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Draco Malfoy Fanfiktion Jahr 6 Teil 1

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8 Kapitel - 9.544 Wörter - Erstellt von: Jasi0303 - Aktualisiert am: 2017-05-02 - Entwickelt am: - 1.559 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 5 Personen gefällt es

Lunas Leben verändert sich schon wieder, Lucius hatte versagt, was würde nun passieren?
Sie erhält eine schier unmögliche Aufgabe, und muss sich von ihren Freunden abwenden. Zu allem Überfluss versucht sie krampfhaft Draco aus dem Weg zu gehen, wird sie es schaffen?

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Teil 1
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1470866912/Draco-Malfoy-Fanfiktion

Teil 2
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1471460980/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-2

Teil 3
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1472497505/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-3

Teil 4
http://www.testedich.at/quiz44/quiz/1473715728/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-4

Teil 5.1
http://www.testedich.at/quiz44/quiz/1476395286/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-5-Teil-1

Teil 5.2
http://www.testedich.at/quiz46/quiz/1484408731/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-5-Teil-2

    1
    Ich hatte die ganze Heimfahrt nicht wirklich gesprochen, ich wusste dass Lucius versagt hatte, was würde Voldemort jetzt tun? Ich wusste nicht was mich jetzt erwarten würde, aber am meisten Angst hatte ich was jetzt mit Draco passieren würde, würde er jetzt ein Todesser werden, oder würde er sogar getötet werden? Lucius konnte ihm nicht mehr helfen, ich hatte gehört er wäre zu Zeit in Askaban, ich musste in den Ferien Narzissa besuchen, ohne dass Draco etwas davon mitbekommt. Fürs Erste musste ich mich an die Hoffnung klammern dass Voldemort Draco verschonen würde, wenn er erfährt dass er nichts mehr mit mir zu tun hat, und er damit sein Druckmittel verloren hatte.
    Zu Hause angekommen erwartete mich bereits Tante Salvia, sie teilte mir mit dass meine Eltern für ein paar Wochen verreist waren, Salvia erklärte mir dass sie meine Eltern weggeschickt hatte damit Voldemort nicht auf dumme Gedanken kommt falls etwas schiefgehen sollte

    „Ich habe sie nur zu ihrem Schutz weggeschickt, ich kann dir auch nicht sagen wohin, falls Voldemort versuchen sollte es aus dir heraus zu bekommen. Mach dir keine Sorgen es geht ihnen gut, sie denken ich habe ihnen einen Urlaub geschenkt, da wir uns jetzt ja so gut vertragen und unsere Familie genug Geld besitzt.“
    „Das war eine gute Idee, danke dass du Mom und Dad schützen willst Salvia, aber es wundert mich dass sie mich nicht mitnehmen wollten.“
    „Das wollten sie! Es war auch eine Menge Arbeit sie vom Gegenteil zu überzeugen, ich habe ihnen gesagt dass es mit dir abgemacht war, und es eine Überraschung von uns beiden ist.“
    „Das ist gut, aber eine Frage hätte ich da noch. Laut Gesetz muss ich in den Ferien bei einer Aufsichtsperson sein, wirst du über die Ferien hier sein?“
    „Nein, eigentlich hatte ich vorgesehen dass du über die Ferien bei mir wohnst, ich und Dorian haben ein Haus gefunden, es wird dir gefallen, außer du möchtest dass wir hier bleiben.“
    „Nein, ist schon okay, dann kannst du mir das Haus zeigen.“
    „Gut dann kommst du also mit. Pack dir ein paar Sachen und dein Schulzeug ein, wir nutzen dann das Flohnetzwerk.“

    Ich ging hoch in mein Zimmer, und sammelte ein paar Dinge ein, Kleider und einige andere Sachen. Ich wusste nicht genau was ich einpacken sollte, also nahm ich von allem etwas mit.
    Zurück im Wohnzimmer, fragte ich Salvia was mit Lucifer sein würde, ich konnte nicht alles mit durch den Kamin nehmen
    „Dorian wird den Rest später zu uns holen.“
    Ich stellte mich in den Kamin, sagte deutlich die Adresse die mir Salvia genannt hatte, und schon stand ich in einem Haus dass ich nicht kannte. Ich blieb vor dem Kamin stehen und wartete, da ich keine Ahnung hatte wie ich mich verhalten sollte. Ich musste auch nicht viel überlegen da Salvia einige Sekunden später bereits im Kamin aufgetaucht war
    „Ich zeige dir dein Zimmer, damit du mal in Ruhe ankommen kannst, ich hole dich dann zum Essen nach unten, dann können wir reden. Ich muss noch einmal kurz weg, wenn du etwas brauchst ruf einfach nach Crowley.“
    „Wer ist Crowley?“
    „Der Hauself.“
    Ich nickte und Salvia führte mich in mein Zimmer
    „Leb dich ein wenig ein, du hast auch ein eigenes Badezimmer hier drin. Ich muss jetzt gehen, wir sehen uns später.“
    Sie war weg. Ich sah mich im Zimmer um, ich mochte es, es erinnerte mich ein wenig an Dracos Zimmer. Auch hier waren die Möbel aus dunklem Holz, sie sahen antik und hochwertig aus. Der Boden war ebenfalls dunkel, wurde aber größtenteils von einem grünen Teppich verdeckt. Die Wände waren auch mit dunklem Holz verkleidet, doch durch das große Fenster bot der Raum ausreichend Licht. Desweiteren standen in dem Raum ein großes Bett und ein Schreibtisch, ebenfalls aus dunklem Holz. Eines der Dinge die mir am besten gefielen war das braune Ledersofa, das sich schön in den Raum einfügte. Ich begann meine Sachen im Zimmer zu verteilen, meine Bücher ordnete ich in das dafür vorgesehene Bücherregal, und meine Kleidung in den Schrank.
    Ich hatte endlich mein Zeug verteilt, da klopfte es an der Tür, ich öffnete, davor stand Dorian mit dem Rest meiner Sachen
    „Salvia wollte dass ich dir die hier bringe, ich hoffe du fühlst dich wohl in unserem Haus. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern bis Salvia zurück ist, ich habe dir ein paar Bücher mitgebracht, Salvia meinte du liest gerne, dann hast du etwas zu tun falls dir langweilig wird. Wir sehen uns dann beim Essen, bis später Luna.“
    Ich bedankte mich, aber ich fand es komisch Onkel Dorian so nett zu erleben, bei Salvia war ich es ja inzwischen gewohnt, aber Dorian? Meine Familie war bis auf den Punkt mit den Todessern doch gar nicht so schlimm. Ich betrachtete die Bücher die Dorian mir in die Hand gedrückt hatte, es waren einige Bücher über die Geschichte der magischen Welt, also hatte ich genügend Lesestoff für die nächsten Wochen. Ich legte sie auf den kleinen Tisch neben meinem Bett, und grübelte wo meine Eltern wohl gerade waren, wenigstens waren sie sicher, auch wenn ich mich gefreut hätte sie nach der ganzen Zeit in Hogwarts wieder zu sehen.

