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Rubinpfotes Reise

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2 Kapitel - 3.888 Wörter - Erstellt von: Blütenstern/Froststern - Aktualisiert am: 2017-09-23 - Entwickelt am: - 465 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Hallo erstmal! Das hier ist keine normale FF! Ihr könnt mir per Mail (dann ist es überraschender) eure Charaktere zusenden, ich werde versuchen alle irgendwie einbauen! Und jetzt... viel Spaß!

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    „Rubinjunges, Zeit zum Aufstehen!“ Rubinjunges öffnete ihre Augen und blickte in die saphirblauen ihrer Mutter. „Mama, ich habe geträumt, wie ich meine erste Beute gefangen habe!“ „Das ist aber schön! Und, was war es?“, fragte Saphirsplitter, ihre Mutter. „Bestimmt eine kleine Spitzmaus“, machte sich ihre Schwester Smaragdjunges über sie lustig. Aus einem anderen Nest hörte man: „Smaragdjunges! Bloß weil Rubinjunges Heilerin werden will, ist sie nicht irgendwie niedriger gestellt als du!“ Erdbeerjunges! Sie ist Rubinjunges' beste Freundin... Da sagte Saphirsplitter: „Jetzt lasst Rubinjunges doch ausreden! Und wirklich, Smaragdjunges, sei ab sofort lieber zu Rubinjunges!“
    „Ich habe einen Falken erlegt!“ Alle starrten sie ungläubig an. „Du weißt aber, dass es bei uns keine Falken gibt, oder?“, fragte Saphirsplitter sanft. „Natürlich nicht! Sie ist eh viel zu dumm!“, krähte Smaragdjunges dazwischen.
    „Smaragdjunges!“, rief Saphirsplitter erbost. „Natürlich weiß ich das!“, rief Rubinjunges. „Ihr solltet sie nicht immer so unterschätzen.“, meinte Erdbeerjunges. Da sagte Saphirsplitter peinlich berührt: „Tuen wir doch nicht! Diamantjunges, Amethystjunges, wacht auf!“ Die zwei öffnen ihre Augen und schüttelten ihre Köpfchen.
    „Was ist denn, Mama?“, fragten sie beide. „Heute werdet ihr zu Schülern ernannt!“, meinte sie glücklich. „Kommt!“ Alle Kleinen sprangen aus ihren Nestern. „Alle Katzen des MondClans sollen sich unter der Hochsichel zu einer Clanversammlung zusammenfinden!“, rief Dämmerstern, die Anführerin des MondClans. “6 Jungen haben ihren sechsten Mond erreicht und werden nun zu Schülern ernannt!“ Der Clan kam, auch Rubinjunges' Vater Donnerklaue. Er schnurrte allen seinen Jungen zu. „Ich bin so stolz auf euch! Besonders auf dich, Rubinjunges!“ „D-danke Papa!“ „Smaragdjunges, trete vor!“ Da sagte der Heiler Blauauge: „Katzen des MondClans, wie ihr wisst, werde ich nicht für immer auf Erden wandeln.“
    Rubinjunges dachte verwundert: „A-aber das ist doch der Anfang der Heilerschülerzeremonie!“ Der Heiler unterbrach ihre Gedanken: „Deshalb ist es an der Zeit, dass ich mir einen Schüler wähle. Ich habe mir eine Katze ausgesucht, die genau das mitbringt, was eine Heilerkatze braucht. Smaragdpfote wird die neue Heilerin des MondClans.“
    „Aber Rubinjunges...“, sagte Rubinjunges andere Freundin Blütenjunges, doch sie wurde von Dämmerstern unterbrochen: „Blauauge hat seine Entscheidung getroffen! Und jetzt... Amethystjunges, trete vor!“ Sie ging nach vorne und rempelte dabei Rubinjunges an. „Uuups!“, meinte sie zuckersüß: „Wie traauurig, dass du keine Heilerkatze geworden bist...“ sagte sie gespielt mitleidig. Sie spielte ziemlich schlecht! Rubinjunges fauchte sie an. „Amethystjunges, auf!“, meinte Dämmerstern und blickte sie tadelnd an. Amethystjunges senkte den Kopf und ging nach vorne. Kurze Zeit später waren sie und ihr Bruder Diamantjunges zu Schülern ernannt, und ihre Mentoren wurden Smaragdschweif und Fliederduft. Danach wurden Blütenjunges und Erdbeerjunges ernannt. Ihre Mentorinnen wurden Blitzschlag und Schneeblüte. „Rubinjunges, ich werde deine Mentorin sein.