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Amanda Teresia von Hillfoot

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3 Kapitel - 18.540 Wörter - Erstellt von: MelodyTount - Aktualisiert am: 2017-06-21 - Entwickelt am: - 919 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Amanda Theresia ist eine junge Zauberin, die im Jahre 1537 geboren wird und gemeinsam mit ihren Geschwistern die Zaubererschule Hogwarts besuchen wird, allerdings werden ihr einige seltsame Dinge bereits vor ihrem ersten Schultag passieren. Sie muss, kämpfen flüchten und standhaft sein, um das Familiengeheimnis zu wahren, gelingt ihr dies?
Wenn du es wissen möchtest, dann lies gerne diese Fanfiction.

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    Es duftete köstlich, Vater hatte uns zum Essen rufen lassen und so gingen Ellinore, Leonore, Louisa mein Bruder Simor und ich in den Speisesaal. Er i

    Es duftete köstlich, Vater hatte uns zum Essen rufen lassen und so gingen Ellinore, Leonore, Louisa mein Bruder Simor und ich in den Speisesaal. Er ist wunderschön mit steinernen wänden in zartem hellbraun und an den Säulen, die sie in abschnitte teilte, hängen Banner mit unserem Wappen, der Goldene Rabe auf Lianem Untergrund. Das der Hillfoots.
    Es ist ein besonderer Tag das spüre ich die anderen sind total freundlich zu mir tuscheln und lächeln mich dann an, selbst Elli. Vater ließ mir sogar heute das Frühstück ans Bett bringen, aber sonst essen wir zusammen an dem langen Eichentisch. Rosa serviert und dann immer heißen Tee mit Milch, dazu selbst gemachte Brötchen und Marmelade, außerdem Schinken, Käse und Ei. Gekocht, als Rührei oder Spiegelei.
    Inzwischen war es Mittag. Ich setze mich zwischen Ellinore und Louisa und gegenüber von simor. Vater sagt unsere ganze Familie sei dort gewesen und jeder einschließlich ihm hätte es zu etwas geschafft.
    Nun kamen auch Vater und Mutter, Edward und Elisabeth Teresia von Hillfoot sind angesehene reinblütige Zauberer und ebenso Freunde des derzeitigen Königs Heinrich VIII. von England und Irland er und sein Sohn Eduard besuchen und oft im Sommer auf dem Hof. Sobald sie saßen schneien Rose und Sophie herein. Sie stellen Töpfe mit dampfenden Kartoffeln und Platten mit Kaninchen hin. Danach schenken sie Tee in unsere und Wein in Vaters Becher.
    Wir aßen wie immer mit Manieren aber still vor uns hin nur zum Ende da lockerte sich die Stimmung und Vater setzte an mir etwas zu erzählen.
    Amanda Teresia von Hillfoot ich weiß eigentlich war das klar, denn du bist wie ich, wie unsere Vorfahren, wir wussten dieser Tag kommt und heute ist dieser Tag. Als ich heute Morgen den Hof betrat flatterte mir ein Eule von einer Besonderen Schule entgegen, denn ab dem 1.September wirst du meine süße zusammen mit Sophie als Begleiterin das Internat Hogwarts besuchen.

    Ihr fragt euch sicher, warum Sophie unser Dienstmädchen, die Zofe und Köchin mit nach Hogwarts kommen soll .Nun das ist so, seit Generationen nimmt unsere Familie neben einigen anderen, reinblütige Zauberer als Arbeiter auf. Da sich die meisten von ihnen keine Ausbildung ihrer Kinder in Schulen wie Hogwarts, Durmstrang oder beispielsweise Uagadou leisten können zahlt mein Vater die Ausbildung, dafür arbeitet die jeweilige Familie für ihren Gebieter. Außerdem lässt Vater uns ungern allein, Rose ist auch ein Beispiel dafür sie ist vor zwei Jahren gleichzeitig mit Leonore eingeschult worden und zu Vaters Kindheit war es Jojo Nadas Tochter, Sophies Mutter, sie kam bei einem Brand im alten stall ums Leben.

    Ich gebe einen Jauchzer von mir und freue mich innerlich wie ein Kind, denn zuhause nur mit Ellinore von Vater zu lernen ist auf Dauer langweilig, aber dann fasse ich mich schnell und gebe gepflegt ein paar freudige Worte von mir.,, Ich freue mich sehr auch nun endlich dort lernen zu dürfen und euch Vater, Mutter und Elli werde ich sehr vermissen, dennoch denke ich, dass ich in guter Gesellschaft sein werde.“ und lächle Seelig meiner Familie entgegen.
    Diesen Abend konnte ich schwer einschlafe ich schlich mich mitten in der Nacht zu Louisa, die noch las. Wir vier teilen uns ein Zimmer, was uns zusammen geschweißt hat wie ein Schmied seine Schwerter. Simor ist der einzige am ganzen Hof, der alleine in einem Zimmer lebt. Er ist der älteste von uns und wird nach seinem Abschluss eine außbildung im Zaubereiministerium machen.
    Er ähnelt Vater sehr mit seinen strengen Zügen und dem Kontrollzwang auch ihr Aussehen die dunkelbraunen Augen mit den schmalen Lippen, der Größe seiner Statur und noch in vielen anderen Punkten.
    Ihr Bett ist wohlig warm erst vor kurzem hatte Rose einen Behälter mit glühenden Kohlen an das fußende gelegt, ich kuschele mich an ihren arm und sehe dabei hoch in ihre Augen. Sie sind von einem Haselnuss Braun mit einem Hauch grün. ich sitze noch lange so da bis mir die Augen zufallen.

    Es sind zwei Wochen vergangen und heute kaufen wir in der Winkelgasse Schulsachen, außerdem darf ich mir etwas zum Geburtstag aussuchen denn der ist schon übermorgen.

    Der Große Kamin im Speisesaal dient zur Reise mit Flohpulver und so trafen Vater Sophie, meine Geschwister und ich uns dort ein. Jeder mit seinem Zauberstab und einem magisch vergrößerten Beutel gewappnet. Meiner ist aus Rosenholz und in den Stiel wurden aufwändig magische Schutzrunen eingearbeitet mein Beutel in purpurrot stach sehr hervor denn wir alle trugen recht schlichte Farben Vater in Dunklem Blau ebenso Simor und Louisa, Leonore und ich in cremigem gelb mit weißer spitze an den Ärmeln und Halsbereich.
    Ich gehe als dritte in den Kamin und greife nach der Schale mit dem Türkis aussehendem Pulver.
    Nachdem ich stolpernd aus einem der Häusereingänge kam warteten Louisa und Leonore schon und es dauerte nicht lange, bis die anderen auch dort erschienen. Der umgebaute Laden, war wie der Hinterhof des Tropfenden Kessels ein Eingang zur Winkelgasse. Zuerst schickte Vater Sophie los ihre Sachen zukaufen und gab ihnen das nötige Geld dafür. Dann kümmerte er sich um uns zuerst gingen wir zu einem Laden, der alle möglichen Kräuter und tränke verkauft, danach in den Buchladen, der besonders auf die Schulbücher hogwarts spezialisiert ist .Im Laden trafen wir auf die Benedicts und Jorkins, die gute Freunde unserer Familie sind genau wie wir sind sie Reinblütig. Rundum begrüßen wir uns nun und Mathilda tritt auf mich zu genau wie Margaretha Benedict ist sie 11, sie werden sogar wie ich in 3 Tagen Hogwarts eingeschult. Wir kennen uns nicht lange aber als ich sie die letzten male traf, waren sie ziemlich nett und wie Vater sagt aus gutem Hause.“ Hey du bist Amanda, oder,: sprach nun Margaretha, während sie nervös mit ihren langen blonden Haaren spielte und, du kommst auch nach Hogwarts stimmt’s?“ Ja das stimmt ihr seid Mathilda Jorkins und Margaretha Benedict ihr wart im Vergangenen Jahr bei dem Weihnachtsball auf dem Anwesen der Malfoys in London stimmt’s? Da rief Vater zum Aufbruch und hastig verabschiedete ich mich währen meine Füße schon in seine Richtung liefen.
    Später durften wir ohne Vater nach ein paar Sachen für mich suchen, da er noch Besorgungen machen muss und ich erst wenig wünsche für Geschenke geäußert habe.
    In Madam Belline fand ich ein wundervolles Kleid in Smaragd Grün mit weißer Spitze und dem typischen Kragen dazu ein Haar reif verziert mit Perlen, außerdem gibt im Schaufenster die passende Perlenkette und tropfenförmige Perlen als Ohrringe.
    Ich lasse es zurücklegen, während Louisa es nicht lassen kann davon zu schwärmen, wie schön es doch sei und Leonore probierte mich noch von einen anderen, ihrem Favoriten zu überzeugen es war rot und hat ein Karomuster in Gold, die Ärmel nur drei Viertel lang und es besitzt einen Fächerartigen Kragen der aufrecht steht.
    Danach gehen wir in den Laden für magische Wesen, denn Leonore braut für ihre Kröte ein Elixier, das gegen seine Ohnmachtsanfälle hilft.
    Im Schaufenster sind kleine Salamander in jeder erdenklichen Farbe und von der Decke hängen Käfige mit Eulen sowie Fledermäuse und seltsame Tiere, die aussehen wie übernatürlich große Libellen oder Fliegen in einer der hinteren ecken stehen Boxen aus denen ein surren und fauchen kommt. Als wir an die Teke treten ist keiner da, aber dort steht ein Wurf bunt getigerter Katzen, 5 Stück in Blau, Rot, Orange, Lila und einer Mischung aus Gelb und Orange.. Mir gefällt besonders die Liane mit dem Geparden artigen Muster, aber was mich so anzieht sind ihre Augen. Silber wie der Mond starren sie mich auf beruhigende Art an.
    ,, Amanda, hallo aufwachen, wir gehen, schläfst du?“,, Wie bitte, oh entschuldigt, nur diese Katze glaubt ihr Vater würde sie mir zum Geburtstag schenken? Komm jetzt erst einmal mit, du kannst ihn ja später Fragen, nicht?
    Es war schon später Nachmittag und trotzdem noch wohlig warm und so entschieden wir uns im Tropfenden Kessel ein Butterbier zu trinken. Dort warteten wir auf Vater, der uns weitere Anweisungen geben sollte. Er schickte mich Heim um noch letzte Besorgungen für meinen Geburtstag zu machen, Leonore begleitet mich schweigend bis zum Kamin auf unserem Anwesen.
    Ich entschied mich nach Ory und Hetch zusehen, unsere Raben. Der Dachboden war wie immer voll mit alten Möbeln, Vorräten sowie magischen Utensilien. In der hinteren Ecke neben dem Klappladen Fenster stehen drei Käfige geöffnet und in Einhüllungen in der Wand. Ory der größere von beiden saß aufmerksam in seinem Käfig und beobachtet mich wie immer mit scharfen Blicken. Hetch dagegen flog sofort zu mir und durchsuchte meine Hände nach toten Käfern oder Brotkrümeln.
    Ich warte noch lange dort und streichle Hetchs Schnabel. Plötzlich flattert eine Eule herein und sie trägt einen Brief im Schnabel, er ist an Edward Teresia von Hillfoot adressiert, doch nirgends ist ein Absender zu erkennen und stattdessen steht ein,, TOP SECRET“ Stempel an deren Stelle, das Wachssiegel zeigt ein mir unbekanntes Zeichen.

    Ich ging mit dem Brief zusammen in mein Zimmer um ihn sobald die anderen zurück sind abzugeben.
    Ich legte ihn auf einen Stapel Pergament, der zu den Sachen für Hogwarts gehört und ging dann aus dem Zimmer.
    Ich entschied mich Jojo zu besuchen seit den letzten Monaten sitzt sie bloß noch in dem Gemütlichen Braunen schon oft geflickten Sessel neben dem Ofen in der Küche. Als wir Kinder hat sie uns immer Geschichten, Märchen und von ihrer Kindheit auf Hogwarts erzählt. Im Winter kurz vor Weihnachten setzen wir uns auch noch manchmal zu ihr neben den Kamin auf das große Sofa und ihren Schoss und dann lauschen wir ihren Geschichten von Zauberern und Hexen während im Hintergrund das Holz knackend verbrennt. Besonders gerne mag ich die von der Gründung Hogwarts und dessen geheimen Kammer, die von einem der Gründer dort versteck wurde.
    Sie schlief als ich die Küche betrat und so holte ich mir einen einfachen Stuhl nah an das Feuer, setzte mich und sah ihr zu.

    Der Tag neigte sich längst dem Ende zu und der Himmel färbte sich Blutrot mit hellen orangefarbenen Flecken. Plotzlich hörte ich ein klacken und Jo sowie ich schreckten hoch.
    Eilig lief ich zur Eingangshalle. Ich traue meinen Augen nicht Tante Margareth, ihr Sohn Prinz Leopold von Gahren und Amalia seine Schwester, sie ist fast nur ein Jahr älter als ich .Auch wenn ich nicht prahlen will ich bin zwar nicht die Prinzessin von Gahren, aber laut Vorschrift bin ich berechtigt als Prinzessin Amanda von Hillfoot angesprochen zu werden.
    Überrascht Knickse ich einmal und lasse dann meine Hand von Leopold küssen. Hinter den dreien erkenne ich noch jemanden, es ist William der mittlere von ihnen und rechts von ihm Veronica.
    Kommt doch herein Vater ist bestimmt bald zurück, wollt ihr etwas zu trinken, Vater wird darauf bestehen, dass wir gemeinsam speisen. Plötzlich ist ein kurzes zischen und ein plop zu hören, es kommt vom Ende der Eingangshalle um genau zu sein vom Kamin.
    Und tatsächlich ein weiterer Gast ist aufgetaucht, Mr.Switch unser Hauslehrer, bis vor zwei Jahren, er gab uns Unterricht, in allem was man schon in jungem alter als Zauberer wissen kann, dann unterrichtete Vater uns.

    Überrascht blickt er zu den Gestalten hinter mir, fasst sich dann allerdings und spricht:
    Liebes, sag ist dein Vater da ich habe noch ein paar Dinge mit ihm zu besprechen.
    Zögerlich bin ich nun gewollt zu antworten, als ein erneutes zischen und ein plop Vater im Kamin erscheinen lässt.
    Ich lächle, Grüße ihn und drehe mich wieder Tante Margareth mit ihren stolzen vier Kindern zu.
    Ich lasse euch Diener schicken, sie werden euch in das Gästehaus auf der anderen Seite des Hofes begleiten und versorgen.
    ,, Sophie, Rose, Magdalena kommt beeilt euch wir haben Gäste.“ rufe ich in Richtung Küche.

    Bis zum Abendessen verging nicht mehr als eine Stunde, es gibt Lachs mit Baguette und eine Gemüsesuppe mit Erbsen und Möhren.
    Vater, Mutter und Tante Margareth unterhalten sich angeregt über dies und jenes währen am Tisch über alles Erdenkliches diskutiert und berichtet wird.
    Beispielsweise wird Veronica genau wie ich in wenigen Tagen auf Hogwarts sein um dort Zauberei gelehrt zu bekommen. Leopold, William und Simor wetteifern über die Quiddich Weltmeisterschaft, bei der Remley ja so großartig geflogen sei und das Frankreich gewonnen hat sei doch eine sehr überraschende Wende.
    Nach der Nachspeise gehen wir in unsere Betten und schon bald fallen mir die Augen zu.

    Ich werde durch gleißendes Licht geweckt, als ich meine Augen öffne stehen drei meiner Geschwister mit breitem Grinsen vor mir. Kaum sitze ich aufrecht, kommt auch schon die erste Umarmung, gefolgt von der von Leonore und Louisa. Mit einem Lächeln auf den Lippen flüstern sie mir ins Ohr,, Happy Birthday“,, und alles Gute für die Zukunft, auf das du gesund und fröhlich bleibst“,, Vergiss nie wir sind immer für dich da“ beendet Louisa.
    Neben Kürbispasteten, Schoko Muffins gib es Bohnen mit Speck und noch vielen anderen Speise gegen Mittig beenden wir den Brunch und Vater führt mich in den Hof. Von dort aus steigen wir bis zur Spitze des Hügels ganz oben Steh ein alter Turm, er ist gewöhnlich ein ganz normaler Turm eben, aber für mich hat er trotzdem etwas Magisches.
    Seine Wände sind von innen mit Büchern, Pergamenten und Pokalen gefüllt und mitten im Turm steht ein rundes Bett von dem man aus jedes einzelne Regal und noch so kleine Detail im Raum sieht.Und das Highlight, das Dach kann geöffnet werden, so sieht man bei Nacht die Sterne.

