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Mira und das Geheimnis des Mondsteins

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5 Kapitel - 1.452 Wörter - Erstellt von: Sonnenflug - Aktualisiert am: 2017-07-01 - Entwickelt am: - 72 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mira hat schon immer geträumt frei in der Natur zu leben. Doch als sie dann von Zuhause ausreißt, entdeckt sie, dass der Wald hinter ihrem Haus viele Geheimnisse birgt...was hat es mit dem schimmerndem Stein in der dunklen Höhle auf sich? Und was passiert, als sie sich hineinwagt?

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    Es war Mitternacht. Leises Rascheln ertönte. Mira konnte nicht schlafen. Sie hatte sich hin- und hergewälzt, doch sie wollte einfach nicht müde werden. Im Gegenteil. Sie fühlte sich, als ob sie erst frisch aus dem Schlaf erwacht sei, und die Morgensonne wärmend auf ihr Gesicht schien. Nur war es nicht die Morgensonne, die durch das Fenster hineinschien, sondern der Vollmond. Mira stand seufzend auf und lief ein wenig im Zimmer herum. Sie fühlte sich ruhelos, als ob sie nie mehr schlafen könnte. Sie sah aus dem Fenster in den Wald vor ihrem Zimmer. Er lag still und friedlich da. Die Bäume wiegten sich im Wind und ab und zu war eine Eule zu hören. Der Wald sah so friedlich aus, ohne irgendein Anzeichen von Problemen, Ärger oder Angst. Mira wollte frei sein, nicht eingesperrt in der Welt, in dem man nur über Politik und blablabla redete. Sie wollte....sie fasste einen Entschluss. Sie war sich nicht sicher, ob sie das wirklich tun sollte. Vielleicht würden sich ihre Eltern Sorgen um sie machen...Sie riss leise einen Zettel aus ihrem Block und schrieb: "Ich werde auf die Suche nach der Freiheit gehen. Sorgt euch nicht um mich, ich komme bald wieder. Mira." Dann legte sie es auf ihren Schreibtisch, sodass man es gut sehen konnte. Dann schlich öffnete Mira das Fenster und kletterte vorsichtig hinaus. Sie warf noch einen letzten Blick in ihr Zimmer. Vielleicht würde sie es nie wieder sehen. Sie riss sich vom Anblick ihres Hauses und rannte los. In die Freiheit. In die Wildnis. In den Wald.

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    Die wichtigsten Katzen

    FUCHSSTERN - großer, roter Kater, Anführer des DonnerClans
    LILIENWIND - hübsche, schildpattfarbene Kätzin, Heilerin des DonnerClans
    BACHSTERN - dunkelgraue Kätzin, Anführerin des FlussClans
    FROSTWOLKE - weiße Kätzin, Heilerin des FlussClans
    SCHILFPFOTE - brauner Kater, Schüler von FROSTWOLKE



    Zur gleichen Zeit im Wald ertönte ein Knurren: "Die Versammlung ist beendet!" Es kam von Dunkelstern, dem Anführer des SchattenClans. "Nein, wartet!" rief eine schildpattfarbene Kätzin und peitschte mit dem Schwanz. "Lilienwind?" fragte der DonnerClan-Anführer Fuchsstern seine Heilerin. "Ist das jetzt wichtig?" "Ja! Ich habe eine Prophezeihung bekommen." "Wirklich?" fragte Bachstern vom FlussClan misstrauisch. "Was bist du für eine Katze, wenn du einer Heilerin nicht vertraust!" fauchte Rabenstern vom WindClan verärgert. "Schon gut." miaute die Heilerin. "Darf ich hochkommen?" "Natürlich." Fuchsstern winkte sie mit dem Schwanz auf den Hochfelsen. Lilienwind nickte dankbar. Als sie oben stand, war schien sie einen Moment lang sprachlos zu sein. Unzählige Katzen starrten sie an. "Ich..." fing sie an. "Der SternenClan hat zu mir gesprochen. Er hat mir verkündet: Die Katze, die die Herkunft der Steine kennt, und die es wagt, das Geheimnis der Nacht zu suchen, der wird das Siegel brechen und wieder zurückkehren. "Was meinst du, Lilienwind?" fragte Fuchsstern verwirrt. "Ich weiß es nicht," gab die Heilerin zu. "Ich muss einfach hoffen, dass der SternenClan weitere Zeichen schickt. Aber..." ihre Augen begannen zu leuchten. "Wenn ich die Katze finde, dann werde ich ihr helfen und ihr den Weg weisen, so gut es geht."

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    Die Blätter unter Miras Schuhen knisterten. Der Himmel war übersäht mit Sternen, der Vollmond schien hell am Himmel. Ab und zu schrie eine Eule. Sonst war es still. Mira sah noch ein mal zurück auf ihr Zimmer. Seufzend dachte sie an ihre Familie, ihre Freunde. Vielleicht würde sie sie nie wiedersehen. Zum Umkehren war es schon zu spät. Sie lief immer tiefer in den Wald hinein. Das Gefühl von purer Freiheit durchströmte sie. Hier gehörte sie hin. Sie wusste nicht, wie weit und wie lange sie schon im Wald herumlief, der Nachthimmel schien nicht enden zu wollen. Da raschelte etwas im Gebüsch hinter ihr. Mira erstarrte. War ihr jemand gefolgt? Da, wieder das Rascheln! Mira erschauderte. Langsam drehte sie sich um. Was sie sah, verwirrte und schockierte sie gleichzeitig. Vor ihr standen vier Katzen, ihre Augen leuchteten im Mondschein. Sie hatten die Krallen ausgefahren. Und sie sprangen auf Mira zu.