“, das war das einzige, dass Dämmerstern ihr sagte. Danach sprang sie von der Hochsichel und ging. Rubinpfote konnte sich gar nicht freuen, dass sie jetzt eine Schülerin war! Sie war Kriegerschülerin! Jetzt musste sie ihren Traum begraben. Und das ihre Schwester Smaragdpfote Heilerin wird, das regte sie doppelt auf. Da kam plötzlich Flockenfall angetrottet: „Rubinpfote, ich werde heute deine Ausbildung kontrollieren. Los, ich zeige dir jetzt das Territorium!“ „Ich komme!“, rief Rubinpfote, die gar keinen Antrieb mehr hatte. Erst bei einem großen Felsen stoppten sie. „Das ist die Echsennase. Sie heißt so, da in einer alten Legende ein Heiler namens Echsennase eine silberne Echse und eine goldene Schlange mit in das Lager brachte. Wohlgemerkt in einer Zeit, zu der unser Clan keinen Anführer und keinen 2.Anführer hatte. Zu der Zeit gab es in unserem Clan eine Kätzin, die Schlangenschweif hieß, und einen Kater, das Echsengesicht hieß. Schlangenschweif wurde Anführerin und Echsengesicht 2.Anführer. Schlangenstern führte unseren Clan unermüdlich an, und Echsenstern nach ihr. Komm, weiter.“ Und sie rannten weiter. Unterwegs dachte sich Rubinpfote, dass es doch unfair sei, dass Echsennase Heiler seien durfte, und sie nicht! SIE wollte doch so eine berühmte Heilerin sein und IHR stand das auch zu! Kurze Zeit später waren sie an einer Schlucht angekommen. „Das hier ist die Grenze zum TagesClan. Aber vor ihnen musst du dich nicht fürchten. Sie sind total gutherzig. Der NachtClan nutzt das aber manchmal aus. Noch Fragen?“ Als Rubinpfote verneinend den Kopf schüttelte, lief sie weiter. „Ich kann dir heute nicht das ganze Territorium zeigen, aber für eine Sache haben wir bestimmt noch Zeit.“ Dann kamen sie an eine besondere Höhle. Als Rubinpfote in sie hinein sah, dacht sie, ihre Augen spielten Spielchen mit ihr. In der Höhle war mal Tag, mal Nacht, mal schien die Sonne und mal der Mond. Über allem schienen immer die Sterne. „Wo… wo sind wir hier?“, fragte Rubinpfote, immer noch ganz verzaubert von dem Anblick. „Das ist die Höhle des Wechsels. Jeden Vollmond treffen sich hier die vier Clans und besprechen Neuigkeiten. So, die Sonne geht unter. Wir müssen los.“ Flockenfall trabte wieder los, und Rubinpfote folgte ihr. Für das erste mal in ihrem Leben dachte sie, dass sie vielleicht auch als Kriegerin glücklich währe... Doch in dem Moment, wo sie ins Lager ging, zerplatzte dieser wieder. Dort stand Smaragdpfote und lief auf sie und Flockenfall zu. „Ach, hallo Flockenfall! Ich wollte dich fragen, ob ich kurz mit meiner Schwester reden kann!“ Natürlich bejahte Flockenfall das! „Alleine?“, forderte Smaragdpfote. Und wieder: „Ja, natürlich!“ Innerlich fauchte Rubinpfote. Ihre Schwester wollte nichts gutes- das spürte sie. „Schwesterherz, ich weiß, das du gerne Heilerin gewesen währst! Ich kann auch etwas dagegen tun, das du Kriegerin wirst- du musst mir nur sagen, ob du das willst!“ „Was hast du vor?“, knurrte Rubinpfote. „Ich will bloß helfen!“, meinte ihre Schwester verletzt. „Wenn sie nur spielt, dann spielt sie gut! Und- ich kann es ja mal versuchen“, dachte Rubinpfote. „Also gut, hilf mir.“, sagte sie. Sie konnte ja nicht wissen, was für einen Fehler sie da machte! „Gut!“, meinte Smaragdpfote. „Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!“ Und ihre Augen blitzten rot auf. Rubinpfote schreckte zurück. Smaragdpfote drehte sich um und rannte wieder los.

