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Blutrote Liebe 4

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1 Kapitel - 5.187 Wörter - Erstellt von: Lara_<3 - Aktualisiert am: 2017-07-04 - Entwickelt am: - 82 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

1
Die Expedition



10 Minuten später lag Eva schon mit dem Kopf auf dem Tisch.
Ich schmunzelte und fragte sie:,, Na, weiß du jetzt, warum du noch nie was zu Ende bekommen hast?",, Jaja, schon klar.", zum Schluss hin wurde die Jüngere immer leiser.
Ich nahm mir meine Zeichen Sachen und begann Evas Verzweiflung fest zuhalten.
Sie war wenn ich zeichne schon immer meine Muse.
Als ich ein wenig gezeichnet hatte und ich wieder auf sah, grinste das Straßenköter-Blonde Mädchen mich komisch an.
,, Annebell...",, Nein.",, Ich hab doch noch gar nichts ge...",, Nein, hast du nicht.
Aber ich bin Gedankenleserin und sage dir: Nein, ich werde es nicht wieder für dich machen."
,, Aber...",, Versuchs lieber nicht weiter.
Du weißt genau, dass man sie nicht so leicht umstimmen kann.", mischt sich Jake mit ruhiger Stimme ein, obwohl ich sehen kann, dass ihm die Diskussion auf den Sack geht.
Eva lässt daraufhin, wieder ihren Kopf auf die Tischplatte knallen.
Ich lehnte mich nach hinten, so dass mein Kopf auf der anderer Seite meines Bettes runter hing.
Ich wollte mich einfach nur entspannen und meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Dies wurde aber acht Minuten später von einem schwarzhaarigem Mann verhindert.
,, Guten Tag, Sir.", kam es gleichzeitige, wobei Jake und Eva saturierten.
Ich lag immer noch auf dem Bett, mit dem Zeichenblock auf den Bauch, was unserem lieben Herr Ackermann, nicht so ganz gefallen hatte.
,, Steh auf und schau mich an, wenn du mich Grüßt, Clark! Das ist einfach nur Respektlos.", zischt er und kam auf mich zu.
Levi stützte er sich mit seinen Händen auf dem Kopfteil des Bettes ab und sah mich eindringlich an.
Ich rollte mit den Augen, setzte mich auf, drehte mich zu ihm und Salutierte.
,, Tag, Sir.", sagte ich übertrieben freundlich. Ich lies mich wieder auf mein Bett fallen.
Als ich merkte, dass der Hauptgefreite, mich immer noch anguckte, sah ich ihn skeptisch an.
Er richtete sich wieder auf und drehte sich wieder zu den anderen.
,, Warum wart ihr nicht beim Frühstück?",, Wir waren bei Kommandant Erwin, Sir.", antwortete Jake.
Levi nickte und ging Richtung Tür.
,, Ach und..., ihr solltet noch was essen, bevor das Training anfängt.", mit diesen Worten verließ er, dann endgültig das Zimmer.
Auf dem Weg zum Essenssaal, sagte ich Eva und Jack, dass ich schon mal zum Trainingsplatz gehen wurde.
Sie nickten mir zu und gingen dann rein.
Ich begab mich zum Platz und fing an ein paar Runden zu Laufen, danach Liegestütze und dann Klimmzüge an dem alten Kirschbaum, der dort wuchs, zur Entspannung.,, Ja es entspannt mich!"
Während ich meine Übungen machte, fühlte ich mich beobachtet, wodurch ich beschloss, immer Richtung HQ zuschauen. In meinem Blickfeld, waren die Ställe und das Hauptquartier, wo ich durch die Fenster in die verschiedenen Zimmer sehen konnte.
Z.B. konnte ich Sasha sehen, die sich gerade eine Kartoffel in den Mund schob, dann noch Eren und Armin, die sich augenscheinlich über etwas stritten oder unterhielten.
„Eren sitzt am Fenster, vielleicht hat er mich ja beobachtet....Nee glaub ich nicht. Er sitzt mit dem Rücken zu mir." Dann sind da noch Reiner's Zimmer, genau wie das von Jean.
Etwas weiter abseits, war eins mit einem großen Fenster.
Leider wusste ich nicht wem es gehörte.
Ich lies mich zurück auf dem Bodenfallen, als ich sah, dass die Soldaten auf den Trainingsplatz kamen.
Ich lief zu ihnen und wartete auf den Corporal, der, nach kurzem warten, dann auch kam.



