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How to play a goddamn Malkavian

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1 Kapitel - 1.190 Wörter - Erstellt von: Ace Harlequinn - Aktualisiert am: 2017-05-14 - Entwickelt am: - 133 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


Ein kleiner Guide, wie man einen Malkavianer glaubhaft spielt.
Dieser Clan ist für Rollenspiele am schwierigsten zu spielen, da es nicht darum geht, einfach ein paar lustige Sätze zu sagen und den Clown zu mimen. Eine kleine Hilfe für euch:

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    Malkavianer sind alle verschieden. Das ist das Besondere an ihnen, einfach jeder könnte einer sein.
    Der Wahnsinn mag euch vielleicht glauben lassen, es wäre anders, aber die lange Liste heutiger Geistesstörungen sollte euch eines besseren belehren.

    Verrückt zu sein befreit euch nicht von Verantwortung!

    Die Gesetze der Welt der Dunkelheit sind anders. Unzurechnungsfähigkeit hilft nicht gegen eine Verurteilung.
    Stellt euch einfach vor, der Prinz würde eine Rede halten und ein Malkavianer ihn bloßstellen, wie auch immer.
    Natürlich würde im Saal nichts passieren. Nur wenige Nächte später wäre der Malk verschwunden und würde nie wieder auftauchen.
    Get it.

    Übertriebenes jeglicher Art

    Macht noch lange keinen Verrückten. Natürlich kann man so etwas gut einfließen lassen, aber es ist nicht des Pudels Kern.
    Malkavianer sind gruselig, nicht witzig...gut, manche sind witzig aber Marke 'Psycho Clown I kill you all, funny eh?'
    Malks bewirken das andere sich unwohl fühlen. Sie sind nicht jedermann lustiger kleiner Freund.
    Jeder hat seine eigene verdrehte "Logik" nach der er handelt.
    Ein Chara der nur sinnloses Zeug herum schreit und anderen ins Gesicht schlägt, kann auch ein Brujah sein. Aber kein Malk.

    Verrücktheit betrifft dich am Meisten.

    Ja, dass stimmt. Wenn du sagst, dass dein Chara es schwer in seiner Vergangenheit hatte und Nachsicht in der Storyline vom Spielmacher erwartest, nimm einen anderen Clan.
    Du bist verrückt. Ausgestoßen von JEDER Gesellschaft, ob tot oder nicht
    Du weißt nicht was real ist und was nicht ob deine Entscheidungen deine sind oder doch nur etwas, was etwas anderes dir aufgetragen hat. Vielleicht war es auch eine Illusion oder vielleicht hat dich etwas nur dazu gezwungen dorthin zukommen wo du bist.
    Du vertraust niemanden und vor allem nicht dir selbst.

    Mach dir Gedanken über deine Vergangenheit

    Das ist wichtig. Du musst wissen, wie dein Chara tickt, als Sterblicher als auch als Vampir.
    Der Spielmacher wird die Schwächen der Charas auskundschaften und diese als Nachteile in die Storyline einbauen. Kenne deinen Chara und lasse auch den Spielmacher ihn kennen.

    Klischees

    Vermeide sie... oder nutze sie zu deinem Vorteil.
    Malkavianer sind keine ritzenden dauerweinende Emoboys and girls die in düsteren Klamotten über ihre Vergangenheit sinnieren. Ja es klingt hart, aber dieser Trend, however, muss erstickt werden.
    Sie sind auch nicht wie Harley Quinn, die ich anklage eine Kopie (äußerlich und innerlich) von Jeanette Voerman zu sein.
    Für wirkliche Inspiration in der Kategorie sieh dir den Joker von Nicholson und Ledger an.
    Malkavianer können alle sein. Vom ledertragenden Nymphomanen bis zum stillen Mann der Enten im Park füttert und Kinderzähne sammelt, die er diesen aus schlägt.
    Denke außerhalb der Box.

