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Die Prinzessin des Windes

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3 Kapitel - 2.478 Wörter - Erstellt von: Luna Müller - Aktualisiert am: 2017-05-10 - Entwickelt am: - 476 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Es war ein windiger Tag. Aber auch ein sonniger. Und ein Tag an dem sich alles für sie verändern sollte. Ein "normales" Leben veränderte sich schlagartig. Nia hatte zwar nie ein normales Leben da sie sich immer davor versteckt hat. Sie fürchtete sich davor wozu sie in Lage war. Sie wollte sich nicht mit ihren Kräften anfreunden und sie kontrollieren. Sie wollte immer nur normal sein. Ein einfaches Mädchen sein, ein Mädchen was keine Sorgen haben musste, frei sein konnte, und einfach nur glücklich sein konnte. Stattdessen war sie ein Mädchen was immer zornig war, keine Freunde hatte, und von allen gefürchtet wurde. Außerdem ist Nia die Prinzessin des Windes. Sie hat unglaublich viel Macht über den Wind. Und genau davor fürchtet sie sich. Sie hat Angst sich zu verlieren und anderen zu schaden. Mann nennt sie auch: Die schwarze Kriegerin. Da man behauptet ihre Seele sei schwarz und sie würde jeden umbringen der ihr in die Nähe kam. Nia fand jedoch das dies lächerlich war. Natürlich konnte sie sich aufregen aber sie würde niemanden etwas tun. Jedenfalls nicht mit Absicht. Aber immer wenn sie darüber nachdachte fragte sie sich ob ihre Seele wirklich schwarz war. Aber können Elben eine schwarze Seele haben? Nia glaubte dies eher weniger. Ja sie war eine Elbin aber sie fühlte sich wie ein Wesen was aus dem Schatten aufgetaucht war und Unheil über ganz Mittelerde brachte. Es gab aber eine Person die ihr immer wieder Hoffnung gab
    Und das ist Elrond. Er fand Sie damals in dem Wald in der Nähe von Bruchtal.Und er zog sie auf. Dafür war Nia ihm auf ewig dankbar. Als sie 1550 Jahre alt wurde verabschiedete sie sich von Elrond und erkundete die Wälder Mittelerdes. Sie kam ab und zu auch wieder zu Besuch nach Bruchtal was aber nicht so oft vorkam. Als Nia eines Tages an einem Lagerfeuer saß und leise vor sich her summte hörte sie in der Nähe ein Pferd schnauben. Als sie sich umdrehte stand vor ihr ein wunderschönes weißes Pferd. Auf dem Pferd saß ein Elb den Nia aus Bruchtal kannte. Sie wusste nur leider nicht wie er hieß.
    -Seid ihr Nia die Prinzessin des Windes, fragte der Elb sie und guckte sie dabei genervt an.
    -Ja das bin ich. Wieso?, fragte sie und guckte genervt zurück.
    -Der Herr Elrond schickte mich auf die Suche nach Ihnen, sagte er und hörte sich etwas freundlicher an.
    -Ich suche schon Tage nach Ihnen, sagte er und gähnte.
    -Das tut mir Leid, sagte Nia.
    -Und wieso hat Elrond sie auf die Suche nach mir geschickt, fragte sie nun etwas drängender.
    -Das wollte er mir nicht sagen, meinte der Elb schulterzuckend.
    -Er sagte nur das es wichtig wäre und das ich sie sicher nach Bruchtal bringen sollte, sagte der Elb.
    -Tja wenn es wichtig ist sollten wir uns beeilen nicht wahr?, fragte sie.
    -Genau, murmelte der Elb und wollte Nia gerade auf sein Pferd helfen als Nia anfing zu pfeifen. Der Elb sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an.
    -Meine Herrin ich glaube jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt um zu pfeifen, sagte der Elb fast schon lachend. Er verstummte sofort als er Nias zornigen Blick sah. Plötzlich hörte er ein Donnern auf dem Boden. Plötzlich kam das hübscheste Geschöpf zum Vorschein was er jemals sah.

