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Anima de magicae

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1 Kapitel - 3.150 Wörter - Erstellt von: It is I! Will! - Aktualisiert am: 2017-05-31 - Entwickelt am: - 326 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht um ein Mädchen mit dem Namen Ania, die ihr gesamtes Leben lang von Halluzinationen erschreckenden Ausmaßes heimgesucht wird, doch eines Tages muss sie die Wahrheit über ihre angebliche Geisteskrankheit erfahren...
Ein seltsamer Junge, der ihr immer im Spiegel erscheint, seit sie denken kann, erzählt ihr nach einem gefährlichen Vorfall schließlich die ganze Wahrheit.

    1
    Vorweg möchte ich mich für meinen schlechten Stil entschuldigen. Das ist das erste mal, dass ich so etwas schreibe und eine Menge Grammatikfehler werden wohl vorprogrammiert sein… ^^““
    Für jeden der sich wundert, eine nähere Beschreibung der Charaktere erfolgt erst in Kapitel zwei, einfach weil ich das so wollte.
    Ich werde versuchen kommende Kapitel so schnell wie möglich fertigzustellen, aber es können Wochen dazwischen liegen….
    Oder, wenn ich nicht meine eigene Faulheit bezwingen kann die Ewigkeit selbst:/
    Naja…. -_- ich tue was ich kann….
    Viel Spaß beim lesen!: D

