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Sieben Worte für ein Wunder - Wirklich Liebe?

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1 Kapitel - 706 Wörter - Erstellt von: ~Even. - Aktualisiert am: 2017-05-31 - Entwickelt am: - 227 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das hier ist mein Beitrag zum Schreibwettbewerb.

http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1475077173/Sieben-Worte-fuer-ein-Wunder-Ein-Schreibwettbewerb

    1
    Es war Herbst. Das Laub lag überall auf dem Asphalt. Ich hasste den Herbst genau deswegen. Ich ging zur Schule und war jederzeit kurz davor auf den schon durchnässten Blättern auszurutschen. Ich freute mich schon jetzt auf den Schulschluss. Aber was soll's, Schule muss sein. Zuerst hatten wir Chemie. Ich machte mich schon auf den Weg zum Chemie-Raum, als mir ein mir unbekannter Junge über den Weg lief. Er ist schon irgendwie süß... Ich verwarf diesen Gedanken gleich wieder, ich kannte ihn ja schließlich gar nicht! „Hallo. Weißt du, wo der Chemie-Raum ist? Ich bin neu hier... Und dort hat meine neue Klasse jetzt Unterricht.“ Sag mal, träume ich? Der süße neue Junge ist in meiner Klasse? „Ja, komm, ich zeig' ihn dir. Dort muss ich jetzt nämlich auch hin.“, antwortete ich und ging los. Er folgte mir. Wir kamen an der Tür zum Chemie-Raum an und ich öffnete sie. „Möchtest du neben mir sitzen? Da ist noch ein Platz frei.“, fragte ich ihn. „Ja, klar.“, antwortete er. Wir setzten uns. Ein paar Minuten später trat unser Lehrer ein. „Unser heutiges Thema sind viskose Flüssigkeiten.“, verkündete er fröhlich. Das kann ja heiter werden... Der Junge beugte sich zu mir und flüsterte mir zu: „Ich hatte das in meiner alten Schule schon. Wenn du möchtest kann ich dir helfen. Ich heiße übrigens Philipp.“ „Gerne.. Ich bin Marie.“, flüsterte ich zurück. „Ruhe da hinten!“, ertönte die raue Stimme unseres Chemie-Lehrers. Sofort verstummten wir.

    Die Stunde war vorbei und mit Philipp ist sie noch schneller vergangen. Heute war mein Glückstag! „Du Marie.. Hättest du vielleicht Lust, heute nach der Schule mit zu mir nach Hause zu kommen?“ Hat er mich das wirklich gefragt? Eifrig nickte ich. „Cool. Ich freue mich schon!“ Ich nickte weiter. Dabei kam ich mir so unglaublich komisch vor... Hielt er mich vielleicht für merkwürdig wenn ich so nickte?

    Nach der Schule ging ich mit Philipp zu ihm nach Hause. Eine Krähe flog an uns vorbei. Nach einiger Zeit kamen wir vor einem echt schönen Haus an. „Hier wohnst du?“, fragte ich begeistert. „Ja. Wieso? Gefällt es dir?“, fragte er mich. „Ja, es ist echt schön!“ „Freut mich.“ Er kramte in seiner Hosentasche und holte einen Schlüssen hinaus, mit dem er die Haustür aufschloss. Im Hausflur sprang mir ein riesiger Teppich ins Blickfeld. Ich trat ein, zog meine Schuhe aus und stellte sie ab. Philipp tastete nach dem Lichtschalter und machte Licht an. Wir gingen gemeinsam in sein Zimmer. „Du, Philipp... Ich muss dir etwas sagen...“, begann ich die Stille zu unterbrechen. „Ja, was ist denn? Gefällt es dir hier nicht?“ „Nein...Es ist wirklich schön hier... Aber ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.“ Das tat gut. Endlich war es draußen. Er schaute mich leicht verwirrt an. „Damit hab ich nicht gerechnet... Und... Für mich war es bis jetzt nur eine Freundschaft...“ Oh... Das tat weh... „Aber... Du hast Recht... Ich denke, bis jetzt habe ich diese Gefühle ignoriert.“ Er umarmte mich. Das war schön... Mir fiel ein, ich hatte vergessen, meine Beine zu rasieren. Aber das war Nebensache.

    Wir waren 2 Monate zusammen, bis ich ihm gesagt hatte, dass er Mundgeruch hat. Er ist komplett ausgerastet und hat mich aus seinem Haus geschmissen. Ich dachte, das würde für immer halten... Aber da habe ich mich wohl geirrt. Das Bauchgefühl kann einem nicht immer zur Seite stehen...

Kommentare (2)

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warriors ( von: warriors)
vor 182 Tagen
Klein aber fein! XD
Spaß, ich finde sie ehrlich gut!!
Der Geist von Nebenan... ( von: Der Geist von Nebenan...)
vor 186 Tagen
Nice