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Über die Menschlichkeit

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1 Kapitel - 526 Wörter - Erstellt von: KillerRabbit - Aktualisiert am: 2017-07-21 - Entwickelt am: - 247 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ein kurzer Text, ein paar Wörter und das war es dann auch schon.

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    Ich bin nicht tot. Ich bin nicht tot. Ich bin nicht tot. Wo sind meine Worte geblieben? Was treibt mich zum Atmen? Ich bin nicht tot. Oh Bitte… Noch
    Ich bin nicht tot. Ich bin nicht tot. Ich bin nicht tot. Wo sind meine Worte geblieben? Was treibt mich zum Atmen? Ich bin nicht tot. Oh Bitte… Noch nicht. Ich will mich nicht fügen. Ich gehöre doch … Ich … will leben? Seit wann? Was ist mit meinen Händen? Was schuf meine Haut? Die Muskeln darunter? Sie gehorchen mir. Ich gehorche mir. Mein Haar ist nicht grau. Ich will nicht sterben. Ich habe den Horizont verloren. Ich denke, ich treibe. Ich will nicht treiben. Wer bin ich? ICH BIN NICHT TOT! Menschlich, menschlich, menschlich. Ich werde nicht schlafen. Ich, ich, ich. Weck mich auf, verdammt! Ich werde alles zerschlagen, ich werde meine Spuren einbrennen, ich werde alles niederreißen, was sich mir in den Weg stellt, ich werde auf Knien flehen, ich werde es schwören, bei Gott, ich werde Großes schaffen, ich werde bewahren, was ich halten kann, ich werde meinen Namen in Steine meißeln, ich werde achtsam sein, ich werde alles nieder brennen, ich werde Platz schaffen, ich werde mich bessern, ich werde Gütig sein, ich werde, ich werde, ich werde...Oh Danke… Danke für die letzte Chance. Nein, ich werde mich nicht aufgeben. Ich werde mich nicht aufgeben, Nie! Ich habe alles verloren …Ich habe genug davon. Ich bin so einsam. ICH BIN NICHT ALLEIN. Ich bin nicht tot Ich bin nicht … Wer gab mir die Erlaubnis? Wer ist die Stimme in meinem Kopf? Bin das Ich? Ich, ich, ich? Ich suche das Besondere. Wer darf leben? Ist es meine Entscheidung? Es sieht alles so aus. Bin ich Gott Gott, verzeih mir… Wie müssen doch richten, der Gerechtigkeit wegen. Wir sind Gerecht. Wir haben Werte. Ich will mehr. Ich will alles. Ich würde sterben für dich. Bitte … Oh Bitte … Noch nicht. Ich will sterben. NEIN! Ich will fort von hier. Wohin? WOHIN? ...tot Ich bin nicht … Darf ich … ich liebe dich … so sehr … Nein, das ist vorbei. Ja, wir finden die Ewigkeit. Ich glaube an die Ewigkeit. Wir werden ewig leben. ICH WILL NICHT EWIG LEBEN! ...tot Ich bin nicht tot Ich bin … Ich weiß es genau. Hilf mir! Wer bist du? Wo bist du? Liest du das? Liest du mich? Ich habe das Leben immer geliebt. Ich habe nie etwas anderes gesagt. Du, du, du … Wir? Ich will noch nicht gehen. Noch nicht. Ich denke, ich bin, ich will nicht sein. Blumen sind schön. Worüber lachst du? Oh Bitte … Ich bin verloren. Ich muss hier raus. Es tut so weh! Nichts kann so weh tun. Mein Herz, mein Kopf, mein Bauch … meine Seele? Wir? Wir sind nicht tot. Ich bin ...

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1500491519
Über die Menschlichkeit
Über die Menschlichkeit
Ein kurzer Text, ein paar Wörter und das war es dann auch schon.
http://www.testedich.de/quiz49/quiz/1500491519/ueber-die-Menschlichkeit
http://www.testedich.de/quiz49/picture/pic_1500491519_1.jpg
2017-07-19
40K0
Gedichte

Kommentare (1)

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Berghutze ( von: Die Berghutze)
vor 32 Tagen
191 Aufrufe und noch kein Kommentar? Eigentlich wollte ich mich ja auch nur an dem Text erfreuen und wieder gehen, ohne eine Spur zu hinterlassen,
aber nun reizt es mich doch, ein paar Worte dazu loszuwerden. Ich hoffe das ist in Ordnung,
auch wenn ich weder ein großer Kritiker, noch ein Philosoph bin.
Mir gefällt dein Text, sehr sogar. Nicht direkt wie eine klar strukturierte Geschichte mit Anfang, Höhepunkt und Ende, eher wie eines dieser Gedichte, die es schaffen den Lesr allein durch ihre Lautmalerei in eine bestimmte Stimmung zu bringen oder zum Nachdenken anzuregen, ohne dabei ein konkretes Anliegen zu formulieren.
Überhaupt gefällt mir die Atmosphäre der abgebrochenen Gedankenfetzen, die wie Echos immer wieder kommen, sich wiedersprechen und doch wieder einig werden. Gegen Ende des Textes schließlich selbst angesprochen zu werden ist schön und doch beinahe wieder Schade, da es den vergeblichen Wunsch weckt antworten zu können.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das anliegen des Erzählers wirklich verstehen kann, aber, was ich meine zu verstehen ist für's Erste befriedigend genug.

PS: Kann es sein, dass das "Wie" ind "Wie müssen doch richten" eigentlich ein "Wir" seien soll? ^^'
Man stolpert ein wenig darüber, beim lesen.