    Smaragdpfotes Sicht
    War ihre Schwester tatsächlich so mäusehirnig? Glaubte sie ihr? Smaragdpfote schnaubte abfällig. Ihr dasein als Heilerin interessierte sie kein bisschen. Und dass sie keinen Gefährten und keine Junge haben durfte auch nicht. Sie verspührte eh keine Liebe. Nur kalter Hass. Sie wollte ihre Krallen in Katzenfleisch bohren und Blut schmecken! Sie wollte töten. Aber damit musste sie bis Morgen warten. Sie musste im Wald der Finsternis noch den Todesbiss lernen. Die Sonne ging unter und sie schlief ein. Kurze Zeit später öffnete sie ihre Augen und rief: „Habichtstern, Bussardfeder, Blutkralle, ich bin da!“ Es raschelte und aus den Zweigen traten ein weißer Kater mit eisblauen, gefühlslosen Augen. Daneben standen eine graubraun gestreifte mit grünen Augen und ein roter mit stechenden, gelben Augen. „Könnt ihr mir den Todesbiss zeigen? Ich habe euch ja von meinem Plan erzählt und sie ist tatsächlich drauf reingefallen!“ Die grabraun gestreifte sagte: „Wir wussten ja, das sie mäusehirnig ist, aber sowas...“ „Du hast recht, Bussardfeder. Und Smaragdpfote, an wen dachtest du?“ „Das hatte sie uns doch letztens gesagt! Blutkralle, du solltest besser zuhören! Fliederduft, eine Königin die Junge von Smaragdschweif erwartet!“, sagte Habichtstern. „Willst du die Jungen auch töten?“ „Kommt drauf an wann sie sie bekommt. Sie hat noch einen Mond Zeit, dann ist es so weit...“, meinte Smaragdpfote. „Gut.“ Blutkralles Stimme klang eisig. Seine gelben Augen funkelten mörderisch... „Schade, das kaum Katzen von mir mitgenommen wurden...“ „Komm schon, es waren 12!“, rief Bussardfeder aus. „Ich hatte nur 7!“ „Ich werde eurem Namen alle Ehre machen! Viel Blut wird vergießen!“ „Dafür brauchst du erst den Todesbiss. So geht er!“, erklärte Habichtstern und zeigte ihr den Biss. Als sie wieder aufwachte, war Unruhe im Lager. „Wach auf!“, rief Blauauge. „Fliederduft bekommt ihre Jungen!“ Smaragdpfotes Augen leuchteten. Sie rannte hinter Blauauge her und half ihm bei der Geburt. Kurze Zeit später hatten Smaragdschweif und Fliederduft 4 gesunde Junge. 3 Kätzinnen, die eine hatte Fliederdufts aussehen geerbt- cremefarbenes Fell mit einer schwarzen Pfote und einer schwarzen Schwanzspitze und dunkelblauen Augen, sie hieß Seejunges. Die andere hatte schneeweißes Fell mit einem blauen Schimmer und türkisene Augen, sie heiß Ozeanjunges. Die letzte war auch schneeweiß und hatte eine schwarze Pfote und türkisene Augen, sie hieß Frostjunges. Der Kater hatte Smaragdschweifs Aussehen geerbt: blaues Fell mit dunkelgrünen Augen, er hieß Flussjunges. Stolz blickten sie auf ihre Jungen hinab.

