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Zitatesammlung

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4 Kapitel - 6.749 Wörter - Erstellt von: CHRISsssy - Aktualisiert am: 2017-06-08 - Entwickelt am: - 414 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier ein anderes Thema und zwar Glück!

    1

    Und doch verwickelt uns nichts in größeres Unheil, als daß wir uns nach dem Gerede der Menge richten, in dem Wahne, das sei das Beste, was sich allgemeinen Beifalls erfreut und wofür sich uns viele Beispiele bieten, und daß wir nicht nach Maßgabe vernünftiger Einsicht, sondern des Vorganges anderer leben.

    Lucius Annaeus Seneca
    (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr., Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero, Kaiser v. 54 - 68 n.Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

    Quelle: Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58. 1. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)



    Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

    Lucius Annaeus Seneca
    (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr., Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero, Kaiser v. 54 - 68 n.Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller



    Das Glück ist blind.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

    Quelle: Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr



    Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

    Quelle: Cicero, Pro Q. Ligario ad Caesarem, 46 v. Chr. 12, 38.



    Die Göttin des Glückes ist nicht nur selber blind, sondern meistens macht sie auch diejenigen blind, die sie umgarnt hat.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

    Quelle: Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XV, 54



    Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann



    Durch nichts nähern sich Menschen dem Himmel mehr als durch Beglückung von Menschen.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann



    Übermütig sind meist in guten Zeiten die Herzen; schwer ist’s, Tage des Glücks tragen mit ruhigem Sinn.

    Ovid
    (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker



    Glücklich hat gelebt, wer in glücklicher Verborgenheit lebte.

    Ovid
    (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker



    Glücklich, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.

    Ovid
    (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

    Quelle: Ovid, Amores (Liebesgedichte), 49 Gedichte in drei Büchern, entstanden ab 16 v. Chr



    Das Glück, das ist ein Vögelchen, das springt von Ast zu Ast.

    Aus Nordrhein-Westfalen



    Das beste Glück,
    ein schöner Blick,
    ein kluger Scherz,
    ein redlich Herz!

    Gaius Iulius Caesar
    (100 - 44 v. Chr.), römischer Staatsmann, Feldherr und Schriftsteller

    Quelle: Caesar, De Bello Gallico (Über den Gallischen Krieg), 58 bis 51/50 v. Chr



    Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluß entzieht.

    Epiktet
    (um 50 n. Chr. - 138), griechisch: Epiktetos, griechischer Stoiker und Philosoph, Sklave, nach Neros Tod freigelassen; gründete in Nikopolis eine Philosophenschule der Stoa, seine Lehre war von großem Einfluß auf das frühe Christentum



    Mensch, deine Seligkeit kannst du dir selber nehmen:
    So du dich nur dazu willst schicken und bequemen.

    Angelus Silesius
    (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

    Quelle: Silesius, Der cherubinische Wandersmann, 1675



    Der Pfad des Glückes gleicht der Milchstraße am Himmel, die eine Anhäufung oder ein Knäuel von einer Anzahl kleiner, nicht einzeln wahrnehmbarer, doch im Verein lichtstrahlender Sterne ist.

    Sir Francis von Verulam Bacon
    (1561 - 1626), englischer Philosoph, Essayist und Staatsmann, entwarf die Methodologie der Wissenschaften



    Abscheuliche Eigenschaft des Menschen! Es kann für ihn kein Glück geben, das nicht irgendeiner Unkenntnis entspringt.

    Honoré de Balzac
    (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor



    Glück ist die Poesie der Frauen.

    Honoré de Balzac
    (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor

    Quelle: Balzac, Vater Goriot (Le Père Goriot), 1834-1835, übersetzt von Gisela Etzel; Leipzig, 1909



    Das Glück gleicht oft den reichen, verschwenderischen Frauen, welche die Häuser ruinieren, denen sie eine große Mitgift zugebracht haben.

    Nicolas Chamfort
    (1741 - 1794), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française



    Das Glück ist kein leichtes Ding. Nur sehr schwer finden wir es in uns und anderswo gar nicht.

    Nicolas Chamfort
    (1741 - 1794), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française



    Wir wären elend, wen nicht aus Kleinigkeiten unsere Glückseligkeit zusammengesetzt wäre, deren Summe eitel ist, aber die im einzelnen doch fähig ist, uns ganz zu beschäftigen.

    Caroline von Böhmer-Schlegel-Schelling
    (1763 - 1809), Gattin und Helferin von 1. A.W. Schlegel und 2. F.W. Schelling, sie galt als Mittelpunkt der Jenaer Romantik, unterstützte und förderte die Shakespeare-Übersetzungen Schlegels




    Es ist nichts furchtbarer anzuschauen als grenzenlose Tätigkeit ohne Fundament. Glücklich diejenigen, die im Praktischen gegründet sind und sich zu gründen wissen!

    Johann Wolfgang von Goethe
    (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

    Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben



    Unser letzter Zweck ist die Glückseligkeit, aber das einzige geeignete Mittel für diesen Zweck ist die Tugend und Geistesbildung.

    Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz
    (1646 - 1716), bedeutender deutscher Mathematiker, Physiker, Philosoph, Sprachwissenschaftler und Historiker



    Das Glück ist nicht so launenhaft, als es scheint, das Unrecht ist nicht immer auf seiner Seite.

    Louis Adolphe Thiers
    (1797 - 1877), französischer Historiker und Politiker, zeitweise Ministerpräsident und Präsident der Republik



    Der Himmel atmet durch alle Glieder eine gemeinschaftliche Glückseligkeit. Wenn aber jeder die Gaben des Glücks in gleichem Maße besäße, und wenn jeder dem anderen gleich wäre, müßten nicht alle in Streit geraten? Wenn demnach die Glückseligkeit allen Menschen zugedacht war, so konnte sie Gott nicht in äußerliche Dinge setzen.

    Alexander Pope
    (1688 - 1744), englischer Dichter, Essayist, Satiriker und Übersetzer der Epen Homers



    Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.

    Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
    (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

    Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext



    Auch in ein neues Glück muß man sich schicken lernen.

    Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
    (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

    Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext



    Nichts altert so schnell wie das Glück.

    Oscar Wilde
    (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor



    Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit.

    Oscar Wilde
    (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

    Quelle: Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung (A Woman of No Importance), 1893



    Nichts macht die Frauen heutzutage so altern wie die Anhänglichkeit ihrer Bewunderer.

    Oscar Wilde
    (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor



    Glückseligkeit ist ein Aufenthalt zwischen zu wenig und zu viel.

    Aus England




    Das Glück, das ist ein Vögelchen, das springt von Ast zu Ast.

    Aus Nordrhein-Westfalen



    Das beste Glück,
    ein schöner Blick,
    ein kluger Scherz,
    ein redlich Herz!

    Gaius Iulius Caesar
    (100 - 44 v. Chr.), römischer Staatsmann, Feldherr und Schriftsteller

    Quelle: Caesar, De Bello Gallico (Über den Gallischen Krieg), 58 bis 51/50 v. Chr



    Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluß entzieht.

    Epiktet
    (um 50 n. Chr. - 138), griechisch: Epiktetos, griechischer Stoiker und Philosoph, Sklave, nach Neros Tod freigelassen; gründete in Nikopolis eine Philosophenschule der Stoa, seine Lehre war von großem Einfluß auf das frühe Christentum



    Mensch, deine Seligkeit kannst du dir selber nehmen:
    So du dich nur dazu willst schicken und bequemen.

    Angelus Silesius
    (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

    Quelle: Silesius, Der cherubinische Wandersmann, 1675



    Der Pfad des Glückes gleicht der Milchstraße am Himmel, die eine Anhäufung oder ein Knäuel von einer Anzahl kleiner, nicht einzeln wahrnehmbarer, doch im Verein lichtstrahlender Sterne ist.

    Sir Francis von Verulam Bacon
    (1561 - 1626), englischer Philosoph, Essayist und Staatsmann, entwarf die Methodologie der Wissenschaften



    Abscheuliche Eigenschaft des Menschen! Es kann für ihn kein Glück geben, das nicht irgendeiner Unkenntnis entspringt.

    Honoré de Balzac
    (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor



    Glück ist die Poesie der Frauen.

    Honoré de Balzac
    (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor

    Quelle: Balzac, Vater Goriot (Le Père Goriot), 1834-1835, übersetzt von Gisela Etzel; Leipzig, 1909



    Das Glück gleicht oft den reichen, verschwenderischen Frauen, welche die Häuser ruinieren, denen sie eine große Mitgift zugebracht haben.

    Nicolas Chamfort
    (1741 - 1794), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française



    Das Glück ist kein leichtes Ding. Nur sehr schwer finden wir es in uns und anderswo gar nicht.

    Nicolas Chamfort
    (1741 - 1794), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française



    Wir wären elend, wen nicht aus Kleinigkeiten unsere Glückseligkeit zusammengesetzt wäre, deren Summe eitel ist, aber die im einzelnen doch fähig ist, uns ganz zu beschäftigen.

    Caroline von Böhmer-Schlegel-Schelling
    (1763 - 1809), Gattin und Helferin von 1. A.W. Schlegel und 2. F.W. Schelling, sie galt als Mittelpunkt der Jenaer Romantik, unterstützte und förderte die Shakespeare-Übersetzungen Schlegels




    Und doch verwickelt uns nichts in größeres Unheil, als daß wir uns nach dem Gerede der Menge richten, in dem Wahne, das sei das Beste, was sich allgemeinen Beifalls erfreut und wofür sich uns viele Beispiele bieten, und daß wir nicht nach Maßgabe vernünftiger Einsicht, sondern des Vorganges anderer leben.