    Ich setze mich und Vater reicht mit zwei Büchern. Eines namens Zaubertränke für Anfänger und das zweite eine Art Modemagazin über die neusten Trends der Zauberer Gesellschaft. Ich setze mich und beginne den Einband zu lesen, doch schon versperrt mich eine Kiste vor meinen Augen die Sicht. Ich lege die Bücher zur Seite und öffne die Kiste, zögernd und mit Bedacht ziehe ich das darin enthaltene Kleid heraus. Es ist Taubenblau mit perlmutfarbener Spitze in einer kleinen Blauen Schachtel finde ich noch Ohrringe, es sind die aus der Winkelgasse. Ich lege die Sachen beiseite und Umarme dankend alle die nur erreichen kann.
    ,, Mein Herr die Tafeln sind gedeckt und die Halle geschmückt. Soll ich die Prinzessin zum ankleiden begleiten?“
    ,, Ich denke das wäre nun passend, stimmt’s Amanda?“
    Verwirrt schaue ich Rose und alle anderen nach einander an.
    Nun kommt eine Antwort, aber nicht aus seinem Mund sondern von Louisa.,, Heute Abend wird ein Fest gefeiert, an dem du die Königin bist.“ Strahlt sie mit quiekender Stimme.
    Ein fließend blauer Stoff schmiegt sich an meinen Körper, geschmeidig, weich.
    Draußen vor meinem Fenster geht die Sonne unter und von unten dringen stimmen hervor. Gelächter neben klirren von Gläsern und Flöten spielen.
    Ich drehe mich ein letztes Mal vor dem Spiegel und drehe mich zur Tür. Mit andächtigen Schritten schreite ich die Treppe hinab, ich muss mir Mühe geben nicht rot zu werden, bei so vielen Augenpaaren die mich betrachten. Wie in einem Traum ist alles um mich herum still, wie verzaubert.

    Nach der Begrüßung setze ich mich an einen der Runden Tische. Bisher sitzen dort bloß drei Personen, es ist Margaretha Benedicts mit Mathilda Jorkins und ein Junge, ca. in unserem Alter mit gebräunter Haut und einem Kühlen Blick der Coolniss aber auch Freundlichkeit ausstrahlt. Ich lächle und spreche dann: Hey, ich bin es Amanda ihr seid Margaretha und Mathilda richtig? Wir haben uns in der Winkelgasse kennen gelernt. Ihr seid? Frage ich nun an den Jungen gewandt.
    Oh endschuldige ich bin Pizarro, Leon Pizarro aber du kannst mich Leon nennen. Es ist dein Geburtstag stimmt´s? Herzlichen Glückwunsch antwortet er ohne auf eine Antwort zu warten.
    Da nähert sich Livia eigentlich Olivia Pablo, aber sie war schon auf vielen Festen, dort haben wir uns kennen gelernt. Ein verschmitztes Lächeln mit auffallenden Gewändern aus denen das Blumenmuster förmlich heraus wächst.
    ,, Hallo Amanda lass dich drücken und du Leon auch ich habe euch so lange nicht gesehen! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und zur Aufnahme in Hogwarts ich habe schon davon Gehört, Feste wie diese sind perfekt um so etwas zu erfahren. Wusstet ihr das Lysandra Malfoy und Mirabella Smith auch dieses Jahr nach Hogwarts kommen? Es ist wirklich schade, dass ich nicht nach Hogwarts gehen werde. Obwohl ich bin schon glücklich nach Bouxbaton zu kommen. Habt ihr sie gesehen, die Malfoys meine ich? Sie sollen auch hier sein. Fast jede Zauberer Familie ist hier. Oh endschuldigt, wer seid ihr? Ah ich weiß schon Margaretha Benedict und Mathilda Jorkins“. Sprudelt es nur so aus ihr heraus, wie immer ungebremst denke ich.
    Wie immer kann Livia sich nicht bremsen und so berichtet sie immer weiter, bis endlich eine Bedingung kommt und Karten austeilt. Ich lese sie hastig durch und entscheide mich für Hähnchen mit Erbsen Möhren und einer Soße, die nach Käse schmeckt.
    Zum Nachtisch verschwinden die Tische, so dass nur noch ein paar an den Wänden stehen. Dafür erscheint ein Buffet mit Kürbispastete, Schokoladentorte und jeder Menge an anderen Köstlichkeiten.
    Am Höhepunkt des Abend öffnen sich die Vorhänge zu Tanzsaal, der Angrenzend gebaut liegt.
    Ich lege meine Hand auf seine Schulter und wir drehen uns wie einstudiert über die Fläche ohne anzuhalten und zögern drehen wir unsere Bahnen. Als die letzten Töne abklingen werden Vater und ich langsamer, wir verbeugen uns und schreiten ab. Nun ist es allen erlaubt zu Tanzen. Ich geselle mich wieder zu Mathilda, die nun alleine ist.
    Sie erzählt, dass Livia und Leon tanzen und Margaretha sich etwas zu trinken holt, aber schon etwas länger weg ist. So beschließe ich dass wir beide uns auch etwas gönnen. Ich stelle mich neben ein blondes Mädchen ich sehe ihr Gesicht nicht, aber sie ist schlank mit blondem Haar und irgendwie erinnert sich mich an jemanden, ich weiß nur nicht wer. Weiterhin in Gedanken merke ich nicht, wie noch jemand versucht etwas von der Kürbispastete zu nehmen und so greifen wir beide zu, es endet letztendlich damit, dass beide das Stück ich halte und dem anderen geben wollen, langsam werde ich nervös.
    Er starrt mich durch dringend an und ich nehme wiederwillig das Stück an er greift nach einem anderen und sagt dann:,, um das wieder gut zu machen wirst du danach mit mir tanzen!“ Lächelt, dann aber und fügt hinzu: „natürlich nur wenn ihr wollt Prinzessin.“
    Irritiert nicke ich und antworte stotternd: „jaa“
    Ohne es richtig zu bemerken stehen wir schon auf der Tanzflächen. Ich sehe Leon und Olivia, Zacharias Malfoy mit Lucida Black und seinen Cousin, der sein Glück bei einer kleinen Rothaarigen probiert. Ich glaube er heißt Brutus.
    Gerade wird ein neues Stück angespielt, es ist ein Walzer und so trete ich auf ihn zu und wir drehen uns über die Tanzfläche. Nach einer Weile verlangsamen sich unsere Schritte, im Gleichtakt zur Musik.
    Er sieht mit weichen Augen an und bedrückt schaue ich weg. Er hat etwas an sich, dass mich nervös macht, aber auch entspannt.
    Sobald das Lied zu Ende ist, flüchte ich das ohne ein weiteres Wort. Ich kenne nicht einmal seinen Namen. Das ist sehr Verwirrend.
    Der Morgen kommt viel zu früh. Aufgewacht und schon muss ich aus den Federn. Gestern ist es spät geworden, oder soll ich sagen heute Morgen. Heute ist die Abfahrt nach Hogwarts. Treffen ist wie jedes Jahr in Hogsmead. Da rund 300 Schüler zeitgleich nach Hogwarts kommen ist es nicht erlaubt die Besucher Kamine zu nutzen. Nach einem schnellen Frühstück packe ich noch selbst eine kleine, magisch vergrößerte Tasche. Der Inhalt besteht aus Uniform, einem kleinen Snack und das Modebuch, welches ein Geschenk für mich zum Geburtstag war.
    Ich trage ein himmelblaues Kleid mit dreiviertel Ärmeln, aus denen Spitze hervor lugt..
    Als im Dorf die Glocken 14:00 ankündigen, erscheinen fünf elfjährige und einige aus den höheren Klassen Hogwarts. Im Hof steht eine Blau schimmernde Kutsche, auf der Seitentür ist unser Wappen in Silber .
    Davor Gespannt ist ein Nachtblauer Drache. Um Hals, nahe der Nüstern und um den Bauch ist ein Geschirr gespannt das mit der Kutsche verbunden ist. Er mustert uns mit wachen, stolzen aber auch neugierigen Augen.
    Als simor meinen Blick erkennt, erklärt er:,, das ist ein Himmelsgleiter, er ist besonders im Europäischen Raum tätig, er ist nicht gefährlich. Und schwere Lasten machen ihm nichts aus. Dankend lächle ich und steige geschwind die Stufen zum Eingang empor Traurigkeit steigt in mir hervor und ich falle in Mutters Arm, danach wende ich mich an Edward meinen Vater, er lächelt sonst selten, aber heute tut er es.,, Das du uns Ja stolz machst, viel Glück. Schreibe uns! und bevor wir es vergessen in dieser Kiste ist noch ein Geschenk, deine Schwester hat uns erzählt, wie hypnotisiert du warst, Kind.
    Vorsichtig nehme ich den Deckel der Kiste ab und ein verschmitztes Kätzchen strahlt mir entgegen.



    Der Flug dauert rund vier Stunden, in der zwischen Zeit quatsche ich mit Leon, Margaretha, Mathilda und Sophie manchmal auch mit Veronica. Nach einer Weile setze ich mich ans Fenster und starre auf die Wolkenwand, die uns umgibt.
    Kurz bevor wir landen gehe ich zu den Umkleiden, naja verzauberte Vorhänge die innerhalb von Sekunden für einen Klamotten tausch sorgen.
    Wir nähern uns dem Boden. Die Erde nähert sich stetig und rasend schnell.
    Ich steige als Letze aus uns schaue mich noch einmal in dem kreisrunden Raum um.
    Wir stehen auf einer großen Wiese, umzäunt von Hölzernen Brettern etwas am Rande stehen rund sechzig Kutschen. Als wir uns ihnen nähern treten zwei Mädchen mit einem Jungen auf uns zu.
    „Und ihr seid? Naja eigentlich auch egal, ich meine wir werden die nächsten sieben Jahre aufeinander hocken.“
    Ehm, das ist Margaretha Benedict, Mathilda Jorkins, Leon Pizarro und mein Name ist Amanda Theresia von Hillfoot.“
    „Oh, eine Hoch wohl geborene, mein Name ist Theresa Diggory und das sind Lyanna Winter und Richard Gilmey. Als sie auf das rothaarige Mädchen zeigt erinnere ich mich an die Feier, dort war sie von einem der Malfoys zum Tanzen aufgefordert worden. In diesem Moment ertönt eine Stimme eine Frau ganz in Fell gekleidet, was mir persönlich viel zu warm vor kommt, die ankündigt, dass sich nun alle Schüler zum Abzählen und zur „Weiterreise“ versammeln sollen.
    Aufgeregt und in Reihen der Masse folgend trotten wir nun in ein kleines Dorf ein. Wir kommen an Läden wie einem Dorfgasthaus namens drei Besen oder zum Eberkopf vorbei.

    Sobald wir die wenigen Häuser hinter uns gelassen haben, trennen sich die Älteren Schuler und wir sprinten förmlich hinter Mrs.Tolum her.
    Als wir den See erreichen ist es längst dunkel und beim Einsteigen in die Boote werden wir daher erneut durch gezählt.
    Diesmal lande ich nicht bei meinen Freunden, sondern bei mir bisher unbekannten. Wie ich später erfahre hießen sie Silly von Bradhold, Nagisa Brooks, Lydia Wulf und Robin Widmer, alle werden dem Haus Gryffindor zugeteilt. Die Fahrt dauert gefühlt ewig, aber sie lohnt sich, denn die Aussicht auf das beleuchtete Schloss ist atemberaubend. Ich staune sogar noch den Weg zum Portal hoch. Drinnen müssen wir im Vorraum warten, bis miss Tolum wieder kommt.
    Aufgeregt tuscheln alle, wie es denn nun weiter geht, ob eine Prüfung vor uns liegt, oder etwas Schlimmeres als das.
    Ein Mädchen aus meiner Nähe verliert langsam ihren letzten Nerv, ich glaube sie ist muggelgeboren, jedenfalls ist sie ganz aufgebracht und spricht die ganze Zeit vor sich hin, dass der Brief, genau wie das hier doch alles bloß eine Halluzination, bzw. ein Traum sei.
    Da endlich öffnet sich die Große Doppeltür und wir gehen gemeinsam zwischen den vier Haustischen entlang. Vorne werden wir gebeten stehen zu bleiben und es wird erklärt, dass jeder einzeln aufgerufen werden wird, er sich auf den Schemel setzen wird und den Hut aufgesetzt bekommt.
    Bevor jedoch jemand aufgerufen wird, beginnt der Hut, der plötzlich, Augen, Nase und Mundähnliche Strukturen hat, zu singen.
    Er hat zwar keine perfekte stimme, aber der Gedanke dahinter ist schön, es handelt von den vier Häusern und was ihre Charakteristischen Eigenschaften sind.
    Es ist soweit. Mrs. Tolum, die Hauslehrerin Huffelpuffs, ruft Margaretha auf.Nach kurzem schweigen, ruft er Ravenclaw. Freudig klatsche ich und warte dann gespannt weiter.
    Ich bin eine der letzten vier. Als mein Name fällt, torkle ich nervös die Stufen hinauf.
    Ich zucke zusammen, als plötzlich eine Stimme in meinem Kopf ertönt. Hmm, schwierig, du hast deinen ganz eigenen Charakter, du passt in jedes Haus, aber besonders stark sind deine Eigenschaften für Ravenclaw und Slytherin, du bist schlau und listig, freundlich und ehrlich, aber auch treu und mutig.
    Du bist ehrgeizig, wenn du dir einmal etwas in den Kopf setzt. Ich denke, ja …
    SLYTHERIN, schreit er heraus. Ich springe auf und laufe zu dem Tisch auf des linken Seite von mir aus, es wird applaudiert und ich lächle strahlend.Ich setze mich neben Leon und Lysandra Malfoy. Nach mir kommen noch Robin Widmer, Gryffindor, Lydia Wulf, ebenfalls Gryffindor und Lyanna Winter, das rothaarige Mädchen, nach Ravenclaw.
    Prof. Dexter, der Schulleiter, hält noch kurz eine Rede zum allgemeinen Verhalten und den Regeln oder, aber ich selbst habe das Gefühl niemand hört ihm so richtig zu.Ich schaue mich unterdessen um.
    Am Lehrertisch sitzen unter anderem Mrs. Tolum und Mr.Switch. Neben einer äußerst fröhlich gekleideten Dame, sitzt ein etwas in die Jahre gekommener Professor. Wer ist das? Frage ich an Grace Black, eine Zweitklässlerin, gewandt.
    Das ist Mr. Bartemius Prewett, er unterrichtet Zaubertränke und ist ein klein wenig verrückt, aber alle mögen ihn.
    Und die frau neben ihm.
    Oh das ist Mrs.Treyth, sie hat einen Zwilling, aber ihr Auftreten ist wie in zwei verschiedenen Welten. Ihre Schwester, am anderen Ende des Tisches, steht mehr auf „korrektes“ verhalten, sie unterrichtet Zauberkunst und Verwandlung. Allgemein ja ganz gerecht, aber mir viel zu, hmm, naja so monoton.
    Ich wende mich Leon wieder zu, doch wir mir schnell klar wird ist er anderweitig beschäftig. Sein Mund ist voll mit allem, was rein passt und er gibt sich deutlich mühe bei meinem Blick nicht alles wieder los zu werden. Als alles satt ist, ruft Professor Dexter die Schülersprecher auf ihre „Schützlinge“ in die Schlafsäle zu bringen.
    An den jeweiligen Zimmern stehen eure Namen ihr seid nicht nach Stufe geordnet, das heißt ihr werdet auch mit jüngeren oder Älteren zusammen wohnen. Frühstück gibt es zwischen 6:30 und 8:00 am Wochenende von 7:30 bis 11:00 Mittag von und Abendessen von 18:00 bis 19:30.Der Aufenthalt nach 21:00 auf dem Schulgelände, das heißt auch den Gängen ist untersagt und ihr solltet nach Möglichkeit spätesten um 23:00 den Gemeinschaftsraum verlassen haben. Natürlich wir es Ausnahmen geben. Diese müssen allerding genehmigt sein.
    Jetzt trete ich aus der Gruppe hervor: und was ist mit den Stundenplänen?.
    Die werden euch morgen ausgehändigt.
    Mädchen dort entlang, Jungs hier her.
    Simor hasst es wenn ich ihn beim Vornamen nannte, denn er ist ja jetzt Vertrauensschüler und Schülerspracher, da sollte ihm etwas mehr Respekt entgegen gebracht werden. Also tue ich ihm den Gefallen.

