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Die Mondschein Wölfe (Die ganze FF)

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7 Kapitel - 7.680 Wörter - Erstellt von: Pfunkenpfote - Aktualisiert am: 2017-05-26 - Entwickelt am: - 417 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir schreiben das Jahr 2090. Die Menschen haben die ganz Welt verändert. Es gibt kaum noch Vögel die an dem grauen Himmel kreisen und nur noch wenige Fische die im fast komplett verseuchten Wasser umher schwimmen. Fast alle Tierarten sind ausgestorben, wie: Elefanten, Gorillas, Leoparden mit eingeschlossen auch die Wölfe …aber … das dachte man nur. Diese naiven Menschen haben auch ihre Hunde oder auch so genannten ´Haustiere` ausgerottet und manche halten jetzt die für ausgerottet geglaubten Wölfe als ihre ´Haustiere`. Wer einen Wolf ´besaß` galt als mächtig oder adelig da er das Tier ´gezähmt ´ hatte. Aber gezähmt war der falsche Ausdruck…

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    ((red))((unli))((big))Der Wolf ohne Geschichte((ered))((eunli))((ebig)) Eines Tages lief Hina, ein Mädchen mit kurzen braunen Haaren und dunkelbraune
    Der Wolf ohne Geschichte

    Eines Tages lief Hina, ein Mädchen mit kurzen braunen Haaren und dunkelbraunen Augen, durch die Straßen von der Stadt Morio. Sie seufzte und sah zu dem grauen bewölkten Himmel hinauf, sie hatte seit mindestens drei Jahren keinen blauen Himmel mehr gesehen. Sie vermisste den Sonnenuntergang mit seinen vielen Farben die den Himmel schmückten und den Mondschein der ihr Geborgenheit und Freude gab. Sie setzte sich auf eine Bank, wie jeden Tag, und wartete dass etwas spannendes passieren würde, als plötzlich, aus irgendeinem Grund, die Armee der Stadt auf sie zukam. Der Mann ganz vorne hatte ein schneeweißes Tier an der Leine. Hina sah genau hin und sie erschrak. Es war ein Wolf! Wie kann sich nur ein so wunderschönes Tier auf ein so niederes Niveau herab lassen? fragte sich Hina. Der Wolf knurrte Hina an als er an ihr vorbei kam. Seine saphirblauen Augen sahen sie durchbohrend an. Der Mann zog so kräftig an der Leine dass der Wolf auf den Boden fiel. „Du Mistvieh! Lass das Mädchen in Ruhe!“ schrie der Mann den Wolf an und ging weiter. Hina war verärgert, Was hab ich da eben gehört? Mistvieh? Würde er mich auch so nennen wenn ich an der Leine hängen würde? Sie sah dem Wolf noch so lange hinterher bis er am Ende der Straße mit seinem Herrn nach links abbog. Hina war auch ein Wolf und fand es absurd wie die Menschen mit ihresgleichen umgingen. Öfters verwandelte sie sich in einen Wolf um im nahe gelegenen Wald nach Artgenossen zu suchen. Aber bis jetzt hatte sie niemanden gefunden. Sie ging auf den Markt in der Stadt um Essen einzukaufen. Auf dem Weg dorthin traf sie wieder die Armee, aber diesmal mit einem anderen Mann an der Front. Er hatte einen schwarzen Wolf der Hina auch anknurrte, aber er sagte durch Gedankenübertragung: „Bitte befreie mich, ich heiße Aoi.“ Der Herr von Aoi zog genauso kräftig an der Leine wie der vorherige. Aoi jaulte und lief gekränkt hinter ihrem Herrchen her. Sie sah Hina noch einmal, mit ihren so hellen blauen Augen an das es aussah als würden sie Diamanten anstarren. Hina ging Gedankenversunken auf den Markt. Sie kaufte Fleisch, ein paar Beeren und Gewürze ein. Als sie nach Hause, zu einem kleinen Häuschen am Waldrand, kam überlegte sie sich wie sie Aoi und vielleicht auch den weißen Wolf befreien konnte. „Ich hab’s!“ sagte Hina von sich selbst begeistert. „Ich lass mich einfach auch von den Menschen einfangen!“ Sie ging in ihr Bett und schlief sofort ein.

    Am nächsten Morgen verwandelte sie sich in einen Wolf. Als Wolf hatte sie ein hellbraunes Fell und bernsteinfarbene Augen. An einem Ohr hatte sie noch ihren Ohrring hängen den sie nie abnahm. Es war ein silberner Ohrring mit einem Bernstein in der Mitte. Hina lief in die Stadt. Kreuz und quer bis sie vor einer Gruppe der Armee stand. Alle gingen auf sie los, bis ein Mann aus dem Getümmel kam und sich vor Hina mit einem Stück Fleisch kniete. Er hatte blonde wüste Haare, blaue Augen und sah, im Gegensatz zu den anderen Soldaten, recht jung aus. Sie näherte sich ihm vorsichtig und schnappte sich das Stück Fleisch. Der Mann packte sie sanft am Kragen aber war überrascht dass sie nichts dagegen tat. Er nahm eine Leine und band das Halsband, an der Leine, ohne Probleme um ihren Hals. „Hast du schon einen Namen?“ fragte er sie. Hina nickte. „Kannst du mir zeigen welchen?“ Hina stand auf und ging zu einem Plakat ganz in der Nähe und zeigte auf die Buchstaben: H-I-N-A. „Hina?“ fragte er. Hina nickte noch einmal. Ein Soldat meckerte plötzlich: „Yuuki lauf endlich weiter wir haben keine Zeit mit einem Wolf zu plaudern.“ „Ja Tadashi. Außerdem sie ist eine Wölfin!“ erklärte Yuuki. Die Gruppe lief weiter.

