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World of Mystik 20

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5 Kapitel - 2.983 Wörter - Erstellt von: Torden! - Aktualisiert am: 2017-06-05 - Entwickelt am: - 273 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Europa wurde in Stücke gesprengt und Asien steht in Flammen. Nordamerika und Russland sind zu einem gigantischen Waldgebiet verschmolzen. Mittendrin einige Jugendliche die dem Chaos auf dem Grund gehen sollen.
Basierend auf Phyria's MMFF.

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    ((bold))Archer((ebold)) Sie erwischten ihn am Nordtor. Drei Tage nachdem sie ihn getasert und in den Raum gesperrt hatten, war Tulio mit den Nerven am
    Archer

    Sie erwischten ihn am Nordtor.
    Drei Tage nachdem sie ihn getasert und in den Raum gesperrt hatten, war Tulio mit den Nerven am Ende. Das Licht schien weiß und grell und wurden von glänzenden Fließen nur noch weißer und nur noch greller zurückgeworfen. Sein Gefängnis musste tief unter der Erde liegen, sonst wäre er wohl längst hier raus. Da seine erfolglosen Teleportationsversuche ihm nichts als Kopfschmerzen einbrachten, beschränkte er sich darauf mit geschlossenen Augen im Schneidersitz auf dem Metallgestell zu sitzen, das sich Bett schimpfte.
    Er war sich den Blicken der Kamera durchaus bewusst, doch er ignorierte sie. Alles was zählte war die Stahltür gegenüber des Bettes. Die Langeweile brachte ihn um. Dann war da noch die Klaustrophobie. Tulio gab es nicht gerne zu, aber das Klischee des rastlosen Luftmenschen passte bei ihm wie die Faust aufs Auge. Manchmal fragte er sich, ob er es nicht gewesen war, der dieses Vorurteil geprägt hatte. Aber Auf- und Abtigern brachte ihn auch nicht hieraus.
    Stattdessen blieb er so ruhig er konnte und konzentrierte sich auf die Tür. Komm schon, beschwor er den Stahl, nur noch ein kleines Stück. Er stellte sich ein Spinnennetz aus feinen Rissen vor. Sie zogen sich durch die Fliesen an der Wand mit der Tür. Wie lange er schon so dasaß, wusste er nicht. Er vermutete, dass es drei Tage waren, denn dreimal hatte die schmale Klappe in der Tür matschiges Zeug, das wohl Essen darstellen sollte, preisgegeben. Er rührte es nie an. Vielleicht waren irgendwelche Psychopharmaka darin beigemischt und er hatte vor, ein noch bisschen bei Verstand zu bleiben. Obwohl er einiges für einen guten Joint oder etwas anderes gegeben hätte, das ihm half seine Situation zu vergessen.
    Die Tür gab ein leises Quietschen von sich. Hätte Tulio es nicht besser gewusst, hätte er es für Einbildung oder für eine Maus gehalten. Er erhöhte den Luftdruck um die Tür. Ein Krachen verriet ihm, dass die ersten Fließen zersprangen und auf dem ebenfalls gefliesten Boden zerbarsten. Er schlug die Augen auf und starrte auf die nackten Betonflecken. Das Quietschen klang gequälter. Mit einem triumphierenden Grinsen sprang er auf und schritt zur Tür, die sich leicht nach außen wölbte. Ohne sich noch einmal umzudrehen, zeigte er der Kamera den Mittelfinger und drückte die gesamte Luft des Raums gegen den Stahl. Die Tür sprang wie ein bockiges Pferd aus dem Rahmen und knallte an die gegenüberliegende Wand des Ganges. Erst als der Betonstaub sich lichtete, registrierte Tulio, dass er in eine Falle getappt war. Schon wieder.

