Springe zu den Kommentaren

Ein paar Gedanken über die Persönlichkeit des Menschen

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
6 Kapitel - 3.760 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2017-06-07 - Entwickelt am: - 1.605 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ein weiterer (kleiner) Essay von mir. Schaut gerne mal rein, wenn ihr mehr über euch selbst erfahren wollt!

    1
    Jeder, der Harry Potter, Percy Jackson oder die Bestimmung gelesen hat, wird sich sicher schon einmal gefragt haben, in welches Haus/ in welche Hütte
    Jeder, der Harry Potter, Percy Jackson oder die Bestimmung gelesen hat, wird sich sicher schon einmal gefragt haben, in welches Haus/ in welche Hütte/ in welche Fraktion man selbst gehört. Gerade als Jugendlich verspürt man diese Sehnsucht, herauszufinden wer man ist, besonders stark. Besonders auf dieser Seite hier, kann man diese Sehnsucht durch diverse Persönlichkeitstests ausleben. Aber woher kommt das?
    Jeder Mensch ist einzigartig und man wird wohl niemals vollkommen in eine Kategorie passen. Jeder von uns ist auf seine Art klug, mutig, freundlich oder ehrgeizig. Klar, manches ist mehr ausgeprägt, manches eher weniger. Und das macht die Individualität des einzelnen noch einmal in besonderem Maße aus.
    Aber der Mensch denkt in Mustern. Er sieht eine Person und ordnet sie sofort in eine Schublade ein. Diese Person sieht klug/ dumm/ hübsch/ hässlich aus.
    Man kann dem nur entgegenwirken, indem man diese Person näher kennenlernt und feststellt, dass nicht alles nur Schwarz und Weiß ist. Jeder Mensch ist eine Grauzone, mit Grauschattierungen (Vielleicht sogar mit 50?^^ Sorry, der war schlecht, ich weiß).
    Und genauso ist es auch mit einem selbst; man muss sich erst selbst kennenlernen bevor man die eigene Einzigartigkeit in seinem vollem Ausmaß akzeptieren kann. Das kann mehrere Jahre dauern und ist wohl ein Vorgang, durch den jeder durch muss.
    Auch die Buchcharaktere passen eigentlich nicht nur in eine Kategorie und dass ist es, was sie so facettenreich und originell macht. Harry, Ron und Hermine sind alle Gryffindors, aber Harry hätte ebenso gut ein Slytherin sein können. Oder ein Hufflepuff, weil er selbstlos ist. Ravenclaw vielleicht eher nicht, aber das ist wohl das Thema für einen anderen Essay. Hermine wäre klug genug für Ravenclaw, ehrgeizig genug für Slytherin und vielleicht wenig zu hochnäsig für Hufflepuff. Ron könnte ebenso nach Hufflepuff kommen, weil er ein sympathischer und freundlicher Typ ist. Aber er ist auch ehrgeizig und will nicht nur im Schatten seiner Brüder stehen, also könnte er auch Slytherin sein.
    Einige haben dies zumindest teilweise akzeptiert und zur Differenzierung gibt es ja die ganzen Hybrid-Häuser (Ravenpuff/Huffleclaw, Slytherclaw/Raverin, Slythindor/Gryfferin, Slytherpuff/Hufflerin, Huffledor/Gryffinpuff, Ravendor/Gryffinclaw). Dieses Modell ist sicherlich genauer, aber auch dies wird niemals einen ganzen Menschen zusammenfassen können.

    2
    Was stellen wir fest? Je mehr Kategorien es gibt, desto genauer werden diese Profile. Also gehen wir zu einem noch genaueren Modell über: dem Myers-B
    Was stellen wir fest? Je mehr Kategorien es gibt, desto genauer werden diese Profile. Also gehen wir zu einem noch genaueren Modell über: dem Myers-Briggs-Typenindikator. Darauf werde ich allerdings nicht allzu genau eingehen, da es schon sehr häufig ein Thema war. Lilian hat dazu einen fabulösen Test erstellt, aber wem 20 Fragen zu wenig sind, der kann auch einen sehr genauen Test mit 100 Fragen machen. Ich packe die Links dazu in die Quellen.
    Viel interessanter finde ich ja die Einteilung nach Carl Gustav Jung. CGJ war ein Zeitgenosse von Sigmund Freud und ebenfalls ein Psychologe. Die beiden hatten eine recht schwierige Beziehung.
    Jungs Theorie bezieht sich eigentlich weniger auf das wahre Leben, sondern vielmehr auf bestimmte Archetypen, die in Geschichten vorkommen. Das muss ich wohl kurz erklären: So gibt es in verschiedenen Kulturkreisen zwar unterschiedliche Geschichten, aber in diesen tauchen die sogenannten „Archetypen“ auf. Zum Beispiel The Hero. Herakles in der griechischen Mythologie, Gilgamesch bei den Sumerern, Thor in der nordischen Mythologie, Donar in der germanischen und Re in der ägyptischen.
    Jung geht davon aus, dass diese Grundmotive im Menschen verankert sind und sie deshalb überall auftauchen können, unabhängig des Kulturkreises in dem sie entstehen.
    Weitere Archetypen könnt ihr auf dem Bild hier finden. Bei The Outlaw muss ich immer sofort an Robin Hood denken, aber wir haben in unseren regionalen Sagen auch einen Outlaw, der allerdings als Bauerngeneral gegen die schwedischen Invasoren gekämpft hat, in der Zeit des 30-jährigen Krieges.
    Aber es gibt diese Archetypen auch in moderneren Geschichten. Tolkien baute diese Rollen in sein „Herr der Ringe“ ein. Frodo ist The Hero, Sam The Everyman, Aragorn ist The Outlaw und wird später zu The Ruler, Gandalf kann sowohl The Sage als auch The Magician sein.
    Tolkien verwendet diese Art von Stereotypen allerdings relativ streng. Schon an der Rasse kann man erkennen, wie welcher Charakter ist. Elben sind in erster Linie immer vornehm, edel und elegant. Orks sind immer böse. Daran kann sich auch nie etwas ändern.
    Im Vergleich dazu Rowlings „Harry Potter“: Hauselfen können ängstlich, freiheitsliebend, freundlich oder griesgrämig sein. Werwölfe können blutrünstige Todesser oder freundliche VgddK-Lehrer sein. Die Art, die jemand angehört, sagt noch nichts über den Charakter. Rowling scheint all diese Archetypen zu kennen, aber sie hält sich nicht streng an ihnen fest, sondern sie spielt vielmehr mit ihnen.
    Sicherlich muss man dabei auch beachten, in welche Zeit beide Epen entstanden sind, aber für mich war HP deswegen schon immer das zeitgemäßere Werk.
    Auf Carl Gustav Jung geht torden! übrigens auch bei ihrem Essay über den Antagonisten ein, der sicherlich auch ein Archetyp ist. Der Link dazu ist auch wieder in den Quellen zu finden. Da ist im Übrigen auch ein Link zu einem Test, bei dem ihr herausfinden könnt, welchem Archetypen ihr am ehesten entsprecht. (Ich bin ein Explorer: D)

