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Verschiedene Vampirarten - Teil 2

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14 Kapitel - 1.385 Wörter - Erstellt von: Vampire_girl1998 - Aktualisiert am: 2017-04-20 - Entwickelt am: - 146 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier ist der zweite Teil, von den verschiedenen Vampirarten

    1
    Baital

    Stammen aus dem alten Sanskrit. Es sind Wesen, die halb aus Mensch und halb aus Fledermaus bestehen. Sie sind etwa 1,5 Meter groß.

    2
    Bajang

    Bajang ist ein blutrünstiger Dämon aus Malaysia. Er ist das männliche Gegenstück zum weiblichen Langsuir und tritt in der Gestalt einer Katze auf. In Körpern von tot geborenen gefangen, können sie von Hexen und Zauberern hervor beschworen werden und zu bösen Zwecken domestiziert werden. Dazu wird er in einem Bambusbehälter gehalten, der mit bestimmten Blättern verschlossen und mit Amuletten bestückt wird. Als Nahrung bekommt der Bajang Eier und Milch, dass er sich nicht gegen seinen Herren wendet. In Gestalt eines Maders wird er auf Opfer gehetzt, die dann allesamt an einer mysteriösen Krankheit sterben.

    3
    Baobhan-Sith

    Die Baobhan-Sith ist eine böse schottische Fee, die in Gestalt eines jungen Mädchens in grünen Kleidern Auftritt. Sie jagt nur einmal im Jahr. Ihre Opfer sind ausschließlich Männer. Sie tanzt erst mit ihren Opfern um sie dann bis zum letzten Tropfen auszusaugen. Getötet werden sie durch kaltes Eisen.

    4
    Baykok

    ===> Nordamerika / Große Seen / Ojibwa

    Ausgemergelter, fliegender Vampir, der während seiner Jagd mit unsichtbaren Pfeilen kreischende Rufe ausstößt. Oft verspeist er auch seine Opfer.

    5
    Bebarlang

    Die Bebarlangs sind ein Stamm auf den Philippinen, dessen Mitglieder eine Form des psychischen Vampirismus praktizieren.
    Sie senden ihren astralen Körper aus, um sich von den Lebensenergien anderer zu ernähren.

    6
    Bhuta

    Bhuta ist ein indischer Vampir, der normalerweise durch einen gewaltsamen Tod entsteht. Bhutas findet man auf Friedhöfen und an dunklen, tristlosen Plätzen, wo sie sich von Exkrementen und Gedärmen ernähren. Ein Angriff dieser Wesen endet meist mit einer Krankheit oder dem Tod.

    7
    Bibi

    Bibi ist bei den Sinti und Roma einer Vampirähnliche Gestalt, die mit Cholera und Pest in Verbindung gebracht wird. Eine von vielen Gestalten, die Kinder und ihren Müttern angst einjagt und auch als rachsüchtiger Geist dient.

    8
    Blutsauger

    Diese Bezeichnung wurde von Voltaire zuerst auf die Gruppe der Adligen und Geistlichen angewandt, um sie dem Volk zu beschreiben. Später hat Karl Marx die Gesellschaftsform Kapitalismus als Vampir identifiziert und eine endgültige Vernichtung angeraten. Spätestens seit dieser Zeit wird der Vampir immer wieder herangezogen, um Unterdrückung zu verbindlichen und darzustellen.

    9
    Brahmparush

    Brahmparush ist eine indische Vampirart. Diese Kreatur trinkt das Blut von Menschen durch deren Schädel, isst dann das Gehirn auf und wickelt die Gedärme seines Opfers um den Körper. Um diesen tanzt es dann einen rituellen Tanz.

    10
    Bruja

    Bruja ist der Name eines weiblichen Vampirs aus Spanien. Vergleichbar mit der italienischen Strega bzw. der Bruxa aus Portugal. Die Bruja wird normalerweise durch den Zauber einer Hexe in einen Vampir verwandelt. In der Nacht verlässt sie ihr Heim in Form eines Vogels (oder eines anderen Tieres) und quält am liebsten müde Wanderer, die sich verlaufen haben. Zur Tageszeit ist sie eine schöne Frau, die oft Kinder mit sich herum trägt, die dann zu ihrer Nahrung werden.

    11
    Brukolakas/Wrykolakas

    Bezeichnet man im griechischen Volksglauben einen Vampir. Ursrpünglich slawischer Herkunft bezeichnete er einen Werwolf.

