Wenn du ein Zombie wärst... (Teil 6 anders als erwartet)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
10 Fragen - Erstellt von: Alphawölfin - Entwickelt am: - 1.134 mal aufgerufen

~Jedes schwankende Regime hat bisher versucht, als letzten Ausweg seine Untertanen durch einen Krieg an sich zu fesseln.~
(George Bernard Shaw)

Es ist als würde ich durch Nebel schauen, als hätte mir jemand einen Schal vor die Augen gebunden und ich versuche durch ihn zu blicken. Ich versuche es immer weiter, aber warum? Es bringt nichts, ich bin im unklarem, ich taumel blind meinen Weg entlang, stolper, falle und stehe wieder auf. Aber warum stehe ich wieder auf? Warum? Der harte Asphalt ist doch im Gegensatz meiner jetzigen Verfassung so einladend. Der harte Asphalt scheint mich zu rufen und für mich weich zu werden. Also warum wieder aufstehen?

Warum?


Ja, warum aufstehen? Warum nicht dem einladendem Asphalt willkommen heißen, die Augen schließen und den Nebel ausblenden?
Aus Prinzip?
Aus Angst?
Aus Liebe zu den nächsten?
Aus....aus....aus.......warum?

(Wieder aus eurer/Erens Perspektive & es wird noch einen siebten Teil geben.)

Hier die Links für die anderen Teile:

http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1475421348/Wenn-du-ein-Zombie-waerst

http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1476789532/Wenn-du-ein-Zombie-waerstTeil-2-jetzt-geht-es-erst-los

http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1482087083/Wenn-du-ein-Zombie-waerstTeil-3-alles-nur-ein-Traum

http://www.testedich.de/quiz46/quiz/1484839668/Wenn-du-ein-Zombie-waerst-Teil-4-ueberraschung

http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1489600427/Teste-Dich-Wenn-du-ein-Zombie-waerstTeil-5-die-nackte-Wahrheit

  • 1
    Es ist als würde ich durch Nebel schauen. Ich versuche einen Punkt in der Ferne auszumachen, doch ich kann es nicht, denn der Nebel hindert mich daran. Warum ist da nur Nebel? Warum?
    Da ist nicht nur Nebel, ein brennender Schmerz breitet sich in meinem Körper aus. Scheint sich in meinem Kopf zu sammel und ist kurz davor zu explodieren, mich zu zerreißen, mich von meinem Leid zu erlösen, aber das geschieht nicht. Ich leide weiter, aber warum muss ich leiden. Warum?
    Ich brülle, will diese Schmerzen nicht mehr spüren. Versuche meine Augen zu öffnen, aber sie bleiben geschlossen und ich bin weiter im Nebel gefangen. Warum?
    Ich versuche mich zu bewegen, spüre aber nur den dumpfen Schmerz von Fesseln, die sich in meine Haut schneiden. Warum kann ich mich nicht bewegen? Warum?
    ,, Wach auf!" Irgendjemand schlägt mir hart ins Gesicht und endlich kann ich meine Augen aufreißen und schließe sie sofort wieder, als ich Bartholomeus in die Augen blicke.,, Was hast du gesehen Junge? Was! Was hast du gespürt? Was!" Er schlägt mich wieder und dieses mal lasse ich meine Augen geöffnet.
    Ich halte nun schon seit....keine Ahnung seit wann genau, es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dass ich sein Versuchskaninchen bin.
    Es ist als würde ich durch Nebel schauen. Ich versuche einen Punkt in der Ferne auszumachen, doch ich kann es nicht, denn der Nebel hindert mich dara
  • 2
    Er nickt und umkreist mich. Fährt mit den Fingerspitzen über meine Fesseln und bleibt bei meinem Kopf stehen. Sacht streicht er über meine Wangen und das Gummi seiner Handschuhe bereitet mir eine Gänsehaut.,, Lass das, alte Mann." Er nimmt seine Hände weg und schaut mir etwas verletzt in die Augen.,, Ich habe nichts gemacht, mein lieber Eren." Ich zerre wieder an meinen Fesseln und spüre wie etwas Blut aus aufgescheuerten Stellen tritt.,, Mach mich los." Er umkreist mich wieder und behält mich wachsam im Blick.,, Warum?" Ja, warum? Das frage ich mich schon seit geraumer Zeit. Seit ich hierhin gebracht wurde. Ich schließe meine Augen und erinner mich an für mich schon längst vergangene Tage.

