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Die Kinder der Götter-MMFF (Percy Jackson, Kapitel 7)

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2 Kapitel - 1.829 Wörter - Erstellt von: Amethyst - Aktualisiert am: 2017-05-31 - Entwickelt am: - 240 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das nächste Team. Drei, oder?

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    Hi. Tut mir leid, dass so lange nichts kam. Meine Motivation war weg.
    Trotzdem viel Spaß beim Lesen!
    Fast vergessen- Irgendwas ist anders. Ratet doch mal! Einfach in die Kommentare damit.

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    Chiron wischte sich den Schweiß von der Stirn und seufzte leise. „Die nächsten waren Kalea Makua, Theo Brown und ... “ Er warf Mr D einen fragenden Blick zu. „Emilia O'Brien!“, erwiderte dieser. Theo räusperte sich. „Elena. Elena O'Mara“, korrigierte er.
    „Pffff“, machte der Campleiter. „Ich kann Leute nicht leiden, die mich berichtigen.“ Daraufhin vergrub der Sohn der Nemesis die Hände in seinen Hosentaschen und ballte sie dort zu Fäusten. Die Spannung war kaum zu ertragen, bis Elena die Stille brach. „Ich ... äh, würde gerne mal unter sechs Augen mit Theo und Kalea sprechen.“ Letzterer zog eine Augenbraue hoch und registrierte Elenas dunkle Augenringe. Wahrscheinlich ein scheiß Alptraum, der ihre Mission noch anspruchsvoller machte. Nein, danke!, hätte er gern gebrüllt. Aber er hielt den Mund und warf Elena bloß einen genervten Blick zu. „Na, dann nehmt euch doch noch ein bisschen Zeit!“, meinte Chiron. Die Tochter der Pseudea nickte schon erleichtert, der Zentaur jedoch fuhr fort: „Ihr müsst nur die Welt retten. Haltet doch noch ein Kaffeekränzchen.“ Gereizt seufzte der Unterrichtskoordinator. „Muss das sein, Elena?“ Am liebsten hätte Theo erleichtert aufgeseufzt. Noch mehr Probleme konnten sie jetzt echt nicht gebrauchen.
    Das Lügen-Teammitglied biss sich auf die Unterlippe. „Klar. Geht.“
    Täuschte der Rachesohn sich oder war da ein spöttisches Funkeln in ihrem Blick? „Dann erzähle ich halt nicht von meinem ultrawichtigem Halbbluttraum. Ist doch logisch.“ Mr D seufzte genervt und Theo wäre seinem Beispiel gern gefolgt. Mal ehrlich, Elena. Ein bedrohliches Blitzen entstand in dem Blick des Campleiters. „War das eben Sarkasmus? Ich hasse Sarkasmus!“ Er grinste gruselig. „Also, Emily“-„Elena!“-„Halt's Maul, Göre, und hör zu! Also, Eliza, überleg dir, was deine Weissagung bedeuten könnte und VERSCHWINDE!“ Den letzten Teil hatte er gebrüllt, sodass selbst Elena zusammengezuckt war.
    „Er hat Recht, Elena“, hörte Theo sich selbst sagen, „Das hat keinen Sinn.“ Resigniert hob Pseudeas Tochter die Schultern. „Ich weiß.“
    Darauf folgte zunächst Stille, bis das Mädchen fortfuhr: „Also, verbündet haben wir uns schonmal. Dann ...“
    „Dem Pfad menschlichen Leides müsst ihr folgen, bis zu dem Reich jenseits der Wolken. Das Symbol der Liebe müsst ihr finden und gleich damit verschwinden“, antwortete Teammitglied Nr. 3, Kalea Makua, auf Elenas unausgesprochene Frage. Diese nickte überrascht. „Richtig. Der Pfad menschlichen Leides.“
    „Das klingt ein wenig nach der Geschichte von Amor und Psyche“, tönte eine Stimme aus den Reihen der Demigottheiten. Alle Köpfe drehten sich zu der Sprecherin - Bell Diaspro Parthagon. Diese lief leicht rot an. „Eine echt süße Geschichte“, verteidigte sie sich.
    Elena starrte sie an. „Woher weißt du so viel über Magie?“
    Die Aphroditetochter wurde noch röter. „Ich verbringe ja schließlich nicht meine ganze Zeit vor dem Spiegel.“
    „Déjà-vu“, murmelte Chiron.
    „Was?“, fragte Elena.
