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Alia, die Neue

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12 Kapitel - 3.763 Wörter - Erstellt von: Eleanor - Aktualisiert am: 2017-05-07 - Entwickelt am: - 361 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Diese Pferdegeschichte dreht sich um eine Verbrecherserie: Immer wenn der Bauer ein braunes Pferd kauft, verschwindet dieses bei einen Gewitter mit zwei anderen Pferden spurlos. Kann Alia, die neuste Stute mit ihren Freunden das Verbrechen lösen?

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    ((bold))Die Neue((ebold)) ((small))Von Alia((esmall)) Hi, ich bin Alia, eine dunkelbraune Stute. Gerade stehe ich in einen Pferdeanhänger. Ich hasse
    Die Neue
    Von Alia

    Hi, ich bin Alia, eine dunkelbraune Stute. Gerade stehe ich in einen Pferdeanhänger. Ich hasse Autofahrten, aber ich bin zu aufgeregt, um darüber nachzudenken. Heute komme ich in einen anderen Bauernhof namens Andras. Wie er wohl aussieht? Werden die Tiere dort nett zu mir sein? Falls ich mich nicht irre, sollte er in Tirol sein und wir sind schon an der Grenze von Kärnten. Mr. Pettigrew, der Fahrer, zu seiner Frau Ms. Pettigrew sagte: „Wir sind fast da, nur noch zehn Minuten." Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich hohe Berge, wundervolle Wiesen und viele Kühe, aber weit und breit keine Häuser, bis auf ein kleines Häuschen. Einen so schönen Ort habe ich noch nie gesehen. Dann hielten wir an, Ms. und Mr. Pettigrew stiegen aus, öffneten die Tür des Anhängers und ich trabte nach draußen. Aus dem Gebäude kam ein alter Mann mit einem Strohhut. Er rief: „Guten Tag, sind sie nicht die Leute denen ich eine Stute abgekauft habe?“ „Ja, Mr. Freeman. Das ist Alia, unser Araber.“, sagte beide. Während der Alte Mr. Pettigrews Geldscheine in die Hand drückte, besah ich die Umgebung.
    Endlich nahm mich der Bauer am Zügel, als er mich führten stellte er sich als Steve vor und sagte, das er mit Pferden reden kann. Hinter dem Haus übte eine Herde Hochsprung, gerade war eine graue Stute mit weißen Flecken an der Reihe. Ich hörte „buh“ rufe aus der Menge. Erst als einer hey rief hörten sie auf. Wahrscheinlich ist sie nicht sehr beliebt. Sie hat nur die Einser-Hindernisse übersprungen. „Oh, die süße, dumme Liese kann ja nicht mal richtig springen.“
    „Halt die Klappe, Fiona.“ Brüllte ein schwarzer Hengst mit weißen Strümpfen, während Liese tränend wegrannte. Die arme, dachte ich. Erst jetzt bemerkten die anderen das ich da bin. Die selbe die die andere ausgelacht hat, sah mich angewidert an und schrie: „Ha ha ha. Noch so ein brauner Mist? Weiß und rappe ist doch viel schöner. Der Bauer hat keine Ahnung.“ Die Pferde lachten bis zum Geht nicht mehr. Mit einen mal viel es mir auf: Ich war die einzige braune. Jetzt gefiel es mir überhaupt nicht mehr. Meine Wut kochte. Denen werde ich´s zeigen, dachte ich und ohne nachzudenken sprang ich über die Hindernisse. Einser, zweier, dreier und vierer schaffte ich locker. Alle sahen mich verwundert an: Es gibt immerhin nur 50 Pferde auf der ganzen Welt die den vierer überspringen können. Aus der Herde trat ein stattlicher Rappe und so wie auch ich schaffte er alle. Der ist toll.
    Friedlich fragte er: „Wer bist du?“ „Alia, vom St. Nikolas Gestüt und du.“ „Erik, Anführer der Herde.“

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    Willkommen Liebes Miststück
    von Alia