    2
    Eine gute Stunde später, klopfte es erneut an der Tür, es war Salvia, sie war wieder da
    „Und Luna hast du dich gut in deinem Zimmer eingelebt? Und wie gefällt es dir?“
    „Naja es ist alles noch recht neu, aber ich finde es wunderschön, ich finde es fast noch besser als zu Hause.“
    „Das trifft sich ja gut, ich habe mir bei der Wahl der Möbel auch Mühe gegeben. Dieses Zimmer gehört dir, wann auch immer du hier her kommst, es bleibt genau so wie es ist, und ich hoffe dass du mich jetzt wo wir in England wohnen öfter besuchst.“
    „Das werde ich, wenn auch immer ich Zeit habe, danke Tante Salvia.“
    „Komm mit nach unten, das Essen ist bereits fertig.“
    Zusammen mit Salvia machte ich mich auf den Weg nach unten.
    Auch das Esszimmer war eindrucksvoll, und vor allem riesig.
    Ich setzte mich mit ihr und Onkel Dorian an den Tisch, das Essen wurde von dem Hauselfen aufgetragen, das musste also Crowley sein, er sah nett aus, mit den weit hervorstehenden grünen Augen, er lächelte mich freundlich an als er den Teller vor meiner Nase abstellte
    „Crowley hofft dass es Euch schmecken wird, Miss Ardons.“
    „Bestimmt.“, antwortete ich dem Elfen. „Und nenn mich doch Luna.“
    Er sah mich mit großen Augen und freudigem Lächeln an
    „Danke, Miss Luna.“
    Luna hätte eigentlich gereicht, doch bevor ich ihm das erklären konnte, war der Elf schon zurück in die Küche gehüpft
    „Ihr habt einen netten Elfen.“, sagte ich zu Salvia.
    „Ja, wir haben ihn auch gerne bei uns, ohne ihn würde dieses riesige Haus vermutlich aussehen wie ein Saustall.“
    „Ich bin froh dass ihr ihn zu schätzen wisst, bei vielen anderen Zaubererfamilien ist das ja nicht unbedingt üblich.“
    „Nein bei uns ist das anders, ich dachte du wüsstest inzwischen dass ich nicht so eine böse Hexe bin wie du die meiste Zeit deines Lebens gedacht hast. Normalerweise isst Crowley auch mit uns am Tisch, aber ich wusste nicht ob es für dich unangenehm sein würde.“
    „Was nein, weshalb sollte es mir unangenehm sein? Ich gehe ihn holen.“
    Ich ging in die Küche, und sah wie Crowley an einem kleinem Tisch saß und aß
    „Hey, möchtest du nicht draußen mit uns essen?“
    Man sah ihm die Freude an
    „Oh, vielen Dank Miss Luna, es währe mir eine Ehre.“
    „Gut komm mit, mir währe es auch eine Ehre, und es reicht wenn du mich einfach Luna nennst.“
    Ich lächelte ihn freundschaftlich an, und machte mich zusammen mit ihm wieder auf den Weg ins Esszimmer.
    Wir aßen alle zusammen, Salvia hatte den Elfen richtig in die Unterhaltungen ein gebannt, sie schien ihn wirklich gut zu behandeln, was mich freute.
    Ich war leider nicht dazu gekommen mit Salvia über die Dinge zu sprechen über die ich eigentlich sprechen wollte. Diese Dinge würde ich lieber mit ihr alleine besprechen, und nicht in der Anwesenheit von Dorian. Ich vertraute ihm noch nicht so sehr wie ich Salvia vertraute.

    Am nächsten Morgen, machte ich mich zuerst im Bad fertig und versuchte dann das Haus ein wenig zu erkunden, ich hoffte dass es Salvia recht war, aber sie hatte auch nicht gesagt dass ich es nicht tun sollte
    „Kann ich ihnen helfen Miss Luna?“
    Erschrocken drehte ich mich zur Seite, Crowley stand direkt neben mir
    „Es tut mir leid, Crowley wollte Sie nicht erschrecken.“
    „Ist schon gut. Ich wollte mich im Haus umsehen.“
    „Crowley wird es Ihnen zeigen, folgen Sie mir Miss Luna.“
    Ich hatte die Miss Luna Sache inzwischen aufgegeben, also folgte ich dem Elfen durch sämtliche Zimmern
    „Ihr Zimmer kennen Sie ja schon, in Ihrem Stockwerk befindet sich noch die Bibliothek, und ein Gästezimmer. Im Stockwerk darunter, die Gemächer von Ihrer Tante, und Mr. Ardons, ein ankleide Zimmer, ein Wohnzimmer, und ebenfalls Gäste Zimmer, jedes Zimmer hat ein eigenes Badezimmer.
    Und im Erdgeschoss finden Sie die Küche, das Esszimmer, einen Salon, und eigenes Kaminzimmer mit einer kleineren Bibliothek. Dann gibt es noch den Keller, aber den darf Crowley nicht betreten.“
    „Du darfst den Keller nicht betreten? Aber wieso?“
    „Crowley weiß es nicht, aber er wird sich an die Anweisungen von Mrs. Ardons halten.“
    Ich sah das Crowley nicht darüber sprechen durfte, also hatte ich beschlossen ihn nicht weiter damit zu löchern, und stattdessen bei Gelegenheit Salvia zu befragen
    „Danke dass du mir das Haus gezeigt hast Crowley.“
    „Sehr gerne Miss Luna, wollen Sie frühstücken? Dann begleiten Sie mich bitte ins Esszimmer.“
    Ich folgte ihm nach unten und steuerte auf die Küche zu
    „Was machen Sie da Miss Luna?“
    „Ich gehe in die Küche und mache mir mein Frühstück.“
    „Nein Miss, Crwoley macht das für Sie.“
    „Ist schon gut, ich mach das schon.“
    „Nein bitte, wir Elfen machen das gerne, ich werde gut behandelt. Ich möchte etwas zurück geben.“
    Dem Elfen schien es wichtig zu sein, also nickte ich, verlies die Küche und setzte mich zu Tisch.
    Es dauerte nicht lange und Crowley, setzte mir ein gewaltiges Frühstück vor, ich bedankte mich bei ihm und begann zu essen. Doch lange blieb mein Appetit nicht, mein Blick fiel auf den Tagespropheten, Todesser hatten eine Muggel Brücker zerstört, die Muggel denken aber es wäre ein Erdbeben oder ähnliches gewesen.
    Die magische Welt schaffte es immer wieder aufs Neue die Muggel zu täuschen.
    Mir viel wieder ein dass ich noch mit Narzissa sprechen musste, ich hoffte ich würde Salvia bald sehen um ihr alles zu erzählen.

    3
    Nach einiger Zeit war ich wieder in mein Zimmer zurückgekehrt, ich kümmerte mich um Lucifer und ließ ihn eine Weile nach draußen um zu jagen.
    Es klopfte ein paar Mal, dann öffnete sich die Tür und Salvia stand in meinem Zimmer
    „Hey, ich hoffe ich störe nicht?“
    „Nein, wobei denn?“
    „Gut, Crowley erzählte mir du wolltest schon den ganzen Tag mit mir sprechen und hast auf mich gewartet.“
    „Ja das stimmt, wo warst du denn so lange.“
    Ihr Blick sagte alles, sie war wieder in Voldemorts Auftrag unterwegs
    „Wie wäre es wenn du mich in die Bibliothek begleitest bis das Abendessen fertig ist?“
    Ich hatte gar nicht bemerkt dass es schon Abend war, ich war wieder einmal zu beschäftigt damit gewesen mir den Kopf zu zerbrechen
    „Gut.“
    Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in die Bibliothek.
    Kaum hatten wir uns hingesetzt kam Crowley mit zwei Tassen Tee für Salvia und mich
    „Danke Crowley.“
    Der Elf machte eine tiefe Verbeugung, und verschwand zur Tür hinaus
    „So Luna, was möchtest du mir sagen?“
    Ich erklärte ihr wie das Schuljahr gelaufen war, dass Draco Pansy geküsst hatte, einfach alles. Und vor allem was ich im Zug gehört hatte …Lucius hatte versagt, was hatte das für Draco zu bedeuten?
    „Ich muss unbedingt mit Narzissa sprechen, ich muss wissen ob sie etwas weiß, und wie es weiter gehen soll.“
    „Das kann ich verstehen, aber Luna ich muss ehrlich zu dir sein, ich denke nicht dass Draco gute Karten haben wird, aber vielleicht sieht er ein dass er Draco ohne dich nicht benutzen kann.“
    „Ich hoffe es.“
    „Ich werde Narzissa eine Eule schicken, und sie nach einem Treffen bitten.“
    „Aber bitte frag sie nach einem Tag an dem Draco nicht zu Hause ist.“
    „Natürlich, ich weiß nicht was schlimmer ist, dass du ihn immer sehen musst, oder dass er dich immer sehen muss.“

    Salvia hatte die Eule an Narzissa geschickt, zwei Tage später kam die Antwort, wir sollten morgen Abend bei ihr essen.