    Lucius Annaeus Seneca
    (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr., Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero, Kaiser v. 54 - 68 n.Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

    Quelle: Seneca, Vom glückseligen Leben (De Vita Beata), um 58. 1. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)



    Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

    Lucius Annaeus Seneca
    (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr., Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero, Kaiser v. 54 - 68 n.Chr.), römischer Politiker, Rhetor, Philosoph und Schriftsteller



    Das Glück ist blind.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

    Quelle: Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr



    Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

    Quelle: Cicero, Pro Q. Ligario ad Caesarem, 46 v. Chr. 12, 38.



    Die Göttin des Glückes ist nicht nur selber blind, sondern meistens macht sie auch diejenigen blind, die sie umgarnt hat.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

    Quelle: Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XV, 54



    Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann



    Durch nichts nähern sich Menschen dem Himmel mehr als durch Beglückung von Menschen.

    Marcus Tullius Cicero
    (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann



    Übermütig sind meist in guten Zeiten die Herzen; schwer ist’s, Tage des Glücks tragen mit ruhigem Sinn.

    Ovid
    (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker



    Glücklich hat gelebt, wer in glücklicher Verborgenheit lebte.

    Ovid
    (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker



    Glücklich, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.

    Ovid
    (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

    Quelle: Ovid, Amores (Liebesgedichte), 49 Gedichte in drei Büchern, entstanden ab 16 v. Chr


    Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.

    Sprichwort



    Einzeln nur, zerstreuet zeigen sich
    Des Glückes Fäden, die Gelegenheiten.

    Friedrich von Schiller
    (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

    Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entst. 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 2. Akt, 6. Auftritt, Illo



    Ich will im Glück sanftmütig und gefühlvoll sein, um seiner würdig zu bleiben; im Unglück will ich geduldig und unverzagt sein, um es zu besiegen.

    Friedrich Melchior Baron von Grimm
    (1723 - 1807), deutscher Publizist, Diplomat und Kunstagent, gab von Paris aus 1753 bis 1775 alle zwei Wochen seine "Correspondance littéraire, philosophique et critique" heraus, die er an europäische Höfe schickte und in denen er über das kulturelle Leben in Frankreich berichtete

    Quelle: Grimm, Paris zündet die Lichter an. Literarische Korrespondenz (Correspondance littéraire, philosophique et critique), hg. v. Kurt Schnelle, a. d. Frz. v. Herbert Kühn, Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1977. 15.2.1755. Versuch eines Katechismus für Kinder. Originaltext

    2

    Sobald Du Dich fragst, ob Du glücklich bist – hörst Du auf, es zu sein.

    © Siegfried Santura
    (*1945), deutscher Ingenieur, Ökonom und Autor



    Man braucht nicht viel, um glücklich zu sein – aber das Wissen darum,
    was man nicht braucht.

    © Stefan Rogal
    (*1965), Autor, Herausgeber und Kolumnist



    Bitter und beschwerlich sind uns die mannigfachen Launen des Glücks. …

    Giovanni Boccaccio
    (1313 - 1375), italienischer Erzähler, Novellist und Humanist

    Quelle: Boccaccio, Das Dekameron (Il decamerone), Novellensammlung, 1348-1353; Erstdruck: Venedig 1470. Hier nach der Übers. v. Karl Witte, Winkler-Verlag, München 1964. Sechste Geschichte



    Glück bedeutet, die Suche kurzfristig zu unterbrechen.

    © Ronny Boch
    (*1978), Geologe, freier Autor



    Es ist ein riesiges Glück, die kleinen Freuden
    mit großem Herzen genießen zu können.

    © Lilli U. Kreßner
    (*1957), Schriftstellerin, Dichterin, Zeitungskolumnistin



    Nichts ist bitterer als zu sehen, dass übermenschliche Anstrengungen so wenig Glück hervorbringen.

    Irène Némirovsky
    (1903 - 1942), französischsprachige Schriftstellerin aus der Ukraine, ermordet 1942 im KZ Auschwitz

    Quelle: Némirovsky, Die Beute (La Proie), 1938. Übersetzt von Olivia Mauny



    Glück ist für mich, mich mit Menschen zu umgeben,
    die mir ein gutes Gefühl schenken.

    © Kerstin Haug
    (*1967), Hobby-Aphoristikerin



    Glück ist nichts anderes als Zufriedenheit mit dem eigenen Sein.

    Giacomo Graf Leopardi
    (1798 - 1837), ital. Dichter und Philologe, bedeutender Erneuerer der italienischen Literatursprache

    Quelle: Leopardi, Attraverso lo Zibaldone, 1827-1832, volume primo. Introduzione e note di Valentino Piccoli, Unione Tipografico-Editrice Torinese, Torino 1920. Übers. www.aphorismen.de



    Wahrhaft glücklich ist der Mensch, für den im alltäglich Sichtbaren
    das Wunderbare erkennbar ist.

    © Lilli U. Kreßner
    (*1957), Schriftstellerin, Dichterin, Zeitungskolumnistin



    Gute Menschen sind nicht nothwendig glücklich, und schlechte Menschen nicht nothwendig unglücklich.