    3
    Man sagt, jeder Mensch hat drei Gesichter. Laut eines Testes (den ihr natürlich in den Quellen finden könnt) kommt diese Aussage aus der Japanischen
    Man sagt, jeder Mensch hat drei Gesichter. Laut eines Testes (den ihr natürlich in den Quellen finden könnt) kommt diese Aussage aus der Japanischen Mythologie, aber dafür kann ich bedauerlicherweise keinerlei Belege finden. Jedenfalls soll jeder Mensch drei Gesichter haben, eines das er Fremden gegenüber zeigt, eines das Nahestehende zu Gesicht bekommen und eines, das nur er selbst sieht.
    Das mag sicherlich stimmen, aber das ist wohl nur die halbe Geschichte. Wie wir ja bereits geklärt haben, kann es gar nicht differenziert genug sein, wenn wir die menschliche Persönlichkeit beschreiben wollen. Die Rollentheorie des US-amerikanischen Anthropologen Ralph Linton (1936) besagt auch noch, dass wir uns an jede soziale Situation mit einer sozialen Rolle anpassen.
    Stehen wir früh auf und frühstücken mit unseren Eltern nehmen wir die Rolle als Teil der Familie als Tochter oder Sohn ein. Gehen wir in die Schule und reden mit unseren Freunden, nehmen wir die Rolle des Freundes ein und wenn der Unterricht losgeht werden wir zum Schüler.
    Diese Rollen werden oft durch die Erwartungen definiert, die an diese Rolle gestellt werden. Wir erwarten von unserem Lehrer, dass er den Stoff interessant gestaltet und sich viel Zeit lässt, Dinge zu erklären. Je nachdem, ob man diese Erwartungen erfüllt oder nicht, wird man von der Gesellschaft bestraft oder belohnt, durch Achtung oder Missachtung.
    Eine Zusammenfassung aller Rollen, die ein Mensch einnimmt, wird als Rollensatz bezeichnet.