    Erik zeigte mir den ganzen Hof und für einen Anführer ist er sehr freundlich. Kurz nachdem er sich von mir verabschiedet hat, trabte Fiona (Die, die mich ausgelacht hat!) auf mich zu. Sie ist wirklich ein wunderschöner Schimmel. „Willkommen brauner Mist, na wie war deine kleine Führung mit Erik?“ spottete sie, „Ach sie schien dir zu gefallen, was? Glaub bloß nicht das er dich mag, Anführer müssen das mit allen neuen Pferden machen, ob er nun will oder nicht.“ Ich ignorierte ihren fiesen Willkommensgruß, ich will Fiona doch keine Freude machen. Also galoppierte ich stur davon, bis ich die graue Stute von vorhin mit dem schwarzen Hengst, einem alten Esel und Erik sah. Ich trabte zu ihnen und der alte Esel bemerkte mich zuerst. „Bist die neue, oder?“, rief er, während Liese schluchzte. Schließlich bemerkte mich der schwarze Hengst und stellte er sich als Eriks Bruder Scooty vor. Liese sagte „Fiona denkt sie sei die beste nur, weil sie so schön ist und glaubt das du sie magst.“ Mit einem mal sah Erik sie verwundert an „Ich? Sie mögen? Die spinnt wohl!“ Das war erleichternd, er liebt sie doch nicht! „Oh, wir haben dir ja noch gar nicht unseren Schlafplatz gezeigt!“ rief sie, „Ich, Wender, Thalia und du schlafen nicht im Stall, sondern in der Loserecke!“ Na das wird doch immer besser! Jetzt schlaf ich in einer Loserecke.

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    Der tollpatschige Pegasus
    Von Alia

    Das Eck in dem ich mit meinen neuen Freunden schlief, ist ein karger und trostloser Platz, jedenfalls gibt es noch schlimmere Orte. Doch ich schlief sofort ein und mein Traum war echt mysteriös. Ich flog hoch über den Hof, doch als ich meine Beine sah, waren sie nicht dunkelbraun, sondern strahlend weiß. mein Fell glänzte und glitzerte, doch das merkwürdigste ist, das es sich echt anfühlte. Ich spürte wie sich meine Beine bewegten, ich fühlte sogar meine Flügel. Jetzt erst sah ich, wohin ich unterwegs bin, den dort wo ich eigentlich schlief, waren nur Wender und Liese. Genau dorthin steuerte ich hin. Meine Landung war echt miserabel, ich flog in den Busch und haute meinen Kopf an Liese an. Jetzt spürte ich ein Kribbeln. Ich wurde wieder braun, als ich getreten wurde. „Alia, was ist denn los? Zuerst haust du mich mit deinen Kopf und dann zitterst du wie verrückt.“ schimpfte Liesa. „Sorry, ich hatte einen merkwürdigen Traum. Ich war weiß und flog über den Himmel, anschließend landete ich im Busch.“ entschuldigte ich mich. Die Stute sah mich verwundert an und sagte stirnrunzelnd „Woher weißt du, das du durch den Strauch gerannt bist?“

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    Schräge Briefe kommen jeden Tag
    Von Alia

    Naja, um wahr zu sein war der Traum ganz schön.
    Da in der Ferne, galoppierte ein Pferd mit einem Rucksack. Als er näher kam wurden die anderen Pferde aufgereckt. Alle redeten wild herum. Plötzlich hielt er an, wie auf ein geheimes Zeichen wurde es still.
    „Meine Stuten, Hengste und Fohlen, jetzt ist der Augenblick auf den wir alle gewartet haben. Ich, als Verkünder davon, wer zum Turnier darf oder nicht, verkünde hiermit feierlich, wer gut genug ist. Für den Schönheitswettbewerb gehen: Fiona, reinrassige Lipizzaner-Schönheit aus Frankreich, Paris und Scheik, reinrassige Friese aus Irland. Beide mögen bitte Vortreten.
    Für den Vielseitigkeitswettbewerb gehen: Erik, reinrassiger Araber, Wildfang aus dem Auenwald der Angelo-Herde und Alia, reinrassiger Angelo Araber, 2010 noch als kleines Fohlen vom Mühlenwald- Bauernhof weggerannt mit ihren besten Freund Willi Stone, gutaussehender Hühneragent... AAAAAHHHHHH!“ kreischte er. Alle traten einen Schritt nach hinten. „Da-a-a-s h-h-h-a-b-b-e ich n-nicht geschrieben.“ stotterte er. Thalia rief aufgeregt „Lesen sie es, bitte.“ „Na-a-a gut: Schicke meinen Schützlingen Laika, Reki und seinen Bruder Scittels liebe Grüße von ihrem Freund Willi Stone. Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie ich der Herde Gute-Nacht Geschichten erzählt habe? Hab´s einen Schriftsteller unter die Nase gehaut, fand sie super und hat sie veröffentlich.
    Tut mir leid, dass ich nicht persönlich mit euch reden kann, muss nur schnell die Welt retten, aber dann komme ich.
    Liebe Grüße,
    euer Stone
    Alle redeten wild durch einander. Wer sind Laika, Reki und Scittels?