TAG DER EXPEDITION

Ich sah, dass die anderen, schon beiden Ställen standen.
Auf dem Weg dahin, konnte ich aus dem Augenwinkel sehen, wie Captain Levi und Kommandant Erwin auf die Gruppe zugingen.
An den Ställen angekommen, kauten wir die Formation noch einmal durch und bekamen dann unsere Pferde. Ich hatte eine graue Stute mit schwarzer, gewellter Mähne und Schweif.
Ihre blau/grauen Augen bewundere ich am meisten.,, Sie erinnert mich irgendwie an jemanden!",, Sie heißt Kaisha.", sagte Hanji hinter mir, als ich die Nüstern des Pferdes streichelte.
,, Sie passt zu dir, sie hat auch ein hohes Temperament.... So wie du."
Sie kam auf mich zu und strich Kaisha über den Hals.
Ich kannte diese Seite an Hanji nicht, diese ruhige und besorgte Art, die sie mir im Moment offenbarte.
Ich kannte sie nur, als die aufgedrehte und verrückte Wissenschaftlerin Hanji.
,, Sie ist wirklich wunderschön.", erwiderte ich. Hanji gab darauf ein amüsiertes,, hm" von sich und lächelte.
,, Was ist?"
,, Er hat wohl recht...! Wenn man dich mit Tieren zusammen steckt, wirst du ruhiger.", sie grinst und schielte zu mir rüber.
,, Naja, sie sind mir halt lieber als Men-... Warte. ''ER hat recht''?"
Ihr Grinsen wurde breiter.
Sie tätschelte noch mal den Hals von Kaisha und stolzierte davon .
,, Wer ist 'er'?"
Verwirrt starrte ich Hanji noch ein paar Minuten hinter.

Ich wurde durch die Zunge, meines Pferdes an meinem Hals, aus meiner Starre geholt.
Ich zuckte kurz zur Seite weg, aber fing wieder an, Kaisha an den Nüstern zu streicheln, dennoch merkte ich einen Blick auf mir.
Meine Augen schweifte umher, aber erblickte nur Soldaten, die ihre Pferde aus dem Stall führten.

Vor dem Tor hielt Kommandant Augenbrauenoch eine kurze Rede.
,, Man ist der Wortgewand."
Er redete darüber, dass es nicht leicht werden wird, dass wir uns nicht immer auf die Anderen, in schweren Situationen, verlassen können.
Dass wir auch eigene Auswege finden müssen, dass es nicht alle schaffen werden und dass wir in der Gruppe agieren sollen.
,, Tolle Einstellung."
Ich rollte gelangweilt die Augen und lies meinen Blick über die Gruppe Soldaten schweifen.
Ich blieb am Captin hängen, der mich auch musterte.
,, Diese Augen. Jetzt weiß ich woher ich Sie kannte!"
Nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen, war auch er gelangweilt von der Rede.
Aber bei ihm lag es wohl er daran, dass er sie schon 100mal gehört haben muss.
Ich wandte mich von ihm ab und sah stattdessen zu Eva, die nervös ihre Hände knetete.
Wir warteten auf den Befehl von Erwin, dass wir los reiten dürfen.
Aus meiner Gruppe kannte ich nur, Sasha Braus und Jean Kirstein a.k.a. Pferdefresse.
Dann gibt es da noch einen Jungen mit schwarzen, etwas längeren Haaren und braunen Augen und Zwei Mädchen.
Die eine blond mit grünen Augen, die andere brünett mit braunen.

Ich guckte wieder zu Eva, die weiterhinten bei Jack war.
Während ich so nach hinten schaute, bemerkte ich wie dieses Gefühl beobachtet zu werdet wieder stärker wurde.
,, Wieso ist diese Person denn so Penetrant?"
Als ich mich umsah, schaute aber niemand in meine Richtung.
Ich wurde durch die laute Stimme des Kommandanten aus meiner Suche gerissen.

,,Öffnet das Tor!"

Seine Stimme war so laut, dass selbst die hintersten Kadetten sie laut und deutlich hören konnten.
Das Knirschen und Rascheln, der Stahl Ketten, die das Tor hoch ziehen, erzeugte bei mir eine Gänsehaut.