    4
    Ein Motiv, was sich durch die griechische Mythologie zieht, ist das der „Fatalen Schwäche“. Jeder Halbgott hat eine besonders ausgeprägte Schwä
    Ein Motiv, was sich durch die griechische Mythologie zieht, ist das der „Fatalen Schwäche“. Jeder Halbgott hat eine besonders ausgeprägte Schwäche, um seine göttliche Macht auszugleichen. Fatal ist diese Schwäche, weil sie die meisten Helden früher oder später ins Verderben zieht.
    Psyche öffnete die Dose mit der göttlichen Macht, wegen ihrer Unsicherheit. Sie glaubte, dass sie ihrem Eros nicht genug sei und zweifelte an sich. Das kostete ihr Leben.
    Die fatale Schwächen von Psyches Schwestern war die Eifersucht. Sie waren eifersüchtig darauf, dass sie durch Eros´ Liebe zu viel Reichtum kam, deswegen intrigierten sie gegen ihre Schwester. Sie wurden deswegen später von Psyche getötet.
    Arachnes fatale Schwäche war der Stolz, sie gab mit ihren Webfähigkeiten an und gewann einen Wettbewerb gegen Athene, diese verwandelte sie zur Strafe in eine Spinne.
    Ich denke, ihr versteht, was ich meine. Doch wie kann man das auf unsere Zeit anwenden? Ich meine, es gibt ja nicht allzu viele Menschen, die ihre fatale Schwäche den Tod kostet. Meine Theorie ist es, dass unsere fatale Schwäche uns davon abhält, dass volle Potenzial dessen zu entfalten, der wir sein könnten.
    Angst und Unsicherheit hält uns davon ab, selbstbewusst unsere Meinung zu vertreten. Damit könnten wir auch für andere einstehen und selbstlos und mutig handeln.
    Stolz hält uns davon ab, Ratschläge anderer anzunehmen und daraus gestärkt und klüger hervorzugehen.
    Groll hält uns davon ab, anderen Menschen zu verzeihen. Ohne ihn wäre wir freundlichere und warmherzigere Menschen.
    Und unsere fatale Schwäche ist diese eine Schwäche, die unsere Leben am meisten negativ beeinflussen. Denn wir sind unser größter Feind, der uns am meisten im Weg steht. Oder vielleicht auch einfach nur unser Antagonist? (^^)
    Doch der Mensch hat ja nicht nur diese „eine“ Schwäche. Jeder Mensch besteht aus vielen Schwächen, unsere Dämonen, wenn man es so sagen will. Und wie wird man mit diesen fertig? »Besiege deine inneren Dämonen! «, sagt man. »Kämpfe dagegen an! « Aber was ist, wenn deine fatale Schwäche Loyalität ist, wie bei Percy? Er rettet immer seine Freunde, egal in welche Gefahr er dadurch gerät. Athene hat einmal zu ihm gesagt, er würde sogar die Welt opfern um im Gegenzug seine Freunde zu retten. Soll er auch gegen seine Dämonen ankämpfen? Nein, denn das würde bedeuten, dass er seine Freunde immer im Stich lassen müsste. Er hat eine viel schwerere Aufgabe; er muss lernen mit seinen Dämonen zu leben. Einen Ausgleich zu finden. Und ich finde, dass ist eigentlich ein recht guter Vorschlag.
    Angst hält uns auch in kleinen Dosen davon ab, uns selbst in Gefahr zu bringen. Unsicherheit bewahrt uns davor, uns selbst zu überschätzen. Stolz hält uns davon ab, uns zu sehr beeinflussen zu lassen und auch ein bisschen zu sich selbst zu stehen. Groll bewahrt uns davor, von anderen Menschen ausgenutzt zu werden.
    (In den Quellen findet ihr meinen Persönlichkeitstest, in dem ihr eure Schwäche herausfinden könnt.)

    5
    Das letzte Thema auf das ich eingehen möchte, ist meine eigene persönliche Theorie. Ich weiß nicht, ob jemand in diese Richtung schon mal etwas auf
    Das letzte Thema auf das ich eingehen möchte, ist meine eigene persönliche Theorie. Ich weiß nicht, ob jemand in diese Richtung schon mal etwas aufgeschrieben hat, aber ich hoffe nicht, dass wäre sonst etwas peinlich.
    Die meisten wissen wohl, dass es verschiedene Teilgebiete der Intelligenz gibt, aber ich denke, dass man jede Art von Intelligenz auch auf eine griechische Gottheit übertragen kann.
    Die Sache, die die griechischen Götter wohl am meisten von dem christlichen „Gott“ unterscheidet ist, dass sie alle menschliche Schwächen besitzen. Aber am Gegensatz zu uns Menschen „übertreiben“ es die Götter etwas. Sie leben bestimmte Eigenschaften geradezu exzessiv aus, was dazu führt, dass man sie leichter kategorisieren und in Schubladen stecken kann, als uns Menschen.
    Deswegen eignen sie sich auch perfekt für mein Beispiel.
    Hier sind die allgemein anerkannten Formen von Intelligenz, aber ich werde sie über die Gottheiten beschreiben:

    -> „verschlagene“ Intelligenz
    -> sprachliche Intelligenz
    -> logisch-mathematische Intelligenz
    -> räumliche Intelligenz
    -> künstlerische Intelligenz
    -> soziale Intelligenz
    -> gute Instinkte
    -> hoher Bildungsgrad


    verschlagene Intelligenz – Hermes
    Ich glaube, wir kennen ihn alle: Diesen einen Scherzkeks, den alle aus der Klasse mögen, weil er immer einen guten Spruch auf den Lippen hat. Er ist ziemlich faul, aber nie um eine Ausrede verlegen. Er lernt nie, mogelt sich aber doch irgendwie durch die Kurse. Er macht ständig Unfug und spielt Streiche und das mit fast schon beeindruckender Kreativität. Von ihm denken alle Lehrer, was für ein kluger Schüler er doch sein könnte, wenn er diese ganzen Energien auf den Schulstoff verwenden würde. Diese Art von Mensch ist ein typischer „Hermes“. Er schafft es, Dinge so auszudrücken, dass sie nicht gelogen sind, aber eben auch nicht die ganze Wahrheit enthalten. Er spielt mit Worten und hat Spaß daran. Er ist schlagfertig und total „sassy“. Mit dieser Person kann man verschlagene Intelligenz recht gut umschreiben.

    sprachliche Intelligenz – Hestia
    Es wurde in den Mythen nie so erklärt, dass Hestia eine besondere Sprachbegabung hätte, aber sie passt auf diesen Stereotypen. Dieses kleine Mauerblümchen, mit dem Kopf voller Ideen. Sprachliche Intelligenz bedeutet in erster Linie, dass man besonders gut in den Sprachen ist. Man kann in der Muttersprache mit Worten spielen, verwendet instinktiv stilistische Mittel und Bilder. Man kann sich gut ausdrücken und ist einer guter Geschichtenschreiber. Bei Fremdsprachen kann man bestimmte Wörter instinktiv erfassen, ohne sich mit der Sprache beschäftigt zu haben. Man kann sich Vokabeln innerhalb kürzester Zeit merken und interessiert sich auch für abstrakte Sprachgebilde. Aber hier ist das Problem. Man kann gut schreiben, aber hat Probleme seine Gedanken in Worte zu fassen, wenn man frei reden soll. Diese Menschen sind häufig ziemlich schüchtern, aber wenn man sie kennt, bekommt man zumindest einen Bruchteil ihrer Ideen zu Gesicht. Ihre Intelligenz passt zu einem Schriftsteller.

