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Pokémon - Träume der Freiheit

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6 Kapitel - 6.929 Wörter - Erstellt von: Lou - Aktualisiert am: 2017-09-29 - Entwickelt am: - 1.020 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist eine Fan Fiktion, die sich parallel zu meinem und Luna's RPG “Pokémon - Dream Wild“ abspielt. Viele Dinge werden anders sein, aber das Thema ist das gleiche:
Viele Pokémon entkamen vor tausenden von Jahren der Gefangenschaft in Pokébällen und flüchteten mithilfe eines geheimnisvollen Wesens in die freie Welt Maleyra. Hier gab es keine Menschen und die Pokémon lebten in Frieden und Harmonie. Doch leider soll sich dies nun ändern......

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    Ich komme gerade noch rechtzeitig zum Tempel der Elemente. Die Versammlung wird gerade eröffnet. Normalerweise gibt es nur einmal im Jahr eine große
    Ich komme gerade noch rechtzeitig zum Tempel der Elemente. Die Versammlung wird gerade eröffnet. Normalerweise gibt es nur einmal im Jahr eine große Versammlung hier, aber irgendwas muss geschehen sein. Hoffentlich etwas gutes..... Ein Dedenne steigt auf das Podium. Es ist schwer sie zu erkennen, aber das wichtigste ist eh nur ihre Stimme. Und diese ist dank des Mikrofons deutlich zu hören. “Freunde, schön, dass ihr alle gekommen seid! Leider habe ich sehr schlechte Nachrichten. Gestern, als ich gerade mit meiner kleinen Schwester Beeren sammeln ging, öffnete sich plötzlich vor unseren staunenden Augen ein Dimensionstunnel!“ Ein aufgeregtes Gemurmel beginnt, doch das Dedenne redet einfach weiter. “Doch jetzt passt auf! Aus diesem Tunnel kamen Menschen! Unter ihnen war eine Frau. Eine furchtbare Frau. Sie richtete ihren Arm auf meine Schwester. An dem Arm war eine Maschine. Diese Maschine schoss einen Strahl auf meine Schwester ab und..... und..... sie wurde zu Stein.“ Vor Schreck sind alle ganz still, dann reden alle laut durcheinander. Mir wird ganz unbehaglich..... “RUHE!“ Alle zucken zusammen und sehen zum Podium. Kory, ein angesehenes Luxtra, ist jetzt dort am Mikrofon und sieht ernst in die Runde. “Danke. Leute, Panik macht alles noch schlimmer. Wir müssen vertrauen in unsere Kräfte haben. Vor vielen tausend Jahren, als die ersten Pokémon von einem unbekannten Wesen hergebracht wurden, gab es ihnen eine bestimmte Fähigkeit, falls genau das passieren sollte. Passt auf.“ Vor unseren staunenden Augen verwandelt er sich plötzlich in einen Menschen! Ängstlich weiche ich zurück. Kory's Blick wandert durch die Menge und bleibt an mir hängen. Er lächelt sanft und verwandelt sich zurück. “Keine Sorge, ich bin immer noch ich. Aber genau dasselbe könnt ihr auch. Probiert es aus!“ Am Anfang ist es schwierig. Feli, ein Dratini und meine beste Freundin, hat es schon geschafft und raunt mir zu “Male dir aus wie es ist auf zwei Beinen zu stehen.“ Ich nicke und tatsächlich hilft es. Ich stehe als Mensch da. Feli lächelt und klopft mir auf die Schulter. Nach und nach verwandeln sich auch alle anderen in Menschen. Kory ist zufrieden. “Super. Um euch in eure wahre Form zurückzuverwandeln, denkt an euer wahres Ich.“ Ich probiere es aus und merke, dass es viel einfacher ist. Auch alle anderen haben es schnell geschafft. Kory lächelt wie ein Honigkuchenponita. “Wunderbar! Es klappt alles. Dann ist die Versammlung hiermit beendet. Auf Wiedersehen und passt auf euch auf!“ Alle verlassen den Tempel, auch Feli und ich. Wir gehen zu einem See und verwandeln uns in unsere Menschenform. Ich habe lange braune Haare, dunkelblaue Augen und normal helle Haut. Ich trage ein schulterfreies Shirt mit hellblauen, roten und orangenen Tönen, die sich überlappen, eine schwarze enge Hose und rote Turnschuhe. Woher ich die Namen der Anziehsachen kenne? Manche Sachen weiß man eben einfach. Ach ja, Feli hat als Mensch schulterlange, leicht gewellte, platinblonde Haare, dunkelblaue Augen, ein blaues und violettes Tshirt mit einem schwarzen Muster, das einem Solgaleo und einem Lunaala ähnelt und schwarze Jeans. Außerdem trägt sie blaue Turnschuhe. Wir sehen uns an. “Gut siehst du aus!“ rufen wir gleichzeitig und lachen. Dann verwandeln wir uns zurück und gehen nach Hause. Ursprünglich lebte ich beim Lavaberg, aber jetzt lebe ich mit Feli im Symphoniasee. Im Symphoniasee gibt es ein großes Korallenriff, welches von einer Blase umschlossen ist. Dank der Blase können auch Nicht-Wasser-Pokémon dort atmen. Ich lebe mit Feli in einer Art WG oder wie auch immer Menschen das nennen. Allerdings nur weil wir so gute Freundinnen sind. Meine Mutter lebt noch immer auf dem Lavaberg und auch ihre Eltern, ein Dragonir und ein Dragoran, leben noch. Sie wohnen in den Steilzahnbergen, ein guter Ort für Drachen-Pokémon. Mittlerweile sind wir am Symphoniasee angekommen. Überall tummeln sich Wasser-Pokémon und viele probieren ihre neue Form aus. Die Erwachsenen eher um es zu üben, die Kleinen eher weil sie es lustig finden. Feli taucht zuerst ins Wasser und ich folge ihr. Wahrscheinlich wundert ihr euch wie ein Feuer-Pokémon in Wasser schwimmen kann. Nun, eigentlich macht uns Wasser so nichts aus, nur als Attacke. Sonst würde es anderen ja auch wehtun. Die meisten von uns mögen nur kein Wasser. Ich schon. Ich liebe Wasser. Wenn ich im Wasser bin, habe ich das Gefühl zu schweben. Nur wenn die Luft knapp wird ist es ein bisschen doof. In solchen Fällen ist es gut ein Wasser-Pokémon wie Feli als Freundin zu haben. In Notfällen kann sie mich immer rechtzeitig rausziehen.
    Wir haben jetzt die Blase durchbrochen und landen sanft auf einer Koralle, die extra als Landeplatz gedacht ist. Von dort aus klettern wir hoch in unsere Höhle. Kaum sind wir angekommen, rolle ich mich zusammen. Feli kichert. “Schlafen? Jetzt schon? Es ist heller Tag!“ Ich hebe leicht den Kopf. “Sorry, das alles hat mich ziemlich geschlaucht. Ich bin gleich soweit.“
    Gleich bedeutet in dem Fall eine halbe Stunde, aber Feli wartet die ganze Zeit geduldig. Ich glaube sie ist zwischendurch sogar selbst eingeschlafen, aber wenn, dann gibt sie es nicht zu. Nun stehe ich auf, strecke mich ausgiebig und laufe raus. Feli folgt mir. Wir klettern zu der höchsten Koralle des Riffs. Jetzt kommt der lustigste Part. Wir klettern in eine Koralle. Dort ist eine Art Sprungkissen, welches so stark federt, dass man ins Wasser geschleudert wird. Feli springt zuerst rein. “WOOOOHOOOO!“ Lachend folge ich ihr. Wir schwimmen an die Wasseroberfläche und kommen aus dem See. Feli sieht mich an. “Beerenwald?“ Ich nicke. “Beerenwald! Lachend rennen wir los. Der Beerenwald ist - wie der Name schon sagt - ein Wald voller Beerenbäume und Sträucher. Die Pflanzen-Pokémon, die in diesem Wald leben, kümmern sich um den Fortbestand des Waldes. Sie leben in einem gewaltigen Baum. Der Beerenwald ist der coolste Ort in ganz Maleyra! Zumindest meiner Meinung nach.