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    "Nein!" Schrie Mira und rannte los. Sie rannte, und die Katzen rannten ihr hinterher. Mira sprürte die lauernden Blicke auf sich, immer wieder stolperte sie, sie fing sich wieder und raste weiter. Sie hört die Katzen fauchen und bekam Angst. Eigentlich waren ja Katzen nicht die gefährlichsten Tiere, aber Mira hatte mal gehört, dass sie in Gruppen auch einen Fuchs überwältigen könnten. Plötzlich blieb sie an einer Wurzel hängen, und fiel der Länge nach hin. Sie versuchte, wieder aufzustehen, doch sie war nicht schnell genug. Die Katzen holten sie ein und sprangen auf sie drauf. Mira schrie panisch und versuchte sie abzuschütteln, doch einer der Katzen fuhr ihr mit den Krallen über ihr linkes Bein. Mira schrie auf. Doch es blutete zum Glück nicht. Mit einiger Kraft rappelte sie sich auf und stieß die Katzen fort. Dann rannte sie weiter. Plötzlich stand sie am Waldrand. Sie sah zurück. Gut, die Katzen hatten aufgegeben. Vor ihr lag eine Landstraße. Sie war sich sicher, dass um diese Zeit keine Autos fuhren, deshalb rannte sie ohne nachzudenken auf die andere Seite. In ein paar Metern Ferne konnte sie ein paar Felsen erkennen, die ein großes Tor bildeten. Als sie näher daranging, erkannte sie, dass es der Eingang zu einer Höhle war.Sie trat hinein. Da war ein langer, schmaler Gang, der in das Innere der Höhle führte. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, bis der Gang ein Ende hatte. Ganz schwach konnte Mira etwas aufleuchten sehen, so hell wie ein Kristall. Sie begann zu rennen. Ihr Kratzer am Bein tat jetzt ziemlich weh, doch die beachtete den Schmerz nicht. Das Leuchten, das sie gesehen hatte, war ein großer Felsen. Er ragte ein paar Meter über dem Boden auf und durch ein kleines Loch strahlte der Mond auf den Felsen, sodass es aussah, als ob der Stein von selbst leuchtete. Vorsichtig ging Mira an den Felsen heran und streckte die Hand aus. Als ihre Finger den glatten, in allen Farben schimmernden Felsen berührten, fuhr ein Blitz durch Mira hindurch. Für einen Moment war die ganze Höhle in gleißendes Licht getaucht, ein kräftiger Wind kam auf, dann wurde alles Schwarz.

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    "Ist sie wach?" Wie aus der Ferne nahm Mira die Stimme wahr. Sie war wach, aber sie wollte die Augen noch nicht öffnen. Es war wie eine Art Geborgenheit, die sie umhüllte. Wieder begann die Stimme zu sprechen an: "Geht es ihr gut? Ihr Kratzer am Bein sieht nicht gut aus." "Sie ist in Ohnmacht gefallen." mischte sich eine sanfte Stimme ein. "Sie wird bald aufwachen. Komm, wir lassen sie. Sie braucht Ruhe." Dann hörte Mira leise Schritte, die sich von ihr entfernten. Langsam schlug Mira die Augen auf. Sie konnte eine Höhle erkennen, auf dem Boden lagen Kräuter und andere Blüten und Pflanzen. Eine Art Vogelnest aus Moos lag in einer Ecke. Wie war sie denn hier her gekommen? Sie konnte sich nur daran erinnern, dass sie zu diesem leuchtendem Stein gegangen war und ihn berührt hatte. Außerdem fühlte sie sich seltsam. Zitternd stand sie auf, doch gleich fiel sie auf ihre Hände und Knie. Moment. Hände und Knie? Mira blickte an ihr herunter. Statt ihren Händen standen Pfoten auf dem Boden und ihre Brust und Arme hatten silbergraues Fell. Moment, keine Arme. Es waren...Vorderbeine? Mira sah in eine Pfütze, die sich in der Höhle gebildet hatte. Statt das gewöhnliche Mädchen mit den braunen Haaren und haselnussbraunen Augen blickte ihr eine Katzengestalt mit silbern-grau gestreiftem Fell und waldgrünen Augen entgegen. Mira schrie leise auf. Sie hatte sich in eine Katze verwandelt.

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    Blablabla

Kommentare (1)

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Sonnenflug ( von: Sonnenflug)
vor 84 Tagen
Sooo hier habe ich es und noch 3 Kapitel dazu. Ich hoffe, es gefällt euch und schreibt mir bitte, ob ihr eine Fortsetzung wollt :-) eure Sonnenflug