    Paul Rée
    (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

    Quelle: Rée, Psychologische Beobachtungen, 1875. Originaltext



    Kein Mensch allein ist glücklich, als ein Schelm,
    Ein leichter Thor, ein frevelhafter Spötter;
    Und ist der glücklich, ohne Herz und Sinn?

    Leopold Schefer
    (1784 - 1862), deutscher Lyriker, Novellist und Komponist

    Quelle: Schefer, Hausreden von Leopold Schefer, Druck und Verlag Gebrüder Katz, Dessau 1855. Originaltext. Aus: Denen Deine Liebe – Allen hülfe




    Kein Glück ohne Vergessen, sagen die einen. Die anderen sagen: Kein Glück ohne Erinnerung. Das Fazit: Kein Glück ohne Gegensatz.

    © Elmar Schenkel
    (*1953), Anglist, Autor, Übersetzer, Maler



    Wie verstehen Sie das Glück?
    Irrlicht.

    Wilhelm Busch
    (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

    Quelle: Busch, Antworten auf Fragen von Frau Louise Fastenrath, Köln, 22.5.1892



    Vergleiche nicht, wenn du glücklich sein willst. Beschuldige nicht, wenn du glücklich sein willst.

    © Sri Chinmoy
    (1931 - 2007), eigentl. Chinmoy Kumar Ghose, spiritueller Lehrer, Friedensphilosoph, Sportler und Künstler.

    Quelle: Chinmoy, Seventy-Seven Thousand Service-Trees, Agni Press, New York 1998. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags



    Vollkommenes Glücklichsein ist Enthusiasmus minus Erwartung.

    © Sri Chinmoy
    (1931 - 2007), eigentl. Chinmoy Kumar Ghose, spiritueller Lehrer, Friedensphilosoph, Sportler und Künstler.

    Quelle: Chinmoy, The God of the Mind, Agni Press, New York 1989.
    Lizenziert unter CC BY-NC-ND 3.0. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags



    Das fremde Glück

    Von diesen kleinen Dingen leben wir,
    Nicht von den großen, die so selten kommen:
    Oft war's nur irgendein Reflex, der dir
    Von einer Vase funkelnd aufgeglommen,
    Oft ferne ein Akkord auf dem Klavier,
    Vom Abend auf die Fittiche genommen.

    Und neulich trat in meinen stillen Raum
    Ein fremdes Glück und lächelte von Wangen
    Zwei junger Menschen, die im frühen Traum
    Der ersten Liebe hoffend noch befangen –
    Und grüßte mich wie einen, den man kaum
    Erkennt, weil schwere Zeit an ihm vergangen.

    Laß sein, mein Herz, das noch von Jugend wirr
    Und trunken ist, sich tätig aufzuschwingen –!
    Kommt einst der Tag, an dem du müd und irr
    Am eigenen Geschicke und Gelingen,
    Vielleicht, daß dann das fremde Glück zu dir
    Sich segnend neigt und lächelt deinem Ringen –

    Denn später, wenn wir müde, leben wir
    Nur mehr von solchen fremden lieben Dingen...

    Anton Wildgans
    (1881 - 1932), österreichischer Jurist, Dramatiker und Lyriker; 1921/22 und 1930/31 Direktor des Wiener Burgtheaters, der nach ihm benannte A.-Wildgans-Preis kommt jüngeren österreichischen Autoren zugute

    Quelle: Wildgans, Gedichte. Dreißig Gedichte, 1917



    Für einige der wichtigsten und glücklichsten Entscheidungen meines Lebens muss man eher sagen: Ich wurde von ihnen getroffen.

    © Stefan Hölscher
    (*1965), studierter Philosoph, Literaturwissenschaftler und Psychologe, Managementberater, Moderator, Autor und Lyriker

    Quelle: Hölscher, Laut Weise – Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, Vechta 2016



    Glück zu haben macht glücklich, Erfolg befriedigt – nur.

    © Justus Vogt
    (*1958), denkender Lebender und lebender Denker



    Das Glück suchend in der Seele, niemals ahnend,
    es läge dort vergraben.

    © Khalid Chergui
    (*1986), Sozialarbeiter, freier Journalist



    Als kleines Mädchen war es das Höchstglücksgefühl, sich im Drehkleid zu drehen. Wenn sich der Rock richtig hochhob, hatte man das Gefühl, die Schönste zu sein. Jede Frau versucht ihr Leben lang, dieses umfassende, schwerelose Glück wiederzuerleben.

    © Marie Harvut
    (*1980), französische Tänzerin




    Glück

    Glück ist auf verschiedene Weise
    zu interpretieren,
    jeder sollte es für sich analysieren.