    Als wir um die Ecke gegangen sind schauen mich Mirabella Smith und Margaretha ungläubig an.
    Was denn er will mit mehr Respekt behandelt werden.
    Dein Bruder ist Vetrauensschüler und Schülersprecher? Das wir die beste Zeit, verstehst du nicht, wir können alles machen, ohne dass jemand etwas sagt!
    An der Tür vor der ich stehe hängen sechs Namensschilder.



    AMANDA THERESIA VON HILLFOOT1

    LUCINDA VALENTINA BEATRIX BLACK 4
    NOELLE GAUNT3.
    LETIZIA LEZUMEER 4.
    GRACE BLACK 2.
    MOREANA BLUTHES 1.


    Die Zahlen stehen wahrscheinlich für den Jahrgang denke ich mir und trete ein.
    Der Fenster in den Vier Wänden sind milchig Grün, als wären wir unterhalb des Sees und da sehe ich sie eine Meerjungfrau mit Speer. Sie starrt mich mir großen Augen an und ich hebe sachte meine Hand zum Gruß. Schnell macht sie ein paar Bewegungen und schon ist sie fort.
    Hinter mir werden Stimmen laut. Das müssen die anderen Sein, denn dies ist das hinterste Zimmer, die anderen Räume sind weiter vorne im Korridor. Ich schaue mich nun genauer um und erkenne vor einem der Betten meinen Koffer .Zusammen mit Cancer, ja meine Katze heißt Cancer.
    Ich setze mich auf das zugehörige Bett und lausche den Schritten durch die offene Tür. Ich bin müde.
    Herein tritt allen voran ein Blondes relativ großes Mädchen, gefolgt von einer Brünetten, etwa in demselben alter und noch drei anderen Mädchen. Die jüngste der Truppe ist auch eine Erstklässlerin schön, dass ich nicht die einzige meiner Stufe in diesem Schlafraum bin.
    Gemächlich trete ich ihnen gegenüber und stelle mich vor, bis ich zu Lucinda Black komme verläuft alles, wie ich es erwartet hatten, das normale Small talk eben.
    Sie dagegen schein auf meinen Geburtstag zurück zu kommen.
    „Gestern Abend das Fest, das war bei dir stimmt´s…? War ne tolle Stimmung, ich war kurz da, ich hab gehört es war dein Geburtstag, herzlichen Glückwunsch. Ich bin Lucinda Black, aber nenn mich Lucy, wie alle meine Freunde, ich mag dich. Ihr seid mit dem Malfoys befreundet, ich mag ihn, also Zacherias, um Gottes willen dieser Brutus niemals. Und nun muss ich schlafen, morgen ist der erste Schultag, Letizia.“
    „Ja.“ antwortet die brünette
    „Sei so lieb und weck mich um 6:00.sagt sie dann an das Brünette Mädchen“, jedoch nicht wie erwartet mit bittendem Tonfall, ehr auf eine Art, die keinen Wiederspruch duldet.
    „Natürlich“, nuschelt diese leise.


    Am nächsten Morgen, ich bin so aufgeregt, dass ich bereits mit „Lucy“ aufstehe, allerdings dann schon viel früher fertig bin. Da es Frühstück erst um 6:30 gib, gehe ich mit Cancer in den Gemeinschaftsraum er ist noch komplett leer und so suche ich mir einen freuen Ohrensessel. Ich kraule und verschmuste Cancer, bis die ersten Schüler erscheinen. Ich schaue auf die Uhr und bringe Cancer schnell zurück. Außerdem nehme ich gleich meine Tasche aus schwarzem Drachen Leder, bisher leider nur befüllt mit Feder, Pergament und einem Tintenfass.
    Am Ausgang des Slytheringemeinschaftsraum treffe ich Leon, wir gehen gemeinsam hinauf in die große Halle. Es ist nun erst kurz vor 7:00, also weitreichend Zeit zu essen. Ich nehme etwas Ei, Brötchen, belegt mit Wurst und Käse, dazu eine Tasse Tee. Ich bin schnell fertig, ganz im Gegenteil zu Leon.
    Daher schaue ich mich um, bei den Ravenclaws sehe ich dann ein bekanntes Gesicht, Mergaretha.
    „Na Mare.“
    „Mare?“
    „Ja, so nenne ich dich ab heute, wie läuft es bei dir?“ Grinse ich sie an.
    „Ach nicht viel, die schlafen alle noch, hast du schon deinen Stundenplan?“
    In diesem Moment schreitet simor, mit einem Stapel Pergament auf uns zu. Es gibt einen Knall und schon liegen alle Blätter vor mir.
    „Wie ich sehe hat Madam nichts zu tun, nun ja jetzt schon.“
    „Was…“sage ich empört
    „Nichts aber, ich bin Schülersprecher!“ Stöhnend stehe ich auf,“ aber natürlich geliebter Bruder.“
    „Ich helfe dir, bin ja ehr fertig.“ Kommt es plötzlich von Mare, und dann noch überraschender von einem anderen Mädchen, vom Aussehen her 16.Sie schaut Simor ganz verträumt an, doch dieser geht.
    Mach dir bloß keine Hoffnungen, der ist kalt wie Blei.
    Mit der Hilfe der beiden, ist es schnell geschafft und die Pergamente sind auf dem jeweiligen Haustisch, meinen habe ich gleich heraus genommen.
    „Hmm, Geschichte der Zauberei Doppelstunde und danach eine Freistunde, gefolgt von Kräuterkunde mit den Huffelpuffs. Was hast du als erstes heute?“
    „Oh, ich habe Geschichte der Zauberei und zwar bei Mrs. Ruluth.“
    „Klasse, dann haben wir zusammen.“
    Es ist viertelvor und ich verlasse gerade den Schlafsaal, mit den Büchern im Gepäck. Dabei bin ich so stürmisch, das ich mit der mir entgegen kommenden Person zusammenstoße, es ist wohl einer der älteren. Ich entschuldige mich schnell und laufe dann los.
    Ich weiß nicht genau wo der Klassenraum ist, doch Lucinda hat es mir beiläufig schnell erklärt. Sie ist zwar etwas eigen, aber ich denke, wer sie genauer kennt, der weiß, dass sie ein netter Mensch ist.
    Noch zwei Korridore, dann einmal links und dann die zweite Tür, gehe ich im Sprint, in meinen Kopf durch. Ich biege ab und werde langsamer, eine Traube an Schülern versammelt in einem Gang.Ich stelle mich zu Mare und Mati, ja ab heute nenne ich sie so. Plötzlich taucht eine unscheinbare Frau auf, relativ kleine, ca so groß wie ich, in Braunen Stoffen, mit Runenartigen Symbolen .
    „Schüler, alle hierher, ich muss etwas sagen. Wir werden gleich in diesen Raum eintreten und ich warne euch vor, ich werde oft Gruppenarbeit mit euch machen, wenn ich spreche werdet ihr schweigen, denn sonst seid ihr für das Säubern des Eulenturms zuständig! Die Präsentation der einzelnen Projekte wird wie kleine Tests gewertet. Insgesamt werden wir nur eine Arbeit, d.h. eine 120. Minütige schriftliche Arbeit, haben.Nun tretet ein.“
    Der Raum ist groß und nun ja voll mit Büchern und beschriebenem Pergament, ihr Schreibtisch ist dabei über zu quellen, nur die Tischen, mit circa 5 Plätzen sind weitestgehend frei. Ich gehe zielstrebig mit Mare und Mati auf einen zu. Nach kurzer Zeit gesellen sich auch zwei Jungen aus Ravenclaw zu uns. Somit sind wir vollzählig.
    Ich erlaube mir einen Scherz und frage sie mit egoistischem Unterton: „was wollt ihr denn, dieser Tisch ist besetzt?“ Als die beiden tatsächlich aufstehen, halte ich sie zurück. „Wartet, das war ein Scherz, wie heißt ihr?“
    „Oh, wenn das so ist, das ist Jerome Dutch und ich bin Jason Earm. Ihr heißt?“
    „Aber natürlich, das sind Margaretha Benedict, Ravenclaw, Mathilda Jorkins, Slytherin und ich bin Amanda Theresia, ebenfalls Slytherin.“

    „Schüler setzt euch. Die erste Aufgabe für euch, das heißt ihr mit euren Tischkameraden, wird sein, dass jeweils einer nach vorne kommt und eine Fragestellung, bzw. einen Zauberer aussucht. Zu dieser Frage oder Zauberer habt ihr die Doppelstunde um euch zu informieren. Die nächste Stunde, das heißt ihr werdet auch außerhalb dieser zwei Stunden Zeit haben, wird dann die Präsentation erfolgen. Viel Erfolg.“
    Ich bin die auserwählte und gehe zu Mrs. Ruluth. Na toll es sind nur noch zwei Themen übrig, Märchen aus der Zauberwelt Realität, oder doch nur Geschichten, die Hexen und Zauberern im Kindesalter erzählt werden? Oder, oh das ist interessant, Hogwarts insbesondere im Zusammenhang mit Mythen um ihre Gründer.
    Ich kehre zurück zu den anderen und verteile die Pergamente an alle. Also wir sollen innerhalb der nächsten zwei Stunden etwas dazu heraus Arbeit, theoretisch haben wir auch noch außerhalb der Doppelstunde Zeit, aber seid ehrlich wer hat Lust auf Hausaufgaben?
    Ich würde sagen zunächst teilen wir ein, wer was macht und dann schaut sich jeder mal um, bei den ganzen Büchern und Schriftrollen sollte es etwas zu finden geben.
    Beim Mittag esse ich eine Art belegtes Brot, mit Tomaten und Käse, irgendwie habe ich nicht viel Hunger.
    Den restlichen Tag habe ich frei und Hausaufgaben habe ich ebenfalls nicht.
    Ich möchte allein sein, daher verlasse ich, noch bevor die anderen fertig, sind die Halle.
    Der Astronomieturm, Simor hat davon erzählt. In der Ferne sehe ich den See, die Sonne lässt ihn glitzern, es ist fast wie zuhause, nur ohne den Berg. Und Ellinore, ja Elli, was sie wohl gerade macht, für mich war es schrecklich gewesen, als sogar Louisa nach Hogwarts gegangen war. Ich werde ihr schreiben, und zwar noch heute. Ich drehe mich um und da steht er DER JUNGE, der von dem Fest. Seine braunen Locken fallen in Strähnen in seine Stirn, lässig steht er an eine der Säulen gelehnt.
    „Wie lange stehst du schon da?“ Frage ich entsetzt
    „Weiß nicht, wie lange stehst du schon dort?“
    „Ich muss jetzt gehen, ich habe noch Dinge zu erledigen.“
    „Was denn Hausaufgaben? Normalerweise sind die Lehrer hier am ersten Tag ja nicht so streng, aber ich kann dir sicherlich helfen, du musst wissen, ich war letztes Jahr Jahrgangsbester.“
    „Genau, bester im Spionieren. Warum verfolgst du mich?“
    „Ich verfolge dich?“ Ist mir nicht aufgefallen.
    „Achja, dann weißt du es ja jetzt und kannst gehen.“ Aufgebraust gehe ich zurück zum Gemeinschaftsraum.
    „Wo warst du?“ Empfangen mich Mathilda und Leon.
    „Umschauen, was ist schon dabei? Lust auf Schach?“
    „Klar.“
    Nach zwei Runden gesellen sich auch Lysandra Malfoy und Scarlett Parkinson dazu, langsam wird es echt voll. Da nun mehr als ausreichend Spieler da sind, gehe ich in unseren Schlafsaal. Lucinda ist auch dort, was für ein glück, ich greife schnell nach meinem Schreibkram und will schon gehen, als Lucy mich ruft.
    Nie kann man sich auf sie verlassen grr, Oh Amanda, ich brauche deine Hilfe. Zacharias und ich haben ein Date, zwar erst am Freitag, aber naja du weißt schon. Was soll ich anziehen? Das dunkelblaue hellblaue, oder doch eher das schwarze mir spitze. Nein, das sieht ja aus wie bei einer Beerdigung. Was sagst du?
    Das grüne antworte ich gelassen.
    Welches grüne? Amanda…
    Das hinten im Schrank, bringt deine Augen hervor! rufe ich noch über die Schulter und biege dann ab.
    Ich verlasse den Gemeinschaftsraum um in der Bibliothek den Brief zu schreiben. Ich möchte allein sein, es ist schön ruhig hier.

    Liebste Ellinore, ich vermisse dich, es ist zwar erst rund zwei Tage her, dass wir uns gesehen haben, dennoch vermisse ich es bei dir kleine Schwester zu sein.Ich bin mir sicher, es würde dir hier sehr gefallen.Der Hut teilte mich übrigens Slytherin zu, ich freue mich auf unsere nächste Begegnung.
    Deine Amanda
    P.S. Schreibe mir!


    Was ist denn das, beim Aufstehen ist mir der Brief herunter gefallen, doch es ist noch ein zweiter dabei, Vaters? Dieses Mal betrachte ich ihn genauer. Grüne Tinte, mit einem Siegel als Verschluss. Kein Absender nur unsere Adresse. Das Siegel zeigt einen gekrönten Zauberstab. Ich werde ihn wohl an Vater zurück schicken, oder, ich beginne zu grinsen, ich lese ihn und schicke ihn dann an Vater.
    Zurück im Gemeinschaftsraum, es ist sehr voll, alle stehen gespannt um einen der Sessel aus schwarzem Leder. Mathilda läuft zu mir und freudig erzählt sie von dem Austausch. Nächstes Halbjahr wird es expeditionsreisen geben, wenn man sich bis zu den Herbstferien anmeldet hat man eine gute Chance mit 15 anderen Schülern und ein paar Lehrkräften in Gebiete Indiens zu Reisen.
    Nun tritt Leon mit hängenden Kopf auf uns zu, Entwarnung, Vorschrift ist das Erreichen von mindestens 14 Jahren, bis Ende der Herbstferien. Ich wäre nur zu gerne dort, mein Onkel ist momentan auf einer Reise dorthin, er ist ein Squib. Gemeinsam mit Christoph Kolumbus wird er Indien erreichen und von der Krone entlohnt werden. Vater ist ebenfalls auf einem von Christoph Kolumbus Schiffen. Seine letzte Reise dauerte 8 Jahre, ihr könnt euch vorstellen, was das heißt.
    Nun wenden sich auch andere Schüler ab, die Enttäuschung in ihren Gesichtszügen deutlich zu erkennen.

