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Die Element-Clans || Die Geschichte

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6 Kapitel - 2.780 Wörter - Erstellt von: Amelie22 - Aktualisiert am: 2017-09-21 - Entwickelt am: - 412 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Vielleicht kennst du das RPG die Element-Clans? Hier ist die Geschichte dazu.

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    Vor der Höhle tobte ein fürchterlicher Sturm, doch hier im Bau war es trocken und warm. Meine Geschwister schliefen alle an Moms großen warmen Kör


    Vor der Höhle tobte ein fürchterlicher Sturm, doch hier im Bau war es trocken und warm. Meine Geschwister schliefen alle an Moms großen warmen Körper gekuschelt. Mom selbst hatte ihren Kopf auf ihre Pfoten gelegt und starrte hinaus in den Regen. Ich wusste was ihr im Kopf herum spukte. Sie machte sich sorgen um unseren Vater der heute auf Jagd gegangen war. Ich seufzte und rückte ein Stück näher an Sky der direkt neben mir lag. Leise flüsterte ich: "Versuche zu Schlafen Mommy. Morgen kommt er sicher gesund und munter zurück" Mom hob den Kopf und lächelte mich an. "Schlaf schön Amy"
    Obwohl sie lächelte sah ich deutlich die Besorgnis in ihren Augen. Ich seufzte wieder und rollte mich zusammen. Ehrlich gesagt glaubte ich selbst nicht an meine Worte...

    Irgendwann musste ich wohl eingeschlafen sein, denn als ich aufwachte schien mir die Sonne ins Gesicht. Draußen hörte ich wie Mom eines meiner Geschwister tadelte und das Knistern eines Feuers. Ich rappelte mich auf und tapste müde zum Ausgang. "Hey Schlafmütze!" rief Kylie mir zu. Ich warf ihm einen Bösen Blick zu. "Lass sie doch" sagte Lilly. Ich lächelte sie an. Sie war schon immer die Harmonischste von uns gewesen. Mom schob mir ein Stück Kaninchen zu. "Guten Morgen Süße" Hungrig verspeiste ich es und beobachtete währenddessen das Treiben auf dem Platz, der ein Stück unterhalb unseres Baues lag. Eine Wölfin überquerte mit ihren Welpen den Platz in Richtung Wald, Einer der Jäger zog einen Fasan zum Beutehaufen, eine alte, graue Wölfin lag in der Sonne vor dem Eingang ihrer Höhle und ein junger hellbrauner Wolf kam auf uns zu. Ich kannte ihn gut, da er oft für meinen Vater die Umgebung kontrolliert hatte. Warte... Er kam tatsächlich direkt auf uns zu. Das hieß es musste etwas passiert sein. Und seiner Miene nach nichts Gutes...

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    "Das ist gemein!" heulte Kylie. "Nie dürfen wir bei irgendwas dabei sein!" Ich knurrte in seine Richtung. "Halt doch mal den
    "Das ist gemein!" heulte Kylie. "Nie dürfen wir bei irgendwas dabei sein!" Ich knurrte in seine Richtung. "Halt doch mal den Mund!" fauchte auch Lilly. Kylie verzog sich in die hinterste Ecke des Baus und legte sich hin. Mit seinem pechschwarzen Fell war er kaum zu erkennen, obwohl nun die Sonne direkt in den Bau strahlte und an jedem anderen Tag hätte sie mir gute Laune gezaubert. Doch heute war alles anders. Ich ließ mich neben Lilly plumpsen und starrte finster hinaus. Draußen war alles wie vorher. Alle Wölfe gingen ihrem gewohnten Alltag nach. "Meinst du es hat was mit Daddy zu tun?" flüsterte Lilly leise. Ich drehte meinen Kopf zu ihr. Der sonst so fröhlichen Lilly lief eine Träne über die Wange. Rasch hob ich den Kopf und wischte sie ihr mit der Schnauze weg. "Ich weiß es nicht" flüsterte ich genauso leise zurück. Jungle winselte hinter uns. Irgendwie wussten wir alle was passiert war...

