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1 Kapitel - 1.957 Wörter - Erstellt von: Zozo Potter - Aktualisiert am: 2017-06-06 - Entwickelt am: - 595 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es geht um ein Mädchen, weiches schon oft von Leuten verletzt wurde. Lies diese kurze Geschichte und finde heraus ob sie doch noch ihre Liebe findet.

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    Dein Name ist Alice Davis.

    Der Wind lies meine Haare wild umher flattern. Um mich herum waren lauter rot- goldene und grün- schwarze Umhänge, die wild durcheinander huschten. Etwas kleines und goldenes lenkte meinen Blick auf sich. In einem Sturzflug sauste ich darauf zu und hielt es hoch in den Himmel. Es war die Kommentator-Stimme zu hören: "Alice Davis hat den Schnatz gefangen, die Golden Tonados gewinnen mit einem überragenden Spiel gegen die Silver Storms. 360 zu 180. Einfach fantastisch!" wir flogen noch ein paar extra Runden und landeten schließlich am Boden, stellten unsere Feuerblitze weg und gingen zur Umkleide uns umziehen. Ich duschte mich und zog mir danach eine kurze Hose und ein T-Shirt an, auf dem stand: 'I am not cute!'. Draußen erwarteten mich schon meine Mitspieler und unser Trainer Mark. Alex, mein bester Freund seit ich auf Hogwarts war, kam auf mich zu und lobte mich für mein gutes Spiel. Mit der Mannschaft gingen wir noch in einen Pub in der Nähe. Dort waren schon viele Reporter, die einen Haufen an Fragen stellten. Ich war nun eine der berühmtesten Sucherinnen. Es gab nur eine die besser war als ich. Melanie Voltruschki, die Polnische Sucherin. "Miss Davis, dürfte ich fragen, warum eine so schöne Frau, wie sie, keinen Freund hat?", fragte ein Reporter. Das hatte ich mich manchmal auch gefragt. Stille war in den Pub gekommen. Ich antwortete zögerlich: "Offensichtlich war der Richtige noch nicht dabei. Aber ich denke es reicht jetzt mit den Fragen, denn wir, die Golden Tonados sind im Quidditsch-WM Halbfinale! Lasst uns feiern!" Merlin sei Dank, funktionierte es und jeder nahm ein Glas und stieß auf die englische Nationalmannschaft an. im Laufe des Abends wurden alle beschwippst. da ich Alkohol verabscheute, nahm ich keinen Schluck zu mir. Ich und Alex waren die einzigen, die noch nüchtern waren. Irgendwann schrie ich gegen die Musik an: "Sei mir nicht böse Alex. Ich gehe jetzt nach Hause und kuschle mich in mein Bett." "Ist ok! Soll ich mitkommen? Es ist schon spät.", fragte er. ich lehnte ab und suchte zwischen den ganzen Leuten den Ausgang. an der Tür angekommen zog ich sie auf und frische Luft kam mir entgegen. Als ich so durch die Straßen ging, bemerkte ich Schritte hinter mir und wurde unsanft an die Wand hinter mir gedrückt. "Na Süße, wollen wir ein bisschen Spaß haben?", fragte mich ein nach Alkohol stinkender Mann. Ich spuckte ihm ins Gesicht und schrie: "Lassen sie mich sofort los! Hilfe!" doch der Mann schien amüsiert und griff noch doller zu. Ich hatte keine Chance. Eine seiner Hände hielt mich an die Wand gedrückt und die andere glitt unter mein Shirt. Tränen traten mir in die Augen. Plötzlich wurde der Mann weg geschleudert und ich prallte mit dem Hinterkopf gegen die Wand. Etwas warmes und klebriges floss an meinem Kopf hinunter. Bevor alles schwarz wurde, schaute ich in mir bekannte dunkelbraune Augen.