    So mancher ist glücklich, ist er nicht allein,
    für einen anderen kann es ein Lächeln sein.
    Auch kann man Glück
    mit Geld oder materiellen Dingen
    natürlich in Verbindung bringen,
    nur wird es nicht immer Triumph versprechen,
    manchmal ist es imstande, das Glück zu brechen.
    Oft findet man es in ganz kleinen Dingen,
    oder man spürt es, wenn große Sachen gelingen.
    Glück können wir mit Frieden verbinden,
    ebenso auch in der Liebe finden.
    Glück ist Genesung und Zufriedenheit,
    daraus erworbene geschenkte Zeit.
    Es ist schön vermögend,
    erfolgreich und gesund zu sein,
    doch lässt uns das Glück irgendwann allein,
    dann kann es ganz schnell passieren
    und wir müssen kapitulieren.

    Die Menschen auf der Titanic
    waren reich und gesund,
    doch vom Glück verlassen
    liegen sie nun auf dem Meeresgrund.

    © Doris Mummert
    (1959 - 2005), dt. Schriftstellerin.
    Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Herrn Björn Mummert

    Quelle: Aus: So endlos wie der Horizont, 2016



    Die meisten von uns müssen sich mit dem kleinen Glück begnügen.

    © Horst-Joachim Rahn
    (*1944), Hochschullehrer und Schriftsteller



    Besteht das Glück in der Entwicklung unserer Fähigkeiten
    oder in ihrer Unterdrückung?

    Anne Louise Germaine de Staël
    (1766 - 1817), genannt Madame de Staël, aus der Schweiz stammende französische Schriftstellerin, berühmt durch ihre geistreiche Eloquenz, führte einen bedeutenden Salon und nahm aktiv teil am politischen und intellektuellen Leben ihrer Zeit


    Quelle: de Staël, Über Deutschland, 1813 (De l'Allemagne). Deutsch von Friedrich Buchholz u.a., J. J. Mäcken'sche Buchhandlung, Reutlingen 1815



    Ich sah nur Glückliche und ihrer aller Glück hatte einen Knacks. …
    Ich hätte nie geglaubt, dass es so schwierig sei, einem Glücklichen
    zu begegnen.

    Anatole France
    (1844 - 1924), eigentlich François Anatole Thibault, französischer Erzähler, Lyriker, Kritiker und Historiker, Nobelpreisträger für Literatur 1921

    Quelle: France, Les Sept Femmes de la Barbe-Bleue et autres contes merveilleux, Calmann-Lévy, 1921. Das Hemd eines Glücklichen (La Chemise), übers. v. Friedrich Oppeln-Bronikowski



    Glücksmomente sind die Sahnehäubchen auf dem Kuchen des Lebens.

    © Lilli U. Kreßner
    (*1957), Schriftstellerin, Dichterin, Zeitungskolumnistin



    Jedes Glück vergeht – das vergänglichste davon ist das materielle.

    © Alexander Schübert
    (*1958), Ingenieur und Autor




    Zu unserem Glück haben wir immer noch weniger Unglück als andere.

    © Paul Mommertz
    (*1930), deutscher Schriftsteller, Autor von Drehbüchern, Bühnenstücken und Hörspielen

    Quelle: Mommertz, Sichtwechsel. Aphorismen über Menschen und Meinungen, 2005



    In seinen glücklichsten Momenten ahnt man, was das Leben sein könnte.

    © Reiner Gringmuth
    (*1956)



    Glück genießen

    Am Morgen, wenn die Sonne scheint,
    und Kraft durch deinen Körper fließt,
    dann bist du mit dem Glück vereint
    und es gibt nichts, das dies vermiest.
    Die Sorgen lässt du abblitzen,
    folgst beharrlich deinen Träumen.
    bleibst heut nicht am Schreibtisch sitzen,
    gehst spazieren unter Bäumen.
    Verbringst den Tag von früh bis spät
    in Ruhe und Gelassenheit,
    verspürst nicht, wenn der Wind sich dreht,
    versinkst einfach in Raum und Zeit.
    Hernach wirst du zufrieden sein
    und auch nichts kann dich verdrießen,
    das Glück gehört dir ganz allein,
    du kannst es endlos – genießen.

    © Horst Rehmann
    (*1943), deutscher Publizist, Maler, Schriftsteller und Kinderbuchautor



    Mein Glück

    Seit ich des Suchens müde ward,
    Erlernte ich das Finden.
    Seit mir ein Wind hielt Widerpart,
    Segl ich mit allen Winden.

    Friedrich Wilhelm Nietzsche
    (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

    Quelle: Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887). Scherz, List und Rache. Vorspiel in deutschen Reimen


    Endloses Glück ist genauso schwer zu ertragen wie endloses Leid.

    © Hubert Joost
    (*1939), Steuerberater im Ruhestand



    Jeder ist seines Glückes Schmied, aber wer
    erlernt heute noch das Schmiedehandwerk!

    © Karl Werner Dickhöfer
    (*1938), Lehrer im Ruhestand



    Manchmal ist es schön, allein zu sein. Manchmal ist es schön, keinem Verein anzugehören. Manchmal ist es schön, vorbeizufahren.

    Kurt Tucholsky
    (1890 - 1935, Freitod), Pseudonyme Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

    Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Fahrt ins Glück, in: Die Weltbühne, 16.10.1928, Nr. 42 (Peter Panter), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931



    Das Menschenherz ist feig, und es gehört Mut dazu,
    um glücklich zu werden.