    "Wie lange dauert das denn?" jammerte Jungle und trat von einer Pfote auf die andere. Lilly versuchte sie zu beruhigen das Mom sicher schon auf dem Weg zu uns wäre, doch sehr weit kam sie nicht. Denn plötzlich zerriss ein schmerzvolles Jaulen die Luft. Ich fuhr hoch. "Das war Mom" rief auch Kylie. Er war zum Eingang des Baus gesprungen. Kurz darauf erwiderten die anderen Wölfe das Heulen. Nicht nur die Wehlaute des Feuerclans, sondern auch die des Wassers,- Erd,- und Luftclans waren zu hören. Meine Geschwister und ich stimmten mit ein. Es war ein schrecklicher Trauer Gesang der das Territorium der Clans ausfüllte, von den Bergen wiederhallte und mich mit leere Füllte.

    Auch als alle verstummt waren, war diese Leere da. Mom hätte uns gar nicht erklären müssen was passiert war, ihr jaulen hatte alles gesagt, doch sie sagte uns Das würde es jetzt besser gehen als auf der Erde. Er würde nun vom Himmel auf uns wachen und habe keine Schmerzen mehr....

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    Seit Dads Tod waren nun drei Monde vergangen und alles verlief wieder wie vorher. Zumindest bei allen anderen. Da Kylie noch zu jung war um Alpha zu s
    Seit Dads Tod waren nun drei Monde vergangen und alles verlief wieder wie vorher. Zumindest bei allen anderen.
    Da Kylie noch zu jung war um Alpha zu sein, übernahm Mom das meiste was Dad vorher getan hatte. Sie jagte, schlichtete Streit und bildete sogar die jungen Krieger aus, doch vor allem war sie für meine Geschwister und mich da. Es war eine schwierige zeit, doch irgendwie schafften wir es hindurch. Es schien als könnte alles wieder gut werden...

    "Aber geht nicht zu tief ins Wasser!" rief Mom uns noch hinterher. "Natürlich nicht!" Versprachen wir. Dann liefen wir los. Es war der erste richtig heiße Tag in diesem Sommer und wir wollten zusammen mit Mira, einem Welpen des Wasserclans an den See.
    Am See angekommen stürzten wir uns sofort ins kühle Nass. Allerdings nur so tief wie wir stehen konnten, da Mom gesagt hatte wir sollten vorsichtig sein.

    "Schaut mal eine glitzernde Fliege!" Rief Jungle aufgeregt und hüpfte aufgeregt auf und ab. "Das ist eine Libelle!" Verbesserte Mira. Sie konnte schon gut schwimmen und paddelte gerade ans Ufer. Sie sprang aus dem Wasser und schüttelte sich. "Ihh Mira!" Rief Sky. Er sprang ein Stück zurück und prallte gegen Kylie, worauf beide in den Schlamm stürzten. Mira lachte "Entschuldige!" Ich musste ebenfalls lachen. Skys eigentlich weißes Fell war nun Schlammig-Verklebt. "Du siehst aus wie Jungle" lachte auch Lilly.
    Sky warf uns einen beleidigten Blick zu und wartete ein Stück ins Wasser um sich zu waschen.
    "Hey wir haben es doch nicht so gemeint!" Sagte Mira beschwichtigend. Sky achtete nicht auf sie und kletterte auf einen etwas höhergelegenen Stein um sich in der Sonne zu trocknen. Allerdings passte er nicht gut auf und rutschte ab. Dann ging plötzlich alles ganz schnell...

