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The Dragon Girl #17

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4 Kapitel - 3.081 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2017-04-28 - Entwickelt am: - 656 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sie kämpft mit den anderen in der Schlacht, doch als sie Feuer speit, tut ihr das gar nicht gut! Sie stürzt aus unglaublicher Höhe und Legolas kann sie gerade noch retten. Was danach auf dem rat geschieht, erfahrt ihr, wenn ihr lest…

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    ((bold))1. Der Sturz((ebold)) ((cur))Analies Sicht:((ecur)) Wir waren nun fast bereit. Théoden gab letzte Anweisungen. „Éomer, führe deine éored
    1. Der Sturz
    Analies Sicht:
    Wir waren nun fast bereit. Théoden gab letzte Anweisungen. „Éomer, führe deine éored zur linken Flanke!“, rief er seinem Neffen zu. „Links bereit!“, rief Éomer zurück. „Gamling, folge des Königs Banner in der Mitte! Grimbold, führe deine Schar nach rechts, wenn ihr an der Mauer vorbei seid!“, befahl Théoden den beiden und diese gehorchten. „Vorwärts! Und fürchtet keine Dunkelheit! Auf! Auf, ihr Reiter Théodens! Speer wird zerschellen, Schild zersplittern! Ein Schwert-Tag! Ein Blut-Tag! Ehe die Sonne steigt!“ Er ritt die die vorderen Reihen entlang und berührte dabei die Speere der Männer. „Reitet! Reitet nun!“, rief Théoden, „Reitet zur Vernichtung und zum Ende der Welt! Tod!“ Das letzte Wort schrie er in die Welt hinaus und es wurde von den Soldaten zurückgegeben. „Tod!“, schrien sie. „Tod!“, schrie Théoden erneut. „Tod!“, gaben die Soldaten das Wort zurück, dessen Bedeutung gleichzeitig das Schönste und das Schrecklichste dieser Welt waren. „TOD!“, schrien nun alle und es schwoll an und ließ die Reihen der Orks erzittern vor Angst, vor diesem kleinen Wort, dass gerade einmal drei Buchstaben hat. „Auf Eorlingas!“, schrie Théoden und die Hörner wurden geblasen. Und dann ging es endlich los. Ich schwang mich in die Lüfte und unter mir ritten die Rohirrim mit Legolas den Orks entgegen. Ich packte einen der Nazgûl mit meinen Krallen und schleuderte ihn davon. Überrascht und herausfordernd kreischten sie und stürzten sich auf mich. Doch was könnten sie mir schon anhaben? An meinen mächtigen Schuppen rutschten ihre Krallen ab, während ich sie aufschlitzte. Es war definitiv kein schöner Anblick, doch dann ließ mich etwas von meinem grausamen Werk ablenken. Ein Horn wurde geblasen, doch es war kein Horn eines der Völker die ich kannte. Als ich den Kopf wandte, sah ich mehrere gigantische Elefanten auf uns zukommen. Einer von ihnen war zwar halb so groß wie ich, doch trotz allem waren es beeindruckende Tiere. „Angriffslinie bilden! Angriffslinie bilden!“, hörte ich Théoden schreien. „Blast zum Angriff! Nehmt sie an der Spitze! Vorwärts!“ Doch was konnten sie gegen die schon ausrichten? Ein paar konnten sie vielleicht zu Fall bringen, aber nie und nimmer könnten sie sie vollständig vernichten! Also flog ich los, packte einen der Olifanten und schleuderte ihn in einen anderen. Er trompetete kläglich, doch dem schenkte ich keine Beachtung. Ich achtete sorgsam darauf, dass keine Rohirrim in der Nähe waren und holte tief Luft. Drei Olifanten auf einmal fielen meinem Feuer zum Opfer. Doch da jagte ein stechender Schmerz durch meinen Bauch. Ich hörte etwas Knacken. Ich schnappte nach Luft. Ich wankte und stieß dabei zwei Olifanten um. Wie Dominosteine fielen weitere der Kolosse, doch das bemerkte ich nicht mehr. Ein Schleier fiel über meine Augen und verzerrte meine Sicht. Ich spürte noch wie ich mich zurückverwandelte und die Luft, die an mir vorbeizischte, als ich fiel. Ein Schrei -war es meiner?- gellte durch die Luft und dann senkte sich die Dunkelheit über mich.