    Arthur Maria Freiherr von Lüttwitz
    (1839 - 1924), deutscher Offizier, Jurist und Schriftsteller

    Quelle: Lüttwitz, Wo ist das Glück?, Herdersche Verlagshandlung, Freiburg i.Br. 1911



    Läuterung

    Das eine Glück, das große, wundervolle,
    Das jedem Menschen einmal nur gegeben –
    Die Leidenschaft, die echte, heiße, tolle,
    Die jeder einmal nur erlebt im Leben –

    Du wirst sie jetzt, mein liebes Kind, erfahren!
    Durch Deine Seele wird sie wild gewittern
    Und Dich erschüttern, und in langen Jahren
    Nachklingend noch in Deinem Herzen zittern ...

    Doch fühlen mußt Du sie! Es muß verbrennen
    Das Herz einmal die Flügel an der Flamme,
    Daß es sich nicht in eitlem Selbstverkennen
    Zu hoch erhebe und zu tief verdamme!

    A. de Nora
    (1864 - 1936), Pseudonym für Anton Alfred Noder, deutscher Arzt und Dichter



    Glück ist keine Illusion, sondern die Hoffnung unseres Lebens.

    © Angelika Emmert
    (*1968), Standesbeamtin



    Ein Lämpchen aufgeglommen,
    Solch Lämpchen, Glück, bist du:
    Aus Nächten hergekommen,
    Den Nächten geht es zu.

    Es glüht vor deinen Schritten;
    Herzklopfend bleibst du steh'n. –
    Und ist vorbeigeglitten,
    Eh' du es recht geseh'n. –

    Ludwig Jacobowski
    (1868 - 1900), dt. Lyriker, Schriftsteller, Publizist; lebte nach einer harten Jugend in Berlin

    Quelle: Jacobowski, Gedichte. Leuchtende Tage. Neue Gedichte 1896-1898, posthum hrsg., J.C.C. Bruns' Verlag, Minden 1901. Originaltext



    Glück ist, wenn man im Herzen lacht.
    Wert hat nur das, was uns glücklich macht.
    Doch Nutzen bringt nicht nur Bequemes:
    Den Meistern glückt auch Unangenehmes.

    © Gerd Peter Bischoff
    (*1949), Schriftsteller

    Quelle: Bischoff, Mit Gedichten Humor belichten! tredition Verlag, Hamburg 2015



    Der spürt das Glück nur halb, das er im Herzen trägt,
    der, während er’s genießt, es mißt und wägt.

    Wilhelm Müller-Rüdersdorf
    (1889 - 1945), deutscher Schriftsteller

    Zugeschrieben



    Glück

    Während seines Erdenlebens,
    schaut man oft und doch vergebens,
    nach vorn, zur Seite und zurück,
    sucht ständig einen Weg zum Glück.

    Mal ist es da, mal ist es dort,
    will man es greifen, ist es fort,
    ohne Glück lässt sich zwar leben,
    doch geht manches oft daneben.

    Auch wenn das Glück verloren geht,
    der Sturm des Lebens es verweht,
    den Heimweg findet es alsbald,
    macht dann auch häufig länger Halt.

    Das Glück ist unberechenbar,
    ist fix zur Stelle, macht sich rar,
    geht geheimnisvolle Wege,
    Glück ist und bleibt – ein Stratege.

    © Horst Rehmann
    (*1943), deutscher Publizist, Maler, Schriftsteller und Kinderbuchautor

    3

    Provoziertes Glück: Folge den Sternen und lasse dich fallen,
    am besten in einen Brunnen. Mal sehen, wer dich findet.

    © Sven Eisenberger
    (*1963), Lehrer und Mensch



    Das Streben nach Glück ist das Streben nach einem Menschenwort, das sich nicht auf die Wirklichkeit bezieht, sondern auf eine Wunschvorstellung.

    © Stefan Dehn
    (*1982), Denkeremit

    Quelle: Dehn, Der Mensch im Augenblick, 2012



    Das Glück bedarf guter Antennen.

    © Helmut Glaßl
    (*1950), Thüringer Aphoristiker



    Persönliches Glück erreicht man leichter
    durch mehr gemeinsames Glück.

    © Helmut Glaßl
    (*1950), Thüringer Aphoristiker



    Fortuna ist zwar großzügig, aber nie gerecht.

    © Helmut Glaßl
    (*1950), Thüringer Aphoristiker



    Viele wollen etwas haben, was sie lieben können.
    Glücklich sind die, die lieben, was sie haben können.

    © Peter Becker
    (*1949), deutscher Informatiker



    Der Alte: Eines habe ich gelernt: Ich weiß,
    wo das Glück – nicht ist.