Alles war still.

Man konnte nur das Schnaufen der Pferde und den eigenen Herzschlag vernehmen.
,, Vorwärts!", schrie Erwin aus voller Kehle.
Alle Pferde wirrten lauf auf und manche stellten sich, wie Kaisha, auf die Hinterbeine und galoppierten dann los.

Es war wunderschön außerhalb der Mauer.
Blauer Himmel, grüne Wiesen, frisch, blühende Blumen und Pflanzen.
Ich realisierte mal wieder, wie schön die Welt und das Leben ohne Titanen doch wäre.

Bis jetzt habe ich nur wenige Titanen in der Ferne gesehen.
Aber ein wirkliches Aufeinandertreffen, gab es noch nicht.
Ich spürte wie jemand mich an der Schulter an tippt.
Eren.
Er ist wohl zurück gefallen, weil er meine Verwirrung bemerkt haben musste.
„Was ist mit dir, Ann?"
„Ist es nicht komisch, dass wir noch keinen Titanen gesehen haben, obwohl es hier nur so von ihnen wimmeln sollte?"
„Jetzt wo du's sagst, ist es schon komisch.", Eren runzelte die Stirn.
Er scheint wohl darüber nachzudenken.
Nach einer kurzen Zeit, kamen wir in einem keinem Dorf an.
Ich sah ihn immer noch erwartungsvoll an.
Aber nicht mehr lange.
Da ich eine Vibration wahrnahm, die wohl kein anderer bemerkte.
Ich schaute mich um, aber nirgends war eins dieser hässlichen Riesen.

„Ann? Was is-"
„Spürst du das?", ich sah starr nach vorne.
„Was meinst du?", der brünette starrte mich überfordert an, während meine Wenigkeit ihn aus dem Augenwinkel verwirrt ansah.
„Du merkst das nicht!", schrie ich Eren schon fast an.

Er wollte mir Antworten, doch ich hörte keinen Mucks.
Alles um mich herum war auf stummgeschaltet.
Das Einzige was ich noch hörte, war der Atem und den Herzschlag von Kaisha und mir.
Doch da war noch etwas.
Eine Art grummeln, fast schon ein Schnauben, was sich sehr stark nach einem Titan anhörte.
Ich sah mich um, aber konnte nichts entdecken.
Der braunhaarige brüllte mich schon regelrecht an, was ich dadurch erkannte, dass die anderen uns anstarrten.
Plötzlich durchfuhr mich ein Schlag, wie ein Stromschlag.
In nur einer Millisekunde konnte ich wieder vollständig hören und mein Körper machte sich selbständig.
„Halt mal.", meine Wenigkeit drückte Eren meine Zügel in die Hand und zog mich gleich darauf, mit dem 3DMG, in die Luft, um zwischen den Häusern zu verschwinden.
Ich konnte, als ich in die Gasse reinflog, noch den verdatterten Blick von dem Titanen Junge sehen.

LEVI'S SICHT:

Wir standen nun alle vor dem großen Tor und warteten das Kommandant Augenbraue, den Befehl gab, zum los reiten.
Ich ließ meinen Blick über die Soldaten streifen und musste feststellen das er, mal wieder, an Clark hängen blieb.

,, Sie hat sich verändert. Nicht nur Körperlich sondern auch Geistlich. Ich kann mich noch daran erinnern, wie sie damals mit Snowmen auf dem Arm, dieses alte Haus hoch kletterte, nur damit Eva uns zu schauen konnte. Ann wäre fast vom Dach gefallen, als sie ihr hoch half."
Ich seufzte einmal uns dann kam auch schon das Signal, dass das Tor geöffnet werden kann.
Es war so still, dass man sogar seinen eigenen Herzschlag hören konnte.
„Vorwärts!", schrie Erwin.
„Muss der mir so ins Ohr brüllen!"

Wir ritten jetzt schon eine kurze Weile, seltsamerweise haben wir noch keinen dieser riesigen Missgeburten gesehen.