    Am Ende des Tages war die Schicht der Gruppe zu ende und Hina taten die Pfoten so weh als währen ihr drei Ambosse drauf gefallen. Sie liefen zu einer Festung. Als sie drinnen waren lief Yuuki auf einen anderen Wolfsbesitzer zu und fragte ihn in welchen der mit Gitterstäben verschlossenen Boxen er Hina tun konnte. „Stell sie zu Aoi!“ sagte der Mann kurz. Aoi? Ist das nicht die schwarze Wölfin? dachte sich Hina. Und so war es auch. „Du bist gekommen!“ sagte Aoi froh und schleckte Hina über ihr Gesicht. „Ich will euch befreien.“ Sagte Hina. „Uns? Uns alle?“ fragte Aoi. „Wenn’s gut geht…ja. Aber als erstes hatte ich an dich und den weißen Wolf da gedacht.“ „Meinst du sie?“ Aoi zeigte auf den Käfig gegenüber. „Ja!“ „Das ist Misaki, die kannst du vergessen.“ „Wieso sie hat doch auch ein recht auf Freiheit.“ „Ja das schon, aber sie kennt keine Liebe, keine Freundschaft und auch kein Mitleid, sie hat auch keine Geschichte, sonder sie kann nur das Töten und Zerstören. Sie hat schon mehr als einen Wolf getötet und bei uns wird sie auch keine Ausnahme machen nur weil wir sie befreit haben.“ „Wieso soll sie einen Wolf getötet haben?“ „Weil sie früher auf das Töten ausgebildet worden ist. Sie wurde in Wolfskämpfen angewendet und dort hat sie der viermalige Meister. Auch wenn sie lieb aussieht weil sie weißes Fell hat, heißt es nicht das sie es ist.“ „Das heißt doch noch lange nicht dass sie es in freier Wildbahn machen würde!“ Hina war entsetzt. „Sie hatte auch hier einmal einen Wolf getötet. Der arme Kerl wurde in ihre Box gestellt und mitten in der Nacht hörten wir Wölfe ein knurren und ein lautes jaulen, danach war Ruhe. Am nächsten Tag lag der andere Wolf tot neben Misaki mit vielen Bisswunden an seinen Beinen und an seinem Hals. Seitdem darf kein Wolf mehr zu ihr in die Box. Sies einfach ein sie ist ein Einzelgänger.“ Hina war empört: „Habt ihr sie auch mal gefragt warum sie das gemacht hat?“ „Ähm…ich glaube weil…“ „Weil der Typ mich gereizt und angemacht hat!“ sagte Misaki. „Ach du sei mal still!“ sagte Aoi. „Weiß sie nicht am besten darüber bescheit!“ sagte Hina verärgert. „Und ich weiß schon was Liebe ist!“ sagte Misaki traurig. Sie biss plötzlich das Gitter vor ihr durch und sprang raus. Dann lief sie zu Hina und Aoi hinüber und biss deren Gitter durch. Die drei liefen dann zu den restlichen zehn Boxen und bissen jedes einzelne Gitter durch. Die Wölfe rannten nach draußen. Aus der Festung und dann aus der Stadt. Fast alle liefen in den Wald, alle außer Misaki, Aoi und Hina. Als Misaki sich zu Aoi und Hina drehte merkten sie das Misaki ein Armband an der rechten Pfote trug, es war Silber mit drei Saphiren drauf. Sie verwandelte sich plötzlich zu einem Mensch.

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    Kapitel 2: ((red))((unli))((big))Der Einzelgänger((ebig))((eunli))((ered)) Misaki sah die zwei verdutzten Wölfe an. Sie trug ein schwarzes Top und e
    Kapitel 2:
    Der Einzelgänger

    Misaki sah die zwei verdutzten Wölfe an. Sie trug ein schwarzes Top und einen weißen Rock um den ein Gürtel hing, dann trug sie noch schwarze Stiefel die ihr fast bis zu den Knien gingen. Sie hatte rotbraunes Haar und dunkelbraune Augen. Aber das einzige das darauf hin wies dass sie ein Wolf war, war ihr Gebiss. Sie hatte lange dolchartige Eckzähne und ihre Backenzähne waren spitz, so spitz das man den Kopf eines Rehs glatt von seinem Hals trennen konnte. „Du kannst dich auch in einen Wolf verwandeln?“ fragte Hina und wurde auch zu einem Mensch. Hina hatte eher bequeme Klamotten an: Eine dünne offene Jacke und ein T-Shirt darunter, eine Jeans und normale Turnschuhe. „Und ich dachte ich wär die einzige die dass kann.“ Meinte Aoi und wurde, genauso wie die anderen zu einem Mensch. Aoi trug einen Pullover eine zu weite Jeans und auch ein paar normale Turnschuhe. Sie hatte blondbraune Haare und grünbraunblaue Augen. Aoi hatte eine Kette mit einem Diamanten drauf. „So, und wo wollen wir jetzt hin?“ fragte Misaki. „Wir?“ meinte Aoi. „Ja wir. Oder wie willst du es denn haben Kleine?“ fragte Misaki. „Kleine? Ich bin ein Jahr älter als du vergiss das nicht!“ motzte Aoi. „Aber du bist ma mindestens 5 Zentimeter kleiner als ich, also bist du die ´Kleine`.“ Erklärte Misaki. Plötzlich knurrte der Magen von Aoi und Misaki, „Hätten wir nicht nach dem Abendessen ausbüchsen können?“ fragte Aoi. „Ich hab was zu essen bei mir zu Hause.“ Sagte Hina aufmunternd. Aoi strahlte und Misaki bewunderte den Wald außerhalb der Stadt. „Wie lange hab ich den Wald nicht mehr gesehen?“ fragte sich Misaki. „Du hast schonma den Wald gesehen? Das is ja n Wunder!“ lachte Aoi. Misaki funkelte Aoi böse an. „Ja das hab ich schon. Aber das du ihn schon einmal gesehen hast verwundert mich.“ „Könnt ihr mal mit dem Zickenkrieg aufhören!“ schrie Hina. „Ach ja! Wie heißt du eigentlich?“ fragte Misaki Hina. „Stimmt ich weiß es auch noch nicht!“ sagte Aoi. „Ich heiße Hina!“ antwortete Hina. „Cooler Name!“ meinte Aoi. „Ok lasst uns erstma zu meinem Häuschen gehen.“ Sagte Hina und lief los. Misaki und Aoi liefen hinterher und Misaki war kurz davor Aoi den Kopf abzubeißen, würde Hina sie nicht ständig davon abhalten. Endlich waren sie da und Misaki war erleichtert, als sie drinnen war, sich endlich wieder in einen Wolf verwandeln zu können. Das tat sie und legte sich in irgendeine Ecke und schlief ein. Die anderen zwei verwandelten sich auch in Wölfe und sahen Misaki komisch an. „Wollte sie nicht was essen?“ fragte Aoi. „Keine Ahnung, aber essen wir ma lieber.“ Hina holte ganz viel Fleisch aus einem Schrank und legte ein drittel vor Aoi, ein drittel vor sich selbst und den Rest vor Misaki. „Wieso gibst du ihr was ab? Sie pennt doch! Warum essen wir es nicht einfach!“ „Weil sie vielleicht müde war aber gleichzeitig Hunger hatte?“ Misaki schlief aber nur kurz und hörte was die zwei redeten. Sie stand plötzlich auf nahm sich ihr Fleisch und lief in die hinterste Ecke die sie finden konnte. „Siehst du! Sie ist ein Einzelgänger!“ meckerte Aoi. „Das glaub ich nich, vielleicht weiß sie nur nicht wie man in einem Rudel lebt.“ Kurz nachdem Misaki fertig gegessen hatte stand sie wie von Blitz getroffen auf und spitzte die Ohren. „Packt alles zusammen was ihr braucht!“ sagte sie und rannte zu einem Fester. „Aber…“ „Nichts aber! Die Menschen haben gemerkt dass wir hier sind! Also macht schnell!“ Aoi und Hina taten was Misaki sagte und packten Beeren, Fleisch und Decken ein. Misaki machte ein Fenster auf und die drei Wölfe sprangen raus. Sie rannten und rannten. Vorne war Misaki. Sie rannten immer weiter, bis Aoi und Hina sahen wie Misaki irgendwo hinunter fiel. Sie gingen langsam weiter bis sie vor einem tiefen Abgrund standen. „Wow! Wenn sie da runter gefallen ist können wir sie vergessen.“ Aoi war kurz davor weg zugehen bis sie ein heulen hörte. Sie sah den Abgrund hinunter. Misaki lag auf einem Felsvorsprung. „Bitte Helft mir!“ bat Misaki. Gerade als Aoi ein Seil oder etwas Ähnliches holen wollte kam Hina mit einem Seil in der Schnauze. Sie warfen das Seil hinunter, Misaki schnappte sich das Seil und half Hina und Aoi beim Hochziehen indem sie auf jeden Absatz an der felsigen Wand trat. Sie war fast oben als sie auf einmal abrutschte. Die zwei Wölfinnen am anderen Ende des Seils waren kurz davor hinzufallen als plötzlich ein Wolf aus dem Gebüsch sprang und das Ende des Seils packte. Aoi und Hina rappelten sich auf und Misaki lief Schritt für Schritt die Wand hinauf. Als Misaki oben war drehte sich Aoi zu dem Wolf um und bedankte sich höflich. Der Wolf sagte nur: „Ach keine Ursache hätte doch jeder gemacht. Am meisten weil wir ja nur noch so wenige sind.“ „Wie heißt du?“ fragte Aoi. „Ich heiße Hayato! Und du oder eher ihr?“ fragte Hayato. „Ich bin Aoi!“ „Ich Misaki.“ „Und ich bin Hina!“ Kurz danach wurden die Mädchen wieder zu Menschen. Hayato sah nicht überrascht aus und wurde auch zu einem Mensch. Er hatte hellbraune Haare und braune Augen. Er war etwas massiger als die drei aber das sah an ihm, wie Aoi meinte, echt knuffig aus. „Wow du auch?“ meinte die verdutzte Aoi. „Was ich auch?“ „Du kannst dich in einen Menschen verwandeln.“ „Ja ich bin ein Mondschein Wolf.“ Er hielt seine Hand verlegen hinter seinen Kopf. „Mondschein…Wolf?“ fragte Misaki unsicher. „Ja. Ich weiß auch nicht wer uns diesen Namen gegeben hat, ich vermute die Menschen, aber es soll bedeuten das wir direkt im Mondschein geboren sind. Wisst ihr wo ihr geboren worden seid?“ „Ich wurde nicht weit von hier auf einer Lichtung geboren.“ Sagte Hina. „Ich wurde sehr weit von hier geboren. Und du Misaki?“ „Ähm…um genau zu sein…ich weiß es nicht.“ Antwortete Misaki. „Oh. Schade ich hätte es gerne gewusst.“ Sagte Hina enttäuscht. „Na ja. Wollen wir weiter ziehen?“ fragte Misaki das kleine, bunt gemischte Team von Wölfen. „Ja!“ sagten sie gleichzeitig.