    Während Smaragdpfotes Sicht: Rubinpfotes Sicht:
    Sie konnte nicht glauben, dass Smaragdpfote ihr helfen würde! Sie beschloss, ihr trotzdem nicht zu trauen. Als sie in den Schülerbau kam, wurden ihr als erstes Lilienpfote, Echopfote und Kristallpfote vorgestellt. Sie verstanden sich gut und spielten miteinander. Dann schliefen sie ein und Rubinpfote träumte. Sie öffnete ihre Augen und entdeckte eine schneeweiße Katze mit hellblauen Augen. „Hallo, Rubinpfote! Ich bin Schneeherz und war mal Heilerin in deinem Clan. Ich wollte dir mitteilen, dass du eine große Bestimmung hast. Selbst wenn dein Weg nie leicht sein wird, wir werden dir immer beistehen!“ Mit diesen Worten verschwand Schneeherz, und auch ihr süßer Duft. Rubinpfote wachte auf und es herrschte Unruhe im Lager. (So, ich schreibe jetzt nicht noch einmal, wie Fliederduft Junge bekommt!)

    Smaragdpfotes Sicht
    Als Fliederduft einen Spatziergang machen wollte, folgte ihr Smaragdpfote unauffällig und Rubinpfote ging währenddessen jagen. Smaragdpfote strich an ihr vorbei und nahm etwas Fell von ihr mit und verfolgte Fliederduft. Als sie beim See war, stürzte sich Smaragdpfote von hinten auf sie. Sie biss ihr in die Kehle, und alles war vorbei. Bald sah man eine ganze Blutlache auf dem Boden, und Smaragdpfote lachte. Es klang teuflisch. Kurze Zeit später ging sie zurück zum Lager, mit Fliederdufts Leiche. Sie legte sie in die Lagermitte und Smaragdschweif kam aus der Kinderstube. „NEIN!“, jaulte er. „NEIN! Das kann nicht sein!“ Er rannte in die Lagermitte und vergrub seine Nase in Fliederdufts Fell. Dann sah er die Kehlwunde. „Sie wurde umgebracht!“, flüsterte er. „Katzen der MondClans, hört mich an!“, rief Smaragdpfote. „Ich weiß, wer Fliederduft umgebracht hat! Ich war im Wald, Kräuter sammeln, und plötzlich habe ich gesehen, wie Rubinpfote ihre Zähne in die Kehle von Fliederduft gerammt hat! Schaut zwischen ihre Krallen, da ist rotes Fell!“ Sie hatte recht. „A-aber mein Junges...“, sagte Saphirsplitter. „Sie hat uns verraten! Aber wo hat sie den Todesbiss gelernt?“, wunderte sich ihr Vater Donnerklaue. „Kommt er da nicht selbst drauf?“, dachte Smaragdpfote. Auf einmal hörte man die Stimme von Dämmerstern: „Der Wald der Finsternis.“ Im Clan war Unruhe: Einige wussten nicht, was der Wald der Finsternis war, und andere riefen Dinge wie: „Was sollen wir tun?“ oder: „Dringen sie jetzt in unsere Welt vor!“ „Stopp!“, schallte Dämmersterns majestätische Stimme durch. „Ich weiß jemanden der das wissen wird!“, meinte sie und blickte auf Smaragdpfote. Alle Blicke richteten sich auf sie. „I-ich habe gestern Nacht geträumt...“

    Rubinpfotes Sicht
    Als sie vom Jagen wiederkehrte, sah sie Fliederdufts Leichnam in der Lagermitte. „Nein! Was passiert mit ihren Jungen!“, dachte sie. Plötzlich durchbrach Smaragdpfotes Stimme ihre Gedanken. „I-ich habe gestern Nacht geträumt... Rubinpfote stand auf einer Lichtung. Plötzlich rief sie drei Namen, ich weiß nicht mehr welche. Dann traten ein weißer Kater mit eisblauen Augen, eine graubraun gestreifte mit grünen Augen und ein blutroter mit gelben, stechenden Augen.“ „Habichtstern, Bussardfeder und Blutkralle...“, murmelte Dämmerstern. „Ja, das waren die Namen! Auf alle Fälle sprachen sie über den Plan, Fliederduft zu töten. Als ich aufgewacht bin, bekam Fliederduft ihre Junge und ich wollte ihr nicht die Freude verderben. Als sie den Spaziergang machen wollte, wollte ich sie warnen! Aber es war zu spät und ich sah nur noch, wie- wie Rubinpfote sie... getötet hat.“, beendete Smaragdpfote ihren Bericht. „Was soll ich gemacht haben! Ich würde niemals eine Mutter umbringen!“, rief Rubinpfote entgeistert. Erdbeerpfote und Blütenpfote schrien und versteckten sich hinter Kristallpfote und Echopfote. Dämmerstern schritt vor zu Rubinpfote. „Rubinpfote, ich dulde keine Verräter und auch keine Mörder in meinem Clan. Da du beides bist, wirst du uns verlassen müssen. Der Clan kann dir nur Schutz bieten, wenn du loyal bist. Nachtblick, Wolkenherz, Wunschlicht und Weißbein, ihr begleitet sie zur Grenze. Rubinpfote, du wirst dich nicht mehr auf unserem Territorium blicken lassen. Haben wir uns verstanden?“ Der Blick in Dämmersterns Augen duldete keinen Widerspruch. „Ja, Dämmerstern. Mir ist nur immer noch nicht klar, was-“, weiter kam sie nicht, da Nachtblick sie von hinten anrempelte und fauchte: „Heiliger SternenClan, ich bin zwar nur zweiter Anführer, aber im Namen des Clans, beweg dich weg von hier!“ „Ist ja gut...“ Rubinpfote ging mit hängendem Kopf aus dem Lager. „Wie soll ich ohne meinen Clan überleben! Ich kann ja wohl nie für mich selbst sorgen! Was, wenn ich krank werde? Ich bin 6 Monde alt!“, dachte Rubinpfote verzweifelt.

