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Mein magischer Weg geht weiter

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7 Kapitel - 2.093 Wörter - Erstellt von: Lasse_Plays - Aktualisiert am: 2017-04-28 - Entwickelt am: - 181 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Es ist nun 8 Monate her seit ich Lyn besiegt und vom Bann befreit habe. Mir kam schon längst der Gedanke das ich das alles nur geträumt hatte, aber das änderte sich als ich eines Abends einen riesigen roten Drachen in meinem Garten landen sah. Der Drache verwandelte sich in einen Menschen mit einem roten Bart, einer Rüstung und er strahlte pure Wärme aus. Ich hatte ein schönes und teilweise beunruhigtes Gefühl als ich Arolin wiedererkannte. Ich lief nach draußen um mit ihm zu reden. „na wie geht's dir junge?" Sagte er mit einem Grinsen. „sieht aus als könnten wir wieder deine Hilfe gebrauchen." „alles klar Arolin." Antwortete ich und ich spürte tief in mir, dass sich etwas Kühles ausbreitete. Diese Begegnung brachte meiner Magie neues Leben. „worum geht es genau?" Fragte ich ihn. „das werden dir Lyn und Robero erklären. Nimm meine Hand bevor wir...." er kam nicht dazu seinen Satz zu beenden, denn wir hörten in diesem Moment ein knirschen, gefolgt von einem markerschütterndem Schrei eines Drachens. Ich machte den Fehler um die Ecke des Hauses zu gucken und sah einen lindgrünen Drachen der sich in einer Rüstung aus Knochen vorwärts zog. Dabei warf er alles um was ihm in den Weg kam, was das Knirschen erklärte. „oh oh" sagte Arolin besorgt. „ ich dachte ich hab ihn abgehängt. Wir müssen sofort hier weg kleiner." Das ließ ich mir nicht zweimal sagen, denn dieses Vieh hatte Lilane Augen mit einem kalten Stich blau. Das war die Augenfarbe von Lyns Drachenform gewesen, als sie kontrolliert war. Ich und Arolin verwandelten uns in unsere drachenformen und flogen so schnell wir konnten davon.

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    Wir blieben leider nicht unbemerkt. Der lindgrüne Drache sah uns und als nächstes erschien er vor uns und öffnete seine Schnauze. Ein feiner smaragdgrüner Nebel quoll daraus: Giftgas!. Wir konnten gerade so ausweichen und kaum waren wir an dem Drachen vorbei tauchte er wieder vor uns auf und widerholte den Trick. In meinem Kopf hörte ich Arolins stimme: „wenn ich mein Feuer speie haben wir eine riesige Explosion. Du musst es mit deinem Eis versuchen. Das schaffst du. Ich weiß es" ich war von dem Vorschlag nicht ganz überzeugt aber es blieb mir nichts übrig. Ich öffnete meine Schnauze und atmete aus. Ein miniatur- Schneesturm brach hervor und saugte das Gas in sich ein. Der lindgrüne Drache wich ihm aus und verschwand. „Super gemacht. Und wir sind auch gleich da. Folge mir" Arolin flog nach links und landete vor einem Leuchtturm. Er verwandelte sich zurück und wartete auf mich. Ich landete und nahm wieder menschliche Gestalt an. „wer war dieser Drache?" Fragte ich ihn „ein schwarz Magier der uns außer Gefecht setzen wollte. Das Giftgas das er speit ist hoch entzündlich. Er wurde geschickt um mich zu töten. Aber Lyn, Robero und Midara hatten einen ähnlichen Besucher. Bei Lyn hatten sie es mit Steinen versucht um ihre Mobilität einzuschränken. Robero hatte es mit sehr vielen Kobolden und anderen Monstern zu tun bekommen die immun gegen sein Wasser sind und bei Midara haben sie es geschafft." Er sprach nicht weiter aber das war mir recht so. Die anderen wurden also angegriffen und Midara war sogar tot. Ich fragte mich ob die schwarze Magie auch etwas gegen mich Inpetto hatte. Falls ja müsste es jemand sein der stark genug war jedes Eis zum Schmelzen zu bringen