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    Kapitel 3: ((red))((unli))((big))Der Wolf der ein Soldat war((ered))((eunli))((ebig)) Sie liefen bis es Abend wurde und Aoi war kurz davor im laufen e
    Kapitel 3:
    Der Wolf der ein Soldat war

    Sie liefen bis es Abend wurde und Aoi war kurz davor im laufen einzuschlafen wenn Hayato sie nicht ständig auffangen würde. Hina setzte sich plötzlich mitten auf den Boden und legte die Decken hin. „Die blaue ist für Misaki, die gelbe für mich und die weiße für unsere zwei Turteltauben.“ Lachte Hina. Plötzlich flatterte Misaki wild mit den Armen herum, schielte, spitzte ihre Lippen als würde sie versuchen jemanden zu küssen und machte dabei komische gurr laute. Hina krümmte sich vor lachen auf dem Boden. „Haha. Sehr witzig.“ Sagte Aoi wütend. „Komm schon reg dich nicht so auf, “ beruhigte Hayato Aoi und legte seinen Arm um ihre Schulter. „auf irgendeine Weise ist das schon witzig.“ Dann legte er sich hin und wartete das Aoi sich auch endlich hinlegte. Misaki sah, nachdem sie sich auch unter ihre Decke legte, noch einmal zu Aoi und Hayato, machte noch einmal ein leises Gurren, drehte sich dann wieder um und schlief ein.

