Springe zu den Kommentaren

Mein Weg der Magie

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
8 Kapitel - 1.697 Wörter - Erstellt von: Lasse_Plays - Aktualisiert am: 2017-04-20 - Entwickelt am: - 228 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Es war ein etwas stürmischer Tag (norddeutsch stürmisch xD). Ich hatte mir mit einem Spaziergang am Wasser die Zeit vertrieben und wollte gerade nach Hause gehen, da hörte ich hinter mir das Flüstern einer kristallklaren Stimme: „
    Die Zeit ist reif... Der Meister erwartet dich. Gehe zu ihm wenn du bereit bist....." Ich drehte mich um, aber da war niemand. Hatte ich es mir eingebildet? Wahrscheinlich. Ich drehte mich wieder um um meines Weges zu gehen, da Stand auf einmal eine in schwarz gehüllte Gestalt vor mir. Klein und mit einer dicken Nase und ich war mir sicher dass seine Kleidung aus Federn der Raben bestand. „ha.. Hallo?" Fragte ich es und es sprach sogar mit mir. Eine kratzige raue Stimme: „es ist schön dass ich dich treffe. Lass dir von dem wispern des Wassers nichts sagen. Komm mit mir. Ich bring dich zu meinem Meister."
    Was sagte das Ding da? Wispern des Wassers? Sein Meister? Ich hatte keine Lust mich mit diesem zu groß geratenen Raben herumzuschlagen. Ich ging also ein paar Schritte zurück. Jetzt stand ich fast wieder im Wasser und hörte die kristallstimme wieder: „verschwinde du Höhlentroll. Mein Meister möchte nur Gutes für ihn. Du ziehst ihn nicht auf die dunkle Seite." „ich bin kein troll sondern ein Kobold!" Sagte das Wesen vor mir in Richtung Wasser.

    2
    „ein Kobold? Das wird ja immer besser!" Erwiderte die Stimme leicht genervt. „ jetzt reicht's!" Schrie der Kobold und holte ein Beutelchen aus der Tasche seines Rabenfederanzugs und kramte darin bis er eine Sprühflasche herauszog und Richtung Wasser spritzte. Er traf auch mich damit und mir wurde schlecht. Ich sah verschwommen alles um mich herum und sah neben mir etwas liegen was ich nicht gesehen hatte: eine Fee. „so" sagte der Kobold und steckte die Flasche weg. „wenn das jetzt geklärt ist kleine Fee... Und du mein Junge kommst jetzt schön mit" fügte er mit einem schelmischen Grinsen hinzu. „nein!" Schrie ich den Kobold an. „ was hast du mit ihr gemacht?" „ach das war keine Kunst. Dieses Spray zu brauen ist ganz leicht ich nehme dich jetzt mit." Ich hatte aber keine Lust mich zu bewegen und länger tatenlos zuzusehen. Ich nahm den Kobold am Arm und zog ihn Richtung Wasser. „was tust du da? Hey lass mich los du kleiner... NEEEEEIIIIIINNNNN!" Schrie er als ich ihn in das Wasser warf. Er löste sich nun in einem smaragdgrünem dampf auf der nach faulen Eiern roch. Meine Augen ruhten nun auf der Fee die reglos auf dem Boden lag. Ich zögerte, aber dann nahm ich sie und ging in das Wasser. Und auf einmal war ich ganz woanders. Eine neue Stimme schlug mir entgegen „schön dass du da bist. Fangen wir mit dem Unterricht an ;)."

    3
    Die Stimme gehörte einem Mann der etwas weiter weg an einem Tisch saß und etwas Tee trank. Er hatte weiße Haare, einen Bart der mich an einen chinesischen Drachen erinnerte und trug alles in limettengrün. Ich sah mich um: überall waren Schriftrollen und Bücher auf dem Boden verteilt. Es war eine Art Höhle und in der Nähe hörte ich Wasser rauschen. Der Mann Schorsch noch einmal zu mir „du hast die Nachricht von Lidia erhalten. Aber wo ist sie?" Ich war mir nicht sicher wen er meinte aber ich holte die kleine Fee aus der Tasche und der Mann hatte auf einmal einen nervösen Gesichtsausdruck. „Lidia was ist mit dir passiert? Komm schon sprich mit mir." Lidia hob ihren Kopf schwach und ich hörte die kristallklare Stimme die ich vorher gehört hatte: „ich brauche.... Wasser... Quellwasser......etwas womit du mich reinwachsen kannst." Die Stimme war Schwach und es war klar das Lidia bald nichts mehr sagen würde, wenn ich nicht helfen würde. Ich ging dem Rauschen des Wassers nach während der Mann aufgestanden war und fand eine Quelle mit lauwarmen Wasser vor wo ich Lidia hineintauchte. Als ich sie wieder herausnahm sprach sie wieder und ihre Stimme war nun wieder normal: „ oh danke. Ich stehe in deiner Schuld. Dieser Kobold hat eine Abreibung verdient. Wo ist er?" „ich hab ihn in das Wasser geschmissen und er ist in Rauch aufgegangen."

