. Außerdem kannst du, wenn du möchtest, erst mal hier bleiben. Und wir müssen doch trainieren.“ Er schenke dir ein kurzes Lächeln. „Esse dein Frühstück. Du kannst an deinem ersten Tag doch nicht zu spät kommen.“ Fragend schaust du auf, aber er hat sich schon wieder weggedreht. Wenig später seid ihr unterwegs. Er wollte dich erst mal zur Akademie bringen, wo du zur Schule gehen solltest. Auf dem Weg kamen euch viele Leute entgegen. Du grüßt immer brav zurück. Du blickst dich neugierig um, aber bleibst immer an Sasuke's Seite. Auf einmal steht vor euch ein großer Mann. Sasuke hält an. „Hallo Sensei Kakashi. So früh auf den Beinen?“ Er nickt. „Ich war gerade beim Hokage gewesen. Eigentlich sollte ich nach der Kleinen suchen aber da du sie schon gefunden hast, kann ich mir das sparen.“ Als Kakashi dich hochnehmen wollte, klammerst du dich verängstigt an Sasuke. Der große Mann hält inne. „Sasuke, meintest du nicht das es unpassend ist, ihr Sachen mit dem Symbol der Uchiha's zu geben?“ Er reagiert nicht. Gemeinsam mit diesem Riesen geht ihr weiter. Als ihr vor einer Tür zum Halten kommt geht der Riese alleine hinein und schließt die Tür wieder hinter sich, während Sasuke sich hinkniet und dir in die Augen schaut. „Du musst keine Angst haben. Sie wollen nur mit dir reden. Keiner wird dir was Böses tun. Ich bin da und passe auf.“ Du nickst und hältst dich dicht an ihn. Du schluckst ein paar Mal und dann geht die Tür auf.

    Als du siehst wie voll der Raum ist, erstarrst du vor Angst. Die Frau hinter dem Schreibtisch winkte euch herein. Unwillig folgtest du Sasuke. Er ging direkt zu dem Schreibtisch. Du stolperst hinterher. Unsicher und total verängstigt. Auf einmal huscht ein Lächeln über das Gesicht der Frau. „Es kommt mir wie gestern vor, kleine Ayame, das deine Mutter hier vor mir stand. Genauso verängstigt wie du jetzt. Allerdings sind die Umstände etwas anders.“ Hier wurde ihr Gesicht wieder streng. „Ich sehe das Sasuke dich schon unter seine Fittiche genommen hat. Allerdings kann ich es nicht gutheißen, das du sein Zeichen trägst.“ Sasuke trat vor und fixierte sie. „Das ist ja wohl meine Entscheidung. Immerhin gibt es nur noch mich. Ich bin schließlich der letzte Uchiha.“ Sie fixierten einander längere Zeit. „Dann kümmere dich um sie, Sasuke. Aber erwarte keine Hilfe von mir. Außerdem denke an die Missionen, auf die trotz allem gehen musst.“ Mit diesen Worten ist er entlassen. Als du ihm nachlaufen willst, stellt sich der Riese in deinen Weg. Instinktiv um nicht von Sasuke getrennt zu werden, nimmst du dein weniges Chakra zusammen und formst das erste Mal erfolgreich Chakrafäden daraus. Diese schnellen auf den Riesen zu und mit deiner ganzen Willenskraft drängst du ihn zur Seite. Dann rennst du schnell Sasuke hinterher. Du rufst ihm nach. Er dreht sich erstaunt auf der Treppe um. Als du die Treppe runter läufst, stolperst du. Aber im letzten Moment fängt er dich auf. Du klammerst dich an ihn. Als du auf deine Hände blickst, merkst du dass immer noch Chakra ausströmt. Du versuchtest es abzuschütteln aber nichts geschah. Sasuke nahm deine Hände in seine eine Hand und die andere legte er dir auf den Kopf. Schnell hatte er dein Chakra unter Kontrolle gebracht. Du zitterst unkontrolliert. Hinter euch werden Rufe und Schritte laut. Er nimmt dich hoch und gemeinsam geht ihr nach Hause.

    In den nächsten Tagen, bringt er dir die Kontrolle über deine Kräfte bei. Als du dein Chakra beherrscht, konntest du auch in die Akademie gehen. Du warst echt gut im Kämpfen. Schnell warst du besser als die Abschlussklasse. Deine Lehrer waren zufrieden und meinten dass du dich bald an der Prüfung zum Genin probieren konntest. Dein größtes Problem war das du sehr wenig Chakra besaßt. Aber das wenige war sehr stark. Alle meinten das würde mit der Zeit mehr werden. Die Genin Prüfung bestehst du ohne Probleme. Allerdings bleibst du noch immer bei Sasuke, weil dir die anderen nicht geheuer sind. Du bist bei so wenig Menschen aufgewachsen und diese Menge an Leuten macht dir Angst. Hier war ständig was los. Genau wie Sasuke mochtest du es lieber ruhig. Aber du wirst fast immer beobachtet. Aber das war dir egal solange du Sasuke bei dir hattest. Eines Tages kamen Leute aus Suna in das Dorf. Du spieltest gerade mit deiner Puppe, die Sasuke dir geschenkt hatte. Es war eine kleine hübsche Puppe. So eine, wie kleine Mädchen, sie oft besaßen. Blasses Gesicht, lange Haare und ein buntes Kleid. Das konnte dir hier keiner beibringen. Du saßest etwas abseits der anderen Kinder. Und die anderen hielten Abstand zu dir. Das war dir nur recht. Durch deinen Makel, dass du zu wenig Chakra hattest, war es sehr schwer die Puppe lange zu kontrollieren. Ohne dass du es merktest war einer auf dich aufmerksam geworden. Er sah dir lange zu. „Gaara, hast du das kleine Mädchen gesehen? Sie kommt mir ziemlich vertraut vor. Außerdem beherrscht sie das Puppenspiel. Wenn auch nicht gut. Man sieht ihr an das sie nach Suna gehört. Also warum ist sie hier?“ Gaara drehte sich um und betrachtete sie. Er nickte nur. In diesem Moment kam Sasuke und sie sah auf. „Komm, Kleine. Wir gehen nach Hause. Wir haben noch eine Menge vor.“ Sie stand auf, nahm ihre Puppe und folgte ihm. Als sie sich umdrehte, fiel der Blick der Fremden auf das Wappen auf ihrem Rücken. Das Wappen der Uchiha. „Sie ist definitiv keine Uchiha. Eher kommt sie aus der Familie von Sasori. Sie sieht ihm sehr ähnlich. Aber wenn noch jemand von ihnen leben würde wüssten wir das doch.“ Gaara dachte nach. „Wir sollten Tsunade nach ihr fragen. Und vielleicht sollten wir auch Sasuke besuchen.“

    Am späten Abend saßt ihr wie so oft in der Küche zusammen beim Tee. Auf einmal klopfte es. Was sehr ungewöhnlich war. Sonst besuchte euch niemand. Sasuke stand auf und ging zur Tür. Als er wiederkam, sah er ziemlich schlecht gelaunt aus. „Ayame, das sind der Kazekage Gaara und sein Bruder Kankurou.“ Du sprangst auf um dich zu verbeugen. Du warst fasziniert. Der eine hatte genauso rotes Haar wie du. Du kanntest außer deinem Vater niemanden der so aussah. Neugierig blickst du sie an. „Ich bin Ayame Gurogati. Nett euch kennen zu lernen. Ich hole noch etwas Tee. Bitte setzt euch.“ Du machtest dich daran neuen Tee zu kochen. Gaara wandte sich direkt an Sasuke. „Wenn sie eine Gurogati ist warum trägt sie das Zeichen der Uchiha?“ „Naja, sie ist sowas wie eine kleine Schwester. Und sie war ganz alleine.“ Kurz darauf kamst du mit neuem Tee an den Tisch. Du schenktest den beiden Besuchern und Sasuke neuen Tee ein und setzest dich wieder dazu. Der Mann namens Kankurou wandte sich an dich. „Ich hab dich beobachtet vor der Akademie. Du beherrscht die Puppen. Woher kommst du? Du musst mit jemanden aus Suna verwandt sein. Nur dort gibt es Puppenspieler.“ Du zögerst und wirfst Sasuke einen langen Blick zu. „Ich weiß nicht genau wo zuhause ist. Vor ein paar Monaten hatten mich Ninjas aus Konoha mitgenommen. Sie schienen sehr viel Angst vor meinen Eltern zu haben. Und vor dem Rest der Familie.“ „Deine Familie? Wer sind deine Eltern?“ Erneut blickst zu Sasuke. „Sasuke ist jetzt meine Familie. Meine andere Familie wurde mir genommen.“ Dir steigen Tränen hoch und du fängst an zu weinen. Sasuke legt einen Arm um dich. Du bekommst nicht mit wie er den anderen, kalte Blicke zuwirft. Schließlich schläfst du erschöpft ein.

    Als du aufwachst, ist Sasuke nicht da. Verschlafen stehst du auf und machst dich auf die Suche nach einer Nachricht. Aber du findest nichts. Du läufst aus dem Haus und suchst im Dorf nach ihm. Aber du findest ihn nirgends. Als du Richtung Hokage rennst, laufen dir die Männer von gestern Abend über den Weg. Ohne nachzudenken rennst du auf sie zu. Als du bei ihnen ankommst, sehen sie dich erstaunt an. „Habt ihr Sasuke gesehen?“ Du bist ganz außer Atem. Als sie den Kopf schütteln, rennst du weiter zum Hokage. Aber auch sie weiß nicht wo er ist. Du brichst verzweifelt in Tränen aus. „Wir finden Sasuke schon, Ayame. Derweil habe ich einen Auftrag für dich.“ Du schaust auf und nickst. „Du wirst den Kazekage nach Sunakagure begleiten.“ Erneut nickst du. Auf einen Wink von ihr verschwindest du. Auf dem Weg nach Hause triffst du auf die beiden Männer. Sie begleiten dich und nachdem du deine Tasche gepackt hast, brecht ihr auf. Du bist ziemlich zurückhaltend. Erneut hast du deine Familie verloren. Du willst nicht nach Suna. Du magst die Wüste nicht. Du bist lieber unter Bäumen im Wald. Es fehlte einfach das Grün. Außerdem fühltest du dich ausgeliefert. Du ziehst dich in dich selbst zurück. Du bliebst trotzdem, nach außen hin, fröhlich und höflich. Als ihr später auf der Reise eine Rast einlegt, erzählen sie dir Geschichten. „Möchtest du gerne Geschichten aus der Umgebung hören?“ Du nickst. Gaara denkt nach. „Ich kenne einen Ort in der Nähe, wo eine Schlacht stattfand mit den Akatsuki.“ Du unterbrachst ihn. „Wer ist das?“ Er schweigt. Du murmelst eine Entschuldigung. Das scheint ihm zu genügen. Nachdenklich schaut er in den Himmel und kratzt sich am Kopf. „Hm wer Akatsuki ist? Eine gefährliche Gruppe von abtrünnigen Ninjas aus verschiedenen Dörfern. Alle Mitglieder haben eine Vorgeschichte. Von denen von den ich weiß, weiß ich dass die einzelnen jeweils schwere Verbrechen begangen haben. Also könnte man auch sagen dass sie eine Gruppierung von Verbrechern und Terroristen sind. Sie entführen Jinchuriki um aus ihnen die Bijuu zu extrahieren. Warum sie das machen und was sie mit ihnen vorhaben, weiß keiner so genau. Aber es gab heftige Kämpfe deswegen und diese eine Ruine ist mir sehr wohl vertraut. Damals war ich noch ein Jinchuriki. In mir war Shukaku, der Einschwänzige, versiegelt. Allerdings wurde er aus mir gerissen. Dort bei diesen Ruinen, die ganz in der Nähe sind, habe ich damals gegen Deidara gekämpft und Sasori war auch dabei hat aber nicht gekämpft. Es war lange und anstrengend. Ich habe sie von Suna fort gelockt, damit niemand verletzt wird. Lange haben wir gekämpft aber letzten Endes hat er es geschafft mich so überrumpeln. Danach kann ich mich nur noch an wenig erinnern. Als der Ichibi aus mir gesogen wurde, starb ich. Tatsächlich lebe ich nur noch dank meiner vielen Freunde und dank Chiyo, Sasori‘s Großmutter. Sie gab ihr Leben für mich.“ Danach schwieg er. Zögernd fragst du nach. „Wie ist es jetzt ohne Shukaku? Fehlt er dir?“ Er schien irritiert zu sein, aber er nickte. „Geh schlafen, Ayame. Wir müssen morgen früh weiter.“ Mehr schien er zu dem Thema nicht sagen zu wollen.

    Nach mehreren Tagen kamt ihr in Suna an. Du staunst. Die Stadt war so ganz anders als Konoha. Du schaust dich um und kannst dich nicht sattsehen. Es war viel größer und schöner als du erwartet hattest. Wenn man dir gesagt hätte, das Suna so aussieht, du hättest gelacht. Was soll es hier groß geben außer Sand. Es gab zwar nicht viel aber die Menschen hier hatten was Großartiges aus der Situation geschaffen. Du blickst dich um und bestaunst das Dorf, während ihr hindurch geht. Immer wieder halten die beiden an und warten auf dich. Manchmal machen sie dich auf Kleinigkeiten aufmerksam. Immer weiter dringt ihr in die Stadt vor. Stumm folgst du ihnen. Je näher ihr dem Turm des Kazekage‘s kamt, desto mehr Menschen kamen waren da. Sie schienen auf euch zu warten. Du bliebst im Hintergrund, während die anderen beiden einfach hindurchgingen. Du hörtest sie jubeln. Du huschst an ihnen vorbei und wartest am Turm. Das ist dir alles nicht geheuer. Also sitzt du im Schatten neben der Tür und wartest. Du hieltst deine kleine Puppe fest an dich gedrückt. Du konntest zwar nicht richtig spielen mit ihr aber dafür hattest du sie zu etwas besonderem gemacht. Du konntest in die Puppe schlüpfen und alles hören, aber kaum sehen. Das war manchmal ganz nützlich. Aber das war sehr gefährlich. Dein Körper war ungeschützt in der Zeit. Nach kurzer Zeit waren die anderen beiden auch angekommen. Du stehst auf und gemeinsam geht ihr hinein. Ihr geht direkt in das Büro des Kazekage’s. Gaara setzte sich hinter den Schreibtisch und blickt dich an. „Willkommen zuhause, Ayame.“ „Zuhause? Ich weiß nicht ob das hier mein Zuhause ist. Warum auch? Hier kenne ich niemanden. Hier bin ich fremd. Und das nennt ihr ein Zuhause?“ Du blickst die beiden misstrauisch an. Irgendwas störte dich an alle dem. Warum waren sie so nett zu dir? Woher wussten sie wer du warst und von deiner Familie? Es war dir einfach nicht geheuer.