    © Wolfgang Pfleiderer
    (1877 - 1971), dt. Philologe, Gymnasial- und Volkshochschullehrer in Stuttgart


    Quelle: Pfleiderer, Bienen und Wespen. Aphorismen von Wolfgang Pfleiderer,
    Verlag von Dr. Karl Höhn, Ulm 1913
    Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Wolfgang Holger Pfleiderer



    Vermeintliches Glück sollte so wenig überschätzt werden
    wie ebensolches Unglück.

    © Stefan Rogal
    (*1965), Autor, Herausgeber und Kolumnist



    Einige sind nicht glücklich, aber sie wollen,
    dass die Leute glauben, sie wären es.

    © Hassan Mohsen
    (*1983), Gerontologe und Essayist



    Das Glück ist ein ewiger Wanderer –
    das Unglück zum Glück aber auch.

    © Lilli U. Kreßner
    (*1957), Schriftstellerin, Dichterin, Zeitungskolumnistin



    Glücklichsein – oder: der ungebackene Kuchen.
    Betrachtet man das Glücklichsein als einen großen Kuchen, so sind die Schultern, an denen man sich anlehen kann, und die Arme, die sich für einen ausbreiten, so wichtig wie Mehl und Zucker. Doch oft fehlt die Zeit, den Kuchen zu backen, obwohl man Mehl und Zucker im Haus hat.

    © Dr. Beatrix Esser-Schlierf
    (*1971), Dipl.-Kauffrau, Mutter, Aphorismensammlerin und mehr



    Glück geht eigene Wege, aber gute
    Spurensucher finden die Hinweise.

    © Angelika Emmert
    (*1968), Standesbeamtin



    Am besten, man hebt sich immer
    etwas Glück für den nächsten Tag auf.

    © Marcel Baumert
    (*1974)



    In der höchsten Glückslage liegt die geringste Freiheit; man soll da
    weder Vorliebe noch Hass, am wenigsten aber Zorn zeigen.

    Sallust
    (86 - 36 v. Chr.), eigentlich Caius Sallustius Crispus Sallust, römischer Historiker

    Quelle: Sallust, Über die Verschwörung des Catilina (De coniuratione Catilinae)



    Die Grenzlinie zwischen Glück und Unglück
    ist häufig schwer zu erkennen.

    © Karl de Laer
    (*1959)



    Glücksflug

    Du trägst ein Glück in dir,
    deine schönen Gedanken.
    Lass sie flattern,
    den Vögeln gleich,
    hinweg über alle Grenzen und Schranken,
    hin durch die Weltenräume
    und trage auf ihren Flügeln
    deine allerschönsten Träume.
    Fühlst du es schön, das Glück?

    © Diana Denk
    (*1975), Autorin




    Individuelles Glücklichsein beruhigt,
    es entpflichtet aber nicht.

    © Justus Vogt
    (*1958), denkender Lebender und lebender Denker



    Das Glück hat einfach zuviele Verehrer.
    Vielleicht fällt ihm die richtige Entscheidung deshalb so schwer.

    © KarlHeinz Karius
    (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater



    Keine Panik, wenn das Glück mal vorübergehend vom Radar verschwindet: oft hilft schon eine leichte Kurs-Korrektur!

    © KarlHeinz Karius
    (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater



    Wenn du dich nicht glücklich machen kannst,
    versuche es nicht bei anderen.

    © Esther Klepgen
    (*1965), Autorin


    Träumereien, Erinnerungen und unerfüllte Wünsche gehören ebenso zu einem glücklichen Menschen wie Gesundheit, Liebe, soziale Absicherung und ein erfüllter Kinderwunsch

    © Heinz Nitschke
    (*1943), Diplom-Ingenieur FH



    Zum Glück gehört nicht immer nur ein Sieg. Es ist schon von Vorteil,
    wenn man nicht der Letzte ist.

    © Heinz Nitschke
    (*1943), Diplom-Ingenieur FH



    Glück ist die Zufriedenheit des Maßlosen.

    © Dr. Stefan von Kegler
    (*1968), Medizinaphoristiker.



    Wir sollten nicht nur auf einen glücklichen Zufall hoffen,
    sondern dem Glück auch öfter auf die Sprünge helfen.

    © Helmut Glaßl
    (*1950), Thüringer Aphoristiker



    Glück ist oft nur eingebildet, Unglück seltener.

    © Stefan Rogal
    (*1965), Autor, Herausgeber und Kolumnist



    Wahrnehmung des Glücks – Zeitlosigkeit.

    © Helmut Glaßl
    (*1950), Thüringer Aphoristiker



    Glücklichsein ist kein Zustand, sondern eine Fähigkeit.

    © Christian Ernst
    (*1964), dt. Professor



    Packe das Glück beim Schopfe,
    aber verschone seinen Hals.

    © Franz Friedrich Kovacs
    (*1949), deutscher Schriftsteller und Lyriker



    Glück hat ausschliesslich derjenige,
    welcher es als solches erkannt hat.

    © Andrea Mira Meneghin
    (*1967)



    Jeder Mensch will glücklich werden, das ist falsch.
    Jeder Mensch soll glücklich machen, das ist richtig.