    Kapitel 1

    Sie rannte durch die Straßen Kölns und drehte sich nicht um. In dieser stürmischen Winternacht war es eisig kalt, der schneidende Wind blies ihr die Kapuze vom Kopf und lies ihre Karminroten Haare wie Fahnen flattern. Panisch sah sie sich um, ihre dunkelgrünen Augen vor Angst weit aufgerissen. Obwohl es sonst nie still in so einer großen Stadt war, waren die Straßen wie leergefegt und das Licht des Mondes wurde glitzernd von den gefrorenen Straßen reflektiert. Sie keuchte und spürte ihre Seiten schmerzhaft pochen, während sie immer weiter rannte. Obwohl es ihr in dem langen Mantel langsam unangenehm heiß wurde, wagte sie nicht eine Sekunde haltzumachen um ihn zu öffnen.
    Einige kostbare Augenblicke lang geriet sie beim überqueren einer Ampel ins schlittern und spürte wie etwas nach ihr griff… es erwischte ihre Kapuze und zerrte sie zu sich.
    Zappelnd und um sich schlagend versuchte sie sich zu befreien, drückte sich mit aller Kraft nach vorne und versuchte sich loszureißen, jedoch ohne Erfolg.
    Langsam griff es mit der anderen Hand nach ihrer Schulter und gerade als es so schien, als wäre die Verfolgungsjagd vorbei, riss die Kapuze und Ania flog stolpernd nach vorne.
    Sie gewann ein wenig Abstand und das heisere Geschrei hinter ihr verriet, dass ihr Verfolger alles andere als erfreut war, während sie erneut Abstand zwischen es und sich selbst legte.
    Im Zickzack ging es durch ungewöhnlich die stille Stadt, die in der Nacht von Millionen Straßenlaternen, Lichtern in Fenstern und Scheinwerfer erleuchtet war und doch an jenem Tag eine ganz eigene Aura der Finsternis abzustrahlen schien.
    Das Gefühl der Vertrautheit, dass Ania sonst beim durchqueren der Stadt verspürte,
    schwand allmählich einem zerrendem Gefühl der Verzweiflung.
    Bekannte Gegenden waren in der Dunkelheit kaum wiederzuerkennen und es schien, als wenn
    sie sich nur immer und immer weiter von ihrem Zuhause in der Innenstadt entfernte.
    Der einzige Lichtblick war die Erkenntnis, dass sie nicht mehr verfolgt wurde.
    Sie wurde langsamer und sah sich um, Erschöpfung brannte in ihren Gliedern und auch sie,
    die relativ sportlich und ausdauernd war, konnte sich nur nach Luft schnappend an eine Hauswand lehnen. Gedanken über was passiert wäre, hätte es sie geschnappt krochen in ihren Verstand und trugen nicht gerade zu ihrer Beruhigung bei.
    Vielmehr verdoppelten sie ihre Panik noch weiter und die Furcht über dem Geschehenen machte
    sich in ihrem vor Anstrengung rasenden Herzen breit.
    Über dem lauten Pochen ihres Herzens und dem gewaltigen Adrenalinschub in ihrem Körper einen klaren Gedanken zu fassen war innerhalb weniger Augenblicke unmöglich geworden.
    Sie stand unter Schock, ihre Atmung ging schwer und unregelmäßig, die Angst die jede Faser ihres Körpers innewohnte trieb ihren Instinkt wegzulaufen weiter an, aber sie konnte,
    nein sie wollte einfach nicht weiter. Sie musste unbedingt weiterlaufen, alle ihre Instinkte drängten sie dazu, doch tat sie keinen einzigen Schritt.
    Langsam ließ sie sich, ihrer Furcht und Verzweiflung hingebend auf den Boden sinken und sie presste zwischen ihren Lippen ein erzwungenes Lachen hervor, während sie sich in Selbstsuggestion verlor, krampfhaft die Tränen zurückhaltend die ihr in ihren Augen standen.
    Mit verzweifelten Selbsttäuschungen versuchte sie Tränen der Angst und Verzweiflung zurückzuhalten. Laut sprach sie mit zitternder Stimme auf sich selbst ein: Ania… du schaffst das.. du wirst einfach in deinem Bett aufwachen… das ist nicht echt, nichts von alledem ist echt, es ist ein Traum, der Psychologe hat dir gesagt es sind immer nur Träume. Nichts von den Dingen die du siehst sind echt, kein Einziges, nicht ein Stückchen… Nur… nur eine… eine Täuschung. Eine Illusion. Eine Störung. Dein Gehirn spielt dir einen Streich. So ist es doch…
    Sie hörte schlurfende Schritte und schlug die Hände vors Gesicht, und ließ sich auf den Boden sinken, wo sie sich in einer schützenden Haltung zusammenkauerte und schluchzend in Tränen ausbrach: „Es ist nicht echt, es ist nicht echt, es ist nicht echt,“ Langsam wurden die Schritte lauter und auch der zeitliche Abstand der Geräusche von über den Boden schleifenden Schuhen wurde geringer.
    Ein beißender Geruch lag nun deutlich in der Luft und vermittelte den Eindruck verrottendem Fleisch, das Ding hatte den Eingang der Gasse gefunden und machte nun langsamer, suchte mit toten Augen nach Ania, die den Blick auf sich spürte und leise wimmerte, „Ni-nicht echt, es i-ist nicht echt!“ Verschwinde! Geh… Geh weg!
    Rasselnder Atem erklang aus einer zerfetzten Lunge und eine krächzende, trockene Stimme, wie von jemandem dessen Kehle jahrelang nicht einen Tropfen Wasser abbekommen hatte, sprach zu ihr: „Hab dich gefunden...“