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    ((bold))Der geheimnisvolle See((ebold)) ((small))Von Alia((esmall)) Als sich die Stimmung etwas Entspannte ging jeder seiner Wege. Da ich nicht allein
    Der geheimnisvolle See
    Von Alia

    Als sich die Stimmung etwas Entspannte ging jeder seiner Wege. Da ich nicht alleine zurückbleiben wollte, lief ich mit Liese mit. Auf den Weg zur Weide fragte ich sie, was alle gegen braune Pferde haben. Lieses Miene verdunkelte sich als sie antwortete:“ Weißt du, immer wen der Bauer braune Pferde kauft, bekommt er ohne Grund Geldproblem. Letztes Mal im Winter waren alle knapp am Verhungern. Und weißt du, was das komischste ist? Dass das braune Pferd dann immer mit zwei anderen Pferden nach einen starken Gewitter spurlos verschwindet und nicht einmal die Polizei konnte sie dann jemals wieder finden. Deshalb erzählen die meisten das sie Unglück bringen. Totaler Humbug, wen du mich fragst.“ Den Rest des Weges schwiegen wir.
    Als es Abend wurde trabte ich in die Loserecke, kam Erik auf mich zu und drehte sich immer wieder vorsichtig um. Erst als er sich sicher war, das ihn niemand sah fragte er mich geheimnisvoll:“ Alia, würde es dir etwas ausmachen kurz mit mir mitzukommen?“ Ich nickte und Erik bat mich ihn zu folgen. Wir gingen in den Wald und immer mehrfragte ich mich, wo wir hingehen. Schlagartig wechselte Erik von dem Weg in das dichte Gestrüpp. Was ich dann sah, verschlug mir die Sprache.
    Vor mir war eine wunderschöne Klippe, in der mehrere mächtige Wasserfälle in einen großen See mündeten. Es war bei weiten der schönste Ort wo ich je war. Erik merkte das der Ort mir gefiel und
    erklärte: „Das ist der Lichtersee. Ich habe in noch nie jemanden gezeigt, aber als du kamst habe ich etwas in dir gespürt, was dich von den anderen unterscheidet.“ Irgendwie rühren mich diese Worte, aber ich würde gerne wissen was genau er damit meint. „Gehen wir schwimmen?“, wollte ich wissen. Ohne auf eine Antwort zu warten sprang ich ins Wasser und spritzte Erik bis er von oben bis unten voll. Da ließ er nicht auf sich warten spritzte mir ins Gesicht. Wir machten eine Spritzschlacht und nach etwa einer halben Stunde kamen wir durchnässt aus den Wasser und schlichen uns nach Hause. Alle anderen schliefen schon als wir ankamen. Ich schlief sofort ein.
    Und dann war wieder dieser komische Traum.

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    ((bold))Immer wieder dieser Traum((ebold)) ((small))von Alia((esmall)) Ich bin wieder der wunderschöne Pegasus, aber jetzt konnte ich sogar ein gedre
    Immer wieder dieser Traum
    von Alia

    Ich bin wieder der wunderschöne Pegasus, aber jetzt konnte ich sogar ein gedrehtes Horn sehen, weil es sie im kleinen See der auf der Weide liegt spiegelt. Ich fliege hoch über den Wolken. Doch diesmal fliege ich nicht zu der Weide, nein, dieses Mal fliege ich zum Lichtersee. Auch meine Landung war nicht holprig, sondern sie war angenehm und kaum zu Spüren. Ich weiss, ihr denkt jetzt: „Mensch Alia, in Träumen kann man nicht fühlen“ Doch ich meine es ernst. Ich kann sogar die nach Blumen duftende Luft riechen. Ich gehe zum See und trinke, und ja ich kann sogar das kalte Wasser schmecken. Plötzlich höre ich im Gebüsch ein böses Knurren.
    Ohne Nachzudenken fliege ich Richtung Weide, aber bei dieser Landung habe ich kein Glück: Ich lande wieder im Strauch. Doch glücklicherweise habe ich niemanden aufgeweckt. Also schleiche ich mich leise zu meinem Schlafplatz und schlafe ein.