    logisch-mathematische Intelligenz – Athene
    Ja, diese Art von Intelligenz hilft uns am besten im Matheunterricht. Logik, die Fähigkeit Schlussfolgerungen zu ziehen aus den Fakten, die man hat um auf Sachverhalte zu kommen, die man noch nicht hat. Dabei wird festgestellt, ob Aussagen „wahr“ oder „falsch“ sind und aus diesen Aussagen kann man auf weitere Aussagen schließen. Hat viel mit Logikrätseln zu tun und weniger mit abstrakten mathematischen Aufgaben, die man oft im Unterricht löst. Wer möchte, kann in den Quellen vorbeischauen, da habe ich noch ein typisches Logik-Rätsel von Einstein hinterlassen. Wer es löst, kann sich ein Shirt mit der Aufschrift „Ich gehöre zu den 2% der Menschheit“ drucken lassen. (Ich will nicht angeben, aber ich konnte es lösen. Habe aber leider kein Shirt:´( ) Das ist jedenfalls die typische Athene-Intelligenz. Sie gilt ja unter den Olympiern eher als Außenseiterin, weil sie schneller im Kopf mit solchen Rätseln ist. Schneller als alle, irgendwie. Der Nachteil dieser Art von Intelligenz ist es, dass viele Probleme haben, ihre Gedankengänge zu erklären und es ihnen an sprachlicher Intelligenz mangelt. Daraus folgt, dass es vielen auch an sozialen Kompetenzen mangelt, was wiederum der Grund ist, warum die Mathelehrer die größten Freaks sind.

    räumliche Intelligenz – Hephaistos
    Diese Art von Intelligenz ist der mathematisch-logischen Intelligenz nicht unähnlich, allerdings ist sie weniger auf Mathematik gemünzt, sondern eher im physikalisch-technischen Sinne zu verstehen. Menschen mit dieser Art von Intelligenz können gut räumlich denken. Sie bringen Gegenstände und Körper aus der Wirklichkeit aufs Papier und umgekehrt. Sie können eine Skizze oder einen Grundriss ansehen und sich dann vorstellen, wie dies in der Realität aussehen würde. Sie sehen ein Dreieck und denken an trigonometrische Sätze, die man darauf anwenden kann. Sie sind in gewisser Weise auch Mathematiker, aber in einem praktischeren Sinne. Sie haben oftmals das Talent, handwerklich sehr geschickt zu sein. Sie haben mehr Spaß daran, praktische Probleme zu lösen, als sich mit abstrakten Fakten zu beschäftigen.

    künstlerische Intelligenz – Apollo
    Künstlerische Intelligenz ist ein recht weit gefächertes Gebiet, aber ich beziehe mich an dieser Stelle an Kunst und Musik. Obwohl man sicher auch die Darstellende Kunst wie Theater, Film und oder die Literatur den Künsten zuordnen könnte. Künstlerische Intelligenz hat viel mit Intuition zu tun und ist eher kreativ. Es hängt viel mit Fantasie und Vorstellungskraft zusammen. Ein paar Beispiele, die mir recht gut gefallen: Eine Person kann vielleicht keine Noten lesen, aber dafür muss sie ein Lied nur einmal hören und kann es auf einen Instrument spielen. Oder eine Person sieht einen Sonnenuntergang und kann mit ein paar Pinselstrichen die ganze Stimmung einfangen. Nicht nur die Dinge realistisch stumpf abzeichnen, sondern auch die Gefühle wahrnehmen können. Die Dinge zwischen den wahren Dingen sehen. Es mag für viele vielleicht keine besonders große Denkleistung sein, aber viele kluge Menschen beißen sich an solchen Dingen die Zähne aus. Das bedeutet für mich künstlerische Intelligenz, die Intelligenz eines Malers oder eines Musikers.

    soziale Intelligenz - Aphrodite
    Soziale oder emotionale Intelligenz hat viel damit zu tun, wie gut man andere Menschen versteht. Wie man andere Menschen deuten kann, wie man Gefühle aus ihren Verhalten abliest. Ob man bemerkt, wenn eine Person sich anders verhält und was man daraus schlussfolgert. Was man aus Mimik und Gestik interpretieren kann. Oder wie man solche Dinge verwendet, um selbstbewusst oder offen zu wirken. Wie man sympathisch und vertrauenswürdig wirkt. Ob man sich auch einmal zurücklehnen kann und andere Menschen in aller Stille beobachtet, ohne sich in den Vordergrund dränge zu müssen. Ob man nicht nur die Menschen sieht, wie sie sind, sondern wie sie sein könnten. Welches Potenzial sie haben. Diese Fähigkeiten geben einen sicher die Macht, andere Menschen zu manipulieren, aber nur weil man die Macht hat, heißt es ja noch nicht, dass man diese Macht auch nutzt. Vielleicht nutzt man sie ja auch dazu, um andere Menschen zu trösten und ihnen ihr wahres Potenzial zu zeigen. Vielleicht kann man durch diese Fähigkeit, anderen Menschen helfen, bessere Menschen zu werden. Menschen mit einer ausgeprägten sozialen Intelligenz sind sicher als Diplomaten sehr geeignet.