    Karl Friedrich May
    (1842 - 1912), eigentlich Carl Friedrich May,
    Pseudonym Karl Hohenthal; dt. Jugendschriftsteller

    Quelle: May, Und Friede auf Erden!, 1904

    4

    Auch der wunschlos Glückliche hat noch einen Wunsch:
    dass es die anderen auch bemerken.

    © Heinz Körber
    (*1938), Aphoristiker



    Glücklich sein bedeutet nicht immer, auch erfüllt sein;
    die meisten Menschen erwarten zu viel.

    © Dr. Christian Ferch
    (*1966), Dr. phil.




    Wahres Glücksempfinden ist
    von Natur aus grundlos.

    © Dr. phil. Jürgen Wilbert
    (*1945), deutscher Literat und Aphoristiker

    Quelle: Wilbert, Aus der Redensart geschlagen. Aphoristische Denkereien, Brockmeyer Verlag 2014



    Glück können wir nur genießen, wenn wir es
    selbst herbeigeführt haben.

    © Siegfried Santura
    (*1945), deutscher Ingenieur, Ökonom und Autor



    Deutlich wird, wenn man vergleicht:
    auch das Glück hat es nicht leicht!

    © KarlHeinz Karius
    (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater



    Falls, wozu es durchaus neigt,
    das Glück sich mal gewogen zeigt,
    sind unterschiedlich die Befunde
    manchmal auch in schöner Stunde.

    © KarlHeinz Karius
    (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater



    Warum mögen wir Rätsel? Weil es zu wünschen übrig lässt.
    Es ist aufs Ungewisse verschobenes Glück.

    © Elmar Schenkel
    (*1953), Anglist, Autor, Übersetzer, Maler



    Die Gabe, glücklich zu sein, wird nicht vererbt,
    sie läßt sich aber erlernen und erarbeiten.

    © Siegfried Santura
    (*1945), deutscher Ingenieur, Ökonom und Autor



    Glück ist der Preis für ein tätiges Leben – vita activa.

    © Siegfried Santura
    (*1945), deutscher Ingenieur, Ökonom und Autor



    Der Volksmund sagt:
    Das Glück ist mit den Tüchtigen
    Und weiß doch längst:
    Es ist nur mit den Glücklichen

    © Felix Popp
    (*1982), Songwriter



    Was Heil uns bringet, ist ein Unheil nicht zu nennen,
    Und jedes Unheil bringt uns Heil, wenn wir's erkennen.

    Friedrich Rückert
    (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung

    Quelle: Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839



    Das anthropologische Grundgesetz heißt: Es gibt und wird immer eine Majorität von Menschen geben, die nicht erlöst sein will. Das Glück läßt sich nicht dekretieren, nicht mit Gewalt einführen; der Mensch scheut den Zwang, auch den Zwang zur Zufriedenheit.

    Gerhard von Amyntor
    (1831 - 1910), eigentlich Dagobert von Gerhardt, deutscher Schriftsteller

    Quelle: Amyntor, Aus der Mappe eines Idealisten, o.J. [1885]



    Glückseligkeit

    und das Meer
    aus Glas
    liess uns gehen
    auf der Insel
    über dem Ufer
    tranken wir beide
    ein wenig
    Glückseligkeit
    nur ein bisschen
    doch meine Beine
    wurden mir schwer
    ich legte den Kopf
    an deine Schulter

    du hast gelacht
    ich erinnere mich
    und in deinen Augen
    lag so viel Me(h)r

    © Anke Maggauer-Kirsche
    (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz



    Nichts in der Welt ist dazu geschaffen, den Menschen
    dauerhaft glücklich zu machen.

    © Nadine Pomes
    (*1977), Diplom-Sozialwissenschaftlerin



    Wenn das Herz ein wenig schwer ist, obwohl es ganz leicht ist,
    nennt man das Liebe, nennt man das Glück.

    © Ruth W. Lingenfelser
    (*1952), Sekretärin, Dichterin, Aphoristikerin und Buchautorin



    Der Glückliche beglückt und ermutigt zur Selbsthilfe.

    © Alfred Selacher
    (*1945), Schweizer Lebenskünstler



    Wenn du auch nur einen Menschen außer dir selbst glücklich gemacht hast, warst du nicht umsonst hier.

    © Alexander Schübert
    (*1958), Ingenieur und Autor




    Das Glück in der Welt liegt im Herzen jedes Einzelnen!

    © Önder Demir
    (*1976), selbstständig



    Wer sich des Glücks erinnert, erlebt es ein weiteres Mal.

    © Ruth W. Lingenfelser
    (*1952), Sekretärin, Dichterin, Aphoristikerin und Buchautorin



    Du willst, dass großes Glück dir lacht?
    Das Leben ist so nicht gemacht!
    Nur ab und zu ein kleines Glückchen
    schenkt Freude pur in Einzelstückchen.

    © Ruth W. Lingenfelser
    (*1952), Sekretärin, Dichterin, Aphoristikerin und Buchautorin


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