    Es ist viel Zeit vergangen, schon bald ist November.
    Der Brief, ich habe ihn geöffnet. Es war seltsam, Vater wird um Unterstützung gebeten, bei der Durchsetzung einiger Interessen, die sicherlich auch in seinem Sinne seien, wie geschrieben wurde. Er solle sich bis zum 31.12.1548 entscheiden und zu diesem Zweck an den Ort kommen, der nur wenigen bekannt ist, für ihn allerdings ein Zuhause sei. Zwei Stockwerke tiefer, in der Bruthöhle 7.Das bringt doch keinen Sinn. Ein Ort mit Bruthöhle, geheim, aber Vater soll ihn kennen und unterirdisch? Seit Tagen frage ich mich, ob es falsch war ihn nicht an Vater weiter zu schicken, aber dann denke ich mir, wenn es so wichtig war, wird der Absender wohl einen zweiten Brief schreiben, oder einfach persönlich kommen.
    Ich sitze momentan an einem Aufsatz über die Hexenverbrennungen, der letzten Jahre und welche Auswirkungen es auf unsere Generation hat, bzw. welche Maßnahmen getroffen werden. Abgabetermin spätesten nächsten Montag in meinen Stunden hallt immer noch Mrs.Ruluth Stimme in meinem Kopf.
    Ich komme gut voran, auch in anderen Fächern, im Gegensatz zu anderen Mitschülern, beispielsweise Gabriela Floeni, sie ein ist Muggel und hat somit ihre ersten Erfahrungen in Zauberei. Ich dagegen wurde schon früh von Vater ausgebildet, ich denke sogar, dass der Stoff aus dem nächsten Schuljahr wieder nur Wiederholung für mich seien wird.
    Ich scheine ganz gut an zu kommen, denn ich habe bisher keine Pause oder ähnliches allein verbracht. Wen ich allerdings als wahre Freunde betrachte sind Leon, Margaretha und Mathilda, außerdem noch Sophie, da sie allerdings in Ravenclaw ist sehen wir uns selten. Lucinda ist ebenfalls sehr beliebt und glaubt in mir ihre wahre beste Freundin gefunden zu haben, jedenfalls bittet sie mich immer um Rat. ich bin um 16:00 am See verabredet, es soll eine Art Picknick geben und fast die gesamte Stufe wird dort sein.
    Es ist mittlerweile sehr kalt draußen, daher entscheide ich mich für die gefütterte Felljacke. Da Samstag ist trage ich ein einfaches braunes Leinenkleid, mit Baumwollunterkleid, anstelle der Uniform. Aber meine Haare richte ich noch etwas her, mit einer Schnecke am Hinterkopf, die in einem geflochtenen Zopf endet, gehe ich auf zum See. Beim Abbiegen in den nächsten Korridor treffe ich Lucy.
    Warum so hübsch gemacht? Oh, ich weiß schon ein junge!
    Nein, ganz bestimmt nicht, es ist eine Art Treffen der gesamten Stufe, du kannst mitkommen. Ich habe gehört einige der älteren kommen auch, unter anderem Zacharias.
    Ach hör bloß auf mit dem, wir waren neulich zusammen in Hogsmead und er hat mich total abblitzen lassen, was soll ich denn jetzt machen?
    Das tut mir natürlich leid, allerdings drinnen im Schloss zu bleiben und nicht zu tun hilft auch nicht. Es wäre eine gute Ablenkung und wer weiß, vielleicht lernst du ja jemand anderen kennen und Zacharias merkt, was für ein Fehler es war.
    Der Abend ist toll, die Lichter in der verschiedenen Farben werfen lange Schatten auf den See und der lange Tisch ist gestapelt voll mit leckeren Häppchen. Ich quatsche mit ein paar aus Ravenclaw und Huffelpuff und dann kommt sie. Im Unterricht ignoriere ich sie weites gehend, seit unsrer ersten Begegnung kann ich sie nicht ab. Ein arrogantes, besserwisserisches, niedermachendes Mädchen namens Theresa Diggory. Sie und Lyanna sind im Haus Ravenclaw gelandet, arme Sophie und Margaretha.
    „Auch hier“ beginnt sie das Gespräch und mit gezwungener Miene kommt meine Antwort: Wie klein diese Schule doch ist.
    Ich drehe mich um zu geben, doch sie hält mich auf. Hey, „Prinzessin“ die anderen können dich mögen aber glaube mir ich mag dich nicht.Pass gut auf damit ich nicht noch beginne dich zu hassen, wer weiß, was eine Hexe aus Hass so alles macht.
    Lass mich. Ich drehe mich weg und stolpere, über einen Fuß. Ich will mich gerade entschuldigen, da erkenne ich sein Gesicht.
    Lass mich los!
    Bitte, beginnt er mit beruhigender Stimme, bitte lass mich mit dir Reden. Wir hatten einen seltsamen Start, aber ich.. ich möchte dich kennenlernen. So richtig.
    Na gut 5 Minuten, mehr nicht!
    Gehen wir an den See, dort ist es etwas ungestörter?
    Ok. Antworte ich knapp.

    Nächster Morgen:
    Hey Konrad, setzt dich doch.
    Du, du nennst ihn beim Namen, aber du hast ihn doch. Er nennt dich immer Prinzessin und… und..
    Ja das Stimmt, aber ich fange neu mit ihm an, also das ist Konrad. Konrad, das sind Margaretha Benedict, Mathilda Jorkins, Leon Pizarro und Sophie Nada.

    In welche Klasse gehst du? Fragt ihn Leon skeptisch.
    Konrad entgeht die Skepsis nicht und antwortet knapp und mit einem Lächeln auf den Lippen.
    „Slitherin 2.Klasse.“
    „Aha….“


    Ich gehe oft nur mit Konrad an den See, hier haben wir neu angefangen, hier sind wir ungestört und wir lachen sehr oft, er ist doch deutlich Humorvoller in meinen Augen, als sonst irgendjemand.
    Meine Ferien verbringe ich auf Hogwarts, denn Vater ist auf einer Geschäftsreise nach Indien unterwegs. Nur an Silvester soll ich heim kommen, Direktor Dexter hat mir seinen Kamin, der einzig wirklich funktionierende Kamin, zur Verfügung gestellt. Ich reise direkt nach dem Frühstück ab und verabschiede mich mit vielen Umarmungen von meinen Freunden, Sophie bleibt dort. Wenn wir uns das nächste Mal sehen hat ein neues Jahr begonnen. Es ist still, es scheint, als sei niemand zuhause. Hallo, rufe ich zaghaft die Eingangshalle entlang, ist da jemand? Ein Schatten, an einem der großen Fenster fliegt ein Rabe vorbei. Es ist Ory, der störrische Rabe Ory. Ich schmunzle, da stürmt eine Gestalt auf mich zu, doch ich weiche nicht zurück, denn die Stimme von Ellinore ertönt in demselben Moment.
    Ich habe dich so vermisst, letztes Jahr war schon trostlos, aber ganz allein, es ist so einsam! Lass mich nie wieder los, bitte!
    Ganz ruhig, Elli, ich habe dich auch vermisst, was gibt es neues.
    Na na na, Mädchen vergesst bloß nicht eure Manieren, oder ich vergesse meine.
    Mutter! Wie habe ich euch vermisst, bleibt Vater lange fort?
    Meine kleinen, das können wir nur wissen, wenn er wieder hier ist und nun lasst uns in der Küche ein wenig Tee zu Keksen genießen. Am besten ihr lasst Rose etwas Feuerholz bringen. Na los, macht schon, das Jahr geht dem Ende zu. Hop Hop.
    …Ich erzähle ihnen von meiner Zeit, die ich nicht zuhause war, natürlich nicht alles, eben genau das, was sie hören wollen.
    Als es dunkel wir gehe ich auf unser Zimmer, dort liegt ein dunkelblaues Kleid mit weißer Spitze, dazu ebenfalls in blau gehaltene Stiefel, die Kette ist aus Perlen. Ich ziehe das Kleid an und betrachte mich darin im Spiegel.
    Ich habe mich nicht viel verändert, rein äußerlich. Kastanienbraune Augen, mit braunen Locken, dazu etwas gebräunter, das habe ich von meiner Mutter. Ich bin klein, fast nur so groß wie Elli.
    Sie ist klein, hat ebenfalls braune Augen, dazu allerdings kurzes glattes Haar. Leonore, die größte und älteste von uns ist im Verhältnis zu uns groß und sie hat dieses Funkeln in den Augen .
    Louisa, Ravenclaw, hat wie jede von uns braune Augen, aber mit einem Stich grün. Sie ist die intelligente. Leonore, Gryffindor, ihre Art ist fröhlich, ausdrucksstark, selbstbewusst.

    Ich, wer bin ich? Slitherin, 1.Klasse, Tochter von Eduard und Elisabeth Teresia von Hillfoot.4. Kind und eine ganz normale Schülerin Hogwarts, solang man Hogwarts als normal ansieht. Ich muss lächeln. Nein, Hogwarts ist besonders.
    Amanda? Schau! Die Lichter.
    Ich drehe mich um und erkenne Elli mit einer Kerze am Fenster stehend, sie deutet auf die großen Lagerfeuer unten im Dorf. Wir laufen die Gänge entlang und die Treppe hinab, im Hof machen wir Halt. Als Mutter erscheint frage ich: Mutter dürfen Elli und ich schon vor, wir möchten unter keinen Umständen die Schwebelichter verpassen, das ist das einzig magische dort unten.
    Na schön, aber ihr bleibt zusammen! Rose, begleite sie!
    Ja Herrin.

    Schnaufend und lachend erreichen wir eines der Leuchtfeuer, ich habe das vermisst, Am, ich wünschte wir könnten schon jetzt gemeinsam nach Hogwarts gehen.
    Alle fünf Hillfoot Kids, keine gute Idee lache ich ihr als Antwort entgegen.
    Ich meine es erst, Am, ich möchte schon jetzt nach Hogwarts, wir gehören doch zusammen! Simor, Leonore, Louisa, du und ich, antwortet sie mit leichter Trauer in der Stimme.
    Hey, du bekommst deine Chance noch früh genug, trainiere weiter und du wirst die beste Schülerin sein, die Hogwarts je gesehen hat. Vieleicht sogar wirst du die zukünftige Frau von einem der führenden Positionen des Zaubereiministerium. Tu mir den Gefallen, wenn ich zurück in Hogwarts bin trainierst du härter denn je. Wir haben einen Ruf zu verteidigen. Haha. Du wirst immer meine Schwester sein und nichts kann uns fünf trennen, selbst wenn du noch nicht nach Hogwarts gehst, in unseren Herzen bist du bei uns. Weißt du was?
    Nein, sag es mir.
    Ich kenne einen Ort, von dort aus haben wir den besten Ausblick. Komm, ich zwinkere ihr zu.

    Wir erreichen den Turm, da ist es bereits stockdunkel, ich trage eine Fackel bei mit, diese stecke ich in einen Wandhalter. Die Bücher sind nun von einem warmen Schein beleuchtet und mit einem Hebel betätige ich, dass sich das Dach öffnet. Von draußen hallen die Stimmen den Berg hinauf, die Sterne leuchte in weiter Ferne, wie diamanten an einem Ring. Klein unscheinbar, aber einzigartig.
    Plötzlich fällt mir noch etwas anderes in Auge, vor einem der Regale liegt ein Buch, wie als sei es in Eile fallen gelassen worden. Ich trete näher heran und hebe es auf.
    Draco von William Teresia von Hillfoot, lese ich. Draco, lateinisch für Drachen. Ich möchte es gerade zurück in das Regal schieben, da fallen mir zwei Dinge auf. Zum einen ragt ein Blatt aus dem Buch hervor und zum anderen ist dort, wo das Buch vor steht ein Schlüsselloch. Ich schlage das Buch auf, eine Zahl, 412, ich schlage die Seite auf. Mittig der Seite ist mit einem Messer ein Hohlraum geschaffen worden, dieser enthält einen Schlüssel. Er ist klein, nicht länger als ein Schmetterling. Ich betrachte ihn etwas genauer, er ist alt, er rostet und wie mir scheint passt er zu dem Schlüsselloch. Elli, rufe ich nun leise, komm mal kurz.
    Ich schiebe den Schlüssel in das Loch und drehe ihn dreimal links herum, es gibt ein leises klicken und dann ein schabendes Geräusch. Anschließend schwingt, ein kleiner Bereich des Regales zurück und ein Dunkler Gang erscheint. Ich trete vorwärts und blicke hinein.

    Stimmen ertönen, der Gang ist feucht und riecht moderig, es geht abwärts, in regelmäßigen Abständen kommen Stufen. Dann erreichen wir eine Wendeltreppe, die Stufen sind in den Fels geschlagen und schmal, sodass man gerade so darauf steht. Die Stimmen hallen und die Treppe entgegen, vorsichtig schleichen wir hinab. Als die Treppe endet bleiben wir stehen, es ist heiß hier unten, wie wenn man zu nah an einem Ofen sitzt. Vorsichtig spähe ich um die Ecken und zeihe schnell den Kopf zurück.
    Was ist? fragt Elli flüsternd mit zittriger Stimme.
    Da ist jemand. Antworte ich so leise wie möglich.
    Wir lauschen.

    Die Stimme einer Frau ertönt. Und du bist dir ganz sicher, dass du keinen Brief von uns erhalten hast, Edward?
    Ich stocke, Vater muss dort sein, sie befragen ihn, die Frau und der Mann, den ich gesehen habe.
    Nun gut beginnt die Frau nun erneut, wenn das so ist wird die Entscheidungsdauer wohl kürzer als gedacht. Weißt du noch wie du vor einigen Jahren 50% deiner „ Schätzte“ an unerfahrene, Tiermisshandelnde beauftragte des Zaubereiministeriums abgeben musstest? Oder als damals heraus kam, dass eure Familie seit jeher ein großes Geheimnis hütet und dein Vater bis auf weiteres unter Arrest stand. Hast du das vergessen?
    Nein, kommt es nun kleinlaut, was wollt ihr.
    Wir bieten dir die Gelegenheit dich zu rächen!
    Schweigen, …bleibt mir eine Wahl?
    Nein, kommt nun die Antwort von dem Mann, seine Stimme ist tief, er scheint nicht älter als Vater zu sein, gerade so 30.Er tritt in das Licht und nun ist er erkennbar. Braune Locken mit blonden Spitzten, wie die seiner Schwester, Mrs. Everett Clay.
    Du wirst einen mit deinen trainierten Drachen an unserer Seite kämpfen und gemeinsam werden wir siegen. Wir werden die Herrschaft über die Zauberwelt erhalten und niemand wird sich uns entgegensetzten können. Bist du dabei?
    Drachen? ich drehe mich verwirrt nach Elli um, doch aus sie scheint „Drachen“ verstanden zu haben.

    Noch einmal, habe ich eine Wahl?
    Nein, aber nette Töchter hast du, es wäre doch sehr schade, wenn sie verloren gingen, nicht?
    Na gut, Wer ist noch beteiligt?
    Beatrix Longgond, Aemus Force, Johanna und Josephina Leopolda, Augustin Bleef, Nellie Greyn, Mrs. Lyndon, Julia Enganoso und Dorothea Hill. Wir wollen ja nicht gleich mit den Name überstürzen. Hahaha. Nächstes Jahr werden wir uns auf Rekruten konzentrieren, in Hogwarts wird es Mrs. Hill, die Krankenschwester sein. Aemus Force wird für unbestimmte Zeit Lehrer in Durmstrang sein und in Beauxbaton werden wir auch noch jemanden finden. Willkommen im Kreis der Eingeweihten. Komm, ich möchte mir deine Prachtexemplare ansehen.
    Schritte entfernen sich. Wir treten hinter dem Felsvorsprung hervor, ich bin sprachlos. Vater wird erpresst, der Brief es geht um eine Rebellion. Ich drehe mich ruckartig um und spreche dann schnell, du darfst hiervon niemandem erzählen, nicht einmal Louisa oder Leonore und Vater darf erst recht nicht erfahren, dass wir es wissen, das bleibt unser Geheimnis!
    Ok…
    Geh du schon einmal zurück, allein habe ich eine bessere Chance zu erfahren und du bist außer Gefahr.
    Versprich mir, dass sie dich nicht sehen.
    Ich verspreche es. Und jetzt lauf!

    Ich stolpere hinter dem kleiner werdenden Licht her, den Zauberstab immer noch aufrecht, wie ein Ritter aus den Muggelmärchen, die Jojo immer erzählt. Ich zittere. Das Licht flackert und wirft gespenstige Schatten, so stolpere ich nun ihnen nach.