    Drei rote Laserpointer waren auf seine Brust gerichtet. Zumindest wären ihm Laserpointer lieber gewesen, aber so nett waren die Angestellten von Satori Industries bestimmt nicht. Er war sich sicher, dass wenn er jetzt nach oben schielte, dort mindestens ein weiterer roter Punkt auf seiner Stirn zu sehen war. Er hob die Hände. Es gab schlimmere Todesarten als erschossen zu werden und sich umbringen zu lassen, stellte sicherlich eine gute Lösung seines Problems dar, aber er war noch nicht bereit wieder zu sterben. Kallik, Marina und Lapis würden ihm bestimmt jahrelang vorhalten, dass er es wieder nicht über die Zwanzig geschafft hatte.
    „Also Jungs“, verkündete Tulio so gelassen wie es sein erhöhter Puls zuließ, „wollt ihr etwas bestimmtes von mir oder bleiben wir weiterhin in diesem...“, er sah sich in dem halb zerstörten, von Staub bedeckten Gang um, „...überaus gemütlichen Flur stehen?“
    Die vier Männer in schwarzen Schutzwesten sahen ihn durch die verstaubten Visiere ihrer Helme verwirrt an. Derjenige, der tatsächlich mit seiner Waffe auf Tulios Kopf zielte, stand seltsam schief da. Lektion Nr. 8 für Agenten, die versuchen Paras aufzuhalten: Steht niemals dicht an einer Tür, die gleich explodiert, dachte er und verkniff sich ein süffisantes Grinsen.
    Einer der Männer legte den Kopf schief und schien zu lauschen. Mit wenigen knappen Handzeichen signalisierte er einem der anderen Männer etwas. Dieser senkte sein Gewehr und zog eine seltsame Gerätschaft von seinem Gürtel. Erst jetzt registrierte Tulio die Schlagstöcke an den Gürteln der Agenten. Er schluckte. Zu Tode geprügelt zu werden, gehörte zu den weniger angenehmen Todesarten. Der Mann trat auf ihm zu und bedeutete ihm die Arme nach vorne zu strecken. Widerwillig tat er wie ihm geheißen. Vielleicht sah man ihm es nicht direkt an, aber die Aktion mit der Tür hatte ihn erschöpft. Seine weiter Flucht konnte er auch später noch planen. Er hatte Zeit.
    Der Mann legte ihm die Handschellen an. Es mussten Handschellen sein, wenn auch seltsame. Sie bestanden aus zwei massiven Metallringen, die mit einer kurzen, walnussdicken Eisenstange verbunden waren. Sobald sich die Ringe um seine Hände geschlossen hatten, zogen sie sich mit einigen Klicklauten zusammen. Das Metall wog schwer und kalt auf seiner Haut. Sie schnürten sein Blut auf unangenehme Weise ab.
    Tulio stolperte nach vorn, als ihm einer der Agenten sein Gewehr in den Rücken stieß. Er fuhr herum und sah in die feixenden Augen des Humpelnden. Ein Feind mehr, dachte Tulio, Ich sollte hier nicht noch mehr Leute verärgern. Aber das spielt jetzt vermutlich eh keine Rolle mehr.
    Sie flankierten ihn jeweils zu beiden Seiten. Zwei von – Humpler und Anführer wie er sie nannte – trieben ihn von hinten an. Der Gang zog sich lang und weilig. Auch hier herrschten diese schrecklichen weißen Fließen vor. Nur der Boden bestand aus nicht weniger geschmacklosen blauen Linoleum. In so einem Gang ist Aaron gestorben, ein kalter Schauer lief seine Wirbelsäule hinab, Vielleicht war es einer dieser Männer gewesen.
    Sie erreichten eine weitere Stahltür. Humpler stieß ihn in einen weiteren gefliesten Raum, der zu Tulios Verwunderung aber keine neue Zelle war. Ein Stahltisch stand in der Mitte des Raums. Zwei Stahlstühle standen sich daran gegenüber. Er wurde auf einen der Stühle gezwungen und der Typ, der ihm vorhin schon die Handschellen angelegt hatte, fixierte diese mit einer weiteren Metallstange am Sitz. Das ganze hatte jetzt gewisse Ähnlichkeiten mit einem Kettenkarussellsitz. Ein Kettenkarussell wäre Tulio jedenfalls tausendmal lieber als dieser Verhörraum. Sein Gesicht spiegelte sich in der Glasscheibe an der Seite des Raums. Vor ihm standen zwei Gläser Wasser und erst jetzt spürte er wie ausgetrocknet seine Kehle nach drei Tagen jeglicher Nahrungsverweigerung war. Ironischerweise hinderten ihn die Handschellen am Trinken.
    Das Warten begann.

