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Lost life

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1 Kapitel - 1.206 Wörter - Erstellt von: Amelie22 - Aktualisiert am: 2017-07-04 - Entwickelt am: - 114 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Tod. Der Tod bedeutet das Ende. So sagt man zumindest. Aber ist es wirklich zu Ende wenn man stirbt?

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    "Cara! Steig ein!" lachend hielt Marie mir die Auto Tür auf. Ihre Blonden Haare wirbelten im Wind und ihre blauen Augen blitzen mich fröhl
    "Cara! Steig ein!" lachend hielt Marie mir die Auto Tür auf. Ihre Blonden Haare wirbelten im Wind und ihre blauen Augen blitzen mich fröhlich an. Ich lachte mit und kletterte auf den Beifahrer Sitz. "Hübsch" sagte Paula von hinten und grinste mich an. Vermutlich meinte sie mein Kleid. Es war Schulter frei und sehr Körper betont. "Danke, Daddy hätte mich fast nicht damit rausgehen lassen" Marie startete den Motor. "Das wird super" kreischte Paula gegen Das knatternde Geräusch an. "Ich will mindestens fünf typen aufreißen!" Marie lachte laut auf. "Das hättest du wohl gern!" ich lache mit. "Mir reicht es wenn Toby mich bemerkt" Paula stöhnte übertrieben auf. "Ach Cara... Du mit deiner Verliebtheit!" wir brachen in hysterisches Gelächter aus. "So schön wie Cara aussieht wird das kein Problem Sein" meinte Marie und bog auf die schnell Straße ab.

    Die Party zu der wir unterwegs waren, fand ziemlich weit außerhalb statt. Ob wohl die Hütte ziemlich friedlich aussah, hörte man die Musik schon von weitem. Als wir drinnen ankamen waren wir verblüfft wie viele Menschen wirklich da waren. "Das ist Hammer!" rief Paula begeistert. Ich konnte nur zustimmen. Überall von der Decke hingen Girlanden und Disco lichter. An den Wänden waren riesige Buffets aufgebaut und überall waren tanzende Leute. Paula entdeckte sofort eine Gruppe Jungs zu denen sie sich gesellte. Marie und ich holten uns erstmal etwas zu trinken. Wir hatten keine Ahnung was in den Cocktails drinn war, doch sie schmeckten gut, und wir waren viel zu gut drauf um uns darüber sorgen zu machen. Irgendwann gesellten sich Toby und Andi, Maries Freund, zu uns. Marie und Andi verzogen sich in eine Ecke und ich war mit Toby alleine. "Hübsches Kleid" Meinte Toby schließlich. "Danke. Du siehst aber auch nicht schlecht aus" ich lächelte ihn an und versuchte mich nicht zu wundern warum mir dieser Satz ohne irgendwelches Stottern über die Lippen gekommen war.
    Apropos Lippen, Tobys sahen im Moment ziemlich verführerisch aus. Bevor ich irgendwas unüberlegtes tun konnte zog Toby mich allerdings zwischen die anderen tanzenden.

    "Du hast echt schöne Augen" bemerkte Toby nach einer Weile. "Du auch" Ich lächelte ihn an. Irgendwie waren wir auf der kleinen Terrasse hinter der Hütte gelandet und standen jetzt eng umschlungen in der Dunkelheit. Jetzt kamen mir die Ängste, er könnte mich nicht bemerken albern vor. "Ich bin froh das ich dich angesprochen habe..." murmelte Toby in mein Haar. "Ich auch" Mehr als zwei Worte brachte ich wohl gerade nicht heraus. Ich hob den Kopf und sah ihn in die Augen. Sie sahen so ehrlich aus. So treu und warm. Da schoss mir ein verrückter Gedanke durch den Kopf. "Lass uns abhauen". Fast war ich erschrocken über mich selbst, das ich so dachte, aber gleichzeitig genoss ich es. Toby sah mich eine Weile an dann nickte er. "In Ordnung. Lass uns abhauen."