    Sarana's Sicht:

    Unruhig tigerst du durch euer gemeinsames Zimmer. Sasori sitzt auf seinem Bett und bastelt an einer Puppe. Er wollte dir nicht verraten was für eine Puppe es werden sollte und wofür. Es sind nun schon Monate vergangen, seit sie Ayame mitgenommen haben. Pain scheint es nicht zu interessieren, was mit Ayame passiert. Auch warst du von Sasori enttäuscht weil er sich nicht mehr anstrengte, Pain zu überreden. Immer wieder läufst du hin und her. Irgendwann hatte Sasori wohl genug. Er legt die Puppe beiseite und stellt sich dir in den Weg. „Jetzt beruhige dich wieder. Es wird ihr nichts passieren. Sie ist ein schlaues Mädchen. Sie weiß schon wie sie zurechtkommt, bis wir sie wiederfinden.“ Du seufzt genervt auf. Das war genau das was du nicht hören wolltest. Als du zu einer Antwort ansetzt, klopft es an der Tür. Du gehst an Sasori vorbei, der sich wieder mit der Puppe beschäftigt, zur Tür und öffnest sie. Vor der Tür steht Konan. „Pain hat ein Treffen aller Mitglieder angeordnet.“ Mehr sagt sie nicht und geht. Ihr schaut euch kurz an und folgt ihr dann gemeinsam in den Versammlungsraum. Es herrscht Stille als ihr dort eintretet. Keiner mag euch so richtig anschauen. Das war schon länger so. Oft habt ihr gestritten. Ihr setzt euch an eure Plätze. Jetzt fehlt nur noch Pain. Als der kurze Zeit später den Raum betritt, wird es mucksmäuschenstill. Er geht zu seinem Platz am Kopf des Tisches und schaut in die Runde. In dem Bruchteil der Sekunde wo er dir in die Augen schaut weißt du schon Bescheid. Aber du sagst nicht und starrst nur vor dir auf den Tisch. „Ich habe euch zusammengerufen aus mehreren Gründen. Zetsu hat mich informiert das Ayame jetzt in Suna ist und unter Garaa’s Schutz steht. Zu gegebener Zeit werden wir sie zu uns zurückholen. Allerdings gibt es eine andere Sache die viel dringender ist. Es sind unbekannte geheime Rollen in Konoha und Suna versteckt. Dort sind mächtige Geheimnisse niedergeschrieben und sie könnten uns vielleicht noch nützlich sein. Außerdem wurde mir mitgeteilt das Sasuke Uchiha verschwunden ist. Wir sollten ihn suchen und auf unsere Seite ziehen, er könnte uns ebenfalls nützlich sein.“ Itachi sprang auf. „Vergiss nicht unsere Abmachung dass er auf allem rausgehalten wird. Ich hab das alles nicht umsonst getan.“ Er hatte, seine Hände auf dem Tisch gestützt, sich vorgelehnt und fixierte Pain. Es war so still das man eine Stecknadel hätte fallen hören können, während Sharingan in Rinnegan starrte. So unvermittelt dieses stumme Blickduell anfing, so schnell endete es und Pain nickte. Itachi setzte sich und war wieder still. Als er sich setzte, war das Sharingan schon wieder verschwunden. „Als erstes werden wir nach Konoha gehen. Dafür werden wir eine spezielle Strategie brauchen. Es wird alles anders sein. Wir haben genau zwei, die sich in Konoha gut auskenne. Itachi und Sarana. Ihr beide werdet in diesem Fall ein Team bilden. Während alle anderen die Ninjas ablenken und kämpfen, werdet ihr beide euch ins Dorf schleichen und diese Rolle suchen. Das ist von höchster Priorität. Wie ihr das tut spielt keine Rolle. Wenn ihr sie habt kommt ihr zurück und wir ziehen Richtung Suna. Dort wird es schwieriger weil nur Sasori dort herkommt. Aber ich denke, auch dort sollte Sarana mit hinein gehen. Aus dem einfachen Grund das ihr zwei es schneller findet als sonst jemand. Zetsu wird jeweils diese speziellen Teams ergänzen und nach Hinterhalten und Fallen Ausschau halten. Wenn keine Fragen mehr sind macht euch fertig.“ Bevor jemand was sagen kann bist du schon aus dem Raum verschwunden. Du verschwandst in eurem Raum und verriegelst die Tür. Aus deinem Schrank wühltest du deine alten Konoha Klamotten raus. Als du sie angelegt hast klopft es. Du öffnest und Sasori schlüpft hinein. Wortlos nimmt er dich in Arm und in der wenigen Zeit bevor ihr los müsst nehmt ihr die Puppe vom Bett und geht raus um sie am Bach zu verstecken. Dann brecht ihr mit den anderen Richtung Konoha auf.

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    Du brauchst deine Zeit um dich in Suna einzuleben. Noch wohnst du mit im Kage Turm und jeder versucht es dir so angenehm wie möglich zu machen.
    Und obwohl du deine Eltern vermisst, gewöhnst du dich an die Stadt und all die anderen Leute. Jeden Tag lernst du mehr und findest dich besser in der verwirrenden Welt zurecht. So ziemlich von Anfang an, warst du von Kankurou und Gaara unter deine Fittiche genommen worden. Du lerntest viel von den Beiden und sie waren sehr geduldig mit dir. Gerade Kankurou musste sehr geduldig sein. Er wollte dir das Puppenspiel richtig beibringen aber dein sehr geringes Chakra macht euch einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem arbeitest du hart an dir. Du wolltest sie nicht enttäuschen. Immer wenn es möglich war saßest du mit Kankurou zusammen und er erklärte dir verschiedene Feinheiten. So erzählte dir dass es einfacher war wenn man mit der Puppe vertraut war. Deswegen versuchtest du es mit der kleinen Puppe die du immer bei dir hattest. Aber du spürtest dass sie sich dagegen sträubte, als hätte sie ein eigenes Bewusstsein. Irgendwann sprachst du abends Kankurou darauf an. Aber auch er konnte sich keinen Reim darauf machen. Also setzt ihr euch am nächsten Tag zusammen und schaut sie euch genauer an. Nun versucht er selbst die Puppe zu lenken. Es scheint zunächst auch ohne Probleme zu funktionieren. Aber dann ändert sich etwas und du beginnst dich seltsam zu fühlen. Als würde etwas von Außerhalb versuchen in deinen Geist vorzudringen. Es kommt dir seltsam vertraut vor, aber gleichzeitig sehr fremd. Du kämpfst dagegen an. Fast im gleichen Moment begannen die Probleme. Solange du gegen das Gefühl kämpftest, desto mehr Probleme bekam Kankurou. Als würde sich die Puppe ebenfalls wehren. Als du diesen Eindringling endlich loswirst, verschwindet das Chakra von Kankurou und er verliert die Kontrolle. Scheinbar unschuldig sitzt die Puppe vor euch. Du bekommst das starke Gefühl die Puppe hochzunehmen und nicht noch einmal an jemanden abzugeben. In diesem Moment kommt Bewegung in die kleine Puppe. Sie zittert und dann geht ein Ruck durch sie. Ungelenk steht sie auf und kommt auf dich zu. Sie klettert auf deinen Schoß und setzt sich dort hin. Dann bewegt sie sich nicht mehr. Aber in den Augen erkennt man immer noch das Funkeln das sonst nur lebenden Wesen eigen ist. Nachdenklich starrt ihr beide auf die Puppe.

    In den folgenden Tagen behältst du die kleine Puppe gut im Blick. Dieses Funkeln in ihren Augen bleibt, und sonst scheint sie eine normale Puppe zu sein. Du beschäftigst dich viel mit ihr. Versuchst das Geheimnis zu ergründen. Mit deinem Chakra tastest du forschend über die Puppe und bist überrascht als du darin ein Bewusstsein entdeckst. Es ist ganz klein aber es ist da. Als du es sanft an stupst, verändert es sich und wird kräftiger. Dann spürst du wie dich eine kleine Hand an deinem Arm berührt. Als du deine Augen öffnest steht die kleine Puppe vor dir und starrt dich an. Das Funkeln ihres Lebens schien stärker geworden zu sein. Und sie schwankte auch nicht mehr, sondern stand sicher und aufrecht auf deinen Knien. Die kleinen Glasaugen funkeln dich übermütig an. Irgendwie warst du nicht überrascht. Kurz darauf plappert die kleine Puppe auch schon los. Sie hat eine hohe kindliche Stimme. „Endlich hast du mich aufgeweckt. Hat ja ganz schön gedauert. Ich bin Fuyumi. Eine lebende Puppe mit Geist und Bewusstsein. Und du bist meine Meisterin.“ Du sagtest nichts. Starrst sie nur an. Aber du spürtest wie ernst es ihr war. Sie überflutete dich mit Freude. Ein Lächeln breitet sich auf deinem Gesicht aus, als du sie vorsichtig hochnimmst und auf deine Schulter setzt. „Halt dich gut fest Fuyumi, damit du nicht runterfällst.“ Du warst so glücklich. Endlich warst du nicht mehr alleine. Du hattest eine Gefährtin die immer bei dir war. Zusammen streiftet ihr durch Suna. Du erzähltest ihr von deinen bisherigen Erlebnissen. Sie hörte dir zu und verstand genau wie du dich fühltest. Du sagtest niemanden außer Gaara was von Fuyumi. Für alle anderen war es eine normale Puppe. Ihr war das nur mehr als Recht. Ihr suchtet zu zweit in den Archiven nach der Geschichte der Kleinen. Unterdessen kam die Nachricht das Akatsuki wieder aufgetaucht war. Das sie auf dem Weg nach Konoha wäre. Gaara schickt dich, mit Kankurou und Temari, dorthin um Konoha zu unterstützen. Also reist ihr auf der gleichen Route zurück, auf der du vor Wochen nach Suna kamst. Außerdem kamt ihr wieder an der Ruine vorbei. Fuyumi bat dich darum sie zu besuchen. Egal was für ein Einwand du vorbrachtest, sie bestand drauf. Also fingst du an auf die beiden einzureden und irgendwann willigten sie ein. Schnell liefst du dorthin.

    Sarana's Sicht:

    Nach längerer Reise mit nur kurzen Pausen, seid ihr da. Vor euch liegt Konoha. Du bist nervös. Sasori legt dir beruhigend einen Arm um die Schulter. „Das wird ein Kinderspiel. Du bist schneller zurück, als ich dir fehlen kann. Mach dir nicht so viele Sorgen, mein kleiner Vogel.“ Wider Willen musst du grinsen. Du drückst ihn kurz und dann gehst du mit Itachi davon. Ihr macht einen weiten Bogen und setzt euch in den Wald und wartet. Zetsu war bei den anderen geblieben und wollte nachkommen sobald alle in Kämpfe verwickelt waren. Ihr sagtet nicht viel. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Aber im Grunde dachtet ihr das gleiche. Ihr kamt beide als gesuchte Schwerverbrecher zurück nach Hause. Wenn auch ihr aus verschiedenen Gründen das Exil wähltet. Nach einer gefühlten Ewigkeit stieß Zetsu zu euch. „Sie sind alle beschäftigt. Lasst uns gehen.“ Ihr steht auf und macht euch auf den Weg. An der Mauer angekommen, läuft Zetsu einfach durch während du dir Itachi schnappst und bevor er protestieren kann springst du in die Luft und überfliegst einfach die Mauer. Auf der anderen Seite lässt du ihn runter und er starrt dich nur vernichtend an. Statt deiner alten Konoha-Uniform trugst du deinen Akatsuki-Mantel. Vorschrift von Pain. Man sollte sehen dass du immer noch dazu gehörtest. Von Diskretion hatte er scheinbar auch noch nie was gehört. Irgendwas störte dich an alledem. Wenn du es richtig verstanden hattest waren diese Schriftrollen so mächtig, das nur der jeweilige Kage davon wusste. Also woher wusste es Pain. Es kam dir sehr seltsam vor. Und warum waren sie so wichtig. Du blicktest rüber zu Itachi und weißt, er hat ebenso solche Zweifel. Erneut versteckt ihr euch und wartet auf Zetsu. Er wollte vorgehen, um zu schauen alles frei war. Du trittst zu ihm und flüstert ihm zu: „Woher genau hat er diese Infos? Über Ayame, Sasuke und über diese Rollen. Und was genau bezweckt er damit dass wir in diesem Aufzug, der förmlich ‚Verräter‘ schreit, sie zu suchen? Wenn wir diese Rollen gefunden haben müssen wir irgendwie einen Blick hineinwerfen.“ Er blickt dich teilnahmslos an und nickt. „Irgendwas ist mächtig faul daran, und es gefällt mir nicht.“ Dann schweigt ihr wieder. Bald ist es soweit. Ihr habt das Gefühl das das alles bald ein Ende haben wird, aber welches könnt ihr nicht sagen.

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    Kurz darauf kommen du und Fuyumi bei der Ruine an von der Gaara dir damals erzählt hat. Irgendetwas ist hier. Fuyumi springt von deiner Schulter und läuft vor raus. Nach kurzem Zögern folgst du ihr. Immer tiefer dringt ihr in die Ruine vor. Je tiefer ihr kommt desto mehr glich es einem Insektennest. Und es fühlte sich komisch an. Als wärt ihr nicht mehr in eurer Welt. Als ihr im Herzen des Nestes angekommen seid werdet ihr bereit erwartet. An der Wand gegenüber hockte eine riesige Motte. In Grün und Braun Tönen mit blauen Mustern auf ihren Flügeln. Es war klar dass sie etwas Besonderes war. Du wusstest sofort, dies war ein vertrauter Geist. Du bliebst starr im Eingang stehen, während Fuyumi fröhlich auf die Motte zu hüpfte. Diese hob den Kopf und starrte dich aus ihren riesigen Facetten Augen an. Sie starrte dich weiter bewegungslos an als sie anfing zu sprechen: „Fuyumi. Ist das das Mädchen von dem du mir berichtet hast?“ Sie nickte. Dich weiter unverwandt anstarrend, forderte sie dich auf näher zu kommen. Du fühlst dich wie damals, als du das erste Mal vor Tsunade standest, als du auf sie zugingst. Kurz vor ihr bliebst du stehen, kniest dich hin und starrst in ihre riesigen Augen. Sie ließ ihre Fühler über dich gleiten und gab einen zustimmenden Laut von sich. Scheinbar war sie mit ihrer Untersuchung zufrieden. Nun spricht sie dich direkt an. „Ich habe lange auf dich gewartet, junge Gurogati. Du besitzt großes Talent. Außerdem sehe ich das Vermächtnis deiner Familien in dir. Du bist mächtiger als du es ahnst. Worin diese Macht genau besteht, musst du für dich selbst herausfinden. Aber du wirst nicht alleine sein damit. Wir werden dir helfen. Ich und meine Kinder. Also wenn du Hilfe brauchst rufe nach Himiko. Dann werde ich zur Stelle sein. Folge mir, da ist noch etwas.“ Sie krabbelte von der Wand hinunter und an dir vorbei zum Ausgang. Fuyumi sprang auf ihren Rücken und winkte dir zu. Schnell läufst du hinterher. Diese seltsame Motte führte euch wieder hinaus aus der Ruine. Als ihr draußen seid fordert sie dich auf, ebenfalls aufzusteigen. Vorsichtig setzt du dich auf ihren Rücken und hältst dich und Fuyumi fest. Als du saßest fing sie an zu flattern und hob ab. Flog weg von den Ruinen und von Kankurou und Temari, die immer noch auf dich warteten. Fuyumi drehte sich zu dir um. Sie verstand deine Sorge und grinste. Himiko hatte in der Luft angehalten. Eine kleinere Motte war zu euch gestoßen und Fuyumi sprang auf diese. „Ich kümmere mich um die beiden. Das du Himiko begleitest ist erstmal wichtiger.“ Erneut grinste sie. „Wir werden uns bei Konoha wieder treffen. Du wirst wissen wo ich bin.“ Ein sanftes Lächeln und sie flogen davon.