    "Sky!" Schrie Jungle erschrocken auf. Sky paddelte wild mit den Pfoten und schrie um Hilfe. Kylie düste Los und schrie er wolle Mom holen. Lilly winselte nervös und ich war wie erstarrt. Mira war die einzige die etwas nützliches tat. Sie sprang ins Wasser und versuchte zu Sky zu schwimmen.
    Bei der Hälfte der Strecke kam sie auf einmal nicht mehr weiter. "Ich habe mich mit irgendwas verheddert! Ich kann nicht weiter!" Rief sie verzweifelt. "Versuche hier her zu paddeln Sky!" Ermutigte Lilly den panisch um sich zu schlagenden Sky. Sky versuchte verzweifelt zum Ufer zu gelangen, doch er trieb immer weiter in die Mitte des Sees. Ich überlegte zu Mira zu schwimmen und sei zu befreien, doch sie sagte ich solle das gefälligst sein lassen. Ich könne ja doch nicht schwimmen. Jungle drehte sich verzweifelt im Kreis um Aus schau nach Hilfe zu halten, doch es war niemand zu sehen. Lilly jaulte laut, doch niemand hörte sie. Sky japste. "Ich schaff das nicht mehr lange!" Lilly begann zu weinen. "Du schaffst das! Kylie kommt sicher gleich mit Mom zurück!"
    Doch Kylie kam nicht, und die Lage wurde langsam Ernst. "Ich kann nicht mehr!" heulte Sky wieder. Das ganze ging eine Gefühlte Ewigkeit so, dann ging er unter. "Sky?" Schrie Jungle entsetzt. "Sky komm wieder hoch!" Jaulte auch ich. Mira war auch kurz davor unter zu gehen. Sie strengte sich noch ein letztes mal an und kam los. Sie schwamm so schnell die könnte an die Stelle an der Sky untergegangen war und tauchte dort ein paar mal um Sky zu finden, doch erfolglos.

    "Es tut mir so leid!" Weinte Mira. "Ich hätte ihn gar nicht erst nass spritzen sollen! Es ist alles meine Schuld!" Mom schüttelte sanft den Kopf. "Es ist nicht deine Schuld." Sagte sie tapfer, doch ich sah wie ihr eine Träne ins graue Fell tropfte. Sie und Kylie waren kurz nach Skys Tod an den See gekommen. Mira hatte sich nur schwer überreden lassen aus dem Wasser zu kommen und sich in unserem Bau aufzuwärmen. Kylie, Jungle, Lilly und ich lagen in einer Ecke, während Mom Mira mit ihren Kräften trocknete und wärmte. Alle waren geschockt von dem heutigen Ereignis und wollten nicht schlafen. "Wir hoffen einfach das Lupus ihn gut aufnimmt...." Sagte Mom.



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    Es war wirklich schwer dem Leben jetzt noch etwas positives an zu sehen. Mom sagte bis Kylie alt genug sei, sollte der Beta ab sofort die Alpha Rolle
    Es war wirklich schwer dem Leben jetzt noch etwas positives an zu sehen. Mom sagte bis Kylie alt genug sei, sollte der Beta ab sofort die Alpha Rolle übernehmen, da sie keine Kraft mehr dazu hätte. Ich verstand sie gut, sie hatte ja ihren Gefährten und ihren Sohn verloren, und das in so kurzer Zeit. Doch Mom war eine Kämpfer Natur, so das sie es doch immer wieder schaffte mir und meinen Geschwistern Mut zu machen. Dafür liebte ich sie so sehr.

    Mira schaute immer wieder bei uns vorbei und brachte immer mal wieder etwas zu fressen mit. Ich wusste das sie sich irgendwie immer noch die Schuld an Skys Tod gab, und versuchte ihr das Gefühl zu geben das dass nicht stimmte.