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    Die Trainingsstunde fällt ins Wasser
    von Alia

    Plötzlich weckt mich eine laute Stimme, die ganz nach Steve klang. Wie es sich anhörte, möchte er uns zur Trainingsstunde holen. Also stehe ich auf und trabe zu Steve, der gerade verkündet, dass nur die Pferde trainieren sollen die beim Wettbewerb mitmachen. Da ich beim Vielseitigkeitswettbewerb mitmache, nehme ich mir vor möglichst lange und intensiv zu trainieren. Ich laufe los, ... Hilfe, ein Blitz! Verschreckt laufen alle los, während Steve probiert uns einzufangen, um uns in den Stall zu bringen. Erst Minuten später bemerke ich, dass es dumm wegzurennen, also laufe ich zu meinem Besitzer. Langsam kommen auch die anderen zu Steve, da es inzwischen angefangen hat heftig zu regnen. Steve bringt uns in den Stall. Ich war noch nie im Stall und weiss somit nicht, wo meine Box ist. Alle gingen in ihre Box und wie ich sehe, teilen sich jeweils zwei Pferde eine Box. Sie scheinen sich die Ordnung spontan einzuteilen und zu meinem Entsetzen sehe ich, das Fiona sich zu Erik drängt. Erik schaut hilfesuchend in die Menge, doch die meisten nicken Fiona nur aufgeregt zu. Ich bleibe als letzte übrig und wie ich sehe waren alle Boxen besetzt. Als der Bauer zu uns kam, meinte er: „Fiona, warum gehst du denn nicht zu deiner Freundin? Dann können Scooty und Alia zu Erik.“ Mit einem anfänglichen Zögern geht Fiona zu ihrer Freundin während ich und Scooty zu Erik gehen. Man kann ihn wirklich ansehen, das er sehr erleichtert ist.
    Eigentlich langweilten wir uns, aber wir probierten den Aufenthalt so erträglich wie möglich zu machen, in dem wir redeten und uns gegenseitig mit Wasser und Heu bewerfen. Als es endlich Nacht wurde schlafe ich schwer ein, da ich mich heute gar nicht bewegt habe.
    Nach einer halben Ewigkeit falle ich in einen unruhigen Schlaf. Irgendwie bin ich Nervös und ich zittere, obwohl es nicht kalt ist. Ich habe das Gefühl, als würde ich beobachtet...

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    Von einem Huhn entführt
    von Alia

