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Reborn: Eine neue Chance

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2 Kapitel - 3.984 Wörter - Erstellt von: Torcha - Aktualisiert am: 2017-04-20 - Entwickelt am: - 209 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

(Warrior Cats)
Als die Älteste Aschenwirbel dem Tod nahe ist, beginnt sie zu erkennen das sie so viel hätte besser machen können und sich nicht von dem Wunsch Anführerin zu werden hätte beherrschen lassen sollen. Nach nach ihrem Tod gewährt ihr der SternenClan eine zweite Chance, in Form von Geisterjunges. Doch tat der SternenClan das wirklich nur aus reiner Güte?

1
Prolog

Auf dieser Welt gibt es so viele guten Geschichten. Vielleicht kennst du die über Feuerstern, Blaustern, Graustreif....und vielleicht sogar die über Rosenblüte und Düsterkralle. Sie alle sind große und spannend. Keine dieser Geschichten ist vergessen, auch wenn sie vor vielen, vielen Monden passierten. Mein Name ist Aschenwirbel, ich war eine Älteste im NebelClan. Aber ich war krank. Sehr krank. Um es kurz zu machen: Ich würde sterben. Und beim SternenClan, ich war sicher es würde in dieser kalten Nacht in der Blatleere passieren. Jetzt da ich dort im Heilerbau lag und um mein Leben kämpfte musste ich an all diese Katzen denken, und an ihre großen Abenteuer von denen ich schon gehört hatte als ich ein Junges war. Jedes mal wenn ich einen weiteren, schmerzhaften Atemzug tat musste ich an einen anderen Krieger denken. Und während das passierte wurde ich trauriger und trauriger...Warum? Nun, nicht weil ich sterben würde. Versteh mich nicht falsch, ich wollte niemals an grünem Husten sterben. Aber das schlimmste für mich in diesem Moment war, dass ich nun nie mehr die Chance haben würde eine Geschichte wie all die großen Katzen vor mir zu haben. Man würde mich früher oder später vergessen, und mit mir würden alle meine unbedeutenden Taten verblassen wie Spuren die vom Regen weg gewaschen werden.. Als ich jünger war habe ich kaum mit anderen Katzen gesprochen. Ich hatte niemals einen Gefährten, meine einzigen Freunde waren Federwiese und meine alte Schülerin Glutregen. Ich war sicher, die meisten Katzen in meinem Clan würden nicht einmal merken wenn ich weg bin Wie gesagt, ich ging niemals mit den anderen jagen oder spielte mit ihnen als Junges oder Schülerin.
Ich hatte das niemals gewollt, ich habe mich nur dafür interessiert eines Tages die neue Anführerin des NebelClans zu werden. Also habe ich immer trainiert und habe versucht meinen alten Anführer Rabenstern, und später Grünstern zu beeindrucken. Doch was ist passiert? Nichts. Mein Traum wurde niemals wahr. Grünstern ernannte Marmorfell, jetzt Marmorstern, zum nächsten Anführer. Zu dem Zeitpunkt war ich zu alt als das ich eine Chance gehabt hätte Marmorsterns zweite Anführerin zu werden. Und ich habe mich immer noch gefragt warum...Warum Marmorstern und Grünstern? Warum nicht ich? "Aschenwirbel! Aschenwirbel, wie geht es dir? Hast du immer noch Fieber?". Die besorgte Stimme von Glutregen unterbrach meine Gedanken. Die junge rote und goldene Königin betrat den Heilerbau und blickte auf mich herab. Ich sah in ihren Augen das ich nichts sagen musste. Sie wusste das ich schwach und alt war genauso gut wie ich es tat.
Auch wenn sie das niemals zugeben würde... Doch bevor ich ihr Antworten konnte kam unsere Heilerin Mohnlicht zu uns."Ich weiß du bist besorgt Glutregen. Und ich habe wirklich alles versucht! Aber sie ist eine Älteste, und..." sie seufzte und blickte auf die zitternde Königin. "Ich denke nicht das sie die Geburt deiner Jungen miterleben wird." sagte sie mit zitternder Stimme, und ihr Blick wanderte hinüber zu mir. "A-aber...du sagtest es könnte jetzt jeden Tag passieren! H-heißt das etwa das...-"Sie die Nacht nicht überleben wird." beendete Mohnlicht ihren Satz. Als ob ich ihrer Aussage zustimmen wollte hustete ich schwer und verzog mein Gesicht dabei vor Schmerzen. Glutregen sah mich geschockt an, und Tränen fingen an ihre sonst so strahlenden, gelben Augen zu füllen. Ich blickte hoch zu meiner alten Schülerin und lächelte sie leicht an. "Bitte weine nicht mein kleines Eichhörnchen, du und Federwiese sind wundervolle Freunde. Und ich möchte das du weißt das ihr das beste wart das mir in meinem Leben passiert ist...bitte...sag ihr dass..." flüsterte ich schwach. Ich hatte es ihnen vorher nie gesagt, doch ich wollte das sie es wussten. Federwiese war eine der anderen Ältesten im Clan, und auch sie litt unter grünem Husten. Doch sie schlief schon, und ich betete zum SternenClan das sie nicht auch in dieser Blattleere sterben würde."A-aber Aschenwirbel...du bist meine Freundin! Du kannst mich nicht verlassen..." flehte Glutregen und fing an zu weinen. Es machte mich traurig sie so zu sehen. Sie war normalerweise eine fröhliche und lustige Katze! Ich fühlte mich schlecht das sie gerade wegen mir weinte."Glutregen, du hast immer noch all deine anderen Freunde. Klingensturm ist bei dir, und denk doch nur an eure Jungen! B-bitte...Trauer nicht wegen mir." Glutregen öffnete bereits ihren Mund um zu Protestieren, doch eine andere Katze betrat den Bau in diesem Moment. "Marmorstern! Ich hab dir doch gesagt du sollst schlafen, du bist krank!" sagte Mohnlicht wütend als er näher kam. "Bleib ruhig, es ist nur ein normaler Husten... Ich werde später gehen, aber du sagtest heute zu mir das Aschenwirbel sterben wird." Die Dunkelblauen Augen des Katers vor mir fanden ihren Weg zu mir. Ich fragte mich was er wollte...wir haben nie viel gesprochen, und ich dachte immer er würde mich nicht mögen. "Aschenwirbel, es tut mir wirklich leid..." begann er. "Ich weiß, du denkst ich bin nicht gut auf dich zu sprechen. Aber...bevor du stirbst, wollte ich dich wissen lassen das das nicht wahr ist. Und ich finde du warst eine brilliante Kriegerin! Um ehrlich zu sein warst du sogar mein Idol als Junges und Schüler...Also...wollte ich dich wissen lassen warum du nie Anführerin wurdest. Ich weiß das das dein Wunsch war, genau so wie Rabenstern und Grünstern.