    Vorsichtig öffnete ich die Augen und bemerkte, dass es schon hell war. Aber ich war nicht in meinem Bett sondern in dem eines Fremden. Ruckartig setzte ich mich auf. Höllische Schmerzen gingen von meinem Kopf aus und ich erinnerte mich an gestern Nacht. Ich musste also bei meinem Retter sein. Als ich vorsichtig aufstand bemerkte ich, dass ich nur Unterwäsche an hatte. Ich holte mir ein langes Shirt aus dem Schrank, welches mir ebenfalls bekannt vorkam und zog es an. Mein Herz schrie das ich einfach weg gehen sollte, aber meine Neugier siegte. Ich schlich mich aus der Tür und was ich dann sah stockte mir den Atem. hätte ich doch bloß auf mein Herz gehört. "Hallo, Alice. Wie geht es dir?, fragte Blaise. Er, Blaise Zabini, mein jahrelanger Freund und Ex, weil er mich mit meiner besten Freundin Rosalie betrogen hatte stand einfach so vor mir und fragte mich wie es mir gehe! Was fällt ihm ein! Ruhig bleiben, befahl ich mir selbst. "Blaise. Mir geht es den Umständen entsprechend.", sagte ich so kalt wie möglich. Wenn ich eines in Slytherin gelernt hatte, dann war es gutes schauspielern und sich von seiner kältesten Seite zu zeigen. Als ich abermals zu ihm guckte, merkte ich wie mir mein Herz in die Hose rutschte. Lieber lag ich dort noch bewusstlos, als in seiner verflixten Wohnung zu stehen! Beschämt schaute er mich an und sagte: “Tut mir Leid für dich, was gestern passiert ist. Warum warst du denn noch so spät und alleine draußen?“ Erst hatte ich vor ihm gar nicht zu antworten, aber da das auch nichts brachte, sagte ich ihm: „Ich war noch mit dem Team in der Nähe ein bisschen feiern, wegen unserem Einzug ins WM Finale. Was hast du eigentlich dort gemacht?“ „Ich kam gerade von einer Freundin.“, sagte er leise. Wahrscheinlich wusste er wie sich das für mich anhören musste. Ich sagte zu ihm: „Ach eine Freundin. Immer noch der gleiche Frauenheld wie früher, was Zabini? War es eine Schnitte die gerade über die Straße gelaufen ist oder doch Rosalie?“ Deutlich konnte man meine Wut in der Stimme hören, als ich das gesagt hatte. Ich musste mir eingestehen, dass ich ihn immer noch genauso doll liebte wie am ersten Tag. Scheiß Herz! Man konnte deutlich sehen, dass er es bereute, was er getan hatte. Doch so leicht würde ich es ihm nicht machen! Er sagte: „Nur eine Freundin. Aber ich habe doch nur mit ihr geschlafen, damit du dich nicht zu sehr in mich verliebst. Es waren so schwere Zeiten in der siebten Klasse. Es war zweifellos klar, dass du für mich durchs Feuer gegangen wärst. Bitte verzeih‘ mir!“ Wütend und verletzt schrie ich ihn an: „Heißt dass, du wolltest, dass ich euer Elend mit ansehe!“ Er nickte. „Blaise Zabini, du bist das größte Arschloch was die Welt je gesehen hat! Hast du überhaupt eine Ahnung, wie sich das anfühlt? Es ist schrecklich, wie als wenn dich jemand von innen aufschlitzt und dir, nachdem du keine Tränen mehr hast, ein Messer ins Herz rammt! Lieber wäre ich für dich, meine große Liebe gestorben, als das miterleben zu müssen!“, schrie ich aufgebracht. Einzelne Tränen rollten mir die Wangen hinunter und tropften auf sein sündhaft teures Parket. „Oh bitte Alice, versteh doch ich konnte nicht zulassen, dass du stirbst. Ich liebe dich doch!“, rief er verzweifelt. Ich ging zu ihm und gab ihm eine so kräftige Ohrfeige, dass es schallte. Seine Wange war knallrot, doch er hob den Kopf nicht, da er wusste, dass er sie verdient hatte. „Das war dafür, dass du fremd gegangen bist und dafür, dass du erst jetzt den Mut hattest mir das zusagen! Und das,“ sagte ich während ich meine Hand in seinen Nacken legte, seinem Kopf anhob und sich meine Lippen auf seine legten, „war dafür, weil ich dich verdammt noch mal immer noch liebe!“ Als er das hörte konnte er es erst gar nicht glauben, doch als er meinen Blick bemerkte, legte er beide Hände um meine Hüfte, zog mich näher zu sich und küsste mich innig. Wie lange ich doch darauf gewartet hatte!