    Zwei Stunden vor dem Treffen wurde mir richtig mulmig zumute, ich hatte Angst Narzissa hätte schlechte Nachrichten für mich.
    Ich machte mich fertig, und zog ein schönes Kleid an, man fühlte sich bei den Malfoys einfach unwohl wenn man nicht ordentlich gekleidet war.
    Ich war fertig, und wenige Augenblicke später ging es auch schon los.
    Ich packte Salvias Arm und wir apparierten vor die Tore von Malfoy Mannor.
    Wir schritten den Weg bis zum Anwesen entlang, ich brachte während der Zeit kein Wort raus.
    Endlich waren wir angekommen, ich hatte Angst, wollte aber endlich wissen was jetzt los war.
    Wir klopften an die Tür, ein Hauself öffnete
    „Ah Mrs. Ardons, Mrs. Malfoy erwartet sie bereits im Salon.“, sagte er in tiefer Verbeugung.
    Wir folgten ihm in den Salon wo Narzissa am Fenster stand und nach draußen starrte, als sie uns hörte wirbelte sie herum
    „Ah, da seit ihr ja.“
    Ich war erschrocken, sie sah nicht gut aus. Sie wirkte ziemlich abgekämpft, und doch lächelte sie mich an
    „Es freut mich dich zu sehen Luna, doch ich weiß was du mich fragen möchtest, ich habe aber leider keine Antwort für dich.“
    „Du weißt also nicht was nun mit Draco geschehen wird?“
    „Nein, Dank Harry Potter sitzt Lucius bis auf Weiteres in Askaban. Der dunkle Lord hat sich zurückgezogen, ich denke er überlegt was er nun mit Draco tun wird, als Strafe für Lucius.“
    Man konnte nicht sagen wen der Gedanke an das was passieren könnte mehr quälte, Narzissa, oder mich. Das Essen wurde im Speisesaal serviert, aber niemand rührte es wirklich an
    „Wir müssen doch irgendwas tun können!“
    „Nein Luna, du hast schon so viel für ihn getan, im Moment können wir nur abwarten.“
    „Ich kann nicht hier sitzen und abwarten, es geht um Draco Narzissa!“
    Sie bedachte mich wieder mit diesem mütterlichen Blick
    „Du liebst ihn wirklich mhm?“
    Ich nickte
    „Wir können wirklich nichts tun Luna, aber sobald ich etwas weiß werde ich es dir sagen.“
    „Danke Narzissa.“
    „Du hast alles für ihn gegeben, und ich wünschte es wäre anders gelaufen.“
    Sie meinte es wirklich ehrlich man sah es ihr an, wir verabschiedeten uns, ich war gleich schlau wie vor dem Besuch. Es war schrecklich dass nicht mal Narzissa etwas Genaueres wusste.
    Wieder in meinem Zimmer, ging mir Draco nicht aus dem Kopf, ich überlegte krampfhaft was ich für ihn tun konnte, doch dieses Mal schienen mir die Hände gebunden zu sein, ich konnte wirklich nur abwarten und dann entscheiden was zu tun war.

    Einige Tage waren vergangen, gerade hatte mich eine Eule erreicht, sie war von Narzissa. Ich befreite die Eule von dem Brief, gab ihr einen Keks und begann zu lesen

    „Liebe Luna,
    Ich hatte dir versprochen dich über Dinge die Draco betreffen zu informieren, ich hoffe dir ist klar dass die Informationen die ich dir zukommen lasse streng vertraulich sind, du darfst mit niemanden darüber sprechen, außer uns beiden wird niemand erfahren dass ich dich eingeweiht habe.
    Ich war vor einigen Tagen bei Professor Snape, er hat mir geschworen Draco zu beschützen, egal was passiert. Er wird sich daran halten, das verspreche ich dir.
    Wir sehen uns wieder, bis dahin pass gut auf dich auf.
    Narzissa.“

    Sie hatte Snape beauftragt Draco zu beschützen? Wie hatte sie das geschafft, ich mochte Snape, am liebsten würde ich mich bei ihm bedanken, vielleicht konnte ich das irgendwann, doch nun war ich ein wenig beruhigt, Snape war ein überaus fähiger Zauberer.

    4
    Die restlichen Ferien waren schnell vergangen, morgen würde ich wieder nach Hogwarts zurückkehren. Ich saß wieder in meinem Zimmer als Salvia plötzlich kreidebleich mitten im Raum stand
    „Was ist los?“
    „Er ist hier Luna, und er möchte dich sehen.“
    „Wer ist hier?“
    Ich hatte im ersten Moment an Draco gedacht, aber dann wäre Salvia wohl kaum so außer sich
    „Der dunkle Lord, er ist im Salon und wartet auf dich.“
    Mir wurde übel, was wollte Voldemort hier und warum wollte er mich sehen?
    Ich folgte Salvia nach unten, da stand er mit dreckigem Grinsen im Gesicht
    „Schön dich zu sehen Luna, hattest du schöne Ferien?“
    Ob ich schöne Ferien hatte? Er hatte etwas vor, man sah es ihm an
    „Was wollen Sie hier?“
    „Was ich hier will? Das werde ich dir sagen meine kleine.“
    Ich möchte, dass du und deine Tante morgen, vor deiner Rückkehr nach Hogwarts zu Borgin&Burkes geht, sieh es einfach als kleine Feier.“
    Eine Party? Voldemort veranstaltete eine Party?
    „Welche Party?“
    „Eine kleine Festlichkeit, nichts großes. Ihr werdet dort sein!“
    Gerade als ich protestieren wollte kam mir Salvia dazwischen
    „Ja Herr.“
    „Ich habe noch etwas für dich, ich möchte dass du es morgen trägst, es sollte eine Ehre für dich sein, nur meinen treuesten Anhängern wird diese zu teil.“
    Ich nahm die Schachtel zögernd entgegen, Voldemort sah mich abwartend an, doch ich machte keine Anstalten etwas zu sagen. Was hatte er nur vor? Mit jeder Sekunde des Schweigens schien seine Wut zu wachsen, bis mir Salvia einen Stoß gab
    „Danke Herr.“
    Ich musste die Worte hervor würgen.
    Wieder grinste er dreckig
    „Dann werde ich euch nun verlassen.“
    Und schon war er disappariert
    „Was könnte er vorhaben?“
    Salvia sah mich mit ernster Miene an
    „Das weiß ich nicht, aber wir sollten es besser raus finden. Außerdem haben wir sowieso keine Wahl, wenn der dunkle Lord wünscht dass wir da sind, werden wir das tun.“
    Ich wusste dass sie Recht hatte, doch ich konnte mich nicht damit abfinden einer Einladung nachzukommen die von dem Mann, oder was auch immer Voldemort darstellte kam, der versuchte mein Leben zu zerstören, und es bis jetzt auch ziemlich gut hinbekam.
    Langsam begann ich die Box zu öffnen, was zur Hölle war das?
    In der Box befand sich ein, schwarzes Kleid, es Ähnelte einem Kleid, und gleichzeitig einem Umhang.
    Darunter jedoch verbarg sich noch eine Maske, sie bedeckte das ganze Gesicht, gearbeitet aus reinstem Silber, mit vielen filigranen Maserungen die verschnörkelt ineinander verliefen.

