Die drei Musketiere (1973)- Ein Stern und vier Musketiere

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16 Fragen - Erstellt von: Nici - Entwickelt am: - 727 mal aufgerufen

Paris. 17. Jahrhundert. König Ludwig XIII regiert mit Königin Anna über Frankreich. Den beiden ist die Treue der Musketiere, ihrer Garde, gewiss.
In diesen Tagen trifft der junge D'Artagnan in Paris ein und er ist nicht alleine.

In diesem Quiz nimmst du die Rolle von D'Artagnans kleiner Schwester Estelle, die versucht ihr eigenes Glück zu finden, ein. Wird sie es schaffen? Wird sie sogar ihre große Liebe finden?

  • 1
    Es ist ein schöner Tag. Die Sonne steht golden am Himmel und die Vögel zwitschern. Eigentlich ist es wie jeden Sommer. Du stehst bei den Gänsen und schlägst mit einem Stock auf die niedere Mauer ein, die dir gegenüber ist. Deines Wissens nach, trainiert dein Vater wieder mit deinem Bruder in der Scheune. Verdammt, wie sehr wünscht du dir, dass du an seiner statt mit Vater fechten könntest, dass er dich ebenfalls zu einer Kämpferin machen würde. Doch du bist dazu verdonnert die Gänse zu hüten und die Eier einzusammeln, die eure Hühner legen. Gelegentlich zeigt dir dein Bruder einige Tricks, die er gelernt hat, aber das war’s auch schon. Die restliche Zeit bist du unter der Aufsicht deiner Mutter, die im Sinn hat dich zu einer braven Dame zu erziehen, die einmal einen ebenso braven Mann heiraten wird und die Familie mit gefühlten tausend Enkelkindern glücklich macht.
    Was sagst du dazu?
  • 2
    Dein Bruder kommt aus der Scheune. Du hattest also Recht gehabt, sie haben wieder geübt. Doch etwas ist anders als sonst. Dein Bruder trägt den Degen eures Großvaters in der Hand. Was geht hier vor, fragst du dich und wirfst deinem Vater, der nun ebenfalls aus der Scheune tritt einen fragenden Blick zu. Er erwidert ihn vielsagend. Da weißt du, dass dein Bruder die Chance bekommt, von der du immer geträumt hast! Er wird fortreiten dürfen und dem Degen nach ist das Ziel Paris! Du hast dir schon immer gewünscht nach Paris zu kommen! Warum?
  • 3
    Nun geht dein Bruder zu deiner Mutter, die ihn völlig entgeistert ansieht. Du ahnst, dass er sich von ihr verabschiedet, denn er umarmt sie innig und sie weint. Dann wendet er sich von ihr ab und sie eilt ins Haus. Vermutlich um ihm Proviant zu holen. Jetzt steuert er auf dich zu.
  • 4
    Als du ihm nach siehst, nachdem er sich von euren Eltern verabschiedet hat, fällt dir plötzlich ein Plan ein, wie du ebenfalls wegkommst. Nun Plan wäre übertrieben, denn du schleichst einfach in den Stall zu den übrigen drei Pferden. Du sattelst Merci, die schnellste Stute, packst unbemerkt ein bisschen Proviant und schreibst auf ein Stück Papier:
    Liebste Maman, liebster Papi,
    Ich folge meinem Bruder, meinem Schicksal entgegen!
    Sucht mich nicht, lasst mich ziehen!
    Au revoir!
    Estelle!
    Dann prescht du mit Merci aus dem Dorf. Dein Bruder ist noch nicht weit gekommen und du holst ihn schnell ein. Er ist nicht begeistert, dass du ihm gefolgt bist und will dich zur Rückkehr bewegen, doch du lässt dich nicht abwimmeln. „Was hast du denn an? So kannst du doch nicht nach Paris!“, sagt dein Bruder. Du siehst an dir hinab. Was hast du an?
  • 5
    Ihr beiden reitet eine lange Zeit nach Paris und ihr macht bei einem Gasthof halt. Es ist heller Tag und einige Männer sitzen herum, spielen und trinken. Einer von ihnen trägt ein auffälliges, rotes Gewand und einen Hut. Bei genauerer Betrachtung erkennst du, dass er eine Augenklappe hat. Er sieht nicht wie jemand aus, mit dem man sich gerne anlegen will. Doch dein Bruder, voller Motivation, hört, dass sich die Herren über euch lustig machen und fordert den rot Gekleideten zum Kampf. Er zieht sein Schwert und liegt wenig später am Boden. Was denkst du als dein Bruder verloren hat?
  • 6
    Viele Stunden später steht ihr beide vor dem Quartier der Musketiere. Dein Bruder hat nicht viel gesprochen und wirkt jetzt nervös. Du weißt nicht genau was du jetzt machen sollst. Eine Frau bei den Musketieren, das geht nicht. Aber du willst schon wissen wie es bei den feinen Herren aussieht und was ein Musketier macht, wenn er nicht gerade gegen Halunken kämpft. Dein Bruder klopft an die Tür und öffnet sie. Du folgst ihm ins Innere. Was ist das erste das dir dazu einfällt, was du siehst?