„Tita-...", einer der Vordersten stoppte auf einmal, als eine Hand auftauchte.
„Warum bewegt sich dieses Ding nicht mehr?", dachte ich mir, bis ich Clark aus der nächsten Gasse gleiten sah.
Sie steuerte wieder auf den Titanen zu und stemmte sich mit ihren Füßen gegen seine Stirn, weil er drohte uns den Weg zu versperren oder uns zu zerquetschen .
Gleich darauf zog sie sich wieder auf ihr Pferd zurück und sagt irgendetwas zu Jeager.

„Das war wirklich beeindruckend. Aber... woher wusste sie das er da war? Sie ist viel weiter hinten als ich und sie hat ihn vor mir bemerkt! Das funktioniert doch gar nicht!"

ANN'S SICHT:

Ich zog mich zurück auf Kaisha und atmete einmal durch.
„Woher hast du das gewusst?"
„Ich hab keine Ahnung."
Eren sah mich verwirrt und erschrocken zugleich an.
„Eren? Stimmt etwas nicht?"
Er schüttelte den Kopf.
„Nein, alles in Ordnung."
Den Kopf zurück nach vorne gedreht, betrachtete ich ihn noch etwas besorgt aus dem Augenwinkel an.

Kurze Zeit später, verteilten wir uns dann in die Gruppen auf und fingt an in verschiedenen Richtungen zureiten.

Wir sind jetzt schon den ganzen Tag unterwegs und es kamen nur vereinzelnde Titanen, die wir aber schnell erledigen konnten.
„Wie lange müssen wir noch hier rumlaufen? Ich habe Hunger.", quengelte Sasha.
„Bist du das Kartoffelmädchen?", fragt der Junge.
„Sasha und... HAY!", schmollte sie beleidigt.
Ich schüttelte nur mit dem Kopf und richtete mein Augen merk (Heißt das so?) wieder nach vorne.
„Na, sprachlos Rotschopf?"
„Klappe Jean!", knurrte meine Wenigkeit ihn an.
„Ahh, die Dame weiß meinen Namen? Interessant."
„Hör zu Pferdefresse, wenn du so weiter machst, werde ich dir sofort den Kopf..."

*PÄNG*

„Was bedeutet diese Farbe?", fragte das Braunhaarige Mädchen.
„Das heißt nur, dass wir uns Treffenund ein Lager für die Nacht aufschlagen.", rief ihr das Andere zu.
Wir änderten also unseren Kurs und steuerten auf einen Wald zu, vor dem das Lager sein wird.

Als wir ankamen, riss mich Hanji vom Pferd und zog mich leicht gereizt Richtung Waldeingang wo Erwin und Levi standen.
„Was hab ich den jetzt falsch gemacht?"
Sie baute sich vor dem Captin auf und atmete einmal tief durch.
Ein triumphierendes Lächeln zierte ihr Gesicht:"Darf ich jetzt in den Wald gehen?"
„Ist das ihr ernst? Sie hat mich nur hierher geschleift, um in den Wald zu dürfen?"
„Warum solltest du? Du solltest lieber mal bei den Zelten helfen und nicht den Tieren beim Scheißen zuschauen!"
„Der Typ hat auch keine Hemmungen, oder?"
Ich wurde von Hanji angetippt, weil ich wohl die ganze Zeit in die Baumkronen gestarrt hatte.
„Hallo, hört du mir überhaupt zu?"
„Nein, was ist denn?", fragte ich ein wenig neben der Spur.
Hanji griff nach meinem Arm und hüpft auf und ab.
„Du sollst unseren Sonnenschein hier,überreden mich in den Wald gehen zu lassen.", schmollt siehüpfend.
„Wieso? Was hab' ich damit zu tun?"
„Na weil du mitkommst."

...

*KLATSCH*

Hanji lag nun der Läge nach im Dreck, weil ich ihr ihre Beine weg gezogen habe.
Ich kniete mich zu ihr hin.
„1. Hör auf zu hüpfen 2. ICH komm nicht mit, aber...", ich sah zu den Anderen:,,.. Christa wurde wahrscheinlich gerne mit kommen."
Sie sprang sofort auf und wollte gerade zu ihr rennen, doch ich hielt sie noch auf:,, Warum wolltest du eigentlich mich mitnehmen?"
Sie grinste schon wieder wie schon mal und flüsterte dann:,, Naja, ich dachte, wenn du ihn fragst, würde er definitiv ja sagen."
Ich bekam einen leichten rosa Schimmerim Gesicht.
„Nein, ich will nicht! Rot werden ist beim Corporal Eva's Ding!"
Gott sei Dank stand ich mit dem Rücken zu ihm, so dass er es nicht sah.