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    Während wir geredet hatten waren wir in den Leuchtturm gegangen und hätten die Stube des Wärters erreicht. Überall standen Phiolen mit Flüssigkeiten aller Art herum, von Limonade bis Gifttrank. Dies war Arolins zuhause. Als ich den Raum betrat begrüßte mich eine kristallklare Stimme: „hey würdest du auch schon angegriffen?" Ich brauchte nicht lange um mich an diese Stimme zu erinnern: es war Lidia die kleine Fee die mich zu Robero geführt hatte. Schon saß sie wie vor acht Monaten auf meiner Schulter und machte es sich gemütlich. Robero und Lyn saßen an einem breiten Tisch mit weiteren Phiolen und vertrieben sich die Zeit. Lyn wirbelte mit ihrer Wind Magie einen Teelöffel durch die Luft und Robero erstellte mit Wassermagie eine Figur und ließ sie in sich zusammenfallen. „hey die Eiseskälte ist auch endlich mal da." Begrüßte mich Lyn ohne ihren Teelöffel fallen zu lassen „würdest du auch von den Nemesis Magiern angegriffen?" „Nemesis Magier?" Fragte ich. „ja so nennen wir sie. Wir könnten auch Achilles sagen, weil sie unsere Schwächen kennen aber Lyn findet Nemesis cooler." Sagte Robero. „entschuldige mal du Wasser Sprinkler. Hast du es mit jemanden zu tun gehabt der dich unaufhörlich mit Felsen beworfen hat? Ne oder? Und ich hab den Drachen dort draußen gesehen. Hatte unsere Eiseskälte hier keinen Schneesturm ausgespuckt wäre Arolin jetzt bei Midara." Robero sah aus als ob er einen Schlag abbekommen hatte. Er sah mich an und widerholte Lyns Frage: „wurdest du angegriffen?" „ nein. Und ich frage mich warum ihr beiden mich nicht schon früher benachrichtigt habt. Der einzige Kontakt mit den Nemesis Magiern war der Drache dort draußen." „der Grund warum sie dir nichts gesagt hatten, war das du gerade erst deine gute Tat vollbracht hattest und zwar Lyn zu befreien." Schaltete sich Lidia ein.

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    „genau und dafür bin ich dir auch sehr dankbar Eiseskälte ;)" sagte Lyn. Auch wenn sie etwas stürmisch ist ist sie ganz nett dachte ich. „ als ich mit dir gekämpft hatte war das von den Nemesis angeordnet gewesen." „aber was geschehen ist geschehen." Sagte Arolin. Und wir werden diese Magier morgen in den Boden stampfen. Wenn wir einfach...." plötzlich ertönte ein Alarm und Arolins ging zu einem Steuerpult womit er den Leuchtturm anschaltete. Er hatte an das Leuchtfeuer eine Kamera montiert und rief uns zu sich als er sah was draußen los war. „Eiseskälte deiner Nemesis ist da." Meinte Lyn als wir einen violetten Drachen sahen der vor dem Leuchtturm landete und dort zu einem Mädchen ungefähr in meinem Alter wurden. Sie trug eine violette Jacke und eine Jeans und wartete vor dem Leuchtturm. „ich muss da raus gehen. Sie wartet auf mich." Sagte ich. „du gehst da nicht raus. Dieses Mädchen ist gefährlich und kennt deine Schwächen." „ich weiß. Aber sie besitzt Ehre und zwar wartet sie auf mich. Wenn ich nicht rausgehe und mich ihr Stelle wird sie den Leuchtturm in Schutt und Asche legen." Und mit diesen Worten begab ich mich nach draußen mit Lidia auf meiner Schulter.
    „das schaffst du!" Flüsterte sie mir in mein Ohr. Draußen angekommen begann das Mädchen mit mir zu reden: „oh hallo. Du musst der Eis Magier sein. Schön dich kennenzulernen. Aber bevor wir kämpfen möchte ich dir meine Kraft verraten. Ich bin eine Südwind Magierin. Ich kann den Wind und die Temperatur kontrollieren wie ich möchte. Lass uns nun anfangen." Und auf einmal würde es wärmer. Ich konzentrierte mich und stellte eine kühlende Aura um mich herum her und beschwor ein Eisschwert. Meine Gegnerin zog einen Dolch Der in der Abendsonne funkelte. Und der Kampf begann. Ich versuchte jeden ihrer Schläge zu kontern, aber sie war ziemlich schnell und zog mir ihren Dolch über meine linke Schulter: meinen Schwertarm. Ich schrie vor Schmerz auf und konnte meinen Arm nicht mehr bewegen. Die Wunde wurde unangenehm heiß und meine Gegnerin ließ mir keine Verschnaufpause. Ich fand meine Kontrolle wieder und schoss ihr Eiszapfen entgegen auf die ich mich konzentrierte.