    Wir sind endlich im Beerenwald angekommen. Man könnte meinen unsere Welt wäre klein, aber ich finde das nicht. Es gibt viele namenlose Orte hier. Kaum angekommen, werden wir von ein paar fleißigen Floette begrüßt. Ein Blaublütler fliegt direkt vor uns. “Hey ihr beiden, wollt ihr wieder Beeren naschen?“ Die anderen Floette kichern und wir stimmen ein. Die kennen uns mittlerweile sehr gut. Ich fange mich als Erste wieder. “Klar! Wie geht es Aurelia?“ Aurelia ist ein Florges, eine Rotblütlerin. Das Floette lächelt. “Sie ist topfit und genauso fleißig wie wir alle. Sie hat übrigens eine sehr schöne Menschenform. Sie hat lange blonde Haare und moosgrüne Augen. Dazu trägt sie ein schönes langes Kleid in verschiedenen Rot- und Orangetönen und dunkelbraune Schuhe. Das ist das erste mal, dass jemand anderes über unsere neue Form spricht. Feli ist neugierig. “Und du? Wie siehst du aus?“ Das Floette verwandelt sich. Sie hat kurze, schwarze Haare, sturmgraue Augen und blasse Haut. Sie trägt ein blassblaues Langarmshirt und dunkelblaue Jeans, dazu schwarze Turnschuhe. Ich lächle. “Cool!“ Wir plaudern noch ein bisschen, dann verabschieden uns und laufen weiter. Als Feli und ich tiefer in den Wald kommen, teilen wir uns auf, da unsere Lieblingsbeeren an verschiedenen Orten wachsen. Feli mag am liebsten Wasmelbeeren, während meine Lieblingsbeeren Morbbeeren sind. Ich gehe zwischen den Bäumen und Sträuchern umher. Da ich mich hier gut auskenne, habe ich den Morbbeerenstrauch schnell gefunden. Vorsichtig löse ich mit meiner Schnauze eine Beere und esse sie genüsslich. Doch plötzlich zucke ich zusammen und lausche. Da ist irgendwas. Ich höre es. Und eins ist sicher: Es kann nichts gutes sein..... Ich verwandle mich in meine neu erhaltene Form und schleiche neugierig, aber vorsichtig zur Quelle des Geräusches. Das Geräusch kommt näher. Es sind Schritte. Aber keine gewöhnlichen Pokémon-Schritte. In meinem Hinterkopf bahnt sich eine Vermutung an, aber ich ignoriere es und rede mir ein, es sei nur ein wütendes Galagladi. Ich verstecke mich hinter einem Baumstamm. Die Schritte sind jetzt ganz in der Nähe. Vorsichtig luge ich hinter dem Baum hervor. Doch als ich sehe was da ist, verstecke ich mich schnell wieder und drücke mich an den Baum. Ein Mensch! “Wer ist da?“ Mist, er hat mich gehört! Ja, der Stimme zu urteilen ist es ein Junge. Ich bleibe wo ich bin und atme ganz flach. Doch der Junge scheint nicht einfach aufzugeben. “Ich weiß, dass du da bist. Komm raus!“ Ich seufze leise und prüfe noch einmal, ob ich in der Menschenform bin, obwohl es wegen der Größe eigentlich klar ist. “Komm jetzt raus, oder ich komme zu dir!“ Okay, Augen zu und durch! Ich komme hinter dem Baum hervor.....