„Ich habe dir Trotzdem nicht erlaubt zugehen!", rief Levi ihr hinterher.
Ich seufzte.
„Sir? Wenn sie gefressen wird, kann sie, sie nicht mehr nerven."
Er schien zu überlegen und rollte dann genervt mit den Augen.
„Na schön Vierauge, du darfst gehen.", grummelte er dann.
Hanji sprintete, nach diesem Satz, auf mich zu, sprang mir um den Hals, gab mir einen Kuss auf die Wange, knuddelte mich noch einmal und lief dann zu Christa, um sie im Anschluss in den Wald zu ziehen.
Ymir fand das gar nicht so toll und lief den Beiden hinterher.

Ich stand immer noch verdutzt von ihrer Reaktion, bei den Beiden Offizieren.
Doch wurde ich von einem leisen Lachen zurückgeholt ins hier und jetzt.
Im Augenwinkel Erwin sahen, der sich Lachend aus dem Staub machte.
Beleidigt von seinem Gelächter, zog ich meinen Zopf fest und marschierte zu Eva und Jack, die gerade angekommen waren.

Am nächsten Morgen ritten wir wieder in den Gruppen los.
Es war genauso wie am Vortag passiert ein den ersten paar Stunden relativ wenig.
Doch plötzlich bekam ich diesen 'Anfall'.
Den Atem, den Herzschlag und das schnaufen konnte ich wieder hören.
Ich vernahm aber noch einen anderen Herzschlag war, dass ich zuvor nicht hörte.
Aber es scheint, als wäre er weiter weg.
Ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf die Richtung, von wo es kam.

„ANN!"

Meine Wenigkeit riss meine Augen wieder auf und mich durch fuhr wieder dieser Schock, doch dieses Mal passierte nichts.
Mit den Augen suchte ich die Person, die mich gerufen hatte und fand sie im Wald dem wir uns nährten.
Eva.
Sie und ihre Gruppe wurden von einem dieser Missgeburten verfolgt.
„Verflicht warum haben sie den nichts abgeschossen? Das ist ein Abnormaler, also.. schwarzer Rauch.", sprach ich, in Gedanken, mit mir selbst.

Aus meiner Satteltasche holte ich die Richtige Patrone raus, steckte sie in die Pistole und feuerte sie ab.
Ich drehte mich zu den Beiden rechts von mir, den Jungen und das blonde Mädchen.
„Ihr Beiden werdet mit Sasha den Titan ablenken, damit ich ihm den Nacken aufschlitzen kann."
Sie nickten und ich begab mich mit ihnen in die Luft.

EVA'S SICHT:

Ich riet neben Jake her, der mich versuchte zu beruhigen, da ich am ganzen Leib zitterte.
Wir ritten noch eine Weile rum, bis ich ein komisches Geräusch hörte.
Meine Haare wehten mir ins Gesicht, als ich anfing mich umzuschauen, aber konnten letztens nichts ausfindig machen.

Plötzlich vernahm ich einen lauten Aufprall und das knacken von Knochen.
Ich fuhr herum und sah einen 10m großen Titan, der gerade die hinteren zwei unserer Gruppe plus Pferde zerquetschte.
Wir spornten unsere Tiere mehr an, damit wir so schnell wie möglich auf Distanz kamen.
Ich kramte mit einer Hand, in der Tasche am Sattel mit den Rauchsignalen.
Als ich den Richtigen aber nicht fand, riss ich sie vom Sattel und legte sie mir auf den Schoß, um besser reinsehen zu können.

Als diese Missgeburten aber auf alle Viere sprang und uns hinterher hechelte, fiel mir durch die Erschütterung, die Tasche aus den Händen.
„SCHEIßE!", wimmerte ich.
Die Pferde sprinteten förmlich durch den Wald, bis wir am Ende des Waldes ankamen und ich von weitem Annebell's Gruppe sah.
Ich schrie ihren Namen aus voller Kehle, weil sie uns noch nicht bemerkt hatte.
Eine weitere Erschütterung lies meinen Hängst Rocko zur Seite weg knicken und ich knallt heftig auf den Boden.
Mein Bein durchzog ein ziehender Schmerz und mein Kopf blutet sehr stark, was ich an der Blutlache, die neben meinen Kopf auftauchte, erkennen konnte.
Langsam alles um mich herum schwarz und ich sah nur noch wie Ann's Körper gegen einen Baum prallte und sie mit schmerzverzerrtem Gesicht Richtung Boden fiel.

