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Lucy Jackson- Die Weissagung Teil 8

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1 Kapitel - 1.316 Wörter - Erstellt von: HELIOS - Aktualisiert am: 2017-07-01 - Entwickelt am: - 227 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    " Und ducken! Schritt zurück! Pariere den Schlag!" Viktorias Stimme hallte durch die Arena, während ich versuchte, ihre harten Schläge zu parieren und zu erwidern. Sie kam mir gerade überhaupt nicht vor wie eine beste Freundin - sondern, naja, eher das Gegenteil. Sie kämpfte wild und hatte trotzdem eine undurchschaubare Verteidigung. Ich war beeindruckt. Doch dazu blieb mir nicht viel Zeit: mein Übungsschwert - in Größe 5, oder wie auch immer - lag ziemlich schwer in der Hand. " Braucht Poseidon auch immer die speziellsten Waffen?", fragte ich mich verärgert. Meine griechische Rüstung klapperte bei jeder Bewegung und sie wog bestimmt ein paar Kilo. Die Sonne stand weit oben und ich schwitzte. Ich versuchte mir die Schweißperlen vom Gesicht zu wischen, aber ich war viel zu sehr mit Kämpfen beschäftigt. Ich sprang nach vorn, wich aus, griff an und erwiderte. Doch Tutor Viktoria war scheinlich ziemlich unbeeindruckt. Ich verzog schmerzverzerrt mein Gesicht, als Viktorias Schwert mir eine Wunde am Schienbein verpasste. " Wenn du so weiter machst", schimpfte sie, " Wird das nichts mit deinem Auftrag. Ich bezweifle, ob das Orakel wirklich dich gemeint hat." Die anderen Neulinge - das hässliche Ares Mädchen, ein Sohn des Apollo und der Nemesis ( dessen Namen ich allesamt nicht kannte)- kicherten. Wütend griff ich an mit neuer Kraft an. Viktoria lächelte mich zuversichtlich an. Anscheinend wollte sie genau das erreichen. Ich fand das nicht besonders lustig. Mein Schwert flog durch die Lüfte und tatsächlich bekam die Tochter des Zeus einem kleinen Schnitt an der Wange. Erschrocken wischte sie sich das Blut weg, doch es floss weiter. " Alles okay...", begann ich. Plötzlich hielt mir Viktoria ihre Klinge an die Kehle. Ich blinzelte überrascht und trat ängstlich zur Seite. " Wenn du auf deinem Auftrag ein Monster fragst, ob es ihm gut geht, wirst du nicht lebend zurückkehren. Kämpfe!" So schlugen wir unsere Klingen wieder aufeinander, doch es war wohl nicht meine Bestimmung, gegen ein Mädchen mit jahrelanger Erfahrung ( wenn ich mich recht erinnere war sie mit 10 ins Camp gekommen) zu gewinnen. Schnell lag meine flache Klinge auf dem Boden. Die anderen Kinder schütteten sich vor Lachen. Grimmig schob ich mein Schwert in die Scheide und setzte mich auf einer der Zuschauerplätze der Arena. " Ruhe!", befahl Viktoria. Alles verstummte. " Amy Birkwood, Tochter des Ares, wähle dir einen Gegner aus. Ich würde gerne sehen, was du heute gelernt hast." Mit erhobenem Haupt schritt sie aus der Menge. Ihre wilden Haare wehten in der leichten Sommerbrise und ihre smaragdgrünen Augen funkelten boshaft. " Sehr gerne", antwortete sie stolz. Ihr gehässiger Blick wanderte durch die Menge und blieb an mir hängen. " Bitte nicht", betete ich, dabei wusste ich nicht einmal an wen. " Lucy Jackson, die Tochter des Furzgottes!", rief sie. Zornig stand ich auf. " Das du das wagst!", versuchte ich stark zu sagen, doch meine Stimme wirkte bestimmt zerbrechlich. Die Tochter des Ares lachte und zog ein langes Messer aus himmlischer Bronze. " Jetzt musst du dich wohl beweisen...", flüsterte Viktoria mir ins Ohr. Ich ignorierte sie. Dann trat ich in das Kampffeld der Arena. Diese Amy blickte mich kaltblütig an und ihre Augen schienen zu sagen:" Du bist sowas von tot, Tochter des Furzgottes. " Mein Übungsschwert mit Ledergriff fühlte sie jetzt schon schwer an und meine Hand verkrampfte sich. Dann begann mein zweiter Kampf. Ich war vom vorherigen Kampf schon völlig erschöpft und jetzt hatte ich kaum noch Kraft. Amy spielte doch nur mit mir. Ihr Messer flog federleicht durch die Lüfte und verfehlte mich um Haaresbreite. Ich schleppte mich trotz immer ansteigender Erschöpfung durch den Kampf. Doch Amy schien durch jede Bewegung immer stärker zu werden. Dunkelbraune Haarsträhnen fielen mir ins Gesicht, während ich noch versuchte auszuweichen. Aber Amy Birkwood hatte meine Verteidigung schnell durchschaut und kämpfte nun überlegter. Nun wurde mir klar, ich konnte mich jetzt nicht mehr durch den Kampf mit einfachen Manövern bringen. Mein Schwert flog durch die Lüfte und ich holte zu einem angetäuschten Schlag aus. Amy konzentrierte sich ganz auf meine Klinge auf der rechten Seite. Genau in diesem Moment ließ ich mein Schwert nach unten, direkt nach Amys Hand schwingen. Tatsächlich schlug meine flache Klinge gegen den Griff von Amys Messer und schleuderte es ihr aus der Hand. Ich konnte mir ein triumphierendes Lächeln nicht verkneifen. " Nicht schlecht", ertönte eine mir fremde Stimme. Ich blickte mich um. Ein Mädchen mit wilden roten lockigen Haaren schaute mich freundlich an. " Ah, Rachel!", sagte Viktoria erfreut. " Schön, dass du mal wieder vorbeischaust!" Das Mädchen, das anscheinend Rachel hieß, lächelte. " Ich muss aber gleich auch wieder los, ich sollte Chiron noch ein bisschen helfen..."
    " Kein Problem", antwortete Viktoria. Dann wandte sie sich von Rachel ab. " Die Stunde ist vorbei", verkündete sie. Rachel war augenblicklich verschwunden.


