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Verschiedene Vampirarten - Teil 1

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14 Kapitel - 1.219 Wörter - Erstellt von: Vampire_girl1998 - Aktualisiert am: 2017-04-12 - Entwickelt am: - 281 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Auf der ganzen Welt existieren verschiedene Mythen und Legenden über Vampire und Blutsauger, wobei nicht alle von ihnen immer tatsächlich Blut trinken, sondern das Leben an sich aussaugen, womit in früheren Zeiten unerklärliche, unerwartete Tode oder merkwürdige Krankheiten erklärt werden sollten.

(Ich hatte vorher nie gewusst, dass es sehr viele verschiedene Vampirarten gibt und war dementsprechend fasziniert. Hier ist Teil 1 der verschiedenen Vampirarten.)

    1
    Adze

    Der Adze ist ein afrikanischer Geist mit vampirischen Fähigkeiten. Dem Glauben nach kann er die Kontrolle über sein Opfer übernehmen. Er saugt besonders gern Kindern das Blut aus, ernährt sich aber auch von Kokosmilch oder Palmöl, welcher daher für die Jagd bzw. den Schutz vor ihm verwendet wurden.

    2
    Aeternus / Aeterna

    [lit.] ==> die Ewigen, rothaariger "Adel" der Vampire. Sie halten sich für die Abkömmlinge des Judas Ischariot. Diese Vampirart wurde von Horge Kasparzek begründet, als der ungarische Alchemist einen Pakt mit einem Dämon abschloss. Sie zeichnen ihre Opfer mit drei "X" auf der Stirn - auf der römischen Zahl 30 entsprechend, was an den Judaslohn erinnern soll.

    3
    Afrit

    Afrit ist der arabischen Übersetzung sind dies Vampirgeister von ermordeten, die Rache für ihren Tod suchen. Diese Vampirgeister trinken das Blut ihrer Opfer, indem sie es verdunsten und aufsaugen. Gestoppt werden können sie, wenn man einen Nagel in den blutgetränkten Boden schlägt.

    4
    Akhkharu

    Die ältesten Informationen über die Vampirart stammen aus der "Akhkharu-Bibel", einem sumerischen Text. Sie werden als blutsaugende Dämonen beschrieben.

    5
    Akara

    [lit.] ===> soll beim "Fahrenden Volk" / Zigeuner eine Bezeichnung für Vampire sein.

    6
    Alb/Alp/Mahr/Nachtalb

    Bezeichnung für Wesen, die schlafende heimsuchen und sich ihnen auf dem Brustkorb setzen. Dabei verursachen sie Atemnot und laben sich an der Lebensenergie, teils durch Bluttrinken des Opfers. Nach ihrem erwachen fühlen sich die Opfer matt, unausgeschlafen und ausgelaugt. Der Besuch eines Alb wird auch in einen se.xuellen Kontext gesetzt.

    7
    Algul

    Algul ist eine arabische Bezeichnung für einen blutsaugenden Djinn, in etwa mit einem Ghul zu vergleichen. Die Erscheinung des Vampirs ist meist weiblich und ernährt sich von toten Babys und erst vor kurzem beerdigten Leichen.

