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Der graue Mann

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2 Kapitel - 507 Wörter - Erstellt von: Nalana - Aktualisiert am: 2017-04-21 - Entwickelt am: - 176 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Meine 1. Geschichte zu Torden!'s 'Sieben Worte für ein Wunder'!

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    Stille. Dunkelheit. Die Sterne leuchten und der Mond scheint.

    Sein Licht bescheint den Garten des Schlosses.
    Ein heller Streifen des Lichts fällt auf ein Bild, das mitten im Garten steht.
    Das Bild leuchtet hell auf und ein Mädchen tritt daraus hervor.
    Zoey.
    Sie beißt sich auf die Lippe, starrt ins Dunkle und steht steif da.
    Da war doch etwas. Sie geht einen Schritt vor, kneift die Augen zusammen und erkennt im Schatten eine Gestalt, ein Umriss nur, nicht gut zu erkennen, doch sie weiß, er ist da.

    Der graue Mann

    Nun tritt er aus dem Schatten und sie sieht in seine kalten Augen.
    Doch etwas ist falsch, ein kleines Detail nur, dennoch fällt es Zoey auf.
    Der graue Mann hat keine Augäpfel mehr. Seine leeren Augenhöhlen starren nach vorne, ohne Ziel.
    Seine Kopfhaut ist glatt, keine Haare und sein Mantel voller Staub und Asche.
    Nicht um sonst wird er der graue Mann genannt.
    Er ist hier, um sie zu suchen, zu holen, sie, Zoey.

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    „Aufgewacht, Zoey!”, hört Zoey eine Stimme rufen. Sie stöhnt, hält sich den Kopf und öffnet die Augen. „Oh Mayce!”, flüstert sie und sieht Mayce, ihre Dienerin, an. „Was ist denn Schatz?”, fragt Mayce sie besorgt.
    „Ach.. ach nichts”, sagt Zoey und wirft sich wieder ins Bett. Aus den Augenwinkeln sieht sie noch wie Mayce sie komisch ansieht und dann das Zimmer verlässt. Kurz darauf betritt Julia das Zimmer. „Zoeylein! Dein Vater wartet schon! Er möchte das Mahl eröffnen!”, sagt diese. „Jaja. Ich komme schon”, zischt Zoey und steht auf. Sie wäscht sich, putzt die Zähne und zieht sich an. Dann geht sie hinunter in 'den langen Saal'. Ihr Vater, König Balouin, und ihre Mutter, Königin Jeonette, warten schon auf sie. Ja, denn Zoey ist eine echte Prinzessin. Zusammen isst die königliche Familie Frühstück und lässt es sich schmecken. Kurz darauf kommt Mayce ins 'den langen Saal' und trägt die Teller weg. „Mum, Dad, darf ich hinaus, in den Garten?”, fragt Zoey höflich. Die Eltern nicken.
    Als Zoey nach draußen will, geht sie an der Bildergalerie vorbei. „Die alten Bilder”, seufzt sie und ihr Blick fällt auf ein Bild. Ein Bild von der Rückfahrt aus Spanien. Doch ihr fällt etwas auf, was ihr vorher nicht aufgefallen ist. Ein grauer Schatten steht hinter dem Auto.

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