" Was hatte er gesagt? Ich werde es endlich erfahren? Ich blickte ihn interessiert an, und für einen Moment vergaß ich wie sehr mein Körper zu brennen schien. "Als ich der neue Anführer wurde fragte ich Grünstern nach dem Grund warum er mich wählte und nicht dich. Er sagte mir er hätte die selben Gründe wie Rabenstern vor ihm. Du warst gut im Kämpfen. Du weißt eine Menge über Taktiken und Medizin, und du bist mutig. Aber ein Clan braucht einen Anführer dem sie vertrauen können. Und einen Anführer den sie gut genug kennen um ihn in einem Kampf zu folgen.".
Seine Worte schienen mich zu erschlagen. Das war es. Die ganze Zeit..."Haha...Ich war so dumm...D-Danke das du mir das gesagt hast Marmorstern. Ich danke euch allen für alles was ihr je für mich getan habt. Ich war nicht immer einfach, ich weiß...I-ich denke...ich sollte...schlafen..." Mit jedem Wort wurde ich immer leiser und eine merkwürdige Müdigkeit überkam mich. Ich konnte nicht mehr...Ich schloss meine trüben grünen Augen und nahm einen letzten Atemzug. Ich war tot.
Zuerst war alles um mich herum schwarz, doch dann fühlte ich etwas...es war wie eine Kraft die mich aus meinem eigenen Körper zog! Plötzlich sah ich mich selbst regungslos im Heilerbau liegen. Es war mein toter Körper, und Glutregen, Marmorstern und Mohnlicht standen immer noch um mich herum. Glutregen hatte ihre Nase tief in mein Fell vergruben und schluchzte. Marmorstern und Mohnlicht blickten nur bestürzt auf mich herab, ehe sie das Wort an Glutregen richtete. "Sie ist gegangen..." "Ich weiß..aber es tut einfach so sehr weh..." antwortete die Königin mit zitternder Stimme. Es war verwirrend diese Szene mit anzusehen. Wie? Wie konnte ich mich selber tot am Boden liegen sehen?
Ich brauchte länger als das ich darauf stolz sein könnte um zu realisieren das ich nicht mehr als ein Geist war und nun im SternenClan sein müsste. Doch die Frage die mir als nächstes in den Kopf kam war: Warum WAR ICH nicht im SternenClan? Ich fing an leichte Panik zu schieben als mir der Gedanke kam das ich vielleicht zu ignorant im Leben gewesen bin als das mich der SternenClan akzeptieren würde. Vielleicht war ich nicht im SternenClan, doch war dazu verdammt im Wald der Finsternis zu leben! Als ich spürte wie die Panik wuchs hörte ich eine bekannte Stimme hinter mir...
"Aschenwirbel...es ist so schön dich wieder zu sehen." als ich hinter mich sah, erblickte ich meine Mutter Regenlied. "Mutter!" rief ich überrascht und lief zu ihr. Sie sah wieder so jung aus...Der einzige unterschied zu ihrem jungen selbst war, das sie zu leuchten schien. Viele, kleine Sterne umgaben sie und schienen friedlich zu tanzen. Sie wie wir uns die SternenClan Katzen immer vorgestellt hatten...Würde sie mich also doch in den SternenClan bringen? ich hoffte es... "Du bist...so jung!" sagte ich beeindruckt als ich sie von näherem betrachtete. Meine Mutter lachte ein bisschen und schnurrte:: "Nicht nur ich. Du auch! Das ist normal im SternenClan. Die alte sind wieder jung, und die Kranken wieder gesund. Sie doch!" Sie berührte eine der kleinen Pfützen im Lager mit ihrer Pfote, und es schien sich in etwas wie ein Spiegel zu verwandeln! Zögerlich ging ich ein paar Schritte darauf zu und blickte hinein. Und sie hatte recht! Ich sah wieder aus wie eine junge Kriegerin! Mein grau, weiß und schwarzes Fell glänzte wieder, und ich schien viel stärker! "Wow, dass ist...ich..ich ich weiß nicht was ich sagen soll!" Ich konnte mir nicht erklären wie das möglich war. Doch auf der anderen Seite, es war wirklich kein großer Spaß eine Älteste zu sein. Jede Bewegung war Schmerzhaft und man fühlte sich nutzlos für den Clan. Warum sollte uns der SternenClan nach dem Tod damit weiter strafen? Nach einer Weile blickte ich wieder auf zu meiner Mutter. "Gehen wir jetzt in den SternenClan?" fragte ich hoffnungsvoll, doch sie schüttelte ihren Kopf. "Nein meine kleine Aschenwirbel...das kannst du nicht." Ich spürte wie ich bei ihren Worten erstarrte."W-was! Muss ich etwa in den Wald der ewigen Finsternis! Bitte, ich möchte da nicht hin! Ich...ich war nicht SO schlimm in meinem Leben! Ich hab immer die Regeln befolgt, war dem Clan treu, und...und...". Ich spürte wie mein Pelz vor Angst kribbelte, und wenn ich nicht schon tot wäre hätte ich schwören können ich würde vor Aufregung sterben. "Nein, nein! Natürlich nicht!" versuchte meine Mutter mich zu beruhigen. "Aber...jede Katze hat das recht zu Leben. Und das hast du niemals getan. Du weißt nicht einmal was Leben IST! Dein Herz hat vielleicht geschlagen, aber das alleine reicht nicht. Und jeder im SternenClan findet das du eine zweite Chance verdient hast. Du hast dich dein ganzes Leben lang so sehr angestrengt eine gute Kriegerin zu sein... Du kannst von vorne anfangen, meine süße Aschenwirbel.." Regenlied schnurrte und berührte meine Stirn sanft mit ihrer Nase. Ich konnte nicht glauben was meine Mutter mir da erzählt hatte. "Was? Aber wie? Ich bin schon tot! Und selbst wenn nicht wäre ich trotzdem eine Älteste!". Meine Mutter lächelte sanft und blickte auf meinen toten Körper. "Nein, du wirst wieder ein volles Leben haben. Du wirst wiedergeboren werden, meine kleine..." erklärte sie mir, als ob es das normalste der Welt wäre. "W-Wiedergeboren? Aber wie ist das möglich? Und...-" "Du stellst wirklich zu viele Fragen Aschenwirbel. Das hast du schon als Junges getan. Aber wir haben dafür keine Zeit mehr. Wir werden uns wiedersehen! Auch wenn du nun eine neue Mutter haben wirst, ich liebe dich. Vergiss das niemals!"unterbrach sie mich. Dann fing sie an zu verblassen, und ebenso alles andere um mich herum. Bis ich wieder in eine schwarze Leere gehüllt war...