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    2. Rettung
    Legolas‘ Sicht:
    Wie in Zeitlupe schien sie zu fallen. Ich öffnete meinen Mund zu einem gellenden Schrei und galoppierte los. Doch das Pferd war mir zu langsam und so sprang ich ab und rannte. Ich rannte wie ich noch nie in meinem Leben gerannt war. Ich musste sie retten. Ich musste! Fünf Meter über dem Boden war ich mir sicher es nicht mehr zu schaffen. Doch ich verlangsamte meine Schritte nicht, im Gegenteil. Ich rannte noch schneller, bis meine Füße kaum noch den Boden berührten und ich das Gefühl hatte zu fliegen. An jedem anderen Tag wäre es ein herrliches Gefühl gewesen, doch jetzt war da nur die Angst sie zu verlieren. Die Angst, sie beide zu verlieren. Kurz bevor sie auf dem Boden aufschlug machte ich einen Satz und stieß sie fort. Unsanft prallte ich auf dem Boden auf. Ein Schmerz fuhr durch mein linkes Bein, doch ich beachtete ihn gar nicht. Ich kroch zu ihr- und sie atmete! Schwach und dennoch war das Geräusch das ich liebte und gleichzeitig verfluchte, weil es mich in ständiger Angst um sie leben ließ, da. Und doch waren die Momente mit ihr zusammen diese Angst wert. Mit jedem Tag verliebte ich mich noch ein Stückchen mehr in sie und dieses kleine Wesen, das in ihrem Bauch weilte, bis es stark genug war, dass Licht der Welt zu erblicken. Ich hob sie hoch ohne den Schmerz in meinem Bein zu beachten und rannte los. Doch ich konnte sie nirgends hinbringen, wo sie sicher war. Also legte ich sie sanft auf den Boden und legte einen Pfeil in meinen Bogen. Als ein Ork auf uns zu kam steckte auch schon ein Pfeil in seinem Kopf. Kein Ork kam uns näher wie fünf Meter, dafür sorgte ich. Doch mein Köcher leerte sich schnell. Verzweifelt sah ich mich um, doch ich wagte es nicht mir Pfeile zu holen. Ich musste bei ihr bleiben! Da sah ich in der Ferne auf einmal eine grüne Masse, die sich auf uns zu bewegte. Ich kniff die Augen zusammen. Was war das? Ich schnappte nach Luft. Es waren Geister! Ich erinnerte mich an die Worte:
    Wer wird sie rufen, das vergessene Volk aus grauem Zwielicht?
    Der Erbe des Mannes, dem sie einst schworen.
    Vom Norden naht er, Not treibt ihn,
    das Tor zum Pfad der Toten wird er durchschreiten.