    Am nächsten Morgen war Misaki als erstes wach. Sie verwandelte sich zu einem Wolf und lief in den Wald. Sie hörte plötzlich wie zwei Wölfe kämpften. Sie rannte in die Richtung aus dem der krach kam und sah eine kleine Lichtung. Die Wölfe die sich rangelten waren ein grauer und ein, genau wie Misaki, weißer Wolf. Der weiße Wolf war aber etwas größer als Misaki und er hatte eine andere Augenfarbe, unzwar Topasgelb. Die zwei kämpften heftig bis der graue Wolf bewusstlos zu Boden fiel. Der weiße Wolf schnüffelte in der Luft und sah auf einmal in Misakis Richtung. Seine topasgelben Augen durchbohrten sie förmlich. Er lief in ihre Richtung und als er genau vor ihr stand sah er sie kurz an und sprang dann tief in den Wald hinein. Oh mein Gott! Die Augen von diesem Typ…sind so… furchterregent! Dachte sich Misaki die vor Angst erstarrt war. Sie ging zur Lichtung und sah den grauen Wolf an. Er hatte tiefe Bisswunden an seinen Beinen. „Ich bring dich mal lieber zu uns.“ Sagte Misaki zu dem bewusstlosen Wolf. Dann lief sie zu ihm, legte ihre Schnauze unter seinen Bauch und hob ihn mit einem Ruck hoch so dass er auf ihrem Rücken rutschte. Sie rannte so schnell sie konnte wieder zu ihrem Schlafplatz. Kurz nachdem sie ihn abgelegt hat lief sie wieder in den Wald. Kurz danach wachten die anderen auf. Sie waren noch schlaftrunken als sie sahen dass Misaki aus dem Wald lief. „ Misaki wo warst du?“ fragte Hina gähnend. „Jagen.“ Antwortete Misaki stolz. „Ja, und wo ist die Beute?“ fragte Aoi. „Da!“ Misaki ging einen Schritt zur Seite und hinter ihr lag ein riesiger Elch. Sie Geweih war gigantisch und er war auch viel dicker als die die Hina, Hayato und Aoi jemals gesehen haben. „Wow! Das Vieh is ja riesig!“ sagte Hayato begeistert und freute sich schon darauf von dem Elch etwas zu essen. Plötzlich knurrte Hina. Aoi und Hayato sahen sie verdutzt an. „Reg dich ab! Ich hab ihn gerettet.“ Meinte Misaki „Achso. Wer ist das?“ fragte Hina. „Ich hab keine Ahnung.“ Im gleichen Moment wurde der Wolf wach, sprang auf und knurrte das kleine Rudel an. Seine Smaragdgrünen Augen sahen sie zu allem bereit an. Dann jaulte er und fiel auf den Boden. „Au! Mist! Dieser Idiot!“ fluchte der Wolf. „Wer?“ fragte Misaki. „Der Wolf der mich angegriffen hat. Au!“ erklärte der Wolf. „Der weiße Wolf?“ „Ja.“ „Hast du uns deswegen angeknurrt?“ fragte Misaki. „Ja weil ich dachte du wärst der Wolf, aber dann hab ich gemerkt dass du Misaki bist.“ „Woher weißt du meinen Namen?“ „Weiß das nicht jeder von der Armee aus der Stadt Morio?“ er sah zu Hina. „Bist du nicht…Hina?“ „Und woher weißt du wie ich heiße? Ich kenn dich nicht einmal!“ Der Wolf wurde zu einem Mensch. Hina musterte ihn von oben bis unten. „Du bist Yuuki!“ schrie Hina, wurde schnell zu einem Mensch und umarmte Yuuki. „Ach, bist du auch ein Mondschein Wolf?“ fragte Yuuki, Hina. „Ja! Ist das nicht toll! Ich wusste ja noch nicht einmal das du ein Wolf bist.“ „Könnt ihr mich mal aufklären?“ fragte Misaki. „Das ist Yuuki. Der Soldat der mir ermöglicht hat euch zu befreien.“ Erklärte Hina. „Oh! Dann muss ich mich bei dir bedanken.“ Sagte Misaki überrascht. „Ach, keine Ursache. Ich muss mich bei dir bedanken.“ meinte Yuuki. „Wieso?“ „Weil du mich hierher gebracht hast.“ „Achso, das musste ich doch machen nachdem ich gesehen hab wie der weiße Wolf dich zugerichtet hat.“ Danach war das Gespräch beendet und die Wölfe wanderten, auf einem kleinem Weg der in den Wald verlief, aus Instinkt weiter, nachdem sie den Elch gegessen und alles eingeräumt hatten. „Wieso wandern wir einfach so weiter?“ fragte Aoi. „Ich hab keine Ahnung.“ Antwortete die an der Front laufende Misaki. Sie liefen so weit bis sie einen toten Bären sahen der genau auf ihrem Weg lag.

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    Kapitel 4: Wer wird Rudelführer? Um ihn waren alle Bäume wie Streichhölzer einfach umgeknickt oder zur Hälfte auch verbrannt. Yuuki sah sich den B
    Kapitel 4: Wer wird Rudelführer?

    Um ihn waren alle Bäume wie Streichhölzer einfach umgeknickt oder zur Hälfte auch verbrannt. Yuuki sah sich den Bären genauer an und meinte plötzlich erschrocken: „Dieser ausgewachsene Bär wurde nur einmal in die Kehle gebissen.“ „Ja und?“ meinten die anderen. „Deswegen…“ Yuuki tat so als würde er noch einmal der Bärenleiche in den Hals beißen genau da wo schon einmal ein Wolf hinein gebissen hatte. „D...Dieser Bissabdruck ist f...fast doppelt so groß wie d...dein Kiefer!“ stellte Misaki erschrocken fest. Die anderen erstarrten. „Dieser Wolf, wenn es überhaupt einer ist, ist nicht normal. Ihr müsst aufpassen. Wenn ihr in den Wald lauft, muss immer ein anderer Wolf dabei sein O.K?“ „O.K.!“ sagten die anderen. Hina war von Yuuki begeistert. Er war mutig, lieb, süß und gut aussehend. Ich glaub ich bin verliebt, Sagte Hina in ihren Gedanken. Sie sah in verträumt an bis er zu ihr sah. Hina drehte sich mit einem roten Kopf um. Die Wölfe liefen an dem Bären vorbei. Sie aßen nichts von ihm weil er verwehst roch. Sie liefen so lange bis die Wolken vor ihnen am Himmel dunkel wurden. „Wird es schon Abend?“ fragte Hayato. „Nein. Es kommt ein Gewitter auf uns zu.“ Antwortete Misaki. „Wir müssen uns einen Unterschlupf suchen bevor wir noch nass werden und uns erkälten.“ meinte Hina. „Ok. Wir teilen uns auf und gehen in den Wald, wenn jemand von uns etwas gefunden hat heulten sie einfach.“ Sagte Yuuki. „Und was ist wenn dieser Wolf noch unterwegs ist und uns dann hört?“ fragte Misaki erwartungsvoll. Yuuki blieb still und überlegte. Das Überlegen von Yuuki war für Misaki zu lange und sie lief drei Meter in den dichten Wald drehte sich dann um und sah die Gruppe so an das es bedeutete dass sie ihr folgen sollten. Das taten sie nach einer weile auch. Misaki riss ein paar Äste von den Bäumen ab, nach dem sie zu einem Mensch wurde, und rammte sie in den Boden. Die anderen taten es ihr nach bis sie einen großen Ring aus Ästen hatten und vorne einen kleinen Eingang. Es fing an zu Donnern. Dann legten sie lange Äste auf den Ring, bis es zu einem Dach wurde. Misaki bekam den ersten Regentropfen auf die Nase. „Wir müssen uns beeilen!“ trieb Misaki das restliche Rudel an. Sie packten Blätter und kleine Äste auf das Dach. Alle rannten schnell in ihre selbst gebaute Hütte. Kurz danach fing es richtig an zu regnen. Die Mädchen atmeten auf. „Man, war das knapp.“ Meinte Aoi. „Ja!“ stimmte Hina ihr zu. „Ich glaub´ wir können für eine Weile hier bleiben.“ Meinte Misaki. Yuuki gähnte. „Ich bin hundemüde.“ Er streckte sich, wurde zu einem Wolf und legte sich hin. „Yuuki, willst du keine Decke haben?“ fragte Hina. „Wenn ihr noch eine habt.“ „Nein. Du kannst aber…“ „Du kannst meine Decke haben.“ Sagte Misaki ohne Yuuki dabei anzugucken. Hina legte Yuuki die Decke über den Rücken und legte sich dann enttäuscht mit ihrer Decke in die Ecke. Aoi zog ihre Decke herbei und Hayato nahm sie, packte sich Aoi, zog sie sanft hinunter um die Decke über sie und sich selbst zu legen, dann nahm er sie in den Arm und beide schliefen ein. Misaki sah zu Yuuki der die enttäuschte Hina anstarrte. Nachdem er sie eine Ewigkeit angesehen hatte legte er sich neben sie und schlief ein. Misaki lächelte und hörte zu wie die Regentropfen auf den Boden fielen. Sie konnte nicht schlafen und dachte die ganze Nacht nach. Alle sehen so glücklich aus. Die Liebe ist wirklich wunderschön. Aber sie kann einem wirklich wehtun. So wie mir. Mein armer Naoki. Sie fing an zu weinen. Plötzlich sah sie einen Schatten durch das Gestrüpp huschen. Misaki wollte nicht in den Regen gehen und sah dem Schatten nur zu. Er hatte den Umriss eines Wolfes und war nur ein kleines Stück größer als Misaki. Sie schnupperte in der Luft, aber der Regen verdeckte alle Gerüche. Misaki sah dem Schatten so lange hinterher bis er endgültig verschwand.

