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Lara auf hoher See

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1 Kapitel - 1.569 Wörter - Erstellt von: Jacki333 - Aktualisiert am: 2017-04-12 - Entwickelt am: - 483 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 2 Personen gefällt es

Lara lernt Jack kennen....was wird wohl daraus...

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    Lara auf hoher See



    1. Das ist nur der Anfang

    Es war ein schöner sonniger Sommertag, an dem sich selbst der Tim aus seinem Keller traute. Nicht nur deswegen beschloss Lara sich aus ihrer kleinen Hütte zu wagen und auf dem Markt ein paar Dinge zu besorgen. Sie schlich sich durch die engen Gassen zum Mittelpunkt der Stadt.
    Dort angekommen sah sie sich auf dem Marktplatz um. Alles wie immer. Überall drängten sich Menschen an Menschen um die besten Angebote zu bekommen.
    Doch plötzlich spaltete sich die Menge und ein exzentrischer junger Mann rannte schreiend auf sie zu…und bat sie um Hilfe.
    „Hey du da! Hilf mir mal! Verfluchte Scheiße, überall diese Soldaten!“
    „Da komm in die Nische rein! Jetzt mach schon hin!“
    Wie gesagt, so getan.
    „Hey Sie da, haben sie so einen Mann, gesehen auffallend gekleidet, komische verfilzte Haare, Perlen drin, so schwarze Augen, sie wissen schon…verrückt halt.“
    Aus der Nische kam ein wütendes Schnauben. Lara zog scharf die Luft ein, doch die Soldaten hatten nichts bemerkt!
    „Nein, tut mir Leid! Nicht, dass ich wüsste!“
    Zweifelnd sahen dir Männer sie an.
    „Sie wissen schon, dass sie sich ebenfalls strafbar machen, wenn sie einem Piraten helfen.
    Sie kniffen die Augen zusammen.
    „Einen Piraten also suchen sie. Ja, der Sache bin ich mir bewusst, doch ich habe nichts zu verbergen. Ich würde niemals lügen und sagen sie mir ihr Charmeure, wie können sie mir so etwas nur unterstellen, das ist ja das höchste, nein das ist unerhört.
    Mich für eine Komplizin eines PIRATEN zu halten. Dass sie sich nicht schämen!“, Lara tat zutiefst bestürzt.
    „Oh, tut uns sehr Leid, Miss, wir entschuldigen die Umstände. Es wird nicht wieder vorkommen!“
    Sie zog dir Augenbrauen hoch. „Nun meine Herren, wenn sie mich nun entschuldigen würden, ich muss einem PIRATEN helfen.“, sie spuckte das Wort regelrecht aus.
    „Es kommt nicht wieder vor!“ und schon machten sich die vornehmen Gesellen geknickt vom Acker.
    Nun steckte auch der mysteriöse Mann den Kopf aus der Nische.
    „verrückt…dass ich nicht lache! Verfilzte haare? Das ist Stil. Nur weil ihr alle in dem selbe Mist rumlauft.“
    Lara sah ihn kritisch an. Nun hatte sie endlich zeit ihn zu mustern. Auf dem Kopf trug er ein rotes Tuch, darüber ein schwarzen verdreckten Hut. Seine Klamotten hoben sich, was Sachen Sauberkeit angeht nicht wirklich von den restlichem Dekort um seinen Körper ab. Amüsiert schaute er sie an.
    „Ich habe es natürlich ganz verschwitzt mich vorzustellen, Captain Jack Sparrow ist mein Name! Und sie sind?“
    „Lara, Lara Smith! Jack Sparrow also!“
    „Nein, Captain Jack Sparrow, wenn ich bitten darf!“
    „Natürlich, C-a-p-t-a-i-n Jack Sparrow!”, ahmte Lara ihn nach!
    “Ach ja, nette Show übrigens! Das ist ja unerhört, das würde ich nie tun, einem PIRATEN helfen!”, er schlug die Hände vors Gesicht. „Nicht schlecht“, wiederholte er.
    „Danke, immer wieder gern!“
    „Darauf werd’ ich bestimmt noch zurückkommen!“, meinte er mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen.
    „Scheiße, sie kommen zurück!“
    „Und sie haben uns gesehen“, fügte Lara hinzu.
    „Abgang!“
    Und da war er auch schon weg.
    „Verdammte Scheiße!“, fluchte Lara und nahm ihre Beine in die Hand.
    Doch es war vergebens.
    Binnen weniger Minuten war sie rundherum umzingelt.
    Von allen Seiten wurden Schwerter auf sie gerichtet. Da sie keine Chance zum Entfliehen sah, gab sie sich geschlagen.