    Sie hörte ein abgehacktes Kichern, dass sich mittendrin zu einem widerlichem Röcheln wandelte, hob zitternd den Kopf, nahm die Hände vorm Gesicht weg und erstarrte vor Angst.
    Sie blickte in die grausige Fratze eines halb verrotteten, mit Kratzern übersäten Gesichtes auf dem das unheimliche Lächeln eingebrannt zu sein schien. Während die linke Hälfte des Gesichtes wie das Gesicht einer normalen älteren Frau um die fünfzig aussah, nur eingefallener, mit leerem Blick, braunen Haaren und ein paar Falten, Narben und Verletzungen im Gesicht, war die rechte Hälfte ein blanker Schädel, teilweise noch überspannt mit Fleisch, sowie Muskelresten, verfaulter Haut und einem komplett weißen Augapfel der sehr tief in seiner Höhle lag und schwachem Mondlicht zu brennen schien. Nur dazu fähig entsetzt aufzuschreien wich Ania auf dem Boden krabbelnd zurück, zog sich an der Wand hoch und rannte halb stolpernd los, die Gasse entlang, kam an einer anderen Straße wieder heraus und sprintete weiter, ohne eine genaue Richtung und ohne eine Ahnung was sie da tat, nur die Angst trieb sie vorwärts. Das Wesen gab etwas von sich das man als verärgertes Grunzen werten konnte und begann ihr schlurfend hinterher zu humpeln, fast so schnell wie als würde sie rennen, auch wenn die schwer verwundeten, längst ausgebluteten Beine den toten Körper eigentlich nicht mehr tragen sollten.
    Während Ania panisch weiter rannte warf sie mit von Angst erfüllten Augen erneut einen Blick nach hinten und erkannte im Licht der Straßenlaternen Einzelheiten an dem Monster das sie verfolgte: Es trug eine zerfetzte Jeans und einen selbstgestrickten Pulli, den man gerade noch als solchen und nicht als Stofffetzen, erkennen konnte. Es trug keine Schuhe und entblößte somit Kreidebleiche Füße, die bereits Wund und blutig gelaufen waren, es aber immer noch trugen.
    Aber etwas ganz anderes zog Anias Aufmerksamkeit auf sich, ein etwas grausigeres Detail:
    Weder das eine, noch das andere Kleidungsstück konnten die vielen offenen faulenden Wunden auf den Beinen und dem Oberkörper verbergen, die auch jetzt, nach dem Tod noch gelblichen Eiter absonderten, in dessen Fäulnis einige sich windende Maden zu sehen waren.
    Die kalte Luft brannte in Anias Lunge wie Feuer als sie wieder nach vorne sah, immer weiter rannte und sich erst wieder umdrehte als sie die Schritte der Kreatur nicht mehr hörte.
    Sie sah sich um und spürte nichts anderes als Erleichterung als sie feststellte das sie nicht mehr verfolgt wurde und ließ sich, geschockt, unfähig einen Gedanken an eine mögliche Täuschung zu verschwenden, zu Boden sinken und wartete darauf das sich ihr Herzschlag beruhigte.
    Vor ihr, an die gegenüberliegende Wand gelehnt, lag irgendein Blech, das nicht nur das Licht der Straßenlaternen spiegelte, sondern ihr auch den Umriss ihres Körpers zeigte, unförmig und verschwommen.
    Es mag anderen Menschen seltsam erscheinen auf einer Spiegelnden Oberfläche jemand neben sich zu sehen der nicht da war, aber für Ania war es nur ein weiterer seltsamer Streich ihres, zu täuschend echt wirkenden Fantasien neigenden, Gehirns.
    Genauso wenig verwunderlich war für sie, dass der andere Umriss im Blech, der Umriss eines großen, schlanken Jungen, plötzlich mit einem ausdruckslosen Tonfall zu ihr sprach:
    „Es wird wiederkommen. Es spielt mit dir, wiegt dich in Sicherheit, amüsiert sich.
    Wie eine Katze mit der Maus spielt, bis ihre kleine Beute tot ist.“
    Sie wollte zu einer Antwort ansetzen, besann sich jedoch auf etwas besseres. Nachdem sie sich einigermaßen beruhigt hatte und wieder zu Atem gekommen war, fing sie an normal weiterzulaufen, während sie das Ganze als Täuschung abtat.
    Bedauerlicherweise folgte ihr die Stimme des Jungen, dem es offensichtlich nicht gefiel ignoriert zu werden: „Ich rede mit dir! Du weißt, dass das nicht war ist, oder? Diesmal kommt es wieder. Diesmal ist dein Leben wirklich in Gefahr. Willst du das nicht verstehen? Du kannst nicht alles, was du nicht verstehst, als wirres Konstrukt deines Geistes abtun, selbst wenn alle deine Artgenossen… die anderen Menschen sagen, dass sie genau das sind.“
    Mit aller Überwindung die sie aufbringen konnte schaffte Ania ihre Stimme tatsächlich zuversichtlich klingen zu lassen:
    „Du. Bist. Nicht. Echt. Alle diese Sachen sind nicht echt.“
    In ihrem Geist fühlte sie etwas, wie als hätte der Junge mit den Schultern gezuckt.
    „Wie du meinst. Aber du wirst meine Hilfe brauchen und dann werde ich dir verstehen helfen,“
    meinte die Stimme in ihrem Kopf und es erfasste sie ein beunruhigendes Gefühl, dass ihre Beine zittern ließ und ihr kalte Schauer über den Rücken schickte.
    Es überkamen sie leise Zweifel: Hat er Recht? Und wenn ja… nein, natürlich nicht. Was ein Schwachsinn. Sie lachte, aber es klang zittrig und leise.