    8
    Alukah

    Alukah ist hebräisches Wort, das "Pferdeblutsauger" bedeutet. Er ist eine Art von Blutsauger mit vielen Zähnen, der aus den Hälsen von Tieren Blut saugt. Laut Bibelgelehrteb kann Alukah aus "blutrünstiges Monster" oder "Vampir" bedeuten. Der Alukah wird zum ersten Mal im "Buch der Sprichwörter" erwähnt, einem Buch des jüdischen Bibelkanons und zwar in Spr. 30:15, wobei das Wort hier mit Blutegel übersetzt und als Bezeichnung für einen habsüchtigen Menschen gemeint ist.
    Die detaillierteste Beschreibung des Alukah erscheint im Sefer Chasidim, einem jüdisvhem Werk aus dem 12. Jahrhundert. Dort wird die Kreatur als lebendiges, menschliches Wesen verstanden, die sich allerdings in einen Wolf verwandeln kann. Sie kann fliegen, in dem sie ihr langes Haar Haar löst und stirbt mögerlicherweise, wenn sie lange davon abgehalten wird, Blut zu trinken. Wenn er einmal tot ist, kann er abgehalten werden ein Dämon zu werden, indem er begraben wird. Wobei man seinen Mund mit Erde vollstopft.
    Salomon bezieht sich auf einen weiblichen Dämon namens "Alukah" in einem Rätsel, das er im Buch der Sprichwörter erzählt. Das Rätsel beinhaltet Alukahs Fähigkeit einen Schwangeren Bauch zu verfluchen. Historisch gesehen wurde Alukah eng mit Lilith in Verbindung gesetzt oder als ihre direkte Nachfahrin angesehen. Der Name kann auch bloß ein anderer Titel für Lilith sein.

    9
    Anikua

    Anikua trinken vorzugsweise das Blut von Kleinkindern und Babys.

    10
    Arov

    [lit.] ===> Skarabäen / Blutsauger

    In Ägypten kommen sie aus der aus der Wüste in die Städte und Dörfer.

    11
    Asanbosam

    Ein Asanbosam wirkt vom Aussehen her wie ein normaler Mensch. Angeblich gibt es unter ihnen Männer, Frauen und Kinder, die Zähne aus Eisen, Beine mit hakenartigen Fortsätzen und sechs armen haben. Sie sollen im Urwald hausen, in den Ästen baumeln und jeden anfallen, der das Unglück hat, an ihrem Baum vorbeizukommen.

    12
    Asema

    Die Asema ist eine blusaugende Hexe. Sie wird normalerweise als ältere Person tagsüber beschrieben, die nachts ihre Haut abstreift und als etwas anderes davon fliegt, das als blauer Lichtball erscheint oder als Fledermaus. Diese Form nutzt sie, um sich von der Lebensenergie und / oder dem Blut der Menschen zu ernähren.
    Beim Schutz gegen die Asema ist Knoblauch beliebt, sowie das Essen von Kräutern, die das Blut bitter machen sollen und das verschreuen von Reis oder Sesamsamen vor der Tür, welche die Asema erst aufsammeln muss, bevor sie eintreten kann.
    Wenn die Sesamsamen oder Reiskörner mit den Krallen einer Prärieeule gemischt werden, ist die Asema auch noch gezwungen, die Samen oder Körner, doch jedes Mal, wenn sie unabsichtlich eine Eulenkralle aufhebt, muss sie alle Samen oder Körner fallen lassen, die sie schon gezählt hat und ist gezwungen von vorn anzufangen.

    13
    Aswang

    Aswang ist einer der vielen philippinischen Vampirarten. Tagsüber erscheinen sie in der Gestalt einer schönen jungen Frau, nachts in der eines fliegenden Ungeheuers. Sie steckt ihre hohle, lange und feine Zunge durch Ritze im Dach, um die dort schlafenden Menschen auszusaugen. Dabei bevorzugt sie kleine Kinder. Nach dem aussaugen einer Person hat die Aswang einen aufgedunsenen Bauch. Leckt eine Aswang den Schatten von jemanden auf, so muss diese Person bald sterben.

    14
    Aufhocker

    Ein männlicher Dämon, der an einsamen Kreuzungen auf seine Opfer lauert und sich von Ihnen ein Stück mitnehmen lässt. Im engeren Sinn ist der auch "Huckup" und "Hockauf" genannte kein Vampir, da seine Opfer durch das Tragen des Nachtmahrs, der stetig schwerer wird, erkranken und meist daran versterben. Was der Aufhocket von seinem Treiben hat, ist nicht überliefert - man geht davon aus, dass er die Kräfte seiner Opfer während seines Rittes "aufsaugt". In einigen Legenden greift der Dämon vorwiegend Diebe an, von denen er nach das Rückgabe ihrer Beute ablässt.

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