    Aragorn musste die Toten gerufen haben! Wir waren gerettet. Als ich ihn und Gimli erblickte, winkte ich. Sie kamen auf uns zu gerannt. „Was ist mit ihr?“, fragte Aragorn als er sie erblickte. „Sie ist aus unbeschreiblicher Höhe gefallen! Aber sie lebt!“, antwortete ich schnell. „Komm!“, sagte Aragorn und ich hob sie hoch. Die Toten drangen gerade in die Stadt ein. „Bring sie zu den heilenden Häusern!“, sagte Aragorn und ich rannte mit ihr im Arm los. In der Stadt herrschte noch ein ziemliches Chaos und die heilenden Häuser waren voll. Doch eine junge Frau erblickte uns und kam sofort. Sie teilte Analie ein Bett zu, dass weiter hinten in diesem Haus lag und gab mir eine Schüssel mit Wasser und einen Lappen. Sie sagte, ich solle damit ihre Stirn kühlen, sie könnte Fieber bekommen. Ich tat wie geheißen. Keine zehn Minuten später, kamen Aragorn und Gimli hereingestürmt, mit Gandalf im Schlepptau. „Wie geht es ihr?“, fragte Aragorn. „Nicht schlechter“, sagte ich. Aragorn befühlte ihre Stirn und auch die Beule an ihrer Seite. „Eine Rippe ist gebrochen, dass Baby hat sie wahrscheinlich getreten.“, sagte er. Entsetzt sah ich ihn an. „Was hat sie unmittelbar vor ihrem Sturz getan?“, fragte Gandalf. „Sie hat Feuer gespien“, sagte ich. Gandalf nickte. „Das Feuer eines Drachen entsteht in seinem Bauch. Es muss dem Baby zu heiß gewesen sein, darum hat es wohl getreten. Und ihr Kreislauf ist dadurch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden, darum der Sturz.“ „Aber wie konnte sie einen Sturz aus solcher Höhe überleben?“, fragte Aragorn. „Ich habe ihn abgedämpft in dem ich sie fortgestoßen habe“, sagte ich. Gandalf nickte erneut. „Das hat wahrscheinlich geholfen. Doch die Magie der Drachen, die in ihr schlummert hätte wohl verhindert, dass sie gestorben wäre. Vielleicht wäre sie nicht einmal wirklich verletzt worden.“ Ich konnte nur nicken. „Wird sie wieder gesund?“, fragte ich ängstlich. „Aber natürlich!“, sagte Gandalf, „Eine gebrochene Rippe ist ja nichts Weltbewegendes!“ Erneut nickte ich nur. Vielleicht war es kindisch, doch ich hatte wirklich Angst gehabt. Dann ließen mich die anderen mit ihr allein, um sich auch noch um die anderen Verwundeten zu kümmern. Ich setzte mich neben sie und tupfte ihr immer wieder die Stirn mit einem feuchten Lappen ab. Um mich herum herrschte reges Treiben, die Verwundeten der Schlacht wurden behandelt. Ich hörte weinen und schreien, schluchzen und flehen. Eine Bare mit einem jungen Mann darauf wurde vorbeigetragen, sein Gesicht war leichenblass. Eine schluchzende junge Frau stolperte hinterher und schien immer wieder seinen Namen zu rufen. Er würde wohl nie wieder antworten. „Legolas“ Es war nicht mehr wie ein Hauchen, doch es ließ mich so schnell herumfahren, dass ich mir den Hals verknackste. Aber das war nebensächlich, denn sie war wach. Sie lächelte mich schwach an und ich erwiderte ihr Lächeln. Ich strich ihr, ihr Haar aus dem Gesicht. Sie hielt meine Hand fest und legte sie an ihre Wange. Jede ihrer Berührungen ließ mein Herz höherschlagen, ich konnte es wirklich nicht fassen, dass sie ebenso zu empfinden schien! „Was stellst du nur alles an!“, murmelte ich. „Was hab ich eigentlich angestellt?“, flüsterte sie. Ich hob eine Augenbraue. „Kannst du dich nicht erinnern?“, fragte ich. Sie schüttelte leicht den Kopf. „Du hast Feuer gespien und das Baby hat dich getreten. Gandalf meint, es war ihm wohl zu heiß. Dein Kreislauf hat versagt und du bist abgestürzt. Ich konnte dich fortstoßen und den Aufprall abdämpfen, aber eine gebrochene Rippe hat dir das Baby zugefügt.“ Sie legte eine Hand auf ihren Bauch. „Tschuldige Baby“, flüsterte sie liebevoll. Dann sah sie auf und sagte: „Wir sollten uns eigentlich mal einen Namen überlegen, falls…“ Sie verstummte, doch ich wusste genau was sie hatte sagen wollen. Falls es nicht mit mir stirbt. „Natürlich“, sagte ich um das Thema zu umgehen. Ich wollte nicht daran denken. Ich konnte es nicht! Jedes Mal wenn ich daran dachte, fiel mir das Atmen schwer und ich spürte einen stechenden Schmerz in der Brust. „Côlfindel ist ein schöner Jungenname“, sagte ich schließlich. (Übersetzung: goldenes Haar) „Vorausgesetzt er hat goldenes Haar“, sagte sie und ich lachte. „Und wenn es ein Mädchen wird, Sellenûr.“, sagte sie. (Übersetzung: Tochter des Feuers; Betonung auf Sellenûr) Ich strich ihr übers Haar. „Ruh dich jetzt aus“, sagte ich sanft und sie schloss die Augen. Ich erhob mich leise. Da es ihr nun wieder sehr gut ging, ging ich zum Palast und nahm ein Bad. Ich hatte ein sehr schönes Zimmer bekommen. Doch ich blieb nicht lange dort, ein Rat sollte einberufen werden und ich wollte vorher Gandalf fragen, wie die derzeitige Situation aussah.