    Ich glaube ich war noch nie so aufgeregt gewesen. Als neben mir mein Vater stand, wurde es noch schlimmer. Beruhigend drückte er meine Hand. Die Musik setzte ein und ich hackte mich bei ihm unter. Hellblauer Himmel und eine saftig grüne Wiese umgaben mich. Überall in der Luft flogen weiße Kerzen und vorne am Altar stand er. Ich ging auf ihn zu, mein Vater sagte ihm er sollte ja auf mich aufpassen und unsere Trauung begann. Völlig in meinen Träumen vertieft hörte ich nur wie Blaise antwortete: „Ja, ich will!“ von da an war ich wach. Der Standesbeamte wandte sich an mich: „Möchten sie, Alice Davis, Blaise Zabini zu ihrem rechtmäßigen angetrauten Ehemann nehmen? In lieben, achten und ehren, beistehen in Krankheit und Gesundheit bis der Tod sie scheidet, so antworten sie mit: Ja ich will.“ Natürlich antwortete ich: „Ja ich will!“ „Hiermit ernenne ich sie Kraft meines Amtes zu Mann und Frau. Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“, sagte der Standesbeamte. Blaise zog mich zu sich und küsste mich leidenschaftlich. Laute Jubelrufe umgaben uns. Unsere Feier war ein Traum. Daphne war meine Trauzeugin und bei Blaise war es natürlich Draco. Wir alle hatten einen wunderbaren Tag. Die letzten Gäste gingen um 02:30Uhr. Blaise und ich apperierten vor unsere Tür. Ich wollte gerade über die Schwelle treten, als er mich hoch hob und mich ins Schlafzimmer trug. Dort küsste er mich stürmisch und wir machten unserer Hochzeitsnacht alle Ehre.
    Ein Monat später waren wir bei Dracos Geburtstagsfeier eingeladen. Blaise und ich schenkten ihm eine Karte, auf der stand: 25 wird man nur einmal. Dazu bekam er noch einen neuen Umhang. Als wir im Zelt angekommen waren, wurde mir auf einmal kotz übel. Schnell rannte ich zur Toilette und übergab mich. Wegen meiner Vermutung apperierte ich ins Mungos und wurde untersucht. Meine Vermutung bewahrheitete sich. Voller Angst, wie er reagieren würde, kehrte ich ins Zelt zurück. Meine Abwesenheit hatte er offensichtlich bemerkt denn er kam angerannt und fragte mich was los sei. Ich jedoch ging nach vorne Richtung Bühne und ergriff das Mikrofon und sagte: „Lieber Blaise ich liebe dich von ganzem Herzen, aber ich muss dir etwas sagen und habe Angst vor deiner Reaktion. Gerade war ich verschwunden, weil mir schlecht wurde. Ich apperierte ins St. Mungos und ließ mich untersuchen. Der Arzt meinte zu mir, dass die Übelkeit in einer Schwangerschaft normal wäre. Blaise Zabini, du wirst Vater!“ Bevor ich auch nur Merlin sagen konnte, hob mich Blaise hoch und wirbelte mich durch den Raum und sagte überglücklich: „Ich werde Vater!“
    Gerade lagen wir beide auf der Couch, als ich aufschrie und sich fürchterliche Schmerzen in meinem Körper breit machen. Blaise reagierte sofort und keine drei Sekunden später waren wir im Mungos. Er durfte nicht mit in den Kreissaal. Ich glaube die Hand des Arztes ist von mir zerdrückt worden. Nach unendlich langen acht Stunden wurde mir ein kleines Bündel in den Arm gelegt. Der Arzt sagte: „Herzlichen Glückwunsch, Miss Zabini es ist ein gesundes Mädchen.“ Da ging auch schon die Tür auf und Blaise kam mit großen Schritten in den Raum gelaufen. Er nahm sie vorsichtig in seine Arme. „Wie soll sie denn heißen?“, fragte der Arzt. Wir beide antworteten gleichzeitig: „Lucy Zabini!“ Von da an war unsere kleine aber heile Welt perfekt.



    Vielen Dank, dass du die Story gelesen hast. Ich würde mich sowohl über Lob, als auch über Kritik freuen. Bitte schreibt mir doch, ob ich weitere Storys schreiben soll.

Kommentare (2)

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Zozo Potter (78389)
vor 163 Tagen
Danke, Jule. Jetzt musste ich weinen😉
Jule Malfoy (69296)
vor 164 Tagen
Omg❤❤ ich musste vor Freude weinen💧. Deine Geschichte ist einfach wunderschön 😍😍😍😍