    gute Instinkte – Poseidon
    Gute Instinkte zu haben ist eigentlich sozusagen das Gegenstück zur Logik. Man schlussfolgert nicht von Fakten auf weitere Fakten. Man nimmt Fakten, sieht sie sich an, und schlussfolgert daraus, was wahrscheinlich ist. Man beruft sich an dieser Stelle nicht auf die reine Verstandeskraft, sondern auf ein inneres Bauchgefühl. Etwas, was reine Logik ablehnt. Es ist sozusagen, der Gegensatz zur logisch-mathematischen Intelligenz, was die Konkurrenz zwischen Athene und Poseidon noch einmal auf ein ganz neues Level hebt. Ich denke, das ist auch der Grund, warum Mathelehrer die Stochastik (Lehre von der Wahrscheinlichkeit) hassen. Sie ist das genaue Gegenteil der mathematisch-logischen Denkweisen. Ein Mensch, der instinktgesteuert ist, braucht nicht immer Beweise, sondern handelt aus einem Gefühl heraus. Bei amerikanischen Krimis ist das immer genau das, was einen guten Detective ausmacht; wenn sie an einem Fall dranbleiben, obwohl ihnen die Beweise fehlen. Wenn sie sich geradezu daran festbeißen, weil ihr Instinkt es ihnen rät.

    hoher Bildungsgrad – Thot
    An dieser Stelle habe ich geschummelt, ich gebe es ja zu. Thot ist der ägyptische Gott des Wissens. Kein Grieche. Aber diese Art von Intelligenz ist ja auch ein bisschen anders, als die anderen. Es ist weniger eine konkrete Denkleistung, als vielmehr einfach das Interesse an einen bestimmten Thema oder Welt an sich. Es geht weniger vom Gehirn aus, sondern vom Herzen. Leidenschaft für etwas entwickeln. Etwas lieben, lieben darüber zu reden, lieben sich darüber Gedanken zu machen, lieben sich kreativ damit auseinanderzusetzen. Daraus resultiert ein hoher Bildungsgrad. Vielleicht auf einem bestimmten Fachgebiet oder auch, wenn man einfach nur ein gutes Allgemeinwissen besitzt. Wenn man gerne liest und sich auch nicht davor scheut, sich mit trockenen Fakten auseinanderzusetzen. Ich stelle häufig fest, dass meine Mitmenschen zwar ehrgeizig für die Schule lernen, aber vielen von ihnen fehlt die Leidenschaft sich auch noch außerhalb des Unterrichts mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Und das finde ich unglaublich schade.


    *Kleiner Nachtrag: Ja, die Theorie von verschiedenen Arten der Intelligenz gibt es.
    Howard Gardener spricht genauer von 9 Arten.
    Einige Arten ähneln meinen, dann hat er auch welche, die ich nicht habe und ich habe auch welche, die er nicht hat.
    Auf die Idee, dies mit der griechischen Mythologie zu verknüpfen ist er aber nicht gekommen.
    Da bin in ich wohl ein zu großer Nerd, um da nachvollzogen werden zu können^^
    Wenn ihr euch in die Richtung informieren wollt, stelle ich eine informative Seite natürlich in die Links!

    6
    Quellen


    Text
    Kategorien: http://creativewritingguild.com/op-ed/houses-camps-factions-categories-like
    Hybrid-Häuser: http://www.hypable.com/jk-rowling-hybrid-hogwarts-house/
    Lilians Testreihe zum MBTI:
    http://www.testedich.ch/quiz46/quiz/1486925638/Welcher-MBTI-Typ-bist-du-1
    http://www.testedich.ch/quiz46/quiz/1487335777/Welcher-MBTI-Typ-bist-du-2
    http://www.testedich.ch/quiz46/quiz/1487336789/Welcher-MBTI-Typ-bist-du-2
    http://www.testedich.ch/quiz46/quiz/1487284056/Welcher-MBTI-Typ-bist-du-2
    http://www.testedich.ch/quiz46/quiz/1487282391/Welcher-MBTI-Typ-bist-du-2
    Längerer MBTI-Test: https://www.16personalities.com/de/kostenloser-personlichkeitstest
    https://de.wikipedia.org/wiki/Archetyp_(Psychologie)
    Jung´sche Archetypen-Test: http://www.playbuzz.com/benjaminbirely10/which-jung-archetype-best-describes-you
    Der Antagonist: http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1491232363/Der-Antagonist
    3 Gesichter: http://www.testedich.de/quiz37/quiz/1436461814/Welches-ist-dein-Element
    Rollentheorie: https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Rolle
    Fatale Schwäche: http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/FatalFlaw
    Meine Testreihe zur fatalen Schwäche:
    http://www.testedich.de/quiz46/quiz/1484907050/Was-ist-deine-fatale-Schwaeche
    http://www.testedich.de/quiz46/quiz/1484910576/Was-ist-deine-fatale-Schwaeche
    http://www.testedich.de/quiz46/quiz/1484907784/Was-ist-deine-fatale-Schwaeche
    Formen von Intelligenz: https://www.neuronation.de/intelligenz/formen-von-intelligenz
    Einsteins Test: https://www.raetselstunde.de/logical/einstein-raetsel.html
    Arten von Intelligenz: http://fundersandfounders.com/9-types-of-intelligence/

