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1 Kapitel - 945 Wörter - Erstellt von: JxnxSxphxx - Aktualisiert am: 2017-05-31 - Entwickelt am: - 213 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Mein Leben war fast perfekt nur dann erfuhr ich die Wahrheit! Mein ganzes bisheriges Leben war eine einzige Lüge! In der Schule hat mich das Thema Griechische Mythologie nie wirklich interessiert, mit all den Gottheiten. Und nun soll ich mit ihnen Verwandt sein?

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    Ich heiße Dilara Gwen und bin nun seit knapp einem Monat 13. Ich lebe bei meinen beiden Eltern Sophia Gwen und Jonas Gwen in einem schicken Einfamilienhaus in der Nähe von Rom. Bisher war mein Kleinstadtleben nie wirklich kompliziert oder aufregend. Aber wie schon gesagt: Bisher!
    Ich lag draußen auf der Wiese und flocht an einem Blumenkranz als ich die Stimme meine Mutter hörte „Kommst du bitte rein Schatz es ist schon spät.“ Ich ging also ins Haus und legte meinen Kranz aus vielen bunten Blumen auf den Esstisch. Auf unserem runden Holztisch stand ein Teller mit Spinat. Mein Dad saß am anderen Ende und schrieb an einem seiner neuen Bücher. Meine Mum stand am Küchenfenster und starrte gespannt nach draußen anscheinend beobachtet sie mal wieder unsere Nachbarn denn sie meinte kurz darauf „Sieh sie dir doch nur mal an mit ihrem perfekten Familienleben…“ ich bildete mir ein eine Spur von Eifersucht in ihrer Stimme zu hören. Ich reagierte nicht wirklich auf ihre Aussage und fragte, sie wie es denn heute in der Arbeit war. Das war ein schrecklicher Fehler, denn sie schilderte mir ihren Arbeitstag bis ins kleinste Detail und damit meine ich wirklich bis ins kleinste Detail. Angefangen vom Verlassen des Hauses bis naja ihr könnt es euch sicherlich denken. Ich beschloss mein Abendessen schnell zu verschlingen und ins Bett zu gehen bevor ich mit noch mehr langweiligen Geschichten katapultiert werde.
    In dieser Nacht konnte ich nur sehr schlecht schlafen. Ich träumte von einer Frau mit dunkelblondem Haar die ein leichtes weißes Sommerkleid trug. Mein ganzer Traum hatte nur eine Handlung. Die Frau stand in der Mitte eines Getreidefeldes und sprach mit den Pflanzen, als wären sie ihre besten Freunde. Tja das war der ganze Traum und er wiederholte sich ständig! Schlimmer als Mums Geschichten! Am nächsten Morgen wurde ich von einem schrillen Schrei aus dem Wohnzimmer geweckt. Ich sprang auf und rannte so schnell es ging die Stiegen nach unten. Ich hörte die Stimme meiner beiden Eltern und die eines Mannes? „Wo ist sie?“ schrie der mir unbekannte Mann mit seiner rauen tiefen Stimme „Wo ist wer?“ fragte stotternd mein Vater „Die Tochter der Demeter“ „Tut mir leid, sir hier ist keine Tochter der Demeter!“ schaltete sich meine Mum ein. „Tja, wenn das so ist. Tut es mir auch leid.“ Meinte er und zog eine Waffe. „Neeeeiiiiinnn“ Schrie ich so laut ich konnte. Der unbekannte Mann drehte sich um und sah mich prüfend an. Er sagt nichts aber er hatte einen so ernsten und aggressiven Blick, dass ich wusste was er als nächstes machen wollte. Und es war nichts Gutes! Also nahm ich all meinen Mut zusammen und stellte mich direkt in die Schussbahn der Pistole die auf meine Eltern gerichtet war. „Sieh an sieh an wen haben wir denn da? Die Tochter der Demeter…“ „Jetzt warten sie mal, ich bin nicht die Tochter von so einer Demeter. Meine Eltern stehen hinter mir!“ „Oh arme Dilara, haben dir deine Eltern denn nicht die Wahrheit gesagt?“ Er sprach das Wort Eltern so aus, als wäre es ein Witz… Ich drehte mich langsam und voller Misstrauen um „Bitte sagt mir, dass dieser Mann lügt und dass alles ein schlechter Traum ist!“ „Das würden wir dir gerne aber es gibt da wirklich was, dass du nicht weißt.“ Sagte meine Mum traurig „Raus damit“ befahl ich ihr. „Wir wollten nicht, dass du es so erfährst aber du bist adoptiert Dilara…“ brachte meine mum gerade noch heraus bevor meinen Eltern eine Kugel mitten in den Oberkörper geschossen wurde… Ich schrie und wollte zu den beiden laufen aber ich wurde von hinten überwältigt und mir wurde schwarz vor Augen.

    Ich kam wieder zu mir mit fürchterlichen Kopfschmerzen. Für einen kurzen Augenblick hatte ich alles vergessen, mein Zuhause, mein vollkommen gelogenes Leben und meine nun toten Eltern. Aber als ich mich wieder an alles erinnern konnte war ich traurig und wütend. Ich heulte eine Ewigkeit wegen des Verlustes meiner Eltern aber ich war auch wütend auf sie, da sie mich mein ganzes bisheriges Leben belogen haben. Ich war so in meine Gefühle vertieft, dass ich gar nicht bemerkte wo ich war. Ich saß gefesselt auf der Rückbank eines Minivans und neben mir saß ein Mädchen, dass genauso aus sah wie ich. Ich blinzelte zweimal um sicher zu gehen, dass ich mir das alles hier nicht nur einbildete. Aber auch nach dem zehnten Versuch alles wegzublinzeln war das Mädchen noch immer da. Wir starrten uns gegenseitig mit fragenden blicken an. Es war so still, alles rund um uns existierte nicht. Bis der Fahrer anfing zu reden. „Ich störe ja nur ungern euer wieder zusammenfinden, aber ich halte das nicht mehr aus. Irgendjemand muss hier mal für Wahrheit sorgen.“ Und mit diesen Worten wurde mein Leben so kompliziert wie nie!

Kommentare (2)

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Charla (16769)
vor 104 Tagen
Interessante Geschichte, jep, fahr weiter damit. Ich würde gerne wissen, wer der Mann war, wieso er Dilaras Eltern erschossen hat, wer das andere blonde Mädchen ist und was mit ihnen beiden geschieht ;)
Rose Viktoire Evans (15623)
vor 156 Tagen
Warum schreibst du nicht weiter?