    Fähigkeiten

    Damit meine ich jetzt nur die körperliche Stärke. Malks sind keine frontalen Angreifer. Sie sind subtil, plötzliche Attacken aus dem Hinterhalt sind eher ihre Masche. Sie sind verrückt, aber nicht dumm.
    Sie stellen Fallen und lassen andere ihre Arbeit machen, kommen an, verbreiten Chaos und Panik und warten, was passiert.
    Jemand schlaues nutzt andere, um jemanden anzugreifen, ohne selbst allzu viel bemerkt zu werden.
    Zudem haben sie scheinbar ein gewisses Faible für Alltagsgegenstände als Waffen (Messer er cetera)

    Deine Ansichten

    Malks sehen die Welt einfach komplett anders.
    Nicht wie in einer Halluzination, aber anders. Ein wenig paranoid? Schizophren? Oder einfach nur Verfolgungswahn?
    Eine gute Idee ist eine leise Stimme, die dem Malk daraus resultierend ins Ohr flüstert.

    Gefühle

    Nur weil sie verrückt sind heißt das nicht, dass sie nicht fühlen.
    Nur ihre Prioritäten darin sind anders. Übertrieben fühlen, unter trieben fühlen, mehr darauf hören und sofort Stimmung und Meinung wechseln.
    Malks halten sich nicht an die Norm. Aber um ihre eigenen Sachen kümmern sie sich.

    Mach seine Verrücktheit subtil

    Die meisten Malks sind Verhaltens technisch nur leicht verrückt. Es macht sich besser, würde dessen Wahnsinn in den unerwarteten Momenten hervorbrechen.
    Als würde man einen Einbruch gemeinsam begehen und plötzlich bringt er seine Gang um, aus seinen Gründen.

    Ich bin besonders.

    Bist du nicht. Als Malk hast du keine Vorrechtsbehandlung . Du wirst behandelt wie jeder andere auch.
    Darauf wird keiner Rücksicht nehmen, nicht auf deinen Clan oder deine Verrücktheit.

    Du bist ruhelos. Sei es.

    Gut, wir haben jetzt geklärt das Malks gefährlich und ruhelos sind.
    Nun sehen wir uns den Punkt an, dass sie auch für jeden anderen eine Gefahr sind, auch für sich selbst. Du weißt nie, wann deine Verrücktheit zuschlägt. Stress, Emotionen, gewalttätigkeit kann es auslösen und dann über kommt es dich. Du wirst nie wirklich friedlich sein.
    Du fühlst dich paranoid, nervös? Wunderst dich wie du ruhig bleiben kannst? Dann machst du gerade alles richtig.

    Du kämpfst doppelt so hart.

    Gegen deine Verrücktheit und das Tier. Das Zugeständnis das man dir macht, ist eine starke Willenskraft. Übernahme und Beeinflussung des Geistes sind bei Frischlingen noch möglich, bei älteren nicht. Durch keinen Clan.

    Einsamkeit.

    Die Gesellschaft wird dich nie akzeptieren und immer verstoßen. Der Gedanke alleine zu bleiben ist verlockend, aber unmöglich. Je länger der Malk getrennt von anderen ist, desto eher fällt er in die Todesstarre. Und sie sind sowieso anfällig dafür.
    Also muss man mit den Massen zurechtkommen, die einen hassen.

    Netzwerk des Irrsinns

    Okay, das Kopf Internet der Malks. Schwer zu beschreiben. Stell dir einen Raum vor, voll gestellt mit Sachen über und über sind Bilder und gefährlicher Mist.
    Dazu noch Millionen Notizzettel, verbannt, zerknüllt oder aber an gegessen.
    Du suchst in diesem Chaos nach einer einzigen Notiz, einer Erinnerung. Und in dem Raum sind nicht nur gemeine Fallen, sondern auch noch ein Axtmörder. Nicht sehr angenehm, oder?
    Gehst du das Risiko wirklich ein?



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