    4
    Lidia begann zu Lachen „hahaha geschieht ihm recht. Du hast das richtige getan. Ich möchte dir nun meinen Meister Robero vorstellen. Er hat. Ich zu dir geschickt und ich sollte dich holen. Er möchte dir beibringen gegen dunkle Mächte zu kämpfen. Damit wirst du es schaffen mehr solcher miesen Kobolde ins Jenseits zu befördern. Und...." „warte, warte, warte. Warum sollte ich das tun?" Robero antwortete:„ weil du keine wähl hast. Der Kobold der doch holen sollte wurde von Meiner Schwester Lyn geschickt. Sie tut so etwas nur wenn sie jemanden für ihre Drecksarbeit braucht. Und das Überleben die meisten nicht. Deswegen wollte ich ihr zuvorkommen und dich ausbilden Wassermagie zu benutzen." Ich war mir zwar nicht sicher aber er hatte wahrscheinlich recht. Deswegen war der Kobold in rabenfedern gekleidet. Weil ein Rabe selten allein kommt. Ich sah Lidia und Robero an: „ok legen wir los". Robero führte mich danach sofort zur Quelle zurück. „um das Wasser beherrschen zu können braucht man zwei Dinge: Geschick und Ausdauer. Hier ich zeig es dir." Er legte seine Hand in das Wasser und bewegte seine andere. das Wasser schlug Wellen in jede Richtung in die er die Hand außerhalb des Wassers bewegte. Die Hand im Wasser blieb ruhig. „so und jetzt probiert es mal." Meinte Lidia und ich versuchte mein Glück. Ich schaffte eine ganz kleine Welle in die andere Richtung in die ich meine Hand außerhalb bewegte.

    5
    Nach 8 Wochen Training und zahlreichen Misserfolgen hatte ich es geschafft. Robero zeigte mir nun wie man Wasser aus seiner Hand zauberte und je nach Gefühlslage kontrollieren konnte. Ich übte schon wieder sehr lange. Nach ein paar Wochen bekamen wir Besuch. Ein Mann mit rotem Bart und einer Rüstung kam in die Höhle und sprach mit Robero. Ich schnappte etwas Interessantes auf:„ deine Schwester hinterlässt mit ihren Kobolden ein ziemliches Chaos. Ihr Taifun artiges Temperament muss gestoppt werden." „ja ich weiß Arolin. Aber Lyn ist zu stark für mich. Mein Schützling hier lernt gerade Magie. Ich werde ihm den Auftrag geben an dem ich gescheitert bin." Arolin nickte als Zeichen das er verstanden hatte. „ich und Midara erwarten dich und ihn auf dem Feld".

    6
    Als ich alles gelernt hatte was Robero mir beibringen konnte machten wir uns auf den Weg zu Arolin und Midara auf ein weites Feld mit angesengtem gras. Midara war eine Dame mit einer Vorliebe für Edelsteine und die Farbe Braun dominierte ihren Stil. Lidia auf meiner Schulter flüsterte mir zu:„ du musst auf der Hut sein. Ich rieche Kobolde in der Nähe." Und kaum hatte sie das gesagt waren sie aus dem Gebüsch gekrabbelt und jeweils einer Stand jedem von uns gegenüber. „Wen haben wir den hier?" Fragte der eine. „eine Vereinigung von Clowns?" Er fing an zu lachen, aber dieses Lachen hielt nicht lange, denn Arolin hatte Ing in Sekundenschnelle zu Asche verbrannt. Die anderen drei bekamen nun eine Abreibung. Mein Gegner bekam Eis an den Kopf das ich aus dem Wasser in der Luft gefrieren ließ. Diesen Trick hatte ich selbst entdeckt als Robero mir das erhöhen der Luftfeuchtigkeit beigebracht hatte. Während ich kämpfte lachte Lidia den Kobold aus der so dumm war und versuchte an mich heranzukommen. Er bekam nämlich dann einen Dolch aus Eis und die Seite den ich herbeigezaubert hatte. Aber die 4 blieben natürlich nicht alleine sondern es kamen immer mehr von ihnen und am Ende des Zuges eine in lila gekleidete Frau mit grausamen schwarzen Augen. Auf dem Wels wurde es auf einmal orkanartig windig: Lyn hatte die Schlacht betreten.

    7
    Jeder Kobold der auf den Weg zu mir war hielt inne und lies seine Herrin vorbei die auf mich zukam. Ihre Stimme war so kalt wie das schwarz ihrer Augen:„ du kämpfst mit Eis? Nette Idee mein kleiner hagelsturm, aber das ist gegen mich nicht gut genug" und mit diesen Worten verwandelte sie sich in einen schwarzen Drachen mit Ledrigen Flügeln und einer Narbe auf der Stirn. Ich versuchte jedem ihrer Schläge auszuweichen, aber ich hatte keine Chance. Früher oder später würde sie mich treffen. Da kam mir eine Idee: warum sollte ich das nicht auch können? Robero hatte es mir zwar nicht beigebracht, aber ich hatte das mit dem Eis auch selbst geschafft. Ich konzentrierte mich und im nächsten Moment war ich ein riesiger weißer Drache mit eisblauen Augen. Ich stürzte mich in den Kampf mit Lyn die offenbar sehr überrascht war und als wir beide uns vor Erschöpfung zurückverwandelten nahm Robero seine Schwester mit Arolin an den Armen und Bänden sie fest. Sie bedankten sich bei mir und ich kümmerte mich mit um Lyn. Sie stand offenbar unter einem Fluch was die Narbe ihrer Drachen Gestalt erklärte. Aber mehr weiß ich auch nicht mehr. Ich hab es vergessen was danach passiert ist......

    8
    Danke das du dir die Zeit genommen hast meine Geschichte zu lesen. Ich hoffe es hat dir gefallen. Kommentare sind erwünscht

Kommentare (0)

autorenew