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Von Rotkäppchen und dem bösen Wolf

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2 Kapitel - 2.777 Wörter - Erstellt von: KillerRabbit - Aktualisiert am: 2017-07-07 - Entwickelt am: - 225 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein junges Mädchen ohne Ausweg und ein wilder Junge, der keine Worte kennt.

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    „Erkälte dich nicht.“ flüsterte ihre Mutter und drückte einen Kuss auf ihre Stirn. „Es regnet schon seit Tagen.“ Im schwachen Schein der Ke
    „Erkälte dich nicht.“ flüsterte ihre Mutter und drückte einen Kuss auf ihre Stirn. „Es regnet schon seit Tagen.“ Im schwachen Schein der Kerze war ihr Gesicht so fahl und die Linien ihres Alters so klar. Das Mädchen nickte und die Mutter zog ihr die rote Kaputze über das blonde Haar, das sich im Nacken wild lockte. „Vergiss nicht, was ich dir gesagt habe, ja? Vergiss es nicht.“ Wieder nickte die Kleine, dann nahm sie den Korb und winkte zum Abschied. Kluge braune Augen blitzten. Dann schloss sich die Tür. Die Mutter blieb im Bett zurück, durch das undichte Fenster tropfte es auf den morschen Boden. Es wird das richtige sein, dachte sie. Und in ihren Augen fehlte das Licht.

    Ein Junge lebte im Wald. Sein Haar war ihm zu lang gewachsen und das Moos krallte sich in die wirren braunen Strähnen. Seine Fingernägel waren schwarz vor Schmutz und lang wie Krallen. Wenn er ins Dorf kam, wandten die Leute ihre Blicke ab. Manchmal klebte noch Blut an seinen Wangen. Oder weiche Vogelfedern. Den Wolfsjungen nannte man ihn. Ein Kind ohne Eltern. Vielleicht kein Mensch. Ein Ungeheuer, dass sich Tiere fing und sie bei lebendigen Leib verspeiste. Ein Junge, der auf allen Vieren lief und knurrte, wenn man ihn Anschrie. Die Geschichten über ihn waren Schauderhaft. Der Junge hatte keinen Namen und was man über ihn sagte, verstand er nicht. Er hatte seine eigene Sprache, die ureigene Sprache der Natur.

    Das Mädchen hatte kurze Beine, aber flinke Füße. Es sprang über eine Schlammpfütze und huschte durch die dunklen Gassen, so schattenhaft wie eine Katze. Den Unrat umging sie so gut es möglich war, aber der Saum ihres roten Umhangs streifte hin und wieder über den Boden und war schon ganz starr vor Dreck. In ihrem Gesicht klebte dunkler Ruß. Die größte Straße im Dorf war belebt um diese Zeit. Ein riesiges Kaltblutpferd zog einen Karren, der über und über mit Mehl und Getreidesäcken beladen war. Der Bauer schnalzte mit der Zunge, aber als er das Mädchen sah, dieses süße Kind mit den roten Wangen und den traurigen Augen, da hielt er den Wagen an und schenkte ihr ein ganzes Brot, noch Ofenwarm und mit milden Käse belegt. Das war eigentlich für seinen brüllenden Magen gedacht, wenn er des Mittags müde war von seiner schweren Arbeit. „Pass gut auf dich auf, du kleines Rotkäppchen.“ sagte er mit einem warmen Lächeln in der Stimme. Das Mädchen ließ das Brot in ihrem Korb verschwinden und huschte eilenden Fußes davon. Der Bauer sah ihr nach und schüttelte nur den Kopf.

    Der Junge hatte nicht schlafen können. In der Nacht war ein Sturzregen nieder gegangen und hatte nasse Erde in die Höhle geschwemmt, in der er lebte. Am ganzen Körper zitternd hatte er sich in eine Ecke gekauert und jedes mal, wenn der Donner brauste oder ein Blitz die Dunkelheit zerriss, war er ganz schrecklich zusammengezuckt. Nun war endlich der Morgen gekommen und aus den dichten grauen Wolken regnete es längst nicht mehr so stark. Das Gewitter hatte sich verzogen. Der Junge sprang leichtfüßig durch den Wald, der wilde Farn benetzte seine bloßen Knöchel mit Feuchtigkeit. In einem Dickicht hielt er Inne, die spitzen Dornen schreckten ihn nicht. Er ließ sie seine Arme zerkratzen, als er sich durch die Büsche kämpfte und als Belohnung für seine Tapferkeit schenkten sie ihm süße, rosarote Beeren.
    Mit rotem Lächeln saß er später auf einer Lichtung, die niemals ein Mensch gesehen hatte. Kein Mensch außer ihm. Die Blumen wiegten ihre schweren, bunten Köpfe und die Luft roch nach feinen Kräutern. Sonnengelb, Schattenweiß, Nachtviolett und Vergissmeinnicht. Er strich mit sanften Fingern über die zarten Blüten und in seinem Blick lag wahre Achtsamkeit.