    „Schön, dass du so entgegenkommend warst deine Zelle selbst zu verlassen, als sie dich gerade holen wollten.“, stellte eine harsche Stimme hinter Tulio fest. Obwohl harsch nicht das richtig Wort war. Sie klang viel mehr wie ein Haufen Bruchsteine, die man einzeln mit Honig bestrichen und dann in einen Beutel gesteckt und dann geschüttelt hatte. Diese Stimme entlockte einem mit einer einzigen Frage die ganze Lebensgeschichte und konnte einen die eigenen Verwandten töten lassen. Und sie war schrecklich vertraut.
    Tulio sah nicht auf. Der Stuhl vor ihm wurde zurecht gerückt und die Stimme faltete die Hände auf der Tischplatte zusammen.
    „Es ist lange her, dass wir uns gesehen haben.“
    „Ich bin froh darüber.“, knurrte Tulio. Die Stimme brachte Erinnerungen an Regennächte und Verfolgung zurück. In seinem Magen krampfte sich alles zusammen.
    „Ich bin nicht dein Feind, Tulio. Die ganze Sache hier ist nur geschehen, weil ihr euch in Dinge eingemischt habt, die euch nichts angehen.“
    Tulio natete stumm. Dinge, die euch nichts angehen!, hätte er am liebsten geschrien. Stattdessen beschränkte er sich auf ein trockenes Schnauben. Er sah auf. Ein paar graublaue Augen musterten ihn kritisch durch die Gläser einer randlosen Brille hindurch. Der Mann, zu dem sie gehörten, waren ihm nur zu vertraut.
    „Warum bist du hier Tulio?“, fragte der Mann ruhig. Nur die Handschellen hinderten Tulio in diesem Moment daran, aufzuspringen und in dieses Gesicht zu schlagen. Der Knoten aus Wut in seinem Magen wuchs.
    „Das könnte ich dich auch fragen, Archer.“, zischte Tulio, „Was hat SIA mit Satori Industries zu tun?“
    Archer machte eine wegwerfende Geste, „Nur ein Ableger, den wir vor einige Jahren gegründet haben. Wir forschen jetzt international.“
    Der Knoten platzte.
    „Ihr seid Monster!“, fauchte er wütend und warf sich gegen die Fessel, „Ihr macht Experimente mit diesen Kindern!“
    „Ach, und ihr seid so viel besser?“, Archer Stimme war noch immer ruhig, doch ein Hauch von Vorwurf schwang darin mit, „ATLAS schafft Kindersoldaten aus ihnen. Manchmal muss das Wohl weniger zum Wohl aller geopfert werden. Selbst wenn es gegen jede Ethik und Moral verstößt.“
    Tulio fiel in seinen Stuhl zurück, „Das ist nicht wahr.“
    „Kinder an Waffen trainieren und sie dann in Krisengebiete zu schicken, klingt für mich ziemlich nach Kindersoldaten.“
    „Sie haben sich freiwillig dafür entschieden,“ war das einzige was Tulio herausbrachte. Etwas in ihm wollte Archer Recht geben, ATLAS verfluchen und sich weiter anhören, was er zu sagen hatte. Er schüttelte sich. Nein, das war die Stimme und Archer bestimmtes Auftreten.
    „Freiwillig. Ein schönes Wort für keine andere Wahl haben. Die meisten dieser Kinder können nirgendwo anders mehr hin und das nutzt ihr aus, obwohl ihr noch genügend Trainer mit Parafähigkeiten hättet, die das übernehmen konnten.“, Archer seufzte, „Aber ich glaube, ich vergeude hier meine Zeit. Ich wünschte deine Schwester wäre hier. Sie hätte es verstanden.“