    Nach dem griechischen Volksglauben führte ein frevelhafter Lebenswandel, die Exkommunikation, der Abfall vom orthodoxen Glauben, die Bestattung in ungeweihter Erde, besonders aber der Verzehr von Fleisch eines vom Werwolf gerissenen Schafes dazu, dass ein Mensch nach seinem Tod zum Wrykolakas wird. Nach bestimmten Vorstellungen verwandelte sich auch ein getöteter Werwolf in einen mächtigen Vampir, der dabei die Fangzähne, behaarten Handflächen und die glühenden Augen des Werwolfs übernimmt. Der Wrykolakas klopfte nachts an die Haustür und rief die Bewohner beim Namen. Wenn er beim ersten Mal keine Antwort bekam ging er vorbei ohne Schaden anzurichten. Daher antwortete man in bestimmten Gebieten erst beim zweiten Mal auf Klopfen oder rufen. Opfer des Wrykolalas wurden selbst zu Vampiren. Da ein solcher Blutsauger immer mächtiger wurde, wenn er ungehindert seinem Treiben nachgehen konnte, musste dem verdächtigen Leichnam so schnell wie möglich der Garaus gemacht werden. Traditionelle Methoden wären das allseits bekannte Pfählen, Enthaupten, Ausreißen des Herzens mit anschließendem Aufkochen in Essig und das Verbrennen des Leichnams. Dabei wurden auch die von ihm befallenen Opfer wieder vom Fluch der untoten Existenz befreit.
    Im griechisch-orthodoxen Ritus war es üblich, nach 40 Tagen das Grab eines verstorbenen zu öffnen und im Beisein des Priesters zu überprüfen, ob die Verwesung so weit fortgeschritten war, dass mit einer Rückkehr des Toten als Vampir nicht mehr zu rechnen war. Schien die Verwesung jedoch nicht eingesetzt zu haben, galt der Leichnam nah allgemeiner Überzeugung als vom Teufel besessen und musste daher vernichtet werden. Als unverweslich galt jeder Tote, der nicht erlöst werden konnte. Es wird häufig berichtet, dass die orthodoxe Kirche diesen Volksglauben ausgenutzt habe, um die Gläubigen vom Übertritt zum Islam abzuhalten. Die Furcht, nicht erlöst werden zu können, beherrschte die Menschen auf dem Balkan.
    Die merkwürdige Begriffsverwirrung ist bedingt durch die Übernahme des slawischen Wortes "vurkudlak", das übersetzt "Wolfspelz" bedeutet und auch bei den Serben und Makedoniern inzwischen die Bedeutung von "Vampir" angenommen hat, zuweilen aber auch den Werwolf bezeichnet. Hintergrund ist der europaweit verbreitete Volksglaube, dass ein Mensch, der zu Lebzeiten andere in Gestalt eines Werwolfs schädigt, unbekannt blieb und nicht bestraft wurde, nach seinem Tod als Vampir wiederkehren oder als Nachzehrer aus dem Grab heraus die Lebenden schädigen werde, wenn nicht entsprechende Maßnahmen zum Bannen oder vernichten des Unholds ergriffen wurden. Das ursprüngliche griechische Wort für Werwolf lautete "kallikantsaros", während der häufig in der Literatur gefundene Begriff "lykanthropos" (wörtlich: "Wolfsmensch") nur in der Gelehrtensprache, etwa bei den Medizinern, vorkam. Ein urgriechischer Begriff für Vampir, der aus der Zeit vor der Übernahme des slawischen Wortes datiert, ist nicht bekannt, was zu der Annahme geführt hat, die Griechen hätten den Vampirglauben erst durch den Kontakt mit den einwandernden Slawen angenommen. Bislang brachten alle Versuche, die unterschiedlichen Wurzeln des griechischen Vampirglaubens zu ermitteln, keine befriedigenden Erfolge. Es ist jedenfalls nicht gesichert, dass andere blutsaugende Wesen, die man aus der antiken Mythologie bekannt sind, als Vorläufer der Vampire zu sehen sind. Denn es handelt sich bei ihnen um Dämonen (Lamien oder Empusen) und um nicht wiederkehrende Tote, also menschliche Wesen. Sie haben daher einen etwas anders gelagerten mythischen Hintergrund, auch wenn einige der ihnen zugeschriebenen Eigenschaften mit denen der Vampire verschmolzen sind.

    12
    Bruxa

    ==> Portugal (in Spanien: Bruja)

    Diese Vampirin konnte bisher noch nicht unschädlich gemacht werden. Sie scheint wirklich unsterblich. Die sehr gute Gestaltwandlerin (meist Vögel) trinkt mit Vorliebe Kinderblut.

    13
    Buau

    Ein Buau ist ein blutsaugender Dämon, der bei den Dayak, einem Volk auf Borneo, vorkommt. Es ist der Geist eines im Krieg getöteten Feindes.

    14
    Burxas

    Portugiesische Sukkubus und Vampirart

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