    Währenddessen im SternenClan auf einer schönen Lichtung: „Sonnenstern! Nachtstern! Tagesstern! Ich muss mit euch reden!“, rief Mondstern, die erste Anführerin des MondClans. „Ich weiß, es sollte nicht möglich sein, aber... Mit Fliederduft werden 4 Junge sterben...“ „Ich verstehe dich! Wer hat noch kein Leben gegeben?“, fragte Tagesstern. „Schneeherz.“, sagte Sonnenstern. „So soll es sein.“, meinte Nachtstern. „Wer holt sie?“, fragte Mondstern. Sonnenstern antwortete: „Silberdunst ist schon unterwegs.“ Plötzlich war die Lichtung wieder leer.

    Kurze Zeit später: „Fliederduft! Ich weiß, du weißt nicht, das sowas möglich ist... Es ist auch das erste mal in der Geschichte. Aber: Ich gebe dir ein Leben für Sanftmut. Und jetzt: kehre zu deinem Gefährten zurück!“, sagte Schneeherz. Fliederduft starrte sie ungläubig an: „H- heißt das, ich darf zurück?“ „Ja. Aber ich habe eine Aufgabe für dich: sag deinem Clan: „Es war nicht Rubinpfote.“ Dann darfst du zurück.“ Fliederduft schwebte (Schweben SternenClan-Katzen? XD) zurück nach unten. Sie landete neben ihrem Gefährten und legte sich direkt in ihren Körper hinein und sie schloss ihre Augen. Als sie sie wieder öffnete, sah sie in die verwunderten von Smaragdschweif. „Unsere Jungen...“, krächzte sie. „Es geht ihnen gut.“, antwortete Smaragdschweif. „Warum hat Rubinpfote dich umgebracht?“ „Es... es war nicht Rubinpfote.“ „WAS!“, hörte man Dämmersterns Stimme. „Wir müssen sie zurück holen!“