    Am nächsten Morgen waren alle überrascht dass sie wider einen riesigen Elch vor ihrer Hütte vorfanden. „Bist du alleine losgezogen?“ fragte Yuuki. „Schon gut, reg dich ab. Der Elch war ganz in der nähe von unserer Hütte.“ Erklärte Misaki. „Brauchst dich jetzt nicht wie der Rudelführer aufführen.“ Aoi fing an zu kichern. „Warum kicherst du so?“ Yuuki funkelte Aoi böse an. „Weil sie recht hat. Du führst dich wirklich auf wie der Rudelführer.“ Lachte Aoi. „Und was ist wenn ich das auch bin?“ Aoi krümmte sich vor lachen auf dem Boden. „Du und Rudelführer? Es ist doch klar das ich Rudelführerin werde.“ Hina schlich zu Aoi rüber und flüsterte ihr ins Ohr: „Das hat sich jetzt eingebildet angehört.“ „Ich weiß.“ Flüsterte sie zurück. „Achso wir müssen erst ausmachen wer der Rudelführer Beziehungsweise die Rudelführerin wird.“ Meinte Misaki. „Stimmt…“ meinte Hayato. „Ich steig aus. Ich will keine Rudelführerin werden.“ Sagte Hina. „Ich auch. Ich habe keine Lust auf diese große Verantwortung.“ Erklärte Hayato. „Dann sind wohl nur noch Yuuki, Aoi und ich da.“ meinte Misaki. „Ich steig auch aus wenn Hayato nicht will.“ Sagte Aoi und lief zu Hayato. „Dann sind wohl nur noch wir übrig.“ Sagte Yuuki zu Misaki. „Das stimmt.“ Meinte Misaki zu Yuuki. „Ihr müsst kämpfen.“ Sagte Aoi zu den beiden. „Kämpfen!“ wollte Yuuki sicherstellen. „Ich schlage doch keine Mädchen!“ „Hast du etwa Angst?“ stocherte Misaki und stellte sich bereit zum Kampf. „Nein!“ sagte Yuuki schnell und sprang Misaki an. Aoi und Hayato schauten mit Spannung zu. „Ich bin für Misaki.“ Meinte Aoi. „Yuuki ist ein Junge, er ist um einiges Stärker als dieses Gerippe namens Misaki.“ Stocherte Hayato. „Nein. Du kannst Yuuki abhacken sie macht ihn so was von fertig.“ „Nein. Yuuki macht sie locker fertig.“ „Misaki wurde früher auf kämpfen angewiesen.“ „Ja und?“ „Junge, sie macht diesen Typ so was von fertig.“ Im gleichen Moment biss Misaki, Yuuki so fest in den Hals dass es ihm zwar nicht wehtat, aber ihn für ein paar Sekunden auf den Boden warf. „Das Mädel ist echt gut.“ Sagte Hayato begeistert. „Hab ich’s dir nicht gesagt.“ „Schon aber ich wette mit dir um mein Frühstück, dass Yuuki der Rudelführer wird.“ „Und ich wette mit dir um meine Halskette, dass Misaki die Rudelführerin wird.“ „Da musst du dir ja ganz sicher sein.“ „Bin ich auch.“ „Die Wette gilt.“ Besiegelte Hayato das Versprechen. Zehn Minuten nach dem Gespräch lag Yuuki erschöpft auf dem Boden und bot Misaki seine Kehle. „Du bist gut.“ Lobte Yuuki, Misaki. „Du bist aber auch nicht schlecht, steh auf, das ist doch peinlich.“ Stocherte Misaki. Blitzschnell stand Yuuki auf und schüttelte sich so dass der Dreck, der sich bei dem Kampf angesammelt hatte, aus seinem Fell fiel. „Hey Hayato, du schuldest mir dein Frühstück.“ Sagte Aoi. „Ach Mist!“ fluchte Hayato. „Ich gratuliere dir zu deinem neuen Amt.“ Gratulierte Aoi, Misaki. „Danke.“ Bedankte sich Misaki. Hina rannte zu Yuuki. „Du warst klasse!“ sagte sie zu ihm. „Danke aber, ich war nicht besser als Misaki.“ Sagte Yuuki enttäuscht. Hina hielt ihre Schnauze unter seine. Yuuki bedankte sich indem er über ihre Schnauze leckte. Sie lief rot an. Misaki freute sich für Hina und Yuuki. Die zwei sind echt niedlich zusammen, dachte sie sich. Yuuki und Hina wurden plötzlich zu Menschen und liefen zusammen in den Wald. Misaki lief ihnen hinterher. Sie sah wie Yuuki seinen Arm um Hinas Schultern gelegt hatte. Sie liefen solange bis sie bei einer winzigen Lichtung ankamen. Sie liefen genau in die Mitte. Dann drehte Yuuki Hina zu sich, vergrub seine Hände in ihren Haaren und küsste sie genau auf den Mund. Als erstes war Hina überrascht, aber dann schloss sie ihre Augen und legte ihre Hände auf seine Schultern. Misaki fühlte sich überflüssig und lief wider zu dem kleinen Platz wo Hayato und Aoi schon warteten.

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    Kapitel 5: Eine Begegnung mit Folgen „Wo sind Yuuki und Hina?“ fragte Aoi. Plötzlich machte Hayato das was Misaki vor zwei Tagen gemacht hatte: E
    Kapitel 5: Eine Begegnung mit Folgen