    ,, Steh auf!" Ich stehe auf und schaue noch einmal zur Neonröhre, die weiter flackert. Zwei Tage habe ich hier gesessen und wurde ausgefragt. Zwei Tage, in denen ich mir so alleine vorkam. Meine Schwester, Erik, alle hatte ich nicht gesehen. Sarah...Sie kam nicht zu mir, dabei wollte ich mit ihr reden, ihr alles irgendwie erklären. Mich entschuldigen, aber warum? Mein Leben ist so wie es ist und so wie es ist, ist es beschissen. Der mir fremde Mann packt mich an den Schultern und führt mich hinaus. Ich werde nicht wie erhofft von der Sonne geblendet. Enttäuscht schaue ich in den Himmel und sehe nur Wolken, große graue Wolken. Ich atme tief die frische Luft ein und schaue mich um. Schaue zur großen Hütte und meine eine Gestalt an einer der vielen Fenster zusehen. Ist sie es? Ich schaue mich um und sehe Thomas schnell in seine Hütte verschwinden. Wo ist Antar? Bei ihr? Ich werde vom Mann grob weiter gedränt, auf einen kleinen Laster zu.
    Wir fahren Stunden und ich weiß nicht wohin. Weiß nur, dass vorne der Mann ist und dieser Bartholomeus. Neben mir sind zwei weitere Männer und achten sehr darauf nicht mit mir in Kontakt zu kommen. Verständlich.

    Ich wurde hier hin gebracht, aber wann? Ich bin in einem Labor, ohne Fenster, ohne Uhr. Ich kann mich an nichts orientieren. Auch nicht am altem Mann. Er kommt immer zu unterschiedlichen Zeiten, ich habe im Kopf die Sekunden, Minuten, Stunden gezählt und trotzdem bin ich ohne Orientierung.
    Er nickt und umkreist mich. Fährt mit den Fingerspitzen über meine Fesseln und bleibt bei meinem Kopf stehen. Sacht streicht er über meine Wangen u
  • 3
    Kurz scheint er in Gedanken zu versinken und schaut mit leerem Blick an die Wand hinter mich.,, Wenn's so ist..." Zu meiner Überraschung macht er die Fesseln auf und wendet sich ab.,, Dusch, du stinkst." Wie freundlich....Langsam setze ich mich auf und muster meine Handgelenke und meine Knöchel. Blut....Narben, es werden Narben bleiben. Was kümmert mich das noch? Ich werde immer noch sterben. Wir haben noch kein Gegenmittel, nicht das ich wüsste. Langsam stehe ich auf und meine Beine drohen nachzugeben. Ich liege nur die meiste Zeit und die Versuche zerren an mir, nehmen meinen Körper schwer mit. Nehmen mich schwer mit.
    Kurz scheint er in Gedanken zu versinken und schaut mit leerem Blick an die Wand hinter mich.,, Wenn's so ist..." Zu meiner Überraschung ma
  • 4
    Duschen ist eigentlich eine Wohltat, aber nicht, wenn sie in den Wunden brennt. Nicht, wenn sie dir bewusst macht, dass dein Körper sich verändert und du ständig Angst hast, dass dies deine letzte Dusche sein könnte. Ich spüre wie schon getrocknetes und älteres Blut von meinen Körper gewaschen wird. Ich will mich entspannen, doch das geht nicht. Mein Gehirn lässt das nicht zu. Meine Angst lässt das nicht zu. Ich habe das Gefühl, als würde ich ersticken in mir selbst. Mein Körper scheint langsam nicht mehr auf mich zu hören, scheint sich gegen mich zu wenden. Es ist so, als würde dich ein Bekannter, dein engster Freund sich plötzlich gegen dich wenden, dir ins Gesicht schlagen, aber nicht gehen, weil man ihn selbst festhält. Nur ich, ich kann meinen Körper nicht loslassen, weil er mein Gefängnis ist. Ich lasse das Wasser in mein Gesicht prassel und öffne meine Augen. Es brennt, wenn Tropfen in meine Augen kommen, aber ich unterdrücke den Reflex meine Augen zu schließen. Ich will alles spüren, alles was mich irgendwie ablenkt von meinen Gedanken. Fühlt es sich so an, wenn man ein Zombie wird? Fühlt es sich genauso an? Oder ist es bei jedem anders? Hatten alle das Gefühl in sich zu ersticken? In sich gefangen zu sein? Ist man als Zombie noch da, nur in seinem Körper gefangen? Ich seufze und schließlich mache ich meine Augen doch zu, nur um sie schnell wieder aufzureißen. Ich halte die Bilder in meinem Kopf nicht aus. Meine Familie...Ich sehe meine Familie, aber nicht sicher und geborgen. Sie schauen etwas an, nein, sie starren angsterfüllt auf etwas, was vor ihnen steht, aber auf was?
    Duschen ist eigentlich eine Wohltat, aber nicht, wenn sie in den Wunden brennt. Nicht, wenn sie dir bewusst macht, dass dein Körper sich verändert u
  • 5
    Ich trockne mich ab und muster die ein oder adere Narbe. Drücke auf den ein oder anderen Fleck und über die Wunden an meinen knöcheln und an meinen Handgelenken. Er wird sie vermutlich nähen. Am liebsten würde ich mich hier einsperren, aber erstens, es gab keinen Schlüssel, zweitens, ich hatte mir das alles doch irgendwie selbst zuzuschreiben. Ja, das alles. Meine unbeantworteten Fragen, mein Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft hatte ich wahrscheinlich auch schon besiegelt. Man könnte meinen ich hätte meine Seele schon an den Teufel verkauft und das für das Leben meiner Schwester, meines Teams und jetzt wusste ich nicht, ob sie sicher waren, wo sie waren. Ich schaute in den Spiegel und sah meine roten Augen. Ich bin blasser geworden, dünner, man sieht meine Wangenknochen mehr. Ich sehe irgendwie krank aus. Wundert mich das? Nein. Ich veränder mich und ich kann dagegen nichts tun, nichts. Ich nahm aus einem kleinem Regal eine frische Unterhose und zog sie mir an. Ich hatte immer nur eine Unterhose an, denn mehr Stoff konnte man für die Experimente nicht gebrauchen, es würde nur stören.

