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Diese eine Nacht

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1 Kapitel - 1.203 Wörter - Erstellt von: Kuchen Geckarbor - Aktualisiert am: 2017-05-12 - Entwickelt am: - 205 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier erwartet dich eine Pokemon Kurzgeschichte. In ihr geht es um die Meinungsverschiedenheiten zweier Pokemon Stämme. Aus früherer Freundschaft wurde jetzige Feindschaft.

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    Ich stand ihm direkt gegenüber. Ich konnte seine Angriffs-hungrigen Augen im Schein des hellen Vollmondes über uns funkeln sehen. Seine scharfen weißen Zähne blitzten aus seinen gefletschten Mundwinkeln hervor. Sein Atem dem er mir bei jedem Ausatmen ins Gesicht blies, war warm und stank nach gegessenem Barschuft. Ich wagte einen Blick hinter mich. Meine Stammesmitglieder saßen geduckt im Gestrüpp des Waldes und warteten angespannt darauf dass unser nervenaufreibender Kampf endlich anfing und sogleich wieder mit dem Sieg in unserer Hand endete. Seine Stammesmitglieder sahen genauso nervös aus. Ich hatte Angst vor unserem Kampf. freute mich aber darauf IHN fertig zu machen. Ich hoffte aber auch, dass ich fähig dazu war. Ich wollte ihm und seinen Stamm endgültig ausschalten und aus unserem Revier verscheuchen. Eigentlich hasste ich es zu kämpfen, aber ich tat es für unsere zukünftige Existenz und dem Wunsch unserer Ahnen endlich diesen lästigen Stamm los zu werden. früher vor vielen Jahrhunderten war unser Stamm mit seinem Stamm befreundet. Wir verstanden uns prächtig und halfen uns bei Not. Doch dann gab es Revier rivalitäten und Futterneid. Seitdem gibt es in diesem Wald nur noch Streit und Kämpfe. Beide Stämme wollten sich gegenseitig los werden. Viele meiner früheren Stammesführer versuchten unseren gegnerischen Stamm fort zu treiben und umgekehrt auch. Doch nichts half. Nun bin ich die neue Stammesführerin und er ist neuer Stammesführer in seinem Stamm. Unsere Stammesältesten vereinbarten, dass in dieser heutigen Nacht die Stammesführer, also Er und ich, gegeneinander kämpfen sollen, der Stamm des Gewinner bekommt den Wald für sich und der Stamm des Verlierers muss den Wald verlassen. Ich musste also in dieser einen Nacht unbedingt gewinnen!
    Nun war es so weit, unsere Stammesältesten gaben das Signal den Kampf zu beginnen. Er nahm seine Angriffspose ein "Hör mal zu Forrure" hauchte er mir zu "glaub ja nicht das du jemals den Hauch einer Chance gegen mich hast." Ich blickte ihm in die Augen. "Doch, das hab ich. Ich werde mein aller bestes aus mir rausholen und dich besiegen!" Er fing an zu lachen "hör auf zu träumen! Ein Fennexis kann nichts gegen ein Zoroark ausrichten! Schon allein wegen meines Typen Vorteiles bist du im Nachteil. Schreib dir das hinter deine großen Ohren!" "Doch das kann ich Sombre" antwortete ich "Es geht in einem Kampf nicht nur um die Typenvorteile sondern auch um die Schnelligkeit und der Taktik! Und jetzt lass uns anfangen, bevor du doch noch Angst bekommst!" "Niemals!" rief er, sprang in die Luft und nahm die Gestalt eines Dedenne an. Ich wusste das er sich in Gestalt eines so kleinen Pokemon gut verstecken konnte. Ich musste mich auf jeden Fall vor seinen sehr echtwirkenden und verwirrenden Illusionen in Acht nehmen. "Ohhhh kannst du erst angreifen wenn du die Gestalt eines anderen Pokemon annimmst damit man deine richtige Gestalt nicht sieht?" provozierte