    Bilder
    http://geekgirlcon.com/wp-content/uploads/2015/07/SampleCards.jpg
    http://www.storytellingmatters.nl/images/archetypes%20jung.jpg
    http://media-cache-ec0.pinimg.com/736x/a7/ca/81/a7ca811a3cb1065caf2f79c3180a9bd9.jpg
    http://2.bp.blogspot.com/-2BsAmbTSIxs/VCknV2XIuII/AAAAAAAAVOM/5Q94i6zETmw/s1600/face-your-demons.jpg
    http://i1.wp.com/www.truthinsideofyou.org/wp-content/uploads/2016/06/9-different-kinds-intelligence.jpg


article
1492627047
Ein paar Gedanken über die Persönlichkeit des...
Ein paar Gedanken über die Persönlichkeit des...
Ein weiterer (kleiner) Essay von mir. Schaut gerne mal rein, wenn ihr mehr über euch selbst erfahren wollt!
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1492627047/Ein-paar-Gedanken-ueber-die-Persoenlichkeit-des-Menschen
http://www.testedich.de/quiz47/picture/pic_1492627047_1.jpg
2017-04-19
4000
Fanfiktion

Kommentare (26)

autorenew

Muria ( von: Murialana)
vor 188 Tagen
Jedenfalls fühle ich mich wohler, seitdem ich es hier geschrieben habe. Ansonsten kann ich nicht viel sagen.
Ich denke, jeder hat Eigenschaften, die einem selbst sehr oder gar nicht gefallen, deshalb sollte es im Endeffekt eigentlich egal sein, wie sich meine Persönlichkeit entwickelt. Mit dieser Entwicklung (die in meinem langen Kommi größer rüberkommt, als sie ist) bin ich ganz zufrieden, bis ich z.B. meinem Bruder sage er soll etwas machen, aber ich kann nicht begründen, wieso er es machen soll. Einfach, weil ich es will(?). Und verglichen mit anderen Menschen bin ich eigentlich immer noch nicht so impulsiv und so. Also gefällt es mir nicht mal so schlecht.
Adhara ( von: Adhara)
vor 189 Tagen
Keine Sorge, von mir wirst du diese Bestätigung auch nicht erhalten, Muria.
Ich denke eigentlich, dass so gut wie kein Mensch selbstlos ist. Oder zumindest nur sehr wenige. Auch ich verhalte mich nach außen hin manchmal selbstlos, nur um im Inneren kein schlechtes Gewissen zu haben und um mit mir selbst zufrieden sein zu können.
Weil ich einfach konstant unzufrieden mit mir selbst wäre, wenn ich nicht so wäre.
Naja, am Ende musst du mit dir leben können. Fühlst du dich denn mit dieser Entwicklung wohler? Und ich frage damit nicht, wie andere Menschen zu dieser Entwicklung stehen, sondern wie du es tust...
Wenn du diese Frage mit "Ja" beantworten kannst, denke ich, dass gar nicht sooo schlecht sein kann, oder?
torden ( von: torden!)
vor 191 Tagen
Archetyp: The Rebell (hat mich jetzt etwas überrascht... xD)
Muria ( von: Murialana)
vor 191 Tagen
Ja, echt interessanten Kommi, den du da geschrieben hast. Der MBTI und die anderen Einteilungsmöglichkeiten, aber vor allem der MBTI, gehen mir in letzter Zeit etwas auf die Nerven. Ich vergleiche Charaktere aus meinen Geschichten mit ihren MBTI-Typen und halte mich dann aber etwa beim Überlegen ihrer Aktionen eher an ihren MBTI als an ihre ursprüngliche Persönlichkeit, auch weil die meisten Charakter noch nicht ganz fertig sind, deshalb nehme ich das zu Hilfe. Aber das will ich nicht mal bewusst, weil, wie Lilian in ihrer alten MBTI-Liste (@ Sommernachtswind: in der wir übrigens noch längere Kommis geschrieben haben) geschrieben hat, jeder Mensch anders ist und sich deshalb alle Menschen unterschiedlich gut zu unterschiedlichen Typen zuordnen lassen.
Außerdem hat sich meine Persönlichkeit in den letzten Monaten auch etwas geändert: ich bin zynischer geworden, impulsiver und, am schlimmsten von allem, sogar etwas dominant. Es gefällt mir so zu sein, weil es für mich das Einfachste ist, aber gleichzeitig gefällt es mir auch nicht. Ich will nicht dominant sein, ich will doch, dass alles auf der Welt vernünftig begründet ist. Und ich will empathischer werden. Das würde mir auch bei der Bildung von fiktiven Charakteren helfen, aber vor allem, weil ich dann vielleicht nicht mehr so egoistisch wirke. Meine Mutter ist zwar (berechtigt) der Meinung, ich sei das selbstloseste ihrer drei Kinder, aber es ginge noch mehr und ich weiß auch wie: wenn ich mehr Mitgefühl entwickle.
Gleichzeitig will ich aberbestimmte nicht-empathischer Eigenschaften behalten, zum Beispiel, dass ich pragmatisch und direkt bin. Aber da muss ich mich glaube ich entscheiden, oder?
In den Sommerferien bekomme ich dann endlich kurze Haare, Ich vermute, dass das auch helfen könnte, denn lange Haare stressen mich, sie sind nutzlos, man muss morgens zwei Minuten für sie opfern und nach dem Duschen noch mehr und das Wichtigste: mit kurzen Haaren fühle ich mich frei. Nur meiner Familie zuliebe habe ich meine Haare so lange nicht schneiden lassen.
Warum habe ich diesen Kommi geschrieben? Hoffe ich wirklich, dass ihr mir Ratschläge gebt oder so was? Ich bin so egoistisch, weil ich euch mit meinen Problemen belaste (Nein, das schreibe ich nicht, um mir von euch die Bestätigung zu holen, dass ich das nicht bin)
Adhara ( von: Adhara)
vor 192 Tagen
Vielen Dank für deine ausführliche Einschätzung :)
Ich bin immer sehr froh, wenn es Menschen gibt, die sich mit solchen psychologischen Spielereien auseinandersetzen und sich für so etwas begeistern können.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich mit den MBTI-Typen nicht ganz so gut auskenne, ich habe sie hier ja auch nur relativ kurz thematisiert, da ich finde, dass darüber schon viel gesagt und geschrieben wurde.
Vielleicht möchtest du auf dieser Seite den MBTI von einer Seite beleuchten, von der er noch nicht so oft betrachtet würde. Ich würde mich auf jeden Fall auf mehr Beiträge von dir hier freuen!
Sommernachtswind ( von: Sommernachtswind)
vor 194 Tagen
Hey Adhara!