"Wow...das sind unsere Jungen Glutregen?" fragte Klingensturm seine Gefährtin und blickte hinab zu den drei kleinen Jungen die sich an ihren Bauch kuschelten. Das eine war schwarz und orange, das andere gold, rot und orange und das letzte grau, silber und weiß. Glutregen lächelte den Vater ihrer Kinder an und leckte ihnen liebevoll über die Köpfe. "Ja, sie sind wunderschön...das letzte sieht nicht aus wie die anderen oder wir. Ich finde es sieht Aschenwirbel sehr ähnlich..." bemerkte sie, und ihr Gesicht hüllte sich in eine traurige Mine als sie ihre tote Freundin erwähnte. Doch das miauen des goldenen Jungen riss sie aus ihren Gedanken und brachte ihr ihr Lächeln zurück. "Ich denke ich werde das schwarze Dornenjunges nennen, das goldene Funkenjunges und das letzte...Geisterjunges. Was denkst du?" fragte sie ihren Gefährten erwartungsvoll. Der schwarze Krieger nickte und lächelte stolz als er seinen Blick über die kleinen Fellbündel schweifen ließ. "ich liebe diese Namen... Ich bin sicher sie werden eines Tages wunderbare Krieger werden!" stimmte er glücklich zu und bewegte seinen Schweif vor Aufregung. "Genau wie ihr Vater!" schnurrte Glutregen und berührte die Nase von Klingensturm liebevoll mit ihrer eigenen.

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