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Star Wars - A Story of a Jedi

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1 Kapitel - 619 Wörter - Erstellt von: Riyo - Aktualisiert am: 2017-05-31 - Entwickelt am: - 359 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 4 Personen gefällt es

Ich will euch eine Geschichte erzählen.
Es ist die Geschichte einer Jedi, deren Leben einen beachtlichen Lauf nahm. Es ist eine Geschichte, die für eine Jedi vielleicht untypisch oder gar unglaubwürdig erscheinen mag. Aber es ist eine wahre Geschichte.
Sie beginnt vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis...

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    Prolog

    Die junge Twi'Lek eilte durch die engen Gassen der Siedlung. Ihre nackten Füße wirbelten den rötlichen Staub auf, welcher sich an den Stoff ihres Rockes heftete, doch das Mädchen störte sich nicht daran. Es rannte weiter, vorbei an den Marktständen, duckte sich unter aufgespannten Wäscheleinen hindurch. Nach einer Weile hatte das Mädchen die Siedlung verlassen und lief in Richtung der Felder. Sie ignorierte die neugierigen, fragenden Blicke der Bauern und steuerte auf einen schattigen Felsvorsprung zu, wo zwei der Arbeiter sich unterhielten, während sie in der trockenen Erde wühlten. Keuchend kam die Twi'Lek zum Stehen. Die beiden sahen auf. Einer von ihnen, er hatte hellgelbe Haut wie das Mädchen, trat einen Schritt auf sie zu.
    "Was gibt es, Arehou?"
    Die Angesprochene bemühte sich, zu Atem zu kommen. "Vater, es geht los!"
    Der Arbeiter erstarrte. "Ich verstehe."
    Er ließ sein Werkzeug sinken und stand auf. Arehou drehte sich um und rannte den Weg zurück, den sie soeben gekommen war. Vorbei an den verwirrten Bauern, durch dir engen Straßen der Siedlung. An einem der Eingänge blieb sie stehen. Die Tür war nur angelehnt, doch Arehou konnte deutlich dir schweren Atemzüge ihrer Mutter hören. Ihr Vater drängte sich hinter ihr in dir dämmrige Behausung. Er ließ sich an der Seite ihrer Mutter nieder und strich behutsam über ihren gewölbten Bauch. Arehou schloss die Tür und holte ein in Wasser getränktes Tuch, das sie ihrer Mutter auf die Stirn legte.
    "Es ist so weit.", presste ihre Mutter hervor.
    "Ich weiß", murmelte Arehous Vater.
    Die Geburt dauerte lange in die Nacht hinein, erst kurz vor dem Morgengrauen kam Arehous Schwester zur Welt. Ihre Eltern blickten voller Stolz auf die Kleine, die sich an die Brust der Mutter drückte und wohlige Laute von sich gab.
    "Arehou, begrüße deine Schwester."
    Ihr Vater lächelte Arehou warm an.
    "Begrüße Neela Obarel."

    Weit entfernt vom Äußeren Rand schob sich der Sonnenball über den Horizont des Hauptstadtplaneten Corouscant. Die Strahlen drangen durch die Ritzen der Jalousien und tauchten den dahinterliegenden Schlafraum in warmes, schummriges Licht. Die Atemzüge des alten Jedimeisters gingen gleichmäßig, obwohl in seinem Inneren doch ein Sturm tobte. Yoda schlug die Augen auf. Das, was er gespürt hatte, war nichts anderes gewesen als eine Erschütterung in der Macht. So stark, wie er sie in mehr als achthundert Jahren seines Lebens kaum gespürt hatte. In der Galaxis hatte soeben ein Prozess begonnen, der nicht aufgehalten werden konnte.
    Es war Yodas Aufgabe und die aller Jedi, ihn in richtige Bahnen zu lenken. Yoda seufzte leise. Dies würde eine Herausforderung werden. Aber der Jediorden würde sie meistern.

Kommentare (1)

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Lonukira (33723)
vor 157 Tagen
Das klingt doch mal nach dem Anfang einer guten Geschichte :)
Schreib bald weiter!