  • 7
    In dem Gebäude wimmelt es von Männern die entweder halbherzig trainieren, durch die Gegend laufen oder weiß Gott was tun. Du hättest dir die Garde des Herrschers anders vorgestellt, bist aber nach einiger Zeit sehr amüsiert. Dein Bruder geht vor und du folgst ihm so gut als nur möglich. Nachdem ihr einen Mann passiert habt, der auf einer Pferdattrappe sitzt, sehr ihr einen Herrn, der Kerzen zerschneidet. Schließlich betretet ihr eine Treppe, auf der gerade einer der Kämpfer genäht wird. Er hat eine Wunde am rechten Oberarm. An der Wand hängt ein Portrait des Königs. Ihr werdet nach oben geschickt und bleibt vor einer Tür stehen. Dein Bruder wird hineingebeten. Du hörst wie er etwas umwirft. Typisch, denkst du bei dir. Woran denkst du noch?
  • 8
    Du siehst deinen Bruder lange nicht mehr und verlässt kurz darauf das Quartier der Musketiere und siehst dir Paris etwas an. Es ist schön, aber schmutziger als du dir vorgestellt hast. Du bist nicht in einem der edlen Stadtvierteln, sondern streifst durch die Schattenseite der Stadt. Nach und nach wird die Umgebung aber schöner. Du kommst in eine schönere Gegend. Weiße Wände, der Gestank lässt nach und da stößt du mit deinem Bruder zusammen. Er erzählt dir, dass er gleich drei Duelle hat. Was sagst du dazu?
  • 9
    Nach kurzer Diskussion beschließt du deinem Bruder zu helfen. Du willst ja nicht, dass er verletzt wird oder getötet wird. Gemeinsam geht ihr zu dem vereinbarten Treffpunkt. Wäscheleinen spannen sich über den Platz und so kannst du dich gut verbergen. D’Artagnan will nämlich nicht, dass er in Begleitung einer Frau zu einem Duell geht. Du bist zwar etwas sauer über seine Denkweise, lässt dich aber schließlich überreden und bleibst in Deckung. Da kommen die Gegner deines Bruders auf den Platz. Wer fällt dir als erster auf?
  • 10
    Bevor die Herren jedoch mit dem Kampf beginnen können, kommen die Wachen des Kardinals auf den Platz. Du zuckst kurz zusammen. Das Rot ihrer Mäntel erinnert dich an den Mann gegen den dein Bruder sein erstes Duell verloren hat. Die Garde des Kardinals fordert die Musketiere und deinen Bruder auf mit ihnen zu kommen. D’Artagnan scheint nervös, doch die anderen bleiben unbeeindruckt. Da ziehen die Wachen ihre Waffen. Die drei Musketiere meinen sich zu dritt, doch dein Bruder sagt: „Ich kämpfe mit euch, denn ich habe das Herz eines Musketiers.“ Nun bleibt den dreien nichts mehr anderes übrig als deinen Bruder mitkämpfen zu lassen. Kurz stellen sich alle vor, dann beginnt der Kampf. Welcher Name bleibt dir im Gedächtnis?
  • 11
    Du kannst nicht mehr still stehen und willst unbedingt mitkämpfen, hast aber nur einen kleinen Dolch. Daher wartest du bis einer der Wachen des Kardinals in deine Nähe kommt. Du stichst ihm in die Seite und nimmst ihm seinen Degen ab. Dann trittst du aus deinem Versteck hervor. Kurz erliegen alle Duelle. Die Blicke liegen auf dir. Dein Bruder sieht erleichtert zu dir und winkt dich in den Kampf. Was geschieht dann?
  • 12
    Dann lösen sich alle aus ihrer Starre und beginnen wieder zu fechten. Du kämpfst so gut du kannst mit. Hier und da lässt du den Männern den Vortritt. Irgendwie kommt es dir vor als ob sie dich beschützen wollen, was dich nur noch kampflustiger macht. Vor allem dein Bruder versucht dich zu bremsen. In seinen Augen steht Verwunderung, auch etwas Anerkennung. Ja, du kannst kämpfen, denkst du und greifst wieder einen Gardisten an. Dann ebbt der Kampf langsam ab und ihr kommt zur Ruhe, verlasst den Kampfplatz. Was ist das erste Kommentar, das du hörst?
  • 13
    Nun stellt D’Artagnan dich als seine Schwester vor. Die drei Musketiere begrüßen dich höflich. Die Art wie dich ein ganz Bestimmter begrüßt, hält dich fest. Welche?
  • 14
    Mein Bruder und du suchen noch eine Herberge, denn ihr habt niemanden in Paris oder Umgebung. „Wo sollen wir hin?“, fragst du und siehst deinen Bruder besorgt an. Der wiederum wirft einen Blick zu den Musketieren. Kann der eigentlich gar nichts alleine, fragst du dich und verdrehst die Augen. Die drei scheinen das mitbekommen zu haben und lächeln. „Es gibt in der Nähe eine preiswerte Absteige…“, beginnt Aramis zu sprechen. „Der Wirt ist ein alter Mann, aber er hat noch jeden gut bedient“, meint Arthos und zwinkert. Ihr bedankt euch und macht euch auf den Weg. Sicherlich würde es nicht das letzte Treffen mit den dreien gewesen sein, denkst du und drehst dich noch einmal um, um ihnen zu zuwinken. Alle drei erwidern deinen Gruß freundlich, nur an einem fällt dir eine kleine Besonderheit auf.