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    Der Junge hat lange rote Haare und dunkle Augen. Er trägt dunkelblaue Klamotten mit ein bisschen Rot. Er scheint überrascht zu sein mich zu sehen. (
    Der Junge hat lange rote Haare und dunkle Augen. Er trägt dunkelblaue Klamotten mit ein bisschen Rot. Er scheint überrascht zu sein mich zu sehen. “Wer bist du?“ Ich versuche ruhig zu bleiben. “Mein Name ist Lou.“ Am liebsten hätte ich mich geohrfeigt. Warum habe ich ihm meinen echten Namen gesagt? Egal, jetzt ist es zu spät. Einfach weitermachen. “Und wer bist du?“ “Silver. Ich bin Silver. Sag mir Lou, wie bist du in diese Welt gelangt?“ Okay, denk nach, denk nach! ......ähm.... “Es gibt nur einen Weg in diese Welt zu kommen und diesen Weg kennst du.“ Das war nicht mal gelogen! Er scheint mit der Antwort zufrieden zu sein. Aber es liegt ihm noch etwas auf dem Herzen. “Sag mal..... hast du hier irgendwo ein Pokémon gesehen?“ Mist, was sag ich jetzt? Ich will die anderen nicht verraten. Zum Glück brauche ich nicht antworten. Ein kleines Gerät in seiner Hand blinkt auf. “Oh, ich muss los. Tschüss Lou.“ Mit diesen Worten geht er. Verwirrt sehe ich ihm hinterher. Das ist also ein Mensch..... seltsames Wesen. Ich zucke mit den Schultern, verwandle mich zurück und gehe zu Feli. Diese ist schon ganz besorgt. “Lou wo warst du! Ich hab dich überall gesucht!“ “Überall wohl nicht, sonst hättest du mich gefunden.“ antworte ich frech. Dann erzähle ich ihr von der Begegnung mit Silver. Feli's Augen werden immer größer. “Ein richtiger, echter Mensch!“ “Ja. Aber er hat meine Tarnung nicht durchschaut. Das geht scheinbar auch nicht.“ Feli ist immer noch total erschrocken. “Und du bist ganz ruhig geblieben?“ Ich nicke. “Wow....... also..... das war wieder typisch Lou. Ein Haufen Glück und Verstand.“ Ich muss lächeln. Feli ist wirklich eine gute Freundin. Jeder andere hätte mich wahrscheinlich als verrückt abgestempelt. Feli nicht. Nachdem sie sich beruhigt hat, erzählt sie mir, wie sie einem Glumanda begegnet ist. Als Mensch hat er braune, verstrubbelte Haare, dunkelbraune Augen, ein gelbes Tshirt, eine schwarze Hose, schwarze Turnschuhe und eine gelb-schwarze Kappe. Ich höre ihr geduldig zu. So wie sie ihn beschreibt, scheint er sehr nett zu sein. Wir laufen entspannt zurück nach Hause, da es langsam dunkel wird. Währenddessen erzählt Feli mir Witze, wahrscheinlich um mich von der Begegnung mit dem Menschen - den Namen habe ich wieder vergessen - abzulenken. “Oder der! Ähem. Ein Ponita und ein Rihorn-“ “Achtung Feli!“ rufe ich. Zu spät. Feli rennt voll gegen ein Marshadow und kippt um. “Au..... 💫💫💫“ murmeln beide gleichzeitig. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen und helfe Feli hoch. Das Marshadow steht ebenfalls auf und sieht uns neugierig an. “Wer seid ihr denn?“ Feli und ich grinsen uns an, dann wenden wir uns an das Marshadow. “Das ist Feli...“ “Und das ist Lou!“ Dann reden wir beide gleichzeitig. “Wir sind Felilou!“ Das Marshadow schaut uns kurz verwirrt an, dann fängt es an zu lachen. Wir stimmen mit ein. Auf die Idee mit Felilou ist Feli mal gekommen. Dann sehe ich das Marshadow an. “Und wie heißt du?“ Das Marshadow lächelt. “Ich bin Naoko. Freut mich! Seid ihr auf dem Weg nach Hause?“ Feli nickt. “Wir leben im Symphoniasee.“ Naoko lächelt und verwandelt sich in ein Wolveclipse. Das ist ein zweiköpfiges, magnayenähnliches Pokémon, die Entwicklung von Marshadow. Sie kann zwischen den Formen wechseln. Das alles weiß ich aus dem Tempel des Wissens, eine Art riesige Bibliothek, wo all das Wissen aus der anderen Welt gelagert wird. Aber zurück zum Thema. Naoko kniet vor uns nieder. “Steigt auf, ich bringe euch hin.“ Wir klettern auf ihren Rücken und halten uns fest. Dann sprintet Naoko los. “Übrigens, ihr solltet euch erstmal von hier ferngehalten. Hier treibt sich ein Mensch herum. Er hat schwarze Haare und blaue Augen. Außerdem trägt er Kleidung, die an ein Mega Glurak X erinnert.“ “Das ist dann schon der zweite....“ murmel ich. Naoko scheint ziemlich erschrocken. “Der ZWEITE! Ist dort irgendwo ein Nest?“ Feli legt besorgt den Kopf schief. “Hoffentlich nicht, sonst müssten sich alle, die dort leben, ein neues Zuhause suchen.“ Ich nicke. Das wäre schlimm. Die Begegnung mit dem Menschen verlief zwar unproblematisch, aber ich glaube nicht, dass das so bleiben wird. Wir kommen an und Feli und ich steigen ab. Ich sehe zu Naoko, welche sich zurück in ein Marshadow verwandelt. “Danke für's herbringen.“ Diese winkt ab. “Kein Problem. Ich wollte nur nicht, dass ihr den Menschen in die Hände fallt. Nun denn, man sieht sich!“ Mit diesen Worten verschwindet sie im Schatten. Feli und ich sehen auf die Stelle, wo sie verschwunden ist. Dann springen wir in den Symphoniasee. Während wir hinabtauchen, beobachten wir ein Seeper und ein Sterndu beim spielen. Ein paar Lanturn erhellen das Wasser. Alles ist friedlich und für einen Moment vergesse ich die Menschen und genieße die Atmosphäre. Still und entspannt schwebe ich im Wasser. Ein Schwarm Lumineon zieht vorbei. Ihre blauen Streifen schillern im Mondlicht. Leider wird meine Luft langsam knapp, deshalb schwimme ich weiter. Als ich bei der Landeplattform ankomme, wartet Feli schon. Sie lächelt wissend, deshalb spare ich mir jegliche Erklärung. Wir klettern in unsere Koralle und ich will es mir gerade bequem machen, als ich eine dunkle Gestalt im Schatten bemerke. Erschrocken weiche ich zurück. Der Schatten fängt an zu kichern. Feli sieht verwirrt auf. “Was zum.....“ Da tritt der Schatten ins Licht. Erleichtert atme ich auf. “Naoko! Erschreck uns nicht so!“ Naoko kichert wieder. “Sorry. Die Sache ist nur die..... Ich wohnte eigentlich in der Finsterschlucht. Aber dort haben sich die Menschen niedergelassen.“ “WAS!“ rufen Feli und ich gleichzeitig. Feli kommt zu Naoko und schlängelt sich tröstend um sie. “Du Arme.... was ist mit den anderen Pokémon?“ Naoko mustert uns. “Wollt ihr das wirklich wissen?“ Wir nicken, wenn auch zögerlich. Naoko seufzt. “Die meisten konnten entkommen....... aber der Rest........ wurden zu Stein verwandelt.“ Der Schock steht uns ins Gesicht geschrieben. Zu Stein verwandelt? Wie die Schwester vom Dedenne? Was haben diese seltsamen Menschen für grausame Fähigkeiten? Einen Moment herrscht schweigen, dann beginnt Naoko leise wieder zu reden. “Jedenfalls wollte ich fragen..... ob ich vielleicht dann bei euch leben könnte?“ Ich nicke sofort. “Natürlich darfst du! Komm, wir machen dir ein Bett.“ Ich laufe mit Feli los und hole aus dem hinteren Teil ein bisschen Voltilamm-Wolle und ein paar große Blätter. In null Komma nichts haben wir einen bequemen Schlafplatz für Naoko gezaubert. Diese lässt sich erschöpft darauf nieder. “Puh...... danke.....“ Viel mehr bringt sie nicht mehr raus, denn sie schläft in Sekundenschnelle ein. Feli und ich sehen uns besorgt an. “War wohl ein langer Tag, hm?“ flüstert Feli leise. Ich seufze. “Wem sagst du das? Ich finde das war genug Aufregung für heute.“ Ich lege mich auf meinen Schlafplatz und kuschel mich ein. Feli tut es mir gleich. “Gute Nacht Feli....“ murmel ich. Ich schlafe schon halb als Feli antwortet. “Gute Nacht Lou.“ Irgendwas sagt sie noch, aber da befinde ich mich schon im Land der Träume.