    Währenddessen an der Grenze:
    „Hier und jetzt geh und komm nie wieder zurück!“, donnerte Wolkenherz. Rubinpfote rannte. So schnell sie konnte. Sie wollte einfach weg! Durch eine Wiese, über einen Donnerweg, an einem See vorbei, erst in einem Wald brach sie zusammen. Erinnerungen an die Tage als Junges überfluteten sie. Sie weinte. Erinnerungen daran, wie sie von Amethystpfote (damals noch Junges) und Smaragdpfote (damals auch noch Junges) gehänselt wurde, und wie Erdbeerpfote (Junges) und Blütenpfote (Junges) beschützt wurde, und Diamantpfote, ihr Bruder immer neutral gewesen war. Die Besuche bei den Ältesten, das erste mal aus der Kinderstube gehen. Sie wurde bewusstlos. Alles wurde schwarz. Als sie wieder aufwachte, war sie durstig und hungrig. Ihr fiel ein, das sie nicht wusste, wie man jagt, und erst recht nicht, wie man kämpft. Sie jammerte: „Wie soll ich hier überleben?“ „Hey, ganz ruhig, sagte eine Stimme hinter ihr. Geh erst was trinken.“ „Wer bist du?“ „Erzähl ich dir gleich. Trink erst was!“ Die Stimme duldete keinen Widerspruch, also ging Rubinpfote zurück zum See, um etwas zu trinken. Als sie fertig war, drehte sie sich um, und betrachtete den Kater. Golden-braun gestreift. Hübsch! Und diese grünen Augen... „Hast du mich jetzt fertig angeschaut?“, fragte der Kater belustigt, aber auch sanft. Rubinpfote schüttelte sich, und leckte sich verlegen ihr weißes Brustfell. „Ich heiße Moon. Ich bin ein Einzelläufer.“ „Willst du, das ich gehe?“, fragte Rubinpfote traurig. „Nein bleib solange du willst! Aber nur, wenn du mir verrätst, wer du bist!“ „Ich heiße Rubinpfote. Ich komme aus dem MondClan, und ich wurde verbannt, weil ich angeblich jemanden umgebracht habe. Aber ich kann nicht kämpfen, und noch nicht mal jagen!“ „Naja, Kleine, dann bist du wohl sehr schlecht dran. Aber ich kann dir helfen. Aber ich glaube, es ist besser, wenn du deinen Namen änderst. Nicht jeder Streuner oder Einzelläufer freut sich über Clankatzen.“ „Dann nenn mich... Luna.“ „Luna. Schöner Name. Ok, Luna, ich gehe jetzt für uns jagen. du bleibst hier.“ Er klang so bestimmt, das Rubinpfote, jetzt Luna, nur nickte. Kurze Zeit später kam er mit mehreren Mäusen im Maul zurück. „Wir sollten uns weiter von dem Territorium des MondClans entfernen.“ Luna nickte wieder und entfernte sich mit ihm wieder von ihrem Clan. Es tat ihr weh, doch sie wusste, das sie weg musste. „Moon, ich werde nicht für mich sorgen können, wenn du weg gehst.“ „Ich werde nicht gehen.“, sagte er. „Gut!“, meinte Rubinpfote. Eine Weile liefen sie schweigend nebeneinanderher. Bis Moon sagte: „Die Sonne geht unter. Wir sollten essen.“ Das taten sie auch. Als sie fertig waren, meinte Luna: „Ich bin müde!“ „Dann leg dich schlafen!“ Luna blickte vor dem einschlafen noch mal zum Mond. Es war Vollmond... „Es währe meine erst große Versammlung gewesen...“, dachte sie wehmütig. Dann war sie auch schon eingeschlafen.

    Amethystpfotes Sicht
    Die Versammlung gestern war wunderbar! Sie war mit ihren Geschwistern dort gewesen, aber halt ohne Rubinpfote. Seit sie herausgefunden hatten, das sie es nicht war, tat sie ihr leid. Auf der Versammlung hätte es ihr gefallen. Dort hatte Amethystpfote einen Schüler aus dem SonnenClan kennengelernt, Kometenpfote. Sie hatte ihn zwar erst einmal gesehen, jedoch liebte sie ihn! Er war so ehrlich und selbstbewusst, jedoch nicht selbstverliebt! Und seine Art..., sein rötlich- braunes Fell, und dann dieses Glänzen in den waldgrünen Augen- einfach schön! Er war 2 Monde vor ihr zum Schüler ernannt worden, so war er schon erfahrener. „Amethystpfote, Training!“, rief Smaragdschweif. „Erdbeerpfote, Blütenpfote und ihre Mentoren kommen auch mit! Ach ja, und Diamantpfote und seine Ersatz-Mentorin Gewitterhauch kommen auch mit!“, rief er. „Ich komme!“, antwortete sie. Sie rappelte sich auf, schüttelte sich und putzte kurz ihr Fell. Dann sprang sie auf und rannte los.

