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HILF MIR, wenn du dich traust.

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1 Kapitel - 795 Wörter - Erstellt von: Forice - Aktualisiert am: 2017-05-06 - Entwickelt am: - 315 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dies ist der zweite Teil meiner Texte, die auch ein wenig von meiner Geschichte enthalten. Es gibt nur deshalb einen zweiten Teil, weil ich mir nachdem ich aus Versehen mein altes Passwort gelöscht habe ein neues Profil erstellen musste und deshalb den ersten Teil nicht mehr ändern kann.

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    Immer wieder lassen einen die Menschen, die mit meinem Herzen am tiefsten verwurzelt sind zurück. Dabei muss es nicht einmal sein, dass ich diesen Me
    Immer wieder lassen einen die Menschen, die mit meinem Herzen am tiefsten verwurzelt sind zurück. Dabei muss es nicht einmal sein, dass ich diesen Menschen besonders gerne mag oder er viel mit mir zu tun hat. Es ist mehr ein Vertrauen, welches in die innerste Seele von mir reicht und durch ihren Verrat mit einem Ruck samt Wurzeln herausgerissen wurde. Die tiefen Wunden, hinterlassen durch solche Menschen sind mit nichts in der Welt mehr zu füllen und auch wenn du sie nicht immer unmittelbar spürst, kommen sie bei den unpassendsten Gelegenheiten wieder an die Oberfläche und verhindern sein Leben so zu leben, wie nette, fröhliche oder vertrauensvolle Menschen es tun. Besonders zermürbend sind solche Vorfälle, wenn diese Person nicht nur Teil deiner Seele sondern auch deines Herzens ist. Egal was sie tut und wie sehr du sie hasst, dein komplettes Dasein richtet sich nach dem Schmerz, sie sehen zu müssen, obwohl du dies genau gerade nicht willst.
    Wie anzunehmen führt das zu vielen unschlüssigen und niederschmetternden Situationen. Selbst wenn man dachte, dass man keine Träne mehr übrig hat um diese Person zu weinen, wenn man denkt der Schmerz wäre zu einem dumpfen Brennen im Hintergrund geworden, unangenehm, aber nicht mehr so schmerzhaft, kann schon ein Zeichen, das dir verdeutlicht wie real die Situation ist, wieder alle Organe heraus reißen, die Fassade abplatzen lassen und dir einen kompletten Zusammenbruch beschweren. Diesen Moment fürchte ich schon seit langem und er bricht auch immer wieder über mich herein, obwohl er dann nicht dieselben Ausmaße hat wie das, was ich befürchte. Doch man weiß genau, was passieren muss um einen komplett aus der Bahn zu werfen. Trotzdem ist es gänzlich unmöglich sich darauf vorzubereiten oder zu erkennen wann es so weit sein wird. Bis dahin versucht man die papierene Schicht über dem brodelnden See aus Emotionen dicker zu machen und Muskeln in Schultern und Rücken aufzubauen um die Last tragen zu können. Letzten Endes, das ist einem bewusst, wird nichts davon etwas bringen. Ein Strohhalm kann nun mal keinen Zunami aufhalten, egal wohin man ihn stellt und wie gut er befestigt ist. Die einzige Möglichkeit, die man wählen kann ist Schadensbegrenzung. Lernen einen Zusammenbruch möglichst hinauszuzögern und alles aus seinem Umfeld entfernen, was man verletzen könnte sobald man die Nerven verliert.
    Es ist wahrhaft lächerlich, dass mir nicht einmal das gelingen mag. Ich habe mehr Freunde mit denen ich in engerem Kontakt stehe als je zuvor und diese will ich auf keinen Fall von mir stoßen. Aber wie sollte ich es ihnen dann erklären? All meine Ausraster und die Traurigkeit, die niemals ganz von mir weicht. Die Tatsache, dass ich nie mehr als 2 Stunden am Stück mit mehr als zwei Leuten aushalte ohne durchzudrehen, wobei Schule eine Ausnahme ist, da ich dort die Anderen ausblenden und mich auf den Stoff konzentrieren kann, wenn es zu viel wird. Ich hätte nachdenken sollen, bevor ich begann mich ihnen auch nur ein bisschen zuzuwenden, denn Menschen kann man so leicht verletzen. Natürlich war mir das bewusst, aber ich dachte es unter Kontrolle zu haben...
    Was ist nur aus mir geworden? Früher hätte ich mich nie gefragt, ob ich andere Menschen verletze. Ganz einfach weil mich damals alle anderen viel mehr verletzen als ich es jemals könnte. Nicht, dass sich das heute geändert hätte. Es gibt nur entwischen ein paar Ausnahmen.
    Das Beste wird es wohl sein, einfach weiterzulaufen. Weiter und weiter. Dem trommelnden Rhythmus meiner Schritte zu lauschen und sie in Einklang mit der Musik aus meinen Kopfhörern zu bringen, während die kühle Luft von See durch die ersten Baumreihen zu mir in den Wald weht und dafür sorgt, dass mir trotz der Anstrengung nicht warm wird. Weiter, immer weiter. Alles ausblenden und die Gedanken aus meinem Kopf schieben, bis in diesem nur noch die Lieder wiederhallen.

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1493675964
HILF MIR, wenn du dich traust.
HILF MIR, wenn du dich traust.
Dies ist der zweite Teil meiner Texte, die auch ein wenig von meiner Geschichte enthalten. Es gibt nur deshalb einen zweiten Teil, weil ich mir nachdem ich aus Versehen mein altes Passwort gelöscht habe ein neues Profil erstellen musste und deshalb den ...
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2017-05-01
40C0
Eigene Geschichten

Kommentare (4)

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Moonwalker (20817)
vor 138 Tagen
Es tut mir leid, dass du so etwas erleben musst, aber ich selber weiß wie es ist. Meine Gründe sind allerdings anders und ich bin von mir selbst überzeugt verrückt zu sein. Diese Person lässt mich nicht los...
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 165 Tagen
Ich weiß nicht was ich sagen soll... Dieser Text war unglaublich traurig und wer so ein Leben hat... Aber Versuch nie aufzugeben es gibt immer Leute, die wollen,dass du lebst und dass es dir gut geht! Ich hoffe du hast noch viele schöne Erinnerungen Forice!
Anonymer Nutzer ( von: Amanda aus Azkaba)
vor 175 Tagen
Wow ich musste weinen
weil ich mich an vielen Stellen wiedererkannt habe .
Und es ist schön dass du wieder Lebenswillen hast

@Das Leben ist 💗
Dieser Text ist nicht wunderschön der Schreibstil
Ist richtig gut aber schön ist der Text nicht : Denn
der Text beschreibt ein Leben , ein Leben wie
sich es fast keiner vorstellen kann.
Das Leben ist scheiße (90432)
vor 196 Tagen
Dieser Text ist wunderschön geschrieben!
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