    Himiko setzte sich wieder in Bewegung und flog in die entgegengesetzte Richtung. Ihr flogt nicht lange, da sie sehr schnell flog. Bald schon ward ihr scheinbar an eurem Ziel. Himiko landete und du stiegst ab. Dir kam der Ort schmerzlich bekannt vor. Du warst in der Nähe von Zuhause, an deinem Bach. Es fühlte sich seltsam an. Du hattest dich so verändert und dieser Ort dagegen überhaupt nicht. Himiko hatte es sich am Bach bequem gemacht. „Von hier aus musst du deinen Weg alleine suchen. Ich werde hier auf dich warten.“ Du hältst inne. „Und wo soll ich anfangen zu suchen? Ich hab doch keine Ahnung was ich überhaupt suchen soll.“ Doch Himiko war schon eingeschlafen. Also standest du dort nun. Alleine. Die Erinnerungen schienen dich zu überwältigen. Du spürtest das heftige Verlangen nach Hause zu gehen. Mit einem letzten Blick auf Himiko, machst du dich auf den Weg Richtung Höhle. Als du da bist bleibst du stehen. Es ist ungewöhnlich still hier. Du wusstest zwar das Akatsuki bei Konoha war, aber alle? Das konntest du dir kaum vorstellen. Als du eintrittst spürst du zu deiner Erleichterung wie sich das Chakra von Zetsu näherte. Du weißt nicht wie du dich verhalten sollst. Du hast dein Zuhause zwar vermisst aber du willst Suna nicht verraten. Sie haben dich aufgenommen und dich um dich gekümmert als niemand da war. Unschlüssig bleibst du stehen, während er sich immer weiter nähert. Als er aus dem Schatten trat, war es jedoch nur ein weißer Zetsu. Nicht der Richtige. Er blieb unschlüssig vor dir stehen in sicherem Abstand. Er starrte auf deinen Hals, wo mittlerweile das Zeichen von Suna prangte. Du hattest dich mit Gaara und Tsunade darüber kurzgeschlossen das du dort zuhause bist und nicht in Konoha. Nach langem Hin und Her hatten sie schließlich eingewilligt das du fortan zu Suna gehören solltest. Sowas war deines Wissens nach noch nie vorgekommen. Aber du fühltest dich wesentlich wohler damit. Also bliebst du auf Abstand. Du wusstest um die Fähigkeiten des weißen Zetsu‘s. Sorgsam achtest du darauf das er dir nicht zu nahe kam. Wenn er dich berühren würde, wäre ganz Suna in Gefahr. Einfach weil er weiß wie du tickst. Er könnte, mithilfe seiner Fähigkeiten, dich perfekt kopieren. Und dann könnte er direkt von Gaara spionieren. Er trat noch einen Schritt vor und du wichst weiter zurück. „Komm mir nicht zu nahe, Zetsu.“ Er hielt inne. „Vertraust du mir nicht mehr Ayame?“ Du schüttelst den Kopf. „Ich bin älter geworden. Ich hab vieles erlebt seit ich euch verlassen musste. Seit ich mitgenommen wurde. Und ich weiß um deine Fähigkeiten. Ich bin vorsichtig geworden. Ich weiß das du und Pain mich benutzen würdet, um Informationen zu bekommen.“ Er blinzelte dich irritiert an. „Das verletzt mich Ayame. Das du mir nicht vertraust. Ich hab dich doch immer beschützt. Vor jedem. Warum sollte sich das jetzt ändern?“ Du bliebst stumm und unmerklich gehst du in Angriff Stellung. „Was willst du, Zetsu?“ „Dich nach Hause bringen und dich beschützen. Wie damals auch. Immerhin sind wir eine Familie. Und jetzt bist du wieder zuhause.“ Du schüttelst deinen Kopf. „Ich bin hier nicht mehr zuhause. Mein zuhause ist in Suna. Sie haben mich aufgezogen, ausgebildet und sie vertrauen mir. Und sie haben mir alles erzählt über euch.“

    Sarana's Sicht:

    Als Zetsu endlich nach langem Warten wieder auftaucht, kommt er direkt auf dich zu. „Ich habe Neuigkeiten. Ayame ist im Hauptquartier aufgetaucht.“ Du hebst den Kopf und blickst ihn an. „Wie geht es ihr? Was sagt sie? Wo ist sie gewesen?“ Betrübt schüttelt er den Kopf. „Sie redet kaum. Scheinbar ist sie viel rumgekommen. Sie gehört jetzt zu Suna. Irgendetwas ist anders an ihr.“ Ungeduldig springst du auf und greifst nach seinem Gesicht. Du zwingst ihn dich anzusehen, und beobachtest das Treffen. Es bricht dir das Herz, als du ihren verschlossenen Blick siehst. Außerdem fiel dir auf, dass sie sehr konzentriert wirkte als wolle sie angreifen. Tonlos sagst du Zetsu das er ihr etwas von dir sagen solle. Er nickt verunsichert. „Sag ihr genau was los ist. Und sag ihr, dass an dem Bach ein Geschenk von mir und Sasori liegt. Außerdem das wir sie lieben und sie vorsichtig sein soll. Egal wie sie sich entscheidet, ich bin stolz auf sie.“ Du beobachtest wie er deine Worte wiedergab. Sie wirkte verunsichert, fasste sich aber schnell. Als sie aufblickte, war es als würde sie direkt dir in die Augen sehen, dann nickte sie. Mit einem Mal tötete sie Zetsu und alles wurde schwarz. Du tauchtest wieder auf aus Zetsu‘s Erinnerungen. Du warst froh das sie sich von Akatsuki losgesagt hatte. In Suna würde es ihr gut gehen. Er schaut dich nachdenklich an. „Du weißt das Pain das nicht gefallen wird. Und so gern ich dich habe, meine Loyalität gilt ihm.“ Du nickst nur kurz angebunden. „Wir sollten weitergehen.“

    Gemeinsam dringt ihr immer tiefer in die Stadt vor. Es waren nicht viele Ninjas die sich noch in der Stadt aufhielten, daher kamt ihr ziemlich ungehindert zum Turm des Hokages. Als ihr dort wart, schlicht ihr euch in das Archiv des Hokages. Lange suchtet ihr nach der Rolle. Zetsu war vor der Tür geblieben, um Wache zu schieben. Nach langem Suchen fand Itachi sie. Ihr blicktet euch um und öffnet schließlich die Rolle. Doch mit dem was dort drinnen stand konntet ihr nicht viel anfangen. Wahrscheinlich würde es erst Sinn machen wenn ihr die zweite Rolle habt. Als du sie auf den Tisch legst, um sie mit einem einfachen Jutsu zu kopieren, meldet sich Zetsu das der Hokage auf dem Weg war. Schnell steckst du beide Rollen ein und als du dich umdrehst steht Tsunade vor dir. Die Wut steht ihr ins Gesicht geschrieben. Ohne mit der Wimper zu zucken, schaust du ihr selbstsicher ins Gesicht. Du spürst wie Itachi auf der einen Seite und Zetsu auf deiner anderen Seite zu dir tritt. Ohne ihn anzusehen nimmst du die richtige Rolle raus und gibst sie Zetsu. Er nimmt sie entgegen und verschwindet im Boden. Nun seid ihr beide auf euch gestellt. Tsunade wich deinen bleichen Augen genauso aus wie Itachi’s Sharingan. Darin war euer Vorteil. Andererseits war es gefährlich ihr zu nahe zu kommen. „Was tut ihr hier? Wie könnt ihr es wagen, hier aufzutauchen, nach alldem was ihr beiden getan habt?“ Du zögerst und schließlich erklärst du ihr die Situation. Nachdenklich betrachtet sie euch. „Ihr habt beide jemanden den ihr beschützen wollt, das weiß ich. Und ich weiß auch, dass ihr dazu gezwungen seid das zu tun. Aber gerade du, Sarana, solltest diese Rolle nicht leichtfertig aus der Hand geben. Ich weiß, eine Schriftrolle für sich alleine ist schwierig zu verstehen. Mit der zweiten Rolle wird einiges verständlicher. Aber so viel habe ich verstanden. Ich weiß dass es um Ayame geht. Die letzte Tochter deines Clans. Und das diese Tochter mit den Puppen spielen kann. Durch Sasori’s Erbe in ihr, kann sie auch das. Ich habe es gesehen. Sorge dafür das Ayame beide Rollen erhält. Und sei vorsichtig. Pain wird das nicht gefallen, weil er sie dann noch weniger kontrollieren kann, als ohnehin schon.“ Sie dreht euch den Rücken zu und verschwindet. Völlig verwirrt bleibt ihr alleine zurück. Du drehst dich um, zu Itachi, und drückst ihm die zweite Rolle in die Hand. „Bitte geh und kümmere dich um meine kleine Ayame. Gib ihr diese Rolle und beschütz sie. Sie wird dich noch brauchen.“ Er nickt und gemeinsam geht ihr hinaus, wo sich eure Wege trennen. Du siehst ihm nach, wie er Richtung Uchiha-Dorf verschwindet.

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    Nachdem du den Zetsu umgebracht hattest, dachtest du nach. >Was hatte das alles zu bedeuten? Und was taten sie in Konoha? Was hat es mit diesen Rollen auf sich?< Automatisch strecktest du deinen Geist nach Fuyumi aus. Nach kurzem Suchen fandst du sie. Du stupst ihren Geist sanft an, um auf dich aufmerksam zu machen. Dann erzählst du ihr was du rausgefunden hast. >In Konoha ist es schon vorbei. Sie sind schon weg. Du musst die beiden sofort dazu bringen umzukehren. Suna ist in höchster Gefahr und Gaara braucht uns alle.< Du spürtest ihre Zustimmung und unterbrachst die Verbindung. Du wusstest, sie würde sich darum kümmern. Du liefst zurück zum Bach. Dort wartete Himiko und war bereits fertig zum Abflug. Aber du gingst an ihr vorbei und fingst an den Bereich um den Bach systematisch abzusuchen. Als du nichts fandst, suchtest du mit deinem Geist weiter. Vielleicht konntest du es so finden. Du vermutetest dass es auch eine Art von Puppe sein würde. Zumindest wäre es naheliegend bei Sasori’s Talent. Also setztest du dich auf einen großen Stein nahe am Wasser. Du spürtest Himiko’s Blick auf dir ruhen, als du die Augen schlosst und dich konzentrierst. Du fingst an die Umgebung um dich zu spüren. Nach nur kurzer Suche, fandst du was du suchtest. Du standst wieder auf und liefst dorthin. Himiko folgte dir neugierig. Was dort lag war, eine große Puppe die nicht aussah wie eine Puppe. Mit viel Liebe waren Details eingearbeitet und sie so hergestellt worden das sie möglichst lebensecht aussah. Vorsichtig nahmst du sie hoch, und gingst mit ihr wieder auf die Lichtung zurück. Du legtest sie ins weiche Gras, wohl wissend das es die größte Arbeit deines Vaters war. Zuversichtlich weitest du dein Bewusstsein aus und suchst den kleinen Lebensfunken der Puppe. Er war so schwach das du ihn fast übersehen hättest. Ganz vorsichtig hüllst du ihn in dein Chakra um ihn zu stärken, um dann den Funken sanft an zu stupsen, um die Puppe zu erwecken. Trotz dass es reagierte blieb es noch ein paar Momente schwach und klein, bevor es dich mit einer Explosion an Chakra und Licht heraus katapultierte. Es dauert einen Moment, bis du dich wieder gesammelt hast. Als du die Augen öffnest, siehst du die Puppe dir gegenüber sitzen. Noch nahm sie sich selber in Augenschein. Sie war wie Fuyumi, sie sah aus wie ein Mensch. >Papa hat echt all sein Können in diese Puppe gesteckt. Sie ist sein Meisterwerk. Nur zwei Schöpfungen sind so perfekt wie diese Puppe. Und das sind Mutter und Vater selbst.< Du tratst langsam zu der Puppe. Sie blickte zu dir auf und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht auf. Anmutig stand sie auf und sah dir direkt in die Augen. Sie verneigte sich. „Meisterin. Ihr habt nun endlich zu mir gefunden. In dem Moment, als ich beinahe erloschen wäre, hast du mich erweckt.“ Erneut verneigte sie sich. „Ich wurde von meinem Erbauer auf den Namen Mamoru getauft. Wenn du wirklich Ayame Gurogati bist ist es mir eine Ehre meiner Aufgabe, dich zu beschützen, nachzukommen.“ Er blieb ruhig stehen. Du lächelst. „Vielen Dank Mamoru. Gerne nehme ich dieses Geschenk meines Vaters an. Oder bist du von beiden gemacht worden?“ „Nein, ich wurde von Meister Sasori erschaffen. Aber auch deine Mutter, Sarana, gab mir ein Geschenk für dich mit.“ Er zog eine Schriftrolle hervor und überreichte sie dir. „Dies sind Anweisungen deiner Mutter um ein Siegel zu lösen was deine, von ihr, geerbten Fähigkeiten einschließt. Doch tu es nicht alleine. Mit den Fähigkeiten liegen riesige Chakra Mengen versiegelt. Größer als die eines jeden anderen Ninja’s seit Kaguya Otsutsuki. Ohne Hilfe könnten sie dich verschlingen.“ Nachdenklich nickst du. Sorgfältig steckst du die Rolle ein und nimmst Mamoru an der Hand. Du ziehst ihn mit zu Himiko. Ihr sitzt auf und sie fliegt los. Schnell wie der Wind fliegt ihr zurück nach Suna. Kurz vor der Stadt seht ihr unten Temari und Kankurou laufen. Ihr landet am Tor und du steigst ab. „Mamoru flieg mit Himiko. Ich muss erst mit Gaara reden bevor ich euch ihm vorstelle.“ Beide nicken und verschwinden.

    Ein paar Minuten später kommen die drei ebenfalls am Tor an. Fuyumi kommt zu dir gelaufen. Du nimmst sie hoch und setzt sie auf deine Schulter. Dann wandst du dich an die Temari und Kankurou. „Ich bringe schlimme Neuigkeiten. Wir müssen auf der Stelle zu Gaara.“ Sie nicken und gemeinsam lauft ihr durch die Stadt zum Turm. Du rast die Treppen hoch und, ohne anzuklopfen, stürmst du in den Konferenzsaal des Rates. Alle starren dich entgeistert an. Ohne dich darum zu kümmern gehst du, unter bösen Blicken, zu Gaara. Als du dich runterbeugst um ihn etwas ins Ohr zu flüstern, werden die Blicke wütend. „Gaara, ich muss dich unter vier Augen sprechen. Jetzt. Akatsuki ist auf dem Weg hierher.“ Als du dich wieder aufrichtest, nickt er und steht auf. „Meine Herren, wir müssen unser Gespräch verschieben. Mich erreichte die Kunde das Akatsuki auf dem Weg hierher ist. Trefft Vorkehrungen zum Schutze unserer Stadt.“ Damit geht er gefolgt von dir aus dem Saal. Du folgst ihm in sein Büro. Temari und Kankurou warteten dort bereits. Als Gaara sich hinter seinen Schreibtisch gesetzt hat, beginnst du ohne Umschweife. Du erzählst ihm alles was du weißt. Nur die Rolle und Mamoru erwähnst du nicht. „Und soviel ich weiß hat Akatsuki die erste der beiden geheimsten Schriftrollen bereits erbeutet. Und sie sind auf dem Weg hierher. Ich muss wissen was es damit auf sich hat.“ Er nickt. „Zu gegebener Zeit werde ich sie dir geben. Nun sollten wir uns auf die Verteidigung vorbereiten. Ayame, du wirst nicht an den Kämpfen teilnehmen.“ Du bist entsetzt. „Warum nicht? Ich kann genauso gut kämpfen wie jeder andere hier auch.“ „Daran zweifle ich nicht. Aber ich fürchte das dich deine Vergangenheit, deine Kindheit bei ihnen, hemmen könnten.“ Für einen Moment herrscht Stille während du ihn böse anstarrst. Dann nickst du abrupt. „Schön, dann nicht.“ „Aber du kannst helfen, indem du mir alles über die Fähigkeiten erzählst.“ Du zögerst. Unschlüssig schaust du aus dem Fenster. Dort siehst du Himiko. Sie starrt dich intensiv an und fliegt aufs Dach. Ohne Nachzudenken wirbelst du herum und sprintest los. Hoch aufs Dach. Dir ist klar das Gaara dir folgen wird. Aber das ist dir egal.