ich. Er funkelte mich wütend mit seinen süßen Dedenne Augen an "was ist los, willst du etwa Zeit schieben?" fragte er wütend mit einer lustig quietschenden Dedenne Stimme. Ich schüttelte energisch den Kopf und zog meinen Stock aus meinem langen Armfell. Ich richtete ihn auf Sombre und schoss einen mächtigen Flammenwurf auf ihn. Er presste sich schnell auf den Boden und konnte sich so vor meiner Attacke retten. Sobald mein Flammenwurf vorbei war sprang er auf und verschwand im Gras des Waldbodens. Ich achtete auf jedes kleine Geräusch das ich hörte, denn mit seiner jetzigen Größe könnte er plötzlich einfach so hinter mir hervor springen und eine seiner mächtigen Unlicht Attacken auf mich feuern. Ich entschied mich dazu die komplette Wiese zu Flambieren. Vieleicht traf ich Sombre dabei. Ich feuerte meinen Flammenwurf auf alle Seiten doch bevor es mir gelang ihn zu treffen sprang er schnell aus dem Gras hinter mir hervor, kletterte auf meinen Schweif und verkroch sich in meinem dichten Fell. Ich bekam Panik denn wenn er jetzt bei so nahem Körperkontakt eine Attacke einsetzte wäre es für mich aus. Ich fuhr meine Körpertemperatur hoch dabei sprang ich so schnell wie ich konnte in die Luft um noch wärmer zu werden und Sombre abzuschütteln. Ich merkte wie er an meinem verschwitztem Fell abrutschte und ein paar cm nach unten purzelte. Schließlich wurde ihm zu warm und sprang wider aus meinem Fell. Gerade als ich dachte das ich dem Sieg schon näher gekommen war nahm er plötzlich die Gestalt eines Relaxo an und ließ sich auf mich fallen. Er war zwar nicht schwer weil es nur eine Illusion war, aber sein Körper versperrte mir die Sicht. Bevor ich mich frei kämpfen konnte rutschte er ein Stück von mir runter um mir Eine mit seiner Dunkelklaue überzubraten. Das schmerzte total. Sofort nahm er wieder seine normale Zoroark Gestalt an und pfefferte mich mit seiner Nachtflut Attacke in den Wald hinein. Als ich wieder zu mir kam, versuchte ich mich aufzurappeln aber ein stechender Schmerz in meiner Hinterpfote verhinderte dies. Ich fing an zu verzweifeln. Wie sollte ich denn jetzt den Kampf weiterführen? Ich musste unbedingt in unserem Wald bleiben. Wir konnten nicht in einen anderen Wald ziehen! Hier sind doch all unsere Errinnerungen und Erben unserer Ahnen! Ich hörte seine schnellen Schritte immer näher kommen. Ich stemmte meinen Stock in den Boden und versuchte mich zurück auf die Füße zu hieven. Langsam aber sicher gelang es mir, keine Sekunde zu spät, denn schon sprang Sombre aus dem Gestrüpp hervor und griff mich wieder mit seiner Dunkelklaue an. Ich wehrte den Angriff schnell mit meinem Stock ab. Dabei kam ich ins taumeln. Mit meinem verletzten Fuß konnte ich mich nicht mehr aufrecht halten und fiel wieder auf den Boden. Sombre guckte mich mitleidig an "ohhh, bist du etwa hingefallen? Dann bring ich sofort den Kampf zu Ende bevor du noch mehr leiden musst!" Sombre baute sich vor mir auf. Ich sah wie seine Unterarme und Augen anfingen Violett zu leuchten. Ich wusste das er jetzt wider Nachtflut einsetzen wird. Ich bekam Angst, denn einen weiteren Treffer von Sombres Nachtflut würde ich nicht mehr verkraften können. Ich konnte auch nicht aufstehen um auszuweichen. Wie soll ich jetzt nur aus dieser Situation rauskommen? Ich durfte einfach nicht besiegt werden!

    Hat euch die Geschichte bis jetzt gefallen? Wenn ja kann ich gerne einen zweiten Teil dazu machen:)

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