    Wieder sah ich Salvia ratlos an
    „Was ist das?“
    Doch Salvia antwortete nicht, sie verließ den Raum um wenige Sekunden später wieder mit einer ähnlichen Kluft zurück zu kehren
    „Das ist eine Todesser Robe. Voldemort gibt sie seinen engsten Vertrauten um ihre Gesichter vor Fremden zu verbergen wenn sie in seinem Auftrag unterwegs sind.“
    Das erklärte einiges, dieses Fest morgen war ja auch sein Auftrag.
    Ich versuchte mir einzureden dass Voldemort nichts Besonderes vorhatte, doch Salvia kam das alles anscheinend auch komisch vor, man sah es an ihrem Blick
    „Voldemort hat dir Dies nicht ohne Grund gegeben, ich kann mir aber einfach keinen Reim drauf machen. Er verteilt diese Robe nicht einfach so, zuerst muss man ihm seine Loyalität beweisen, das geschieht erst durch viele erfüllte Aufträge, oder wenn man etwas Großes in seinem Sinne erreicht hat.“
    „Was soll ich jetzt tun Salvia, das hilft mir alles nicht weiter!“
    „Im Moment können wir mal wieder gar nichts tun, Der dunkle Lord versteht es Leute im Dunkeln zu lassen, er weiß wie man mit ihnen spielt und wie er seinen Willen bekommt.“
    „Ich kann es nicht mehr hören! Abwarten, abwarten, immer nur abwarten, das gleiche hat Narzissa auch gesagt, ich kann das nicht Salvia.“
    „Ich weiß, aber dir bleibt keine Wahl. Du solltest zurück in dein Zimmer gehen und dich vorbereiten. Dorian hat dir die nötigen Dinge aus der Winkelgasse schon besorgt, es steht alles in deinem Zimmer.“
    „Gut.“
    Ich wollte nicht mehr mit ihr sprechen, ich war sauer auf sie obwohl ich wusste dass sie Recht hatte.
    Zurück in meinem Zimmer packte ich meine Sachen in einen großen Koffer, und ließ Lucifer ein letztes Mal zum Jagen frei
    „Du musst aber sehr früh wieder da sein, ich möchte nicht ohne dich nach Hogwarts zurück.“
    Lucifer schlug mit seinen Flügeln und gurrte, das schien zu bedeuten dass er es verstanden hatte, ich öffnete dass Fenster und weg war er.
    Ich kroch ins Bett und versuchte etwas zu schlafen.

    Es war früh am Morgen als ich aufwachte, viel geschlafen hatte ich nicht.
    Ich stand auf und begann mich fertig zu machen, wir mussten heute sowieso früh aus dem Haus, noch früher da Voldemort auf unsere Anwesenheit bestand.
    Jetzt war es an der Zeit die Todesser Montur anzuziehen, es wurde von mir erwartet, auch wenn ich nicht bereit dazu war. Salvia hatte mir erklärt dass wir zu Borgin& Burkes apparieren würden, dass uns niemand in der Todesserkluft sieht. Umziehen musste ich mich nach dem Besuch bei Voldemort.
    Ich sah in der Robe fremd aus, es passte nicht zu mir, ich wollte das nicht sein, und doch war das was mir aus dem Spiegel entgegen sah ein Todesser.
    Es war an der Zeit zu nach unten zu gehen, Salvia wartete sicher schon auf mich.
    Als ich in den Salon kam, war sie in ein Gespräch mit Dorian vertieft
    „Wann müssen wir los?“
    Sie drehte sich um und erstarrte für einen Moment
    „Jetzt gleich, es tut mir leid dass du das tragen musst.“
    „Ich weiß, ich hoffe wir haben es schnell hinter uns.“
    Auch Salvia hatte bereits ihre Robe an, da fiel mir wieder ein was ich sie noch fragen wollte
    „Was soll ich mit meinen Sachen machen? In der Zeit wo wir… Du weißt schon.“
    Sie nickte
    „Mach dir keine Sorgen, Dorian wird solange darauf aufpassen.“
    „Okay.“
    „Bist du bereit.“
    „Nein… Und jetzt los.“

    Sie streckte mir ihren Arm entgegen, wir disapparierten.

    5
    Als ich endlich wieder Boden unter meinen Füßen spürte, fanden wir uns mitten in Borgin & Burkes wieder. Ich war bis jetzt nie hier gewesen, darum versuchte ich zu erkennen was hier alles stand.
    Salvia erklärte mir dass wir nach oben gehen mussten, ich hatte mich auch gewundert warum hier keine Leute waren. Zusammen stiegen wir die Treppen hinauf, wir hatten noch nicht mal die letzte Stufe betreten, hörte ich eine Stimme meinen Namen rufen, es war Voldemort. Er kam quer über den Raum auf mich zu, erst jetzt sah ich wie viele Todesser hier waren, sie alle machten gehorsam Platz für ihren Herrn
    „Hallo Luna, schön dass du zu meinem kleinen Fest gekommen bist, du wirst hier sicherlich viel Freude haben.“
    Ich antwortete nicht, es schien ihn diesmal aber nicht sonderlich zu stören
    „Du musst dich leider noch etwas gedulden, wir sind noch nicht vollzählig, es fehlen noch ein paar Gäste, ohne sie können wir nicht anfangen, das wäre doch unhöflich.“

    Voldemort hatte sich wieder von mir entfernt, ich stand mit Salvia in einer Ecke, wir konnten uns nicht wirklich unterhalten, es wäre sicher ein Fehler gewesen darüber zu reden wie sehr ich Voldemort hasste, in mitten von ein paar Dutzend Todessern und ihm persönlich.