Ich widme dir hier mal meinen allerersten Kommentar auf dieser Seite - und den hat dein Essay garantiert verdient. Man merkt, wie viel Recherchearbeit dahinter (womit ich die dein sicherlich sowieso schon vorhandenes Wissen nicht absprechen möchte^^) und Herzblut in diesem sehr interessanten Text steckt. Ich finde vor allem deine eigene Theorie - entschuldige für die Wortwahl - verdammt genial. Ich finde die allgemeine Einteilung und Beschreibung der originalen Theorie der multiplen Intelligenzen besser und durchdachter, aber wie du diese auf die griechischen Götter umgemünzt hast finde ich wirklich fantastisch, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich persönlich würde mich übrigens den folgenden Intelligenzen zuordnen: sprachliche Intelligenz, künstlerische Intelligenz, soziale Intelligenz und evtl. gute Instinkte. Einen relativ hohen Bildungsgrad dürfte ich mir wohl auch anrechnen, immerhin bin ich angehender Student und habe auch privat einige theoretische Interessen.

Einen kleinen allgemeinen Kommentar noch: natürlich ist es schwer und auch ziemlich falsch, Menschen in feste Kategorien einzuordnen und es ist wichtig, zu differenzieren. Und dennoch können diese helfen, sich selbst besser kennen zu lernen, da man dadurch lernt, auf konkrete Details zu achten.
Außerdem möchte ich hier noch einmal anmerken, dass ich MBTI-Tests ziemlich schwachsinnig finde, um seinen Persönlichkeitstyp heraus zu bekommen. Diese Tests sind oft viel zu ungenau und dementsprechend sind die Ergebnisse. Wer seinen tatsächlichen Typen heraus finden möchte, sollte sich mit der Theorie dahinter befassen. Aber gut, ich möchte das nicht weiter ausführen, da es sonst noch in einen eigenen kleinen Essay ausartet.^^
Lilian* ( von: Lilian*)
vor 196 Tagen
Ich war auch "The Sage". Passt ganz gut zu mir, denke ich.
Muria ( von: Murialana)
vor 200 Tagen
Ich habe gerade den englischen Archetypentest gemacht und bei mir kam 》The Sage《 heraus. Ich hatte am ehesten mit 》The Magician《 gerechnet, wahrscheinlich auch wegen der attraktiven Bedeutung. Die Beschreibung passte wirklich sehr gut.
Muria ( von: Murialana)
vor 200 Tagen
@Lynn: Du schreibst so schuldbewusste Kommis, ich weiß gar nicht, was ich zuerst tun soll: mich selbst schuldig fühlen, mich davon genervt fühlen oder annehmen, dass du mit deinem Kommi bezwecken wolltest, dass ich mich schuldig fühle (mein natürliches Misstrauen, ist bestimmt nicht der Grund)
Und das braucht dir nicht leid tun, ich fand es lustig, einmal in den TD-Kommis die Höflichkeitsform zu sehen. (Total egoistische Begründung, ich weiß)
Lynn (10894)
vor 201 Tagen
Tut mir echt leid.. Habe es nicht so gemeint, wirklich nicht ^^
Adhara ( von: Adhara)
vor 205 Tagen
Ja, ich glaube du hast es ziemlich gut zusammengefasst, auch wenn ich es vielleicht nicht ganz so direkt ausgesprochen hätte^^
Lynn (10894)
vor 219 Tagen
@Muria Ich weiß, mein Fehler...
Muria ( von: Murialana)
vor 222 Tagen
@Lynn: Hast du s(S)ie noch alle, jemanden auf TD zu siezen? Warum verwendet man hier etwa Pseudonyme? Weil hier nicht das zählen soll, was wir im RL sind, sondern das was wir sein wollen, unsere Persönlichkeit und so weiter. Dass wir uns auf diese Seite verirrt haben, zeigt doch, dass wir uns ähnlich genug sind, um uns zu duzen. (Auch wenn duein ESFP bist ...) Und indem du uns duzt, respektierst du unsere Freiheit am besten.
Lynn (10894)
vor 226 Tagen
Klar, wenn du möchtest. Ich dachte nur, dass das irgendwie 'respektvoller' sein würde..^^
Adhara (17578)
vor 227 Tagen
Jap, MBTI ist schon eine echt feine Sache :)
Bei allen Göttern bitte sieze mich nicht, das fühlt sich irgendwie komisch an, da fühle ich mich so alt^^
Lynn (10894)
vor 227 Tagen
Ich finde deinen Essay richtig richtig toll! Außerdem habe ich den langen MBTI-Typ-Test (Heißt er so? Ich glaube schon...) gemacht und bei mir kam ESFP raus. Die Beschreibung traf auch genau auf mich zu, ich habe noch nie so eine genaue Beschreibung meiner Persönlichkeit gelesen, die hundertprozentig auf mich zutrifft ^^ Eine echt gute Sache dieser Test. Okay, das war jetzt kein offenbar kein Deutsch, aber du weißt, (oder wissen Sie?) was ich meine ^^
Adhara ( von: Adhara)
vor 233 Tagen
@Hope, solche Dinge höre ich immer wieder gerne :) Durch meine Introvertiertheit muss ich eben immer Wege finden, um meine Gedanken loszuwerden. Ich denke, ich werde solche Texte auch immer wieder schreiben, ich habe auch schon einige Ideen, aber ich muss im Moment auch noch an einigen anderen Projekten arbeiten. Das Problem bei mir ist, dass ich nicht besonders ausdauernd bin und dass die meisten Ideen mich erst einmal entführen müssen und dann arbeite ich mal einen gesamten Tag daran. Alles was länger dauert, hält meine Aufmerksamkeit nicht so richtig...
Naja, was ich sagen wollte, dass ich eventuell auch mal etwas politisches machen möchte, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie das dann am Ende aussieht.
Eine weitere Idee wäre es, einige philosophische Theorien (für alle verständlich verpackt) aus dem Ethikunterricht nochmal aufzuarbeiten, da ich hier an dieser Stelle anmerken muss, dass mein Ethiklehrer ein absolutes Genie ist, der so etwas fantastisch erklären kann und auf die Art, wie er es macht, ist es eigentlich auch für alle interessant...