Dann wurde alles schwarz.

~~~~~~~~~

Ich hörte leises Gemurmel, was immer lauter wurde.
Irgendwann konnte ich dann eine Frauenstimme vernehmen, die ich Hanji zuordnen konnte.
„...acht auf. Eva, geht's dir gut?"
„Wo bin ich?", ich öffnete meine Augen, aber schloss sie gleich darauf wieder, da mich die Lichtstrahlen der Sonne, die durch das Fenster links von mir kamen, mich blendeten.

Als ich meine Augen wieder öffnen konnte, konnte ich links neben dem Bett Hanji sehen.
Davor standen Eren, Armin, Mikasa und dahinter an der Wand, Christa und Ymir.
Rechts von mir war Jake. Mit einem Lächeln im Gesicht.

„Wo ist Ann? Ist sie etwas..."

Mein Blick sank und ich wisperte ich zu Jake:,, Wo ist Annebell?", ich wahr den Tränen nah, aber Jake Lächelte mich aufmunternd an.
Er zeigte auf das Bett hinter ihm, während er meine Hand nahm.

Ich sah Ann im Bett neben mir, hier im Lazarett, liegen.
Sie schlief noch und ich sah mir die restlichen Personen im Raum an.
Rechts neben ihr stand eine Krankenschwerter mit langen, schwarzen, zu einem Zopf geflochtenen Haaren, blaue Augen und einem Kittel.
Hinter der Schwester saß Sasha auf einem Stuhl und schlief.
Vorm Bett, an der Wand gelehnt stand Connie und links neben ihr, auf einem Stuhl, saß Leutnant Levi und musterte sie stumm.
Als er merkte, dass ich ihn ansah, drehte er sich zu mir um.
Ich lief leicht rosa an und guckte schnell wieder an die Decke.
Doch als ich wieder auf sah, bemerkte ich erst in welcher Verfassung die anderen waren.
Selbst der Corporal hatte einen Verband um den Brustkorb verlegt bekommen und jeder sah recht zerschnitten aus.

Mit aufgerissenen Augen, schaute ich zu Hanji.
„Was war den passiert?", fragte ich sie.
Ich wollte mich aufrichten, aber Jake drückte mich zurück ins Kissen.
„Ich werde dir später erklären was passiert ist. Jetzt solltest du dich aber erst mal ausruhen.", antwortete sie mir, was ich mit einem nicke quittierte.
Gerade wollte ich noch etwas fragen, als Hanji schon aufsprang und mit einem „ANN!", zu Bell's Bett lief.

Sie sprang regelrecht aus sie drauf.
Levi konnte es aber noch verhindern, indem er ihren Zopf packte und sie nach hinten zog.
„Lass den scheiß Vierauge! Willst du sie etwa umbringen, oder was?"
Der Hauptmann schien ziemlich angepisst von Hanji zu seien.

„Natürlich nicht, Heichou."

ANN'S SICHT:

Als ich mich versuchte zu bewegen, durch zog mich ein brennender Schmerz, wodurch ich einmal schwer aufstöhnen musste.
Ich hatte meine Augen noch geschlossen und konnte nur leises, stumpfes Gemurmel verstehen, als wurde jemand mit einander reden.

Ich öffnete meine Augen ein wenig, wegen der Helligkeit und sah aus dem Augenwinkel die, auf dem Bodensitzende Hanji.
„Warum sitzt sie eigentlich auf dem Boden?...Und warum grinst sie denn so creepy? Das macht einem ja endlich Angst."
„Natürlich nicht, Heichou.", war das erste was ich im Raum richtig Wahrnahm.

„Scheiße!", zischte ich, als ich versuchte mich zu bewegen.
Ich lies mich wieder ins Kissen fallen.
Musste aber schmerzhaft feststellen, dass das eine blöde Idee war.

„War 'ne blöde Idee."
„Dummes Gör."
„Baka."
„Schön, dass ihr euch so gut versteht.", unterbrochen Hanji unsere ''Konversation'' und grinste dabei neckend.
Connie schaute zwischen uns drei hin und her, während sich Christa zu meiner Rechten gesellte.
Natürlich ohne das Ymir sich löste.

„Wie fühlst du dich?", erklingt Christa's liebliche Stimme in meinem Ohr.
„Naja,...", ich rieb mir mit der, nicht schmerzenden Hand, die Augen.