    Ich schwebe im blauem Wasser. Überall sind Pokémon. Tentacha, Liebiskus, Lanturn, Wailord, sogar Kyogre! Ein schwarm fröhlicher Finneon umkreist mich. Das Sonnenlicht lässt den Boden und die Korallen schillern. In der Ferne hört man den Ruf eines Lugias. Ein Dragonir schwimmt zu mir und stupst mich spielerisch an. Ich kichere und obwohl ich unter Wasser bin, bekomme ich Luft. Ich halte mich am Dragonir fest und lasse mich durch's Wasser ziehen. Ein Milotic schwimmt an uns vorbei und grüßt uns fröhlich. Ich grüße lachend zurück. Dabei lasse ich los. Plötzlich versperrt mir ein Strudel die Sicht. Als ich wieder sehe, hat sich dieser schöne Anblick komplett verändert. Alle Pokémon sind verschwunden und die Korallen sind zerstört. Sogar ein paar Felsen sind kaputt. Fassungslos starre ich auf die Verwüstung. Dann sehe ich in der Ferne ein seltsames Ding verschwinden. Vollgestopft mit versteinerten Pokémon.

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    Als ich am nächsten Morgen aufwache, sind Lou und Feli schon wach. Sie sitzen in der Mitte der Korallenhöhle und unterhalten sich über. Scheinbar h
    Als ich am nächsten Morgen aufwache, sind Lou und Feli schon wach. Sie sitzen in der Mitte der Korallenhöhle und unterhalten sich über. Scheinbar hatte Lou einen Albtraum, denn Feli stößt tröstend mit ihrem Kopf gegen Lou's. Lou ist die erste, die mich bemerkt. “Oh, guten Morgen Naoko!“ “Morgen....“ murmel ich als Antwort. Ich bin noch nicht wirklich fit, da ich zugegebenermaßen eher ein Langschläfer bin. Feli sieht nun auch zu mir. “Moin! Wir haben uns gerade über das Frühstück unterhalten. Hältst du es für klug, in den Beerenwald zu gehen?“ Mein Magen knurrt laut vor Hunger und ich nicke. “Klar. Wir können uns schließlich einfach verwandeln “ Die beiden nicken zustimmend und gehen los. Ich folge ihnen. “Sagt mal, wie kommen wir wieder zurück ins Wasser? Ich meine, ich reise ja eigentlich im Schatten, aber im Prinzip ist es eh dieselbe Umgebung. Also wie?“ “Wirst du gleich sehen.“ antwortet Feli ohne sich umzudrehen. Wir kommen zu einer Vorrichtung, die uns ins Wasser schleudert. Das macht Spaß! Außerdem ist es ziemlich idiotensicher. Wir schwimmen zur Wasseroberfläche und klettern aus dem See. An Land angekommen verwandle ich mich in Wolveclipse. “Steigt auf, dann sind wir schneller.“ Feli und Lou steigen auf meinen Rücken, doch Lou ist besorgt. “Was ist, wenn wir von den Menschen gesehen werden?“ Feli macht sich weniger Sorgen. “Ach was. Wenn du solche Angst davor hast, dann verwandel dich doch einfach jetzt schon.“ Lou schüttelt den Kopf und hält sich an mir fest. Feli tut es ihr gleich. Dann sprinte ich los. Zum Glück kommt man hier schnell von einem Ort zum anderen. Innerhalb kurzer Zeit sind wir beim Beerenwald angekommen. Lou und Feli springen runter und ich verwandle mich in Marshadow. Feli sieht zu mir. “Wir teilen uns immer auf und jeder holt sich das, was er am liebsten mag. Okay?“ Ich nicke und wir machen uns auf den Weg. An einem Punkt gabelt sich der Weg. Hier teilen wir uns auf. Ich war auch schon oft hier und weiß genau wo ich hin muss. Ich schlängel mich zwischen den Bäumen umher, bis ich ankomme. Doch da wartet eine unangenehme Überraschung. Der Glurak-Cosplayer! Schnell verstecke ich mich und verwandle mich in meine Menschenform. Dann komme ich aus meinem Versteck und lächel ihn an. “Hi...“ Er dreht sich zu mir um. “Oh, hi Nao..... ähm....“ Er kratzt sich verlegen am Kopf. “Das tut mir jetzt wirklich leid, aber wie war noch einmal dein Name?“ Ich muss schmunzeln. Immerhin bin ich nicht die einzige, die Namen nicht nach einmal nennen im Kopf behalten kann. “Ich bin Naoko. Aber Nao klingt auch schön. Und du warst noch einmal?“ Nun lächelt auch er. Wahrscheinlich ist er froh, dass er nicht als einziger doof dasteht. “Ich heiße Alain.“ Ach ja, genau! Ich versuche ihn in ein Gespräch zu verwickeln, damit Feli und Lou keine böse Überraschung erleben. “Und, suchst du auch nach Beeren?“ Er nickt. “Ich sammle für das Frühstück. Du wahrscheinlich auch, oder?“ Ich nicke. “Yep. Meine Lieblingsbeeren wachsen hier. Deswegen komme ich immer hierher.“ Er lächelt. “Ach echt? Dann werden wir uns ja öfter sehen.“ Ich lächle zwar ebenfalls, aber in mir wechseln die Gefühle. Zum einen fände ich das eigentlich nicht schlimm, aber andererseits..... ist es noch immer ein Mensch. Und ich will nicht wie die Pokémon in der Finsterschlucht enden. “Ach übrigens, Naoko?“ Ich schrecke aus den Gedanken und sehe zu Alain. “Hm?“ “Warst du schon mal in dem großen Baum in der Mitte des Waldes?“ Es dauert einen Moment bis ich kapiere, dass er Florges' Schloss meint. Wir Pokémon nennen es Schloss, weil Florges, die wichtigste Person dieses Waldes, darin lebt. Ohne nachzudenken nicke ich. Alain sieht erfreut aus. Mist, habe ich mich verraten? Er kommt näher zu mir. “Zeigst du mir wie man da reinkommt?“ Ich versuche die Situation zu retten. “IN den Baum? Ach SO meinst du das. Ähm.... man kann da rein?“ Alain's Lächeln verschwindet und er sieht ein bisschen enttäuscht aus. “Also nicht. Und ja, man kann da rein. Ich habe gehört wie jemand da drin spricht. Das heißt man muss irgendwie da reinkommen.“ Da klingelt sein komisches Gerät. Entschuldigend sieht er mich an. “Sorry, ich muss gehen. Tschüss!“ “Ciao!“ rufe ich hinterher. Da fällt mir plötzlich ein Glumanda Plüschtier in seiner Jackentasche auf. Das ist mein Plüschtier! “Alain, warte mal!“ Alain dreht sich um. “Was? Ich muss dringend los.“ Ich ziehe das Plüschtier aus seiner Tasche. “Gluti gehört mir.“ Ich komme mir ein bisschen lächerlich vor, aber ich lasse nicht zu, dass ein Mensch Gluti hat! Alain kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, dann dreht er sich um und geht. Tse, soll er das doch lustig finden. Mein Gluti lasse ich nicht einfach allein. Ich drehe mich um und gehe zurück. Lou wartet schon. Sie sitzt in Menschenform an einen Baum gelehnt und lächelt siegesgewiss. Ich frage mich was sie angestellt hat. Ich setze mich zu ihr und sie grinst mich an. “Na, was hast du so erlebt?“ Es ist fast als wüsste sie, dass ich Alain getroffen habe. Aber ich erzähle ihr trotzdem von der Begegnung. Ihr Grinsen verschwindet. “Der Typ ist irgendwie unheimlich. Er hat ziemlich schnell herausgefunden, dass man in den Baum kann.“ Ich nicke langsam, dann sehe ich mich um. “Wo bleibt eigentlich Feli?“ Lou zuckt mit den Schultern. “Keine Ahnung....“ Doch die Frage erübrigt sich schnell. Da kommt Feli in Menschenform mit einem Jungen. Sie lachen und scherzen miteinander. Ich sehe verwundert zu Lou. Diese lächelt nur und winkt. Feli winkt zurück und zieht den Jungen zu mit sich zu uns. “Hey Leute! Darf ich vorstellen? Das ist Tarek. Ich hab dir schon von ihm erzählt Lou, erinnerst du dich?“ Lou nickt lächelnd. “Freut mich. Ich bin Lou.“ Ich stelle mich ebenfalls vor. “Ich bin Naoko. Was bist du für ein Pokémon?“ “Ich bin ein Glumanda.“ antwortet Tarek und verwandelt sich zum Beweis. Lou lächelt. “Cool! Ich bin ein Vulpix.“ Auch sie verwandelt sich, also verwandle ich mich in Marshadow. “Wie du siehst, bin ich Marshadow. Aber ich bin auch....“ Ich verwandle mich in Wolveclipse. Tarek ist schwer beeindruckt, das sieht man deutlich. Da wir eh schon alle Pokémon sind, verwandelt sich auch Feli zurück. Dann sieht sie mich bittend an. “Kannst du uns bitte zum Lavaberg bringen?“ Ich nicke und mache mich klein. Da ich eh nichts zu tun habe, kann ich auch die drei herumtragen. Nachdem alle drei aufgestiegen sind, renne ich los zum Lavaberg.