    „Wo sind Yuuki und Hina?“ fragte Aoi. Plötzlich machte Hayato das was Misaki vor zwei Tagen gemacht hatte: Er flatterte wild mit den Armen herum, schielte, spitzte eine Lippen als würde er versuchen jemanden zu küssen und machte dabei komische gurr laute. Misaki lief ohne Worte in das Häuschen. „Hab ich was Falsches gesagt?“ fragte Hayato Aoi. „Nein. Ich glaube sie ist nur ein bisschen deprimiert das sie niemanden hat der sie liebt.“ Sagte Aoi mitfühlend. „Ich geh mal zu ihr rein. Bleibst du bitte draußen?“ „Ja klar.“ Antwortete Hayato. Aoi lief zu Misaki. „Was hast du?“ „Ach nichts.“ Antwortete Misaki und lies ihre Ohren hängen. „Ach komm schon. Mir kannst du alles erzählen.“ „O.K. Ich hab Hina und Yuuki beobachtet und dachte gleich an… mich und Naoki.“ „Oh. Naoki hatte dich wohl sehr geliebt.“ „Ja.“ Misaki fing an zu weinen. Aoi strich, zum Trost, ihre Schnauze über Misakis Hals. „Hätte dieser ´Besitzer` von Naoki ihn nicht so mies behandelt…“ „Würde er jetzt noch leben.“ Unterbrach sie Misaki. „Du findest noch mal jemanden, das weiß ich.“ „Danke.“ Plötzlich kam Hayato rein und sagte: „Gurr, Gurr, Flatter, Gurr, Knutsch, Gurr, Flatter.“ Misaki war irritiert: „Was?“ „Er meint, die zwei neuen Turteltauben kommen zurück.“ Lachte Aoi. Misaki fing auch an zu lachen. „Achso.“ Jetzt kamen Hina und Yuuki in das kleine Häuschen. „Wieso lacht ihr?“ fragte Yuuki. Aoi, Hayato und Misaki sahen erst Hina, dann Yuuki, dann wider Hina und dann wider Yuuki an und fing dann so sehr zu lachen an das sie auf den Boden fielen. „Was ist denn?“ fragte Hina. Hayato machet wider gurr Geräusche und alle fingen wider zu lachen an. Hina lief rot an. „Habt ihr etwa…“ „Nein. Ihr zwei wart plötzlich verschwunden und da haben wir uns eben komische Gedanken gemacht.“ Meinte Aoi. Jetzt fingen sie noch heftiger an zu lachen und Hina vergrub ihr Gesicht im Hemt von Yuuki der auch so langsam rot an lief. Es vergingen Minuten bis die drei endlich zu lachen aufhörten. Sie merkten dass es Abend wurde. Alle wussten schon wie das zu-Bett-gehen ablief. Jeder holte sich seine Decke und legte sich irgendwo hin. Alle schliefen sofort ein.

    Am nächsten Morgen war Misaki nicht die erste die Aufstand sondern die, die am längsten schlief. Aber als sie aufwachte und nach draußen kam, kniff sie die Augen zusammen. Irgendetwas blendete sie was es sonst nicht jeden Tag tat. „Na? Auch schon wach?“ fragte Aoi die gerade gierig ein Stück Fleisch aus der Hüfte eines totem Elchs biss. „Ja aber…was blendet mich den da?“ sagte Misaki gestresst. „Ist es nicht wundervoll? Die Sonne!“ jubelte die überglückliche Hina die sich am laufenden Band drehte und nach oben sah. Als Misaki sich an das grelle Licht gewöhnt hatte, sah sie nach oben. Tatsächlich! Dachte sich Misaki. Es war ein großes Loch in mitten der großen Wolkendecke die die Sonnenstrahlen bis jetzt nicht auf die Erde ließen. Misaki lächelte. Wundervoll! Das hat Hina wirklich passend ausgedrückt. Sie schloss die Augen und genoss die Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht. „Wunderbar stimmts?“ fragte Hayato und setzte sich neben Misaki. „Ja. Das letzte Mal als ich das gespürt hatte war als ich noch ein ganz kleiner Welpe war.“ Sagte Misaki glücklich. „So glücklich hab ich dich noch nie gesehen.“ Sagte Hayato. „Tja, die grauen Wolken machen einen eben deprimiert da man dadurch keine Farben sieht und einem alles nur Grau vorkommt. Das war bei mir so aber jetzt finde ich es wunderbar einmal die Sonne auf mein Fell scheinen zu lassen.“ Erklärte Misaki. „Ja das ist schön.“ „Du siehst so hungrig aus, was hast du?“ „Sagen wir…ich hab ne Wette verloren.“ „Was für ne Wette?“ „Ich hab mit Aoi gewettet wer von euch Rudelführer wird und ich hab deswegen ein Frühstück verloren.“ „Ist doch viel schöner die Sonne zu genießen als ein Totes Tier zu fressen oder?“ „Das ist war.“ Hayato schloss wieder seine Augen und legte sich in die Sonne. Aoi hat’s echt gut mit ihm, dachte sich Misaki. Plötzlich fegte ein starker Wind über das Land so dass die Bäume wie Streichhölzer umgeknickt wurden. Er war so stark das die dunklen Wolken am Himmel die Sonne wider verdeckten und Hina nach hinten umgepustet wurde, so dass Yuuki sie auffangen musste. „Was war das?“ fragte die erschrockene Aoi. „Eine Explosion?“ fragte der irritierte Yuuki. „Nein. Bei einer Explosion hätten wir einen lauten Knall gehört. Aber jetzt bin ich auch überfragt.“ Meinte Misaki. „Was war es sonst?“ überlegte Hina die Yuuki abschüttelte und auf stand. „Wir müssen dem auf den Grund gehen.“ Beschloss Hayato. „Ja. Tun wir dass.“ Stimmte Misaki zu und verschwand in den Wald. Die anderen folgten ihr, bis Hina plötzlich in die erstarrte Misaki rannte. „Misaki. Hallo?“ fragte Hina und wedelte mit ihrer Pfote solange vor Misakis Schnauze, bis auch sie erstarrte. Die anderen erstarrten auch als ein riesiger Wolf vor ihnen stand und sie mit zwei verschiedenfarbigen Augen anstarrte. Sein rechtes Auge war gelb und sein linkes war fast weiß. Er hatte dunkelgraues Fell und einen komplett schwarzen Schweif. Er knurrte das kleine Rudel solange an bis Misaki plötzlich zurück knurrte. Ihr Fell sträubte sich, ihr Schwanz stellte sich auf, ihre Augen waren wie zwei Dolche die versuchten den Wolf zu durchbohren und sie fletschte ihre Zähne die so bleich waren wie ihr Fell. „Lass sie in Ruhe!“ knurrte Misaki wütend. „Wieso sollte ich? Bist du etwa die ´Rudelführerin`?“ gab der Wolf zurück. Aoi sah Misaki an und erkannte dass ihr die Angst ins Gesicht geschrieben war. „Leute! Ich glaub dass das der Wolf ist der den Bären umgelegt hat!“ schrie Yuuki. „Und der Naoki getötet hat.“ Sagte Aoi wütend. „Wer ist Naoki?“ fragten Hayato und Hina. „Erklären wir euch ein andern mal.“ Sagte Yuuki genauso wütend wie Aoi. Yuuki und Aoi stellten sich neben Misaki. „Was hattest du damals mit Naoki gemacht!“ schrie Misaki. „Er hatte herausgefunden dass ich auch ein Wolf bin und dafür musste er sterben.“ Erklärte der Wolf. „Nur deswegen? NUR DESWEGEN?“ schrie Misaki traurig. „Oh hab ich dir dein kleines Herzchen gebrochen?“ fragte der Wolf mit keinem Funken Mitleid in den Augen. „Nicht nur mir. Dich hassen alle Wölfe die damals gemerkt haben das du Naoki getötet hast!“ knurrte Misaki. „Ja und? Ich bin viel stärker als ihr.“ Jetzt fletschte der Wolf seine Zähne. Er wollte auf Misaki losgehen aber plötzlich sprang ihn ein anderer weißer Wolf von der Seite an und biss ihm in den Rücken. Das ließ sich der große Wolf nicht gefallen und biss dem weißen Wolf in die Schulter. Solange die zwei Wölfe kämpften fragte Hina: „Wer oder was ist das?“ „Mephisto. Er hat Misakis große Liebe Naoki getötet.“ Antwortete Aoi. „Wir müssen dem weißen Wolf helfen. Mephisto wird ihn in Stücke reißen!“ schrie Misaki. „Nein. Wir sollten abhauen.“ Meinte Yuuki. „Doch sie hat schon Recht. Jeder der den Mut hat sich Mephisto zu stellen, ist ein Freund.“ Erklärte Aoi. „Ihr geht zum Lager und packt alles ein was wir brauchen. Ich helfe dem Wolf.“ Erklärte Misaki. „O.K.!“ sagten die anderen und rannten zurück. Nachdem Mephisto den weißen Wolf zu Boden geworfen hatte biss ihn Misaki und als Misaki auf dem Boden lag biss der weiße Wolf Mephisto. So ging es weiter bis Mephisto erschöpft wurde und abhaute. Plötzlich kippte der weiße Wolf um. Misaki sah zu ihm. Soll ich ihm helfen oder…wieso überleg ich denn noch? Ich nehm ihn jetzt… plötzlich fiel Misaki auch in Ohnmacht.