    Plötzlich befahl uns Voldemort uns, uns in Reihen am hinteren Ende des Raumes aufzustellen, während Greyback die Rollläden herunter zog.
    Ich und Salvia stellten uns in eine der hinteren Reihen, da wir uns eher im Hintergrund halten wollten.
    Voldemort hatte das Zimmer verlassen, aber niemand von uns wagte es sich auch nur ansatzweise zu bewegen
    „Wie lange sollen wir hier so stehen bleiben?“, fragte ich Salvia so leise es irgendwie ging
    Sie antwortete mir nicht, sie machte mich mit einer hecktischen Kopfbewegung darauf aufmerksam dass so eben jemand den Raum betreten hatte, doch es war nicht Voldemort, es war Narzissa.
    Sie war nicht maskiert, es wunderte mich nicht sehr da Salvia mir erklärt hatte dass Narzissa selbst keine Todesserin war. Sie machte alles was sie tat nur für Lucius und Draco.
    An ihrem Blick konnte ich erkennen dass irgendetwas nicht in Ordnung war, sie versuchte eine neutrale Miene zu bewahren, doch bei mir funktionierte dieses Spiel nicht.
    Ich wäre gerne zu ihr gegangen um sie zu fragen was los war, doch ich konnte nicht, sie würde wohl auch nicht zu mir kommen, es wäre unmöglich gewesen mich oder Salvia in diesem Aufzug zu erkennen, was auch der Grund war weshalb Voldemort sie unter seinen Anhängern verteilte.
    Etliche Minuten waren bereits verstrichen, doch Voldemort war noch immer nicht aufgetaucht.
    Keiner der Todesser rührte sich, oder sprach auch nur ein Wort, und doch konnte man nichts hören, und dann plötzlich Schritte.
    Die Tür sprang auf, eben hatte ich noch gedacht, endlich geht es weiter, dann komme ich hier heute doch noch raus. Aber als ich sah wer Voldemort folgte, vergaß ich zu atmen, es war Draco und er sah nicht gut aus, er wirkte gehetzt und verzweifelt, aber gleich wie seine Mutter war er um eine neutrale Miene bemüht, es viel ihm nur deutlich schwerer so zu tun als wäre alles okay.
    Ich wollte zu ihm, doch Salvia hielt mich am Arm zurück
    „Nein Luna, du kannst ihm jetzt nicht helfen.“
    Ich versuchte mich zu wehren, doch ich wusste dass sie Recht hatte, wenn Voldemort etwas wollte waren wir machtlos.
    Ich spürte wie die Tränen kamen als Voldemort zu sprechen begann, jetzt war ich ziemlich froh über den Dresscode, da ich eine Maske trug konnte die Tränen niemand sehen
    „Meine Freunde, wie viele von euch bereits wissen hat Lucius versagt. Er hat es nicht verdient belohnt zu werden, aber da ich so gütig bin wird sein Sohn Draco jetzt die Chance bekommen die Fehler seines Vaters wieder gut zu machen. Aber zuerst müssen wir ihn in unsere Mitte aufnehmen, Bist du dafür bereit Draco?“
    „Ich habe alles verloren, mein Vater sitzt in Askaban, ich werde seinen Namen rein waschen und weder Euch noch meinen Vater enttäuschen.“
    Draco streckte Voldemort seinen Arm entgegen, wie er es damals von mir verlangt hatte.
    Man sah Draco den kurzen Moment des Schmerzes an als sich das dunkle Mal in sein Fleisch brannte.
    Ich hatte alles getan um genau das zu verhindern, und nun stand ich hier und musste zusehen wie genau dies geschah.
    Als die Zeremonie vorbei war, begann Voldemort erneut zu sprechen, nur diesmal nicht zu Draco, er sprach mit mir
    „Komm her.“
    Er hatte meinen Namen nicht genannt, also konnte Draco nicht wissen wer ich war.
    Meine Beine wollten mir nicht gehorchen, ich bewegte mich keinen Millimeter.
    Und wieder hallte die Stimme Voldemorts im Raum, nur diesmal um einiges lauter, Salvia gab mir einen Schubs und ich setzte mich in Bewegung.
    Ich kam direkt vor Draco zum stehen, ich war froh dass er mich nicht erkannte, Nun sah Voldemort mich direkt an
    „Nun da wir alle vereint sind, und kein Außenstehender anwesend ist gibt es keinen Grund mehr euch zu maskieren.“
    Mit einem einfachen Schwenk seines Zauberstabs war meine Maske verschwunden, und ich blickte in Dracos entsetzt starrende Augen.
    Für einen Moment schien es als würde die Zeit still stehen, Draco sagte nichts, er sah mich einfach nur an, während er versuchte zu verarbeiten dass ich tatsächlich vor ihm stand.
    Wir wurden aus unserer Schock Starre gerissen als Voldemort wieder dreckig zu lachen begann
    „Ihr beiden werdet bestimmt noch einiges zu besprechen haben.“
    Mit diesem Satz ließ er uns stehen und drehte sich wieder zu der Meute aus Todessern um
    „Es ist vollbracht, ihr könnt nun gehen, bis auf ein paar von euch.“
    Die Todesser die sich gerade abwenden wollten hielten in ihrer Bewegung inne
    „Luna, Narzissa, Draco, Bellatrix und Salvia ihr bleibt noch eine Weile.“
    Als die Todesser verstanden hatten dass sie nichts zu befürchten hatten verschwanden sie eilig, Voldemort war wirklich keine Person mit der man sich länger als nötig in einem Raum aufhält.
    Erst als auch der letzte der nicht erwünschten Todesser das Gebäude verlassen hatte, sprach Voldemort wieder direkt zu uns
    „Draco, es freut dich sicher zu hören dass ich so gütig bin dir sofort eine Chance zu geben die Fehler deines Vaters wieder gut zu machen…“
    Draco sagte nichts er starrte nur stumm in meine Richtung
    „…Du erhältst deinen ersten Auftrag sofort, und ich erwarte von dir dass du ihn perfekt ausführst!
    Du wirst Todesser nach Hogwarts schmuggeln, und du wirst Dumbledore töten!“
    „Nein!“, schrie ich.
    Es schien ihn kalt zu lassen
    „Du wagst es nicht, dich mir zu wiedersetzten, und außerdem wirst du Draco dabei behilflich sein. Ihr werdet euch den Auftrag teilen, ihr habt nur diese eine Chance, solltet ihr scheitern, werdet ihr beide den Tod finden. Ich gebe euch dieses Schuljahr Zeit, ihr solltet euch beeilen eine Lösung für das Problem zu finden, ich werde euch nun verlassen.“
    Und schon war er in einer Wolke aus schwarzem Rauch verschwunden.
    Ich war außer Stande etwas zu sagen, oder Draco auch nur anzusehen. War alles was ich getan hatte um ihn zu schützen umsonst gewesen?
    Es gab im Moment keine Hoffnung mehr, ich hatte den Kampf gegen Voldemort verloren, ich konnte Dumbledore nicht töten, und ich hoffte dass es Draco auch nicht konnte.
    Ich ließ Draco einfach stehen, auch er hatte seine Stimme noch nicht gefunden.
    Ich wandte mich an Salvia und bat sie mich zum Zug zu bringen, sie willigte ein, das letzte was ich sah als ich noch einen letzten Blick zurück in den Raum warf waren sturm graue Augen, die mir traurig nachblickten.

    6
    Ich war froh am Gleis keinen von den anderen zu sehen, ich konnte ihnen nicht unter die Augen treten, nach allem was von mir erwartet wurde, entweder würde ich sowieso sterben, oder ich und Draco müssten Dumbledore um seines bringen, ich konnte nicht sagen was schlimmer war.
    Salvia schien meinen inneren Kampf bemerkt zu haben
    „Ich weiß wie du dich fühlst Luna.“
    Ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern, man konnte nicht sagen ob es an den ganzen Menschen lag die um uns herum standen, oder ob sie von einer längst vergangenen Erinnerung geplagt wurde die nie ganz verblassen würde, wenn es so war, würde ich es jemals vergessen jemanden getötet zu haben? Würde ich es mir verzeihen können? Zu diesem Zeitpunkt war meine Meinung definitiv nein
    „Ach ja, wie fühle ich mich denn?“, ich konnte den Sarkasmus nicht aus meiner Stimme verbannen
    „Als würdest du zerbrechen, du denkst an die Person deren Leben du einfach auslöschen sollst, ob du dann noch mit dir selbst leben kannst, und suchst mögliche Auswege. Ich muss dich leider enttäuschen, es wird weh tun, es gibt keinen Ausweg wenn der dunkle Lord sich entschieden hat, irgendwann wird es leichter, vergessen wirst du es jedoch nie. Dumbledore hatte ein langes Leben, und bitte denk daran was du gewinnst, wenn du die Aufgabe erledigt hast, dein Leben, und das von Draco!“
    Ich lachte bitter
    „Mein Leben? Was ist das für ein Leben in dem ich unschuldige töten, meine Freunde belügen und dem wahrscheinlich bösesten Wesen der gesamten magischen Welt dienen muss?“
    „Es tut mir Leid, aber es ist deine einzige Chance.“
    Man sah ihr an dass es ihr wirklich Leid tat, und sie hatte Recht, ich hatte weder eine Chance noch eine andere Wahl.

    Dorian war inzwischen zu uns gestoßen, mein Gepäck im Schlepptau. Der Zug würde sicher nicht mehr lange auf mich warten, also verabschiedete ich mich von den Beiden, während Dorian mir half meine Sachen im Zug zu verladen.
    Ich hatte nicht vor mich zu den Anderen zu setzten, ich konnte es einfach nicht, also machte ich mich auf die Suche nach einem freien Abteil, wie ich es schon so oft getan hatte. Ich hatte wieder einmal kein Glück alle Abteile waren bereits belegt, also fragte ich Luna Lovegood ob ich mich zu Neville und ihr quartieren durfte. Sie hatte nichts einzuwenden, also machte ich es mir bequem. Ich hatte gehofft Gespräche möglichst vermeiden zu können, also tat ich so als würde ich lesen.