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    3. Der Rat
    Analies Sicht:
    Ich schlug die Augen auf. Ich fühlte mich ausgeruht und gesund, also stand ich auf. Ich streckte mich und verließ die heilenden Häuser. Ich nickte einer der Heilerinnen zu und machte mich auf den Weg zum Palast. Dort bekam ich ein eigenes Zimmer, wo ich ein Bad nahm und mir ein schönes Kleid überzog. Mein Bauch war wirklich groß geworden, doch er behinderte mich nicht beim Laufen oder Kämpfen. Ein Glück! Ich ging hinaus und traf einen Diener. „Wisst ihr, wo Gandalf und die übrigen sich befinden?“, fragte ich. „Es wird anscheinend in der Halle ein Rat abgehalten“, antwortete er und ging weiter. „Danke, dass mir jemand Bescheid gesagt hat“, murmelte ich sarkastisch. Dann lief ich los. Ich stieß die Tür der Halle auf und die anderen starrten mich an. Der Rat hatte wohl noch nicht begonnen, denn sie standen in Grüppchen beieinander. „Analie!“, rief Legolas und lief zu mir. „Vielen Dank, dass ihr mir Bescheid gesagt habt!“, sagte ich. „Wir dachten, du solltest dich lieber ausruhen“, sagte Legolas sanft. Ich schnaubte. Doch da kam Éomer zu uns und fragte laut: „Werdet ihr etwa am Rat teilnehmen?“ Ich hob eine Augenbraue und antwortet: „Ja, das werde ich.“ „Mit einer Hure werde ich keinen Rat halten“, knurrte er. Im Saal wurde es totenstill. Alle sahen uns an, offenbar leicht geschockt über Éomers Statement. Doch ich lächelte nur zuckersüß und sagte leichthin: „Ach, in Amlugdôr nehmen wir so etwas nicht so streng.“ Dann fügte ich böse grinsend hinzu: „Ihr würdet euch dort sicher wohlfühlen!“ Mit offenem Mund starrte er mich an. Und dann fügte ich noch hinzu: „Und außerdem wird das Kind eines Tages König oder Königin und ihr wollt sicher nicht, dass es bereits vor der Geburt Groll gegen euch hegt. Es würde wahrscheinlich unschön enden.“ Seitdem erwähnte er das Thema nie wieder und auch kein andrer, obwohl es sicher einige getan hätten, hätte ich ihnen dadurch nicht einen Denkzettel verpasst. Nach dieser kleinen Auseinandersetzung eröffnete Gandalf den Rat. „Ich vermag Frodo in der Ferne nicht mehr zu erblicken. Die Dunkelheit nimmt immer mehr zu.“, sagte er. „Wir wüssten es doch, wenn er den Ring hätte“, sagte ich. „Das ist nur eine Frage der Zeit.“, meinte Gandalf, „Er hat eine Niederlage erlitten, ja. Aber hinter den Mauern Mordors erstarkt unser Feind von neuem.“ „Dann soll er dableiben, soll er verfaulen!“, schimpfte Gimli, „Warum sollte uns das kümmern?“ „Weil 10.000 Orks jetzt zwischen Frodo und dem Schicksalsberg stehen. Ich habe ihn in den Tod geschickt.“, sagte Gandalf verzweifelt und Gimli hörte auf, an seiner Pfeife zu paffen. „Nein. Es gibt noch Hoffnung für Frodo. Er braucht Zeit und einen sicheren Weg über die Ebene von Gorgoroth. Dazu können wir ihm verhelfen.“, sagte Aragorn. „Und wie?“, fragte ich. „Wir müssen Saurons Streitmacht herauslocken, damit er sein Land entblößt. Wir bringen unsere ganze Kraft auf und marschieren zum Schwarzen Tor.