    Es ist schon überraschend, was Großes aus nur einem Mitbringsel einer Reise wird. Als dein Großvater, William damals dieses Kleine runde ding nach England brachte, wusste er von dessen Inhalt? Er hat es aufgezogen, den Drachen und von weiteren Reisen brachte er weitere mit, einzigartige und irgendwie hat er es geschafft ihre Sprache zu lernen. Dieses Geheimnis hat er seinem Sohn weiter gegebe, nun kennst du das Geheimnis von deinem Vater.
    Familiengeheimnis kommt knapp die Antwort von Vater.
    Schön, irgendwann redet jeder einmal.
    Ein Fauchen ertönt, dann ein Rasseln, wie von Ketten auf Gestein, ich spähe in den Raum.
    Groß und rund eröffnet sich eine Arena, rund herum Gitter und immer wieder aufblitzende Augen. Drachenaugen.

    2
    Mit schweiß überströmten Gesicht fahre ich auf, es ist stockdunkel, das Wasser des See rauscht und wenn ich mich nicht irre ist gerade ein Schwarm
    Mit schweiß überströmten Gesicht fahre ich auf, es ist stockdunkel, das Wasser des See rauscht und wenn ich mich nicht irre ist gerade ein Schwarm Fische an dem Fenster vorbei geschwommen. Ich bin in Hogwarts, genauer gesagt im Slytherin Schlafsaal. Die grünen Vorhänge sind offen, ich starre auf die Uhr.4.00 morgens. Ich lehne mich in mein Kissen zurück, schon wieder dieser Traum, nein kein Traum, es ist Realität.
    Ich stehe auf, da ich weiß, dass nichts mich jetzt wieder zum Schlafen bringt. Die Schuluniform lasse ich im Schrank, heute ist Sonntag. Der Gemeinschaftsraum ist leer, das nehme ich jedenfalls an, so genau schaue ich nicht hin. Ich schleiche mich aus den Kerkern und steige den Astronomieturm hinauf. Nach einer Weile höre ich ein Geräusch, es ist Konrad.
    Auch schon wach, beginne ich ohne ihn an zu sehen. Wir treffen uns oft hier, es ist sozusagen unser Ort.
    Ja, das kann man so sagen, antwortet er.
    Hast du Geschichte schon gemacht? Ich möchte keines Wegs, dass er mich wieder fragt, wie es mir geht, denn lügen sind nicht der überragende Teil meines Lebens. Ich schlecht darin, jedenfalls merkt er es immer sofort.
    Nein…, woher weißt du das ich Geschichtshausaufgaben habe?
    Verlegen sage ich schnell, geraten, das war es wirklich.
    Ich glaube dir nicht, was ist los?
    Mist, er hat es bemerkt, ich darf ihm nichts sagen! Es war wirklich nur geraten und jetzt lass mich bitte allein, oder bleib still stehen. Der Sonnenaufgang, er ist wunderschön.
    Na schön, sagt er etwas entspannter, stellt sich dann allerdings neben mich. Wie die letzten anderthalb Stunden schweigen wir und schauen einfach nur hinaus. Der See klar wie ein Spiegel, am Horizont leuchtet die Sonne rötlich golden. Es ist wunderschön und och erinnert es mich an zuhause. Dieser Gedanke weckt mich wieder aus dem Träumen, ich kann hier nicht so herum stehen, Vater wird zuhause erpress und niemand außer mir und Elli wissen davon. Ruckartig drehe ich mich um und laufe die Treppenstufen des Turmes hinab, entlang der vielen Klassenzimmer, die ich wahrscheinlich kein einziges Tal meiner Zeit auf Hogwarts von innen sehen werde, mit den magischen Treppen gelange ich weiter nach unten. Ich bin fast unten, an der großen Halle, da ertönt Konrads Stimme. „Was ist denn in dich gefahren, du bist ja wie vom Zauber getroffen. Was ist los?“ fügt er sanft hinzu.
    Nicht, ich bin bloß hungrig geworden. Ich stürme weiter, bis zu einem der leeren Tische. Als ich mich setze erscheinen ein paar Brote, belegt mit Käse, Schinken und Wurst, dazu etwas Obst und Gemüse, außerdem ein weichgekochtes Ei. Ich achte stets darauf einen vollen Mund zu haben und schnell fertig zu sein. Konrad beobachtet mich und wie ich ihn kenne kann er sehr aufdringlich sein.
    Nach dem Essen, die Halle ist immer noch leer, was für Langschläfer, gehe ich strammen Schrittes zurück in den Gemeinschaftsraum, Konrad stets auf den Fersen. Er löchert mich noch weiter, doch als ich in den Schlafsaal gehe muss er fürs ersten Einhalt gebieten.
    Ich habe bereits gestern alle Schulaufgaben erledigt, das bedeutet Langeweile pur. Ich starre aus dem Fenster. Das milchig grünbläuliche Wasser ist voller Algen und seltsamster Kreaturen, sogar Meerjungfrauen .Süßwasser-Meerjungfrauen, es gibt sie sehr selten. Manchmal huscht ein Grindeloh vorbei und schaut dann ganz verschreckt. Es wäre zum Todlachen, wenn ich nicht anderes im Kopf hätte.

    Ich bleibe immer öfter im Schlafsaal, nur zum Unterricht, sowie den Mahlzeiten gehe ich hinaus. Der Trick ist seine Mitmenschen zu ignorieren, so beachten sie einen auch nicht. Der Turm fehlt mir, wenn wir Astronomie haben stelle ich manchmal noch an das Geländer, aber dann kehre ich schnell zur Arbeit zurück. Oft bin ich in der Bibliothek, dort kann ich ebenfalls ungestört nachdenken. Wenn es nur einen Ort gäbe, der nur für mich zugänglich ist, geheim, selbst für die Lehrer und Konrad.
    Plötzlich höre ich ein Geräusch, an der Wand, des völlig leeren Korridors öffnet sich eine vorher nicht existierende Tür. Schnell eile ich dort hin, die Tür ist bloß einen Spalt geöffnet, ich ziehe an dessen griff und schaue hinein. Mein Atem stockt, der Raum ist wie kein anderer, er ist gefüllt mit allen magischen und nicht magischen Gegenständen, die man nur kennt. Gestapelt, etwas unordentlich und kein Ende zu erkennen. Es gibt Schranke, Bücher, Besteck, sogar Kleider und Musikinstrumente.
    Schnell schließe ich die Tür, der Raum ist in magisches Licht getaucht, aber nirgends kann ich ein Fenster erkennen. Ich schreite durch die Gänge, mein Blick wandert umher. Ein paar Ecken weiter steht sogar ein Bett, goldener Stoff durchwirkt von einem Salamander grün. Ich streiche mit meiner Hand darüber, es ist weich und warm. Ich raffe mein Kleid auf und lege mich vorsichtig auf das Bett. In der nächsten Zeit, die ca einen Umfang von 4 Wochen beträgt erforsche ich den Raum etwas genauer. Es scheint, als bestehe er aus allem möglichen, dass man nur besitzen kann und entweder es wurde hier vergessen oder der ehemalige Besitzer möchte nicht mehr darüber verfügen.
    Warum ich nur 4 Wochenlang so hier verbracht habe liegt daran, dass der Schulleiter Professor Dexter Fortescue mich wegen beunruhigenden Mitteilungen zu sich bat.
    Er berichtete, dass einigen Schülern und Schülerinnen aufgefallen sei, dass ich mich deutlich seit den letzten Ferien zurückgezogen habe und dies sei auch an meinem Aussehen wieder zu erkennen. Daraufhin habe er etwas aufmerksamer auf mein Verhalten geachtet und wirklich, es sei sehr zurückhaltend und er erinnere sich an nicht sehr viele gemeinsame Mahlzeiten. Ich habe ihm versichert, alles sei in Ordnung, seit diesem Tag war ich kein weiteres Mal in dem magischen Raum, nur noch einmal, als ich so tat, als hätte ich mich unabsichtlich mit einem Zaubertrank bekleckert und müsse nun meine Uniform wechseln. Ich habe so schnell es ging alle meine Sachen aus dem Raum zusammen gesucht und in meinen Schlafsaal gebracht, außerdem noch ein Buch, ich glaube es ist ein Tagebuch. Des Flecks entledige ich mit einem einfachen und schnellen Zauber, zu komisch dass die Lehrer an einer Schule für Hexerei und Zauberei nicht selbst darauf kommen einen Fleck mittels Magie zu entfernen.
    Es ist Abend und ich sitze allein in der Bibliothek, in deinem der kleinen Gänge umrahmt von Bücherregalen. Ich habe meine Schulsachen und das Buch aus dem Raum dabei. Es ist magisch und hat mir sehr geholfen. Wenn man hinein schreibt, so wie schon einige vor mir, beispielsweise eine Frage, solange sie „Wissenschaftlich“ zu beantworten ist, erscheint stets eine Antwort und schreibt man selbst etwas dazu verewigt sich dies und man findet es jeder Zeit wieder. Erstaunlich ist auch, dass mir einst Wasser und sogar Tinte auf das Pergament träufelte, dies sog es allerdings auf und alles schien wie zuvor. Ich habe einige Zauber, aber auch meine Sorgen hinein geschrieben, was ist nun, wenn ich heim komme und Vater oder noch schlimmer Mr. Clay davon wissen, dass ich von der Erpressung weiß. Oder noch schlimmer, Elli, sie ist dort, ihnen ausgeliefert ohne Schutz.
    Apropos Elli, bald ist ihr Geburtstag, als ich zuhause war habe ich etwas in Auftrag gegeben. Ein schmaler Dolch, er ist aus Silber, allerdings wurde bei der Verschmelzung etwas Einhornblut und als Kern ein Einhornhaar dazu gegeben. Der griff wir mit kleinen mustern und ihrem Namen verziert und das ende wird von einem Smaragd geschmückt. Er hat durch das Einhornblut und Haar die Eigenschaft im Dunkeln zu leuchten. Eine Idee, die allerdings von Leonore stammt, war, dass die Klinge austauschbar ist, so kann sie entweder eine neue Klinge oder sogar ihren Zauberstab anstelle der „alten“ dort einsetzten. Ich werde ihr gleich schreiben und auf das kleine Geschenk aufmerksam machen.

    Die Zeit vergeht wie im Flug, der Sommer hat begonnen und die Schüler und Schülerinnen verbringen größtenteils ihre Freizeit außerhalb der Gemäuer. In den Raum oder sogar auf den Astronomieturm traue ich mich trotzdem nicht. Konrad fragt immer noch, die anderen haben es glücklicherweise aufgegeben, Made und Mare, sowie Leon sind allerdings dem treu geblieben, nicht zu Theresa Diggory`s Clicke zu gehören. Die alte Ziege. Seit den letzten Tagen habe ich einige Kopfschmerzen und meine Temperatur spielt verrück, doch zu MRS. HILLS kriegt mich niemand! Ich musste sogar schon zwei Mal spuken, beinahe hätten mich ein paar Mädchen der 3. erwischt, aber ich konnte ihnen mit meinem Slitherin Charm weißmachen, dass alles in Ordnung sei.
    Bei Zaubertränke passierte es dann, ich bekam einen derartig starken würge reiz, von dem Trank, den Gabriela Floeni kläglich mit etwas grünlich, verklumpten Schleim retten wollte, dass ich geradewegs meinen Trank ruinierte. Mr. Filch, der Slytherins allgemein bevorzugt und mich besonders, aufgrund meines Talentes, schickte mich sofort in den Krankenflügel. Er bat mir an, dass jemand mich dort hin begleitet, doch ich lehnte ab. Schlimm genug, dass ich in den Krankenflügel muss. Er war leer, nur eines der Betten scheint besetzt, allerdings sind dessen Vorhänge zu gezogen. Hinter mir schneit die fröhliche, rothaarige Mrs.Hills rein, hinterhältige Schlange sage ich nur!
    Was fehlt dir denn? Übelkeit, Hitze, Schwindel?
    Ich habe mich bloß erbrochen, es geht mir schon viel besser. Dies war nicht nur gelogen, auch noch so schnell gesagt, dass niemand dies glauben würde.
    Lüg mich nicht an, du wirst dich dort drüben auf das Bett legen, ich werde dir einen Saft geben und zur Vorsorge wirst du heute hier schlafen.
    Aber mir geht es wirklich gut. Das war nur wegen Mrz. Floeni`s Trank, er hat so gestunken und im Hals gebrannt. Ohne dass ich es verhindern konnte hatte sie mich schon auf das Bett gedrückt und meine Stirn ab getastet. Kindchen du hast Fieber, das heißt vor morgen Abend wirst du diesen Saal nicht verlassen!
    Ich erwache, denn etwas in dem Raum hatte ein Geräusch gemacht, es ist Morgen, ich muss gestern hier eingeschlafen sein. Mrs. Hills hatte mir nachdem ich mich weigern wollte zu bleiben einen Saft gegeben, da muss etwas drinnen gewesen sein, denn plötzlich war ich unheimlich müde gewesen. Ich hasse sie! Ich schlage meine Augen auf und sehe eine kleine gruppe von Schülern rechts von meinem Bett ende, mein Blick schärft sich und ich erkenne die Personen.

    Es sind ein paar Wochen vergangen seit meinem Krankenflügel Aufenthalt, die Prüfungen stehen vor der Tür und mit den anderen komme ich wieder gut zurecht, ich habe ihnen nicht erzählt was los war bzw. ist, aber wir verstehen uns wieder gut.
    Wir sitzen gerade in der Bibliothek und wiederholen den gesamten Stoff aus Zaubertränke, eigentlich gar nicht so schwer, wenn man nicht alle Wirkungen der 126 Zutaten kennen müsste, die wir im vergangenen Schuljahr gelernt haben. Nächste Woche ist dann Kräuterkunde und VGDDK dran. Ich werde wohl das ganze Wochenende lernen.

    Geschafft, es gibt Zeugnisse und ein letztes Frühstück auf Hogwarts, dann geht es auf nach Hogsmead. Die Koffer sollen schon dorthin gebracht worden sein.
    In jedem Fach ohnegleichen, mit Ausnahme von Geschichte der Zauberei, bloß ein E. Ich bin ganz zufrieden, da Geschichte eh nie meine Stärke war, eher Zaubertränke.
    Ich habe keinen Hunger, daher gehe ich ein letztes Mal zum Astronomie Turm, die Sonne ist schon längst vollkommen aufgegangen, aber die Erinnerung bleibt. Es ist angenehm warm, hier oben weht wenig wind und durch die Säule neben mir habe ich etwas Schatten.
    „Ein letztes Mal?“ ertönt Konrads ruhige Stimme.
    „Ja, ein letztes mal.“ Kommt meine Antwort.
    Schweigen.
    „Wir müssen langsam, das Essen ist bestimmt schon beendet.“ sagt Konrad sanftmütig
    „Warte, ich möchte nicht gehen.“ antworte ich hoffnungsvoll. „Noch fünf Minuten.“
    „Naschön.“
    Wederwillig gehen wir nach kurzer Zeit durch Korridore und Wendeltreppen Richtung große Halle. Schüler verabschieden sich, gehen hinaus um nach Hogsmead zu gehen oder warten noch auf die letzten Nachzügler. Am Eingang verabschiede ich mich von Konrad, er wird wie viele durch Professor Dexter-Fortescues Kamin nachhause reisen, einige Reisen allerdings erst durch den „Dorf-Kamin“ von Hogsmead.Dort soll eine bessere Verbindung sein, außerdem geht es schneller, behauptet jedenfalls Leonore . Die in ihrem ersten Jahr damit nachhause reiste.
    Während dem Flug starre ich nach draußen, die Wolken sind unter uns, sie sehen aus wie die Süßigkeiten von Mr.Boèl, der in der Winkelgasse arbeitet. Ich frage mich, wie es wohl Elli ergangen ist und ob sie immer noch so sehr nach Hogwarts möchte.