    „Diesen Dialog gab es schon mal. Silena Beauregard und Percy Jackson.“
    „Seid ihr jetzt fertig?“ Mr D sah gereizt auf sein Handgelenk, obwohl sich dort keine Uhr befand.
    „Moment noch“, beeilte sich Theo zu sagen. „Bell, erzähl uns mehr über diese Psyche-Geschichte.“
    Bell holte tief Luft. „Das ist eine der schönsten Liebesgeschichten aus der griechischen Mythologie. Ich versuche sie so ausführlich wie möglich zu erzählen.
    Es war einmal eine Prinzessin namens Psyche, sie war die Tochter eines griechischen Herrscherpaares und überdimensional schön. Schön auf die Art und Weise, das es andere Menschen vielleicht als unnahbar erscheinen mag. Und so kam es, dass ihre älteren Schwestern, die nur normal hübsch waren, schnell einen Ehemann fanden, aber sie lange Zeit unverheiratet blieb. Ihre Eltern suchten Rat bei einem Orakel, aber das prophezeite ihnen, dass Psyche einmal ein grässliches Monster heiraten würde und diesem auf einen großem Felsen ausgeliefert werden soll. Derweil wird Aphrodite auf dem Olymp unsagbar wütend, weil die Sterblichen jetzt auch noch begannen Psyche wegen ihrer Schönheit anzubeten... Und da wurde sie eifersüchtig und beauftragte ihren Sohn Amor, Psyche zu bestrafen, indem er sie in ein schreckliches Monster verliebt machen sollte. Doch Amor verliebte sich in Psyche und als sie dort oben auf dem Felsen stand, beauftragte Amor seinen Kumpel Zephyr, den Westwind, Psyche davonzutragen. 
    Dieser brachte sie in Amors geheimen Palast, dem Reich jenseits der Wolken, wo er Psyche vor seiner Mutter verstecken konnte. 
    Diese war erst einmal natürlich sehr verwirrt. Der Palast war prachtvoll und luxuriös. Aber sie erinnerte sich auch an die Prophezeiung. Könnte ein schreckliches Monster so etwas besitzen? Nachts traf sie dann auf Amor. Sie sah ihn nicht, weil es dunkel war und er hielt um ihre Hand an und versprach ihr, ein guter Ehemann zu sein, allerdings durfte sie niemals sein Antlitz erblicken. Sie war zwar erst misstrauisch, willigte dann aber bei beiden ein, weil Amor sehr charmant und liebevoll war und sie sich rasch in ihn verliebte. 
    Die Beiden waren lange Zeit glücklich, aber irgendwann begann Psyche ihre Familie zu vermissen. Diese wusste nämlich nicht, was mit ihr passiert war und sie suchten nach ihr, da sie sich nicht sicher waren, ob sie nun tot ist oder nicht. 
    Psyche bat Amor, ihre Schwestern zu sich zu lassen. Dieser riet ihr zwar davon ab, aber er stimmte letztendlich zu. Als die Schwestern den Palast des Amor sahen wurden sie eifersüchtig und beschlossen, Psyche zu manipulieren. Sie fragten, ob sie am nächsten Tag wieder zu Besuch kommen könnten und Psyche willigte in ihrer Gutgläubigkeit ein.
    Wieder Zuhause angekommen erzählten die beiden Schwestern ihren Eltern, sie hätten Psyches Leichnam gefunden. Diese starben wenige Tage danach vor Kummer. 
    Doch als die Schwestern danach zurückkehrten, wollten sie Psyche klarmachen, dass ihr Ehemann tatsächlich das schreckliche Monster aus der Prophezeiung war. Psyche, die immer noch keine Ahnung hatte, wer ihr Ehemann nun war, glaubte ihnen. Amor dagegen musste seine Identität geheim halten, weil sonst Aphrodite von den beiden erfahren hätte, weil Namen ja Macht haben und so. Zusätzlich dazu war sie jetzt auch noch schwanger und musste sich um zwei Personen sorgen. 
    Jedenfalls überzeugte ihre Schwestern sie, nachts einen Blick auf ihren Amor zu erhaschen, da dieser ja tagsüber nie im Palast war.