“, antwortete Aragorn und Gimli verschluckte sich. „Wir können keinen Sieg erringen durch Waffenstärke.“, meinte Éomer. „Nicht für uns. Aber so lenken wir die Aufmerksamkeit von Frodo ab, wenn sich Saurons tödlicher Blick nur auf uns richtet. Wenn er blind bleibt für alles, was sich sonst bewegt.“, erklärte Aragorn. „Eine Ablenkung.“, sagte Legolas und nickte. „Den Tod als Gewissheit, geringe Aussicht auf Erfolg, worauf warten wir noch?“, meinte Gimli sarkastisch. „Sauron wird eine Falle wittern. Er wird sich nicht ködern lassen.“, sagte Gandalf. „Doch, ich glaube, das wird er.“, sagte Aragorn und lächelte. Ich hob eine Augenbraue. „Wo ist der Palantir?“, fragte Aragorn. Wir starrten ihn an. Dann lächelte auch ich. „Ma!“, sagte ich. (Übersetzung: Ausgezeichnet!) Aragorn wurde zum Palantir geführt und ich kam mit, wir würden zusammen hineinsehen. Ich zog Amlug-ûr und er Anduril. „Bereit?“, fragte ich. „Bereit!“, sagte Aragorn bissig. Dann berührten wir beide den Palantir und sahen ihn vor uns. „Lange hast du gejagt nach uns.“, sagte Aragorn, „Lange sind wir dir entkommen. Das hat ein Ende. Erblicke das Schwert Elendils und das Schwert Ruthernos!“ Wir hielten unsere Schwerter vor den Palantir. (Analies Vater kämpfte in der Schlacht am Schicksalsberg gegen Sauron und verletzte ihn.) Doch plötzlich hatte ich ein Bild im Kopf. Es war Legolas. Er schien in einer der Folterkammern in Barad-Dûr und schrie meinen Namen. Entsetzt ließ ich alles fallen. Mein Herzschlag ging schneller. Seine Schreie hallten in meinen Ohren und vermischten sich mit anderen Schreien. Plötzlich bekam ich eine saftige Ohrfeige. Die Schreie verstummten. Benommen merkte ich, dass es meine Schreie gewesen sein mussten. Und ich bemerkte ebenfalls, dass ich mich auf dem Boden zusammengekauert hatte, wie ein Kind! Aragorn saß vor mir. Scheinbar hatte er mir die Ohrfeige gegeben. Mit großen Augen sah ich ihn an. Zu meinem Entsetzen merkte ich, dass ich weinte. „Mir hat er Arwen gezeigt. Dir Legolas?“ Es war mehr eine Feststellung, wie eine Frage. Mein Atem ging flach. Aragorn stand auf und hielt mir die Hand hin. Ich ergriff sie und er zog mich auf die Füße. Ich atmete tief durch und gleich ging es mir besser. Ich wischte mir über die Augen und ging mit Aragorn zurück zu den anderen. „Und?“, fragte Legolas und kam zu uns. Ich konnte ihn noch nicht ansehen. „Wir brechen morgen auf!“, sagte Aragon und ging davon. Legolas nahm meine Hand und sagte sanft: „Komm. Du solltest dich etwas ausruhen.“ Ich nickte nur. Er brachte mich auf mein Zimmer und setzte mich dort in einen Sessel. Misstrauisch sah er mich an. „Du willst mitkommen, nicht wahr?“, sagte er dann missbilligend. Ich nickte. Er seufzte und sagte: „Das ist keine gute Idee. Du und-“ Doch ich unterbrach ihn und sagte: „Das Kind ist durch Drachenhaut geschützt, ihm kann nichts passieren. Und außerdem würde es sowieso sterben, wenn ich sterben, wenn wir es nicht vorher rausbekommen.