    6
    Der Neue „Wo bleibt Misaki denn?“ fragte Hina besorgt. „Ich weiß es nicht.“ Sagte Yuuki. „Dann gehen wir doch einfach hin.“ Schlug Aoi vo
    Der Neue

    „Wo bleibt Misaki denn?“ fragte Hina besorgt. „Ich weiß es nicht.“ Sagte Yuuki. „Dann gehen wir doch einfach hin.“ Schlug Aoi vor. „Und was ist wenn Mephisto sie schon ge…“ „Wag es ja nicht einmal daran zu denken!“ unterbrach Hina Hayato. „Ich geh jetzt wider da hin. Egal was passiert. Ich hab sie zwar in den letzten Tagen nicht so gut kennen gelernt aber ich hab genug heraus bekommen das ich weiß dass sie ein sehr netter Wolf ist und ich werde sie nicht im Stich lassen!“ „Ich stimme Hina zu!“ sagte Aoi und rannte mit Hina zu dem Platz wo sie das letzte Mal Misaki gesehen haben. Sie sahen zwei weiße Wölfe auf verschiedenen Stellen liegen. „So. Und wer ist jetzt Misaki?“ fragte Hina. „Keine Ahnung…ach nehmen wir einfach beide mit. Der weiße hat uns ja auch geholfen oder?“ beschloss Aoi. „Das stimmt!“ stimmte Hina Aoi zu. Sie trugen die beiden zu den Jungs. „O.K. wer ist jetzt Misaki?“ fragte Hayato. „Wir haben auch keine Ahnung.“ Antwortete Aoi. „Den der Aoi trägt ist der weiße Wolf der uns geholfen hat. Seht ihr die große Bisswunde an seiner Schulter?“ fragte Yuuki. „Die hat Mephisto ihm doch beim Kampf zugefügt.“ In diesem Moment wachte Misaki auf. Sie lief ein paar Schritte und fiel dann wider hin. „Mist!“ fluchte Misaki. Hayato stützte sie, weil sie ihm Lied tat. Er half ihr solange bis sie einigermaßen alleine laufen konnte. „Mein Bein tut weh.“ Sagte Misaki zu sich selbst. Sie schleppte sich bis zu dem weißen Wolf, ohne einen der anderen dabei anzusehen, um zu schauen wie es ihm ging. Sie jaulte leise und schupste ihm mit der Nase an. Plötzlich machte er beide Augen auf und machte komische Bewegungen hin und her bis er endlich aufrecht saß. Als erstes beachtete er nicht seine Wunde aber als er sein rechtes Vorderbein abgelegt und von all dem Blut gesäubert hatte, jaulte er los. Er viel hin und leckte seine Wunde an seiner linken Schulter. Misaki sah ihm in die Augen und erschrak: sie hatte diesen Wolf schon einmal gesehen als er gegen Yuuki gekämpft hatte. Sie ging auf ihn zu und sah ihm ins Gesicht. „Willst du… hab ich dich nicht irgendwo gesehen?“ fragte er und unterbrach das Verarzten von seiner Schulter. Seine dunkle Stimme nahm Misaki fürs erste ihre Stimme aber dann riss sie sich zusammen und sagte: „Ja als du, nachdem du mit einem Wolf gekämpft hattest, an mir vorbei gelaufen bist.“ „Stimmt. Ähm…habt ihr vielleicht Verbände?“ fragte der Wolf und verwandelte sich in einen Mensch. Er hatte dunkelbraune Haare, die nicht gerade gekämmt aussahen, und meerblaue Augen. Er war fast einen Kopf größer als Misaki. Seine Klamotten waren: Eine schwarze, dünne Jacke mit einem weißen T-Shirt und einer Jeans. Misaki wurde auch zu einem Mensch und wurde sofort rot als sie ihn sah. Der ist ja süß, dachte sie sich. „Warte! Da Misaki ja eindeutig nicht mehr in dieser Welt lebt holt ich dir ein paar Verbände.“ Lachte Aoi. „Hey!“ rief ihr Misaki hinterher. Der Wolf lächelte nur leicht. „Ähm, wie heißt du eigentlich?“ fragte Misaki den jungen Mann. „Ich? Ich heiße Ryu.“ Antwortete Ryu. „Cool. Ich bin Misaki.“ Stellte sich Misaki vor. „Ich bin Hina.“ „Ich bin Hayato.“ „Ich bin Yuuki.“ Als Aoi zurück, mit Verbänden, kam stellte auch sie sich vor: „Ich bin Aoi, und wenn du mein Freund sein willst, diese Witzfigur die da hinten sitzt ist nicht mein Freund.“ Sie lachte so sehr das sie auf den Boden viel. „Hey!“ rief Hayato. Als Aoi weg war verband Misaki Ryus Schulter. „Wir sind ein wenig abgedreht. Also du musst nicht alles ernst nehmen.“ Erklärte sie ihm. „Ach ernst nehm ich seit neusten eigentlich fast nichts.“ Lächelte er Misaki an. Sie wurde wider rot. „Wieso bist du eigentlich so ausgeflippt als du Mephisto gesehen hattest?“ fragte Ryu. „Ach…er hatte jemanden getötet den…ich geliebt hatte.“ „Das war bei mir genau so.“ erklärte er. „Oh, mal eine Gemeinsamkeit die ich mit jemanden habe.“ „Komm mit! Wir wollen essen.“ Misaki stand auf und reichte Ryu ihre Hand. Er nahm sie und stand auch auf. „Na kommt ihr zwei Turteltauben endlich?“ kicherte Aoi. „Ja, ja.“ Sagte Ryu wurde zu einem Wolf und riss ein Stück Fleisch aus dem frisch erlegten Elch. Der Elch war zwar nicht so groß wie immer aber es wurde alle satt. Danach legten sich Hayato und Aoi schlafen. Dann kamen Yuuki und Hina dazu. Aber Misaki und Ryu blieben wach. Weil Ryu Misaki einen wunderschönen Platz im Wald zeigen wollte. Sie liefen immer weiter bis sie an einem See, oder eher an einem übergroßen Brunnen ankamen. „Er ist wunderschön!“ meinte Misaki. „Das dachte ich mir. Fumiko hatte es auch gefallen.“ Lächelte er sie an. „Aber er ist viel schöner wenn der Mond scheint.“ „Das denke ich mir auch. Wollen wir wider zurück?“ fragte Misaki. „O.K.“ Als sie wider angekommen waren fragte Misaki: „Willst du eine Decke?“ sie hielt ihre Decke hoch. „Ich brauch nämlich keine.“ „Nein danke!“ sagte er und legte sich auf den kalten Boden. „Du kannst auch zu uns rein kommen.“ „Nein. Danke.“ Misaki sah zu Ryu, dann zu ihrem Rudel, dann wider zu Ryu. Das wiederholte sich ein paar Mal und am Ende entschied sie sich für Ryu. Sie legte sich hinter ihn und legte ihren Kopf auf seinen Bauch. Ryu sah einmal zu ihr, schloss dann die Augen und schlief dann ein.