    Als du oben angekommen bist, warten Himiko und Mamoru schon auf dich. Fuyumi springt von deiner Schulter und läuft zu ihnen hin. Du willst ihr gerade folgen als dich eine Hand von hinten packt. Eine tonlose Stimme fragt dich: „Ist dir jemand gefolgt?“ Du drehst dich langsam um. Dort steht Itachi vor dir. Aber er wirkt komplett anders. Das erste was dir auffällt ist das er nicht den typischen Akatsuki Mantel trägt. Sondern die leichte und schlichte Kleidung der Konoha Anbu’s. Du zuckst mit den Schultern und entziehst dich seiner Berührung. Auf einmal schießt Sand an dir vorbei und baut sich wie ein Schutzwall vor dir auf. Himiko kam zu dir. Du kniest dich hin und hörst zu als sie erzählt. Als sie geendet hat fragst du nach Itachi. Sie gab zu das sie ihn hergebracht hatte. Dass er einen Auftrag von Sarana hätte. Du drehst deinen Kopf zur Sand Wand. „Stimmt das, Itachi? Meine Mutter schickt dich?“ Eine dumpfe Bestätigung. Du drehst dich in die andere Richtung. „Gaara, lass ihn los. Wenn er von meiner Mutter her geschickt wurde, dann lass uns hören was er zu sagen hat.“ Gaara stand das Misstrauen ins Gesicht geschrieben. Er verändert den Sand sodass man sein Gesicht sieht. Sein Sharingan war nicht zu sehen. „Ja, im Grunde ist das richtig was die Motte sagt. Aber ich bin auch gleichzeitig aus eigenem Antrieb hier. Ich habe mir geschworen dich zu beschützen und das werde ich auch tun.“ Er reichte dir eine Rolle hindurch. „Das ist eine Kopie der Rolle aus Konoha. Diese Rollen handeln in der Tat von dir. Tsunade hat es bestätigt.“ Langsam standst du auf und nahmst die Rolle entgegen. Dann gibst du sie weiter an Mamoru. „Bewahre sie bitte sicher auf.“ Er nimmt sie und steckt sie weg. Erneut beanspruchte Himiko deine Aufmerksamkeit. „Aber wegen ihm bin ich nicht gekommen. Ich überbringe eine Warnung. Deine Eltern sind in großer Gefahr. Akatsuki will sie umbringen, aufgrund von Sarana’s Ungehorsam in Konoha.“ Entsetzt läufst du zu Himiko und springst auf. Mamoru und Fuyumi ebenfalls. „Gaara, bitte kümmere du dich um Itachi aber sei nett zu ihm, auch wenn du ihm nicht traust.“ Dann startete Himiko und ihr flogt davon.

    Sarana's Sicht:

    Irgendetwas stimmt hier nicht. Alle halten Abstand zu euch. Sasori und du, ihr lauft am Schluss der Gruppe. Dahin hatte Pain euch beordert. Es war ungewöhnlich. Normalerweise bist du es die vorne weg läuft. Was bezweckte er damit? Ihr wusstet nicht was der Sinn darin war. Ihr wusstet nur dass sie irgendetwas planten. Und das ihr ausgeschlossen wurdet. Pain war ziemlich sauer geworden als du alleine aufgetaucht bist und Itachi verschwunden ist. Auch hatte Zetsu ihm bereits alles erzählt. Du wusstest dass du dafür büßen würdest, genauso wie Itachi. Ihr hattet zu offen gegen Akatsuki gehandelt. Sasori wusste das dich was beschäftigt, aber du sprachst nicht mit ihm darüber. Je weniger er wusste, desto sicherer ist er. Alles was dir jetzt noch wichtig war, war deine Familie. Und das war alles was noch zählte. Irgendwann rief Pain dich nach vorne. „Wir sind bald an der Wüste angekommen. Flieg voraus und kundschafte den Weg aus. Du zögerst. Misstrauisch starrst du ihn mit zusammengekniffenen Augen an. Du wolltest Sasori nicht aus den Augen lassen. Immerhin warst du sein Schutz, wenn die Kämpfe zu nah kamen. Du sahst zu ihm zurück und sahst ihn mit Deidara tuscheln. Dass er eine Menge von Sasori hielt, wusste jeder hier. Also hebst du ab und fliegst voraus. Vorsichtig, mit gespitzten Ohren und offenen Augen, hältst du Ausschau. Sobald du aus Pain’s Blickfeld verschwunden warst, hieltst du an und lauscht. Es war viel zu still. Deine Alarmglocken schrillten. In dem Moment wo du so schnell es geht zurückfliegst hörst du die Explosionen. Mit immer größeren Flügel Schlägen näherst du dich dem Schlachtfeld. Kurz bevor du da warst, kam dir Konan entgegen. Mit ihren Flügeln aus Papier. Du beschließt das Sasori wichtiger ist und willst an ihr vorbei. Aber sie ahnt was du vor hast und schneidet dir den Weg ab. „Ihr werdet beide für deinen Verrat büßen. Und Itachi ebenfalls. Und dann holen wir uns Ayame und Sasuke.“ Du kniffst deine Augen zusammen. „Ihr werdet meine Tochter nicht berühren. Erst musst du an mir vorbei. Und ich weiß dass du mich tief in deinem Herzen nicht töten willst. Ich sehe alles.“ Sie blieb unbeeindruckt. Du seufzt. Du hattest schon zu viel Zeit verschwendet. Erneut richtest du deine bleichen Augen auf sie. Ihre Augen weiteten sich und mit einem gehauchtem ‚Oh‘ wurde sie bewusstlos. Du fingst sie auf und ließt sie in einem nahen Baum hinunter. Dann flogst du zu den anderen. Ein Bild des Grauens bot sich dir. Sasori stand mit dem Rücken zur Wand. Hiriko lag zerbrochen am Boden. Das war noch nicht vorgekommen, dass er mit seinem eigenen Körper kämpfen musste. Er schien am Ende seiner Kräfte zu sein. Du landest vor ihm und breitest deine Flügel komplett aus. Du würdest ihn bis zum Ende beschützen. Also bereitest du dich auf deinen letzten Kampf vor. Diesen Kampf würdet ihr nicht gewinnen.

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    Du treibst Himiko zur Eile an. Hoffend das du rechtzeitig ankommst. Aus der Ferne hört ihr den Lärm eines Kampfes. Verzweifelt springst du von Himiko ab und rennst los. So schnell wie du kannst, rennst du zu dem Lärm. Kurz bevor du da bist, verstummt der Lärm. Du bleibst auf einem Hügel stehen und starrst ins Tal. Unter dir standen deine Eltern. Sie schienen am Ende ihrer Kräfte zu sein. Du rennst den Hügel runter aber du hast das Gefühl als würdest du nicht vorwärts kommen. Du stößt einen lauten schrillen Schrei aus. Die anderen schauen auf und du siehst Erkenntnis über ihr Gesicht huschen. In manchen Blicken sahst du Mitleid. Pain sah teilnahmslos zu dir und drehte sich wieder um. Mit einer fließenden Bewegung jagte er deinem Vater eine seiner verborgenen Klingen in die Brust. Direkt durch seinen Herz Gefäß. Erneut stößt du einen schrillen Schrei aus. Inzwischen war Himiko an deiner Seite angekommen. Sie schwebte neben dir. Du konntest dich nicht bewegen. Konntest nur zusehen wie das Leben aus dem Körper deines Vaters wich und er langsam zu Boden glitt. Deine Mutter fing ihn auf und bettete ihn vorsichtig auf dem Boden, küsste ihn sanft und stand auf. Hass stand in ihrem Blick. Sie sprang auf Pain zu und griff ihn an. Der Kampf darauf war kurz. Schnell hatte Pain sie überwältigt. Scheinbar flüsterte er ihr etwas zu, als er ihr ebenfalls die Klinge durchs Herz jagte.

    Als deine Mutter ebenfalls starb, reagierst du. Mit einem unheimlichem Schrei und einer nahezu unmenschlichen Geschwindigkeit, überwindest du die Distanz zwischen dir und Pain. Etwas war in dir zerbrochen als du mitansehen musstest, wie er deine Eltern umbrachte. Die Wut und die Trauer zerrissen dich. Und obwohl du wusstest du kommst nicht an Pain ran, griffst du an. Wie gedacht, schleuderte er dich mit einem heftigen Luftdruck davon. Du landest in einem nahen Baum, stehst aber sofort wieder auf und greifst wieder an. Wie von Sinnen machst du immer weiter. Die anderen Mitglieder von Akatsuki haben sich einen Ort mit viel Abstand gesucht. Von dort beobachteten sie das Geschehen. Nach kurzer Zeit wurden deine Bewegungen langsamer und unkoordinierter. Du hattest dich fast völlig verausgabt. Der Nachteil an dem Siegel deiner Mutter. Das war die Gelegenheit auf die Pain gewartet hatte. Er zog dich zu sich ran und schlug dich bewusstlos. Du sackst in seinen Armen zusammen. Dein Geist flüchtet sich zu Fuyumi. Und durch ihre Augen sahst du dich dort unten liegen. Um dich herum, Akatsuki. Und zu deinem Schrecken sahst du wie die leblosen Puppen deiner Eltern brannten. Als du dich weiter umschaust wird dir erst das Ausmaß der Verwüstung bewusst. Im weiteren Umkreis gab es keine Bäume mehr und die wenigen, die es noch gab, brannten. Du spürtest wie Fuyumi hochgehoben wurde und als sie zur Seite blickte sahst du dass sie auf Gaara’s Schulter saß. Aber du konntest weder mit ihr noch mit jemand anderem kommunizieren. Du hörtest wie Gaara sie aufforderte, dich zurück zu geben. Es waren so viele Menschen da. Scheinbar warst du wirklich zu Hause. So viele waren gekommen um dir zu helfen. Auch wenn sie nur Gaara gefolgt waren, er war hier um dich zu retten. Du kämpfst.

    Endlich kannst du dich bei Fuyumi bemerkbar machen. Sofort überlässt sie dir ihren Puppenkörper. Du stehst auf und springst auf den Boden. Deinen Körper hatte Pain versiegelt. Im Moment konntest du ihn nicht benutzen. Aber da dein Geist nicht versiegelt war konntest du trotzdem auf dein Chakra zugreifen. Du stellst dich vor Gaara und hebst die kleinen Hände. In diesem Augenblick floss die ganze Macht ungehindert durch deinen Geist. Das Siegel, von dem Mamoru gesprochen hatte, war gebrochen. Und du beschworst Himiko und all ihre Kinder. Der Himmel war schwarz von Insekten. Aber Fuyumi Körper würde das nicht lange mitmachen. In dem Moment hob Gaara dich hoch. Setzte dich auf seinen Sand und griff an. Genau wie all sie anderen Ninja's. So stark Akatsuki auch sein mochte, gegen so eine Übermacht hatten sie keine Chance. Für dich war nur wichtig das sie deinen Körper nicht mitnahmen. Gaara schien das selbe zu denken und ließ seinen Sand vorschnellen und sich um deinen Körper legen. Du versuchst hinzukommen aber der kleine Körper hatte keine Kraft mehr. Bevor dich der Körper komplett im Stich ließ, flüsterst du Gaara zu: "Hol meinen Körper und bring ihn in Sicherheit und brich das Siegel. Du bist meine einzige Rettung. Ich werde bis dahin hier drinnen bleiben. Mamoru wird dir helfen." Dann verlorst du die Kontrolle und du warst wieder nur stille Beobachterin. Die Insekten lösten sich in Luft auf. Aber auch so musste sich Akatsuki bald zurückziehen. Diese Übermacht war zu viel. Selbst ohne deine Insekten waren es zu viele. Pain schien wütend zu sein. Deinen Körper, und damit dich selbst, konnte er nicht mitnehmen. Und durch den Tod von deinen Eltern, und Sarana’s Verrat, konnte er nicht Suna angreifen.

    Gaara’s Sicht:

    Als Akatsuki verschwunden war, hobst du, sanft und vorsichtig, ihren leeren Körper auf deinen Sand und brachte euch nach Hause. Für dich war klar, das Ayame‘s Loyalität ausnahmslos dir und Suna galt. Es war dir ein persönliches Anliegen das sie wieder gesund in ihren eigenen Körper zurückkehren konnte. Sie hatte sich verändert seit du sie damals zu dir gekommen ist. Ohne Zweifel konnte sich jeder auf sie verlassen. Nie wieder würdest du sie so unterschätzen. Im Gegenteil, hattest du beschlossen, würdest du Ayame in deinen Rat aufnehmen. Damit wäre sie auch ein vollwertig, anerkanntes Mitglied der Gemeinschaft. Außerdem konntest du nicht verbergen das du eine gewisse Sympathie für das Mädchen entwickelt hattest. Du würdest alles tun um wieder ihr freches Lächeln zu sehen, zu hören wie sie mit dir stritt. Tatsächlich war sie die Einzige die auf ihrer Meinung, dir gegenüber, beharrte. Die sich traute dir Paroli zu bieten. Du flogst noch schneller, mit den beiden Puppen und ihrem Körper. Bald kamt ihr in Suna an. Ohne Umwege brachtest du sie in die Krankenstation. Du erklärst den Sanitätern die Lage und Dringlichkeit. Danach gehst du in dein Büro. Die große Puppe, Mamoru, wartete schon auf dich. Fuyumi war bei Ayame geblieben. Zu deiner Überraschung war Itachi ebenfalls anwesend. Sofort bist du wachsam und distanziert. „Ich habe um Mamoru gebeten, nicht um dich. Also was willst du hier?“ „Ich denke, das selbe wie du. Ich bin hier um Ayame zu beschützen. Wo ist sie?“ Kurz angebunden, klärst du ihn über die Situation auf. Ihm stockt der Atem und er wendet sich zur Tür aber du hältst ihn auf. „Denkst du es ist eine gute Idee hier herum zu spazieren? Denk dran was du getan hast. Ich toleriere dich, weil Ayame mich darum gebeten hat. Aber mehr auch nicht.“ Er legte den Kopf schief. „Dennoch muss ich zu ihr. Ich weiß wie man das Siegel bricht. Einen der Wege. Und das kann nur ich. Außer mir besitzt nur einer noch das Sharingan und du weißt das Sasuke verschwunden ist. Also wie dringend willst du sie wiederhaben?“ Du schweigst. Dann nickst du langsam. „Doch tue mir den Gefallen und verberge dich. Warte in ihrem Zimmer. Mamoru kann dich hinführen, er kennt den Weg.“ Dann drehst du dich zur Tür um Ayame in ihr Zimmer zu bringen.

    Als du in die Krankenstation kamst, waren sie erschöpft und ideenlos. Vorsichtig nahmst du ihren Körper in deine Arme und trägst sie behutsam in ihr Zimmer. Fuyumi folgte dir. Es war dir nur Recht. Als du die Tür aufstießt, löste Itachi sich aus dem Schatten. Vorsichtig, als wäre sie eine zerbrechliche Puppe, legst du sie auf ihr Bett. Aufmerksam beobachtest du wie Itachi sich über sie beugte und ihr etwas zuflüsterte. „Finde den Weg zurück zu dir.“ Gleichzeitig aktivierte er sein Sharingan. Vorsichtig zog er ihre Augen auf und umfing sie in seinem Jutsu. Dann richtete er seinen blick auf Fuyumi. „Zeig mir Ayame’s Geist. Lass sie hervor.“ Sofort veränderte sie sich und er umfingst ihren Geist ebenfalls. Lange bewegte sich keiner von ihnen. Dann bewegte sie sich. Fuyumi sprang auf sie zu und umarmte sie so gut es ihr möglich war. Itachi ließ sie aus seinem Jutsu frei.

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    Als du deine Augen öffnest sahst du als erstes Itachi. Dann Gaara, der ebenfalls näher gekommen war. Das erinnerte dich daran was geschehen war. Ohne sie zurück zu halten, rollten dir Tränen über dein Gesicht. „Sie sind verbrannt, oder? Meine Eltern. Sie sind nicht mehr? Und ihre Familie hat sie verraten.“ Itachi streicht dir über deine Haare, so wie früher wenn du einen Alptraum hattest. Er nickte zögerlich. „Du weißt über die Fähigkeit von Sasori, jede beliebige Puppe benutzen zu können? Er hat es deiner Mutter vor Jahren beigebracht. Sie hatten vor dieser Mission, Vorkehrungen getroffen. Ja, deine Eltern sind tot aber ihre Puppen sind nicht verbrannt. Sie sind an einem sicherem Ort versteckt. Und außerdem ist das Siegel deiner Mutter gebrochen. Du verfügst nun über riesige Chakra Mengen. Aber ich kann dich nur lehren mit ihrem visuellem Erbe umzugehen. Es ist meinem Sharingan nicht unähnlich. Ähnlicher als dem deiner Mutter.“ Du nickst, als du dich wieder gefasst hast. Gaara versprach dir beizubringen, mit diesen Mengen an Chakra umzugehen. Als du wieder nickst, fällt dir etwas ein. „Ich muss noch einmal zu der Stelle des Kampfes. Vielleicht haben sie mir Hinweise hinterlassen. Aber ich bin noch schwach. Helft ihr mir dorthin zu kommen?“ Sie nickten beide. Während dich Itachi auf den Arm nahm, schuf Gaara eine Plattform aus seinem Sand. Gemeinsam mit Fuyumi und Mamoru flogt ihr los. Als ihr kurze Zeit später ankamt, befreitest du dich aus Itachi’s Griff. Du gingst vorsichtig ein paar Schritte und wärst beinahe gestürzt, doch Mamoru war sofort zur Stelle. „Vorsicht Lady Ayame. Ihr seid noch sehr schwach. Lasst mich euch stützen.“ Gemeinsam mit Mamoru machtest du dich auf den Weg zu der Stelle wo deine Eltern starben. Als Gaara und Itachi dir folgen wollten bedeutet Fuyumi ihnen, dir deine Zeit zu lassen. Du warst dankbar dafür. Als ihr an der Stelle angekommen ward, kniest du dich ins verbrannte Gras. Du flüsterst als du zu sprechen anfingst. „Es tut mir so unendlich leid, Mama und Papa. Wäre ich doch nur schneller und stärker gewesen. Dann würdet ihr noch leben.“ Als du dich erheben wolltest, passierte es. Du sahst alles noch einmal. Nur diesmal warst du in deiner Mutter.