    Eines Nachts schnappte sie sich eine Öllampe um herauszufinden, ob er nun ein Monster ist oder nicht. Doch dann erkannte sie ihn als Amor und vor Schreck tropfte etwas Öl auf Amors Schulter. Dieses verbrannte ihn, aber noch mehr schmerzte sein gebrochenes Herz. Denn jetzt nahm er an, dass Psyche ihn nicht genug geliebt hatte, um ihn zu vertrauen. Außerdem erfuhr jetzt auch noch Aphrodite von der gemeinsamen Hochzeit. Er floh aus dem Palast, während Psyche ihm zum Bleiben überzeugen wollte. 
    Jedenfalls suchte er seine Mutter in ihrem Palast auf und ließ sich von ihr pflegen. Diese war jetzt noch wütender auf Psyche und war nun hinter ihr her. 
    Psyche dagegen war todunglücklich und hegte sogar Selbstmordgedanken. Jedoch hielt Pan sie davon ab. Sie beschloss, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich auf die Suche nach Amor zu machen. Unterwegs fand sie noch einen Tempel der Demeter und der Hera, welche sie aufräumte, da diese verwüstet waren.
    Schließlich fand sie heraus, wo Amor sich aufhielt. Sie suchte nach Aphrodite und bat darum, mit Amor sprechen zu dürfen. Sie ließ die junge Frau aushungern und auspeitschen. Nochmal angemerkt, sie war schwanger! Doch Psyche weigerte sich aufzugeben. Aphrodite war schwer beeindruckt und beschloss, Psyche Aufgaben aufzugeben, die sie lösen musste. Die erste bestand darin, ähnlich wie Aschenputtel Getreide zu sortieren. Sie kippte Gerste und Weizen und Hafer und alles durcheinander auf den Boden und Psyche musste dies sortieren. Sie hätte dies niemals in der vorgegeben Zeit geschafft, aber Demeter, die Psyche noch sehr dankbar war, schickte kleine Ameisen die ihr beim Sortieren halfen.
    Doch Aphrodite war noch nicht zufrieden. Psyche sollte nun goldene Wolle von Schafen holen. Das Problem: Es waren fleischfressende Schafe. Doch Pan, der im Auftrag der Hera Psyche helfen sollte, gab ihr einen nützlichen Tipp. Sie zogen sich die Schafe während der Mittagszeit, wenn es besonders warm war, unter die Bäume zurück, wo es schattig war. Dort rieben sie sich an den Bäumen, wenn die Wolle zu sehr juckte. Doch dabei ließen sie am Stamm auch ein paar Wollbüschel zurück. Psyche schnappte sie und brachte sie zu Aphrodite.
    Doch auch jetzt war sie noch nicht zufrieden. Psyche sollte von einem Wasserfall, der direkt aus der Unterwelt kommt (Ja es ist der Styx) Wasser holen. Doch sie durfte kein Wasser vom Grund des Wasserfalles sein, sondern nur welches von ganz oben. Amor hat mittlerweile aber auch mitbekommen, welch schreckliche Aufgaben seine Mutter seiner Geliebten aufgab und beschloss Zeus um Hilfe zu beten. Dieser willigte ein und er schickte einen Adler zu Psyche, der ihr helfen sollte. Dieser brachte der jungen Frau Wasser von ganz oben. 
    Doch Aphrodite hatte noch einen letzten Test für Psyche. Sie sollte die Schönheitscreme von Persephone holen. Psyche wusste nicht genau, wie sie in die Unterwelt kommen sollte, aber Amor verwandelte sich in einem Turm und als sie diesen betrat, half er ihr natürlich. 
    In der Unterwelt half Persephone ihr recht schnell. So wollte Aphrodite noch eins auswischen und fügte eine Tinktur dazu, die Aphrodite ein bisschen ärgern sollte. Sie wies Psyche darauf hin, die Cremedose auf keinen Fall zu öffnen. Doch Psyche fatale Schwäche war nunmal ihre Unsicherheit. Sie glaubte nicht, dass Amor jemanden wie sie lieben könnte und wollte etwas von der Schönheitscreme verwenden. Einer Göttin hätte dies nicht viel anhaben können, aber Psyche starb daran. 
    Amor setzte sich schließlich dafür ein, dass sie zur Göttin ernannt werden sollte. Sie wurde zu Göttin der menschlichen Seele. Daher ja auch das Worte Psyche. Gerade weil sie sich besser als jeder Andere mit menschlichen Leid auskannte.“ *
    Darauf folgte erstmal Stille. Bis Elena ein „Wow“ entfuhr.