  • 15
    Dein Bruder und du, ihr bekommt ein mehr oder minder schäbiges Zimmer im ersten Stock des Gasthauses. Inzwischen hat dein Bruder anständigere Kleidung bekommen und sieht recht stattlich aus. Während du eure Habseligkeiten auf das Zimmer schleppst und mit dem Wirt plauderst, bemerkst du wie D'Artagnan einer Dame schöne Augen macht. Es stellt sich heraus, dass ihr Name Constance ist und sie mit dem alten Wirt verheiratet ist. Außerdem dient sie der Königin von Frankreich als Leibschneiderin. Du wunderst dich wieso so ein alter Mann so eine junge Frau abbekommen kann und packst weiter aus. Plötzlich erklingt ein Scheppern und die Dame fällt einige Treppenstufen hinab. Dein Bruder eilt ihr zu Hilfe und du betrachtest ihn von oben. Die Augen, die diese Constance macht, findest du irgendwie süß. Sie scheint deinen Bruder als den großen Retter zu sehen, auch wenn er ihr nur hochgeholfen hat. Da erinnerst du dich an eine kleine Geste, die dir zu Teil wurde.
  • 16
    Du wirst von einem Poltern aus den Schlaf gerissen, packst den Degen, den du einem Wachen entwendet hast und öffnest leise die Türe. Irgendetwas stimmt nicht, das kannst du spüren. Du siehst plötzlich deinen Bruder mit Constance auf der Treppe sitzen und entnimmst ihren Gesprächsfetzen, dass ein gewisser Rochefort versucht habe Constance und den Wirt zu entführen. Sie war entkommen, doch er war noch in deren Gewalt. Du hörst deinen Bruder Schwüre leisten und Constance in Sicherheit wiegen. Sie scheinen einander sehr zugetan und so beschließt du die Sache mit dem Wirten deinem Bruder zu überlassen. Er ist ein großer Junge und wird das schaffen, denkst du. Doch schlafen kannst du nicht mehr. Was wenn die Soldaten zurückkommen und dich mitnehmen? Du kleidest dich schnell an, nimmst einen alten Mantel, den du im Zimmer gefunden hast, und verlässt das Gasthaus durch ein Fenster. Leise und vorsichtig gehst du durch die Straßen. Du bist auf der Hut, denn niemand soll dich sehen. Eine Frau alleine in der Nacht war nie sicher. Plötzlich stößt du mit jemandem zusammen.

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