    Meine Haare flatterten im Wind als Toby Gas gab. Ich hatte nicht gewusst das er ein Caprio fuhr. Umso überraschter war ich gewesen als er mich dort hin führte. Ich hatte keine Ahnung wo wir hin fahren wollten, aber im Moment war es mir egal. Toby fuhr einfach gerade aus und ich war einfach nur glücklich. Ich wollte die Zeit anhalten, für immer in diesem Moment leben, doch leider war das Schicksal dagegen. Und das sollte mir schneller bewusst werden alls es mir lieb war...
    Es spielte sich alles wie in Zeitlupe ab. Ich sah die Scheinwerfer auf uns zukommen, Tobys erschrocken Blick, seinen vergeblichen Versuch auszuweichen, spürte den ruck der durch den Wagen ging, den Schmerz als mein Kopf gegen die Scheibe geknallt wurde. Ich hörte ein Metallisches Kreischen, splittern von Glas und einen Schrei. "Cara!" das war Toby! Ich wollte meinen Kopf zu ihm drehen, doch ich war unfähig mich zu bewegen. Etwas heißes floß über mein Gesicht. Dann hatte ich das Gefühl zu fallen. Tiefer und tiefer. Die Geräusche wurden gedämpfter und die lichter die vor meinen Augen flackerten erloschen. Das letzte was ich hörte waren die Sirenen eines Kranken Wagens. Dann kippte mein Bewusstsein weg.

    Ein gleichmäßiges piepen weckte mich. Ich blinzelte vorsichtig. Als ich feststellte das ich in einem Krankenhaus lag, viel mir alles wieder ein. "Toby!" kaum war mir der Name entglitten, schlug ich mir entsetzt die Hand vor den Mund. Wo war er? Ging es ihm gut? Ich richtete mich schlagartig auf und sah mich um. Ich war alleine in einem Raum der ziemlich nach Notaufnahme aussah. An einem der Geräte stand eine Krankenschwester. "Ähm Entschuldigung?" versuchte ich ihre Aufmerksamkeit zu erregen, da sie meinen Aufschrei von eben offensichtlich nicht gehört hatte. Sie reagierte nicht. Vorsichtig stand ich auf. Es fühlte sich merkwürdig leicht an. "Entschuldigen sie?" versuchte ich es wieder. Die Frau reagierte immer noch nicht. Ich sah an mir herunter. Ich trug immer noch das weiße Kleid von der Party. Wie lange war ich bewusstlos? Langsam bekam ich Angst. Ich ging um das Gerät an dem die Frau stand herum. Merkwürdigerweise machten meine Schritte kein Geräusch auf den Fliesen. Ich hatte nun wirklich angst. "Hallo?" Die Frau reagierte nicht. Ich wartete verzweifelt ab. Irgendwann hob sie den Kopf und schaute mich an. Nein. Sie Starrte durch mich hindurch! Ich begann zu schreien. Ich hörte erst damit auf als ich feststellte das ich eigentlich schon lange hätte Luft hohlen müssen. Dann rannte ich an dem Bett in dem ich gelegen hatte vorbei aus dem Zimmer. Als ich auf dem Gang stand blieb ich stehen. Moment. Ich hatte die Tür nicht geöffnet. Ich drehte mich wieder um. Die Tür war zu. Langsam ging ich durch die Tür zurück in das Zimmer. Dort blieb ich unschlüssig stehen. Was sollte ich tun? War ich jetzt tot? Oder träumte ich das alles nur? Letzteres wäre mir wirklich lieber. Aber irgendwie wusste ich das es nicht So war. Das ich tot war. Ich warf vorsichtig einen Blick auf das Bett. Erschrocken stellte ich fest das ich tatsächlich dort lag. Zwar sah ich ziemlich ramponiert aus und war an viele Schläuche angeschlossen, aber das war eindeutig ich...

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Lost life
Lost life
Tod. Der Tod bedeutet das Ende. So sagt man zumindest. Aber ist es wirklich zu Ende wenn man stirbt?
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2017-07-02
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