    Ein halbes Jahr war um. Meine Geschwister und ich waren nun zwei ein halb Jahre alt. Langsam zog der Herbst ins Land.
    "Mom warum kommen die ganzen Blätter von den Bäumen?" fragte Jungle. Sie lag vor unserem Bau und betrachtete fasziniert ein Blatt was ihr direkt vor die Schnauze gefallen war.
    "Das ist normal im Herbst. Die Bäume verlieren das Laub, damit sie im Frühling neues Bekommen können." erklärt Mom. "Errinnerst du dich an letztes Jahr? Da habt ihr mit Dad einen riesigen Blätter Haufen gemacht" Bei dem Wort "Dad" schluckt sie. "Mom nicht weinen!" Rufen Lilly und ich gleichzeitig und springen auf sie Zu um uns in ihrem Warmen Fell zu verkriechen. Mom lächelt schwach. "Ich weine nicht, versprochen" Kylie nickt. "Genau. Echte Krieger weinen nicht!"
    Ich weiß genau das er sehr wohl geweint hat, und das nicht nur einmal, dieser Krieger, doch ich sage, wie sooft, nichts....

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    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, regnete es. Trotzdem waren meine Geschwister schon draußen. "Mom holt uns Frühstück!" Erklärte Ju
    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, regnete es. Trotzdem waren meine Geschwister schon draußen. "Mom holt uns Frühstück!" Erklärte Jungle als ich mich zu ihnen gesellte. Ich wusste das Mom gleich wieder da sein würde, morgens holte sie immer nur vom Beute Haufen, doch in mir machte sich ein mulmiges Gefühl breit. Was sich allerdings als unnötig heraus stellte, da Mom nicht lange weg war. Sie hatte Kaninchen mitgebracht. Kaninchen... Kaninchen gab es auch an dem Tag als Dad starb. Lilly schien das auch zu denken, denn sie winselte leise. Trotzdem fraßen wir das Kaninchen, da wir sehr hungrig waren. Als wir fertig waren tapete ich zurück in den Bau. Ich hasste Regen. Allgemein hasste ich alles was mit Wasser zu tun hatte, nach dem Sky ertrunken war.

    "Amy!" hörte ich Jungle von draußen. "Du kannst doch nicht den Rest deines Lebens hier bleiben!" Da hatte sie recht. Aber ich wollte nicht wo anders hin. Ich wollte hier bleiben, wo es sicher war. Obwohl es jetzt schon so lange her war das Sky und Dad gestorben waren, hatte ich immer noch Angst nach draußen zu gehen. "Bitte komm mit!" Jaulte Jungle draußen weiter. Ich stand auf und ging zum Ausgang. "Ich wusste das du mit kommst!" jubelte Jungle. "Wo gehen wir hin?" fragte ich sie misstrauisch. "In den Wald!" Sagte Jungle und sprang ein paar Sätze voraus. "Ins Gebiet der Erdwölfe?" Erkundigte ich mich weiter und lief ihr gezwungenermaßen hinterher. "Genau!" Jungle drehte sich im laufen einmal um sich selbst. "Da ist es um diese Jahreszeit am Schönsten!" Dann preschte sie los. Ich folgte ihrem Beispiel.
    Sie hatte recht gehabt. Ein bisschen rennen tat mir wirklich gut. Es dauerte nicht lange und ich war gleich auf mit ihr. Im Wald bremsten wir ab, und betrachteten die bunten Blätter die bei jedem Windstoß überall um uns herum wirbelten. "Schön oder?" Fragte Jungle verträumt.