    Das Mädchen lief die Straße entlang, immer weiter, bis nur noch ein schmaler Pfad davon übrig blieb. Die Bäume hoben sich dunkel gegen den grauen Himmel und die Blätter raschelten hektisch im Regen. Sie fürchtete sich nicht, huschte über die Grenze von Welt zu Wald. Der Weg war aufgeschwemmt und sie musste ganz genau aufpassen, wohin sie trat. Ihr Blick richtete sich stumm gerade aus, glitt an der Schönheit vorbei, die sich in den Pilzen verbarg, die an den Bäumen wuchsen und im Lichten Grün des Mooses. Der Weg war weit und ihre Zeit kostbar. Als sie es rascheln hörte, blieb sie stehen. Ganz kurz schmückte ein zartes Lächeln ihr Gesicht. Als sie sich umwandte, entdeckte sie den Jungen zwischen den Sträuchern. Seine tiefen grauen Augen hatten nie gelernt, seine Seele zu verbergen.

    Der Junge sah einen kleinen Menschen mit einem Umhang in einer Farbe, die ihm in den Augen brannte. Aber er war wohl nicht still genug gewesen. Als die Gestalt stehen blieb und sich umkehrte, fürchtete er sich, denn er hatte noch eine Narbe an der Stirn, wo ihn ein Stein getroffen hatte. Ein Mädchen. Ihre klarer Blick fing seinen ein und ließ ihn nicht mehr los. Er fand keine Verachtung darin, keine Wut und keine Abscheu. Da lächelte er, denn er sah Gutes in ihr. Geschickt sprang er auf den Weg hinab und sie zuckte vor seinem Anblick nicht zurück. Der Junge wunderte sich ein wenig, wie sie so schnell hatte laufen können. Sie hatte wohl nicht gesehen, was er gesehen hatte. Er nahm ihre Hand und zog sie in den Wald. Er hatte ihre Eile bemerkt und er wollte ihr Ruhe schenken. Bis zu der Lichtung führte er sie und strahlend Blickte er auf die wilden Blüten. Das Mädchen kniete sich stumm nieder und pflückte duftende Ringelblumen.

    Vertrauen, dachte das Mädchen, dann nahm sie die schmutzige Hand des Jungen in ihre. „Die bringe ich meiner Großmutter.“ sagte sie und deutete auf die Blumen in ihrem Arm. „Sie ist sehr krank und in dieser schweren Zeit braucht sie sicher etwas Trost.“ In seinen Augen konnte sie sehen, dass er nichts verstanden hatte, aber ihre helle Stimme und ihr weicher Tonfall schienen ihn zu beruhigen. Gut so. „Komm doch mit.“ Auffordernd zupfte sie an seiner Hand und lief dann ein paar Schritte voraus. Nach einigen Anläufen dieser Art schien er zu Begreifen, denn er lächelte hell auf. Eigentlich hat er ein schönes Lächeln, dachte sie. Dann lief sie voraus und er folgte ihr, leichtfüßig und neugierig an ihrer Seite, wie ein junger Hund.

    Der Junge kannte das Haus, das Mitten im Wald gebaut worden war. Es war hoch, so hoch, dass man den Kopf in den Nacken legen musste, um die Dachbalken zu sehen. Und auch, wenn er nichts von Architektur verstand, sah er doch, dass dies ein besonderes Gebäude war. Edel und teuer. Normalerweise kam er nicht oft hierher, denn die alte Frau, die hier lebte, mochte es nicht, wenn er sich blicken ließ. Darum zögerte er, aber das Mädchen ging ganz selbstverständlich auf den abweisenden Zaun zu, der so aussah, als könnte kein Vogel darauf landen. Und als sie sich umdrehte und ihm winkte, folgte er ihr zögerlich. Das Mädchen klopfte an eine schwere Eichentür und rief etwas mit klarer Stimme. Er musste an stilles Wasser denken, wenn er sie hörte. Die Tür öffnete sich mit einem unwilligen Knarzen und ließ die beiden Kinder herein. Die alte Frau rümpfte die Nase und sagte etwas lautes, als sie ihn sah, aber er betrachtete voll staunen. Ihr Haar war grau, aber seidig und lockig und es fiel ihr bis über den Rücken. Außerdem hatte sie trotz ihres Alters eine schöne Gestalt, die von einem fließenden Stoff umspielt wurde, der wie Perlmutt schimmerte. Er hätte ihn gern berührt und mit den Fingern gewogen, ob er wirklich so schwer war, wie er aussah.