„...ich fühle mich wie auf Drogen gesetzt."
„Wurdest du auch irgendwie und zwar mit Schmerzmitteln."
„Hanji, ich wurde vielleicht mit Schmerzmitteln vollgepumpt, aber dennoch habe ich schmerzen ohne Ende.", erwiderte ich.

„Naja, sie haben ja auch innere Blutungen gehabt. Sie haben auch vier gebrochene Rippen und einen gebrochenen Unterarm.", meldete sich die Krankenschwester zu Wort.
„Wie lange wird sie nicht trainieren können?", fragte der Captin.
„Ich wurde sagen, dass sie erst mal zwei Wochen hier bleibt. Danach sollte sie sich noch ein paar Tage schonen und dann kann sie sich mit Hilfe eines Korsetts, wieder ans Training machen."
„Was? Ich trage doch kein Korsett!"
„Doch das wirst du!", knurrt mich der Corporal an.
Ich rollte, als Antwort, mit den Augen, weil ich wusste, dass es nichts bringen wurde, jetzt mit dem Hauptmann zu streiten.

Die Schwester sah auf die Uhr und klatschte, dann in die Hände.
„Die Besuchszeit ist jetzt um, wenn ich sie nun bitten durfte jetzt zu gehen."
Ein paar Minuten später waren alle raus und Eva und ich unterhielten uns, bis es dämmerte.
„Eine Frage habe aber noch an dich?", fragt Eva.
„Und die wäre?"
„Wie kommt es, dass du Levi einen Idioten nennen konntest, ohne, dass er dir den Kopf abreist?"
„Haha, tja das hatte wohl etwas mit der Mission zu tun."
Und damit war das Gespräch auch schon zu ende.
Wir wünschten uns noch eine Gute Nacht und schliefen dann ein.

EVA'S SICHT:

Ann und ich, sind jetzt schon vier Tage hier, aber heute Nacht wurde ich von einem Knarzen auf dem Flur geweckt.
„Wer läuft den bitte um zwei Uhr morgens über den Flur?", fragte ich mich selbst.

„Vielleicht eine Krankenschwester?", schoss es mir durch den Kopf, als die Schritte unserer Tür näh kamen.
Doch ich verwarf den Gedanken wieder, als sie direkt vor der Tür verstummten und sich jemand gegen die Zimmertür lehnte, als wurde die Person hören wollen, ob wir schliefen oder nicht.

Schnell tat ich so, ob ich schlafen würde, als die Klinke langsam runter gedrückt wurde und jemand den Raum betrat.
Ich konnte Hören wie sich jemand, auf den Stuhl zwischen unseren Betten setzte.
Meine Wenigkeit lugte zwischen meinen Wimpern durch und konnte einen kleinen, schwarzen Schatten, der mit dem Rücken zu mir saß, seine Beine überschlagen und die Armeverschränkt hatte.
Ein tiefes und raues seufzen und die Tatsache, dass die Wolken den Mond frei gelegt haben, lies mir ein Licht aufgehen.

„LEVI!"

Es sieht so aus, als wurde er nachdenken, als wurde er etwas von Ann wissen wollen.
Er sieht ein wenig so aus, als war er ein klein Kind, was der Versuchung widersteht, ein Stück Schokolade zu essen.
„Wait, what?"
Ich schloss meine Augen richtig, weil ich dachte, dass er dabei war sich umzudrehen.
Ein knarzen verriet mir das er aufgestanden war.
Doch, dass rascheln von Bettwäsche verwirrte mich dann doch.
Meine Augen erneut öffnete ich und sah wie der Hauptmann sich neben ihr Bett gestählt und seine Händeneben ihrem Kopf auf das Kissen gelegt hat.

„Mh,...Baka also?", sagte er leise und verließ dann das Zimmer.
Die Schritte entfernten sich und ich richtete mich wieder auf.
„Was war DAS denn?"

ANN'S SICHT:

Heute Morgen sah Eva aus, als hatte sie die ganze Nacht nicht geschlafen.
„Was ist los Eva?"
„Ach nichts.", grinst sie mich an.
„Du hast Augenringe bis zum Mond und wieder zurück!", schmunzelte ich.
„Da kenne ich noch wen.", murmelte sie.
„Was?"
„Nichts..., ähm...achja Bell, Erwin kommt bald. Er wollte mit dir was besprächen."