    Die Fahrt war schneller vorüber als ich dachte, es hatte auch niemand versucht mit mir zu sprechen, alle waren mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, Lovegood hatte das Abteil für eine Weile verlassen um den Klitterer zu verteilen, ansonsten war es ruhig geblieben.
    Diesmal war ich eine der Ersten die den Zug verlassen hatten, schnell machte ich mich auf den Weg zu den Kutschen, doch ich wurde aufgehlaten. Filch hatte die Anweisung unsere Sachen zu durchsuchen, auf die Frage wieso das so war erhielt ich keine Antwort, also musste ich ihn gewähren lassen, als er sich endlich davon überzeugt hatte dass ich keine unerlaubten Gegenstände bei mir hatte stieg ich in eine Kutsche die ich mir überwiegend mit Schülern aus Hufflepuff teile die ich kaum kannte.
    Die Kutsche brachte uns hoch zum Schloss, wie immer wurden wir danach in die große Halle geführt, wir setzten uns an unsere Tische und warteten darauf dass die Erstklässler auf ihre Häuser verteilt wurden, doch mir fiel auf dass etwas nicht stimmte, Harry fehlte. Ich hatte mich ans Ende des Tisches, außer Reichweite der anderen gesetzt, doch nun begann ich mich im Raum umzusehen. Es war nichts ungewöhnliches, Ron stopfte sich voll, Hermine machte ein angewidertes Gesicht, doch ich konnte auch einen Hauch von Sorge in ihrem Blick ausmachen, was war passiert?
    Wo zur Hölle war Harry? Sie waren doch sonst immer zusammen, fast automatisch wanderte mein Blick zum Slytherin Tisch, Draco war hier, aber er wirkte nervös, er hatte irgendwie einen gehetzten Ausdruck im Gesicht. Als ob er spüren würde beobachtet zu werden drehte er sich um, unsere Blicke trafen sich. Doch so schnell es passiert war, sah ich auch wieder weg, ich wusste einfach nicht wie es weiter gehen sollte, konnte ich Dumbledore töten? Ich bezweifelte es. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als sich die Tür wieder öffnete und Harry doch noch herein kam.
    Hermine war dabei ihn auszufragen was passiert war noch bevor er sich gesetzt hatte, ich konnte zwar nicht hören was sie sagte da ich zu weit weg war, doch ich kannte ihre Haltung wenn sie sich aufregte, was sie diesmal ziemlich sicher tat. Ich verstand nicht warum sie so wild gestikulierte, bis ich Harry richtig betrachtete, sein Hemd hatte einige Blutflecken, es war mir durch die Entfernung nicht sofort aufgefallen.
    So sehr ich mich auch ansträngte, ich konnte Harrys Erklärungen nicht hören, die Gespräche der anderen Schüler um mich herum waren einfach zu laut. Lange konnte ich mich auch nicht damit beschäftigen, denn Dubledore hatte die Stimme erhoben, und die Gespräche der Schüler verstummten
    „Ich wünsche euch einen guten Abend, als erstes möchte ich euch jemanden vorstellen, das neueste Mitglied in unserem Kollegium, Horace Slughorn. Ich freue mich dass Professor Slughorn seine alte Stelle als Meister der Zaubertränke wieder antritt, dem Unterrichtsfach Verteidigung gegen die dunklen Künste widmet sich fortan Professor Snape. Wie ihr bemerkt habt wurde jeder von euch bei seiner Ankunft heute Abend durchsucht, und ihr habt das Recht den Grund zu erfahren. Es gab einst einen jungen Mann, der wie ihr auch in dieser großen Halle saß, und durch die Gänge des Schlosses wandelte, unter seinem Dach schlief. Es schien allen als wäre er ein Schüler wie jeder Andere, sein Name war Tom Riddle. Heute freilich ist er auf der ganzen Welt unter einem anderen Namen bekannt, welcher der Grund ist wieso, jetzt da ich hier vor euch allen stehe, mir wieder schmerzlich bewusst wird dass jeden Tag, jede Sekunde, vielleicht gar in dieser Minute, dunkle Kräfte versuchen die Mauern dieses Schlosses zu überwinden. Aber letztendlich seit deren größte Waffe, ihr Schüler.
    Denkt mal in Ruhe darüber nach, und jetzt ab ins Bett.“

    Die Rede von Dumbledore hatte mich mehr getroffen als, ich erwartet hatte, dunkle Kräfte… Die größte Waffe die Schüler… Wenn er nur wüsste wir Recht er damit hatte.
    Ich fühlte mich einfach nur schrecklich, und fragte mich ob sich Draco wohl genauso fühlte.
    Als ich mich auf den Weg zu meinem Schlafsaal machte, fiel mir wieder ein dass ich mir das Zimmer mit Hermine teilte und dass sie nicht weit hinter mir sein konnte, da wir alle in unsere Schlafsäle mussten, würde ich mich diesmal nicht vor einem Gespräch drücken können. Kein Mensch würde es schaffen so schnell einzuschlafen das wusste sie, ich würde es in dieser Zeit wahrscheinlich nicht mal aus meinem Rock schaffen. Ich konnte meinen Gedanken nicht zu Ende bringen, schon war die Tür aufgegangen, und Hermine stand im Raum
    „So Luna, was ist los? Warum gehst du uns aus dem Weg?“
    „Ich gehe niemandem aus dem Weg!“
    „Warum warst du dann in der großen Halle nicht bei uns?“
    „Weil ich einfach mal für mich sein wollte!“
    „Weist du Luna, es ist einfach nur traurig dass du mir einfach so ins Gesicht lügst. Ich habe immer auf deiner Seite gestanden, ich habe den anderen nichts erzählt, obwohl ich weiß was du bist… Und nun lügst du mich an. Du kannst es zugeben, du hast sicher davon gewusst dass Draco Harry geschlagen hat, und hast es uns einfach nicht erzählt.“
    „Warte, Draco hat was?“
    „Tu nicht so als ob du es nicht wüsstest!“
    „Ich habe nicht mal mit Draco gesprochen! Und Harry habe ich bis vorhin in der großen Halle seit Beginn der Ferien nicht mehr gesehen! Du kannst mir glauben, ich wusste absolut nichts davon, mir sind in den Ferien einige Dinge passiert, über die ich nicht reden kann, du weißt wieso!
    Ich wollte einfach alleine sein, du hast keine Ahnung wie sehr ich mir wünsche das alles wäre nie passiert, wie sehr ich mir wünsche jemand anders zu sein, aber leider funktioniert das nicht. Du weiß was ich bin, und ich habe Angst vor den Dingen die ich tun muss. Ich versuche so gut es geht euch rauszuhalten, ich versuche schon nicht mehr mit euch zu sprechen, falls Voldemort in meine Gedanken sieht. Hermine ich kann nicht mehr bei euch sein, es ist zu gefährlich, Voldemort will Harry, und er wird ihn sicher nicht durch mich bekommen!“

    Hermine sagte nichts, stattdessen kam sie auf mich zu und umarmte mich
    „Es tut mir leid Luna, ich habe nicht darüber nachgedacht wie du dich fühlst. Ich danke dir dass du versuchst uns zu schützen, aber das kannst du nicht.“
    „Nein, vielleicht nicht, aber ich kann es versuchen. Das ist das Einzige was ich tun kann.
    Ich werde mich dieses Jahr so gut es geht von euch fernhalten, es ist die einzige Möglichkeit.“

    Hermine verstand dass ich Recht hatte, nach ein wenig Protest ließ sie mich auch endlich ins Bett.