    Das Mädchen redete eifrig und beruhigend auf ihre Großmutter ein, die ganz und gar nicht damit einverstanden war, dass dieser verlauste und fremdartige Junge ihr teures Haus betrat. Überhaupt war sie gegen alles und jeden, aber heute ließ sie ihre Krankheit weniger hartnäckig sein. Mit der Bedingung, dass der Junge nur in der Empfangshalle bleiben würde, kehrte sie in ihr großes Bett zurück. Das Mädchen machte dem Jungen verständlich zu warten und folgte ihr in ein riesiges Schlafgemach. „Wir brauchen nur ein wenig Geld.“ sagte sie und legte das Brot auf den Nachttisch ihrer Großmutter, die es nur verächtlich beäugte. „Deine Mutter wusste, was sie verliert, als sie deinen Vater geheiratet hat. Jetzt braucht sie nicht angekrochen kommen.“ „Sie ist sehr krank. Noch viel schlimmer als du.“ flüsterte das Mädchen und musste an die zwei Räume denken, in denen sie zu dritt gelebt hatten, das undichte Dach und den Wind, der im Winter eisig kalt durch die undichten Wände fuhr. Nun waren sie nur noch zu zweit und es fehlte das Geld, das der Vater sich mühselig erarbeitet hatte, um für ihr täglich Brot zu Sorgen. „Sie wird sterben, wenn du ihr nicht hilfst. Wir werden beide sterben.“ Die Großmutter schnaubte nur. „Du übertreibst Maßlos, Laurence. Ihr lebt unter schlechten Umstände, aber das tun viele. Ich hatte es damals viel schlechter, glaub mir. Und sieh, was aus mir geworden ist.“ Ein ungenügsames Monster, dachte das Mädchen. Kurz schloss sie die Augen. Die Worte ihrer Mutter wirbelten durch ihren Kopf. Vergiss nicht, was ich dir gesagt habe. Sie zog das kleine, blitzende Küchenmesser aus ihrem Korb. Es ging schnell und aus dem faltigen Mund entwich nur ein heiseres Röcheln. Dann war alles still. „Junge!“ rief das Mädchen mit ruhiger Stimme.

    Der Junge hatte brav gewartet und war nur mit den Augen umher gewandert. Als er das Mädchen rufen hörte, erhellte sich sein Blick und er folgte dem Ton ihrer Stimme durch das große Haus. Als er in das Schlafzimmer kam, hielt er Inne. Es roch nach Blut, viel Blut. Das Perlenweiße Nachthemd war ganz rot davon geworden. Er verstand es nicht. Verwirrt sah er das Mädchen an und sie sprach mit ihm in ihrer Stille-Wasser-Stimme. Sie drückte etwas in seine Hand, er wusste nicht, was es war, aber auch davon tropfte es warm. Verwundert sah er sie an, aber sie lächelte und nickte nur. Sie hatte sich die Hände an ihrem roten Umhang abgewischt. Sie schien auf etwas zu warten und er hielt ganz still. Ihm war nicht wohl. Und dann begann sie aus voller Kehle zu kreischen und zu schreien. Er erschreckte sich furchtbar.

    „ER WILL MICH FRESSEN!“ brüllte sie und dicke Tränen rannen aus ihren Augen. „ER HAT SIE GETÖTET! HILFE, SO HILF MIR DOCH JEMAND!“ Sie hatte die Sekunden gezählt und zu eben dieser kam der Jäger auf seinem täglichen Streifgang an dem Haus vorbei. Als er die Rufe hörte, packte er sein Gewehr und stürmte furchtlos herein, um zur Hilfe zu eilen. Ihm bot sich ein grausiges Bild. Da lag die alte Lady auf ihrem Bett, mit einem tiefen Riss in der Kehle, aus dem das Blut an die seidenen Bettvorhänge gespritzt war. Ihre süße Enkelin Laurence hatte sich mit den Rücken an die Wand gepresst, Tränenpfade auf den Wangen und reines Entsetzen in den Augen. Und dann war da dieser Junge aus dem Wald. Sein Blick huschte wirr umher und er stieß kehlige Knurrlaute aus. Er hatte das Messer fallen gelassen, es lag zu seinen Füßen, aber das Blut an seinen Händen verriet mehr als genug. „Du Ungetüm.“ schrie der Jäger und als der Junge an ihm vorbei durch die Tür fliehen wollte, schlug er ihn mit dem Kolben seines Gewehrs zu Boden.