@Muria Ich bin froh, dass du ehrlich bist. Ja, dass PJ-Fandom ist so eine Sache, aber ich glaube das muss auch irgendwie zum Charakter passen. Du machst auf mich auch eher einen ernsteren Eindruck und wenn du mal etwas humorvolles einbaust, ist das meist ein eher feinerer und zurückhaltender Humor.
Ich bin im Innersten wohl ein Kind (auch wenn ich wohl ironischer Weise die Älteste auf dieser Seite bin^^). Mir helfen diese typischen Stereotypen sehr gut, um bestimmte tiefenpsychologische Aspekte zu erklären, da ihre Wesenszüge plakativ, ja fast schon karikativ sind.
Durch diese stilistischen Bilder kann ich dann bestimmte Sachverhalte besser erklären. Mir persönlich haben die griechischen Götter immer geholfen, den Menschen zu verstehen. Sie sind sozusagen meine Sprache.
Muria ( von: Murialana)
vor 233 Tagen
Ich hab den langen MBTI-Test gemacht und es kam INTJ heraus. Vor einigen Monaten habe ich den selben Test schon mal gemacht und es kam INFP heraus. Ich bezeichne mich als INTP mit starker Tendenz zu INFJ.
Muria ( von: Murialana)
vor 233 Tagen
Echt cooler Essay! Das mit den Archetypen finde ich voll interessant...
Meine Intelligenzen sind wahrscheinlich auch die mathematische und die sprachliche.
Jetzt muss ich mal etwas loswerden, das dir wahrscheinlich nicht so gefallen wird:
Deine Intelligenzenliste hast du ja auf v.A. griechische Götter übertragen und davor hast du geschrieben... warte, ich zitiere...

Ich weiß nicht, ob jemand in diese Richtung schon mal etwas aufgeschrieben hat, aber ich hoffe nicht, dass wäre sonst etwas peinlich.

Als ich gelesen habe, dass du die griechische Mythologie verwendet hast (mal wieder ) dachte ich: Und die glaubt, dass sich mehrere Leute derartige Gedanken gemacht haben?
Als ich dich über Ineriäs Ff kennengelernt und deine Tests angesehen hatte, hast du mich mit deinem ganzen PJ-Fandom ziemlich abgestoßen. Manchmal kommt mir vor, ich bin die Einzige auf TD, die Onkel Ricks Humor nicht vergöttert. (ok, das war jetzt ein BISSCHEN übertrieben)
Andererseits finde ich es auch ziemlich fantasievoll, dass du eine ausgestorbene polytheistische Religion mit moderner Wissenschaft verbinden kannst .

@Amethyst, äh, Paradise: Ich müsste auch noch Chemie lernen...
Hope (07943)
vor 234 Tagen
Ich finde es toll das es Menschen gibt die ihre Gedanken mit anderen teilen. Auf irgendeine Art faszinieren mich solche Texte und du hast meinen vollsten Respekt. Eigentlich habe ich mich von dieser Internetseite abgewandt, aber deine Texte lese ich trotzdem noch. Dachte das sollte mal gesagt werden :). Hoffentlich kommen auch in Zukunft so schöne Texte von dir.
Man muss die Menschen die es verdienen auch mal für ihre Arbeit loben :D