    Obwohl sie Sätze dieser Art in Gedanken immer wiederholte, ließ sie das Gefühl beobachtet zu werden nicht los. Wie von selbst wurden ihre Schritte schneller. Und schneller. Noch einmal.
    Schließlich begann sie erneut zu laufen und sah sich hektisch nach links und rechts um.
    Irgendwo hier muss doch jemand sein, sagte sie sich, erneut verzweifelnd. Irgendwo. Ein Taxi, ein Bus, irgendein Laden der noch auf hat. Wieso ist hier niemand?
    Als Antwort konnte sie nur das hämische Grinsen der Person die sie sich einbildete auf sich spüren.
    Sie kam an eine Ampel und war gerade dabei sie zu überqueren, als sie auf der anderen Seite etwas sah. Es war das Ding, das auf der anderen Straßenseite auf sie wartete, mit einem abschätzendem Ausdruck auf dem Gesicht. Leise flüsterte die Stimme des Jungen, doch diesmal nicht laut sondern in ihren Gedanken: Los Ania. Beweis es mir. Beweis es dir. Zeit sich deinen Illusionen zu stellen, na los. Worauf wartest du? Es steht genau dort. Überzeuge dich, besiege deine Angst…
    Es ist doch nicht echt…
    Sie unterbrach ihn: Sei Still. Sei doch einfach still.
    Dennoch, hatten die Worte des imaginären Jungen sie angestachelt und eigentlich war das sogar eine ganz gute Idee. Das Wesen sah sie von der anderen Straßenseite aus an und stierte sie gelangweilt an. Erneut erklang die röchelnde Stimme: „Lauf Mädchen. Es macht keinen Spaß, wenn du dich holen lässt.“ Sagte es das nur so, überlegte Ania, oder konnte es sie nicht umbringen, weil es nicht echt war? Natürlich war es nicht echt. Unendlich langsam, wie ihr schien, tat sie den ersten Schritt. Jede Faser ihres Körpers schrie: „GEFAHR!“, aber sie hörte nicht hin.
    Ihre Instinkte rieten ihr wegzulaufen, aber sie tat es nicht. Sie war entschlossen und nun würde sich endlich ihren seltsamen Visionen stellen, sie überwinden. Es sich selbst beweisen: Nichts hiervon ist echt. Sie wischte sich einige Tränen weg, konnte aber nicht verhindern das Neue ihren Platz einnahmen.
    Ihre ersten Schritte waren zögerlich und die darauffolgenden noch mehr, während sie über die leere Straße ging, immer näher und näher. Der Geruch der Kreatur stieg ihr in die Nase, der Gestank von verfaultem Fleisch und scheinbar eine Menge Parfüm um es zu übertünchen.
    Es wirkte echt, so, so echt, aber das war es nicht, dessen war sie sich überzeugt gewesen,
    bevor sich das tote Fleisch erneut bewegt und ihr die Alptraumgestalt mit langen, schwarzen Fingernägeln über das Gesicht kratzte. Ania schrie auf und rannte erneut, völlig überrascht, während ihr Blut über das Gesicht lief und auf ihre Kleidung tropfte.
    Ihre Sicht war rot verschmiert und sie konnte nur noch weitere zehn Meter torkeln, da packte es sie an der Jacke und zog sie heran. Ein wütendes Zischen und leise in ihr Ohr gemurmelte Beschwerden: „Du machst keinen Spaß. Bist auf mich zugelaufen, habe deinen winzigen Anflug von Selbstsicherheit in der Luft gerochen. Dummes Mädchen. Welche Beute läuft denn dem Jäger in die weit geöffneten Arm…“ Sie war wie festgefroren und konnte nur leise wimmern. Das ist doch nicht wahr, das kann einfach nicht wahr sein...
    Anias Arm bewegte sich auf einmal von alleine und sie rammte den Ellenbogen in das Gesicht der Kreatur, was mit einem pochendem Schmerz im Arm und einem hässlichem Knacken aus der Kiefergegend des Dings belohnt wurde. Es zischte verärgert und obwohl es nicht wirklich den Schmerz zu spüren schien, ließ es Reflexartig los und Ania rannte.
    Sie wusste noch nicht einmal mehr wo sie die Kraft her nahm, denn ihr Beine bewegten sich ganz von alleine. Fremde Stärke pulsierte durch ihren Körper und trieb sie weiter an.
    Sie fror und sah an sich herunter. Sie trug doch ihren Mantel, aber etwas war seltsam. Er schimmert, wirkt fast durchlässig und sich schien schließlich komplett aufzulösen.
    An seine Stelle tritt ein weißes T-Shirt. Sie blinzelt ein paar mal und auf einmal waren ihre Arme muskulöser und fühlten sich irgendwie falsch an. Sie ist plötzlich viel größer und ihre Glieder wollen ihr nicht mehr gehorchen, eine bekannte Stimme ertönt in ihrem Kopf:
    Entschuldige, ich leihe mir einmal diesen Körper wenn es recht ist.
    Viel zu entsetzt um irgendetwas erwidern zu können verlor sie komplett die Kontrolle und spürte wie sie in eine Ecke ihres eigenen Geistes gezerrt wurde.
    Ihre Beine, die nicht mehr ihre waren hörten auf zu rennen und ließen den Körper, der sich ihrem Willen entzog, sich direkt der Gefahr zuwenden.
    Es war verhext. Nun konnte sie gar nichts mehr spüren, sie war nur eine Beobachterin. Alles was sie noch konnte, war durch Augen sehen die sich ohne ihr Zutun öffneten und schlossen.
    Wie in einem Traum, in dem man neben dem eigenen Körper steht, oder sich selbst sieht, ohne direkt eingreifen zu können. Nur das sie irgendwie immer noch in ihrem Körper war,
    oder war sie das etwa nicht?