~~~~~~~~~~

Eva durfte in der zwischen Zeit schon wieder auf unser Zimmer, weil ihre Verletzung nicht so schwerwiegend war wie meine.
Kurz bevor die Sonne unterging, kam Kommandant Erwin und Corporal Levi rein.
„Guten Abend, Kadett Clark."
„Guten Abend, Kommandant und Hauptmann.", Erwin nickt und setzte sich auf die Bettkante, während Captin Levi sich an die Wand neben der Tür lehnte.

„Du weißt ja, durch deine Freundin, bestimmt schon, dass ich mit dir reden wollte.", sagte Erwin.
Ich nickte.
„Gut, denn.. Levi und ich haben darüber nachgedacht, ob wir dich in die Eliteeinheit von ihm stecken. Da du eine hohe Geschwindigkeit und eine bestimmte Flexibilität mit den 3DMG aufweist.
Natürlich auch, da Levi und Eren die Einzigen sind, die im Moment in dieser Einheit sind.
Und durch den Tod der Anderen, durch den Weibliche-Titan damals, brauchen wir jetzt gute Soldaten, die der Aufgabe gewachsen sind.
Und da dachten wir, nach der Sache mit dem Titan, an dich."

Ich dachte nach.

Ich wusste nicht wirklich was ich Antworten sollte, ich wusste nicht ob es eine Frage oder eine Aussage war.
Ich ließ meinen Blick von meinem Vorgesetztem, zu meiner Decke wandern.
„Was wird sich verändern wenn ich dem Elitetrupp beitrete?", ich sah während ich fragte erst zum Corporal und dann zum Kommandant.
„Du wirst nicht mehr mit den Anderen Soldaten Trainieren, sondern mit Eren zusammen. Levi wird dir erstmal Einzel Training geben. Danach Trainieren Eren und du zusammen."
„Na schön."
Er nickte einfach nur, stand auf und ging, gefolgt von Levi, Raus.

„Captin!", rief ich schnell.
Er blieb im Rahmen der Tür stehen und sah über seine Schulter zu mir.
„Wann soll ich dann am Platz sein?"
„Ich werde dich nach deiner Entlassung, an deinem Zimmer abholen.", damit ging er.
Ich konnte sehen, dass Erwin ihn anlächelte, als Levi an ihm vorbei ging.
Er nickte mir noch ein letztes Mal zu, bevor er die Tür schloss.
Seufzend lies ich mich zurück ins Lacken fallen und starrte an die Decke.

„Was mach ich hier eigentlich."



HALLO 👋.
Ich hoffe dieses Kapitel gefällt euch.
Feedback ist immer erwünscht.😘

~LARA💜


Kommentare (4)

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Meira (70433)
vor 89 Tagen
Ich vände es super wen Levi und Ann sich während dem Training küssen oder mehr machen.
Aber auf jeden Fall ist die Geschichte bis jetzt echt Super mach weiter so
Ps: freu mich schon auf den nächsten teil ☺️
Angelica von Rotterdam (70433)
vor 89 Tagen
Mach bitte weiter
Du kannst wirklich sehr gut schreiben und mich würde es interessieren wie es weiter geht 👌😊😍😘:3
Me (56581)
vor 107 Tagen
Gibt es die fanfiktion jetzt oder nicht. Wenn nicht dann mach bitte denn fanfiktion. Ich finde deine fanfiktion richtig gut! Ich weiß das es jetzt soo lange her ist aber früher kannte ich diese Seite nicht.
Dead Angel (12001)
vor 197 Tagen
Schreib bitte weiter trotz der Rechtschreibfehler ist die Story dir gut gelungen