    Ein paar Monde (4) später

    Amethystpfotes Sicht
    „Das war die beste Nacht meines Lebens! Kometenpfote und ich haben gespielt, und er hat gesagt, er liebt mich! Morgen wird er vermutlich zum Krieger ernannt, also hat er keine Zeit. Schade... Aber auch ich werde bald ernannt! Ich hoffe, ich heiße Amethystherz oder so...“ Ihre hellblauen Augen funkelten beim Gedanken daran. Heute hatte sie ihre Prüfung... Es fühlte sich falsch an, das ohne Rubinpfote zu erleben. Sie war schon immer mit Schuldgefühlen geplagt, seit sie weg war. Sie hatte sie in der Jungenzeit gemobbt! Es brach ihr das Herz, daran zu denken. Jetzt musste sie in den Wald, jagen.

    Smaragdpfotes Sicht
    „Smaragdpfote, du hast die Wacholderbeeren vergessen! Hol bitte noch welche!“ „Ja, Blauauge!“, rief sie und verdrehte ihre Augen. „Dieser alte Spinner! Wird Zeit, das er stirbt! Vielleicht fällt er ja zufällig in den Fluss, oder fällt in die Schlucht...“, solche Gedanken machten ihr Spaß. Sie fand es lustig, das der SternenClan noch keine Warnung gesendet hatte.

    Rubinpfotes/Lunas Sicht
    Sie sprang auf einen Hasen und biss zu (sorry an alle Hasen 🐰 Fans...❤️) juhuu, bekommen! Sie leckte sich die Lippen, und im Gebüsch hörte man es rascheln. „Das kann noch besser werden!“ Als Moon ihr knurren hörte, schnurrte er belustigt. „Lass dich nicht immer so leicht ärgern!“, meinte er gut gelaunt. „Ja, ja, ja. Ist schon gut. Ich hab Hunger!“ „Da hab ich einen Tipp - essen!“, rief er, und stürzte sich auf die Mäuse, die er gefangen hatte. Luna aß ihren Hasen (RIP) und ging dann zum nahegelegenen See. Sie liebte das Wasser... Wie es in diesen vielen verschiedenen Farben schillerte... Sie hörte, wie Moon zu ihr kam, und sich neben sie setzte. „Na, ist das Wasser spannend?“ „Ja, sogar sehr.“, sagte sie, doch ihre Stimme klang nachdenklich. „Okay, was ist los, Luna?“ „Es ist bloß... ich vermisse meine Familie.“ „Kann ich verstehen... ich manchmal auch.“ Ich will mal nach dem Clan sehen. Kommst du mit?“ „Ja, aber wie willst du das machen?“, meinte er nachdenklich. „Ich hab da einen Plan...“, meinte Luna. „Wir schleichen uns in den Wald und schauen nach!“ „Bist du dir sicher?“, fragte Moon. „Das könnte gefährlich werden!“, meinte er besorgt. „Traust du mir das nicht zu?“, fragte Luna verärgert. „Du musst nicht mitkommen!“ „Kommt nicht in Frage!“ meinte er. Als Luna in seine Augen blickte, sah sie Besorgnis und Sanftheit. „Ich will bloß nicht, das du dir wehtust!“ „Ich pass schon auf, und du kommst doch mit! Es wird schon nichts passieren!“ Plötzlich fauchte er und ging in Kampfstellung. Luna drehte sich um und sah... zwei Fuchse! Schützend stellte Moon sich vor sie.
    „Moon! Ich kann auf mich selbst aufpassen!“, (sorry, ein bisschen Eichhornschweif muss sein XD) rief Luna wütend. Plötzlich trat hinter den Füchsen auch noch ein Dachs vor. „Na super, wollen nicht noch ein paar Raubvögel kommen?“, fauchte sie genervt. „Ich bin ein Freund!“, rief der Dachs. „Okay, träume ich? Schlag mich mal, Moon.“ Im nächsten Moment spürte sie stechenden Schmerz an ihrer rechten Flanke. „K-kein Traum!“, rief sie. „Kein Traum“, antwortete der Dachs. „Und wer bist du?“, fragte sie vorsichtig. „Mein Name ist Sonnenuntergang, ich bin der Schüler von Mitternacht.“, antwortete er erneut. „Von Mitternacht habe ich schonmal gehört, sie soll tatsächlich auf unserer Seite stehen!“, sagte Moon nachdenklich. „Wenn das so ist... wozu bist du hier, Sonnenuntergang?“, wunderte Luna sich. „Ihr Katzen schwebt in großer Gefahr!“, antwortete er. „Redest du von den Füchsen?“, meine Moon belustigt. „Die sind kein Problem!“ „Nicht die Füchse, eine grau-silbern gestreifte Kätzin mit grünen Augen!“ „Meine Schwester, Smaragdpfote! Was hat sie damit zu tun! Ich weiß, sie hat Fliederduft getötete-...“, plötzlich brach sie ab. „Verstehst du? Sie ist eine große Gefahr!“, rief Sonnenuntergang. „Ja... Komm mit! Luna und ich wollten eh zu ihrem alten Clan gehen, und mit dir sind wir sicher vor Angriffen!“, triumphierte Moon.