    * = Bells Rede wurde von @Adhara verfasst.

Kommentare (88)

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Adhara ( von: Adhara)
vor 47 Tagen
Oh schön, dass es weitergeht. Ich finde man merkt, dass du dich von Kapitel zu Kapitel steigert. Ich hoffe du bleibst dran!
Ich habe mich auch sehr gefreut, dass du die Geschichte von Amor und Psyche eingebaut hast :)
Mily (01111)
vor 86 Tagen
Bitte^^, nein, mir ist egal welches Team sie trifft
Paradise ( von: Paradise)
vor 87 Tagen
Danke für den Charakter. Ich trage ihn heute Abend ein. Soll Jessy irgendein bestimmtes Team treffen?
Mily (82015)
vor 87 Tagen
Ups, hab kein Charaktersong: Down- Fifth Harmony
Mily (82015)
vor 87 Tagen
Name: Jessy Carver
Alter: 15
Geschlecht: weiblich
Göttliches Elternteil: Ares
Geburtsdatum: 10.9.2002
Charakter: freundlich,hilfsbereit, treu,höflich,tollpatschig aber auch sehr schnell böse, aggressiv,hibbelig,nachtragend, hat kein Vertrauen in ihre Mitmenschen
Aussehen: schulterlange,gewellte, hellbraune Haare, blaue Augen, dünne, sportliche Figur, 1,70m groß, Sommersprossen
Charaktersong:
Fatale Schwäche: hat kein Vertrauen in ihre Mitmenschen
Stärken:
1.kämpfen
2.helfen
3.singen
Schwächen:
1.Vertrauen
2.tollpatschig
Größte Angst: etwas falsch zu machen und andere zu enttäuschen
Spielername: Mily
Beziehung: gerne
Teil der zwölf: nein

"Aaaalso ich passe auf"

Sie darf sterben, aber keinen sinnlosen Tod
Mily (82015)
vor 87 Tagen
Kann ich auch ein Charakter machen ?
Hija de la Luna ( von: Hija de la Luna)
vor 90 Tagen
ich warte schon auf das nächste kapitel
Hillory (16042)
vor 91 Tagen
Das Kapitel ist echt klasse
Hoffe du schreibst noch weiter
Amethyst ( von: Paradise)
vor 103 Tagen
Neues Kapitel ist da
torden ( von: torden!)
vor 132 Tagen
Ja, sie hat immerhin schon sieben Kapitel...
Hija de la Luna ( von: Hija de la Luna)
vor 133 Tagen
mir ist nur aufgefallen dasdie geschichte länger ist oder irre ich mich da
Asuna (31837)
vor 149 Tagen
Name: "Yuki" Yukine Suta
Alter: 15
Geschlecht weiblich
Göttliches Elternteil: Hades
Geburtsdatum: 23.01 2001
Charakter : Schüchtern bei fremden, aufgedreht, witzig, nett, fantasievoll, sensibel, extrem sarkastisch, einfühlsam, verträumt, verschlossen ein wenig stur wenn alleine bisschen angstlich
Aussehen : lange lockige schwarze haare eine blaue strähne, unnatürliche grüne Augen dünn blass
Charaktersong: Story of my life, shake it of, Dynastie und noch viele mehr.
Fatale Schwäche
Leicht hochsensibel
Stärke
Gute Laune
Pfeil und Bogen
Schattenkram & heilKräfte
Schwäche
Asthma
Dolche
Neugierde
Größte Angst: dass alle sie hassen, dunkle Enge Räume
Spielername:Sauna
Beziehung: gerne
Teil der zwölf:Nein

Sie darf sterben

^-^
Hillory (10367)
vor 154 Tagen
Kapitel 7 ist der absolute Hammer und ich dachte die ganze Zeit ich hätte es schon gelesen
Lilian* ( von: Lilian*)
vor 159 Tagen
Klar kann man. Einfach Steckbrief schicken. :)
Asuna (51645)
vor 162 Tagen
Kann man hier noch mitmachten also als Wegelagerer oder so
Fine/Dylan (03087)
vor 169 Tagen
Ich bin der selben Meinung wie die anderen, aber mir ist auch nichts aufgefallen
torden ( von: torden!)
vor 172 Tagen
Sehr schön, aber mir ist auch nicht aufgefallen, was anders sein soll
Aquila ( von: Aquila)
vor 173 Tagen
Jup, finde ich auch. Mir ist aber nicht aufgefallen, was anders ist..
Lilian* ( von: Lilian*)
vor 174 Tagen
Habe Kapitel 7 jetzt erst gesehen. Ist sehr schön, wie immer. :)
Hillary (05507)
vor 202 Tagen
Ich bin in Sache Liebe nie so gut. Mach einfach