    Er warf einen Blick auf das Schaufenster eines nahegelegenen Ladens, um es ihr zu zeigen:
    Von der Spiegelnden Oberfläche schaute das Gesicht des Jungen zurück er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Wie schön… Es ist so lange her...
    Er fühlte Anias Verständnislosigkeit. Hätte sie wohl noch die Oberhand, wäre dieser Physikalische Fleischklumpen ohnmächtig geworden.
    Die plötzlich aus einer Gasse taumelnden Kreatur lief noch einige Schritte bevor sie schließlich zum Stillstand kam. Er wand den Blick von seiner Reflexion ab und atmete tief durch.
    Es war so ein schönes Gefühl, die Luft durch eigene Lungen einzusaugen und seinem neu gewonnenen Herzschlag zu lauschen.
    Die Kreatur gab einige undefinierbare Stöhnende laute von sich und fing mit dieser fürchterlichen Stimme erneut an zu sprechen: „Wo ist sie? Du riechst wie sie, aber du siehst nicht wie...“
    Er unterbrach es mitten im Wort, als er auf es zutrat und seine geballte Faust auf den entstellten Schädel niederschmettern ließ. Die Kreatur wankte und versuchte ihn mit ihren Fingernägeln zu kratzen, aber er er wich mit Leichtigkeit aus und ging zu einem direkten Konter über.
    So ging es eine Zeit lang hin und her, aber es war langweilig.
    Gerade als das Ding sich erneut auf ihn stürzte hob er die Hand und sprach einige der Worte.
    Diese Worte könnte niemals jemand auch nur Ansatzweise beschreiben. Man muss sie erst hören um sie zu verstehen. Uralte Worte waren es, Worte die von Hitze erzählten, von den ersten Anfängen der Menschlichen Zivilisation, als sie das Feuer entdeckten und auch vom rosten und oxidieren war die Rede. Es waren Worte der Zerstörung, des Verzehrens und der Flammen,
    ja, vor allem der Flammen. Es loderten Helle Funken auf und es gab einen sehr kurzen Schrei,
    während helloranges Feuer um seine ausgestreckte Hand loderte und von der Kreatur nichts als Ache übrig ließ.

    Mit einem Letzten Schimmern kehrte sie in ihren eigenen Körper zurück, fassungslos auf den großen Rußfleck vor sich starrend. Später wusste sie nichts mehr von dem was darauf passierte, es wurde alles schwarz und weicher Schlaf nahm sie in seine Arme, sowie sie erneut Blut spürte, dass ihre Stirn herunterfloss.

Kommentare (3)

autorenew

Will ( von: It is I! Will!)
vor 196 Tagen
(Danke :D)
torden ( von: torden!)
vor 197 Tagen
Grammatik war echt nicht schlimm und ich kann Lici nur zustimmen
Lilian* ( von: Lilian*)
vor 198 Tagen
Ich finde es echt gut. ^^ Dein Schreibstil ist abwechslungsreich und mitreißend und die Grammatikfehler haben mich auch nicht besonders gestört. Bin gespannt, wie es weitergeht.