Kommentare (25)

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Bl�tenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 18 Tagen
Klar doch, Kristalli! Waaaarum schreibe ich immer in Klammern???
Kristallluchs ( von: Kristallluchs)
vor 19 Tagen
Super Blüte,ist echt klasse geworden^^
Kometenpfote!:D
Bl�tenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 22 Tagen
(@Fatie &Co gern!)
Fatie &Co (76346)
vor 26 Tagen
Ach, so, wusste ich nicht. Ich finde Smaragdpfote eigentlich schon cool, ich meine, sie plant das alles ganz geschickt und niemand schöpft Verdacht(außer Rubinpfote)
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 32 Tagen
Die FF ist echt toll, bitte schreib weiter!😉
@Fatie &Co Spanien hat früher zum Römischen Reich gehört😜
Fatie &Co (15369)
vor 33 Tagen
Könnte ich auch meinen Charakter in die Kommis schreiben? Weil ich keine Em-mails verschicken kann
Sonnenfell (91646)
vor 42 Tagen
Schön das du weitergeschrieben hast! Echt toll! Man könnte es sozusagen als kleines "Geburtstagsgeschenk" betrachten... Ich hab heut nämlich XD
Und das ist echt eine tolle Überraschung gewesen^^
Fatie &Co (42329)
vor 44 Tagen
@Ginsterminze, Luna heißt doch auf Spanisch Mond, kann natürlich auch sein, dass es beides so heißt
Blütenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 52 Tagen
Ja, ist gewollt... ich mag den Mond
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 58 Tagen
Hey, die FF ist echt cool geworden! Ist das eigentlich gewollt?^^ Luna ist Latein und heißt Mond, Moon ist englisch und heißt Mond und der Clan heißt MondClan🌕😂
Blütenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 60 Tagen
😄❤️😘
Sonnenfell (16345)
vor 60 Tagen
Nein, ich finde es gar nicht komisch 😉
Ach und super neues Kapitel natürlich! Beiß mir den Schwanz ab das ich nicht schon früher wiederreingeschaut hab XD
Blütenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 65 Tagen
Sooooooonni?! 😩😢😰
Blütenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 66 Tagen
Hey, Sonni,
ich denke mal, das das ziemlich komisch rübergekommen ist, das ich Fliederduft wiederbelebt habe. Ich hab das bloß gemacht, da ich nicht 4 Junge sterben lassen wollte!!! Ich freue mich, wenn du das verstehst!!!
LG,
Blütenstern/Froststern ❤️
Sonnenfell (16345)
vor 67 Tagen
Hey, super neues Kapitel
Echt spitze 👍
Blütenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 69 Tagen
Daaaaaaaanke!!!! Und ja, geduld! 😄😃
Sonnenfell (16345)
vor 72 Tagen
Omg... Das Kapitel... Unfassbar... BRING SIE UM, BRING SIE UM!!! Ansonsten mach ich's für dich...

Ne also jetzt mal wirklich: Wahnsinn total super duper tolles Kapitel! Es reißt den Leser wirklich mit! Weiter so!
👍👍👍👍👍
❤❤❤❤❤
Bl�tenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 76 Tagen
Oooookkkkkk... 😂
Catsparty 44 (95520)
vor 77 Tagen
BIITTEEEEEEEEE schreib weiter 😻😻😻😻😻😩😩😩😩😩
Blütenstern/Froststern ( von: Blütenstern/Frostster)
vor 88 Tagen
(Mach ich!)