    Bis zum Lavaberg war es ein langer Weg. Als ich ankomme, bin ich ziemlich aus der Puste. Die anderen hingegen sind putzmunter. Tarek und Feli stürmen sofort los, nur Lou bleibt bei mir. “Alles okay Naoko?“ Ich nicke. Zwar bin ich etwas schlapp, aber ich hab schon anstrengenderes hinter mir. Lou lächelt und dann läuft auch sie los. Als Feuer-Pokémon gefällt es ihr hier wahrscheinlich sehr..... Ich denke wehmütig an die Finsterschlucht, die diesen furchtbaren Menschen zum Opfer gefallen ist. Ich war zu schwach, um alle zu beschützen.....

    ~Flaschback~
    Ich setze Finsterfaust gegen Piondragi ein, doch es kontert sofort mit Giftstachel. Schnell lasse ich ab um auszuweichen, doch ich bin nicht schnell genug und werde vergiftet. So kann das nicht weitergehen! Ich sehe, wie diese fiese Frau immer mehr Pokémon versteinert. Das darf nicht wahr sein! Ich hole eine Pirsifbeere aus meinem Fell auf dem Kopf und esse sie. Ich muss die anderen von hier wegbringen! Piondragi merkt schnell, dass ich nicht mehr auf ihn fixiert bin. Aber bevor er reagieren kann, bin ich schon im Schatten verschwunden und auf dem Weg zu einer Gruppe Pokémon, die von Rüpeln umzingelt werden. Dann öffne ich ein Portal zur Ultra-Dimension, durch das die Pokémon flüchten können. Nachdem die erste Gruppe geflüchtet ist, kommen immer mehr Pokémon zum Portal gerannt. Sie alle haben nur noch einen Gedanken: Flucht. Leichte Beute für die Menschen. Hilflos muss ich zusehen, wie Pokémon um Pokémon versteinert wird. Endlich sind die übrig gebliebenen durch das Portal gekommen und ich kann es schließen. Dann verschwinde ich im Schatten und sehe zu, dass ich von hier wegkomme.

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    ((teal))Während Naoko in diesen traurigen Erinnerungen schwelgt, geschieht gleichzeitig etwas seltsames in der Finsterschlucht....((eteal)) Eine Grup
    Während Naoko in diesen traurigen Erinnerungen schwelgt, geschieht gleichzeitig etwas seltsames in der Finsterschlucht....