    Als ich zuhause bin Wartet Mutter im Hof auf uns, Vater ist offiziell noch auf Reisen, aber wie ich weiß, ist er nie fort gegangenen. Wir essen gemeinsam im Garten auf dem Hügel. Ein Vorfahre hat einst entschieden, dass kein Zauberer oder nicht Magier jemals sein Heim auf dem Berg errichten darf, nur der Turm soll die Mitte des Berges krönen. Selbst unser Hof ist am Fuße des Hügels errichtet worden, daher stammt höchstwahrscheinlich unser Name „Hillfoot“.Es gib Kuchen, gleich drei verschieden zur Feier unserer Heimkehr. Als es dunkel wird lasse ich mir von Sophie ein Buch und Öllampe bringen, irgendwie echt altmodisch, ich meine ich bin eine Zauberin.
    Sophie deutlich viel um die Ohren, seit Mutter so ausgerastet ist an Neujahr und Rose, wegen Vernachlässigung ihrer Aufgabe verbannt hat und es Jojo, ihrer Großmutter, schlechter denn je geht. Dazu kommt noch Schule, als Ravenclaw lasten großer Druck auf einem, solang ihr auf Hogwarts seid ist euer Haus zugleich eure Familie. Mir wäre das eindeutig zu viel.
    Ich merke schon in manchen Punkten bin ich wirklich eine Slythrerin….

    Während den Sommerferien passiert nicht viel, erst gegen Ende.
    Vater kehrt heim, ich beschließe erneut durch den Turm „zum Brutraum 7“ zu gelangen und es ist mein Geburtstag.
    Er kam am Vortag meines Geburtstages, er sah ziemlich fertig aus aber auch erleichtert, er sprach wenig und von der Reise sprach er nur in knappen Sätzen.
    -----nach dem Essen steht er auf und schickt einen Diener etwas zu holen, das er im Eingang hat hinbringen lassen. Es sind Truhen, für jeden eine. Meine ist aus schlichtem, aber poliertem Holz, das Schloss ist ein Schieberegler, welcher golden im Licht schimmert. Insgesamt ist sie gerade mal so lang und breit wie die Schatulle, die mir damals Vater zu der Taschenuhr schenkte.
    Vorsichtig schiebe ich an dem Schieberegler und öffne den Deckel.Es beginnt, mit beruhigender Wirkung, eine Melodie zu spielen, dazu erscheinen kleine tanzende Lichter, bunt und in allen erdenklichen Farben.Es sieht wunderschön aus, nun schaue ich zu den anderen, sie alle haben eine andere Schatulle, allerdings den selben Inhalt.
    Danke Vater, woher stammen diese einzig artigen Exemplare? Wundert sich Louisa.
    Nun wie ihr wisst war ich nun mehr als ein halbes Jahr unterwegs, dennoch konnte ich nichts dergleichen finden, das perfekt für euch meine Kinder sein.Ich entschied mich euch diese Schachten an zu fertigen, es ist Tradition, dass jeder unserer Familie solch eine Schatulle erhält, der Zauber stammt von mir.Keiner sonst außer unserer Familie hat ihn je gesprochen und wenn ich mal Alt bin, in meinem Sessel sitze und nicht mehr auf Reisen gehen kann, dann werde ich ihn euch lehren. Nun aber ab ins Bett.

    Am Abend meines Geburtstages soll wieder ein Fest stattfinden, allerdings feiern wir dieses Mal Louisas und meinen Geburtstag gemeinsam. Jeder muss mithelfen, denn es soll eine Art Schutzkuppel um den gesamten Hügel geben. Dieser soll alles Außenstehenden davon abhalten in die Kuppel zu gehen, mit den außenstehenden sind Muggel gemeint.Wir stehen früh auf, frühstücken gemeinsam im Garten und beginnen alles vor zu bereiten.Die Geschenke habe ich bereits vor dem Frühstück geöffnet, es waren jede Menge schöne Kleider und Schmuck, aber auch Leckereien wie zum Beispiel die Bonbons, die während dem Kauen entweder salzig, süß oder sauer werden.
    Gegen Nachmittag treffen die ersten Gäste ein, unter anderem meine Tante Margareth mit ihren Kindern, außerdem Leon, Magaretha, Mathilda und Konrad.Konrad allerding ist nicht allein, ein junge der ihm sehr ähnlich sieht, ich allerdings noch nie gesehen habe.
    Ich begrüße sie und Konrad stellt mir seinen Zwilling Richard vor, er geht nach Durmstrang und war die vorherigen Sommerferien in einem Sommercamp. Ich betrachte ihn genauer, er sieht nicht schlecht aus, seine Art allerdings ist deutlich verkrampft und sein Gesichtsausdruck hart, emotionslos.
    Es ist ein schöner Abend, abwechselnd Kommen und Gehen Gäste, gegen 20:00 wird der Tanzsaal geöffnet und Konrad fordert mich wie schon im Jahr zuvor zu einem Tanz auf, danach ist Leon an der Reihe.
    Lucinda ist ebenfalls hier, gemeinsam mit Zacharias. Sie kam gleich zu Beginn der Feier zu mir und prahlte damit, dass sie nun mit Zacharias zusammen sei. Im Laufe der Feier ließ sie nie die Augen von Ihm. Sein Cousin war dieses Jahr mit einer Brünetten unterwegs, Brutus hatte wohl kein glück bei seiner letzten Freundin, Lyanna Winter.
    Apropos, ich hoffe sie, ihre Anführerin, Theresa Diggory, und Richard Gilmey tauchen nicht auf.


    Einige Tage später, zurück auf Hogwarts wir sitzen gemeinsam in der Großen Halle, während die Erstklässler zitternd vor der Tür warten und ängstlich auf die Entscheidung des Hutes drängen. Jetzt öffnet sich die Tür und die neuen laufen ungläubig, fasziniert von der Decke, an uns vorbei, bis zu den Stufen am Lehrertisch. Sie werden einzeln aufgerufen um dann einem Haus zugeteilt zu werden. Ich warte und warte, und dann endlich Elli ist an der Reihe, sie setzt sich.
    Schweigen.
    SLYTHERINNNN
    Ich juble laut auf und Applaudiere dann, Leonore und Louisa ebenfalls, Simor kann ich nicht sehen. Freudig strahlend lauft sie zum Anfang des Tisches. Ein paar Minuten später ist auch Itja Jorkin, Mathildas kleine Schwester dran, sie kommt nach Hufflepuff. Wie immer bin ich so satt nach dem Essen, dass ich nur noch ins Bett falle und einschlafe.

    Die Wochen vergehen und nichts spannendesgeschieht. Ich treffe mich regelmäßig mit den anderen und wir gegen gemeinsam an den See, wir veranstalten Picknicks, spielen Quiddich, spielen Streiche und machen wie jeder andere Schüler auch Hausaufgaben.
    Als es Herbst wir erhalten wir Hillfoot Geschwister einen Brief, Mutter ist Schwanger und wir sollen sie gemeinsam in den Winterferien besuchen, da Vater ein Dringendes Geschäft in Bulgarien zu erledigen hat. Ich bin total aufgeregt. Als ein paar Tage später auch noch die Information kommt, dass es einen Ball, kurz vor den Ferien geben wird ist meine Freude noch größer, ich bin total aus dem Häuschen.
    Ich werde von vielen gefragt, David Chavell, Friedrich Rosier und unter anderem Brian Ofly, Theresa steht auf ihn, weshalb ich beinahe zugesagt hätte, allerdings will ich mit nur einem hin. Und dann eines Abends geht er mit mir wieder einmal auf den Astronomieturm und dann fragt er, Konrad.
    Amanda,…
    Ja Konrad?
    Willst du mit mir auf den Ball gehen?
    Ja,.. meinst du das jetzt ernst? Er nickt.
    Jaaa, natürlich!
    Er lacht, wie immer ein ehrliches, kein falsches Lachen. Ich liebe es, es ist sanft und warm.
    Am Tag des Balles, ein Samstag.
    Ich trage ein Blaues, nachtblaues Kleid, es hat kleine Steine eingearbeitet, die es im Licht fu8nkeln lassen, wie kleine Sterne. Meine Harre sind teils hochgesteckt, die untere Partie hängt allerdings meinen Rücken hinab offen. Eine Tiara aus denselben Steinen schmückt meine Stirn und eine Kette aus Silber schmückt mein Dekolleté. Das Gesamtbild soll einem Sternenhimmel ähneln, ich habe noch Zweifel, was wohl an meiner Nervosität liegt, meinen Lucinda, Mathilda und Margaretha.
    Ich gehe den längeren Weg zur Halle, um die Große Treppe hinab steigen zu können, den Moment lasse ich mir nicht nehmen. Es ist toll.
    Der Abend ist wunderschön, die Tische sind an die Wände gestellt, sodass mittig der Halle sich eine Tanzfläche enthüllt, die Farben sind in Blau-weiß gehalten, die Tische mit künstlichem Eis überzogen, das weder schmilzt, noch kalt ist. Es gibt deftigen Braten mit Süßspeisen und allerlei Leckereien, wie man es von Hogwartsküche kennt. Wir tanzen lange, bis uns zu warm ist, dann wir gehen hinaus, ich habe meinen Zauberstab im Schlafsaal gelassen, sonst hätte ich uns nun ein kleines Feuer gezaubert, denn es ist echt kalt. Ich beginn, so ganz ohne Jacke, an zu zittern. Konrad sieht es und reicht mir sein Jackett. Er trägt ein Hemd, die Spitze an den Ärmeln spitzen ist durchweicht, da sie etwas unter dem Jackett hervorguckte, das Hemd steckt in der Bauchnabelhohen Hose, die Hose ist locker anliegend und endete etwa kurz unter den Knien, man erkannte dort, über den schwarzen Lackschuhen die typische weiße Strumpfhose. Ich sehe ihn bereits erfrieren, bei den dünnen Klamotten und so schmiege ich mich an ihn, er schlägt wohlwollend seine Arme um meine Schultern und lehnt seinen Kopf auf meinen. Insgeheim denke ich mir, bitte hör nie damit auf, nie mehr. Wir sitzen lang so da und schauen auf den See, irgendwann scheint die Kälte zu weichen und ich fühle nichts mehr, nur ab und zu ein Windhauch. Plötzlich bewegt sich Konrads Kopf, er kommt näher, immer näher und dann berührte er meine Lippen.
    Es ist Montag, wir haben heute Unterrichsausfall, ich halte seine Hand, bald sind Ferien und ich bin einfach nur glücklich. Wir laufen gemeinsam mit Mathilda, Margaretha, Leon und einigen anderen der Stufe an den See, auch im Winter ist er wunderschön.
    Ich schwinge meinen Zauberstab und spreche den Spruch, den uns Mr.Prewett beigebracht hat, kurz darauf fahren wir alle lachend auf unseren Schlittschuhen über den See. Es beginnt zu schneien und ich rutsche aus, lachend stürze ich, ich bin auf zustehen, daher bleibe ich liegen. Kurz darauf erscheint Leons Gesicht vor meinem, er reicht mir seine Hand.
    Wir fahren gemeinsam ein paar Runden und dann fragt er mit ein wenig belustigtem Unterton: „Was läuft da eigentlich zwischen dir und Konrad, er kann die Augen gar nicht mehr von dir lassen. Pass bloß auf, dass Margaretha nichts davon mitbekommt.“
    „Wieso?“ frage ich mit wahrscheinlich dem dümmsten Gesichtsausdruck der Welt. „Na sie steht auf ihn, hat sie dir nicht davon erzählt?“ antwortet er. Ich suche verzweifelt nach Margaretha, warum hat sie denn nichts gesagt?, ich kann ihr das nicht antuen, niemand darf wissen, dass Konrad und ich zusammen sind! Da ist sie, sie läuft gemeinsam mit David, Konrad und Brian ans andere Ende des Sees, sie sieht so glücklich aus. Ich entscheide mich zu gehen.
    Wenig später kommen auch die anderen zurück, sie fragen wo ich gewesen sei. Ich antworte nur knapp, Hausaufgaben. Ich ziehe Konrad beiseite, „Wir müssen Reden!“.