    Wir hatten uns auf einer kleinen Lichtung zum Ausruhen hingelegt. Es war wirklich wunderschön, wie die Herbstsonne durch das Blätterdach schien und alles in ein Warmes, goldenes Licht tauchte. Leider hielt die Idylle nicht lange denn plötzlich sprang Jungle auf. "Was war das?" fragte sie erschrocken. Ich rappelte mich ebenfalls auf und lauschte. Da! Tatsächlich. Da hatte ein Zweig geknackt. Genau hinter uns. Ich wollte herum fahren doch da hatte mich schon etwas gepackt. Ich starrte in das Gesicht eines Menschen. Erschrocken begann ich zu Jaulen, doch es brachte nichts. Ich zappelte in den Händen des Mannes, doch er ließ mich nicht los. "Hilfe! Amy?" Jungle! Entschlossen biss ich dem Menschen ins Handgelenk. Er ließ mich los und schrie etwas zu seinen Kumpanen. Ich flitzte so schnell ich konnte in einen Nahegelegenen Busch. "Amy? Amy wo bist du?" hörte ich Jungle verzweifelt schreien. "Jungle?" ich lugte zwischen den Ästen hindurch. Diese grässlichen Menschen hatten etwas großes Eckiges dabei. Dort steckten sie Jungle nun hinein. "Beiße sie!" schrie ich Jungle zu, doch sie hörte mich nicht mehr.
    Ich war so wütendend das ich mit einem Satz auf die Menschen zu sprang und mich zu meiner vollen größe auf richtete. "Ihr Monster!" knurrte ich sie an. "Lasst meine Schwester da raus!" Ich spürte wie sich mein Nackenfell sträubte. Ich bleckte die Zähne. Einer der Menschen zückte einen langen silbernen Stock und ziehlte damit auf mich. "Lasst Jungle da raus!" Ich machte noch einen Satz und landete direkt an dem Eckigen Ding. Ich versuchte es auf zu beißen. Doch ich schaffte es nicht, da mich etwas an der Schulter traf. Jaulend sank ich zu Boden. Dann wurde alles schwarz.

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    Ich blinzelte. Irgendwas stimmte nicht. Ich müsste Tod sein. Ich versuchte mich auf zu rappeln, doch ich war zu schwach. Also blieb ich liegen und ho
    Ich blinzelte. Irgendwas stimmte nicht. Ich müsste Tod sein. Ich versuchte mich auf zu rappeln, doch ich war zu schwach. Also blieb ich liegen und hoffte das die Menschen nicht wieder kamen. Ich hatte solche Angst und es war so kalt geworden das ich am ganzen Leib zitterte.

    Irgendwann musste ich wohl trotzdem eingeschlafen sein, denn als ich die Augen wieder öffnte stand der Vollmond über mir. Vorsichtig überprüfte ich ob ich verletzt war, doch das schein nicht der Fall zu sein. Allerdings steckte in meiner Flanke ein spitzes Etwas, das ich mit Den Zähnen heraus zog, wobei ich bemerkte das mir ein Eckzahn fehlte. Der musste mir raus gefallen sein als ich Jungle befreien wollte. Oder als ich den Menschen gebissen hatte.
    Ich wollte zu Mom zurück, doch ich hatte Angst das die Menschen zurück kommen könnten.
    Also stand ich mich schwerfällig auf und versteckte mich wieder im Gebüsch. Ich legte mich hin und starrte in den Himmel, wo sich tausende von Sternen abzeichnetn. Und natürlich der Vollmond.. Es sah so schön aus...

    Als ich wieder aufwachte blinzelte ich in helles Sonnen licht. Erst war ich verwirrt, doch dann fiel mir alles wieder ein. Mom! Ich sprang auf und lief zurück. Jedes mal wenn mir jemand entgegen kam versuchte ich mich so klein wie möglich zu machen. Glücklicherweise sprach mich niemand an... Niemand bis auf Grace, eine Wölfin Des Erdclans. "Hey kleine? Bist du nicht die Tochter von Yuna?" Sie schaute mich etwas grimmig an. Ich zog ängstlich den Schwanz ein. Yuna war meine Mutter. "Keine Angst kleine. Ich bringe dich zurück zu Mami!" Sagte Grace und packte mich am Nackenfell.
    So rannte sie mit mir zu unserem Bau. Endlich zuhause!