    Eine Gruppe Rüpeln liegen kreidebleich mit starren Augen und offenen Mäulern am Boden. Ein Schatten, nämlich ich, kriecht zwischen den Opfern und schlüpft in einem Lumpen mit angenähte Kappe hinein. "Das habt ihr davon, ihr Dreckskerle." funkel ich eiskalt und überlasse sie ihrem Schicksal. "Diese Menschen. Ich werde jeden in die Hölle schicken." Wut aber auch Trauer sind in meiner Stimme zu hören. Dieses pikachuverkleidetes Pokemon, immer noch ich, hat schlechte Erfahrungen mit Menschen gesammelt und hasst sie nun abgrundtief. Bei der Versammlung vorhin war ich von der Tarnung nicht gerade begeistert und bin wegen den ersten Tat der Menschen beinahe in Wutmodus übergegangen. Ich verlasse meine Heimat und tapse in Richtung Beerenwald, meinem Lieblingsort. "Ich brauche jetzt dringend ein paar Wasmelbeeren um mich abzureagieren." Mit einer Dunkelklaue schwinge ich mich einen Ast hoch und genehmige mir eine der besagten Beeren. Schon nach einen Bissen geht es mir wieder besser. Während es weiter nascht, überlegt Tayfun, immer noch ich, wo er jetzt hingehen soll. Jep, ich heiße Tayfun und bin ein männliches Mimigma. Aber ich weiche ab, weiter geht's mit meiner Geschichte. Wo war ich? Ach ja, ich überlege, wo ich hingehen soll. Zurück zur Finsterschlucht kann ich nicht mehr. Wo sind wir Pokémon jetzt noch sicher? Nach einer Weile blicke ich nach unten und erspähe etwas, was meine Neugier weckt. "Was ist das?" Ich springe hinunter und nähere sich das Ding. Es ist klein, viereckig, bunt und riecht interessant. Ich lege den Kopf schief und lese was da draufsteht. Wegen einer Sache damals, vor ein paar Tagen - die Menschen waren ansonsten das letzte mal vor tausenden Jahren hier - kann ich die Menschenschrift lesen. Alternativ geht man auch in den Tempel des Wissens.
    Dort kann man das auch lernen.
    "Scho...ko...la...de...Schokolade? Was ist denn das?" Ich hebe die sogenannte Schokolade hoch und ziehe an der bunten Hülle herum, bis es reißt. Innendrin ist es einfach braun. Der Geruch ist nun intensiver und es zieht mich, die sonst so misstrauische gestylte Pikachupuppe völlig in seinen Bann. Nach kurzem Zögern riskiere ich einen kleinen Happen. Ein Stück verschwindet unter meinen Laken und ich zucke leicht zusammen. "WAAH! Ist das süß! Ich liebe es!" Sofort verschlinge ich die ganze Schokolade mit dem Papier und schwanke plötzlich hin und her. "Huuiiii. Ich fühle mich....so frei..." In der nächsten Sekunde zittere ich gewaltig und hopse wie ein Presslufthammer durch den Wald. "HUUUUUUUIIIIIIIIIIIII!" Einige Waldpokemon gucken aus den Büschen oder von Bäumen ihnen verwirrt hinterher und fragen sich wahrscheinlich was mit dem Volltrottel los ist. Ab dem Punkt konnte ich nicht mehr klar denken. Ich weiß nur noch, dass ich immer weiter in Zuckerschock herum rannte und einige Pokemon riefen: "Du! Pass auf! Da kommt ein..." Wusch! Dann bin ich mit Vollkaracho gegen einen Baum geknallt. Ich taumel kurz im Kreis herum bis ich dann k.o umfalle. Vor meinem geistigen Auge schwirren verrückte Halluzinationen herum wie ein Hippie-Entei auf einem fliegenden Teppich oder eine Pikachugruppe in Ghetto Style. Mimigma und Schokolade passen bei der Erfahrung nicht zusammen. Einige Pokemon wollen scheinbar nach mir sehen, aber als sie fremde Schritte wahrnehmen, bekommen sie Panik und flüchten. Ein Mensch mit ein Simsala taucht auf und entdeckt sofort das bewusstlose Mimigma am Boden..... mich.....

    Sichtwechsel: Anabel's Sicht

    Als ich das bewusstlose Pokémon sehe, laufe ich schnell hin und untersuche es. Ist es von Team Zero's Rüpeln angegriffen worden? Aber ich kann nirgends die Spuren eines Kampfes erkennen. Was ist also mit ihm geschehen? Wie auch immer, das Pokémon braucht Hilfe. Vorsichtig hebe ich es auf und wende mich an Simsala.
    “Bring uns zu unserem Versteck.“ Simsala nickt und teleportiert uns auf einen Berg. Dort haben wir uns in einer Höhle ein kleines Zuhause geschaffen. Obwohl es ein Berg ist, ist es hier recht warm. Es ist wie im Frühling. Ich lege das noch immer bewusstlose Mimigma auf ein Bett aus Blättern. Dann verlasse ich die Höhle, um etwas Wasser zu holen.

    Sichtwechsel zu Tayfun

    Als ich aufwache, bin ich nicht mehr im Beerenwald, sondern in einer Höhle. Hier wächst überall etwas Moos. Ich bin also auf dem Frühlingsberg. Aber wie bin ich hierher gekommen? Da entdecke ich das Simsala und laufe hin. “Hey, hast du mich hergebracht?“ Das Simsala nickt. Ich bin verwirrt. “Aber warum?“ “Sie wollte es so.....“ Jetzt bin ich noch verwirrter. “Sie?“ Meine Frage erledigt sich, als jemand die Höhle betritt und einen mit Wasser gefüllten Behälter abstellt. Ein Mensch! Wütend knurre ich und eine dunkle Aura umhüllt mich. Was will dieser Mensch von mir? Eben genannter versucht mich zu beruhigen und hebt beschwichtigend die Hände, während das Simsala an seine Seite huscht. “Ganz ruhig, ich will doch nur helfen.“ Ein Mensch will mir helfen? Dass ich nicht lache! “Das könnte jeder sagen, aber euch Menschen vertraue ich niemals! Ihr habt mir meine Heimat genommen, etliche Pokémon versteinert und andere vertrieben!“ Der Mensch schaut mich schockiert an, dann schreibt er etwas auf einen kleinen Stapel Papier, der wie ein kleines Buch aussieht. “Wo hast du gelebt?“ fragt der Mensch mich dann. Wütend funkel ich ihn an. Wir das jetzt eine spontane Befragung oder was? “Das hat dich nicht zu interessieren!“ Der Blick des Menschen wird jetzt fast flehend. “Bitte, ich muss es wissen! Wenn Team Zero dort zuerst angegriffen hat, werden sie dort ihr Hauptquartier aufbauen. Die Information ist wichtig, sonst hab ich keine Chance Team Zero ein Ende zu setzen!“ Ich stocke. Sie will diesen furchtbaren Taten der Leute ein Ende setzen? Das könnte aber auch nur eine Täuschung sein. Andererseits ist die Finsterschlucht jetzt eh belegt. Was gibt es also zu verlieren? “Also gut. Der Ort ist die Finsterschlucht. Sie wird ihrem Namen gerecht und ist wie ein großer Riss in der Landschaft, sie ist also leicht zu finden. Im Gegenzug will ich jetzt deinen Namen wissen!“ Der Mensch notiert schnell die Informationen, dann lächelt er mich an. “Ich bin Anabel. Ich gehöre zu einem Geheimdienst, der versucht Team Zero zu beseitigen.“