    Plötzlich fasst mich jemand an der Schulter, mit einem Mal stehe ich nicht mehr im Korridor, sondern in einem der kleinen „Geheimgänge“, nur ein Vorhang von meinen Klassenkameraden entfernt. Etwas streift meine Wange, eine Hand und dann meine Lippen berühren Konrads. Wir lösen uns aus dem Kuss und keuchend sage ich, „so kann das nicht weiter gehen, so heimlich, was ist wenn uns jemand sieht?“ „Dann schlage ich ihn K.o. und lasse ihn alles vergessen, du weißt schon Vergessenszauber und so.“ lacht mir seine Stimme entgegen. „Du bist verrückt, ein Grund weshalb ich dich liebe. Ich werde dich vermissen!“ Schreibe mir, wenn ich zuhause bin!“
    Er lächelt erneut und nähert sich mir, wohlwollend erwidere ich seinen Kuss. Plötzlich öffnet sich der Vorhang und ein gellender Schrei ertönt, dann ein schluchzten. Ich schlage die Augen auf und sehe nur noch, wie Margaetha davon läuft, Mathilda und Sophie starren mich ungläubig an.
    „Wie konntest du das nur tun? Sie ist deine Freundin! Oder war es einmal!“ wutschnaubend läuft Mathilda ihr hinter her, nur Sophie bleibt. Geschockt und doch bei vollem Bewusstsein wende ich mich Konrad zu, tonlos flüstere ich: Es ist aus, ich mache Schluss. Ich wende mich zum Gehen und verbringe den Rest des Tages im Schlafsaal. Meine Sachen gepackt, ohne ein Wort der Verabschiedung stehe ich morgens um 05:00 vor Mr.Fortescues Tür, das Passwort wusste ich bereits, weshalb ich nun auf der obersten Stufe der Treppe stand. Ich klopfe und verschlafen öffnet der alte Mr. Fortescue, sein himmelblaues Nachthemd in einen Bademantel gehüllt.
    Die Sonne geht gerade auf, als ich aus dem Kamin in der Eingangshalle steige, ihre Strahlen leuchten durch die Glasfenster der Tür, welche bunte Lichter an die Wand des Korridors werfen. Ich lasse die Koffer in mein Zimmer hinauf schweben, währen ich mich in den Ballsaal begebe, er ist ungeschmückt und die Vorhänge sind zugezogen, ich öffne einen von ihnen, da ertönen Stimmen. Ich verstecke mich, da die Stimme blankes Entsetzen in mir auslöst.
    „Die Kinder sollen um 9:00 erscheinen, ich möchte das bis dahin alles vorbereitet ist, wo ist Mr.Hillfoot?“sagt die verärgerte Frau. Kleinlaut antwortet eine Pipsige Männerstimme,:“ Im Keller, wie ihr befohlen habt MRS.CRAY.“
    „Gut, ruft meinen Bruder Brandon, ach und seinen Neffen Richard, wir werden dem liebenswerten Papi Hillfoot einen Besuch abstatten. Mal sehen, ob er seine Meinung ändert, wenn er erfährt, wer zu Besuch kommen wird.“ Lacht Mrs. Cray gehässig.
    Ich folge ihnen, sie gehen gemeinsam in den Eingangsflur, der Kleine untersetzte Mann verschwindet im Kamin und es bleibt nur eine grüne Rauch Wolke zurück, wenige Sekunden darauf stehen er und zwei andere Gestalten neben ihm. Ich schrecke zurück, einer von ihnen ist Richard, der Richard, Konrads Zwilling. Die vier gehen nicht wie erwartet zum Keller, sondern bleiben vor dem Kamin stehen. Der Steinerne sandfarbene, mit Raben verzierte Kamin ist um die zwei Meter hoch und bietet Platz für fünf Personen, er bildet den Mittelunkt, des Korridors. Mrs.Cray tritt an ihn heran und berührte einen der kleinen Steine, welcher in einem der Raben Augen verankert ist, er gibt nach. Hinter den dreien im Kamin öffnet sich die Wand, und sie treten ein.
    Nach kurzer Zeit folge ich ihnen, war ja klar, dass es noch einen weiteren Eingang gibt, wie konnte ich bloß so dumm sein? Der Korridor ist schmal und dunkel, nur in großen Abständen hängen Fackeln, meinen Zauberstab möchte ich allerdings nicht benutzten. Kurz bevor der Gang endet ertönt Geschrei, wie von einem Tier. Ich ducke mich weg und schleiche zitternd bis zum Ende des Tunnels. Vor mir eröffnet sich ein Platon, welches wiederum einen Ausblick auf eine andere Welt ermöglicht. Pfeilschnell flitzt etwas Grünes die Wände hinauf, und dort eine Horde kleiner fliegender Wasen, wie fische im Meer. Ich trete hinaus ins Licht und schaue mich genauer um, ich muss genau unterhalb des Hügels sein. Die Luft ist klar, wie draußen auf dem Berg, das Licht wie bei Tag, eine Weite ist ebenfalls hier. Weit entfernt erkenne ich eine schroffe Felswand, sie ist gestuft, enthält viele Nischen und Höhlen, als ich nach unten blicke eröffnet sich ein ganzes Labyrinth, Drachen in einzelnen Gehegen, einige sind offen, andere Geschlossen. Erst dann löse ich meinen Blick und schaue mich auf dem Platon um, vielleicht hätte ich dies früher tuen sollen, doch zum Glück ist niemand der anderen noch hier. Einige Meter neben dem Tunnel gibt es einen weiteren Eingang, zu einer Wendeltreppe.
    Ich gehe schnaufend die Treppe hinauf, ab und zu erscheint eine Tür, doch dort hinter sind nur Lebensmittel in großen Mengen, oder sehr hungrig aussehende Drachen, keine Spur von diesen Verbrechen, geschweigenden Vater. Ich erreiche erneut eine Tür, die letzte Tür, denn die Treppe endet einfach im Nichts, unter ihr öffnet sich der Blick auf das Drachenkäfig-Labyrinth. Ich atme tief ein und drücke die Klinke hinab, alles still. Vorsichtig schleiche ich hinein. Plötzlich greift jemand nach meinem Zauberstab und wirft mich zu Boden, alles wird dunkel.
    Als ich aufwache pocht mein Herz, mein Kopf dröhnt und ich sehe nur verschwommen, erst Minuten später klärt sich mein Blick, was ich sehe, meine Mutter. Ich Gesicht ist leblos, ihr Körper gebrochen und kraftlos. Ich will michaufrichten und nach ihr rufen, doch alles schmerzt, trotzdem ertönt ein Geräusch.
    „Es ist zu spät Amanda, sie ist tot.“ sagt die Stimme meines Vaters aus dem Hintergrund.
    Ich bin geschockt, „aber, aber…“ stottere ich, meine Stimme bricht und tränen laufen über mein Gesicht, meine Mutter ist Tod.
    Erneut die Stimme meines Vaters: „ Wo sind die anderen, geht es ihnen gut?“
    „ Ich weiß es nicht, ich bin früher gekommen, ich konnte nicht schlafen, mal wieder. Papa wieso musste sie sterben, welcher Sache hast du nicht zugestimmt, weshalb sind die so sauer auf dich.“ werde ich nun aus meiner Trauer heraus laut. Er schweigt. Nun sage ich fast flüsternd „ Ich weiß ja, du wirst erpresst, Vater ich war doch dabei, der Sommer bevor ich eingeschult wurde, Elli war auch dort. Sie erpressen dich, aber womit?“- Schweigen.
    „Mit euch, sie wollen die Herrschaft an sich reißen, von wegen gemeinsam sind wir stark, sie wollen Das Ministerium stürzen, ihre eigene Monarchie. Und dafür brauchen sie mich, seit Jahrhunderten züchtet und beschützt unsere Familie Drachen, dabei gibt es ein Geheimnis wie man Drachen beruhigen und Aufgaben erteilen kann, von dem nur unsere Familie weiß.“
    „Ja, welches denn?“ ertönt nun die höhnische Stimme von Mr.Cray alias Brandon Cray, allerdings ist er nicht allein. „Nehmt Mr. Hillfoot und seine Kinder hinaus, ich will sie alle in einer Reihe stehen sehen.“ nun sehe ich die Personen, es sind Simor, Leonore, Louisa und Elli.
    Vater nutzt die Chance und zischt mir zu, „Die Truhen, das Lied.“ Ich habe verstanden.
    Geschwächt stehe ich neben Elli und Simor, Vater steht gleich zu Anfang der Reihe. Sie beginnen mit ihm, seine Schreie hallen noch lang in meinem Kopf, doch er antwortet nicht auf Mr.Crays Frage. Elli ist die zweite, sie ist tapfer kein Laut tritt über ihre Lippen, doch ich weiß welche Schmerzen sie erleidet, denn spätestens, als Mrs.Cray ihren Zauberstab auf mich richtet und „Cruzio“ sagt fühle ich, wie es gewesen sein muss, ich kann mich nicht beherrschen und schreie. Es geht noch lange so, immer wieder und wieder, ich kann schon mitzählen, wann ich erneut an der Reihe bin.
    Wir sind noch weitere drei Tage hier gefangen, der Raum ist eine in den Fels eingelassene Höhle, die mittels eines Gitters von dem angrenzenden großen Raum getrennt ist.Morgens, jedenfalls schätzte ich, dass es morgens ist, bringt uns einer der gedrungenen Gestalten etwas zu essen, Brot mit Suppe. Dann am Nachmittag, erneut eine Schätzung, kommt Mr. Oder Mrs. Cray, und versuchen erneut eine Antwort zu bekommen. Der dritte Morgen ist besonders, nicht wie Gewöhnlich tritt einer der Cray Anhänger, sondern Sophie, mit dem Essen in unserer Gefängnis. Sie wird beobachtet, das ist mir klar, dennoch gibt es einen Moment, der mir so scheint, als lächle sie mir wohlwollend zu und deutet anschließend auf eine der Schalen vor mir, sie ist mit einem Laib Brot gefüllt.
    Ich lächle ihr zu, denn mein Gesicht können der Wärter und Mrs. Cray nicht sehen: „Du auch noch, wie kannst du nur, ich habe dir vertraut, Vater hat dir die Chance gegeben auf Hogwarts zu lernen und du, du verlogene Schlampe dankst ihm das so?“
    „Tja, Pech gehabt, ihr müsst nur euer Geheimnis verraten und schon sind wir wieder auf derselben Seite.“ Spielt nun auch Sophie mit, anschließend lässt sie laut das Schloss zum Verließ zu schellen.
    Ich esse schnell und greife zunächst zum Brot. Der Kern des Brotes ist wie vermutet ein Zauberstab, doch auch in Leonores suppe versteckt sich ein kleiner Helfer, ich weiß nicht viel von dieser Art von Wesen, doch eins weiß ich genau, sie sind Perfekt, wenn es ums knacken von Schlössern und Fesseln geht, es dauert nicht lange, da sind alle befreit. Das Verließ schloss dauert etwas länger zu bearbeiten, doch wir schaffen es. Die anderen wollen den gewohnten weg zurückgehen, doch Elli und ich belehren sie etwas Besserem. Ich bin erleichtert, als wir das Tageslicht erblicken und schlage vor, dass alle im Turm bleiben und nur zwei von uns weitere Zauberstäbe besorgen, Vater stimmt zu, allerdings soll ich bleiben. Es vergehen gefühlte Stunden, doch als die Sonne beginnt unter zu gehen sind Simor und Vater zurück. Sie tragen Klamotten bei sich, Hosen und Mäntel, Männerkleidung. Er sagt, wir sollen sie anziehen, da wir fliehen und es keine gewöhnlichen Kleindungstücke sind.
    Ich sehe an mir herab, eine Schwarze lockere Hose hängt an meinen Beinen herab, mein Oberkörper ist mit einem hautengen Shirt bespannt, welches von einem weißen Hemd bedeckt wird, darüber trage ich einen Mantel, zerschlissen und alt. Die Taschen des Mantels sehen gewöhnlich aus, sind jedoch magisch vergrößert, sodass dort Vorräte, Bücher, Zauberstäbe und allesmögliche gelagert ist. Die kleine Schatulle ist ebenfalls dort. Als die Nacht einbricht verlassen wir den Turm, das Anwesen, welches östlich des Hügels liegt kehren wir unseren Rücken zu. Der nächste morgen kommt schnell, fast zu schnell in der Ferne kann man noch immer den Hügel am Horizont erkennen.
    Wir erreichen den Hafen gegen Abend, Vater bittet uns nach einem Wirtshaus Ausschau zu halten, in dem wir übernachten. „Der grüne Ochse“ heiß das Wirtshaus, welches uns als erstes entgegen sticht, wir müssen allerdings leider nach einer anderen Unterbleibe suchen, da dort alle Betten besetzt sind. Dann ganz nah am Wasser finden wir ein weiteres Wirtshaus, Gegröle ertönt aus dessen Fenster und beißender Gestank von Alkohol, als wir die Tür öffnen. Wir haben glück und es gibt noch ein freies Zimmer. Ein knarzendes Bett. Ein einsames Bild, der Britischen Flotte schmückt die Wand, welche wahrscheinlich ehemalig Beton-farben war, dann allerdings ohne Erfolg mit etwas blauer Farbe bestrichen wurde. Wir schlafen alle gemeinsam auf dem Boden, das Bett hochkant gestellt. Ich wachen gegen Nachmittag auf, Vater scheint herunter in den Schankraum gegangen zu sein, sein Platz ist verweist. Gemeinsam gehen wir hinab um nach Vater zu sehen, er unterhält sich angeregt mit einem der Gäste. Sein Haar ist Kinn lang und goldblond, durchwirkt von vereinzelten silbernen Strähnen. Sein Ohr ist mit zahlreichen goldenen Ohrringen geschmückt, die Schuhe aus altem Leder, passend zu den verwaschenen, ausgefranzten Kleidern. Ich setze mich erwartungsvoll auf die Treppe, kann man ihm trauen? Er lächelt freundlich, hat aber dennoch einen kalten Gesichtsausdruck. Immer wieder betreten neue Gäste den Raum. Plötzlich erhebt sich Vater gemeinsam mit dem Mann, sie reichen sich die Hand und er strahlt uns entgegen. Die Tür zum Schankraum öffnet sich ein weiteres Mal und drei in schwarz gehüllte Gestalten stehen lauernd dort. Es ertönen die Worte „Avada Kedavra“, ich schreie. Leonore stürzt nach vorne, Vater bleibt ohne redliche Reaktion am Boden liegen, neben ihm der immer noch kalt drein blickende Mann.
    Ohne zu zögern greife ich Louisas und Ellis Hand, ich rufe Simor und Leonore und stürme die Treppe hinauf, den Mantel hinter mir her wehend.Elli bleibt stehen und dreht sich um, ich stürze weiter, bis zum Fenster am Ende des Flures. „Bombarda“, ich stürze hinab und lande mehr oder weniger weich auf dem, Steg. Ich rolle mich ab und falle erneut, dieses Mal bin ich nass. Der Balken neben mir dient als Versteck, so verharre ich einige Minuten, kein Laut ertönt, kein Geschrei, kein Geflüster, nichts….

    Es sind zwei Tage vergangen, von meinen Geschwistern und meinem Vater fehlt jede Spur, auch die Leiche des anderen Mannes ist verschwunden. Ich bin nun schon seit mehr als 48 Stunden obdachlos, meine Familie ist Tod, ich werde höchst wahrscheinlich gesucht und befinde mich an einem Ort, den ich weder kenne, noch das ich jemanden kenne, der diesen Ort kennt.Meine Harre habe ich mir abgeschnitten, sie reichen mir nur noch bis zu den Wangenknochen, das Gesicht mit Asche beschmiert und durch einen kleinen Zauber teile meiner Gesichtsform verändert.
    Drei Tage nach dem Tod meines Vaters beschließe ich auf dem Schiff, welches als nächstes anlegt an zu heuern, wer weiß, vielleicht schaffe ich es bis nach Spanien oder sogar Italien.

    3
    Hey, neu auf See? Der Kapitän scheint dich nicht sonderlich zu mögen, ganz besonders, wenn du weiterhin solche Knoten in die Seile machst. Das macht
    Hey, neu auf See? Der Kapitän scheint dich nicht sonderlich zu mögen, ganz besonders, wenn du weiterhin solche Knoten in die Seile machst. Das macht man so!
    Danke. sage ich zögerlich und könnte mich dafür selbst in den Hintern treten, ich muss reden wie ein Junge!
    Bist ja nicht sehr gesprächig, aber alles gut, die meisten anderen hier auch nicht, außer sie sind betrunken.
    Ich trinke nicht! Sage ich schnell, ohne richtig darüber nach zu denken.
    Das habe ich nie behauptet. Und wie bist du hier her gekommen, hast du jemanden umgebracht und musst jetzt fliehen?
    Nein! Wie kommst du auf sowas! Antworte ich geschockt.
    Naja, ich frage mich, ob du mir erzählen möchtest, was dir so in der Vergangenheit passiert ist?
    Nein! Antworte ich nach kurzem schweigen, aber dann mit Standhaftigkeit.
    Komm schon ich erzähl dir auch meine Geschichte. Ich war der Sohn eines Hafenmeisters, meine Mutter habe ich nie gekannt.Eines Tages, ich war ungefähr 8 Jahre alt, da griff ein Schiff unseren Hafen an, Piraten. Mein Vater starb, wie viele andere dort auch, mich nahmen sie gefangen, seit dem lebe ich unter Piraten. In der Nähe von Spanien hielt unser Schiff und machte ein paar Geschäfte, das heißt Glücksspiel, der Kapitän verlor und zwar alles. Ich segelte mit meinem neuen Kapitän und siehe da ich bin ein angesehener Pirat und nicht wie zuvor eine nutzlose Figur, die die Drecksarbeit erledigt, da sie ja nur eine Geisel ist.
    Und du, was führt dich auf ein Piratenschiff, als Mädchen?
    ..Mädchen? Ich bin ein junge! antworte ich geschockt und stottere auffällig viel dabei.
    Ja klar und ich bin ein Fisch, träum weiter, aber wenn es dich beruhigt, ich erzähl keinem. So und jetzt erzählt, woher kommst du?
    Ich freunde mich zunehmend mit John an, er ist lustig, aufmerksam und hilft mir in so mancher Situation.Die ganze Wahrheit habe ich ihm trotz dem nicht erzählt. Er glaubt noch immer, dass meine Eltern bei einem Überfall gestorben seien und ich daraufhin verkleidet als Junge zu anderen Verwandten reisen wollte, da es als Junge sicherer sei. Den Teil mit dem Adelig sein und der Magie habe ich absichtlich vorweg gelassen.
    Jeden Abend nach der getanen Arbeit, während die anderen gemeinsam essen, gehe ich schon hinab und hole die Schatulle hervor, sie liegt gemeinsam mit dem Zauberstab unter einem leeren Dielenbrett. Das essen hole ich immer bereits davor, sofern ich Hunger habe auf Zwieback oder ähnlich geschmackloses. Eines Abends folgt mir John, ohne dass ich es bemerke, plötzlich steht er hinter mir und sieht mich mir der Schatulle. Er ist nicht dumm, das ist mir klar, weshalb mir leeres Gerede von Zufall und Optischen Täuschungen nichts bringt, ich vertraue mich ihm an.
    Von dem Tag an wird er mir immer zutraulicher, manchmal sehe ich eine Ähnlichkeit zu Konrad. Es wäre toll, könnte Konrad jetzt hier sein. Es ist schon so lange her, dass wir uns gesehen haben, anderthalb Jahre und immer noch ist da etwas, was mich ihn nicht vergessen lasst. Es versetzt mir einen Stich ins Herz, an ihn zu denken. Trotz dieser Gefühle für Konrad kann ich nicht leugnen, dass ich ebenfalls mehr für John, als bloß Freundschaft, empfinde.