    „Lapis ist nicht meine Schwester.“, murmelte Tulio. Nachdem der Knoten geplatzt war, fühlte er sich zu kraftlos um mehr zu sagen. Er dachte an Leándras Augen in den jedes Feuer erloschen war und die nur noch von ihrer Sturheit am Leben gehalten wurde.
    „Was auch immer ihr seid. Das ist sowieso das große Rätsel. Hier...,“, er machte eine ausschweifende Handbewegung, „...haben wir herausgefunden was Paras zu Paras macht. Es war so simpel. Zumindest bei den meisten Paras. Bei einigen, wie zum Beispiel deinem Schattenfreund, ist es schon komplizierter. Diese Fähigkeit ergibt einfach keinen Sinn, genauso wie ihr vier.“
    „A-aron.“, stammelte Tulio, „Ihr habt...“
    „Ihn getötet? Nein. Wir vermeiden es, Kinder zu töten. Ich weiß, du denkst etwas anderes, aber Satori Industries hat oft unerlaubt gegen die Vorschriften von SIA verstoßen. Quaerere et Protegere. Forschen und Beschützen, Tulio. Ich habe auch erst davon erfahren, als es durch euch zu diesem Sicherheitsbruch kam. Das wurde jetzt beendet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.“
    In Tulios Kopf ratterte es. Aaron war nicht tot. Das machte SIA aber noch lange nicht zu einer besseren Organisation. Sie war eine Art amerikanische Version von ATLAS und allein die Tatsache, dass sie im Ausland Stützpunkte und Forschungseinrichtungen errichtet hatten, verstieß schon gegen alle internationalen Protokolle. Und anscheinend hatte SIA sich selbst nicht mehr unter Kontrolle. Er ertappte sich erneut dabei Archer zu glauben.
    Tulio lachte bitter. „Quaerere et Protegere. Ihr habt nie beschützt, nur geforscht. Was geschieht mit den anderen Paras, die ihr findet? Rekrutiert ihr sie noch immer oder bringt ihr sie in Einrichtungen wie diese?“
    Wären seine Hände nicht eingeengt, hätte er dem Leiter von SIA gewürgt. Stattdessen starrte er einfach nur auf seine Fessel. Etwas erregte seine Aufmerksamkeit. Sein Stuhl war zwar am Boden festgeschraubt, doch eine der Schrauben lugte ein kleines Stück hervor. Er lächelte innerlich. Das wäre ein Anfang.
    „Wir bemühen uns sie zu rekrutieren. Das ist noch einer der Gründe warum ich hier bin. Als gemeldet wurde, dass einer der vier gesichert wurde, kam ich so schnell wie möglich her um mir persönlich ein Bild von der Lage zu machen. Schließe dich SIA an Tulio. Hier kriegst du Antworten, woher du kommst und was du eigentlich bist. Dafür benötigen wir jedoch deine Hilfe.“, es klang absolut ehrlich und freundlich. Und es war verlockend. Aber Tulio hatte seine Lektion gelernt. Vertraue ihm niemals, schwor er sich, Er ist gut darin, Leute einzuwickeln. Dabei ist er nicht mal ein Para.
    Tulio lächelte unsicher. „Hört sich gut an.“