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    ((teal))Hey! Dieses Kapitel hat Nicki geschrieben, wofür ich ihr sehr dankbar bin! Es fällt mir schwer Kapitel aus der Sicht von anderen zu schreibe
    Hey! Dieses Kapitel hat Nicki geschrieben, wofür ich ihr sehr dankbar bin! Es fällt mir schwer Kapitel aus der Sicht von anderen zu schreiben. Genug geplaudert, Action!

    Nicki's Sicht


    Ich weiß nicht genau ob ich es gut oder schlecht finden soll das Menschen in unsere Welt gekommen sind. Würden sie uns nicht in Stein verwandeln würde ich sogar sagen das ich es gut finde. Denn jeden Tag ist immer das gleiche los und wenn ich mit meinen Illusionen jemanden erschrecke, kommt gleich irgendeine Beschwerde. Ich will doch auch nur meinen Spaß. Wenn ich bei Menschen meine Illusionen verwende kann ich wenigstens so tun, als ob ich es als Notwehr benutzt habe. Nur ich bin noch keinem einzigen Menschen begegnet. Man könnte meinen sie verstecken sich vor uns! Dabei sind wir es doch, die sich vor ihnen Verstecken. Jedenfalls will ich unbedingt einen Menschen treffen um meine Illusionen zu verwenden. Das ist nämlich Pflicht für dieses schillernde Zoruak namens Nicki! (Kleiner Tipp. Das bin ich) Streiche gehören einfach zu meinem Leben! Nur jedes andere Pokémon versteht das nicht. Ich versuche gerade in der Finsterschlucht viele Tricks mit meinen Illusionen und meiner Menschlichen Gestalt. Nur irgendwie klappt nichts davon. Ich kann mir weder eine andere Frisur geben, noch eine andere Haarfarbe. Nicht mal die Klamotten lassen sich durch Illusionen beeinflussen. Ich war noch nie gut, wenn es darum geht Illusionen an mir zu benutzen. Selbst in meiner Pokemongestalt schaffe ich es nicht mich zu einem richtigen Menschen zu machen. Denn bei mir bleibt immer der Zopf! Dafür bin ich sehr gut, wenn es darum geht Illusionen von meiner Umgebung zu machen oder von Gegenständen. Jedenfalls finde ich die Finsterschlucht ist der geeignetste Ort dafür. Hier sieht man mich nur schlecht, wenn mir mal wieder ein Fehler passiert. Plötzlich höre ich Schritte hinter mir. Schnell drehe ich mich um. Da war tatsächlich ein Mensch! Er hatte hellbraune Haare, die nach oben gerichtet waren wie die Stacheln eines Feurigels. Er hatte ein schwarzes T-Shirt und eine blaue Trainerhose. Um seinen Hals konnte ich eine Kette erkennen. Der Anhänger war glaube ich ein Zauberwasser. Jedenfalls hatte er mich noch nicht gesehen! Schnell gehe ich in Deckung, hinter einem großen Felsen. Nur um sicher zu gehen nehme ich noch meine Menschengestalt an. Zuerst benutze ich den Standard Trick. Ich lasse es noch dunkler werden wie es eigentlich schon ist. So dunkel das man die Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Ich als Unlicht Pokémon bin das ja gewöhnt und kann deswegen noch prima sehen. Danach kommt der Trick ihn glauben zu lassen er sei gegen irgendetwas gelaufen. Ich lasse ihn Sterne tanzen sehen. Doch er sah nicht verwirrt aus. Sondern eher als ob er nach irgendetwas sucht. Wusste er das ich dahinter stecke. Schnell presse ich mich gegen den Stein. Er darf mich nicht entdecken. Also nehme ich meine Illusionen zurück. Ich glaube ich sollte es doch schlecht finden. Als ich wieder um den Stein spickte um zu sehen wie er jetzt reagierte, bekam ich einen Schock! Er war nicht mehr da. Ich schaute zuerst in die Richtung aus der er gekommen ist und danach in die andere Richtung. Doch ich konnte ihn nicht ausfindig machen! Wo ist er? Plötzlich fühlte ich einen warmen Atem an meiner Schulter und wusste die Antwort. Blitzschnell stand ich erschrocken auf und mir entwich sogar ein kleiner Schrei. Da musste er lachen. Zum Glück war ich noch in Menschengestalt. „Was machst du denn da?“ fragte er. Der Blick sagte alles. Er wusste das ich ihm einen Streich spielen wollte. Ich darf jetzt aber auf gar keinen Fall scheu wirken. Sonst merkt er noch, dass ich ein Pokémon bin. „Das weißt du doch ganz genau“ probierte ich mich rauszureden. „Du hast recht. Ich habe falsch gefragt. Wie machst du das denn?“ Was soll ich jetzt sagen? Mein Blick fiel auf die komischen runden Dinger, in denen ich seine Pokémon vermutete. Da kam mir eine Idee. „Mein Pokémon hat die Illusion gemacht.“ „Und wo ist dein Pokémon? Du hast ja nicht mal Pokébälle.“ So nannte man also die Dinger. Schnell ließ ich mir durch eine Illusion einen Pokéball erschaffen. Ich setze ihn hinter den Jungen und tu so als ob er mir von meinem Gürtel gefallen wäre. „Da ist er. Ich habe ihn gerade eben wohl verloren.“ Er wollte ihn aufheben und mir geben, doch das darf nicht passieren! Dann weiß er, dass es nur eine Illusion war. Also griff ich schnell selbst nach meinem Pokeball und konnte ihn vor seiner Hand erreichen. Dafür legte er seine Hand auf meine. Reflexartig zog ich meine Hand weg. Zum Glück vergaß ich dabei nicht den Pokeball. „Was machst du hier eigentlich alleine und mit nur einem Pokémon? Ist das nicht etwas gefährlich? Die Pokémon hier sind nämlich sehr aggressiv“ Was? Wir sollen aggressiv sein! Ihr habt uns doch angegriffen! „Das gleiche könnte ich dich auch fragen.“ Ich verrenkte ohne es zu bemerken meine Augen zu Schlitzen. „Ich bin noch auf der Suche nach jemanden. Außerdem können wir doch zusammen weiterreisen. Dann ist niemand mehr alleine und ich kann dir beweisen, dass du im Unrecht liegst. Ich will den Pokémon hier nichts antun.“ Es gibt Menschen die uns nichts tun wollen? Also langsam fange ich an es wieder gut zu finden das Menschen in unsere Welt gekommen sind. Er ist tatsächlich sehr nett und ich glaube ihm. Was würde es ihm bringen einen Menschen hereinzulegen. Und so habe ich ein noch größeres Alibi, wenn mir noch ein Mensch begegnet, dass ich kein Pokémon, sondern ein Mensch bin. „Warum nicht. Hört sich witzig an“ sagte ich und lächelte. „Ich bin übrigens Blau“ sagte er. Wir haben uns ja noch gar nicht gegenseitig vorgestellt. Soll ich meinen wahren Namen sagen? Wir schon schiefgehen. „Ich bin Nicki. Freut mich dich kennen zu lernen Blau. Wusstest du eigentlich das du wie eine Farbe benannt bist.“ sagte ich und musste wegen meinen eigenen Wörtern anfangen zu kichern. Er verdrehte darüber nur die Augen. „Mein Erzrivale heißt Rot und ein Mädchen, das ich auch als Rivale ansehe Grün. Also ich finde das kein bisschen komisch.“ Ich schwieg. Hat sich die Welt so verändert, dass man seine Kinder jetzt schon nach Farben benennt?