    Du spürtest ihr Sorge um Sasori und dich. Wie sie erschrak als sie dich sah. Ihre unausgesprochene Entschuldigung. Und ihren Schmerz als Sasori starb. Und dann nur noch Hass. Hass auf Akatsuki weil sie sie so hintergangen hatten und ihr Sasori genommen hatten. Als sie auf Pain losgingst wusste sie das er sie mit Leichtigkeit besiegen würde. Als er sie fest im Griff hatte, flüsterte er noch etwas zu bevor er sie tötete. „Ich werde deine Tochter kriegen und brechen und sollte sie sterben werde ich sie zu einer der meinen machen. Zu einer Marionette. Sie wird mir gehören.“ Mit deinem letztem Atemzug dachtest du an den Ort wo ihr eure wahren Körper versteckt hattet. Dann wurde alles schwarz.

    Du erwacht mit einem lautem Schrei aus ihrer Erinnerung. Erneut durchströmte dich die riesige Menge an Chakra und strömte in einer gewaltigen Explosion aus dir heraus. Dein Schrei hatte sich verändert. Es war nicht mehr der Schrei eines Menschen, sondern schrill und unheimlich. Dann endete diese Explosion und dein Chakra kehrte zu dir zurück aber es floss weiter durch dich hindurch. Jetzt entfaltete sich deine Macht. Und das war erst der Anfang. Erneut mit unmenschlicher Geschwindigkeit springst du von Baum zu Baum. Du hörtest wie sie dich riefen. Wollten das du zurück kommst. Aber du ranntest weiter. Immer schneller. Hättest du nur damals so schnell rennen können. Bevor du die echten Puppen deiner Eltern suchen würdest, rennst du zu dem Versteck von Akatsuki. Als du eintrafst war niemand da. Langsam gehst du die vertrauten Gänge entlang zu dem Zimmer deiner Eltern. Wo du gewohnt hattest, vor so langer Zeit. Du durchwühlst den Schrank. Bald findest du was du suchst. Ein weites, weiches Kleid aus besten Leinen. Es war weiß mit roten und silbern Verzierungen. Als du es anziehst, passt es perfekt. Als du in den Spiegel schaust, erschreckst du kurz aber dann lächelst du. Du hattest dich auch äußerlich verändert. Dein Haar war lang geworden und viel dunkler. So dunkel das es schon fast an Schwarz grenzte. Und deine Augen hatten die Farbe von Blut angenommen. Deine Haut dagegen war so hell, das sie weiß wirkte. Jetzt warst du gefährlich und das sah man dir an. In dem Moment hörtest du ein Poltern aus dem Gang. Akatsuki war wieder da. Du öffnest die Tür und standest Hidan und Kakuzo gegenüber. Beide erschraken als sie dich sahen. Dann trat Hidan vor. „Wer bist du denn? Und was willst du hier?“ Er dachte kurz nach. „Ist ja auch egal. Hier wirst du sterben.“ Du baust dich vor ihm auf, und durch deine neue Erscheinung wirkest du noch größer. „Ich bin Ayame Gurogati, Tochter von Sarana Gurogati und Sasori aus dem roten Sand. Ihr habt sie ermordet, ohne Grund. Ihr, denen sie vertraut haben. Dafür sollt ihr sterben. Alle von euch. Jeden einzelnen werde ich umbringen.“ Du lachst hämisch. „Ayame? Du hast dich ganz schön verändert. Außerdem wurde dein Körper doch versiegelt.“ „Ja, er war versiegelt aber Itachi hat das Siegel mit Leichtigkeit gebrochen. Und ihr habt unwissentlich das Siegel meiner Mutter gebrochen. Ich bin nicht mehr schwach. Nun bin ich das mächtigste Wesen auf der Erde. Meine Fähigkeiten sind ins Unermessliche gestiegen.“ Beide wichen vor dir zurück. Aber du warst schneller. Mit einer einzigen flüssigen, anmutigen Bewegung saugst du Hidan seine Unsterblichkeit aus. Du spürtest wie sie, seine ungelebten endlosen Jahre, dir noch mehr Macht verliehen. Im gleichem Zug zerstörst du die vier Herzen von Kakuzo. Aber mehr tatest du nicht. Das allein war Demütigung genug. Du rauscht an ihnen vorbei. Noch würdest du niemanden töten. Erstmal würdest du zu Gaara und Itachi zurück kehren.

    Dein neues Ich brachte sehr viele neue Stärken mit sich. Du ermüdest weniger schnell, trotz das du viel schneller ranntest. Irgendwann hörtest du die beiden nach dir rufen. Du änderst deine Richtung und antwortest, mit einer ziemlich hohen Stimme. Nach kurzer Zeit trafst du auf die beiden. Und natürlich glaubten sie erstmal das du nicht Ayame bist, so sehr hattest du dich verändert. Du wusstest mittlerweile sahst du selber aus wie eine Puppe. Aber es war das wozu deine Eltern dich gemacht hatten. Zur Meisterin aller Puppen. Fuyumi und Mamoru sprangen von dem Sand und verbeugten sich anmutig. Dann sprang Fuyumi auf ihren angestammten Platz auf deiner Schulter. Mamoru stellte sich rechts hinter dich. Das reichte den beiden scheinbar. Du wendest dich an Mamoru. „Wo sind die wahren Körper meine Eltern? Führe mich zu ihnen.“ Er nickt deutet eine Verbeugung an und du beschworst Himiko. Auch sie war gewachsen. Deine beiden Puppen sprangen auf ihren Rücken. Du wusstest, jetzt konnte sie mit deinem Tempo mithalten. Dann rief sie zwei ihrer Kinder herbei. Du schaust Gaara und Itachi an. „Steigt auf. Selbst mit dem Sand könnt ihr das Tempo nicht halten. Und ja, auch deine Raben können das nicht.“ Widerwillig stiegen sie auf. Dann mit den drei Motten an deiner Seite, ranntest du los. Du folgst Himiko und vertrautest darauf das die beiden anderen Motten es ebenfalls taten. Nach einer kleinen Ewigkeit, kamt ihr an einer unscheinbare Lichtung an.

    Anmutig lässt du dich auf den Boden sinken. Ohne auf die anderen zu achten, entsendest du dein Chakra. Es waren diesmal keine Flammen, sondern ein leichtes pulsierendes warmes Licht. Keiner bewegte sich als es an ihnen vorbeifloss. Bald änderte es seine Richtung und floss in eine kleine, gut versteckte, Grotte. Ohne deine Konzentration zu verlieren, winkst du beiden dem Chakra zu folgen. Als sie in deinen Chakra Strom traten, konntest du sie spüren. Konntest du spüren, wie sich bewegten. Was sie fühlten. Und du warst angenehm überrascht über Gaara’s Gefühle. Das Itachi dich liebte, wusstest du. Aber er nahm die Vaterrolle für dich ein. Das war dir nur Recht. Du verfolgtest ihre Bewegung ganz genau, bis sie am Ziel waren. Sie standen vor einer massiven Wand. Mit deinem Chakra suchst du die Wände ab und fandest einen Mechanismus den die beiden nicht auslösen konnten. Dafür musstest du hinein. Nur dir wurde Eintritt gewährt. Langsam stehst du auf und gehst von deinem Chakra geleitet zu den anderen. Deine Puppen folgten dir. Bald wart ihr angekommen. Die Wand reagierte sofort auf dich. Wie du vermutet hattest, war es ein spezielles Jutsu deiner Eltern. Du lächelst. Nun lag es an dir. Du gingst einfach durch die Wand, während die anderen nur vor der Wand stehen konnten. Dieser Weg war allein dir bestimmt. In der Mitte des Raumes, in einem hellem Licht, lagen die wahren Körper deiner Eltern. Langsam, fast ehrfürchtig stiegst du die Stufen zu dem Podest hoch. In ihren Armen, ihre letzten Gaben an dich. Das Katana deiner Mutter. Du wusstest das es Chakra leiten konnte, das hattest du bei deiner Mutter öfters gesehen. Und du lächelst als du die beiden Rollen bei deinem Vater. Als du die Geschenke an dich nahmst, beugst du dich über sie. „Danke, Mama und Papa, für diese wertvollen Gaben. Ich werde sie in Ehren halten und sie zum Schutze dieses Landes einsetzen. Und ich werde euch rächen.“ Mit einem letztem Versuch suchst du, in ihnen, einen Lebensfunke aber dort war nichts mehr. Also versiegelst du sie schweren Herzens in zwei Rollen und befestigst das Katana an deiner Seite. Die Rollen verstaust du in den Falten deines langen Gewandes. Dann drehst du dich um und gehst zurück zu den anderen. Du winkst ab als sie dich mit Fragen bombardieren. Schweigend führst du sie hinaus und bedeutest ihnen wieder aufzusteigen. Diesmal steigst du bei Himiko auf. „Auf zurück nach Suna. Immerhin wird Akatsuki, trotz der Verluste wiederkommen. Ihr wisst ja wie mächtig sie sind.“ Mit diesen Worten fliegt ihr los. Du spürst die Blicke der Anderen auf dir.

    Kurz vor ihrem Ziel hältst du an. „Das ist doch im Grunde die Chance, für Itachi, zu beweisen das er die Seiten gewechselt hat. Was denkst du Gaara?“ „Im Grunde hast du Recht. Immerhin hat er dich gerettet. Aber die anderen wissen nichts davon. Wenn allerdings du und ich für ihn bürgen sollte es weniger Probleme geben. Aber stell dich auf Ablehnung ein. Und auf Schwierigkeiten mit Konoha. Die sollten schon eingetroffen sein. Ich denke du kennst Team Kakashi.“ Du fluchst. Das könnte Probleme geben. Sie hassten Itachi, mehr als alle anderen. „Wir werden vorsichtig sein. Ich werde auf ihn aufpassen. Selbst der Neunschwänzige wird nicht an ihn rankommen. Lass uns nach Hause fliegen.“ Erneut setzt ihr euch in Bewegung und bald hatte man euch entdeckt. Ihr fliegt langsamer. Dir ist klar das sie dich nicht erkannten. Aber als Gaara mit seinem Sand die ersten Geschosse abfing, hörte es sofort auf. Viele Ninja’s liefen euch hinterher. Ihr landete auf dem Turm und wart fast augenblicklich von Ninja’s umgeben. Gaara trat vor. „Ayame müsstest ihr erkennen, auch wenn sie sich verändert hat. Und Itachi kommt um uns zu warnen.“ Du lächelst dein besonderes Lächeln und das kannte jeder. Aber sie waren aufgrund von Itachi immer noch angespannt. Also schufst du eine Kugel aus weichem, sanft pulsierenden Licht um ihn. So geschützt gingt ihr mit ihm in das Büro von Gaara. Wo zu deinem Ärger das Team aus Konoha wartete. Sofort richtest du dich noch ein Stück mehr auf, als du dich zu Gaara’s Rechten aufstellst. Deine Kugel aus Licht folgte dir. Kakashi wendete sich an Gaara: „Und wer ist diese junge Dame die du mitgebracht hast? Und was soll diese Chakra Kugel?“ Bevor er etwas erwidern konnte, tratst du mit hoch erhobenen Haupt vor. „Ich bin Ayame Gurogati. Meisterin der Puppen. Und er dürfte euch bekannt vorkommen.“ Während du das sagtest nahmst du Licht aus der Kugel ohne den Schutz zu senken.

    Diese Reaktion war vorher zu sehen gewesen. Du stellst dich zwischen Itachi und den anderen. Du sahst die Wut und den Hass in ihren Gesichtern. Aber du achtest am meisten auf Naruto. Immerhin hatte er den Neunschwänzigen. Und er war drauf und dran ihn rauszulassen. Du reagierst bevor er explodieren konnte. Drangst dort ein wo das Siegel war. Und mit deinem blauem starkem Chakra gingst du gegen den Fuchs Geist vor. Dann zogst du dich zurück. „Ich denke es wäre nicht schlau hier deinen Bjiuu zu entfesseln. Itachi steht unter meinem Schutz. Er hat mir mein Leben gerettet.“ Itachi nickte fast unmerklich. Naruto und Sakura gaben ihre Angriffsstellung nicht auf. Kakashi versuchte es zumindest noch diplomatisch. Allerdings ärgerte es dich das er nur mit Gaara sprach. Du zogst dich an deinen Platz zurück, als er sprach. „Ich weiß nicht was hier vor sich geht Gaara. Aber ich kenne Ayame und sie sieht nicht so aus. Und es wundert mich doch sehr das du einem von Akatsuki Unterschlupf gewährst. Und dann noch dem Mörder des Uchiha-Clan’s. Es sollte also klar sein das wir misstrauisch sind.“ Kurz und knapp erzählte er die Geschichte. Das Misstrauen, Itachi gegenüber, blieb. Aber das konntest du ihnen nicht verübeln. Während die drei auf Gaara einredeten, bemerkst du noch einen Jungen der still an der Tür stand. Er zeigte keinerlei Gefühlsregungen. Du trittst zu Itachi und fängst leise an dich mit ihm zu unterhalten. Dir war klar das die anderen euch beide beobachteten. Du berührtest ihn sanft am Arm, wie um ihn zu beschwichtigen. Er stieg sofort auf das Spiel mit ein und fing an auf dich einzureden. Es sollte so aussehen, das ihr etwas wichtiges bespracht. Es machte unglaublichen Spaß, ihre angestrengten Gesichter zu sehen bei dem Versuch zu lauschen. Nur Gaara blieb unberührt. Er wusste das ihr nur mit ihnen spieltet. Irgendwann wendest du dich an Gaara. „Ich denke wir werden uns zurückziehen. Es war ein langer Tag. Und ich denke, ich nehme Itachi lieber mit.“ Als du zur Tür gehst, hebst du deinen Arm unschuldig, wie um nach der Tür zu greifen. Dabei blitzte das Katana auf. Bevor jemand was sagen konnte drehst du dich in der Tür noch einmal um und lächelst Gaara auf deine besondere Art an. Dann bewegte sich die Lichtkugel und gefolgt von ihr, verließt du den Raum.

    Du achtest genau darauf, ob euch jemand folgt. Es fiel dir sofort auf. Aber trotzdem gingst du entspannt zurück zu deinem Zimmer. Als ihr da wart, schobst du Itachi hinein und drehst dich um. Gezielt sendest du dein Chakra dorthin wo du deinen Verfolger wusstest. Schnell hattest du ihn ausfindig gemacht. Du legst ihm Chakra Fäden an und zerrst ihn damit aus dem Schatten. Früher hattest du all deine Konzentration gebraucht, heute lenkst du ihn mit einer Hand ohne große Mühe. Du weißt dein Vater wäre stolz auf dich. Es war dieser Junge der dir vorhin schon aufgefallen war. Du legst den Kopf schräg. Irgendetwas war seltsam an ihm. Als du nach seinem Geist tastest wird dir auch klar was so seltsam war. Du konntest kaum Emotionen entdecken. Das machte dir Sorgen. Du zwangst ihn in die andere Richtung zu gehen und als er weit genug weg war, lässt du ihn los. Dann betrittst du dein Zimmer. Als du die Tür hinter dir abschließt, lässt du den Schutz fallen. Du wirst in diesem Augenblick wieder zu einem gerade mal 17-jährigen Mädchen, das viel zu viel Last auf sich genommen hatte. Dann forderten die Anstrengungen ihren Tribut. Du taumelst und wärst zusammen gebrochen, wäre Itachi nicht sofort bei dir gewesen. Er trug dich zum Bett und legte dich darauf nieder. Matt lächelst du. Er strich dir durch dein Haar und du fühltest dich geborgen. „Deine Augen und Haare haben wieder ihre ursprüngliche Farbe angenommen. Aber deine Haare scheinen immer länger zu werden.“ Er strich dir noch einmal über dein Haar und nahm dann vorsichtig die Geschenke deiner Eltern, legte sie sorgsam auf den Tisch. Er wusste wie wertvoll die Geschenke waren. Aber das bekamst du kaum noch mit. Erschöpft von den vielen Ereignissen schliefst du schon bald ein. Du wusstest das Itachi über dich wachte.