    Er konzentrierte sich auf seine Füße. Seinem Gegenüber die Luft abzuschnüren kam nicht in Frage. Humpler und Anführer waren noch immer Raum und er wusste nicht, was sie hinter seinem Rücken taten. Geschweige denn, was hinter der Glasscheibe los war. Unter dem Metallring an seinem linken Handgelenk ragten kleine Teile seiner Tätowierung hervor. Er wusste noch genau, wie er sie sich vor einigen Jahren hatte stechen lassen, in einem der dreckigen Hinterhöfe von Callao. Einer seiner aktuellen Brüder hatte ihn gefragt, was das Symbol bedeutete. „Rotation.“, hatte er geantwortet, „Oder besser: Die Bewegung von Luft.“ Sein Bruder hatte nur verwirrt den Kopf geschüttelt. Warum sollte man sich so etwas auch stechen lassen, während alle anderen Namen von Geliebten oder die Symbole der Straßengangs trugen? Aber sein Bruder konnte es nicht besser wissen. Tulio vermied es meistens seinen Familien zu erzählen, wer er wirklich war. Natürlich konnte er es nie komplett geheim halten, schließlich brauchte er selbst immer einige Jahre, um sich wieder an die restlichen Leben zu erinnern. Bis dahin kam es manchmal zu kleinen... Unfällen im Zusammenhang mit Luft. Sie machten ihn zu einem Ausgegrenzten in der eigenen Familie.
    „Dann bist du tatsächlich bereit für uns zu arbeiten?“, Archer hob eine Augenbraue. Leichter Unglaube spiegelte sich auf seinem Gesicht.
    „Wenn ich die Zusage bekomme, dass die anderen drei und die aus Team Shadow von SIA, Satori Industries und anderen Tochtergruppen in Ruhe gelassen werden.“, erwiderte er. Forderungen stellen war gut, das weckte nicht so viel Misstrauen wie bedingungsloses Einverständnis.
    Archer lachte auf. „Wir werden sie in Ruhe lassen. Bevor ich hier ankam, hatte der Leiter dieses Forschungszentrums einen Trupp geschickt um sie einzufangen, der jedoch grandios scheiterte und zur Vollsperrung der Seoul Station führte. Hat uns etwas Ärger mit der südkoreanischen Regierung eingehandelt, aber es ging noch einmal glimpflich aus.“
    Tulio unterdrückte ein Lachen. Seoul Station erinnerte ihn automatisch an Zombiehorden und Massenpaniken. Ein wirklich ungeeigneter Ort, um einige Kinder festzunehmen. Und der Titel eines seiner Lieblingshorrorfilme. Er verwarf den Gedanken schnell wieder. Konzentriere dich.
    Die Schraube löste sich unter der beständigen Luftrotation und fiel mit einem kaum wahrnehmbaren Ping zu Boden. Tulio fluchte innerlich, aber anscheinend hatte es niemand gehört.
    „Gut. Ich würde Ihnen ja die Hand geben, aber na ja,“ er nickte zu den Handschellen. Er spürte Archer kritischen Blick und konnte sich vorstellen, was er dachte. Er würde sich selbst auch nicht trauen. Zu seiner Überraschung signalisierte Archer Anführer jedoch die Handschellen zu öffnen.
    „Die sollten jetzt nicht mehr nötig sein.“, lächelte er und reichte Tulio die Hand. In diesem Moment schlug Tulio zu. Seine Faust traf voller Genugtuung auf Archers Hakennase. Der Mann schrie auf und langte nach Tulios Schulter. Dieser wich aus und schleuderte gleichzeitig Humpler und Anführer mit einem Windstoß gegen die Wand. Seine Hand schmerzte vom Schlag und dem Blut, das nach der langen Taubheit zurückkehrte. Deshalb hob er die etwa zeigefingerlange Schraube mit einem kräftigen Wind auf und rammte sie in Archer ins Auge.
    Oder hätte sie in Archers Auge gerammt, hätte sich dieser nicht rechtzeitig bewegt. Stattdessen streifte sie nur über seine Wange und hinterließ einen tiefen Kratzer. Tulio warf ihn mit einen weiteren Windstoß von den Beinen und nahm Reißaus.