    (Wiedermal alle Antworten die selbe.)
    Ich trockne mich ab und muster die ein oder adere Narbe. Drücke auf den ein oder anderen Fleck und über die Wunden an meinen knöcheln und an meinen
  • 6
    (Zeitsprung)

    Ich weiß, dass ich wider auf dem Tisch liege, denn ich spüre seine Kälte in meinem Rücken, spüre die Fesseln. Und trotzdem befinde ich mich ganz woanders. Es ist eine Erinnerung, denn ich weiß, dass Antar nicht hier ist und schon gar nicht ist er ein Welpe, aber trotzdem sehe ich ihn auf mich zu rennen und ich laufe ihm lächelnd entgegen.
    (Zeitsprung) Ich weiß, dass ich wider auf dem Tisch liege, denn ich spüre seine Kälte in meinem Rücken, spüre die Fesseln. Und trotzdem befinde i
  • 7
    Ich streichel sacht über seinen Kopf und spüre das weiche Fell. Spüre wie er meine Hand ableckt, rieche seinen Hundeatem, spüre und fühle alles. Doch es ist eine Erinnerung, wie also kann das alles so echt wirken? Wie? Der Wind verändert sich, es riecht nach Regen und die Blätter der Bäume in der Ferne kann ich bis hierhin hören. Daran erinner ich mich nicht. Ich halte Antar fest an mich und stehe auf. Etwas stimmt nicht, etwas braut sich zusammen, etwas gefährliches. Aber was? Ich spüre, dass mir Gefahr droht, ich spüre sie, ich nehme sie war, aber ich weiß nicht wo sie ist. Ich höre wie Antar winselt und drehe mich um meine eigene Achse.,, Alles gut, mein Kleiner." Ich streichel ihn weiter und auf einmal ist er weg, einfach weg. Überrascht schaue ich auf meine leeren Hände.,, Antar!" Ich spüre die Gefahr, aber wo ist sie? Ich drehe mich weiter im Kreis, sehe aber nur die Wiese, den Wald in der Ferne und den grauen Himmel.,, Hallo!" Eine komische Angst breitet sich in mir aus und nimmt meinen gesamten Körper für sich ein. Ich stehe alleine auf der Wiese und spüre, dass es zu spät ist, spüre es tief in mir. Zu spät...
    Ich streichel sacht über seinen Kopf und spüre das weiche Fell. Spüre wie er meine Hand ableckt, rieche seinen Hundeatem, spüre und fühle alles.
  • 8
    Sicherlich bist du auf die Auswertungen gespannt, oder?
  • 9
    Ähm...jaaa...und jetzt?
  • 10
    OMG! Es ist soweit! Die Auswertungen wurden gerade frisch geliefert und ich hoffe sie gefallen euch.
article
1492897080
Wenn du ein Zombie wärst... (Teil 6 anders als...
Wenn du ein Zombie wärst... (Teil 6 anders als...
~Jedes schwankende Regime hat bisher versucht, als letzten Ausweg seine Untertanen durch einen Krieg an sich zu fesseln.~ (George Bernard Shaw) Es ist als würde ich durch Nebel schauen, als hätte mir jemand einen Schal vor die Augen gebunden und ic...
http://www.testedich.de/quiz48/quiz/1492897080/Wenn-du-ein-Zombie-waerst-Teil-6-anders-als-erwartet
http://www.testedich.de/quiz48/picture/pic_1492897080_1.jpg
2017-04-22
121TA
Zombies

Kommentare (4)

autorenew

Alpha ( von: Alphawölfi)
vor 48 Tagen
Auf jeden Fall wird noch ein siebter Teil kommen. Er ist auch schon in arbeit, nur zeitlich muss ich mal schauen wann er fertig wird. ^^'
Sprenkelschweif (13779)
vor 67 Tagen
Geht es noch weiter? Fänd es nämlich echt schade wenn es so endet😔
Alpha ( von: Alphawölfin)
vor 239 Tagen
Freut mich, dass es dir gefallen hat. Das muss ich nicht, denn die Antwort weiß ich schon. ;)
Pfunkenpfote ( von: Pfunkenpfote)
vor 239 Tagen
Das war super wie immer und jz frag dich mal wie ich es Geschäft hab das quiz jz schon zu machen Xb