    7
    Am nächsten Morgen waren so ziemlich alle Schüler in den Gängen unterwegs, ich musste zum Zaubertränke Unterricht und war froh dass Harry den Kurs nicht mehr belegte. Ich sah ihn im Gang, musste aber nicht mit ihm sprechen da er gerade von Prof. McGonnagal aufgehalten wurde.
    Ich suchte mir einen freien Platz und packte meine Sachen aus. Ich hatte zwar gewusst dass Draco diesen Kurs auch belegte, aber als ich sah dass er mich musterte wusste ich nicht wo ich hinsehen sollte, plötzlich schien auch das schmutzigste Reagenzglas ungeheuer spannend zu sein.
    Irgendwann schien es mir zu bescheuert zu sein Gläser anzustarren, also schlug ich dass Zaubertrankbuch auf und versuchte zu lesen. Ich hatte gar nicht bemerkt dass Draco aufgestanden war, ich hatte es erst gesehen als er plötzlich direkt neben mir saß.
    Ich wollte nicht dass er hier war, klar ich liebte ihn noch immer, und er war wahrscheinlich auch der Einzige der mich im Moment verstand, doch ich konnte es Voldemort doch nicht so einfach machen, also sagte ich ihm schließlich dass er sich verpissen sollte
    „Du weißt dass ich das nicht kann, wir müssen reden Luna… Über sehr viele Dinge.“
    „Wir haben nichts zu bereden, und jetzt geh!“
    Er sah mich traurig an
    „Ich kann nicht… Ich liebe dich noch immer, und nicht ich habe dich angelogen, nicht ich habe Schluss gemacht, ich hätte dich nicht deswegen verlassen!“
    Ich musste die Tränen zurück kämpfen
    „Draco ich kann nicht mit dir reden.“
    „Doch, und das weist du, triff dich heute Abend nach dem Essen mit mir auf dem Astronomieturm.“
    „Wenn ich es tue gehst du dann?“
    „Wenn du es mir versprichst.“
    „Gut ich werde da sein.“
    Kaum hatte ich es versprochen, respektierte Draco meinen Wunsch und ging dahin zurück wo er hergekommen war.
    Plötzlich würde die Tür wieder geöffnet, und Harry stolperte mit Ron im Schlepptau in die Klasse. Er entschuldigte sich bei Prof. Slughorn, und fragte ob er und Ron doch noch am Kurs teilnehmen konnten. Slughorn willigte ein, doch da sie den Kurs eigentlich nicht mehr beuchen wollten hatten sie nicht die nötigen Bücher, also borgte Slughorn ihnen zwei Exemplare der Schule, bis sie sich eigene besorgt hatten. Sie mussten sich Gott sei Dank an den einzig freien Platz weit weg von mir setzen.
    Slughorn hatte einige Elixiere für den Unterricht vorbereitet, er fragte durch die Klasse welche Elixiere es waren. Hermine wusste die erste Antwort natürlich, im ersten Fläschchen befand sich Veritaserum, im zweiten Vielsafttrank und der dritte schien eine größere Wirkung auf Hermine zu haben
    „Dieser Trank hier ist Amortentia, ein sehr mächtiger Liebestrank der von Person zu Person anders riecht, je nachdem was die betreffende Person anziehend findet.“
    Wir immer hatte Hermine Recht mit dem was sie sagte, doch auch Slughorn hatte noch etwas dazu zu sagen
    „Dieser Trank bewirkt keines Falls echte Liebe, aber dennoch eine starke Verliebtheit oder auch Besessenheit.“
    Mann konnte so ziemlich jedes weibliche Wesen das sich in dem Raum befand, dabei beobachten wie sie immer näher heranrückten, als würden sie von dem Trank angezogen werden. Ich stand wahrscheinlich zu weit weg um die volle Wirkung abzubekommen, aber dennoch roch ich einige Dinge die mir vertraut waren, Pachouli, Sandelholz, und einige andere Dinge, doch war ein Geruch dabei den ich nicht zuordnen konnte, so sehr ich es auch versuchte.
    Ich wurde auch meinen Gedanken gerissen als Hermine auf ein winziges Fläschchen zeigte dass irgendwie nicht weiter aufgefallen war
    „Sie haben uns noch nicht gesagt was das ist.“
    Kaum hatte sie es gesagt, war Slughorn auch schon dabei es zu holen
    „Ach ja, was Sie hier vor Sich sehen Herrschaften, ist ein besonderer kleiner Trank. Er heißt Felix Felicis, ist aber eher bekannt als…“
    „Flüssiges Glück!“, rief Hermine
    „… Ja Miss Granger, als flüssiges Glück. Sehr knifflig anzufertigen, katastrophal wenn etwas schief geht. Ein Schlückchen, und man stellt fest dass alles was man sich vor nimmt gelingt. Naja zumindest so lange, bis die Wirkung um ist. Ich möchte euch heute was in Aussicht stellen, eine kleine Phiole flüssigem Glück, für den Schüler der es den Rest unserer Doppelstunde fertig bringt einen wirksamen Trank lebenden Todes herzustellen. Allerding müssen sie wissen dass bis jetzt nur ein Schüler mit einem qualitativ hochwertigem Trank, geschafft hat sich diesen Preis zu verdienen.“
    Ich trottete wieder zu meinem einsamen Pult als wir endlich beginnen konnten.

    Nach wenigen Minuten war ich bereits am verzweifeln, normalerweise war im immer gut in diesem Fach gewesen, doch dieser Trank raubte mir auch noch meinen letzten Nerv, nichts wollte wie ich es gerne gehabt hätte. Am Ende der Stunde wusste ich dass ich es nicht geschafft hatte, aber wenigstens war nichts explodiert, wie es bei gewissen anderen Leuten der Fall war. Am Ende war es Harry der den Preis gewann, Slughorn hatte seinen Trank als nahezu perfekt betitelt.

    Ich war froh als die Stunde endlich vorüber war, auch der Rest des Tages war schnell vergangen.
    Beim Abendessen fiel mir plötzlich wieder ein dass ich mich gleich mit Draco treffen musste, ich hatte den ganzen Tag nicht daran gedacht, ein komisches Gefühl machte sich in meinem Magen breit, dass mir das Essen vor mir gleich unsympathisch war. Draco den ich eigentlich meiden sollte, Draco den ich eigentlich immer noch liebte, und der von mir jetzt Antworten erwartete.

    8
    Irgendwann konnte ich es nicht weiter aufschieben, es war an der Zeit mich hinaus zu schleichen, also machte ich mich auf den Weg zum Astonomieturm.
    Als ich oben ankam wartete Draco bereits auf mich, er hatte sich an eine Wand gelehnt, es war schmerzhaft denn es erinnerte mich an früher als es noch einfacher war, und unsere größte Sorge war dass ein Slytherin und eine Gryffindor nicht zusammen sein konnten.
    „Ich wusste dass du trödeln würdest, aber du hast mich ziemlich lange warten lassen.“
    Obwohl es ziemlich böse klang lächelte er
    „Wenn es nach mir ginge wäre ich gar nicht hier, nur leider hast du mir keine Wahl gelassen.“
    „Ich weiß dass du es nicht so meinst, dafür kenne ich dich zu gut.“
    „Menschen verändern sich, ich habe mich verändert.“
    Fast automatisch krempelte ich den linken Ärmel meines Umhangs hoch, um einen Blick auf das dunkle Mal zu werfen, dass sich deutlich von meiner blassen Haut abhob. Jetzt war auch Dracos Lächeln verschwunden, plötzlich kam er auf mich zu, entblößte sein dunkles Mal und nahm meine Hand
    „Hör mir zu Luna, egal was passiert, du wirst niemals alleine sein. Ich werde immer hier sein, egal ob du mich willst oder nicht. Du musst da nicht alleine durch. Ich werde nicht zulassen dass Voldemort dich zerstört, bei mir war es nur eine Frage der Zeit bis es passiert, aber warum du, er hätte jemand anderen auswählen müssen, er hätte dein Leben nicht zerstören dürfen.“

    Draco hatte die letzten Worte schon fast gebrüllt, er war wütend, wütend auf Voldemort und die ganze Situation, und wenn wir ehrlich sind, mir ging es nicht anders. Und in dem Moment tat ich es, ich wusste dass es falsch war, aber in diesem Moment hatte es keine Bedeutung, ich küsste Draco, und die Zeit schien still zu stehen. Als wir uns langsam von einander lösten, passierte etwas was ich noch nie gesehen hatte, Draco war sprachlos, das kam nun wirklich nicht oft vor.
    Doch als mein Gehirn langsam wieder begann zu funktionieren, wurde mir klar was ich gerade getan hatte, ich hatte genau das getan was Voldemort wollte, das durfte nie wieder passieren

    „Ich hätte das nicht tun dürfen, es war falsch.“
    „Nein war es nicht, bist du bescheuert? Es hat sich noch nie etwas richtiger angefühlt!“
    Er hatte Recht, mit allem was er sagte, doch gab es auch einige Dinge die er nicht wusste, zum Beispiel dass Voldemort genau das gewollt hatte, und dass Voldemort wusste dass Draco alles für mich tun würde, gleich wie ich für ihn, er hätte uns beide in der Hand, und das durfte ich nicht zulassen.
    „Nein Draco, es war nicht richtig. Es gibt einfach zu viel was du nicht verstehst.“
    „Dann erklär es mir! Du schuldest mir Erklärungen! Du kommst hier her und küsst mich, um mich dann wieder wegzustoßen, erklär es mir endlich verdammt, bevor ich anfange durchzudrehen. Du machst mich fertig, ich kann nachts nicht schlafen, weil ich mich ständig frage was verdammt noch mal ich falsch gemacht habe!“
    „Du hast gar nichts falsch gemacht… Wie kannst du denken dass ich dich nicht mehr liebe? Natürlich tue ich das! Aber ich kann das mit uns nicht zulassen, es wäre genau das was Voldemort erwartet.“

    „Mir ist egal was Voldemort erwartet! Sag mit endlich was dich zurückhält!“
    Ich konnte nicht weiter lügen, es hatte einfach keinen Zweck. Ich musste es mit der Wahrheit versuchen, also erzählte ich ihm die ganze Geschichte, dass ich alles nur für ihn getan hatte, und dass ich damals hatte sterben wollen als ich die Wahl hatte, mich aber für ihn dagegen entschieden hatte.
    Ich erzählte ihm das alles in der Hoffnung er würde es nun verstehen, doch was nun kam hatte ich nicht erwartet.