    2. Der erste oder letzte Schritt

    „Lara Smith, Sie sind wegen Beihilfe eines Piraten beschuldigt, von der sie wussten, dass es mit dem Tod bestraft wird. So erlangt die Angeklagte die Höchststrafe: den Tod durch den Galgen!“


    So wurde sie in Fesseln gelegt zu der Mitte des Marktlatzes geführt. Um den Galgen hatte sich bereits eine große Schar an Menschen versammelt. Lara war am Boden zerstört, trotzdem schritt sie mit aufrechtem Gang und erhobenem Hauptes voran. Ein Schritt nach dem anderen, ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Die Wachen zerrten sie weiter und weiter. Immer näher, immer größer wurde das Holzgestell vor ihr. Es wurde ihr Angst und Bange, wie man so schön sagt. Gut, das ist wohl nicht der richtige Moment für Späße.
    Als sie nun da oben stand, erblickte sie in der Menge das Gesicht des Fremden, der für das alles hier verantwortlich war.„Gut, wenigstens hat er noch einen Funken Anstand und kommt mich retten!“
    Doch Pustekuchen. Der extravagante Pirat bahnte sich einen Weg durch die Menschenmasse und stand nun direkt vor der hölzernen Tribüne.
    „Hey, find ich toll, dass du doch noch irgendwann aufkreuzen konntest! Und jetzt hol‘ mich gefälligst runter!“, fauchte sie ihm zu.
    „Nein!“, flüsterte er zurück.
    „Nein!“, meinte sie empört.
    „Tut mir echt leid, Süße, aber ich kann grad nicht!“
    „Du bewegst jetzt gefälligst deinen Arsch hierauf!“, fluchte sie.
    „Du kannst mich doch nicht einfach so hängen lassen!“
    „Hm…da könntest du Recht haben!“
    „Aber Hallo“
    „Obwohl…doch das kann ich…und wie ich das kann!“
    „Hab Erbarmen!“
    „Meinst du ich hab Lust dir den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, und damit meinen reinzudrücken! Noch einmal brauche ich die Geschichte nicht!“
    „Wieso noch mal? Na egal, bleib jetzt stehen, bleib sofort stehen und hol mich hier runter! Das kannst du nicht machen!“
    „Siehst du doch! Ich schreib dir eine Postkarte! Mach es gut, Darling!“
    „Verrückter Spinner!“, fluchte sie.
    So still wie er auftauchte, verschwand er auch wieder.
    So still wie sie geworden war, als man ihr die Schlinge um den Hals gelegt hatte.
    Doch da, plötzlich hörte sie etwas. Ein Lied. Es kämpfte sich die Bahn durch die Zuschauer. In etwa klang es so:

    < Yo-Ho
    zugleich
    hisst die Flagge, zeigt sie
    Sollen sie uns doch verdamm'n,
    doch wir sterben nie! >

    Die Stimme kam von einer jungen Frau, die sich ebenfalls auf den Weg zu ihr hin machte. Doch anders als der Kerl davor, hatte sie wenigstens was drauf. Als sich der Boden unter ihr löste, dachte Lara das wäre der letzte Atemzug ihrer, da zückte die Frau ihr Schwert, zielte und warf es. Es landete genau unter Laras Füßen, so konnte der Strick ihre nicht die Luft abschnüren. Schnell wie der Wind eilte sie zu Lara hin, um sie zu befreien. So schnell konnten die Wachleute gar nicht schauen, so schnell hatte Lara die Hände wieder frei. Sie kämpften sich den Weg durch die Freiheit und fingen an zu laufen. Gott sei Dank, kannten die beiden die Straßen und Gassen der Stadt wie ihre eigene Westentasche und so hängten sie die Männer recht schnell ab.
    Als sie in einer kleinen engeren Gasse in Sicherheit waren, betrachtete Lara die fremde Frau genauer.
    Sie hatte längere blonde Haare, eine schmale Figur und war hübsch, aber auch praktisch gekleidet.
    „Warum haben sie mich gerettet? Wenn sie sie geschnappt hätten, wären sie auch tot gewesen!“, fragte Lara sie erstaunt.
    „Ach ja, den Trick hab ich von 'nem alten Freund, der geht immer gut. Ich hab mir sogar eingebildet, ich hätte ihn heut gesehen, aber ich habe mich wohl geirrt.“
    „Na dann.“
    „Wie sind sie überhaupt darein geraten?“
    „Ach, ich habe so einen Typen gedeckt, einen Piraten, und da war die Kacke auch schon am Dampfen. Nur der Kerl hat mich dann wortwörtlich hängen lassen.“
    „Ich kannte auch mal so einen, bei dem wusste man auch nicht so recht woran man war, doch eigentlich mochte ich ihn relativ gern. Man konnte sich bei ihm nur darauf verlassen, dass man sich nicht auf ihn verlassen konnte.“
    „Der Freund mit dem Galgentrick?“
    „Ja, genau der! Was haben sie jetzt eigentlich vor? So als geflohene Erhängte“, sie lächelte verschmitzt.
    „Nun, das muss ich mir noch überlegen, das mit dem Galgen hatte ich eigentlich nicht geplant!“
    „Naja, ich hätte da schon eine Idee!“
    „Und die wäre?“, fragte Lara erfreut.
    „Wenn sie überhaupt nicht wissen wohin, dann kommen sie doch mit mir.“
    „Und wohin?“
    „Erstmal auf unser Schiff!“
    „Sie haben ein Schiff? So richtig mit Crew und so?“
    „Klar, ein Schiff mit segeln, und Crew!“, lachte sie.
    „Da wirst du sogar meinen Freund kennen lernen, von dem wir schon so viel gesprochen haben.“
    „Soso, da bin ich ja

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