    Mitten in der Nacht wache ich durch ein komisches Geräusch auf. Ich probiere mich selbst zu beruhigen, das war sicher nur der Wind. Doch auf einmal höre ich leise Schritte auf mich zukommen. Gerade wollte ich weglaufen und den Typen treten, doch es ist bereits zu spät: Ich spüre einen Betäubungspfeil und bevor ich falle versuche ich mich zumindest hinzulegen, das gelingt mir auch, aber ich falle dann in Ohnmacht.
    Irgendwann wache ich mit gebundenen Beinen vorm Lichtersee auf. (Was dazwischen passiert ist, weiss ich allerdings nicht.) Es war schon später Nachmittag. Ich versuche mich aus den Fesseln zu befreien, aber sie sind wohl von einem Profi gemacht worden. Ich schaue mich um und neben mir sehe ich Erik und Scooty, die beide noch in Ohnmacht liegen. Da erinnere ich mich an das, was Liese mir einmal gesagt hat: Nach einem heftigen Gewitter verschwindet das braune Pferd mit zwei anderen Pferden spurlos und sie wurden dann nie mehr gesehen. Bei diesen Gedanken läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Vielleicht ist die Theorie, das braune Pferde Pech bringen doch nicht so verkehrt. Ich höre Schritte näher kommen und eine glückliche Stimme ruft: „Ach Alia, es ist schon drei Monate her, seit ich dich das letzte Mal gesehen habe. Sorry, aber die Fesseln müssen Vorerst sein, du kannst dich ja nicht mehr an mich erinnern. Aber das erklär ich dir später. Ich muss dir die Erinnerungsspritze geben.“ Ehe ich etwas sagen konnte, spürte ich eine kleine Nadel, die der, der gerade gesprochen hat wohl gemeint hat. Ich fange an furchtbar zu zittern und bekomme unaushaltbare Kopfschmerzen. Plötzlich erinnere ich mich an meine Kindheit. Früher dachte ich immer, das ich am Hof der Pettigrews glücklich aufgewachsen bin, an Einzelheiten konnte ich mich nicht erinnern. Doch jetzt kann ich mich an alles erinnern, so wie es wirklich passiert ist: Ich bin damals als Fohlen mit meinen besten Freund, einem Huhn Namens Willi Stones vom Mühlenwald- Bauernhof weggerannt, weil unser Besitzer seine Pferde an einen Pferdemetzger verkaufen wollte. Wir sind lange gelaufen, bis wir im Auenwald auf die Angelo-Herde gestoßen sind, die uns aufgenommen haben. Wir haben uns mit Erik und Scooty angefreundet und waren durch nichts mehr zu trennen. Wenn Willi uns geheime Botschaften schickte, aber nicht wollte das die anderen wissen wer gemeint ist hat er mich Lakai, Erik Reki und Scooty Scittels genannt. Vor drei Monaten kam eine Gruppe von Menschen, die alle betäubt haben und uns in einem Labor Vergessens Spritzen gegeben haben und uns in verschiedene Bauernhöfe gesteckt haben. „Willi, aber woher kannst du dich noch an alles erinnern?“, fragte ich Willi. Er erzählt mir, das ihn die Menschen im Auenwald übersehen haben und fest entschlossen Agent wurde, um unsere Freundschaft zu retten. Anschließend gab er Erik und Scooty die Spritze und band mich los. Als die beiden aufwachten starrten sie verwirrt durch die Gegend und flüsterten: „Jetzt erinnere ich mich.“ Willi band beide los und sagte: „Es gibt noch einen anderen Grund warum ich hier bin: Mein Boss hat mir aufgetragen, das ich denjenigen suchen soll, der hier immer die Pferde stiehlt. Auf so eine Gelegenheit habe ich lange gewartet, weil ich euch dann wieder sehen kann. Bitte hilft mir bei der Suche nach dem Dieb, wie wäre es wenn wir uns jeden Abend am Lichtersee treffen und dort unsere Neuigkeiten austauschen?“ Wir alle riefen einverstanden.

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    Chaos pur
    von Liese

    Als ich in der Früh aufwachte, konnte ich Scooty, Erik und Alia nicht finden. Alle anderen schliefen noch und ich wollte sie nicht aufwecken, deshalb suchte ich alleine die ganze Gegend ab. Vergebens. Langsam bekam ich Angst. Was ist, wen der Dieb wieder zugeschlagen hat? Ich konnte es nicht mehr aushalten und weckte Wender auf. „Alia, Erik und Scooty sind verschwunden“ rief ich. Mit einen mal schrie Wender: „Sie sind verschwunden!“ Er schrie so laut das er die anderen aufweckte. Alle murmelten schlaftrunken: „Wer ist weg?“ Die erste die klaren Gedanken fassen konnte war Thalia: „Wer ist verschwunden? Wir müssen Steve Bescheid sagen.“ Ich sagte allen das ich Alia, Erik und Scooty nirgends finde. Auf einmal begann das große Chaos: Alle redeten wild durch einander und ein paar Stuten fielen in Ohnmacht. Die Scheunentür ging auf und Steve ging wütend hinein. „Was ist nur los mit euch? Es ist 4 Uhr in der Früh!“; schimpfte Steve. Wir erklärten ihn alles. Steve hörte uns aufmerksam zu und sah extrem traurig aus. „Wir müssen uns aufteilen.“, sagte er „Thalia, Liese und Wender suchen den Hof ab, Fiona, Donner und Marie suchen auf den Kuhweiden und Daria, Erna und Zoe suchen im Wald. Der Rest bleibt hier, für den Fall das sie zurückkommen, während ich die Polizei informiere.“ Ich suchte den ganzen Hof mindestens 5 Mal ab, aber ich konnte sie nicht finden. Auch die anderen sind erfolglos nach Hause gekommen. Wütend rief Daria: „Wir haben den ganzen Wald abgesucht, aber die sind einfach Futsch. Wir haben doch nicht mal Fußabdrücke gefunden!“ Als die Polizei kam war es bereits später Nachmittag. Sie suchten alles ab, aber sie konnten weder Fingerabdrücke noch Fußabdrücke finden. Das einzige was sie gefunden haben, war eine Hühnerfeder. Das war ziemlich komisch, den Steve hat keine Hühner und in der Umgebung gibt es ebenfalls keine Hühner. Als es Nacht wurde, gingen wir erschöpft schlafen.