    Meine Mutter erwartete mich schon besorgt. "Amy! Da bist du ja! Wo ist Jungle?" Ihre Stimme wurde immer höher und hysterischer. "I.. Ich.." Stammelte ich als Grace mich unsanft auf den Boden plumpsen ließ. Meine Mutter bedankte sich bei ihr, worauf hin sie wieder in ihr Revier zurück trabte. Dann wurde ich in den Bau geschickt, worüber ich sehr froh war, denn es war eiskalt geworden, und sollte ehrzählen was passiert war. Meine Geschwister und meine Mutter beruhigten mich zwar, jedoch gab ich mir die Schuld an allem. Nicht nur daran das Jungle jetzt wahrscheinlich in einen 'Zoo' gebracht wurde, sondern auch daran das Sky ertrunken war und daran das Dad ebenfalls tot war. Ich hatte das Gefühl das ich alles hätte verhindern können. Das ich nur zu doof war... Trotzdem ging das Leben irgendwie weiter, und ich musste mich zusammen reißen, so schwer es auch war.

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    Schließlich zog der Winter ins Land. Wir waren hauptsächlich im Bau oder an dem Großen Feuer auf dem Platz, da es in diesem Jahr Sehr viel schneite
    Schließlich zog der Winter ins Land. Wir waren hauptsächlich im Bau oder an dem Großen Feuer auf dem Platz, da es in diesem Jahr Sehr viel schneite.
    Mom wollte außerdem nicht mehr unbeaufsichtigt lassen. Es war wirklich kein schöner Winter. Zumal uns immer wieder die Nachicht erreichte das einer der Wölfe erfroren sei. Und das sogar von dem Feuer-Clan, obwohl das sehr selten vorkam. In diesem Winter erfror auch Mom.

    Es war an einem der seltenen Tage an dem wir mit Mira am Feuer waren. Mom wollte eigentlich nach kommen, sie ließ uns wie gesagt selten ohne sie irgendwo hin, doch sie kam nicht. Irgendwann machten wir uns Sorgen um sie und liefen zurück zum Bau.
    Mom lag in einer Ecke vom Bau und rührte sich nicht. Unterbewusst war uns allen klar was das bedeutete. Trotzdem sprang Lilly auf sie zu und rief mit weinerlicher Stimme sie solle aufstehen. Dieser Tod war einer der schlimmsten. Kyle wie er unbewegt im Eingang des Baus stand, Lilly wie sie weinte und schrie, Mira wie sie betroffen von einem zum anderen schaute und ich.
    Ich wusste nicht was ich tun sollte. Es war schrecklich. Dieses Bild setzte sich in meinem Kopf fest und blieb dort.

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    Der Rest des Winters war noch viel schlimmer. Lilly zerbrach fast. Sie war schon immer ein Familien Wolf. Sie war immer am Glücklichsten, wenn alle u
    Der Rest des Winters war noch viel schlimmer. Lilly zerbrach fast. Sie war schon immer ein Familien Wolf. Sie war immer am Glücklichsten, wenn alle um sie herum waren und es allen gut ging. Kylie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Lilly und mich zu beschützen. Er war mit seiner neuen Rolle als Alpha zwar total über fordert, doch er ließ es sich nicht an merken. Er war im Winter sehr viel gewachsen, so das man kaum noch glauben konnte das er aus dem selben Wurf stammte wie Lilly und ich.

    Ich versuchte verzweifelt es allen recht zumachen. Zum Beispiel wenn Kylie unbedingt Jagen gehen wollte, Lilly aber auf gar keinen Fall zulassen wollte das er sich in Gefahr brachte. Es war schwierig für mich die richtigen Entscheidungen zu treffen, denn oft wurde nach einer Langen Zankerei endschiden das ich sagen sollte wer recht hatte. Immer einer war beleidigt. Oder beide, wenn ich sagte ich wolle nicht antworten. Das war das schlimmste für mich. Wo wir doch gerade jetzt zusammen halten mussten!

    Mira kam nun immer öfter vorbei und brachte uns etwas zu fressen mit. Dafür war ich ihr so sehr dankbar. Lilly auch, da Kylie so nicht jagen gehen musste.