“ Er zuckte bei diesen Worten zusammen und sein Blick wurde gequält, als ich meine beste und schlimmste Waffe auspackte, doch ich redete weiter. „Und wenn dann, bist du derjenige, der hierbleiben sollte. Wenn es überlebt, musst du für es da sein. Und übrigens hat Sauron mir gezeigt wie… wie…“ Ich konnte nicht weitersprechen. Der Schmerz war zu groß. „Wie was?“, fragte er. „Er hat mir gezeigt, wie er dich foltert“, platzte es aus mir heraus. Legolas nahm meine Hände in seine und sagte: „Ich komme damit klar, mir ist nur wichtig, dass es dir gut geht.“ Ich atmete tief durch. „Also ziehen wir zusammen in die Schlacht? Ein letztes Mal?“, fragte ich ihn. Er nickte. Und das taten wir dann auch.

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    Hallöchen!
    Da wäre der nächste Teil! Sagt mir doch bitte, wie ihr ihn fandet. Und außerdem muss ich leider ankündigen (oder ich nicht so leider) dass ich wohl eine Weile nicht schreiben kann, da ich am Schüleraustausch teilnehme und zuerst zehn Tage meine Austauschpartnerin da ist und dann ich zehn Tage bei ihr bin. Darum verzeiht mir die Pause, die nun folgt! Namarië!
    LG Lydia

article
1493234157
The Dragon Girl #17
The Dragon Girl #17
Sie kämpft mit den anderen in der Schlacht, doch als sie Feuer speit, tut ihr das gar nicht gut! Sie stürzt aus unglaublicher Höhe und Legolas kann sie gerade noch retten. Was danach auf dem rat geschieht, erfahrt ihr, wenn ihr lest…
http://www.testedich.de/quiz48/quiz/1493234157/The-Dragon-Girl-17
http://www.testedich.de/quiz48/picture/pic_1493234157_1.jpg
2017-04-26
402C
Herr der Ringe

Kommentare (41)

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Moosfeuer (55385)
vor 25 Tagen
Ich weiß, dass es die nächsten Teile schon gibt , hier aber trotzdem meine Antwort auf deine Fragen:
1. Ich mag die drachenelben, sie sind sehr kämpferisch und haben Ehrgefühl. Sie sind meiner Sicht her eher elbisch.
2. Ich fänd es schön wenn sie überleben.

Ich finde du hast einen schönen Schreibstil. Schreib bitte noch mehr. Vielleicht auch mal etwas mit Harry Potter? Oder etwas anderes, wieder mit Drachen?
VLG Moosfeuer
Namenlose ( von: Namenlose)
vor 127 Tagen
Coole Story, gefällt mir sehr gut.
Feuer (09302)
vor 130 Tagen
Oh mein gott war das süß von dir. Ich fühle mich geerhrt. Ich selbst habe auch eins geschrieben komme aber ihrgentwie nicht weiter. allerdings nicht unter dem namen Feuer. Ich fand deine FF richtig toll und jetzt richtig traurig das es aufhört. (schreibe in letzter zeit den zweiten teil meines eigenen buches bin autori weis also wovon ich spreche wenn ich es gut nenne!) Deine story war wirklich toll und warte sehensüchtig auf vieleicht eine anderes FF

Feuer
Itia (66476)
vor 154 Tagen
Hab jetzt alle vorhandenen Teile durch & es war soooo cool! Du hast echt ein großes Talent fürs schreiben^~^ Sonst keine Worte dafür!!...oh ja doch! WEITER SO!!!!