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    Die meisten verdampften aber einer schaffte es zu ihr durch und traf ihren Dolch der aus ihrer Hand flog und sie schrie auch vor Schmerz auf. Denn der Zapfen hatte sie auch an der Schulter getroffen. „du bist ein würdiger Gegner. Lass uns eine kurze Pause einlegen. Wir haben beide eine Wunde die uns am Kämpfen hindert. Wir setzen uns jetzt gegenüber und können etwas Smalltalk betreiben bis wir weiterkämpfen."
    War das etwa ihr ernst? Erst hatte sie versucht mich aufzuschlitzen und jetzt sitzt sie mir gegenüber und möchte reden. „ also... warum willst du mich töten?" Fragte ich sie „ damit mein Meister zufrieden ist und er seine Kraft bekommt. Wenn ich ihm nicht deine Kraft bringe steckt er mich in eine Kammer und holt den Gift Magier:(." Jetzt verstand ich warum sie nicht weiter kämpfen wollte. Man hatte sie gezwungen nach mir zu suchen und mich zu töten. „den Gift Magier hab ich schon kennengelernt." Sagte ich und dachte dabei an den lindgrünen Drachen. „und warum schließt du dich nicht einfach uns an? Wir zwingen dich zu nichts." „weil mein Meister mir gesagt hat ich würde innerhalb von drei Minuten geröstet werden wenn ich euch um Hilfe bitten würde. Aber du hast mich vom Gegenteil überzeugt. Du kennst noch nicht mal meinen Namen und fragst mich ob ich mich euch anschließen möchte.Du hast ein gutes Herz.

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    Als wir zusammen mit unseren Wunden an den Armen den Leuchtturm hochgegangen waren. Empfing Lyn uns mit einer Windböe die alle erzittern ließ. „was sucht die denn hier?".„sie schließt sich uns an." Erwiderte ich. „ na toll und warum bist du dir sicher dass sie das möchte?" „als wir uns beide eine Wunde in die Arme geschlagen haben fingen wir an zu reden. Sie möchte mich nicht töten. Sie wurde bloß gezwungen. Und das ändern wir nun.

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    Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu der Festung der Nemesis Magier. Vorher hatte ich das Mädchen gefragt wie sie hieße uns sie hatte gesagt sie würde Viktoria heißen. Ich und die anderen landeten vor der Festung und es kamen sofort 4 Drachen aus ihr heraus. Der eine war orange und wurde von Lyn ziemlich böse angestarrt. Das müsste der Felsen, agier sein. Der zweite war der lindgrüne Drache den ich mittlerweile als Giftmagier kannte. Der dritte schien die Farbe immer und immer wieder in dunkle Farben zu wechseln. Und Der letzte und größte von Ihnen hatte eine aschgraue Farbe und eine Narbe die sich über sein linkes Auge zog. Wir hörten seine Stimme tief und kratzig: „ihr seid also hierhergekommen. Viktoria komm her!" „nein!" Erwiderte sie „du beherrscht mich nicht mehr.ich habe jetzt neue Vorgesetzte." „du kleine Magiern wagst es dich mir zu widersetzen? Na warte." Er sog Luft ein und richtete seine Schnauze auf Viktoria. Im selben Moment als er sie öffnete traf au sein Geschoss das schwarz wie die Nacht war mein Konter in strahlendem Weiß. „ das lässt du schön bleiben!" Schrie ich. „und du solltest eigentlich tot sein! Hach alles muss man selber machen." Und das war der startpfiff für eine Schlacht.
    Lyn nahm sich den Giftdrachen vor und wehte seinen Nebel einfach weg. Arolin nahm sich den Farbwechsler vor, und Robero den Felsendrachen. Ich und Viktoria griffen zusammen den Schattendrachen an. Von der einen Seite kam ich mit Eis und von der anderen Seite sie mit ihrem warmen Winden. Das hielten alle gegnerischen Drachen nicht lange durch. Sie gingen irgendwann in die Knie und verwandelten sich zurück. Das nutzte ich um sie einzufrieren. Wir hatten gewonnen. Wir brachten sie in das Gefängnis der bösen Magier und ich und Viktoria gingen nach Hause. Es stellte sich heraus, dass wir nebeneinander wohnten und besuchten uns sooft wir konnten um Nachrichten aus der Welt der Magie auszutauschen.

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