    Als du aufwachst war niemand da. Du stehst auf und gehst ins Bad. Als du unter der Dusche stehst, fällt dir auf das deine Haare nun schon fast bis zu deinen Knien reichte. Sie waren in ein dunkles Rot getaucht mit schwarzen Strähnen dazwischen. Deine Haut war immer noch weiß aber sie hatte jetzt einen leichten rosa Schimmer angenommen. Es gefiel dir. Nur deine Augen missfielen dir. Sie hatten keine definierbare Farbe. Aber die Rot Töne herrschten vor. Außerdem sahen die großen Pupillen aus wie schwarze Löcher. Als du wieder aus dem Bad kamst fiel dein Blick auf ein schwarzes Kleid. Im Grunde sah es deinem weißem Kleid sehr ähnlich. In Schnitt und Material zumindest. Doch war diesen mit mystischen Zeichen bestickt. Und groß auf dem Rücken das Zeichen der Gurogati. Die Rose und Flügel, hier vereint, mit dem Symbol von Sasori. Und einer kleinen Puppe in der Mitte die Fuyumi nicht unähnlich sah. Das war dein Zeichen. Das Zeichen einer Meisterin. Ehrfürchtig streichst du über den Stoff. Es war fast zu schön zum tragen. Daher ziehst du, Hose und T-Shirt an. Als du aus deinem Zimmer trittst, siehst du als erstes Itachi an der Wand gegenüber lehnen. Er wirkte unnahbar und distanziert. Schnell war der Grund ausgemacht. Aber das Geschrei war auch nicht zu überhören. Und dieses Geschrei kam dir sehr bekannt vor. Du blickst noch einmal zu Itachi rüber aber er bewegte sich nicht. Nur seine Augen folgten dir. Du seufzt und machst dich auf den Weg. Itachi folgte dir in einigem Abstand. Nach den nächsten Biegungen, saht ihr auch den Grund für das Geschrei. In einigem Abstand bleibt ihr stehen. Trotzdem hatten sie euch schnell entdeckt. Als sie drohend auf euch zukamen, willst du dich in den Weg stellen. Doch du spürst eine Hand auf deiner Schulter. Itachi trat vor dich. „Ich weiß das ihr wütend seid und das vermutlich zu recht aber ihr kennt nicht die ganze Geschichte. Also urteilt nicht zu vorschnell.“ Aber Naruto griff trotzdem an. Instinktiv fängst du ihn mit deinem Chakra ein und hälst ihn fest. Er kämpfte, aber mit Leichtigkeit hieltst du ihn unter Kontrolle. Gleichzeitig kontrolliertest du seinen Bijuu. Während du ihn mühelos unter Kontrolle hast, näherte sich unbemerkt Gaara. Du bemerkst ihn erst als er dir eine Hand auf deinen Arm legte. Sofort ließt du dein Chakra, zurück zu dir kommen. Misstrauisch beobachtest du die anderen. Auch wenn Gaara sicher schlimmeres verhindert hatte. Als er dir winkte ihm zu folgen, schrittest du zusammen mit den beiden Männern durch die anderen hindurch. Er führte euch in sein Büro. „Ayame, ich weiß das du Itachi ungern aus den Augen lässt aber ich möchte dich mitnehmen zur Konferenz der 5 Kage. Jeder bringt 2 Wächter mit und ich möchte dich mitnehmen. Ich würde auch Itachi mitnehmen aber das könnte als Provokation empfunden werden.“ „Wenn ich was dazu sagen dürfte. Ich werde eine Zeit lang fort sein. Ich werde mich auf die Suche nach Sasuke begeben. Ich hoffe das ich ihm alles erklären kann. Wenn nicht, ich weiß nicht was dann passiert. Ich denke er wird mit mir kämpfen wollen. Und in dem Fall weiß ich nicht ob ich wieder komme.“ Du wendest dich an Gaara. „Wann ist die Konferenz? Ich möchte Itachi gern begleiten. Ich mache mir Sorgen. Und wenn ich nicht rechtzeitig wieder da bin, nimm deine Geschwister mit. Ich werde irgendwann nachkommen.“ Nachdenklich schaut er von einem zum anderen. Dann nickt er. Mit einer Handbewegung seid ihr entlassen. Du gehst in dein Zimmer. Zögerlich greifst du nach dem schwarzen Kleid. Kurz entschlossen entkleidest du dich und schlüpfst in das weiche Kleid. Es war so geschnitten, das es sich eng um deine Kurven schmiegte. Nach unten wurde es immer weiter. Deine Haut schimmerte jetzt wie frisch gefallender Schnee. Deine Haare wirkten rötlicher als vorher und deine Augen waren wie so dunkel wie noch nie. Du wirktest nun geheimnisvoll. Still machst dich auf den Weg zum Stadttor. Als du ankommst ist Itachi noch nirgends zu sehen. Zu deiner Überraschung taucht kurz nach dir Gaara alleine auf. Er kommt auf dich zu. Als er vor dir steht, umarmt er dich kurz. Dann schaut er dich an. „Komm gesund zu uns, zu mir zurück. Ich könnte es nicht ertragen, wenn dir etwas zustoßen würde. Also sei vorsichtig. Ich brauche dich hier.“ Er legt dir eine Hand auf deine Wange. Deine Augen werden groß. Dann reicht er eine dir eine wunderschöne Kette, mit einem Anhänger, aus seinem Sand, der genau das gleiche Zeichen bildete wie er auf seiner Stirn trug. Er legte sie dir um. „Sie soll dich schützen. Ich weiß das du das wahrscheinlich nicht brauchst aber ich fühle mich besser wenn du es trägst. Außerdem zeigt es das du in meiner besonderen Gunst stehst. Und ich habe beschlossen dich in meinen Rat aufzunehmen.“ Er umarmt dich erneut und ihr haltet euch fest. Bis ihr merkt das ihr nicht mehr alleine seit. Itachi räusperte sich und ihr sprangt auseinander. Gaara wünschte euch eine gute Reise und verschwand. Du drehst dich weg. Itachi sagte nichts und ging voraus. Schweigend folgst du ihm.

    Ihr seid lange unterwegs. Er erklärte dir das ihr zu einem Uchiha Versteck unterwegs wart. Kurz bevor ihr da seit, dreht er sich zu dir um. „Ich werde von jetzt an alleine weitergehen. Ich weiß das Kisame hier irgendwo ist. Er wird nur Sasuke durchlassen. Ich bitte dich, kleine Ayame, die Ninja’s aus Konoha aufzuhalten. Ich will nicht gestört werden.“ Schweigend nickst du. Bevor du etwas sagen kannst ist er verschwunden. Auch du machst dich auf den Weg, voller Sorge. Die anderen zu finden fiel nicht schwer. So laut wie sie waren. Du stelltest dich ein Stück weiter vorne auf den Weg. Du spürtest die Anwesenheit von Zetsu. Aber das war dir gerade herzlich egal. Du konzentrierst dich auf die anderen die vor dir aus dem Wald brachen. Sie hielten an. Du warst erstaunt das sie tatsächlich noch mehr Leute mitgebracht hatten. Du lächelst sie an, lauerst auf einen Angriff von ihnen aus. Als sie Anstalten machten an dir vorbei zu laufen, zogst du dein Katana. Darüber sendest du dein Chakra aus, indem du einen großen Kreis um euch ziehst. „Wenn ihr weiter wollt, müsst ihr mich töten.“ Du lachtest ein perlendes Lachen. Du spürtest wie die Kette, von Gaara, sich erwärmte und ebenfalls in deinem blauen Chakra zu leuchten anfing. „Das hast du also, mit besonderer Gunst, gemeint.“ Ihnen fiel es ebenfalls auf, sie sahen nicht begeistert aus als sie das Zeichen erkannten. Man sah ihnen an das es sie verwirrte. „Wenn du wirklich zu Suna gehörst, und das tust du scheinbar, dann lass uns durch. Wenn du dich gegen uns stellst, stellst du dich auch gegen Gaara.“ Stumm schüttelst du deinen Kopf. Die anderen standen zusammen und beraten sich. Du wartest. Währenddessen spielst du mit der Kette. Schnell wird dir klar das sobald dein Chakra darin ist du den Sand ebenfalls kontrollieren kannst. Und das sie sich ohne Chakra wieder zu dem Anhänger zurück formte. Inzwischen bedauerst du es, das du deine beiden Puppen in Suna gelassen hast. Andererseits wären sie dir nur im Weg gewesen. Du beginnst dich zu langweilen. Also lässt du die Kuppel aus deinem Chakra näher kommen. Als sie immer noch keine Anzeichen des Erkennens oder eines Angriffs machten, maltest du mit Chakra dein kompliziertes Wappen in die Luft. Jetzt sahst du das Erkennen und teilweise Entsetzen in ihrem Blick. Kurz stand das Wappen in der Luft dann verglühte es. Du hingegen zeigtest keine Emotionen. Leicht beugst du dich vor. „Wer will als erstes mit mir spielen?“ Und dann griffen mehrere an. Anmutig weichst du auf und beschworst Himiko. Sie ging sofort gegen die anderen Insekten vor. Diese hatten keine Chance. Du nimmst den Hund als Marionette. „Vielleicht hättet ihr mich damals nicht aus meiner Familie reißen sollen. Dann würden meine Eltern vielleicht noch leben. Und ich würde euch nicht dafür verantwortlich machen.“ Mit Himiko an deiner Seite griffst du an. Dem Hund zwangst du deinen Willen auf. Mit ihm griffst du seinen Besitzer an. Lachend weichst du immer wieder aus. Eine Explosion hinter dir ließ euch inne halten. Außerdem war da eine neue Präsenz aufgetaucht. Du sendest eine Frage aus. Er antwortet mit Freude.

    Dann ließt du den Schutz sinken und eilst Richtung der Explosionen. Du wusstest das Tobi sie übernehmen würde. Er spielte genauso gerne wie du. Du ranntest schneller. Aber dann musstest du anhalten. Amaterasu versperrte dir den Weg. Erneut riefst du Himiko zu dir. Als sie bei dir war, sprangst du auf und sie flog dich sicher zum Dach des Versteckes. Du musstest sehr Aufpassen so gefährlich war es hier. Dann im richtigem Moment übernimmst du beide und zwingst sie still zu stehen. Ohne sie loszulassen, stemmst du deine Hände in die Hüften. „Ist das eine Unterhaltung? Habt ihr zumindest versucht zu reden oder seit ihr direkt aufeinander losgegangen?“ Schuldbewusst blickten beide zu Boden. Du liest sie aufeinander zugehen. Dann setztest du sie gegenüber „Wie zwei Kleinkinder. Da bin ich ja noch einmal rechtzeitig gekommen. So und jetzt setzen wir uns zusammen und unterhalten uns.“ Du sahst die Wut in beiden Gesichtern. Aber das kümmerte dich herzlich wenig. Du kamst näher. „Ihr wisst das uns nicht viel Zeit bleibt.“ Itachi sah dich an. „Solltest du nicht die Leute aus Konoha aufhalten? Wurdest du nicht mit ihnen fertig?“ Langsam und viel zu ruhig kamst du noch näher. Von den beiden ließt du dich nicht mehr einschüchtern. Zu gut kanntest du die Eigenarten der Uchiha. Und du hattest die ruhige Kälte und Distanz mittlerweile auch drauf. „Sag das noch einmal und ich lass Sasuke erneut auf dich los. Ich bin eure Spielchen leid. Und zu deiner Info, Tobi hat sie übernommen. Er spielt mit ihnen.“ Du zeichnest mit deinem Katana einen Kreis in die Luft. Kurz flimmerte er und dann öffnete er sich wie ein Fenster. Dadurch konntet ihr sehen wie Tobi mit ihnen spielte. Dann wechselte die Szene und man sah kurz Kisame. Dann erlosch der Zauber. „So, ihr seid Brüder, so etwas tut man nicht.“ Du wendest dich an Itachi. „Ich weiß nicht genau was dich dazu getrieben hat, deinen Clan auszulöschen, aber das hast du nicht aus Spaß gemacht. Soviel weiß ich.“ Dann drehst du dich zu Sasuke um. „Und du hast schon genug Mist gebaut. Nach einiger Zeit wusste ich wo du warst, nachdem du mich alleine zurückgelassen hast.“ Du hälst inne. Dann drehst du dich langsam im Kreis und hälst schließlich kurz hinter dir an. „Zetsu ich weiß das du da bist. Komm raus oder ich hole dich da raus.“ Kurze Zeit geschah nichts. Dann erhob sich eine Gestalt aus dem Boden. Du warfst dein Chakra einer Klinge gleich nach ihm. Du spürst wie sich die Fäden der beiden lockerten aber das kümmerte dich nicht. „Du hast sie an Pain verraten. Stimmt das? Ist es deine Schuld?“ Er zögerte und nickte schließlich. Erneut schleuderst du Chakra Klingen nach ihm. Schnell verschwand er. Du wandtest dich den anderen zu. „Kommt ihr von selbst mit oder soll ich euch mitzerren. Entscheidet euch jetzt. Und Tricks könnt ihr euch schenken.“ Du gingst an den Rand wo Himiko wartete. Da sahst du die Umrisse der Verfolger. Du sprangst auf Himiko und erstaunlicherweise kamen beide freiwillig mit. Als sie ebenfalls auf Himiko aufgesessen hatten, flogt ihr los. Über sie hinweg. Es schien sie nicht zu kümmern. Du wusstest sehr wohl das sie Himiko sahen. Aber sie liefen trotzdem weiter. Ihr flogt langsamer, als du dich umdrehst und dir die beiden genauer ansahst. Beide waren verletzt. Du seufzt. „Itachi kann ich wohl mitnehmen aber was soll ich mit dir machen Sasuke?“ Er blieb stumm. „Ich werde dich wohl oder übel mitnehmen müssen oder ich setze dich mit dem Versprechen ab, nicht mehr Rache zu wollen.“ Er nickte und gab das Versprechen. Dann sprang er ab und verschwand. Schweigend flogt ihr weiter Richtung Suna.