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    Heller Glockenklang. Der Junge öffnete müde die Augen. Sein Kopf schwirrte ganz fürchterlich und pochte, als hätte er einen eigenen Herzschlag. Da waren Stimmen. Unerträglich viele. Das verwirrte ihn. Aber dann pellten sich Gestalten aus dem schillernden Nebel, der seinen Blick verhangen hatte und langsam wurde es klarer. Er war nicht Zuhause. Im Dorf gab es keine Bäume. Keine richtigen jedenfalls. Und unter ihm wippte eine Flut aus Gesichtern dahin. Er bekam wieder Angst und versuchte sich aufzusetzen, aber das ging nicht. Seine Hände wurden eisern an seinem Rücken gehalten und auch seine Beine ließen sich nicht bewegen. All die Augenpaare ruhten auf ihm. Und ihr Ausdruck ließ ihn panisch werden. In seinem Kopf tauchte ein Bild jagender Wölfe auf, dann wenn der Schnee im Winter am Höchsten liegt. Dann, wenn der Hunger ihre Herzen lenkt.

    Das Mädchen stand irgendwo in der Masse und hatte ihr rotes Gewandt gegen ein schwarzes Baumwollkleid getauscht. Sie zitterte etwas. Eben noch war sie auf dem Hölzernen Podest gewesen, um ihre Aussage zu machen und die Dorfbewohner hatten ihr mit brennender Neugier gelauscht. Jedes grausige Wort hatten sie gierig aufgesogen und jede Träne hatte ihren Zorn aufgeheizt. Nun riefen sie mit schrillen Stimmen, manche spuckten sogar nach dem Jungen, der eben erst aus seiner Ohnmacht erwachte. Er sah schrecklich verloren aus. „Lasst das Monster hängen!“ „Tötet den Wolf, bevor er unsere Kinder frisst!“ „So eine grausame Kreatur hat es nicht verdient zu leben!“ Der Junge verstand keines, von all den Wörtern. Aber den Hass verstand er, auch wenn er seine Ursache nicht kannte. Sie konnte es sehen. Er hatte Angst. Das Mädchen beobachtete, wie sie ihn auf die Füße zogen, denn alleine aufstehen konnte er nicht. Er war mit festen Seilen gefesselt. Der Henker kam die hölzernen Treppen hinauf, er sah etwas gelangweilt aus. Ob Junge, Wolf oder Kinderschänder, er machte nur seine Arbeit. Er legte die Schlinge um den dürren Hals des Kindes, dass ihn verwirrt und verängstigt ansah. „Gleich ist`s vorbei.“ murrte er. Die Rufe von unten wurde lauter.

    Der Junge wäre gern davon gelaufen, fort in seine Höhle, die er noch vom Regen reinigen musste. Sein Herz schlug schnell wie das eines Vogels. Die Schreie schmerzten in seinen Ohren und er sehnte sich nach Ruhe. Zwischen all den Augen fand er das Mädchen mit der Wasserstimme. Sie sah ihn still an, direkt aber unaufdringlich und lächelte sanft. Das machte ihm Hoffnung. Alles würde gut werden. Er spürte, wie die Schreie ein wenig leiser wurden, in den Hintergrund rückten. Das Mädchen hob die Hand und zwischen ihren Fingern entdeckte er denn Sonnenuntergangsgelben Kopf der Ringelblume, die sie gepflückt hatte. Fast konnte er das Summen der Bienen hören, die eifrig von Blüte zu Blüte flogen. Sein Lächeln strahlte auf. Dann erlosch es für immer.

    Das Mädchen wandte sich ab. Auf dem Heimweg aß sie das Brot, dass sie der Großmutter auf den Nachttisch gelegt hatte. Es schmeckte herrlich, nach all dem Hungern. Eine Frau wollte mit ihr reden, ihr ihr Beileid bekunden, aber eine andere hielt sie zurück. „Lass doch das arme Kind. Nach all dem, was sie durchmachen musste.“ In den hintersten Gassen lag die Hütte, in der sie gewohnt hatten. Ohne zu klopfen ging sie hinein. Diesmal hatte sie nicht auf den Schmutz geachtet und der Saum ihres Kleides zog eine Spur über den kahlen Boden. „Du bist wieder da.“ flüsterte ihre Mutter heiser. Die Augen öffnete sie nicht. Aber sie lächelte. Sie hatte schon ihre schmale Tasche gepackt, mit den wenigen Dingen, die sie noch besaß. Bald würden sie in das Haus im Wald ziehen.


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Von Rotkäppchen und dem bösen Wolf
Von Rotkäppchen und dem bösen Wolf
Ein junges Mädchen ohne Ausweg und ein wilder Junge, der keine Worte kennt.
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2017-06-30
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (2)

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KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 79 Tagen
Hehe ...^^ 🐺.
Alpha ( von: Alphawölfin)
vor 79 Tagen
Zugegeben, deine Rotkäppchen Geschichte gefällt mir besser, als der Klassiker. Besonders gefällt mir, dass der Wolf ein Junge und Rotkäppchen eine Mörderin ist. 😃