Feuer (73593)
vor 156 Tagen
Bitte bitte! wann kommt das nächste raus? ich warte jetzt schon ganz sehensüchtig darauf! Ich kann da nicht mehr aufhören zu lesen.
Lydia ( von: Lydia)
vor 195 Tagen
Vielleicht hab ich jetzt doch ein kleines bisschen Zeit... Ich versuche mein bestes zu geben!
Feuer (83005)
vor 198 Tagen
NEEEEIIIIIIIIIINNNN ich überlebe das nicht ... kannst du dein PC nicht Mitnehmen? ich werde deine Geschihten so vermissen
Lydia ( von: Lydia)
vor 217 Tagen
Wichtige Information! Die Geschichte ist NICHT fertiggestellt! Ich weiß echt nicht warum das da steht!
Lydia ( von: Lydia)
vor 235 Tagen
Hi liebe Leser, es tut mir leid, aber ich weiß noch nicht wann ich weiterschreiben kann, da es mir im Moment gesundheitlich nicht so gut geht. Bitte entschuldigt das.
LG Lydia
Lydia ( von: Lydia)
vor 242 Tagen
Vielen, vielen Dank für eure Kommentare ellysmiley und leah! Ich habe mich sehr gefreut! Und keine Sorge ellysmiley, das mit💗ie ist schon lange geplant *grins*
ellysmiley (36969)
vor 244 Tagen
Ich will das die Kinder überleben! Und gäbe es eine Möglichkeit das auch💗ie überlebt?
leah (43796)
vor 244 Tagen
Die Drachenelben sind eher elbisch würde ich sagen. Und es wäre schön wenn beide Kinder am leben ( auf jeden fall das von💗ie bitte. Bitte schreib die Geschichte weiter ich finde sie richtig toll!! Super Story!!
Lydia ( von: Lydia)
vor 251 Tagen
Vielen Dank für deine Antwort, legolas 03! Und keine Sorge, ich bin schon wieder eifrig am Schreiben!
legolas 03 (56507)
vor 252 Tagen
Ich finde Drachenelben sind eher elbisch,aber haben auch etwas menschliches an sich.Ich hoffe das Anadá und💗ie's Kinder überleben um auf die gestellten Fragen zurückzukommen.Hoffe es kommt bald wieder ein Teil!
Lydia ( von: Lydia)
vor 258 Tagen
Vielen Dank Cassie, für deinen Kommentar und deine Antwort! Ich brauche sie nämlich bald um weiter planen zu können. Und keien Sorge, der 15. Teil ist fast fertig!
legolas 03 (19800)
vor 261 Tagen
Einfach wundervoll geschrieben und ausgedacht.Mach weiter so!😄
Cassie ( von: Cassie)
vor 263 Tagen
Hey :)
Also zu deiner zweiten Frage ob das Kind oder die Kinder überleben sollen sage ich ja. sonst wäre es eine doppelter verlust zuerst seinen Mann zu verlieren und dann noch das Kind von ihm. Und was deine erste Frage betrifft kann ich dir nur sagen so wie du es beschrieben hast sind da sehr viele emotionen vorhanden ich habe die elben eher steif außer denen gegenüber die sie mögen (kommt mir so vor). Ich hoffe ich konnte helfen?. :)
Oh und bittte schreib weiter ich finde sie wirklich gut :)
Lydia ( von: Lydia)
vor 290 Tagen
Der dreizehnte Teil wurde in die falsche Kategorie aufgenommen... Warum kommt mir das bloß so bekannt vor?
Lydia ( von: Lydia)
vor 324 Tagen
So, jetzt ist alles wieder gerichtet! DANKE!
Lydia ( von: Lydia)
vor 326 Tagen
OK, man kann ihn jetzt wenigstens bei der Liste mit all den anderen Teilen finden