    Ihr landetet auf dem Dach und du machtest dich alleine auf dem Weg zu Gaara. Was Itachi jetzt gerade machte, kümmerte dich nicht. Konoha war nicht hier. Als du vor seinem Büro stehst, atmest du tief durch und klopfst. Du hörtest ein herein. Langsam trittst du ein. Als du die Tür sanft schließt und dich umdrehst, wärst du fast hingefallen so nahe stand Gaara vor dir. Er zog dich in seine Arme. Zu gerne ließt du es zu. Dich überkamen ganz neue Gefühle. In diesem Moment wusstest du, das du alles für ihn tun würdest. Du legst deinen Kopf an seine Brust, denn du warst ein gutes Stück kleiner als er. Du konntest nicht wiederstehen und zogst seinen Kopf zu dir hinunter. Weich und ein wenig zögerlich trafen eure Lippen aufeinander. Er berührte dich auf eine Art, die du nicht kanntest. Und füllte das Loch, das der Tod deiner Eltern in dir hinterlassen hatte. Als ihr euch voneinander löst, sahst du ihn an und legst ihm deine Hand an die Wange. „Ich brauche dich. Das wird mir erst jetzt klar. Lass mich an deiner Seite bleiben.“ Er sagte nichts aber legte seine Hand auf deine. Diese Geste sagte mehr als genug. Er sah dich lange an. Dann nahm er deine Hand und führte dich hinunter in den Konferenzsaal. Erneut waren sie entgeistert, als sie euch sahen. Er führte dich an die letzten beiden freien Plätze. Nun saßt du zu seiner Rechten. Damit zeigte er wieder deine Sonderstellung hier. Außerdem sah man deutlich dein Amulett. Als die Sitzung begann, ahnst du schnell das es langweilig wird. Und als du dich zu langweilen beginnst, nahmst du eine kleine Menge Chakra und fingst an mit dem Sand deines Amulettes zu spielen. Einige keuchten auf. Du blickst hoch. Scheinbar wussten sie noch nichts über deine Veränderung. Du blicktest zu Gaara und sahst das er schmunzelte. Er stand auf und gab eine knappe Zusammenfassung der letzten Ereignisse. Du wusstest, während du dich wieder auf den Sand konzentrierst, das dir viele dein Glück und deine Macht neideten. Aber andererseits hatte Gaara mit seinen Taten, von Anfang an, klar gemacht das du unter seinem Schutz standest. Als weitere Zweifel laut werden, verdrehst du deine Augen und malst mit deinem Chakra dein Wappen in die Luft. Du blickst zu Gaara, eine unausgesprochene Frage in deinem Blick. Er zuckt mit den Schultern. Du zwingerst ihm zu. Dann stehst du auf und legst deine Hände auf seinen Behälter mit seinem Sand. Dann lässt du behutsam dein Chakra hinein fließen. Als du genug Chakra dort drinnen hattest, zogst du deine Hände zurück und das Chakra folgte dir und mit ihm der Sand. Dadurch das du dein Chakra hinein gemischt hattest, hattest du die Kontrolle. Du formtest dein Wappen und dazu das Symbol das ihr beiden nun trugt. Dann lächelst du ihn an und er übernahm seinen Sand wieder. Sorgsam trennte er seinen Sand von deiner Energie aber auch nicht komplett. Dann ließ er seinen Sand in seiner Kürbisflasche verschwinden. Dein Licht verblasste. Ein anderer aus dem Rat räusperte sich. „Es wird Zeit das ihr euch zur Konferenz aufmacht. Gewiss wollt ihr eure Geschwister mitnehmen.“ Er wandte sich dem Sprecher zu. „Ich werde Ayame mitnehmen und Kankurou. Temari wird hier das Sagen haben solange ich weg bin. Aber du hast Recht. Wir sollten so bald wie möglich aufbrechen.“ Er nimmt deine Hand und gemeinsam geht ihr hinaus. Als ihr die Gänge zu deinem Zimmer entlang geht, lächelte er dich von der Seite an. „Hast du ihre Gesichter gesehen? So fassungslos hab ich sie noch nie gesehen. Auch wenn es vielleicht ein bisschen dick aufgetragen war. Aber ich hätte nicht gedacht das du meinen Sand derart gut kontrollieren kannst.“ Du grinst. Aber bevor du etwas sagen kannst seid ihr bei deinem Zimmer angekommen. Du öffnest die Tür und findest dich direkt vor einem wütendem Itachi wieder. Gaara zog dich zurück und Itachi musterte jetzt ihn. Du schreist. Das schien ihn ein bisschen abzulenken. Du nahmst ihn gefangen und verhinderst schlimmeres. Du drängst ihn zurück und ihr tretet ein. Gaara direkt hinter dir und im Begriff jederzeit seinen Sand zu nutzen. Dir ist klar das Itachi im Inbegriff ist sein Sharingan zu aktivieren. Er versucht es so stark das du ihn nur mit Mühe halten kannst. Doch seine Wut ist zu groß, und er reißt sich los. Sofort umfing dich Sand aber eine Sekunde zu spät. Dann verschwand er. Aber von alledem kriegst du nichts mehr mit. Er hatte dich bereits eingefangen in seinem Genjutsu. Und du wusstest, das es schmerzvoll wird. Er tauchte vor dir auf, wie ein übergroßer Racheengel. Er würde dich nicht körperlich verletzen. Er wird dich zwingen, deinen schlimmsten Ängsten ins Gesicht zu sehen. Aber vor allem ließ er dich spüren das du eine Verräterin warst. Aber es hielt nicht lange. Gaara hatte Chakra in dich geleitet und dich damit zurück geholt. Zitternd sinkst du in seine Arme. Deine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. „Ich hab nicht damit gerechnet. Das er ausgerechnet gegen mich das Sharingan einsetzt. Dabei hat er mich immer beschützt. Und jetzt das.“ Du brichst in Tränen aus.

    Sein Verrat, an dir, traf dich tief. Dankbar für den Halt den Gaara dir gab, lässt du dich auf einem Stuhl nieder. Er kniet sich vor dich, legte seine Hände sanft auf deine Knie, und sah dir in die Augen. „Geht es dir gut? Soll ich dir ein Glas Wasser holen?“ Erschöpft nickst du. Er strich dir noch einmal über dein Haar und holte dir ein Glas. Du nahmst es und trankst es in einem Zug aus. Immer noch sah er dich voller Sorge an. Du richtest dich langsam wieder auf. Der Schmerz war wie weg gewischt. Du atmest tief durch. „Wir müssen los, oder? Wir wollen doch nicht zu spät kommen.“ Er sah dich skeptisch an und nickte. Auf dem Weg nach draußen kam euch Kankurou entgegen. Er reichte Gaara seinen Hut. Schweigend macht ihr euch auf den Weg. Dieser Verrat zeigt dir deutlich, das du dich richtig entschieden hattest. Du würdest bei Gaara bleiben, bis zum Ende. Also wart ihr drei erneut unterwegs. Nur warst du nicht mehr das kleine Mädchen wie letztes Mal. Jetzt warst du Beschützerin und Gefährtin des Kazekage. Ihr wart lange unterwegs. Und es gab keine Zärtlichkeiten zwischen euch. In diesem Fall reist ihr in euren Positionen. Und mehr als ein Lächeln oder eine zarte, wie zufällige, Berührung kam nicht zustande. Du redest kaum. Zu frisch war der endgültige Verlust deiner Familie. Nicht nur das deine Eltern ermordet worden waren, jetzt warst du die Verräterin an deiner Familie. Weil du dich entschlossen hattest zu Gaara zu halten. Ihr kamt gut voran, als dir etwas auffiel. Du hälst an und nach wenigen Schritten auch die anderen. Du drehst dich um und schaust zurück. Diese Präsenzen kanntest du. Du drehst dich nicht um aber rückst näher an die anderen heran. „Akatsuki ist hier und sie sind nicht freundlich gesinnt.“

    Augenblicklich gingen die anderen in Kampfstellung. Du zögerst und dann beschworst du Himiko. Du zogst dein Katana und machtest dich zum Angriff bereit. Dein Amulett glühte hell. Dann tauchten vor euch Akatsuki auf. Du sahst sie nicht mehr als Familie. Du sahst in ihnen Feinde, die Gaara bedrohten. Auch wenn du wusstest das sie hinter dir her waren. Jetzt warst du bereit zu töten. Und du würdest Mutter und Vater verwenden. Du stecktest dein Katana wieder weg, tratst einen Schritt vor und zogst die Schriftrollen hervor. Sie öffneten sich und dann beschworst du sie. Es zerriss dich aber dann spürst du die Wärme die von Gaara ausgeht und wurdest wieder ruhiger. Sie kamen immer näher und hielten kurz vor euch an. Scheinbar doch sehr erstaunt darüber das du die leeren Körper deiner Eltern benutzest. Aber das war dir egal. Du tratst wieder zurück und stelltest dich auf Gaara’s rechte Seite, ein Stück hinter ihm. Ohne die Kontrolle zu verlieren berührst du ihn am Arm. Das reichte aus um eure Nähe zueinander zum Ausdruck zu bringen. Er nickt entschlossen und du blickst zu Kankurou rüber der auf Gaara’s anderer Seite stand. Er nickte. Dann wendetet ihr euch wieder nach vorne. Ruhig steht ihr da und wartet. Pain trat vor. „Dein Verrat an uns, deiner Familie, trifft uns tief kleine Ayame. Aber wir sind bereit dir zu verzeihen. Komm mit uns nach Hause.“ Du rührst dich nicht. Mit leicht zusammen gekniffenen Augen starrst du sie an. Dann antwortest du mit seidenweicher Stimme. „Vielleicht hätte ich dir geglaubt, wenn du nicht meine Eltern ermordet hättest. Und wenn ich nicht gehört hätte, was die letzten Worte von dir an meine Mutter waren.“ Die anderen bewegten sich unruhig. Scheinbar wusste niemand außer dir von Pain’s Worten. Er zeigte keinerlei Regung. Du lachst. Es war ein leises, bedrohliches Lachen. Gaara blickte dich besorgt an. „Hast du ihnen nichts davon gesagt? Hast du ihnen nicht gesagt das du mich brechen willst? Und das falls ich sterbe, eine von deine Marionetten werden soll?“ Vielen blieb der Mund offen stehen. „Nur zu deiner Info. Du kannst mich nicht brechen. Und töten wirst du mich auch nicht. Ich werde mein eigenes Leben führen.“ Du nahmst Gaara’s Hand und drückst sie leicht. „Ich habe meine wahre Familie gefunden. Und zu der gehört ihr nicht. Ihr habt meine Eltern verraten. Ihr wolltet mich benutzen. Und das zeigt mir das ihr mich nur dabehalten habt, damit ihr mich benutzen könnt. Aber das ist vorbei. Ich weiß das ihr viele Feinheiten meiner Eltern kennt. Aber auch nur einen geringen Teil.“ Er lachte. Ein kaltes, grausames Lachen. „Du willst ein Leben mit ihm führen? Dann lass mich dir eines sagen, kleine Ayame. Du wurdest für unsere Sache geboren. Dir ist es vorher bestimmt zu uns zu gehören. Ich weiß das deine Eltern das gewollt hätten.“ Du antwortest nicht. Stattdessen bereitest du dich auf deinen ersten Kampf gegen sie vor. Instinktiv wusstest du wie du mit den Puppen umgehen musstest. Du warst die Tochter des größten Puppenspielers aller Zeiten. Und dieses Wissen war dir angeboren.

    Aber zu deinem Erstaunen griffen sie nicht an. Zumindest nicht alle. Aber Hidan griff an. Der Hitzkopf wollte seine Unsterblichkeit zurück. Und dich wollte er opfern. Bevor du etwas tun konntest, schoss Sand auf ihn zu. Er wich so gut es ging aus. Die Wut stand Gaara ins Gesicht geschrieben. Er stand vor dir. „Ihr werdet sie nicht bekommen. Wenn sie nicht freiwillig mit euch gehen will, werde ich dafür sorgen das ihr kein Haar gekrümmt wird.“ Du sahst aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Du fingst an zu spielen. Mit einer eiskalten Ruhe stoppst du den Angriff und nun steht ihr drei Rücken an Rücken. Du flüsterst sodass dich nur die beiden hörten. „Gebt mir Rückendeckung.“ Ohne sie ansehen zu müssen, wusstest du das sie das tun würden. Mit weitausholenden Bewegungen ließt du deine Puppen angreifen. Zuerst würdest du Hidan nehmen. Er hatte wieder mehr Jahre, die dir Macht verleihen würden. Er kämpfte verbissen und hätte es vielleicht auch geschafft, wäre in dem Moment nicht Mamoru von hinten gekommen. So aber war Hidan abgelenkt und bald hatten die drei Puppen ihn im Griff. Sie brachten ihn zu dir. Erneut saugst du ihm seine Unsterblichkeit aus. Dann mit einem fast liebevollen Blick tötest du ihn. Es war das erste Mal das du ein Leben nahmst. Und es gefiel dir nicht. Im Gegensatz zu deinen Eltern, warst du im Grunde von einem sanfteren Gemüt. Aber du machtest gerne Ausnahmen. Einen nach dem Anderen tötet ihr. Als ihr alle umgebracht hattet, fiel dir auf das Tobi und Zetsu verschwunden waren. Und dir fiel auf, das du Kisame nirgendwo gesehen hattest. So schnell es ging, verschwandet ihr von dem Schlachtfeld. Als ihr dann später eine Pause macht, versiegelst du die Puppen wieder. Mamoru war dir nicht von der Seite gewichen. Das deine ersten wirklichen Kämpfe und Morde mit deiner, ehemaligen, Familie gewesen waren erschütterte dich. Das spürte Mamoru. Aber du sehntest dich nach was anderem. Ein wenig unsicher gingst du zu Gaara und umarmst ihn. Ein wenig erstaunt, nimmt er dich ebenfalls in den Arm. Er spürte wie sehr dich das, was sich eben zugetragen hatte, belastete. Nicht zum ersten Mal wünschtest du dir nicht diese Macht zu besitzen. Es schien soviel Schmerz damit verbunden zu sein. Und jeder wollte dich für seine Ziele benutzen. Aber du hattest dich entschieden. Und es führte kein Weg zurück. Gaara gab dir Halt. Als ihr euch wieder auf den Weg macht, nahm er deine Hand und hielt sie fest. Ohne weitere besondere Vorkommnisse, verging der Rest eurer Reise. Gaara ließ dich nicht aus den Augen, seine Sorge um dich war zu groß. Nachdem ihr eure Sachen in den Zimmern verstaut hattet, gingt ihr zur Konferenz. Durch den Zwischenfall wart ihr so ziemlich die letzten. Während Gaara sich auf den letzten freien Platz setzte, lehnte sich Kankurou gegen die Wand. Du stelltest dich mit Abstand hinter Gaara. Wachsam beobachtest du die anderen. Du warst überrascht Danzo statt Tsunade anzutreffen. Das bedeutete nichts gutes. Dann fingen sie an zu diskutieren. Vieles artete in Sticheleien aus. Und jedes Mal wenn sie sich gegen Gaara richteten, bisst du die Zähne zusammen. Aber er blieb ruhig. Es war dir ein Rätsel wie er das schaffte. Aber irgendwann kehrt auch bei dir Ruhe ein. Du setzt dich an der Wand in Schneidersitz. Du wusstest das Mamoru sich nicht weit von dir verbarg, um dir im Notfall zu Hilfe zu eilen.

    Im Schein eines Nickerchens, spürst du die anderen um dich herum. Aber irgendwas störte dich. Nach längerem Diskutieren, unterbrach einer der Begleiter von einem anderen Kage das Treffen. Du wusstest nicht wer das war. Aber er stellte starke Anschuldigungen gegenüber Danzo. Dann spürtest du diese, mittlerweile verhasste, Präsenz. Du sprangst auf und diesem Moment tauchte schon Zetsu auf. Er sah dich nicht an. Er meinte Sasuke wäre in der Nähe. Bevor er zu stoppen war, preschte der Raikage durch die Wand um ihn zu suchen. Dir war jetzt alles egal. Du standest direkt hinter Gaara, die Hand auf deinem Katana. Du würdest ihn beschützen, komme was wolle. Alles sind unruhig und angespannt. Du bliebst bei Gaara auch wenn die anderen dich misstrauisch beobachteten. Irgendwas war faul daran. Du bliebst auf der Hut und rücktest so nahe an Gaara wie du konntest. Nach unerträglichen Minuten des Wartens tauchte Sasuke auf. Du keuchst auf als du sahst das er einen Mantel der Akatsuki trug. Das hieß auch, das Itachi tot war. Dann ging alles ganz schnell. Es entbrannte ein Kampf und währenddessen tauchte Tobi hinter dir auf. Als du spürtest wie er dich in eine andere Dimension zog, schriest du laut nach Gaara. Das letzte was du siehst, ist wie er herumschnellt und mit einem wütendem und gleichzeitig verzweifelten Blick etwas rief. Dann warst du alleine.