    Irgendwie schlugen wir uns also durch, bis zum Frühling. Mira erlangte langsam ihre Kräfte und war nun oft damit beschäftigt am See zu üben, doch Kylie und mir machte das nicht viel aus. Wir waren nur froh den Winter überlebt zu haben. Lilly jedoch vermisste sie und bettelte uns immer öfter an mit ihr nach unten zu gehen und Mira zu beobachten. Alleine hatte sie zu viel Angst.

    Allgemein hatte Lilly vor allem Angst. Selbst vor den ersten Schmetterlingen erschreckte sie sich.
    Sie tat mir so schrecklich leid. Jeden Abend weinte sie sich in den Schlaf. Jeden Morgen wachte sie auf und hoffte sie habe alles nur geträumt und Mom, Dad, Sky und Jungle wären noch hier. Und dann diese Enttäuschung. So ging das den ganzen Frühling und den ganzen Sommer. Jeden Tag das selbe. Morgens aufstehen und zum Beutehaufen schleichen um uns Nahrung zu holen. Dann den ganzen Tag versuchen Kylie und Lilly davon abzuhalten sich gegenseitig an Die Kehle zu gehen und Abends wieder zum Beutehaufen. Zudem war es in diesem Jahr besonders warm.
    Alles in allem war es furchtbar. Ich hatte das Gefühl ein Teil meines Herzens fehlte. Ich fühlte mich so leer. Ich dachte oft ich solle mit meinen Geschwistern darüber reden, doch ich brachte es nicht über mich.

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1498928250
Die Element-Clans || Die Geschichte
Die Element-Clans || Die Geschichte
Vielleicht kennst du das RPG die Element-Clans? Hier ist die Geschichte dazu.
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2017-07-01
406A
Warrior Cats

Kommentare (14)

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Chaosgirl49 ( von: Chaosgirl49)
Gestern
Ich hoffe euch gefallen die Bilder 😅❤
Chaosgirl49 ( von: Chaosgirl49)
Gestern
Klar kannst du das machen!! Ich finde es total süß von dir das du soviel machst!
EDME (06268)
Gestern
Ich hatte überlegt so etwas über Edmes Vergangenheit zu machen . Natürlich nur wenn das okay were ?
EDME (06268)
Gestern
Voll gut ^^ ich wünschte ich könnte auch mal an einer FF dran bleiben doch irgendwann fehlt mir dann die Zeit und Lust dazu ...
Chaosgirl49 ( von: Chaosgirl49)
vor 2 Tagen
Dankeschöööön ^^ 💖
Philipp (01940)
vor 3 Tagen
Mal wieder super geworden Amy ^^
Chaosgirl49 ( von: Chaosgirl49)
vor 3 Tagen
Ich weiß das ist ein sehr kurzes Kapitel geworden, aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem... 💖😅
Amelie22 ( von: Amelie22)
vor 32 Tagen
Wer von Amys Geschwistern bist du? Mach jetzt den Test und finde es heraus:

http://www.testedich.de/quiz50/quiz/1504718377/Wer-von-Amys-Geschwistern-bist-du
Amelie22 ( von: Amelie22)
vor 43 Tagen
Danke ❤😍.
Ich schreib sobald ich kann weiter ❤😅
EDME (93996)
vor 44 Tagen
Oh voll gut ^^ War richtig spannend *Schauer*
Amelie22 ( von: Amelie22)
vor 57 Tagen
Danke ❤❤❤❤❤❤❤🙈😇
EDME (88071)
vor 58 Tagen
Das ist mal wieder super gut geworden ! Unbedingt weiter schreiben bin voll gespannt !
Amelie22 ( von: Amelie22)
vor 103 Tagen
Danke :* *_*
Deine aber auch :)
EDME (56826)
vor 104 Tagen
Die ist echt gut .... ^^ Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!