    Am Abend war eigentlich Abendessen, doch ich ließ es ausfallen und ging lieber an den Strand. Ich schmiss meine Sneaker in den Sand und watete durch das kühle Wasser. Nach einem relativ anstrengenden Tag war es eine gewünschte Entspannung. Das Meer sorgte dafür, dass ich mich sofort ruhig und entspannter fühlte. Schließlich setzte ich mich in den Sand und ruhte mich aus. Ich konnte nur hoffen, dass mich keine Harphiyen -oder wie diese Dinger auch immer heißen- nicht auffraßen. Plötzlich kam wie aus dem Nichts ein Jogger aufgetaucht. Er trug Sportsachen von " Nike" und ein seltsame Turnschuhe. Er blieb neben mir stehen und reichte mir eine Coke. Dankend nahm ich sie an. " Schöner Abend, heute", stellte er fest. Irgendwoher kannte ich seine elfenhaften Gesichtszüge. " Ja", stimmte ich zu.
    " Du hast wohl keinen Hunger..."
    " Wer sind sie?", fragte ich ihn.
    " Fällt dir das nicht selbst ein?"
    Der Jogger zog ein Telefon hervor und telefonierte kurz. " Verwandle uns zurück!", forderte eine quengele Stimme. Dann bemerkte ich, dass zwei lebendige Schlangen sich um das Telefon schlangen. " Diese Dinger können sprechen...", sagte ich fassungslos. " Ja, was hast du denn gedacht?", sprach die andere Schlange. " Was macht man immer?", fragte der Jogger fordernd. " Sich vorstellen", seufzte die erste Schlange. " Ich bin George." " Und ich bin Martha", fügte die andere hinzu.
    " Brav", sagte der Jogger. " Ihr kriegt jetzt auch eure Gestalt zurück, aber nicht die Lebende." " Nein, unfair", schrie George. Doch schon hielt der Jogger einen Caduceus ohne lebendige Schlangen in der Hand. " Hermes?", fragte ich ungläubig.
    " Ja, wer denn sonst?"
    " Was willst du hier", brummte ich.
    " Dein Dad hat für dich ein Geschenk. Ich sollte es dir geben." Hermes gab mir ein Amulett mit einem abgebildeten Dreizack darauf. " Reibe einfach an einer Seite des Amuletts, wenn du in Not bist. Jetzt muss ich leider schon weiter. Bis bald!" Und schon war er verschwunden.

Kommentare (6)

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Annabeth Chase (53084)
vor 35 Tagen
Das ist eine totale Kopie von Percy Jackson
big_dreams ( von: big_dreams)
vor 90 Tagen
Ich finde die idee sehr toll, da die grichen ja orakel und alles lieben, allerdings finde ich nunja...es waren einige kleine dinge wegelassen. Zum beispiel, woher sollte sie wohl alle namen aufeinmal kennen? Wo die doch erst zwei tage im camp ist? Außerdem, Rachel wurde nicht erwähnt, dabei ist sie doch das Orakel, denn die Geschichte spielt wohl zwischen den beiden buchreihen. Und ganz ehrlich Weissagungen sind rätselhaft. Bei percy war es doch auch lange nicht klar ob wirklich er gemeint war. Also wird chiron wohl kaum einfach so sagen..."ja, lucy die tochter des poseidon ist gemeint, du kannst morgen früh zu deinem auftrag ausziehen!" Denk also in zukumpft bitte 1.Logisch
Und 2. Du kennst sie welt zwar schon, dein charakter aber noch nicht, wenn er grade in die welt eingetaucht ist!
HELIOS (72401)
vor 93 Tagen
Danke! Ich werde bald längere schreiben.
Marie (91912)
vor 96 Tagen
Schöne Geschichte.Nur die Kapitel sind ein bisschen kurz.
HELIOS (98014)
vor 115 Tagen
Dies ist einer meiner ersten Fanfiktions. Hoffe es gefällt euch.
Puffel Power (46664)
vor 125 Tagen
Was is'n das?
Es gibt ne' Furzsetzung von Percy Yacson?
Das's ja krass!!!
He, He, he!!!🤡