    Die Dimension wo du gelandet bist ist kalt und leer. Stumm sitzt du auf einem der großen Steine. Du hattest die Beine angezogen und deine Arme darum gelegt. Du verlorst jedes Zeitgefühl. Irgendwann tauchte Sasuke auf. Und kurz danach auch Tobi. Du blickst teilnahmslos zu den beiden. Sie kamen auf dich zu. Du wusstest das du ohne Tobi nicht hier raus kommen wirst. Und er würde eine Gegenleistung verlangen. Als er dann nach einiger Zeit mit Sasuke verschwindet ohne dich zu beachten, sinkst du mutlos zusammen. Lautlos laufen dir die Tränen über deine Wangen. Seid dem Tod deiner Eltern hast du nicht mehr geweint. Du bliebst lange alleine. Als Tobi dann irgendwann wieder auftauchte, warst du so verzweifelt das du alles tun würdest um wieder hier raus zu kommen. Und dir war auch klar, das er es genau darauf abgezielt hatte. Aber seine Art dich zu brechen, so simpel sie auch war, hatte funktioniert. Er zog dich zurück in deine Dimension. Der Krieg hatte bereits begonnen. Du spürtest die Anwesenheit von Mamoru und Fuyumi in deinem Geist. Auf ihre Versuche, Kontakt aufzunehmen, reagierst du nicht. Willenlos wie eine Puppe, folgst du ihm. Er brachte dich in eine Ebene wo man schon von weitem den Lärm eines größeren Kampfes hören konntest. Und er führte dich genau darauf zu. Es war als würdest du dir selber zusehen. Deine Augen waren leer und glanzlos. Alles an dir hatte seinen Glanz und seine Farbe verloren. Du spürtest keine Emotionen mehr. Als würde er dich mit Chakra kontrollieren, folgst du ihm immer weiter Richtung Lärm. Bis ihr an einem Abgrund zum stehen kommt. Unter euch tobte die Schlacht. Eine Armee gegen einen einzelnen Mann. Dieser hatte euch bemerkt und kam auf euch zu. Dadurch wurden auch die anderen auf euch aufmerksam. Du hörtest wie jemand deinen Namen rief, aber du gibst keine Antwort. Die Männer wandten sich zu dir. „Du wirst uns noch sehr nützlich sein, Kleine.“ Die Stimme war voller Hohn. „Zeige ihnen wo du hingehörst. Auf die Knie mit dir. Du bist nichts weiter als ein kleines Kind das sich in die Angelegenheiten, Erwachsener einmischt.“ Die letzten Worte sagte er so laut das auch die anderen sie hörten. Du sahst ihre Wut aber es berührte dich nicht. Diese winzige Zögern reichte aus. Der neue Mann schlug mit dem Handrücken zu. Er traf dich ins Gesicht und du wurdest von den Füßen gerissen. Du fielst in den Sand. Ohne Willen, kniest du dich zu ihren Füßen. Dein schwarzes Kleid war, durch den Schmutz und Staub, grau geworden. Du blickst teilnahmslos zu der Armee hinüber. Immer noch rief jemand nach dir. Aber deine Seele war zerbrochen. Es war dadurch so einfach für Tobi dich zu lenken. Aber dich widersetzen konntest du nicht. Es kam dir nicht mal in den Sinn. In diesem Zustand hättest du selbst deine Eltern angegriffen. Schreie wurden laut. Die Armee setzte sich in Bewegung. „Kämpfe gegen sie. Brich ihren Mut.“ Du springst von der Klippe in die Masse. Mit gezogenem Katana kämpfst du. Du tötest sie, weil Tobi es so wollte. Überall wo du bist, hinterlässt du eine Schneise aus Tot und Zerstörung. Immer tiefer dringst du vor. Dein Amulett begann zu zerbröckeln. Dann stehst du vor ihm. Aber du kannst nicht reagieren. Auch wenn deine Gedanken ein einziger Schrei waren, griffst du auch ihn an. Er wich aus und ehe du dich versiehst, bist du in einem Kokon aus Sand gefangen. Gaara kam dir sehr nahe. Er nahm dein Gesicht in seine Hände. Der Schmerz stand in seinem sehr deutlich. Dann küsste er dich. Um euch erhob sich ein Sturm aus Sand und blauem Licht. Die Zeit schien still zu stehen. Deine gebrochene Seele fügte sich wieder zusammen. Dein Amulett fügte sich wieder zusammen. Du löst dich von ihm. Der Sturm um euch löste sich langsam auf. Aber sein Sand und dein Licht blieben verbunden. Und du veränderst dich erneut. Von deinem sanften Licht emporgetragen, wuchsen dir zarte Schmetterlingsflügel, in satten bunten Farben. Dein Kleid glitzerte wie ein Regenbogen. Und deine Augen glühten in dem gleichen blau wie dein Licht. Und deine Haare waren wieder rot, wie die untergehende Sonne. Keiner bewegte sich als du dich verwandelst. Ausnahmslos starrten dich alle, mit großen Augen, an. Dann wurdest du von deinem Licht sanft zurück zur Erde getragen. Gaara fing dich auf. Du öffnest deine Augen und lächelst ihn an. Vorsichtig stellt er dich auf die Füße. Du drehst dich um, und ließt die Puppen Armee deines Vater frei. Du musstest sie nicht kontrollieren. Sie wussten was zutun war. Du wendest dich an Gaara. „Ich komme bald wieder. Ich muss etwas erledigen. Fuyumi bleibt bei dir, so bleiben wir in Kontakt. Mamoru wird mit mir kommen.“ Er nickt, obwohl man sah das er nicht begeistert war. Dann machtest du dich auf den Weg.

    Du wusstest genau wo du hin musstest. Du spürst das du auf dem richtigen Weg bist. Als du den Wald erreicht hast, bewegst du deine neuen Flügel. Dann schwebst du. Du flatterst genau wie Himiko, die zu dir gestoßen war. Sie war noch immer eine Motte aber sie ihre blauen und grünen Muster waren noch intensiver und noch mehr geworden. Gemeinsam macht ihr drei euch auf den Weg. Bald kamt ihr an. Ihr schwebt über einer Lichtung. Auf der einen Seite Kankurou und sein Team und dort drüben, deine Eltern und Deidara. Das Licht der Sonne brach sich in deinem Kleid, als du langsam zur Erde gleitest. Als du zwischen den beiden Teams landest, bleibt dein Blick bei deinen Eltern. Ohne auf Gefahren zu achten, gingst du auf sie zu. Sie sahen dich an, ohne dich zu Erkennen. Du hattest dich so sehr verändert. Dicht vor ihnen hieltest du an. „Mama. Papa. Es tut mir leid das ich euch nicht retten konnte. Aber das hat mir die Kraft und den Mut gegeben, zu der zu werden die ich heute bin.“ Du zogst deine überraschten Eltern in eine Umarmung. Lange bliebt ihr so stehen. Auf ihren Gesichtern ein freudiges Lächeln. „Hör zu, Ayame. Uns bleibt nicht viel Zeit. Wir sind stolz auf dich. Und du bist so wunderschön geworden. Wir haben dir alles auf den Weg mitgegeben was wir können. Lass dich von niemanden benutzen und sei du selbst.“ Dann brach das Jutsu und sie lösten sich auf. Ein Lächeln auf ihren Gesichtern. Eine glitzernde Träne rannte dir über dein Gesicht. Aber genauso war ein glückliches Lächeln auf deinen Lippen. Du berichtest Fuyumi, das du auf dem Rückweg warst. Dann hobst du ab. Deidara überließt du den anderen. Du wusstest jetzt wo du hingehörst. Du selbst wirst nicht kämpfen. Du warst nicht zum kämpfen bestimmt. Du würdest heilen und Mut machen. Aber auf gewisse Art und Weise waren deine Eltern noch bei dir. Als du am Rand der Schlacht angekommen bist, beschworst du ihre Puppen. Jetzt wohnte auch in ihnen ein Lebensfunke. Ein kleiner Splitter der Eltern. Du gabst deiner Mutter ihr Katana, deinem Vater die letzte verbliebene Rolle. Er nahm sie und beschwor den dritten Kazekage. „Geht ihr beiden und führt die Armee aus Puppen zum Sieg.“ Dann verschwanden die beiden. Du flogst zu Gaara zurück.

    An seiner Seite warst du sicher, das wusstest du. Ihr wart zu einer unzertrennlichen Einheit verschmolzen. Du schwebst über das Schlachtfeld, immer wieder elegant den verschiedenen Geschossen ausweichend. Dann landest du weich bei Gaara, auf seinem Sand. Du lächelst als du seine Hand nimmst. Ihr schwebtet an der Spitze des gemeinsamen Heers. Ihr erhebt eure verschränkten Hände. Es wurde mit wilden Rufen beantwortet. Dann grifft ihr erneut an. Nur diesmal standen die Feinde zwischen zwei Fronten. Deine Eltern führten die Puppen in die Schlacht. Und ihr die Menschen. Du bliebst an Gaara’s Seite. Erneut verschmolz dein Licht mit seinem Sand. Du überließt es ihm es zu führen. Du legst eine Hand auf seine Schulter um ihn mit immer mehr Macht zu versorgen. Nebenbei koordinierst du durch deine Eltern die Puppen. Du warst mit ihnen genauso verbunden wie mit Fuyumi und Mamoru. Einfach weil sie dir so vertraut waren. Aber du wusstest das, nach dieser Schlacht, sie endgültig gehen würden. Du blickst zu ihnen hinüber. Sie waren genauso wie früher, vereint am kämpfen. Keiner konnte ihrer geballten Macht widerstehen. Erneut konzentrierst du dich auf Gaara. Du warst fasziniert wie er kämpfte. Seine Macht, die mit deiner Hilfe immer weiter stieg, war so gewaltig das ihr kaum jemand wiederstehen konnte. Und er konnte eure verbundenen Kräfte ohne Schwierigkeiten kontrollieren. Mittlerweile wart ihr unterwegs zum nächsten Schlachtfeld. Nur das dort die Bjiuu‘s kämpften, nach eurer letzten Information. Es würde sehr gefährlich werden für euch alle. Eine große Statue hielt euch auf. Weiter hinten wurde am Fuße eines riesigen Baumes gekämpft. Da die Bjiuu’s nicht mehr dort waren, musste dieser riesige Baum irgendwas bedeuten. Er musste irgendwas mit Tobi’s Plänen zutun haben. Und wenn es von Tobi beschworen wurde, konnte es nicht gutes bedeuten. Egal was es war, irgendwie musstest du das alles doch verhindern können. Und da kam dir eine Idee. Du wendest dich Gaara zu. „Ich muss das aufhalten, was sie geplant haben. Ich weiß nicht ob ich wiederkomme. Pass auf dich auf.“ Voller Entsetzen griff er nach dir, aber du wichst aus. Sein Blick war ein Ebenbild deines Schmerz. Nachdem ihr endlich vereint wart, musstest du gehen. Den Angriffen der Statue ausweichend, machtest du dich auf den Weg. Jetzt würdest du alles riskieren um diese Welt zu retten. Um Gaara zu retten. Wenn es sein muss, würdest du dein eigenes Leben dafür geben. Du fliegst schneller. Während die anderen unten kämpften, flogst du immer höher. Im Flug blickest du hinunter zu den anderen. Du konntest Naruto sehen und zu deiner Überraschung auch Minato. Du wusstest nicht was du davon halten solltest. War er auch von dem Jutsu betroffen gewesen? Aber die Hokage waren doch nach ihrem Tod versiegelt worden. Warum war er hier. Du hieltst kurz an. Irgendwas war doch faul daran. Aber gegen wen sie kämpften konntest du nicht erkennen. Du blickst um dich und konntest in der Ferne den Sand sehen. Du wusstest dir blieb nicht viel Zeit. Also machst du dich erneut aus den Weg nach oben, bis zur Spitze dieses seltsamen Baumes. Dort sahst du dieses riesige Sharingan. Jetzt wusstest du, das du das nicht überleben würdest. Mit deiner ganzen Kraft, ließt du dein blaues Chakra zu dem Auge fließen. Jetzt gab es kein Zurück. Du wolltest weiteres Blutvergießen vermeiden. Und du wolltest das beschützen, was dir am wichtigsten war. Als dein Licht das Auge eingehüllt hatte, wartest du noch kurz. Jeder konnte es, konnte dich sehen. Du konntest dort unten Gaara sehen, ihn hören wie er deinen Namen ruft. Dann holst du tief Luft und ließt dein ganzes Chakra frei. Ließt es in einer Explosion frei und zerstörst damit dieses Auge. Wie gedacht kamst du nicht rechtzeitig weg. Du würdest in deinem eigenem Licht sterben. Aber du würdest unzählige andere Leben retten. Dafür opferst du dich gerne. Du spürtest keinen Schmerz. Es war so, als wollte dein Licht deinen Geist aufnehmen. Dann fielst du und alles wurde dunkel.

    Gaara’s Sicht:

    Du sahst wie sie davon flog. Verzweifelt versuchst du ihr zu folgen. Aber so schwerfällig die Statue war, sie hielt dich auf. Als zogst du dich zurück und fliegst im großen Bogen an ihr vorbei. So schnell du auch warst, es reichte nicht mehr. Oben an der Spitze fing es an blau zu leuchten. Diesen Anblick kanntest du. Du flogst noch schneller und riefst immer wieder ihren Namen. Dann explodierte alles in blauem Licht. Du wusstest, das sie damit ihr Todesurteil selbst unterschrieben hatte. Der Baum fiel zusammen und ein heller Punkt stürzte daneben, in Richtung Boden. Schnell flogst du hin und brachtest sie in Sicherheit. Dann landest du im sicherem Abstand. Verzweifelt suchst du nach Lebenszeichen. Aber da war nichts mehr. Sie hatte ihr Leben geopfert, um diesen Krieg zu beenden. Doch du konntest dich über den Sieg nicht freuen. Denn ihr hattet, aus deiner Sicht, den Sieg zu teuer bezahlt. Du saßt abseits, ihren Körper in deinen Armen und weintest. Dann trat jemand zu dir. Du schaust auf und dort stehen Fuyumi, Mamoru, Sarana und Sasori. Du sahst den Schmerz in ihren Gesichtern. Ihre Eltern knieten sich neben sie. Dann legten sie ihre Hände auf ihre Brust und sie lösten sich langsam auf. Und ihre Kraft schien in Ayame zu fließen. Dann als ihre Eltern verschwunden waren, schlug sie ihre Augen auf. Unter Tränen lächelst du. Dann hälst du sie nur noch fest.

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    Als du deine Augen aufschlugst, sahst du als erstes wie Gaara weinte und gleichzeitig lächelte. Dennoch warst du verwirrt. Du warst gestorben. Du hattest gespürt wie dein eigenes Chakra dich ausgelöscht hatte. Aber nachdenken war gerade nicht möglich. Gaara hatte dich fest in den Arm genommen. Du löst dich sanft von ihm. „Was ist geschehen? Ich weiß das ich gestorben bin. Warum bin ich am Leben? Wer hat sein Leben, für dieses Opfer, gegeben?“ Er nahm dein Gesicht sanft in seine Hände und küsste dich. Erneut machst du dich los und schaust ihn fragend an. Er seufzt. „Deine Eltern haben ihre letzte Lebensenergie für dein Leben gegeben. Durch sie bist du wieder zurückgekehrt.“ Er strich dir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Es war vorbei. Jetzt stand euch nichts mehr im Wege. „Tu mir das nie wieder an. Ich dachte ich hätte dich für immer verloren.“ Du nickst und küsst ihn. Diesmal würdet ihr zusammen bleiben. Ihr steht auf, nehmt euch bei der Hand, und gemeinsam mit deinen Puppen und Himiko, gingt ihr auf eine Anhöhe. Jubelrufe wurden laut. Du warst in dieser Nacht von der Meisterin zur Heldin und Retterin der Welt geworden. Nun konnte euch nichts mehr aufhalten. Du blickst zu Gaara. Er blickt dich ebenfalls an. Du lächelst. „Jetzt sind wir beide wohl berühmt. Aber zusammen schaffen wir das."

Kommentare (2)

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HateLove1994 ( von: HateLove1994)
vor 110 Tagen
vielen dank die Fortsetzung ist mittlerweile auch schon raus
Akina Minaru Akbadain ( von: Akina Minaru Akbadai)
vor 115 Tagen
Diese Geschichte ist der Hamma ❗ Du kannst echt super Geschichten schteiben