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Prägung zwischen zwei Welten

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1 Kapitel - 793 Wörter - Erstellt von: Lonely-girl - Aktualisiert am: 2017-04-21 - Entwickelt am: - 221 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Brooklyn ist ein Mädchen.
Brooklyn geht zur Schule.
Brooklyn trifft sich mit Freunden.
Brooklyn spielt Basketball und Gitarre.
Brooklyn genießt das Leben in vollen Zügen.
Brooklyn ist ein ganz normales Mädchen.
Jedoch gibt es ein kleinen Unterschied.....
Brooklyn ist von der Geburt an Gehörlos.

1
Brooklyn:


Ich schaute weiter aus dem Fenster und beobachtete, wie wir langsam abhoben. Das würde ein langer Flug werden. Ich verstand nicht, warum wir eigentlich nicht mit dem Auto fuhren, aber vielleicht hatte das etwas mit den Auflagen zu tun. Meine Mum hatte sich ihr Handy gestellt, was immer dann klingelte, wenn ich meine Medikamente nehmen musste. Zweiundzwanzig Stunden später landeten wir in Seattle. Ich schnallte mich ab und stieg aus dem Flugzeug. Nach vier weiteren Stunden fuhren wir an dem Ortsschild vorbei was mir sagte, dass wir Forks angekommen waren. Wie ich sehen konnte war es eine Kleinstadt und schien sehr ruhig zu sein. Irgendwann wurde der Baumbestand wieder dichter und wir bogen in eine Straße rein, deren Ende von den Bäumen verschluckt wurde. Keine fünf Minuten später stellte meine Mum den Motor ab und wir standen vor einem gemütlich kleinen Häuschen mit Veranda. Man sah, dass es frisch gestrichen wurde und auch die Veranda anscheinend neu gemacht wurde war. Der Anstrich, was in einem unauffälligen braun gehalten ist, harmonierte mit den Bäumen drum herum ganz gut. Ich stieg aus und bekam aus den Augenwinkel noch mit, dass meine Mum noch etwas sagen wollte, bevor ich die Tür zuschlug.

„Und Schatz? Ist das nicht herrlich hier?"

„..."

Ich ging schon mal vor und trotz, dass die Veranda neu gemacht wurde, knarrte das Holz unter mir. Meine Mum die auch meinen Koffer hatte, schloss mir lächelnd auf. Drinnen war alles sehr schlicht und doch irgendwie modern gehalten.

„Komm Liebes, ich zeig dir dein Zimmer, dann kannst du schon mal deine Sachen auspacken."

„..."

Ich ging meiner Mum hinter her, die Treppen rauf. Die erste Tür führte ins Schlafzimmer meiner Mum, dann folgte ein riesiges Bad und dann, am Ende des Flures war mein Zimmer.

„Ich hoffe es gefällt dir. Die Wände können wir ja noch streichen, aber wir wussten nicht in welcher Farbe du es gerne hättest."

Die Wände waren strahlend weiß, was mich doch an mein altes Zimmer erinnerte und dafür sorgte, dass ich mich etwas mehr zu Hause fühlte. Ich hatte ein Bett, einen Schreibtisch, zwei Regale und einen Kleiderschrank die alle in einen dunklen braun gehalten waren.Das Highlight war aber das große Fenster, von wo man direkt in den Garten und in den Wald blicken konnte. Auch hatte es eine breite Fensterbank auf der ich mich bequem hinsetzten konnte.

„So Liebes, ich geh dann mal runter und lass dich in Ruhe auspacken."

„..."

Was glaubte sie eigentlich wie lange ich brauchen würde, aber egal. Sie ging runter ließ aber Tür auf. Ich öffnete meinen kleinen Koffer und verstaute schnell meine paar Sachen. Ganz behutsam setzte ich das weiße Plüschkaninchen auf den Nachttisch und stellte das Foto, was übrigens mein einziges war, daneben. Von unten kam der Geruch von einer Gemüsesuppe hoch und lockte mich so vom Fenster weg. Unten angekommen sah ich meine Mum in der Küche.

„Oh Schatz, da bist du ja wieder. Ich hoffe dein Zimmer gefällt dir einigermaßen? Ich wollte morgen mit dir einkaufen und holen was du so alles möchtest. Ach ja und Dr. Jackson hatte mir erzählt, dass du so gerne in der Gärtnerei gearbeitet hast und da hab ich mir gedacht, dass ich dir ein paar Beete anlege, die du dann bepflanzen kannst, mit was immer du willst. Das könnten wir dann auch morgen besorgen und..."

,, Mum bitte beruhige dich.....ok ich möchte jetzt nur noch essen?"

„Ja da hast du vermutlich recht."

Es war wirklich komisch nach 2 Jahren wieder mit meiner Mum an einen Tisch zu sitzen und gemeinsam zum Abendbrot zu essen...

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