    Am nächsten Morgen waren Minoru und Misaki als erstes wach und gingen auf die Jagt. Sie redeten über viele Sachen zum Beispiel: Liebe, Freundschaft, Trauer, Leiden und ein großes Thema war Hass. „Warum hat Mephisto eigentlich Fumiko getötet?“ fragte Misaki. „Sie wollte mich beschützen.“ Erklärte Ryu. „Er hatte es eigentlich auf mich abgesehen weil ich seine Liebe Yoshiko getötet habe, da sie mein Rudel ausgelöscht hat.“ „Wow du hast schon ganz schön durch gemacht.“ Sagte Misaki. „Ja ich habe auch viele Narben. Wenn wir wider zurück sind zeig ich dir die an meinem linken Arm.“ Versprach er ihr. „O.K.“ Misaki war froh das es endlich jemanden gab der sie verstand.

    Inzwischen im Häuschen; Yuuki stand als erster nach Misaki und Ryu auf. Er streckte, gähnte und säuberte sich gründlich bevor er nach draußen ging. Danach kamen Hayato, dann Hina und zum Schluss Aoi. „Wo ist Misaki.“ Fragte Hina. „Und wo…“ Hayato kicherte, „Wo ist Ryu…Gurr!“ Die anderen lachten. „Warum lacht ihr?“ fragte Ryu mit einem großen Hasen um Maul. „Wo bleibt Misaki?“ fragte Aoi. „Ach die kommt gleich.“ Antwortete Ryu grinsend. Nach fünf Sekunden kam Misaki, Rückwerts, aus dem Wald. Sie hatte ein riesiges Geweih im Maul. Aoi und Hina halfen ihr. „Dieser Vieh is riesig!“ sagte Yuuki überrascht. Das war es wirklich denn der tote Elch war fast fünf Meter lang. „Und haben wir das nicht gut gemacht?“ fragte Ryu stolz. „Ja.“ Antwortete Aoi hungrig. Alle aßen bis ihre Bäuche eher einem Ballon glichen als einem Wolfsbauch. „Uff! Bin ich satt!“ sagte Hayato und legte sich auf den Rücken. „Ja! Das war ein Festmahl!“ sagte Yuuki und legte sich ebenfalls auf den Rücken. Misaki und Ryu verzogen sich damit Ryu sein Versprechen einlösen konnte. Er zog seine Jacke aus und hielt seinen Arm vor Misaki. Sie sah in sich gründlich an. Ryu hätte seinen Narben Namen geben können, da er zu jeder Narbe mindestens eine Geschichte hatte. „Willst du die größte Narbe sehen die Mephisto mir in einem Kampf zugefügt hatte?“ fragte er. „Ja von mir aus…“ Er drehte sich um und zog sein T-Shirt hoch. Auf Ryus Rücken war eine riesige Narbe die sich von seiner linken Schulter bis zur linken Hälfte seiner Hüfte hin zog. „Wie hat der denn das geschafft?“ fragte Misaki verblüfft. „Mit nem Schwert.“ „Mit einem…Schwert?“ „Ja. Fumiko hat sich, mit letzter Kraft, über mich gelegt damit mir nichts passiert und…sie wurde komplett durchtrennt. Das einzige was ich noch von ihr sah war ihr schmerzerfülltes starres Gesicht.“ „Wie tyrannisch!“ sagte Misaki angeekelt. Ryu zog sein Shirt wider herunter. Im gleichem Moment meckerten Hayato und Yuuki vor sich hin da Hina und Aoi sich fast nur noch über den ´Neuen` unterhielten. „Was ist so toll an diesem Angeber?“ fragte Hayato. „Er hat einen besseren Body als du!“ lachte Yuuki. „Hey! Aber was is so toll an nem Typ der fast nur noch aus Narben besteht?“ „Tja, das zeigt den Mädels dass er mysteriös, stark und mutig ist und das mögen Mädchen eben.“ „Aha. Wieso?“ fragte Hayato. „Weil er dann dem Mädchen zeigt das er sie beschützen kann.“ „Achso. Ich bin trotzdem wütend er hat doch Misaki wieso mögen ihn dann Aoi und Hina.“ „Was hab ich dir eben gesagt?“ Yuuki war ein wenig genervt. „Ach darauf wolltest du hinaus.“ Hayato ging endlich ein Licht auf. „Ja! Aber du kriegst trotzdem keinen Keks.“ Yuuki lief genervt ins Häuschen. „Was is den jetzt schon wider?“ rief ihm Hayato hinterher.

    „Ich glaube Yuuki und Hayato sind eifersüchtig auf Ryu.“ Kicherte Hina. „Ja hast du eben gesehen wie genervt Yuuki war?“ kicherte Aoi. „Schon witzig was ein Junge so alles anrichten kann ohne das er es merkt.“ „Ja.“

    7
    Folgt....





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Die Mondschein Wölfe (Die ganze FF)
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2017-05-24
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Wölfe

Kommentare (1)

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Ryu (77812)
vor 137 Tagen
Hallo tolle Geschichte wann schreibst du weiter sie ist einfach wundervoll 😚😚😚💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