    Heiße tränen laufen über, mein Gesicht und tropft auf die Kleidung.
    John, bitte komm mit mir, bitte ….. Nein, du musst fliehen, zusammen fangen sie uns, rette dich …. und Melody! Ich liebe dich, flüstere ich und lehne meine Stirn an seine, dann zieht er seinen Kopf zurück, lächelt ein letztes Mal und läuft zurück zum Anleger.
    Ich laufe los, gedeckt vom Schatten der angrenzenden Wirtshäuser, ohne Orientierung. Dann ertönt ein Schrei, Johns Schrei. Er verklingt, er ist Tod.
    Ich bin gelaufen, gelaufen, bis ich nicht mehr konnte, in einem Wirtshaus habe ich dann gerastet. Ich bin an dem Wirt und ein paar sich prügelnden vorbei auf den Dachboden geschlichen. Hier verstecke ich mich nun, seit 3 Wochen. Morgens, wenn alle schlafen gehe ich hinunter und nehme mir etwas zu essen und zum Trinken, dann verschwinde ich wieder in meine Ecke zwischen Fässern und Säcken, Kisten und Netzen aus garn.
    Ich stricke, aber die meiste Zeit verbringe ich mit Zaubern, ich muss mich verbessern, ich muss zurück. Aber erst, wenn sie, meine kleine Melody, unter uns ist. Ich spüre ihre Tritte, sie ist wie ihr Vater, John, stark und sie tut was ihr gefällt. Manchmal schmerzt es, doch dann denke ich an ihn, wie stolz er jetzt währe und wie er sich freuen würde, wenn sie ihre ersten Schritte macht, oder gar spricht. Wer weiß, vielleicht ist ihr erstes Wort John. Durch einen Zauber hatte ich einen kurzen Einblick auf sie, anfangs war ich noch unsicher, aber jetzt weiß ich es. Es ist ein Mädchen.
    Gedämpft von einem Tuch in meinem Mund schreie ich. Es tut so weh, wäre er doch nur jetzt hier, unter mir der Harte Boden, die Bretter, mit dünnen Säcken belegt sind hart, doch ein Hauch im Vergleich zu dem, was sich in meiner Hüftgegend abspielt. Im Schankraum brüllen ein paar betrunkene Seemänner, Kaufmänner, vielleicht sogar Offiziere. Sie haben keine Ahnung, dass hier gerade ein Leben in die Welt gesetzt wird.
    Schhhh… ich bin doch da, kleine. Schhhhh….Ich liege am Strand im Schatten einer kleinen Düne, nachdem ich entdeckt wurde ging es ganz schnell, sie nahmen Melody und trugen sie hinaus. Ein bärtiger alter wollte sie zur Strafe verkaufen und mich zur Arbeit zwingen, was allein schon daran endet, dass er nicht der Wirt ist sondern nur einer seiner Gäste war. Ich hatte keine Wahl, Pertrificus totalus, habe ich laut gerufen und gleichzeitig meinen Zauberstab im Kreis gedreht. Danach habe ich sie das Ereignis vergessen lassen. Trotzdem, es war ein Shock. Ich bin gelaufen, in den ersten Morgenstunden, als die Sonne begann auf zu gehen habe ich mir am Strand ein Plätzchen gesucht.
    Meine Füße schmerzen und ich glaube dass dort ein paar Blasen entstanden sind. Ich muss unbedingt zurück nach England, entweder Hogwarts oder nach Hause, zu den anderen, falls sie noch leben.
    Vorsichtig lege ich Melody auf meinen Umhang, sie ist eingeschlafen sein, ich lächle, wenigstens eine kann beruhig schlafen. ich gebe ihr einen Kuss und lege mich dann zu ihr in den warmen Sand zwischen dem Gebüsch.Ich schlafe schnell ein, erwache jedoch, als die Nacht anbricht, die Sterne funkeln wie kleine diamanten oder kleine Funken, die von einem Zauber verursacht wurden.Leise und vorsichtig richte ich mich mit Melody im Arm auf, in der Nähe höre ich Gelächter, aber nicht wie das von betrunkenen Seemänner, die ihr letztes Geld verschleudern, nein wie bei einem Fest.ich schleiche näher an die Menschen heran, es gibt ein großes Feuer, rund herum gibt es Stände und Menschen in lustigen Kostümen, sie Tanzen, lachen und essen.
    Ich senke meinen Blick, es ist wie damals, jedenfalls wenn Elli und ich damals ins Dorf gegangen wären. Jedes Jahr zu Neujahr kamen die Dorfbewohner und wir, die Hillfoots, zusammen, die Lichter, das Feuer, essen und Tanz, all das haben Elli und ich verpasst. Wir waren so dumm und sind fort gelaufen, in den Turm.Dort haben wir belauschen können, dass Vater erpresst wird und eine Rebellion bevor steht.Rose, das Dienstmädchen, dass auf uns aufpassen sollte habe ich nach diesem Abend nie wieder gesehen, Mutter ist sehr streng, wenn es um unsere Sicherheit geht. Jedenfalls war sie es... Ich frage mich, ob sich Leonore nun mit ihrem Ehemann abgefunden hat und ob es ihrem Kind gut geht.
    Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen: „Madam?“
    „Jaa“ antworte ich verwirrt stockend. Ich drehe mich um. Ich kenne diese Stimme! Irgendwoher kenne ich diese Stimme.
    „Würden sie mir einen Tanz ….“ Sie Stimme bricht ab als er mich erkennt.
    „Amanda, du bist es wirklich, alle haben nach dir gesucht, was war los. Wo bist du gewesen?“
    „Oh, Konrad, du bist mein Retter, wir müssen fort von hier. Wo sind wir?“
    „Wieso weg von hier, dies ist dein Zuhause? Wirst du verfolgt? Amanda, du wurdest für Tod erklärt, seit über fünf Jahren gab es kein Lebenszeichen von dir.“ Er überhäuft mich mit Fragen, fragen die nur ihm, nicht mir helfen. Erneut sage ich aufdringlich: „Wir müssen hier weg, die planen eine Rebellion!“
    „Wer?“ Fragt er nun verwirrt.
    Eine Explosion, Feuer, das Buffet brennt, weitere funken erscheinen und rasen direkt auf mich zu. In der letzten Sekunde reißt mich Konrad zu Boden, erlässt eine Schutzkoppel erscheinen.
    Wenig später, erkenne ich Gestalten, sie kommen näher und richten erneut ihre Zauberstäbe auf uns. Doch dieses Mal bin ich vorbereitet: „Expelliarmus“, es fliegen gleich drei Zauberstäbe in meine Richtung.
    Ich habe es geschafft aus dem Getümmel zu entkommen und bin bis zum Turm hinauf gelaufen, doch mit schrecken muss ich erkennen, das der Eingang zu gemauert wurde und jemand mir gefolgt ist. Ich drehe mich um. Vor mir steht breitbeinig Elli, den Arm mit dem Zauberstab ausgestreckt vor sich, ihr Gesicht Wut verzerrt. „Elli, was ist mit dir?“ –Keine Antwort, Sie scheint wie Hypnotisiert, völlig besessen davon mir böses anzutun. Da kommt schon der erste Funkenflug, ich ducke mich weg, ein Feuer bricht hinter mir aus. „Elli, ich bin es Amanda, deine Schwester.“ Beginne ich zögerlich. „Was haben sie mit dir gemacht, meine kleine Elli, ich hätte dich mit nehmen müssen. Was haben sie dir bloß angetan?“ Ende ich fast weinerlich. Der nächste Zauber ist etwas heftiger und ich werde zur Seite geschleudert, sobald ich aufschlage spreche ich die Formel. „Bombarde Maxima.“ Und richte den Stab auf mein Ziel, eine Ohren betäubende Explosion erklingt und mein Ehemaliges Ziel ist bloß ein Loch im Boden.
    …Elli liebt ein wenig weiter weg, bewusstlos am Boden. Ich feure erneut und das Loch wird tiefer, ich stehe noch lange dort, immer und immer wieder feure ich die Arme dabei schützend über Melody. Sie schreit ununterbrochen. Dann, plötzlich erscheint ein Feuerstrahl aus der Erde.
    Ich greife reflexartig zu meinem Gürtel, die Schatulle ist immer noch dort, wo ich sie angebracht habe, ich entscheide mich dagegen sie zu benutzen. Die Melody schwirrt immer noch in meinem Kopf herum, als höre ich sie in demselben Moment. Ich beginne zu singen, die Melody als Basis gebe ich dem Drachen Anweisungen, so wie Vater es mir erklärt hatte, in der Nacht bevor er starb.
    Schon bald erscheinen weitere Drachen, ich verstärke meine Stimme und nun hallt sie über den gesamten Hügel, die Drachen erheben sich, sie gleiten hinab zu den Eindringlingen.
    Wenig später kehren sie zurück, Konrad, lebendig, auf einem ihrer Rücken und teilweise anderen Drachen in ihren Mäulern, Tod. Als sie landen erkenne ich Blut auf ihren Zähen und qualmende Mäuler, ich schicke sie zurück in die Tiefe. Ich laufe ihm freudig entgegen. Bevor ich ihn erreiche durch zuckt mich ein höllischer Schmerz, ich breche zusammen. Konrad erreicht mich und nimmt mir Melody aus dem Arm, zum Glück hat sie bloß eine Schürfwunde. Er sieht mich traurig an und dann Melody. „Ich habe dich vermisst, ich habe dich immer geliebt!“ Trotz Schmerzen richte ich mich auf, mein Blick gilt nicht ihm, sondern Elli. Als ich auf wackelig beginne zu ihr zu gehen flüstere ich noch in sein Ohr.:
    „Die Welt wird mich vergessen, das ist klar, doch Menschen wie Mrs. Cray wird es immer geben. Pass aus sie auf, schütze sie meine kleine Melody und wenn sie groß ist erzähle ihr von mir und wie sehr ich sie liebe.“
    „Elli, das bist nicht du! Erkennst du mich nicht, Amanda, deine Schwester?“ Rufe ich ihr zu und flüstere anschließend: „Was haben sie dir bloß angetan?“ Sie weint, ganz als erinnere sie sich, doch ihr wutverzerrtes Gesicht ist immer noch da. Ich umarme sie und flüstere ihr zu.: „ Ich kann dir helfen, Elli.Du müsst es nur zu lassen.“ Plötzlich beginnt sie zu schreien, sie fällt zu Boden und schreit. Ich knie mich zu ihr und plötzlich hört sie auf. „Deine Schwester ist tot, Amanda, sie hat mich hintergangen und nun muss ich in ihrem Körper leben, dummerweise ist wohl ein Teil von ihr geblieben, bevor ich sie daraus entfernte.ertönt Mrs.Crays bittere Stimme.Ich blicke in ihre Augen, ein letztes Mal und dann, stürze ich gemeinsam mit ihr in das unbekannte nichts.
    Mir kommt es wie eine Ewigkeit vor und wir fallen immer noch. Das Licht wird schwach und ich schließe die Augen, den Aufschlag spüre ich kaum.


    Kleine Neben Informationen zu der Story:
    Amanda wurde am 30.08.1537 (zu Zeiten Eduard VI.) geboren.
    Melody kommt im Alter von elf Jahren nach Hogwarts und wird dem Haus Ravenclaw zugeteilt, genau wie ihre Tante Louisa einst. Leonore, welche am Ende der Story nicht mehr auftaucht lebte gemeinsam mit ihrem arrangierten Ehemann Joachim Rewaniet in Russland, starb allerdings während der Geburt ihres Sohnes Nikolei Rewaniet, welcher ihm Jahr darauf an einer Krankheit starb. Leon Pizarro heiratete nach Abschluss seiner Ausbildung seine feste Freundin Livia Pablo, seinen Vater sah er allerdings nie wieder, da dieser auf unbekannte weise in Amerika verschwand. Margaretha dagegen heiratete den Schüler Lorentz Hufflepuff, der in ihre Parallelklasse ging. Mathilda Jorkins heiratete nie, kümmerte sich allerdings gemeinsam mit Konrad um das Wohlergehen Melodys. Simor, Amandas Bruder konnte sich nach dem Tod von Mr. Und Mrs.Cray befreien und heiratete Julia Theresia Amelie Longgood, das Mädchen, das in ihn bereits bei Amandas erstem Schuljahr verliebt war, bei dieser Ehe entstanden jedoch keine Kinder. Lucy heiratete ihren geliebten Zacharias und war somit eine Vorfahrin Draco Malfoys. Ebenfalls erwähnenswert ist Theresa Diggory, sie heiratete, ebenfalls ihren Jugendschwarm, Brian Ofly. Richard, Konrads Bruder, starb während dem Drachenangriff, als er sich seinem Bruder offenbarte, d.h. ihn auf seine Seite ziehen wollte, Konrad lehnte jedoch mit Empörung ab.
    Dies war die Geschichte einer jungen Zauberin namens Amanda Theresia von Hillfoot, sie opferte sich für ihre Mitmenschen und sorgte dafür, dass ein Krieg verhindert wurde. Diese Geschichte ist aus meiner Fantasie entstanden und enthält nur teilweise von J.K.Rowing bestätigte Fakten. Ich hoffe euch hat diese Geschichte gefallen und war eine Abwechslung zu einigen anderen, Fanfictions.
    Ihr könnt gerne eure Meinung unten in den Kommentaren zurücklassen und darüber diskutieren, wie und ob die Story euch gefallen hat.
    Liebe Grüße eure
    Melody T.

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1497990825
Amanda Teresia von Hillfoot
Amanda Teresia von Hillfoot
Amanda Theresia ist eine junge Zauberin, die im Jahre 1537 geboren wird und gemeinsam mit ihren Geschwistern die Zaubererschule Hogwarts besuchen wird, allerdings werden ihr einige seltsame Dinge bereits vor ihrem ersten Schultag passieren. Sie muss, kä...
http://www.testedich.de/quiz49/quiz/1497990825/Amanda-Teresia-von-Hillfoot
http://www.testedich.de/quiz49/picture/pic_1497990825_1.jpg
2017-06-20
402D
Harry Potter

Kommentare (7)

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melodyTount ( von: melodyTount)
vor 84 Tagen
Im übrigen kann mir jeder gerne Anregungen zu neuen Geschichten in den Kommentaren senden.
melodyTount ( von: melodyTount)
vor 84 Tagen
@svenja Granger ; ) Vielen Dank für die ausführliche Kritik. Ich war wohl etwas faul, was Rechtschreibung insbesondere die Zeichensetzung angeht. Zukünftig möchte ich dies in jedem Fall berücksichtigen, auch kann ich versuchen mehr "das Innenleben" einzelner Charaktere stärker zu betonen, sowie weiterhin Umfangreiche Backstorys zu entwickeln.

LG melodyTount
melodyTount ( von: melodyTount)
vor 84 Tagen
Vielen Dank, es ist schön, dass euch die Story gefällt. Ich wollte mal was neues ausprobieren, etwas was sich von den anderen Fanfictions , die ich bisher gelesen habe, unterscheidet.

LG melodyTount
Svenja Granger ; ) (83314)
vor 111 Tagen
Huh, das war lang aber wirklich schön. Diese Fanfiction ist etwas anders, sehr viel umfangreicher als die meisten und auch mit anderem Hintergrund, was mir gefallen hat. Ich denke mal, in die Geschichte ist sehr viel Zeit und Mühe eingeflossen :)
Durch deine Detailgenauigkeit lassen sich die Äußerlichkeiten gut nachempfinden, was das "Innenleben" der Figur (en) angeht, könntest du vielleicht noch etwas intensiver eingehen, aber das ist jetzt Meckern auf hohem Niveau ;-)
Was Rechtschreibung&Grammatik angeht, muss ich aber ein bisschen mehr kritisieren, denn vorallem in der ersten Hälfte fehlen eigentlich immer die Anführungszeichen. Ist nicht direkt schlimm, nur uangenehm zu lesen.
Alles in allem kann ich sagen, dass ich seit Ewigkeiten keine Fanfiction gelesen habe und ich bin froh, gleich auf diese gute gestoßen zu sein, denn das macht Lust auf mehr!
Lg
Daphne Malfoy ( von: Daphne Malfoy)
vor 112 Tagen
Man die Story ist gut. Aber traurig.
Sie ist ganz anders als die anderen.
I'm Ginny ( von: I'm Ginny)
vor 115 Tagen
Das auf dem Bild ist Padmé ich liebe sie:)!!!!

Und die Story war auch echt gut geschrieben!
Nani-Chan (00826)
vor 115 Tagen
OMG! Das ist so gut!😱 Ich liebe die Story! Ich habe geweint!

Lg Nani-Chan

PS: Ich weine fast nie bei Story. Respekt!