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    Diese Kapitel hat tatsächlich 16 Wörter mehr als WoM 1. Ich hoffe, der lange Dialogteil ist nicht zu unübersichtlich und konnte einige Fragen klär
    Diese Kapitel hat tatsächlich 16 Wörter mehr als WoM 1. Ich hoffe, der lange Dialogteil ist nicht zu unübersichtlich und konnte einige Fragen klären.

    Den Zombiefilm Seoul Station gibt es wirklich. Er erzählt die Vorgeschichte von Train to Busan und damit wären auch die Anspielungen in WoM 19 geklärt. Nein, ich habe diese Filme nicht gesehen.

    *Naten: Der "offiziele" Fachausdruck für wütendes Kauen / mit den Zähnen knirschen

    Vielleicht werden es einige schon bemerkt haben, das Bild ganz oben soll Tulios Tattoo darstellen. Bei der Auswahl haben mir Lilian und Romy geholfen. Danke dafür. Hier folgen die anderen Designs. Welches davon gefällt euch denn am besten?

    Muss ich das Zeug mit der Kritik eigentlich noch schreiben? xD

    Hier noch einmal der Link zu Phyrias Original: http://www.testedich.de/quiz40/quiz/1458904529/World-of-Mystik-MMFF


    3
    Bild Nr.3
    Bild Nr.3

    4
    Nr 4
    Nr 4

    5
    Mist, habe ein Kapitel zu viel erstellt.
    Mist, habe ein Kapitel zu viel erstellt.

article
1496430124
World of Mystik 20
World of Mystik 20
Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Europa wurde in Stücke gesprengt und Asien steht in Flammen. Nordamerika und Russland sind zu einem gigantischen Waldgebiet verschmolzen. Mittendrin einige Jugendliche die dem Chaos auf dem Grund gehen...
http://www.testedich.de/quiz48/quiz/1496430124/World-of-Mystik-20
http://www.testedich.de/quiz48/picture/pic_1496430124_1.jpg
2017-06-02
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (22)

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Aquila ( von: Aquila)
vor 108 Tagen
Schönes Special, Muria. Großes Lob an dich!
Lili (50367)
vor 109 Tagen
Boa Ey ich mag das nicht bin erst acht
Muria ( von: Murialana)
vor 109 Tagen
Ja, ich weiß, und das braucht dir auch nicht leid zu tun
torden ( von: torden!)
vor 110 Tagen
Hab damals eben nicht viel dazugefunden und irgendwo stand es dann als Abkürzung von Lapislazuli.
torden ( von: torden!)
vor 110 Tagen
Ich ändere das jetzt. Tut mir leid, wenn das jetzt unhöflich klingt, aber ich finde es nicht so nett, dass du es mir erst jetzt sagst und dann auch noch auf diese Art. Das hätte man gleich richtig stellen können und nicht erst über ein halbes Jahr danach als Überprüfung.
Muria ( von: Murialana)
vor 110 Tagen
@Torden: keine Ahnung, vielleicht wollte ich einfach, dass du es selbst herausfindest....

@Kalypso: Danke
Kalypso (03087)
vor 110 Tagen
Wirklich schön geschrieben. Respekt
torden! ( von: torden!)
vor 110 Tagen
Da ich dieses Lob nicht nochmal hinkriege und du es bereits gelesen hast, bekommst jetzt einfach nochmal ein "Gut gemacht" xD

Meinst du die Bedeutung von Lapis Namen?
Und warum hast du es nicht damals beim Perso-Test gesagt?
Muria ( von: Murialana)
vor 110 Tagen
Ok, was ist jetzt passiert?
Zurück zum Fehler beim Lapis-Special: Es handelt sich um einen kleinen Fehler, den du bei einem WoM-Persönlichkeitstest gemacht hast.
torden ( von: torden!)
vor 146 Tagen
Vielen lieben dank. Es freut mich immer neue Leser für WoM begeistern zu können.
.«Gamer-Bär». (00027)
vor 146 Tagen
Ich liebe diese Geschichte, und dein schreib stiehl ist genial und super schön ^^
torden ( von: torden!)
vor 146 Tagen
Danke :)
Muria ( von: Murialana)
vor 146 Tagen
Für alle, die WoM 25 auf dem Smartphone lesen und Kalliks Gedankengang in kursiv nicht lesen können:

IchhabdieKontrolle.
EsdarfnichtüberdenFlussgelangen.
Dasistneu.
MarinaChloéJosiahCarolSolHopeNewt
RheaDjangoLéandraTayo.
NeinnichtTayo.Tayoistfort.Verbrannt.Tot.
Dingedienichthättenpassierendürfen.


Ich hätte mir die Absätze so gern erspart, aber so geht es halt sicher für alle zu lesen.
torden ( von: torden!)
vor 155 Tagen
Danke, auch wenn es sich furchtbar anfühlt sich dafür zu bedanken.
Hillory (40141)
vor 155 Tagen
Ich habe noch nie so etwas schönes gelesen. Der Text über Phyria ist echt klasse.
torden (17672)
vor 457 Tagen
Ich habe es dennoch geändert.
torden! (81341)
vor 478 Tagen
Danke für den Hinweis, ist mir gar nicht aufgefallen.
Lapis (74838)
vor 479 Tagen
Logisch gefällt es mir. Das einzige, was wirklich nicht so ...schön. ... ist, ist, dass sowohl Hannah als auch Lapis "Du bist wach" sagen. Das braucht ihr aber nicht ändern, ich reagiere überempfindlich auf Wiederholungen
torden (25791)
vor 484 Tagen
Danke Lapis, hoffentlich gefällt dir die Darstellung deines Charakters.
Lapis (26629)
vor 484 Tagen
Ihr schreibt mega! Die Spritze gefällt mir XD