    6
    ((red))((bold))((big))Abbruch((ebig))((ered)) Hi Leute. Tut mir leid, aber ich bin so eingespannt, dass ich einfach keine Zeit mehr für die FF habe.
    Abbruch

    Hi Leute. Tut mir leid, aber ich bin so eingespannt, dass ich einfach keine Zeit mehr für die FF habe. Ich gebe die Erlaubnis, dass jemand anderes sie schreibt, aber ich nicht. Sorry.

article
1497290534
Pokémon - Träume der Freiheit
Pokémon - Träume der Freiheit
Dies ist eine Fan Fiktion, die sich parallel zu meinem und Luna's RPG “Pokémon - Dream Wild“ abspielt. Viele Dinge werden anders sein, aber das Thema ist das gleiche: Viele Pokémon entkamen vor tausenden von Jahren der Gefangenschaft in Poké...
http://www.testedich.de/quiz49/quiz/1497290534/Pokmon-Traeume-der-Freiheit
http://www.testedich.de/quiz49/picture/pic_1497290534_1.png
2017-06-12
407H
Pokemon

Kommentare (25)

autorenew

Tayfun ( von: Tayfu)
vor 22 Tagen
Ist nicht schlimm Lou.
Nicki Milka ( von: Nicki Milka)
vor 43 Tagen
Schon okay. Ich kann ja warten.
Lou ( von: Louna)
vor 45 Tagen
Leute, es tut mir leid, aber im Moment bin ich ziemlich eingespannt von meinem Privatleben..... das macht mich ziemlich ideenlos.....
Lou ( von: Louna)
vor 59 Tagen
Es ist angekommen! Ich färbe noch die Dialoge blau, dann ist es fertig
Nicki Milka ( von: Nicki Milka)
vor 59 Tagen
Ich schicke es nochmal. Vielleicht kommt es dann an!
Lou ( von: Louna)
vor 59 Tagen
Es kommt nichts bei mir an.....
Nicki Milka ( von: Nicki Milka)
vor 60 Tagen
Ich habe dir das Kapitel geschickt, Lou
Night (08110)
vor 65 Tagen
(@Lou, kommen dann also alle vom RPG dran? Cool.)
Lou ( von: Louna)
vor 72 Tagen
@Nicki Danke. ^^
@Tayfun erstmal kommt Nicki, dann Sun, dann ich und dann du. Wobei...... Sun war schon ewig nicht mehr on.
Tayfun ( von: Tayfu)
vor 73 Tagen
Lou soll ich mein nächsten Kapitel hier selbstgestalten oder hast du schon eine Idee?
Nicki Milka ( von: Nicki Milka)
vor 73 Tagen
Kira: Dann machen wir es.
Kira hat entschieden! Aber sie hat sogar recht.
Kira: Ich habe immer recht!
Lou ( von: Louna)
vor 76 Tagen
Es ist deine Entscheidung. Wenn du selbst schreibst, kommt das nächste Kapitel wahrscheinlich schneller und du hast die freie Wahl was passiert.
Da ich wahrscheinlich die nächsten Tage erstmal k.o. bin, werde ich eine Weile nicht schreiben. Dann ist erst meine andere FF dran. Danach ist erst diese FF dran. Außerdem brauche ich immer sehr lange mit Kapiteln von anderen, weil ich Angst habe etwas zu machen, was euch nicht passt.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich würde es machen, aber mir wäre es lieber wenn du es machst.
Nicki Milka ( von: Nicki Milka)
vor 77 Tagen
Okay. Und das heißt genau?
Lou ( von: Louna)
vor 77 Tagen
Sagen wir so...... bis ich dazu komme wieder zu schreiben kann es dauern und du könntest deine Geschichte selbst gestalten. Oder ich gestalte sie, aber das kann lange dauern.
Nicki Milka ( von: Nicki Milka)
vor 77 Tagen
Wenn du willst kann ich selber schreiben. Mir ist das egal.
Lou ( von: Louna)
vor 77 Tagen
Ihr müsst aber nicht, sagt einfach ob ihr wollt oder nicht.
Lou ( von: Louna)
vor 79 Tagen
Sorry, dass es etwas kürzer ist, mir sind die Ideen ausgegangen. ^^' Uhm..... Ich mache euch einen Vorschlag! Ihr könnt eure Kapis selbst schreiben. Dann könnt ihr sie gestalten wie ihr wollt. Die nächste wäre Nicki.
Night (84157)
vor 84 Tagen
(Echt coole Ff, mach bitte weiter!)
Lou ( von: Louna)
vor 114 Tagen
Erstmal kommt eins bei Dark Clouds.
Tayfun ( von: Tayfu)
vor 118 Tagen
Bin schon auf meinem gespannt^^