    2
    Vor ihm stand ein schneeweißer Löwe. Er wirkte nicht bedrohlich und schaute den Elben neugierig an.
    -Das ist Nightstorm, sagte Nia und wuschelte durch die weiße Mähne des Löwen.
    -Er tut niemanden was. Aber wenn man sich nicht benimmt kann er schon mal zubeißen.Und das tut weh, sagte Nia und funkelte den Elben an.
    -Gut. Wollen wir los, fragte der Elb.
    -Moment! Wie heißt du, fragte Nia.
    -Albin, sagte der Elb und stieg auf sein Pferd.Nia steigte stadessen auf den Rücken des weißen Löwen.Sie kontrollierte noch kurz ob sie alle Waffen mit hatte und flüsterte den Löwen dann etwas ins Ohr. Dieser nickte gähnend und trottete langsam los.
    -Meine Herrin ich will ja nicht aufdringlich sein aber könnten Sie etwas schneller werden. Wir haben einen langen Ritt vor uns und in dem Tempo könnte es noch länger dauern, sagte Albin schüchtern. Nia hielt inne.
    -Schön, sagte sie und gab sich keine Mühe ihren Zorn zu verbergen. Dann trieb sie Nightstorm an und war so schnell das Albin ihr kaum folgen konnte.
    -Meine Herrin, rief er ihr hinterher aber die Elbin hörte ihn schon gar nicht mehr. Verfluchte Elbin, dachte er sich sauer. Tagelang suche ich nach ihr und so dankt sie mir? Kopfschüttelnd schaute er ihr hinterher. Ich muss wenigstens versuchen sie einzuholen, dachte er und trieb sein Pferd an.

    Was denkt sich dieser dumme Elb eigentlich? Das wir sofort losprinten? Männer, dachte Nia in dem Moment und streichelte den Löwen. Sie wusste zwar das sie Ärger von Elrond kriegen würde aber das machte ihr nicht viel. Sie war kein kleines Kind mehr das Angst davor hatte Ärger zu bekommen. Was sich Lügen einfallen ließ. Nein sie ist erwachsen geworden. Sie grinste finster. Das hätte dieser Elb verdient.
    -Mit diesem Tempo sind wir vielleicht schon morgen vielleicht schon in Bruchtal Nightstorm, flüsterte sie ihm ins Ohr.
    Als die Sonne unterging machte Nia eine Rast damit Nightstorm sich ausruhen konnte. Sie lehnte sich an den Löwen und schloss die Augen. Sie dachte darüber nach warum Elrond wollte das sie nach Bruchtal kam. Es scheint wirklich wichtig zu sein, dachte sie bevor sie einschlief.

    Albin reitete jedoch weiter in der Hoffnung Nia doch nicht einzuholen. Er wusste zwar nicht welchen Weg die Elbin geritten war aber hoffte das sie den gleichen Weg ritt den er genommen hatte. Allerdings musste er zugeben das sein Pferd langsamer wurde und so legte auch er eine Rast ein. Das Pferd fing an zu grasen und Albin machte ein Feuer. Auch er dachte darüber nach warum Elrond ihn auf die Suche nach der Windprinzessin schickte. Allerdings wusste er das Elrond es ihm sowieso nicht sagen würde und das es sinnlos war sich darüber Gedanken zu machen. Aber plötzlich kam ihm ein Gedanke. Vielleicht war es wegen dem Hobbit der vor einigen Tagen in Bruchtal ankam. Albin hatte nur gehört das Lady Arwen den Hobbit zu Elrond gebracht hatte. Er hatte sich zwar gewundert da Hobbits außerhalb des Abendlandes selten vorkamen aber Albin hatte sich keine weiteren Gedanken darüber gemacht.