    10
    Wir sind absolute Lügner
    von Erik

    Wir redeten eine Zeitlang mit Willi. Als es Nacht wurde, erklärte er uns wie wir wieder zum Hof kommen. Ich war nicht sonderlich begeistert von seiner Idee, da wir dabei ziemlich viel lügen müssen, aber ich muss schon sagen das sie echt genial ist. Wir gingen mit Willi zum Hof, wo er uns an einem Zaun festband und tröpfelte eine Spur Blut von einer Blutwurst von Scootys Hinterhuf bis zum Wald hinein, wo sie endete.
    Als in der Früh alle aufwachten und nach draußen gingen, liefen alle direkt zu uns und aus allen Seiten wurden wir mit Fragen bombardiert. Steve lief zu uns und fragte überglücklich: „Was ist denn passiert?“ Alia fing an mit der Lügengeschichte: „Also, ich wurde aus dem Schlaf gerissen als mir jemand ein Halfter aufzog und Augenklappen gab. Ich wurde weggezogen und Erik und Scooty haben gesagt, dass sie auch so weggezogen wurden.“ „Ja, als es etwa Mittag war, hat Alia den Typen getreten und wir haben gehört, dass er in einen See oder Fluss reingefallen ist. Wir wollten weglaufen, aber hat uns wieder eingefangen.“ setzte ich fort. Scooty sagte: „Als es Nacht war hat er uns wieder zurückgeführt und geflüstert, dass wir eine widerspenstige Bande sind. Er hat uns festgebunden und dann habe ich ihn getreten.“ Steve band uns los.

    11
    Die mutmaßliche Täter-Liste
    von Scooty

    Denn restlichen Tag kamen Fragen über Fragen, aber je später es wurde, umso ruhiger wurden es. Als es Nacht wurde und alle schliefen, liefen ich, Erik und Alia wie versprochen zum Lichtersee. Willi wartete dort bereits auf uns. Aufgeregt winkte er uns zu sich und begann, nachdem er uns begrüßt hat, zu reden: „Ich habe vom Boss eine Liste mit den Namen der Verdächtigten, ihrem Wohnort, warum sie verdächtigt werden und den Tagen der Verbrechen bekommen.“ Er zeigte uns die Liste und bat uns, dass wir ihn bei der Suche helfen. So sieht die Liste aus:

    Robert Müller wohnt in der Agerer- Straße 11,
    hatte wenig Geld, aber seit die Pferde
    gestohlen werden hat er wesentlich
    mehr Geld

    Maria Steinbach wohnt in der Agerer-Straße 9, war
    schon einmal an einem Pferdediebstahl
    beteiligt

    Johann Wolf wohnt in der Agerer-Straße 14, war ein
    Komplize von Maria Steinbach

    Erna Dachauer wohnt in der Daxinger-Gasse 21 5, 30
    Minuten vom Gestüt, kommt
    ungewöhnlich oft zum Gestüt und
    beobachtet die Pferde, ist meistens
    am Tag vor dem Diebstahl im Gestüt


    So, der Rest wird leider erst später kommen, da es echt lange dauert eine so lange Geschichte zu schreiben.

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    Sorry, aber dieses Kapitel wollte ich eigentlich gar nicht machen, aber ich weiß auch nicht wie man es löscht.

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1492504154
Alia, die Neue
Alia, die Neue
Diese Pferdegeschichte dreht sich um eine Verbrecherserie: Immer wenn der Bauer ein braunes Pferd kauft, verschwindet dieses bei einen Gewitter mit zwei anderen Pferden spurlos. Kann Alia, die neuste Stute mit ihren Freunden das Verbrechen lösen?
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1492504154/Alia-die-Neue
http://www.testedich.de/quiz47/picture/pic_1492504154_1.jpg
2017-04-18
40GA
Pferde

Kommentare (3)

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Kletti-Chan :3 (85373)
vor 168 Tagen
Cool! Ich freu mich schon wie so ein Honigkuchenpferd(Badum-tschhhhh XD)!^^
Eleanor (11714)
vor 168 Tagen
Danke! Ich schreibe schon, ich glaube das ich morgen ein paar Kapitel hinzufügen werde.
Kletti-Chan :3 (85373)
vor 169 Tagen
Omfg! Die Story ist mega nice! Bitte schreib weiter!^^