    „Es tut mir so Leid Luna, aber wenn du damals gestorben wärst, wäre auch ich nicht mehr hier. Weißt du wie Voldemort mich dazu gebracht hat einer von ohnen zu werden?“
    „Nein wie?“
    „Das mit meinem Vater und der Chance etwas gut zu machen, war nur ein kleiner Teil des Ganzen, der wirkliche Grund warst du. Voldemort sagte zu mir dass falls ich mich ihnen nicht aschließe, er dich zur Todesserin machen würde. Ich wollte es dir ersparen, ich habe bei meinem Vater gesehen was es bedeutet ein Todesser zu sein, also willigte ich ein. Doch als ich dich bei der Zeremonie gesehen habe wusste ich dass es zu spät war, Voldemort hatte mich betrogen, und ich konnte nichts dagegen tun. Er hatte sich dich schon längst geholt. Ich wusste dass ich dich verlieren würde sobald ich ein Todesser war, ich hatte es akzeptiert um dich zu beschützen, doch es hat mich innerlich zerrissen. Bitte Luna, ich möchte dich nicht verlieren, nicht schon wieder!“

    Es lag so ein Flehen in seiner Stimme, ich liebte ihn noch immer, und ihn so zu sehen zerriss mir das Herz. Und doch wusste ich dass ich es nicht tun konnte, nicht jetzt, nicht wenn ich keine Ahnung hatte wie es weitergehen würde. Ich musste zuerst herausfinden was Voldemort vor hatte
    „Ich liebe dich Draco, glaub mir wenn ich mich entscheiden könnte, ich würde mich immer für dich entscheiden, doch es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Wir müssen erst rausfinden was Voldemort mit uns vor hat.“
    „Ich werde dich nicht umstimmen können, aber du hast mich noch nicht aufgegeben, das weiß ich.
    Ich werde auf dich warten, aber ich habe ein paar Bedingungen damit das alles funktioniert.“
    „Bedingungen?“
    „Ja, zu erst, bitte tu mir einen gefallen, triff dich nicht mit anderen Typen, wenn es über Freundschaft hinaus geht, du gehörst mir! Zweitens, hör auf mich zu ignorieren oder mich wegzuschicken, wir müssen zusammen arbeiten, du weißt uns bleibt nichts anderes übrig.“
    „Können wir uns ein anderes Mal über das unterhalten was wir tun müssen? Und wegen deiner ersten Bedingung, du hast kein Recht sowas von mir zu verlangen, aber das können wir ändern.“
    „Was? Wie denn?“
    Ich machte mir nicht die Mühe es ihm zu erklären, ich ging auf ihn zu, blieb dicht vor ihm stehen, und schlug ihm mit einer Kraft von der ich nicht wusste dass ich sie besaß ins Gesicht
    „Ahh! Wofür war das denn? Und seit wann hast du so einen festen Schlag verdammt?“
    „Das war dafür dass du Pansy geküsst hast! Und ich habe keine Ahnung, ich schätze das war weil ich das schon lange tun wollte.“
    „Du wolltest mich schon länger schlagen? Du weißt dass ich es nur getan habe um dich eifersüchtig zu machen!“
    „Das spielt keine Rolle, wenn du möglicherweise irgendwann wieder mit mir zusammen sein möchtest gelten für dich dieselben Regeln wie für mich, auch wenn Pansy es nie verstehen wird, du gehörst mir.“
    Und damit wandte ich mich zum gehen, Draco machte keine Anstalten mich aufzuhalten doch er rief mir noch etwas hinterher
    „Weißt du Luna, etwas Gutes hat das dunkle Mal. Es ist zwar schlecht und mir gefällt nicht für wehn es steht, doch es verbindet uns. Es zeigt uns dass wir zusammen gehören, in mehr als einer Hinsicht. Einer wollte den anderen beschützen, wir haben es füreinander getan, und wenn es dein Leben rettet würde ich es immer wieder tun.“

Kommentare (61)

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I'm Ginny ( von: I'm Ginny)
vor 18 Tagen
Soooooooo Schöne Story
(Meine lieblings FF) ♥♥♥
Naddi.x (76736)
vor 26 Tagen
Bist du schon dabei die nächste Geschichte zu schreiben? Sie ist so unglaublich toll, ich bin total gespannt, wie es weiter geht!!
Lxra.lx (84745)
vor 26 Tagen
Gibts es schon einen sechsten teil???
Lxra.lx (57468)
vor 27 Tagen
Ich finde das erste jahr nicht...
Moni (26478)
vor 32 Tagen
Wann geht die Geschichte weiter? Bin schon mega gespannt wie es weiter geht!
dracosgirl (14723)
vor 50 Tagen
wann kommt denn der nächste teil??
ich liebe diese Story soooo
es ist voll die qual zu warten :((
Tati (36993)
vor 56 Tagen
Der Hammer ich musste sogar an manchen stellen mich zsm zu reisen um nich los zu heulen. Mega gut also schreibe bitte so schnell ur möglich weiter danke.

LG Tati
Cedricswife (78079)
vor 63 Tagen
ja also ich würde mich mega freuen wenn es jetzt schon weitergehen würde❤️
Ms Malfoy (37444)
vor 75 Tagen
Also ich würde mich natürlich freuen wenn es sofort weiter gehen würde, aber ich weiß nicht ob das die anderen Leser auch so sehen. Hoffentlich ist der nächste Teil bald fertig
Bell (08375)
vor 77 Tagen
Hi erstmal...

Deine ff hat mich total mitgenommen..😣😢😦

Du schreibst total klasse .

LG 😘
Jasi0303 ( von: Jasi0303)
vor 79 Tagen
So Leute, ihr könnt euch aussuchen ob ihr lieber jetzt schon weiterlesen wollt, und ich aus Jahr 6 3-4 Teile mache, oder ihr noch länger warten wollt und ich lieber nur 2, höchstens 3 daraus mache. Also lasst es mich bitte wissen. :)
Jasi0303 ( von: Jasi0303)
vor 83 Tagen
Dankeschön, ich bin die letzten Tage schon dabei am nächsten Teil weiterzumachen.😊
Aurora_ ( von: Aurora_)
vor 83 Tagen
Die Story ist der Hammer
Jasi0303 ( von: Jasi0303)
vor 96 Tagen
Hey meine lieben,
Nach langer Zeit bin ich Mal wieder dazu gekommen hier reinzuschauen.
Erstmal vielen Dank für das große Interesse und die lieben Kommentare.😊
Nein den zweiten Teil von Jahr Sechs gibt es noch nicht, ich bin nicht dazu gekommen weiterzumachen.
Ich bin selbst gerade dabei die ganzen vorherigen Teile nochmals zu lesen um wieder zu wissen was war und wie es weitergehen soll, aber ich kann euch beruhigen, wenn ich damit fertig bin die Teile zu lesen werde ich weitermachen. Ich hoffe nur dass ihr bis dahin noch genau so viel Interesse an der Geschichte habt wie bisher.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank.😊
Mrs Malfoy (93039)
vor 101 Tagen
wann kommt der nächste teil😭😭😭
Ms Malfoy (59784)
vor 105 Tagen
Bitte ja! Wir alle warten schon gespannt auf den nächsten Teil. Bitte weiterschreiben!
Testedichsuchti (92087)
vor 105 Tagen
Bitte schreib weiter
DracoLoverin ( von: DracoLoveri)
vor 106 Tagen
Habt ihr eine Ahnung wo der sechste teil ist ich will weiter leeeeeeseeeeen
Dracolover (95555)
vor 107 Tagen
Ich finde den sechsten Teil niiiiiiicht!!!!
Malfoy (85857)
vor 126 Tagen
Kann es sein das es den 6ten teil nicht mehr gibt?🤔
und wann kommt der nächste teil?
Ich bin soo neugierig😪😍
LG