    Als die Sonne wieder aufging weckte Nightstorm Nia und sie ritten weiter Richtung Bruchtal. Nach einigen Stunden konnte sie Bruchtal erkennen und fühlte sich sofort Zuhause. Die Wachen ließen sie vorbei und sie stieg von Nightstorm ab und umarmte ihn.
    -Danke mellon nîn, sagte sie und lächelte ihn an. Dieser gähnte nur und Nia gab Nightstorm in die Obhut des Stallburschens. Dann ging sie zu Elrond. Jedenfalls glaubte sie das Elrond dort war. Nämlich in dem wunderschönen Garten wo er immer hingeht wenn er nachdachte. Und tatsächlich stand er dort und guckte auf ganz Bruchtal. Sie ging zu ihm aber er schien sie nicht zu bemerken.
    -Also du wolltest das ich zu dir komme. Hier bin ich, sagte sie lächelnd.

    3
    Elrond drehte sich erschrocken zu ihr um.
    -Nia!, rief er erfreut und erschrocken zugleich.
    -Wie schön dich hier zu sehen, sagte er glücklich und umarmte sie.
    -Es ist auch schön hier zu sein, sagte die junge Elbin lächelnd.
    -Wo hast du Albin den gelassen?, fragte er neugierig.
    -Ehmm... Naja.... Der ist glaube ich bei den Pferden, stotterte sie
    -Nia?, Wo ist Albin, fragte Elrond streng.

    Albin hatte Bruchtal fast erreicht und hoffte das Nia dort schon eingetroffen war. Wenn nicht würde Elrond wahrscheinlich verrückt werden. Er trieb sein Pferd energisch weiter an. Dieses war jedoch müde da es Stunden lang gallopiert war und sich nach dem schönen warmen Stall sehnte. Also bäumte es sich auf. Da Albin kein talentierter Reiter war und es alles sehr unerwartet kam verlor er die Balance und landete mit dem Kopf auf dem harten Stein. Ihm wurde übel und alles wurde schwarz...

    -Es tut mir leid, sagte Nia schon fast flehend.
    -Nia, er hat sich vielleicht verletzt, sagte Elrond rasend.
    -Hast du vielleicht schon mal daran gedacht das er sich Sorgen um dich macht?, fragte er nun wütend.
    -VERSTEHST DU MICH DENN NICHT! ICH WAR WÜTEND OKAY!, brüllte Nia ihn an. Elrond sah sie schockiert an als sie ihn zornig ansah. Er wollte schon etwas sagen um sie zu beruhigen als ein junger Elb kam.
    -Herr Elrond, rief er aufgeregt.-Der Elb Albin würde vom Pferd geworfen. Er hatte eine schwere Gehirnerschütterung und ein paar Kratzer aber sonst geht es ihm gut glaube ich.
    -Führe mich bitte zu ihm Naval, sagte Elrond ohne noch einen weiteren Blick auf Nia zu werfen die sich auf die Lippe bis und rot wurde. So war das nicht geplant, dachte sie sich verärgert. Plötzlich wurde ihr etwas klar. Sie hat genau das getan wovor sie sich am meisten fürchtet. Wenn Sie nicht mit Nightstorm weggeritten währe hätte Albin sich keine Sorgen um sie gemacht und währe nicht so schnell geritten. Und dann währe er auch nicht runtergefallen, sie hätte Elrond nicht angerührt, und alles währe gut. Plötzlich fühlte sie sich so schlecht wie schon lange nicht mehr. Plötzlich bemerkte sie das sie alleine im Garten war und sie ließ sich auf einen großen Fels sinken. Sie zog ihre Knie an und eine einzelne Träne lief ihr über ihre Wange.

    Naval führte Elrond durch die gänge zu Albin. Es war zwar nicht lange her das Elrond Nia so zornig gesehen hatte aber er hatte sich ihr Wiedersehen anders vorgestellt. Natürlich war er sauer auf Nia da sie Albin und sich selbst in Gefahr gebracht hatte aber er wusste auch das Nia es nicht mit Absicht getan hatte. Es war der Wind. Er machte Nia unglaublich zornig da sie nicht wusste wie man seine Kraft nutzt.
    -Hier ist er, sagte Naval freundlich und öffnete die Tür die zu den Albins Gemach führte.
    -Vielen Dank Naval, sagte Elrond und nickte ihm kurz zu. Dann ging er hinüber zu Albins Bett wo der Elb mit geschlossenen lag. Es ist kein gutes Zeichen wenn Elben mit geschlossenen Augen schlafen. Es bedeutet das sie sehr sehr müde sind oder das sie krank oder verletzt sind. Elrond nahm Albins Hand. Diese war zum Glück warm. Es würde einige Tage dauern bis er wieder gesund war aber er würde wohl über den Berg kommen, dachte Elrond. Er ging aus dem Zimmer und machte sich auf dem weg zu dem Garten wo er Nia zurück gelassen hatte. Er würde mit ihr reden müssen. Über ihre Kräfte und der Grund weshalb sie überhaupt hier war. Als er im Garten ankam sah er Nia nirgends. Er ging den ganzen Garten ab, aber nirgends war sie.


    Als er aufwachte lag Albin auf Gras. Er spürte keine schmerzen mehr... Wo bin ich hier, fragte Albin sich. Er stand auf und guckte dich um. Er war in einem wunderschönen Wald gelandet. Er hörte eine Nachtigall zwitschern und die Sonne schien zwischen den Blättern der Bäume hindurch. Er ging ein Stück durch den Wald als er plötzlich einen See sah. Es sah wunderschön aus und er sah sich im See. Plötzlich fiel ihm alles wieder ein. Er war vom Pferd gefallen und er hatte Wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung bekommen. War er etwa.. Tot? Aber er wollte noch nicht sterben. Er wollte noch so viel von Mittelerde sehen und nicht davon sterben von einem Pferd gefallen zu sein. Albin wollte aufrecht im Kampf sterben. Aber mit der Erinnerung kam auch der Schmerz in seinem Kopf zurück und alles verschwamm vor ihm.

    Nia war bei Nightstorm im Stall. Sie streichelte ihn und er leckte sie ab da er spürte das sie traurig war. Nia musste lächeln.
    -Du schaffst es auch immer mich zum lächeln zu bringen, sagte sie und kuschelte sich an ihn. Erst dann merkte sie wie müde sie war. Sie dachte noch nicht mal daran zu Elrond zu gehen und sich zu entschuldigen dafür war sie zu müde. Dann schlief sie ein. Als sie das nächste mal aufwachte war es schon morgen und sie rieb sich die Augen und streckte sich. Nightstorm leckte ihr übers Gesicht und gähnte. Nia kraulen den weißen Löwen am Ohr. Plötzlich hörte sie Pferdeschnauben und stimmen. Sie stand auf und ging aus dem Stall. Sie riss die Augen auf. Im Hinter-Hof waren einige Elben, Menschen, und Zwerge. Na wenn das mal gut geht, dachte sie und ging stürzte sich in das Getümmel. Leider merkte sie nicht das Nightstorm ihr folgte und beschützen wollte. Er knurrte jeden einzelnen an und lenkte damit ziemlich viel Aufmerksamkeit auf sich und Nia.
    -Nightstorm aus!, rief Nia sofort.
    -Wer seid ihr, fragte einer der Elben. Er hatte blondes Haar und blaue Augen.
    -Ich dachte der Mann stellt sich der Frau vor, sagte sie vorwurfsvoll.
    -Legolas Thranduillion aus dem Düsterwald, Sohn von König Thranduil, stellte er sich vor.
    -Nia, Prinzessin des Windes, sagte sie tonlos. Plötzlich bemerkte sie das alle sie anstarren...

    So das war erstmal. Ihr könnt mir gerne in die Kommentare schreiben ob ich weiter schreiben soll und was ich besser machen könnte. Bis zum nächsten mal
    Liebe grüße
    Luna

Kommentare (3)

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niniel ( von: niniel)
vor 87 Tagen
Gibt es schon einen zweiten Teil
Kleeblatt 🍀 ( von: Kleeblatt)
vor 210 Tagen
Deine Geschichte ist echt gut du musst unbedingt weiter
schreiben!!!
Ithril (57092)
vor 214 Tagen
Die Fanfiction ist echt gut... Bitte bitte bitte schreib weiter!